VfB Lübeck
20.09.2006 - 21:41 Uhr
10.05.2011 - 12:45 Uhr
Zitat von Kuchenblock:
Das mit Röhr verwundert mich unabhängig vom Zeitungsgeschreibsel ebenfalls am meisten. Er ist grad mal etwas mehr als ein Jahr auf der Mühle und kam aus der Oberliga... hat sich sehr gut eingefunden und die Qualität auf seiner Position erhöhen können. Da hab ich mindestens eine Träne im Knopfloch. Hohnstedt und Semghoun waren am Ende nicht mehr als Durchschnitt, alle anderen Leistungsträger bringen entweder Ablöse ein oder haben sich für höhere Aufgaben empfehlen können.
Irgendwo hab ich diesen Kierakowitz-Typen wieder tönen hören, Bastian Henning hätte nun doch noch ein Angebot aus der Dritten Liga und es gebe eine Ausstiegsklausel in seinem Schönberger Vertrag, der ihm einen Wechsel gestatten würde. Kann mir da einer auf die Sprünge helfen, wo ich das gelesen habe? :)
Stand Samstag oder Sonntag in den LN. ;)
Röhr kam allerdings nicht aus der Oberliga sondern hat auch mit Altona schon Regionalliga gespielt, Gerüchten zufolge soll er dort wohl auch wieder hin zurückgehen.
Das mit Röhr verwundert mich unabhängig vom Zeitungsgeschreibsel ebenfalls am meisten. Er ist grad mal etwas mehr als ein Jahr auf der Mühle und kam aus der Oberliga... hat sich sehr gut eingefunden und die Qualität auf seiner Position erhöhen können. Da hab ich mindestens eine Träne im Knopfloch. Hohnstedt und Semghoun waren am Ende nicht mehr als Durchschnitt, alle anderen Leistungsträger bringen entweder Ablöse ein oder haben sich für höhere Aufgaben empfehlen können.
Irgendwo hab ich diesen Kierakowitz-Typen wieder tönen hören, Bastian Henning hätte nun doch noch ein Angebot aus der Dritten Liga und es gebe eine Ausstiegsklausel in seinem Schönberger Vertrag, der ihm einen Wechsel gestatten würde. Kann mir da einer auf die Sprünge helfen, wo ich das gelesen habe? :)
Stand Samstag oder Sonntag in den LN. ;)
Röhr kam allerdings nicht aus der Oberliga sondern hat auch mit Altona schon Regionalliga gespielt, Gerüchten zufolge soll er dort wohl auch wieder hin zurückgehen.
10.05.2011 - 13:12 Uhr
Ok, dann war's Sonntag, da hab ich sie mir am Kiosk gekauft. ;)
Natürlich kam Röhr aus der Oberliga, selbst wenn er mal mit Altona eine Klasse höher spielte.
Lt. VfB-Forum soll Gebers seinen Abgang verkündet haben. Und auch bei den restlichen Großverdienern mit laufendem Vertrag, zieht der VfB es in Betracht, diese Spieler ablösefrei zu verscherbeln. Was ist da bloß los :(? Das war schon Kleckern auf sehr niedrigem Niveau, die letzten Jahre und selbst dies scheint dem Verein wie ein Betonklotz auf der Wirbelsäule zu liegen.
Langsam werd ich echt ratlos. Hört sich für mich beinahe wie ein Hilferuf an, dass der VfB dringend externe finanzielle Hilfe benötigt um die aktuelle Perspektive wenigstens ansatzweise halten zu können. Glücklicherweise ging es mit dem Nachwuchs in letzter Zeit steil bergauf, so dass ich Teilen der Oberliga-Mannschaft Regionalliga-Niveau zutraue. Hinzu kommt der stark aufspielende Cosgun und vielleicht wieder der ein oder andere Glücksgriff aus der Oberliga HH/SH...
Natürlich kam Röhr aus der Oberliga, selbst wenn er mal mit Altona eine Klasse höher spielte.
Lt. VfB-Forum soll Gebers seinen Abgang verkündet haben. Und auch bei den restlichen Großverdienern mit laufendem Vertrag, zieht der VfB es in Betracht, diese Spieler ablösefrei zu verscherbeln. Was ist da bloß los :(? Das war schon Kleckern auf sehr niedrigem Niveau, die letzten Jahre und selbst dies scheint dem Verein wie ein Betonklotz auf der Wirbelsäule zu liegen.
Langsam werd ich echt ratlos. Hört sich für mich beinahe wie ein Hilferuf an, dass der VfB dringend externe finanzielle Hilfe benötigt um die aktuelle Perspektive wenigstens ansatzweise halten zu können. Glücklicherweise ging es mit dem Nachwuchs in letzter Zeit steil bergauf, so dass ich Teilen der Oberliga-Mannschaft Regionalliga-Niveau zutraue. Hinzu kommt der stark aufspielende Cosgun und vielleicht wieder der ein oder andere Glücksgriff aus der Oberliga HH/SH...
10.05.2011 - 15:51 Uhr
Stellungnahme des Vorstandes
10.05.2011 von Admin
Wir stehen am Ende einer sportlich hoch erfolgreichen Saison, die unsere Lizenzspielermannschaft mit dem erneuten Gewinn des Landespokals krönen kann. Die angesichts der hervorragenden sportlichen Leistungen herrschende gute Stimmung in Verein und Umfeld ist in den vergangenen Tagen durch die Diskussionen rund um den Kontakt von Peter Schubert zu Arminia Bielefeld, die Verkündung der Etatkürzungen und die Bekanntgabe der Kaderplanung überlagert worden. Dies ist vor allem deshalb bedauerlich, weil wir alle im Miteinander zwischen Verantwortlichen, Mannschaft, Mitgliedern, Fans und Sponsoren während und nach Abschluss des Insolvenzverfahrens in vielen Bereichen erfolgreiche Aufbauarbeit geleistet haben. Das Ziel des VfB Lübeck war, ist und bleibt die weitere finanzielle Konsolidierung und mittelfristig die Rückkehr der Lizenzspielermannschaft in die 3. Liga. Dass die wirtschaftliche Konsolidierung des Vereins nach der vor gerade einem Jahr abgeschlossenen Insolvenz nicht mit „Siebenmeilenstiefeln" zu bewerkstelligen ist, dürfte eigentlich niemanden überraschen. Überrascht worden sind wir allerdings alle von der Entwicklung unserer Mannschaft, die es uns ermöglicht hat, schon in diesem Jahr an die Tür zur 3. Bundesliga zu klopfen. Dass es uns nicht möglich sein wird, angesichts des durch die Regionalligareform bedingten Wettlaufes um den letzten direkten Aufstieg im kommenden Jahr mit den finanzstarken Vereinen der Liga mitzuhalten, läge aber selbst dann auf der Hand, wenn die wirtschaftliche Entwicklung des Vereins bereits weiter fortgeschritten wäre. Dementsprechend können wir unseren Spielern kurzfristig nicht die sportliche und finanzielle Perspektive bieten, die sie sich angesichts ihrer Leistungen verständlicherweise als Ziel setzen. Dass vor diesem Hintergrund ein Umbruch unvermeidlich sein wird, bedeutet nicht, dass wir uns zukünftig auf die finanzielle Konsolidierung des Vereins beschränken wollen und das oben benannte Ziel, mittelfristig in die 3. Liga zurückzukehren, aufgeben.
Wir wollen weiter engagiert gemeinsam mit Mitgliedern, Fans und Sponsoren des VfB Lübeck an der Erreichung der angesprochenen Ziele arbeiten. Dabei haben die vergangenen Wochen aber auch gezeigt, dass trotz der erreichten Fortschritte in vielfältiger Weise Verbesserungsbedarf besteht. Für die unzureichende Kommunikation, die in den letzten Wochen zu verzeichnen war, übernimmt der Vorstand die Verantwortung. Gezeigt hat sich aber auch, dass wir alle miteinander noch lernen müssen, die neue Struktur zu nutzen. Verbesserungsbedürftig ist die Zusammenarbeit zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Fanbeirat ebenso wie der Austausch zwischen Vorstand und sportlicher Leitung sowie zwischen sportlicher Leitung und Mannschaft. Da die öffentliche Diskussion über diese Kommunikationsmängel hinaus allerdings von kursierenden Fehlinterpretationen, Mutmaßungen und zum Teil auch Falschmeldungen geprägt ist, sehen wir uns veranlasst, folgende Klarstellungen zu den tatsächlichen Abläufen vorzunehmen:
Wir haben im November 2010 mit einem weit über ehrenamtliche Tätigkeit hinausgehenden Aufwand die Geschäfte des Vereines, in einer Struktur ohne Geschäftsführer, ohne Sportdirektor und mit stark reduzierter Anzahl von Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle übernommen. Ferner übernahmen wir den Nachlass des Insolvenzverwalters wie den Finanzrahmen und alle Verträge, die auch in dieser Saison Gültigkeit haben. Erst im Zuge dieser Tätigkeiten erhielten wir Aufschlüsse, die wir als Mitglieder des Entwicklungsteams noch nicht hatten. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeigten Ende Februar nach gründlicher und zeitintensiver Arbeit, dass ein erheblicher Korrekturbedarf bestand. Der Aufsichtsrat, die Geschäftsstelle und das Trainerteam wurden vom Vorstand zeitnah informiert. Die Umsetzung des festgestellten Korrekturbedarfs erforderte in mehrfacher Hinsicht Beschlüsse des Aufsichtsrates. Diesbezüglich haben wir den Aufsichtsrat Anfang März einbezogen. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat ist es schließlich gelungen, sowohl durch finanzielles Engagement von Vorständen und Aufsichtsräten als auch durch eine einvernehmliche und unvermeidliche Anpassung des Etats für die kommende Spielzeit die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen. Leider konnte der Aufsichtsrat die erforderlichen Beschlüsse und Maßnahmen aber erst Mitte April herbeiführen, so dass der Vorstand die Etatplanung nun unter erheblichen Zeitdruck umsetzen musste. Ein früheres Handeln war uns daher nicht möglich.
Wir haben nach Festlegung der Etatreduzierungen und auf der Grundlage der uns von den Trainern nach Maßgabe der Etatkürzungen mitgeteilten sportlichen Planung am vergangenen Mittwoch sowohl mit der Mannschaft als auch einzeln mit den Spielern, deren Vertragsfragen offen waren, gesprochen. Diese Gespräche haben nochmals bestätigt, dass wir eine charaktervolle und starke Truppe haben, die sich zu 100% auf das Saisonfinale (Landespokal) konzentrieren und alles in die Waagschale werfen wird. Diese positive Erkenntnis beseitigt aber nicht die auch für uns äußerst unbefriedigende aktuelle Situation. Die gezwungenermaßen unpopulären einvernehmlichen Entscheidungen des Vorstandes sind ausschließlich dem Ziel untergeordnet, unseren Verein wirtschaftlich abzusichern und Perspektiven für die Zukunft zu schaffen. Dabei handelt es sich nicht um Entscheidungen gegen Personen.
Die Zusammenstellung des Kaders unter dem von den Vereinsgremien festgelegten Rahmen ist Sache der sportlichen Leitung. Hinsichtlich der Vertragsgespräche mit einigen Spielern wurde unglücklich agiert und „Stockfehler" begangen, die der Trainer auch einräumt, wobei die nicht einfache Gesamtsituation sowie die späte Änderung des Budgets hier auch ihren Beitrag geleistet haben. Um die aufgetretenen Probleme zukünftig zu vermeiden, wird der Vorstand näher an Mannschaft und das Trainerteam rücken. Die sportlichen Belange bleiben dabei vollständig in der Kompetenz des Trainers. Insbesondere die vertraglichen Rahmenbedingungen wird aber zukünftig der Vorstand setzen.
Bezüglich der in dieser Woche in der Presse verbreiteten Meldung, dass Moritz Marheineke noch im März ein Angebot zu gleichen oder zu leicht erhöhten Konditionen erhalten hat, stellen wir klar, dass dies nicht richtig ist. Moritz Marheineke hat uns gegenüber bestätigt, dass er insoweit nicht richtig zitiert worden ist.
Über die wirtschaftliche Situation wurde die Mannschaft erstmals allgemein Ende März und dann konkreter im April informiert. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der Mannschaft bewusst, dass sie nur im Falle des Aufstiegs zusammen bleiben kann.
Wir bedauern, dass gegenüber den Mitgliedern und den Fans in den vergangenen Wochen keine transparente Informationserteilung erfolgt ist. Dies war auch der enormen zeitlichen Belastung des Vorstandes geschuldet. Abhilfe sollte zukünftig geschaffen werden, in dem es der Aufsichtsrat den Vertretern des Gesamtvereins und des Fankreises ermöglicht, entsprechend zu informieren.
Erheblichen Raum in der öffentlichen Diskussion nahm auch der Kontakt des Trainers zu Arminia Bielefeld ein. Hierzu verhält es sich so, dass wir trotz des vertragskonformen Verhaltens des Trainers eine entsprechende frühzeitige Information erwartet hätten. Dies haben wir gegenüber dem Trainer in zwei intensiven Gesprächen deutlich gemacht und für die Zukunft eine verbesserte Kommunikation eingefordert.
Lübeck, den 10.05.2011
Der Vorstand
http://www.vfb-luebeck.de/newsarticle/items/stellungnahme-des-vorstandes.html
10.05.2011 von Admin
Wir stehen am Ende einer sportlich hoch erfolgreichen Saison, die unsere Lizenzspielermannschaft mit dem erneuten Gewinn des Landespokals krönen kann. Die angesichts der hervorragenden sportlichen Leistungen herrschende gute Stimmung in Verein und Umfeld ist in den vergangenen Tagen durch die Diskussionen rund um den Kontakt von Peter Schubert zu Arminia Bielefeld, die Verkündung der Etatkürzungen und die Bekanntgabe der Kaderplanung überlagert worden. Dies ist vor allem deshalb bedauerlich, weil wir alle im Miteinander zwischen Verantwortlichen, Mannschaft, Mitgliedern, Fans und Sponsoren während und nach Abschluss des Insolvenzverfahrens in vielen Bereichen erfolgreiche Aufbauarbeit geleistet haben. Das Ziel des VfB Lübeck war, ist und bleibt die weitere finanzielle Konsolidierung und mittelfristig die Rückkehr der Lizenzspielermannschaft in die 3. Liga. Dass die wirtschaftliche Konsolidierung des Vereins nach der vor gerade einem Jahr abgeschlossenen Insolvenz nicht mit „Siebenmeilenstiefeln" zu bewerkstelligen ist, dürfte eigentlich niemanden überraschen. Überrascht worden sind wir allerdings alle von der Entwicklung unserer Mannschaft, die es uns ermöglicht hat, schon in diesem Jahr an die Tür zur 3. Bundesliga zu klopfen. Dass es uns nicht möglich sein wird, angesichts des durch die Regionalligareform bedingten Wettlaufes um den letzten direkten Aufstieg im kommenden Jahr mit den finanzstarken Vereinen der Liga mitzuhalten, läge aber selbst dann auf der Hand, wenn die wirtschaftliche Entwicklung des Vereins bereits weiter fortgeschritten wäre. Dementsprechend können wir unseren Spielern kurzfristig nicht die sportliche und finanzielle Perspektive bieten, die sie sich angesichts ihrer Leistungen verständlicherweise als Ziel setzen. Dass vor diesem Hintergrund ein Umbruch unvermeidlich sein wird, bedeutet nicht, dass wir uns zukünftig auf die finanzielle Konsolidierung des Vereins beschränken wollen und das oben benannte Ziel, mittelfristig in die 3. Liga zurückzukehren, aufgeben.
Wir wollen weiter engagiert gemeinsam mit Mitgliedern, Fans und Sponsoren des VfB Lübeck an der Erreichung der angesprochenen Ziele arbeiten. Dabei haben die vergangenen Wochen aber auch gezeigt, dass trotz der erreichten Fortschritte in vielfältiger Weise Verbesserungsbedarf besteht. Für die unzureichende Kommunikation, die in den letzten Wochen zu verzeichnen war, übernimmt der Vorstand die Verantwortung. Gezeigt hat sich aber auch, dass wir alle miteinander noch lernen müssen, die neue Struktur zu nutzen. Verbesserungsbedürftig ist die Zusammenarbeit zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Fanbeirat ebenso wie der Austausch zwischen Vorstand und sportlicher Leitung sowie zwischen sportlicher Leitung und Mannschaft. Da die öffentliche Diskussion über diese Kommunikationsmängel hinaus allerdings von kursierenden Fehlinterpretationen, Mutmaßungen und zum Teil auch Falschmeldungen geprägt ist, sehen wir uns veranlasst, folgende Klarstellungen zu den tatsächlichen Abläufen vorzunehmen:
Wir haben im November 2010 mit einem weit über ehrenamtliche Tätigkeit hinausgehenden Aufwand die Geschäfte des Vereines, in einer Struktur ohne Geschäftsführer, ohne Sportdirektor und mit stark reduzierter Anzahl von Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle übernommen. Ferner übernahmen wir den Nachlass des Insolvenzverwalters wie den Finanzrahmen und alle Verträge, die auch in dieser Saison Gültigkeit haben. Erst im Zuge dieser Tätigkeiten erhielten wir Aufschlüsse, die wir als Mitglieder des Entwicklungsteams noch nicht hatten. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeigten Ende Februar nach gründlicher und zeitintensiver Arbeit, dass ein erheblicher Korrekturbedarf bestand. Der Aufsichtsrat, die Geschäftsstelle und das Trainerteam wurden vom Vorstand zeitnah informiert. Die Umsetzung des festgestellten Korrekturbedarfs erforderte in mehrfacher Hinsicht Beschlüsse des Aufsichtsrates. Diesbezüglich haben wir den Aufsichtsrat Anfang März einbezogen. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat ist es schließlich gelungen, sowohl durch finanzielles Engagement von Vorständen und Aufsichtsräten als auch durch eine einvernehmliche und unvermeidliche Anpassung des Etats für die kommende Spielzeit die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen. Leider konnte der Aufsichtsrat die erforderlichen Beschlüsse und Maßnahmen aber erst Mitte April herbeiführen, so dass der Vorstand die Etatplanung nun unter erheblichen Zeitdruck umsetzen musste. Ein früheres Handeln war uns daher nicht möglich.
Wir haben nach Festlegung der Etatreduzierungen und auf der Grundlage der uns von den Trainern nach Maßgabe der Etatkürzungen mitgeteilten sportlichen Planung am vergangenen Mittwoch sowohl mit der Mannschaft als auch einzeln mit den Spielern, deren Vertragsfragen offen waren, gesprochen. Diese Gespräche haben nochmals bestätigt, dass wir eine charaktervolle und starke Truppe haben, die sich zu 100% auf das Saisonfinale (Landespokal) konzentrieren und alles in die Waagschale werfen wird. Diese positive Erkenntnis beseitigt aber nicht die auch für uns äußerst unbefriedigende aktuelle Situation. Die gezwungenermaßen unpopulären einvernehmlichen Entscheidungen des Vorstandes sind ausschließlich dem Ziel untergeordnet, unseren Verein wirtschaftlich abzusichern und Perspektiven für die Zukunft zu schaffen. Dabei handelt es sich nicht um Entscheidungen gegen Personen.
Die Zusammenstellung des Kaders unter dem von den Vereinsgremien festgelegten Rahmen ist Sache der sportlichen Leitung. Hinsichtlich der Vertragsgespräche mit einigen Spielern wurde unglücklich agiert und „Stockfehler" begangen, die der Trainer auch einräumt, wobei die nicht einfache Gesamtsituation sowie die späte Änderung des Budgets hier auch ihren Beitrag geleistet haben. Um die aufgetretenen Probleme zukünftig zu vermeiden, wird der Vorstand näher an Mannschaft und das Trainerteam rücken. Die sportlichen Belange bleiben dabei vollständig in der Kompetenz des Trainers. Insbesondere die vertraglichen Rahmenbedingungen wird aber zukünftig der Vorstand setzen.
Bezüglich der in dieser Woche in der Presse verbreiteten Meldung, dass Moritz Marheineke noch im März ein Angebot zu gleichen oder zu leicht erhöhten Konditionen erhalten hat, stellen wir klar, dass dies nicht richtig ist. Moritz Marheineke hat uns gegenüber bestätigt, dass er insoweit nicht richtig zitiert worden ist.
Über die wirtschaftliche Situation wurde die Mannschaft erstmals allgemein Ende März und dann konkreter im April informiert. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der Mannschaft bewusst, dass sie nur im Falle des Aufstiegs zusammen bleiben kann.
Wir bedauern, dass gegenüber den Mitgliedern und den Fans in den vergangenen Wochen keine transparente Informationserteilung erfolgt ist. Dies war auch der enormen zeitlichen Belastung des Vorstandes geschuldet. Abhilfe sollte zukünftig geschaffen werden, in dem es der Aufsichtsrat den Vertretern des Gesamtvereins und des Fankreises ermöglicht, entsprechend zu informieren.
Erheblichen Raum in der öffentlichen Diskussion nahm auch der Kontakt des Trainers zu Arminia Bielefeld ein. Hierzu verhält es sich so, dass wir trotz des vertragskonformen Verhaltens des Trainers eine entsprechende frühzeitige Information erwartet hätten. Dies haben wir gegenüber dem Trainer in zwei intensiven Gesprächen deutlich gemacht und für die Zukunft eine verbesserte Kommunikation eingefordert.
Lübeck, den 10.05.2011
Der Vorstand
http://www.vfb-luebeck.de/newsarticle/items/stellungnahme-des-vorstandes.html
11.05.2011 - 12:27 Uhr
Zitat
VfB Lübeck: Kapitän Moritz Marheineke geht von Bord
Der Innenverteidiger verlässt die Lohmühle. Mit Patrick Lehner stellt sich ein Torhüter beim Probetraining vor.
http://www.ln-online.de/sport/vfb_luebeck//3116146/VfB_L%C3%BCbeck%3A_Kapit%C3%A4n_Moritz_Marheineke_geht_von_Bord
Mit dem wahrscheinlichen Abgang Gerbers' stünde man nun ohne Innenverteidigung da. Auf der anderen Seite ist es das gute Recht der Spieler nach Ablauf des Vertrages neue, höhere Aufgaben anzunehmen. Marheineke hat sich wirklich nie was zu Schulden kommen lassen und ich wünsche ihm viel Glück bei seiner Suche nach einer neuen Herausforderung!
Ich hoffe, der VfB zeigt sich nun gut vorbereitet - zwei Oberliga-Spieler sind schon mal ins Blickfeld gerückt: Robin Twyrdy (IV) aus Osnabrück und Patrick Lehner vom SV Heimstetten (Torwart).
Profil Twyrdy: http://www.transfermarkt.de/de/robin-twyrdy/profil/spieler_88450.html
-> Wird als rechter Verteidiger aufgelistet - rüstet man sich da für einen möglichen Siedschlag-Abgang? Ansonsten sehr ordentliche Leistungsdaten und auf den Positionen einsetzbar, auf denen Bedarf besteht.
Profil: Lehner: http://www.transfermarkt.de/de/patrick-lehner/profil/spieler_50065.html
VfB Lübeck: Kapitän Moritz Marheineke geht von Bord
Der Innenverteidiger verlässt die Lohmühle. Mit Patrick Lehner stellt sich ein Torhüter beim Probetraining vor.
http://www.ln-online.de/sport/vfb_luebeck//3116146/VfB_L%C3%BCbeck%3A_Kapit%C3%A4n_Moritz_Marheineke_geht_von_Bord
Mit dem wahrscheinlichen Abgang Gerbers' stünde man nun ohne Innenverteidigung da. Auf der anderen Seite ist es das gute Recht der Spieler nach Ablauf des Vertrages neue, höhere Aufgaben anzunehmen. Marheineke hat sich wirklich nie was zu Schulden kommen lassen und ich wünsche ihm viel Glück bei seiner Suche nach einer neuen Herausforderung!
Ich hoffe, der VfB zeigt sich nun gut vorbereitet - zwei Oberliga-Spieler sind schon mal ins Blickfeld gerückt: Robin Twyrdy (IV) aus Osnabrück und Patrick Lehner vom SV Heimstetten (Torwart).
Profil Twyrdy: http://www.transfermarkt.de/de/robin-twyrdy/profil/spieler_88450.html
-> Wird als rechter Verteidiger aufgelistet - rüstet man sich da für einen möglichen Siedschlag-Abgang? Ansonsten sehr ordentliche Leistungsdaten und auf den Positionen einsetzbar, auf denen Bedarf besteht.
Profil: Lehner: http://www.transfermarkt.de/de/patrick-lehner/profil/spieler_50065.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kuchenblock am 11.05.2011 um 12:30 Uhr bearbeitet
11.05.2011 - 12:58 Uhr
Schade, hatte gehofft, dass Marheineke trotz allem bleibt. Vielleicht bleiben ja wenigstens Siedschlag und Duspara...
Die beiden potenziellen Neuzugänge halte ich für solide Verstärkungen. Twyrdy gehört aktuell zum erweiterten Zweitligakader bei Osnabrück und auch Lehner war in Augsburg schon Profi.
Die beiden potenziellen Neuzugänge halte ich für solide Verstärkungen. Twyrdy gehört aktuell zum erweiterten Zweitligakader bei Osnabrück und auch Lehner war in Augsburg schon Profi.
12.05.2011 - 20:12 Uhr
Schade aber absehbar, dass Marheineke geht, ich denke, dass zumindest Gebers und Richter auch noch gehen werden.
Twyrdy macht einen guten Eindruck, zumindest was die Statistik betrifft. Den könnte ich mir gut beim VfB vorstellen. Anstatt Lehner hätte ich lieber einen jüngeren Torwart aus der Region. Mit Melzer als Nummer 1 und einem Schlomm in der Hinterhand mache ich mir auf dieser Position als einzige überhaupt keine Sorgen.
Twyrdy macht einen guten Eindruck, zumindest was die Statistik betrifft. Den könnte ich mir gut beim VfB vorstellen. Anstatt Lehner hätte ich lieber einen jüngeren Torwart aus der Region. Mit Melzer als Nummer 1 und einem Schlomm in der Hinterhand mache ich mir auf dieser Position als einzige überhaupt keine Sorgen.
13.05.2011 - 01:44 Uhr
Zitat
VfB Lübeck muss nächsten Abgang verkraften
Kapitän Marheineke geht auch von Bord
Die Fluktuation beim VfB hält an. Nach Hohnstedt, Landerl und Röhr, deren Verträge nicht verlängert wurden, Semghoun, Meyer, Wehrendt und Henning hat nun auch Kapitän Marheineke seinen Abschied verkündet.
Unklar ist noch, ob Richter, Gebers, Siedschlag und Duspara bleiben. Der Grund für die Fluchtwelle sind die wirtschaftlichen Zwänge. 25 Prozent muss der VfB zukünftig bei den Personalkosten einsparen. Durch die höheren Prämienzahlungen in dieser Spielzeit (bereits jetzt 16 Punkte mehr als im Vorjahr), Beiträge zur Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft summieren sich die Kosten für Spieler, Trainer und Betreuer trotz niedriger Gehälter auf mehr als 60 000 Euro pro Monat.
"Die Prüfung der Zahlen hat ergeben, dass wir uns das künftig nicht leisten können", erklärte Vorstandsboss Holger Leu. "Wir wollen schließlich nur Verträge schließen, die wir dann auch erfüllen können." Andernfalls drohe sogar eine erneute Insolvenz - und damit wohl das endgültige Aus.
C.J., G.M.
http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite/552379/artikel_kapitaen-marheineke-geht-auch-von-bord.html
VfB Lübeck muss nächsten Abgang verkraften
Kapitän Marheineke geht auch von Bord
Die Fluktuation beim VfB hält an. Nach Hohnstedt, Landerl und Röhr, deren Verträge nicht verlängert wurden, Semghoun, Meyer, Wehrendt und Henning hat nun auch Kapitän Marheineke seinen Abschied verkündet.
Unklar ist noch, ob Richter, Gebers, Siedschlag und Duspara bleiben. Der Grund für die Fluchtwelle sind die wirtschaftlichen Zwänge. 25 Prozent muss der VfB zukünftig bei den Personalkosten einsparen. Durch die höheren Prämienzahlungen in dieser Spielzeit (bereits jetzt 16 Punkte mehr als im Vorjahr), Beiträge zur Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft summieren sich die Kosten für Spieler, Trainer und Betreuer trotz niedriger Gehälter auf mehr als 60 000 Euro pro Monat.
"Die Prüfung der Zahlen hat ergeben, dass wir uns das künftig nicht leisten können", erklärte Vorstandsboss Holger Leu. "Wir wollen schließlich nur Verträge schließen, die wir dann auch erfüllen können." Andernfalls drohe sogar eine erneute Insolvenz - und damit wohl das endgültige Aus.
C.J., G.M.
http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite/552379/artikel_kapitaen-marheineke-geht-auch-von-bord.html
13.05.2011 - 15:14 Uhr
Zitat
VfB Lübeck v. 1919 e. V.
Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf den veränderten Austragungsort unserer Auswärtspartie am morgigen Samstag in Berlin hinweisen. Unsere Mannschaft spielt im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, uns allen schon bekannt von unseren Auswärtsspielen bei Türkiyemspor Berlin. Anstoß ist um 14 Uhr.
Von der offiziellen Facebook-Fanseite des VfB Lübeck.
VfB Lübeck v. 1919 e. V.
Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf den veränderten Austragungsort unserer Auswärtspartie am morgigen Samstag in Berlin hinweisen. Unsere Mannschaft spielt im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, uns allen schon bekannt von unseren Auswärtsspielen bei Türkiyemspor Berlin. Anstoß ist um 14 Uhr.
Von der offiziellen Facebook-Fanseite des VfB Lübeck.
14.05.2011 - 11:52 Uhr
14.05.2011 - 18:59 Uhr
Ärgerlich, dass man nicht aufsteigt:( und nächste Saison schaut auch nicht toll aus
Aber danke dass ihr immenroch alles gebt und gewinnt:)
Aber danke dass ihr immenroch alles gebt und gewinnt:)
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