| Geburtsdatum | 26.11.1959 |
|---|---|
| Alter | 66 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Karriereende |
Uwe Neuhaus [Trainer]
09.04.2015 - 20:05 Uhr
19.08.2018 - 10:15 Uhr
Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Tage ein neuer Stürmer aufschlägt und man schaut, ob dieser vom Trainer in Team und System optimal interiert werden kann und es folglich besser läuft. Sollte das gelingen, lag es dann offiziell am Personal.
Andernfalls glaub ich auch an 2-3 Spiele um Fehler abstellen zu können.
Andernfalls glaub ich auch an 2-3 Spiele um Fehler abstellen zu können.
19.08.2018 - 10:34 Uhr
So wie ich das hier verstehe, gibt es erneut Zweifel am Trainer. Zwei Lager tun sich wieder auf. Das eine Lager meint, der muss endlich weg, und das andere meint, lasst ihm noch ein paar Spiele, und wenn die nicht erfolgreich sind, dann muss er seinen Hut nehmen.
Frage - muss er das wirklich? Zunächst sollte man sich doch fragen, woher kommen wir, und wo wollen wir hin? Da fängt es doch schon an - 1. Bundesliga? Europapokal??? Aus verschieden Gründen meine ich, das ist eine nett gemeinte Utopie. Zunächst benötigen wir hierzu eine Infrastruktur, die uns finanzielle Freiheiten lässt, und wir bräuchten einen Kader, der nicht von Saison zu Saison immer wieder neu aufgebaut werden muss. So was nennt man wohl Kontinuität, und solange wir die Besten der Besseren immer wieder abgeben müssen, wird´s schwer mit der Kontinuität.
Kommen wir zu Uwe Neuhaus. Er ist zweifellos ein guter Trainer, obwohl er z.T. auch als Sturkopf herüberkommt. Trotzdem meine ich, dass es nur ein Ziel geben kann, weitere Konsolidierung in der 2. Liga. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Neuhaus auch in dieser Saison nicht absteigen werden. Mit dem Kader ebenfalls nicht. Aber zu viel mehr wird es nicht reichen, vielleicht für einen einstelligen Mittelfeldplatz - und das war es dann auch.
Dafür ist dieser Trainer vollkommen im Plan. Wir haben 3 Punkte aus 2 Ligaspielen - Jungs, was will man denn mehr? Wenn man das hoch rechnet, kommt man auf etwa 50 Punkte (statistisch natürlich nicht gesichert).
Dass wir gestern aus dem Pokal geflogen sind, das hat der Uwe Neuhaus schon mit Union in einer gewissen Regelmäßigkeit hinbekommen. Außerdem spielt da auch ein bisschen Psychologie mit. Es gibt eine Mannschaft, für die sind die Pokalspiele, die Spiele des Jahres, und dann gibt es eine andere, die meint - "das wird schon".
Dieses "wird schon", habe ich in den ersten 45 Minuten im Übrigen nicht gesehen, nur eine Menge an Fehlern insbesondere in der Verteidigung.
Zurück zu Neuhaus. Nennt mir eine Alterative, die auch zieht - dann könnte ich über Neuhaus noch einmal nachdenken. Eines darf man auch nicht vergessen - der Sturz von Neuhaus bedeutet auch eine Schwächung von Ralf Minges Position. Das ist genau das, was er momentan überhaupt nicht braucht.
Daher plädiere ich nach Abwägung aller Für und Wider, macht mit Neuhaus weiter, und zwar mindestens bis zur Adventszeit. Wenn wir bis dahin abstiegsbedroht sind (was ich im übrigen nicht ansatzweise erwarte), kann man über diese Personalie noch einmal nachdenken.
Und niemals vergessen - nach dem Weggang von Neuhaus bei Union, kam nichts besseres nach. Keiner der nachfolgenden Trainer hat den Aufstieg der Unioner geschafft, und das trotz eigenem Stadion, trotz komfortabler finanzieller Mittel (Erbpacht - ca. 150.000 Euro pro Jahr).
Aus meiner Sicht kann man bei Beibehaltung der Ziele - die da heißen sollten - Erhalt der 2. Liga für Dynamo, noch lange mit Uwe Neuhaus zusammenarbeiten. Für höhere Ziel bedarf es anderer Rahmenbedingungen.
Obligatorischer Zusatz: Meine Meinung - die kein Dogma ist. Eine von vielen Meinungen.
Frage - muss er das wirklich? Zunächst sollte man sich doch fragen, woher kommen wir, und wo wollen wir hin? Da fängt es doch schon an - 1. Bundesliga? Europapokal??? Aus verschieden Gründen meine ich, das ist eine nett gemeinte Utopie. Zunächst benötigen wir hierzu eine Infrastruktur, die uns finanzielle Freiheiten lässt, und wir bräuchten einen Kader, der nicht von Saison zu Saison immer wieder neu aufgebaut werden muss. So was nennt man wohl Kontinuität, und solange wir die Besten der Besseren immer wieder abgeben müssen, wird´s schwer mit der Kontinuität.
Kommen wir zu Uwe Neuhaus. Er ist zweifellos ein guter Trainer, obwohl er z.T. auch als Sturkopf herüberkommt. Trotzdem meine ich, dass es nur ein Ziel geben kann, weitere Konsolidierung in der 2. Liga. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Neuhaus auch in dieser Saison nicht absteigen werden. Mit dem Kader ebenfalls nicht. Aber zu viel mehr wird es nicht reichen, vielleicht für einen einstelligen Mittelfeldplatz - und das war es dann auch.
Dafür ist dieser Trainer vollkommen im Plan. Wir haben 3 Punkte aus 2 Ligaspielen - Jungs, was will man denn mehr? Wenn man das hoch rechnet, kommt man auf etwa 50 Punkte (statistisch natürlich nicht gesichert).
Dass wir gestern aus dem Pokal geflogen sind, das hat der Uwe Neuhaus schon mit Union in einer gewissen Regelmäßigkeit hinbekommen. Außerdem spielt da auch ein bisschen Psychologie mit. Es gibt eine Mannschaft, für die sind die Pokalspiele, die Spiele des Jahres, und dann gibt es eine andere, die meint - "das wird schon".
Dieses "wird schon", habe ich in den ersten 45 Minuten im Übrigen nicht gesehen, nur eine Menge an Fehlern insbesondere in der Verteidigung.
Zurück zu Neuhaus. Nennt mir eine Alterative, die auch zieht - dann könnte ich über Neuhaus noch einmal nachdenken. Eines darf man auch nicht vergessen - der Sturz von Neuhaus bedeutet auch eine Schwächung von Ralf Minges Position. Das ist genau das, was er momentan überhaupt nicht braucht.
Daher plädiere ich nach Abwägung aller Für und Wider, macht mit Neuhaus weiter, und zwar mindestens bis zur Adventszeit. Wenn wir bis dahin abstiegsbedroht sind (was ich im übrigen nicht ansatzweise erwarte), kann man über diese Personalie noch einmal nachdenken.
Und niemals vergessen - nach dem Weggang von Neuhaus bei Union, kam nichts besseres nach. Keiner der nachfolgenden Trainer hat den Aufstieg der Unioner geschafft, und das trotz eigenem Stadion, trotz komfortabler finanzieller Mittel (Erbpacht - ca. 150.000 Euro pro Jahr).
Aus meiner Sicht kann man bei Beibehaltung der Ziele - die da heißen sollten - Erhalt der 2. Liga für Dynamo, noch lange mit Uwe Neuhaus zusammenarbeiten. Für höhere Ziel bedarf es anderer Rahmenbedingungen.
Obligatorischer Zusatz: Meine Meinung - die kein Dogma ist. Eine von vielen Meinungen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 19.08.2018 um 10:56 Uhr bearbeitet
19.08.2018 - 10:54 Uhr
Aus der Ferne betrachtet wäre eine Trainerentlassung zum jetzigen Zeitpunkt von Grund auf falsch und purer Aktionismus. So ein elendes Pokalspiel passiert immer wieder und in diesem Jahr hat es unter anderem noch St.Pauli, Frankfurt und Stuttgart erwischt: Shit happens!
Die Erwartenshaltung in Dresden geht wohl immer noch auf den tollen fünften Platz vor zwei Jahren zurück. Die Verantwortlichen selber wären sicher heilfroh, wenn man sich die nächsten zwei oder drei Jahre in der Liga etabliert und nicht am Tabellenende abhängt.
Trotz der guten Kaderwerte bzw. technischer Daten der Einzelakteure muss sich so ein Gesamtpaket aber auch finden und entwickeln. Die vorangegangene Saison kann hier aber auch kein Maßstab sein. Da wird wohl jedes Team froh gewesen sein, dass man es schlußendlich über die Ziellinie gebracht hat. Braunschweig und Kaiserslautern lassen grüßen.
Dresden hat aktuell eine absolut bemerkenswerte Offensivabteilung. Duljevic, Horvarth, Röser und Kone haben allesamt eine tolle Technik, sind schnell und stark am Ball. Das muss der Trainer in die Reihe und ins Laufen bekommen, egal in welchem Spielsystem man in Dresden antreten möchte.
Wenn man nur auf den Serienauftakt in Liga 2 schaut, dann haben Magdeburg, Aue, Duisburg und Sandhausen hier doch bereits wesentlich größeren Gesprächsbedarf.
Die Erwartenshaltung in Dresden geht wohl immer noch auf den tollen fünften Platz vor zwei Jahren zurück. Die Verantwortlichen selber wären sicher heilfroh, wenn man sich die nächsten zwei oder drei Jahre in der Liga etabliert und nicht am Tabellenende abhängt.
Trotz der guten Kaderwerte bzw. technischer Daten der Einzelakteure muss sich so ein Gesamtpaket aber auch finden und entwickeln. Die vorangegangene Saison kann hier aber auch kein Maßstab sein. Da wird wohl jedes Team froh gewesen sein, dass man es schlußendlich über die Ziellinie gebracht hat. Braunschweig und Kaiserslautern lassen grüßen.
Dresden hat aktuell eine absolut bemerkenswerte Offensivabteilung. Duljevic, Horvarth, Röser und Kone haben allesamt eine tolle Technik, sind schnell und stark am Ball. Das muss der Trainer in die Reihe und ins Laufen bekommen, egal in welchem Spielsystem man in Dresden antreten möchte.
Wenn man nur auf den Serienauftakt in Liga 2 schaut, dann haben Magdeburg, Aue, Duisburg und Sandhausen hier doch bereits wesentlich größeren Gesprächsbedarf.
19.08.2018 - 11:00 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
So wie ich das hier verstehe, gibt es erneut Zweifel am Trainer. Zwei Lager tun sich wieder auf. Das eine Lager meint, der muss endlich weg, und das andere meint, lasst ihm noch ein paar Spiele, und wenn die nicht erfolgreich sind, dann muss er seinen Hut nehmen.
Frage - muss er das wirklich? Zunächst sollte man sich doch fragen, woher kommen wir und wo wollen wir hin? Da fängt es doch schon an - 1. Bundesliga? Aus verschieden Gründen meine ich, das ist eine gut gemeinte Utopie. Zunächst benötigen wir hierzu eine Infrastruktur, die uns finanzielle Freiheiten lässt, und wir bräuchten einen Kader, der nicht von Saison zu Saison immer wieder neu aufgebaut werden muss. So was nennt man wohl Kontinuität, und solange wir die Besten der Besseren immer wieder abgeben müssen, wird´s schwer mit der Kontinuität.
Kommen wir zu Uwe Neuhaus. Er ist zweifellos ein guter Trainer, obwohl er z.T. auch als Sturkopf herüberkommt. Trotzdem meine ich, dass es nur ein Ziel geben kann, weitere Konsolidierung in der 2. Liga. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Neuhaus auch in dieser Saison nicht absteigen werden. Mit dem Kader ebenfalls nicht. Aber zu viel mehr wird es nicht reichen, vielleicht für einen einstelligen Mittelfeldplatz - und das war es dann auch.
Dafür ist dieser Trainer vollkommen im Plan. Wir haben 3 Punkte aus 2 Ligaspielen - Jungs, was will man denn mehr? Wenn man das hoch rechnet, kommt man auf etwa 50 Punkte (statistisch natürlich nicht gesichert).
Dass wir gestern aus dem Pokal geflogen sind, das hat der Uwe Neuhaus schon mit Union in einer gewissen Regelmäßigkeit hinbekommen. Außerdem spielt da auch ein bisschen Psychologie mit. Es gibt eine Mannschaft, für die sind die Pokalspiele, die Spiele des Jahres, und dann gibt es eine andere, die meint - "das wird schon".
Dieses "wird schon", habe ich in den ersten 45 Minuten im Übrigen nicht gesehen, nur eine Menge an Fehlern insbesondere in der Verteidigung.
Zurück zu Neuhaus. Nennt mir eine Alterative, die auch zieht - dann könnte ich über Neuhaus noch einmal nachdenken. Eines darf man auch nicht vergessen - der Sturz von Neuhaus bedeutet auch eine Schwächung von Ralf Minges Position. Das ist genau das, was er momentan überhaupt nicht braucht.
Daher plädiere ich nach Abwägung aller Für und Wider, macht mit Neuhaus weiter, und zwar mindestens bis zur Adventszeit. Wenn wir bis dahin abstiegsbedroht sind, kann man über diese Personalie noch einmal nachdenken.
Und niemals vergessen - nach dem Weggang von Neuhaus bei Union, kam nichts besseres nach. Keiner der nachfolgenden Trainer hat den Aufstieg der Unioner geschafft, und das trotz eigenem Stadion, trotz komfortabler finanzieller Mittel (Erbpacht - ca. 150.000 Euro pro Jahr).
Aus meiner Sicht kann man bei Beibehaltung der Ziele - die da heißen sollten - Erhalt der 2. Liga für Dynamo, noch lange mit Uwe Neuhaus zusammenarbeiten. Für höhere Ziel bedarf es anderer Rahmenbedingungen.
Obligatorischer Zusatz: Meine Meinung - die kein Dogma ist. Eine von vielen Meinungen.
So wie ich das hier verstehe, gibt es erneut Zweifel am Trainer. Zwei Lager tun sich wieder auf. Das eine Lager meint, der muss endlich weg, und das andere meint, lasst ihm noch ein paar Spiele, und wenn die nicht erfolgreich sind, dann muss er seinen Hut nehmen.
Frage - muss er das wirklich? Zunächst sollte man sich doch fragen, woher kommen wir und wo wollen wir hin? Da fängt es doch schon an - 1. Bundesliga? Aus verschieden Gründen meine ich, das ist eine gut gemeinte Utopie. Zunächst benötigen wir hierzu eine Infrastruktur, die uns finanzielle Freiheiten lässt, und wir bräuchten einen Kader, der nicht von Saison zu Saison immer wieder neu aufgebaut werden muss. So was nennt man wohl Kontinuität, und solange wir die Besten der Besseren immer wieder abgeben müssen, wird´s schwer mit der Kontinuität.
Kommen wir zu Uwe Neuhaus. Er ist zweifellos ein guter Trainer, obwohl er z.T. auch als Sturkopf herüberkommt. Trotzdem meine ich, dass es nur ein Ziel geben kann, weitere Konsolidierung in der 2. Liga. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Neuhaus auch in dieser Saison nicht absteigen werden. Mit dem Kader ebenfalls nicht. Aber zu viel mehr wird es nicht reichen, vielleicht für einen einstelligen Mittelfeldplatz - und das war es dann auch.
Dafür ist dieser Trainer vollkommen im Plan. Wir haben 3 Punkte aus 2 Ligaspielen - Jungs, was will man denn mehr? Wenn man das hoch rechnet, kommt man auf etwa 50 Punkte (statistisch natürlich nicht gesichert).
Dass wir gestern aus dem Pokal geflogen sind, das hat der Uwe Neuhaus schon mit Union in einer gewissen Regelmäßigkeit hinbekommen. Außerdem spielt da auch ein bisschen Psychologie mit. Es gibt eine Mannschaft, für die sind die Pokalspiele, die Spiele des Jahres, und dann gibt es eine andere, die meint - "das wird schon".
Dieses "wird schon", habe ich in den ersten 45 Minuten im Übrigen nicht gesehen, nur eine Menge an Fehlern insbesondere in der Verteidigung.
Zurück zu Neuhaus. Nennt mir eine Alterative, die auch zieht - dann könnte ich über Neuhaus noch einmal nachdenken. Eines darf man auch nicht vergessen - der Sturz von Neuhaus bedeutet auch eine Schwächung von Ralf Minges Position. Das ist genau das, was er momentan überhaupt nicht braucht.
Daher plädiere ich nach Abwägung aller Für und Wider, macht mit Neuhaus weiter, und zwar mindestens bis zur Adventszeit. Wenn wir bis dahin abstiegsbedroht sind, kann man über diese Personalie noch einmal nachdenken.
Und niemals vergessen - nach dem Weggang von Neuhaus bei Union, kam nichts besseres nach. Keiner der nachfolgenden Trainer hat den Aufstieg der Unioner geschafft, und das trotz eigenem Stadion, trotz komfortabler finanzieller Mittel (Erbpacht - ca. 150.000 Euro pro Jahr).
Aus meiner Sicht kann man bei Beibehaltung der Ziele - die da heißen sollten - Erhalt der 2. Liga für Dynamo, noch lange mit Uwe Neuhaus zusammenarbeiten. Für höhere Ziel bedarf es anderer Rahmenbedingungen.
Obligatorischer Zusatz: Meine Meinung - die kein Dogma ist. Eine von vielen Meinungen.
Bisher war ich immer ein Neuhaus-Unterstützer. Was beunruhigt ist nicht das Pokalaus, sowas kann passieren. Viel schlimmer ist die spielerische Entwicklung seit der Rückrunde. Da kam kaum noch was und wir haben mit viel Dusel die Klasse gehalten. Es fehlt das schnelle Umschaltspiel und damit die Torgefahr. Das Anspruchsdenken in DD ist enorm. Wenn ich dann vor der Saison schon wieder was von Aufstieg lese.... m.E. völlig unrealistisch. Dafür haben wir gerade in der Offensive viel zu wenig individuelle Klasse. Wenn die kommenden drei Spiele ähnlich laufen wie die Bisherigen, dann bin ich für einen Schnitt und Neuanfang. Kommt ja auch auf unsere sportliche Leitung an, welche Vorgaben bei der Auswertung der letzten Saison gemacht wurden. Ich hoffe noch auf ein Wunder....
19.08.2018 - 11:00 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
So wie ich das hier verstehe, gibt es erneut Zweifel am Trainer. Zwei Lager tun sich wieder auf. Das eine Lager meint, der muss endlich weg, und das andere meint, lasst ihm noch ein paar Spiele, und wenn die nicht erfolgreich sind, dann muss er seinen Hut nehmen.
Frage - muss er das wirklich? Zunächst sollte man sich doch fragen, woher kommen wir und wo wollen wir hin? Da fängt es doch schon an - 1. Bundesliga? Aus verschieden Gründen meine ich, das ist eine gut gemeinte Utopie. Zunächst benötigen wir hierzu eine Infrastruktur, die uns finanzielle Freiheiten lässt, und wir bräuchten einen Kader, der nicht von Saison zu Saison immer wieder neu aufgebaut werden muss. So was nennt man wohl Kontinuität, und solange wir die Besten der Besseren immer wieder abgeben müssen, wird´s schwer mit der Kontinuität.
Kommen wir zu Uwe Neuhaus. Er ist zweifellos ein guter Trainer, obwohl er z.T. auch als Sturkopf herüberkommt. Trotzdem meine ich, dass es nur ein Ziel geben kann, weitere Konsolidierung in der 2. Liga. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Neuhaus auch in dieser Saison nicht absteigen werden. Mit dem Kader ebenfalls nicht. Aber zu viel mehr wird es nicht reichen, vielleicht für einen einstelligen Mittelfeldplatz - und das war es dann auch.
Dafür ist dieser Trainer vollkommen im Plan. Wir haben 3 Punkte aus 2 Ligaspielen - Jungs, was will man denn mehr? Wenn man das hoch rechnet, kommt man auf etwa 50 Punkte (statistisch natürlich nicht gesichert).
Dass wir gestern aus dem Pokal geflogen sind, das hat der Uwe Neuhaus schon mit Union in einer gewissen Regelmäßigkeit hinbekommen. Außerdem spielt da auch ein bisschen Psychologie mit. Es gibt eine Mannschaft, für die sind die Pokalspiele, die Spiele des Jahres, und dann gibt es eine andere, die meint - "das wird schon".
Dieses "wird schon", habe ich in den ersten 45 Minuten im Übrigen nicht gesehen, nur eine Menge an Fehlern insbesondere in der Verteidigung.
Zurück zu Neuhaus. Nennt mir eine Alterative, die auch zieht - dann könnte ich über Neuhaus noch einmal nachdenken. Eines darf man auch nicht vergessen - der Sturz von Neuhaus bedeutet auch eine Schwächung von Ralf Minges Position. Das ist genau das, was er momentan überhaupt nicht braucht.
Daher plädiere ich nach Abwägung aller Für und Wider, macht mit Neuhaus weiter, und zwar mindestens bis zur Adventszeit. Wenn wir bis dahin abstiegsbedroht sind, kann man über diese Personalie noch einmal nachdenken.
Und niemals vergessen - nach dem Weggang von Neuhaus bei Union, kam nichts besseres nach. Keiner der nachfolgenden Trainer hat den Aufstieg der Unioner geschafft, und das trotz eigenem Stadion, trotz komfortabler finanzieller Mittel (Erbpacht - ca. 150.000 Euro pro Jahr).
Aus meiner Sicht kann man bei Beibehaltung der Ziele - die da heißen sollten - Erhalt der 2. Liga für Dynamo, noch lange mit Uwe Neuhaus zusammenarbeiten. Für höhere Ziel bedarf es anderer Rahmenbedingungen.
Obligatorischer Zusatz: Meine Meinung - die kein Dogma ist. Eine von vielen Meinungen.
So wie ich das hier verstehe, gibt es erneut Zweifel am Trainer. Zwei Lager tun sich wieder auf. Das eine Lager meint, der muss endlich weg, und das andere meint, lasst ihm noch ein paar Spiele, und wenn die nicht erfolgreich sind, dann muss er seinen Hut nehmen.
Frage - muss er das wirklich? Zunächst sollte man sich doch fragen, woher kommen wir und wo wollen wir hin? Da fängt es doch schon an - 1. Bundesliga? Aus verschieden Gründen meine ich, das ist eine gut gemeinte Utopie. Zunächst benötigen wir hierzu eine Infrastruktur, die uns finanzielle Freiheiten lässt, und wir bräuchten einen Kader, der nicht von Saison zu Saison immer wieder neu aufgebaut werden muss. So was nennt man wohl Kontinuität, und solange wir die Besten der Besseren immer wieder abgeben müssen, wird´s schwer mit der Kontinuität.
Kommen wir zu Uwe Neuhaus. Er ist zweifellos ein guter Trainer, obwohl er z.T. auch als Sturkopf herüberkommt. Trotzdem meine ich, dass es nur ein Ziel geben kann, weitere Konsolidierung in der 2. Liga. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Neuhaus auch in dieser Saison nicht absteigen werden. Mit dem Kader ebenfalls nicht. Aber zu viel mehr wird es nicht reichen, vielleicht für einen einstelligen Mittelfeldplatz - und das war es dann auch.
Dafür ist dieser Trainer vollkommen im Plan. Wir haben 3 Punkte aus 2 Ligaspielen - Jungs, was will man denn mehr? Wenn man das hoch rechnet, kommt man auf etwa 50 Punkte (statistisch natürlich nicht gesichert).
Dass wir gestern aus dem Pokal geflogen sind, das hat der Uwe Neuhaus schon mit Union in einer gewissen Regelmäßigkeit hinbekommen. Außerdem spielt da auch ein bisschen Psychologie mit. Es gibt eine Mannschaft, für die sind die Pokalspiele, die Spiele des Jahres, und dann gibt es eine andere, die meint - "das wird schon".
Dieses "wird schon", habe ich in den ersten 45 Minuten im Übrigen nicht gesehen, nur eine Menge an Fehlern insbesondere in der Verteidigung.
Zurück zu Neuhaus. Nennt mir eine Alterative, die auch zieht - dann könnte ich über Neuhaus noch einmal nachdenken. Eines darf man auch nicht vergessen - der Sturz von Neuhaus bedeutet auch eine Schwächung von Ralf Minges Position. Das ist genau das, was er momentan überhaupt nicht braucht.
Daher plädiere ich nach Abwägung aller Für und Wider, macht mit Neuhaus weiter, und zwar mindestens bis zur Adventszeit. Wenn wir bis dahin abstiegsbedroht sind, kann man über diese Personalie noch einmal nachdenken.
Und niemals vergessen - nach dem Weggang von Neuhaus bei Union, kam nichts besseres nach. Keiner der nachfolgenden Trainer hat den Aufstieg der Unioner geschafft, und das trotz eigenem Stadion, trotz komfortabler finanzieller Mittel (Erbpacht - ca. 150.000 Euro pro Jahr).
Aus meiner Sicht kann man bei Beibehaltung der Ziele - die da heißen sollten - Erhalt der 2. Liga für Dynamo, noch lange mit Uwe Neuhaus zusammenarbeiten. Für höhere Ziel bedarf es anderer Rahmenbedingungen.
Obligatorischer Zusatz: Meine Meinung - die kein Dogma ist. Eine von vielen Meinungen.
Ja, Gott sei dank nur deine Meinung. Es geht den Leuten die nach einer Veränderung rufen denke ich nicht darum gleich in Liga 1 aufzusteigen, sondern um die Art und weisse wie die Mannschaft versucht Fußball zu spielen. Es ist halt nicht zu erkennen ds es sich hierbei um Profifußballer handelt. Angefangen von der Einstellung über die Ballbehandlung (Fehlpässe, Amateurhafte Ballannahmen) bis hin zur Laufbereitschaft und Einsatzwillen. Das ist denke ich das was den meisten hier sauer aufstößt. Wenn ein Trainer das in 1,5 Jahren nicht schafft abzustellen bzw. zu verbessern, ist er für diese Aufgabe hier nicht der richtige.
19.08.2018 - 11:07 Uhr
Zitat von BMyra
Aus der Ferne betrachtet wäre eine Trainerentlassung zum jetzigen Zeitpunkt von Grund auf falsch und purer Aktionismus. So ein elendes Pokalspiel passiert immer wieder und in diesem Jahr hat es unter anderem noch St.Pauli, Frankfurt und Stuttgart erwischt: Shit happens!
Die Erwartenshaltung in Dresden geht wohl immer noch auf den tollen fünften Platz vor zwei Jahren zurück. Die Verantwortlichen selber wären sicher heilfroh, wenn man sich die nächsten zwei oder drei Jahre in der Liga etabliert und nicht am Tabellenende abhängt.
Trotz der guten Kaderwerte bzw. technischer Daten der Einzelakteure muss sich so ein Gesamtpaket aber auch finden und entwickeln. Die vorangegangene Saison kann hier aber auch kein Maßstab sein. Da wird wohl jedes Team froh gewesen sein, dass man es schlußendlich über die Ziellinie gebracht hat. Braunschweig und Kaiserslautern lassen grüßen.
Dresden hat aktuell eine absolut bemerkenswerte Offensivabteilung. Duljevic, Horvarth, Röser und Kone haben allesamt eine tolle Technik, sind schnell und stark am Ball. Das muss der Trainer in die Reihe und ins Laufen bekommen, egal in welchem Spielsystem man in Dresden antreten möchte.
Wenn man nur auf den Serienauftakt in Liga 2 schaut, dann haben Magdeburg, Aue, Duisburg und Sandhausen hier doch bereits wesentlich größeren Gesprächsbedarf.
Aus der Ferne betrachtet wäre eine Trainerentlassung zum jetzigen Zeitpunkt von Grund auf falsch und purer Aktionismus. So ein elendes Pokalspiel passiert immer wieder und in diesem Jahr hat es unter anderem noch St.Pauli, Frankfurt und Stuttgart erwischt: Shit happens!
Die Erwartenshaltung in Dresden geht wohl immer noch auf den tollen fünften Platz vor zwei Jahren zurück. Die Verantwortlichen selber wären sicher heilfroh, wenn man sich die nächsten zwei oder drei Jahre in der Liga etabliert und nicht am Tabellenende abhängt.
Trotz der guten Kaderwerte bzw. technischer Daten der Einzelakteure muss sich so ein Gesamtpaket aber auch finden und entwickeln. Die vorangegangene Saison kann hier aber auch kein Maßstab sein. Da wird wohl jedes Team froh gewesen sein, dass man es schlußendlich über die Ziellinie gebracht hat. Braunschweig und Kaiserslautern lassen grüßen.
Dresden hat aktuell eine absolut bemerkenswerte Offensivabteilung. Duljevic, Horvarth, Röser und Kone haben allesamt eine tolle Technik, sind schnell und stark am Ball. Das muss der Trainer in die Reihe und ins Laufen bekommen, egal in welchem Spielsystem man in Dresden antreten möchte.
Wenn man nur auf den Serienauftakt in Liga 2 schaut, dann haben Magdeburg, Aue, Duisburg und Sandhausen hier doch bereits wesentlich größeren Gesprächsbedarf.
Langsam frage ich mich, warum ihr in Bielefeld und Umgebung so vernünftig mit Weitblick argumentiert. Da ist der @Wilhelm2704 und da bist Du, lieber @BMyra.
Das muss an der guten Landluft in der Nähe der Alm liegen. Während man im Elbtal noch oftmals das Problem mit der engeren Sicht hat - was habe ich da am Wochenende wieder gelesen? - die Merkel muss weg, und jetzt lese ich, der Neuhaus auch noch.
Man sollte sich immer zuerst fragen, was kommt danach, und welche Köpfe braucht das Land /der Verein?
Schönen Sonntag für Euch beide noch - in Ostwestfahlen, oder wo auch immer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 19.08.2018 um 11:10 Uhr bearbeitet
19.08.2018 - 11:22 Uhr
Lieber 66 iger,
auch hier gilt die Frage - was wollen wir? Ja, die Erwartungen in Dresden und Umgebung waren immer schon hoch. Das ist das Eine, das Andere ist doch, was ist realistisch? Wenn man sich das Gekicke in der 2. BL ansieht, dann spielen wir z.T. erfrischend auf. Dass da Fehler auftauchen, dass da die Abwehr immer wieder in Fehler hinein gerät, ist meines Erachtens nicht anders zu erwarten. Wir haben nicht den Überkader, und wir haben auch nicht die hohen finanziellen Mittel.
Wenn man das alles langsam wachsen lassen will, dann kann man nur mit Kontinuität und langem Atem agieren. Und genau dafür ist Neuhaus aus meiner Sicht der Richtige. Wie gesagt, nennt mir einen, der frei ist, oder frei werden könnte - und der es besser machen könnte? Mir fallen nicht viele ein - Schuster und Härtel, das wären welche, die man sicher bezahlen könnte, und die vielleicht eine bessere Performance hinbekommen könnten.
Dann fällt mir noch Nagelsmann ein, der ist unbezahlbar und geht demnächst zur sächsischen Konkurrenz
, und das macht er auch vollkommen richtig so.
auch hier gilt die Frage - was wollen wir? Ja, die Erwartungen in Dresden und Umgebung waren immer schon hoch. Das ist das Eine, das Andere ist doch, was ist realistisch? Wenn man sich das Gekicke in der 2. BL ansieht, dann spielen wir z.T. erfrischend auf. Dass da Fehler auftauchen, dass da die Abwehr immer wieder in Fehler hinein gerät, ist meines Erachtens nicht anders zu erwarten. Wir haben nicht den Überkader, und wir haben auch nicht die hohen finanziellen Mittel.
Wenn man das alles langsam wachsen lassen will, dann kann man nur mit Kontinuität und langem Atem agieren. Und genau dafür ist Neuhaus aus meiner Sicht der Richtige. Wie gesagt, nennt mir einen, der frei ist, oder frei werden könnte - und der es besser machen könnte? Mir fallen nicht viele ein - Schuster und Härtel, das wären welche, die man sicher bezahlen könnte, und die vielleicht eine bessere Performance hinbekommen könnten.
Dann fällt mir noch Nagelsmann ein, der ist unbezahlbar und geht demnächst zur sächsischen Konkurrenz
, und das macht er auch vollkommen richtig so.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 19.08.2018 um 11:28 Uhr bearbeitet
19.08.2018 - 11:28 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
So wie ich das hier verstehe, gibt es erneut Zweifel am Trainer. Zwei Lager tun sich wieder auf. Das eine Lager meint, der muss endlich weg, und das andere meint, lasst ihm noch ein paar Spiele, und wenn die nicht erfolgreich sind, dann muss er seinen Hut nehmen.
Frage - muss er das wirklich? Zunächst sollte man sich doch fragen, woher kommen wir, und wo wollen wir hin? Da fängt es doch schon an - 1. Bundesliga? Europapokal??? Aus verschieden Gründen meine ich, das ist eine nett gemeinte Utopie. Zunächst benötigen wir hierzu eine Infrastruktur, die uns finanzielle Freiheiten lässt, und wir bräuchten einen Kader, der nicht von Saison zu Saison immer wieder neu aufgebaut werden muss. So was nennt man wohl Kontinuität, und solange wir die Besten der Besseren immer wieder abgeben müssen, wird´s schwer mit der Kontinuität.
Kommen wir zu Uwe Neuhaus. Er ist zweifellos ein guter Trainer, obwohl er z.T. auch als Sturkopf herüberkommt. Trotzdem meine ich, dass es nur ein Ziel geben kann, weitere Konsolidierung in der 2. Liga. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Neuhaus auch in dieser Saison nicht absteigen werden. Mit dem Kader ebenfalls nicht. Aber zu viel mehr wird es nicht reichen, vielleicht für einen einstelligen Mittelfeldplatz - und das war es dann auch.
Dafür ist dieser Trainer vollkommen im Plan. Wir haben 3 Punkte aus 2 Ligaspielen - Jungs, was will man denn mehr? Wenn man das hoch rechnet, kommt man auf etwa 50 Punkte (statistisch natürlich nicht gesichert).
Dass wir gestern aus dem Pokal geflogen sind, das hat der Uwe Neuhaus schon mit Union in einer gewissen Regelmäßigkeit hinbekommen. Außerdem spielt da auch ein bisschen Psychologie mit. Es gibt eine Mannschaft, für die sind die Pokalspiele, die Spiele des Jahres, und dann gibt es eine andere, die meint - "das wird schon".
Dieses "wird schon", habe ich in den ersten 45 Minuten im Übrigen nicht gesehen, nur eine Menge an Fehlern insbesondere in der Verteidigung.
Zurück zu Neuhaus. Nennt mir eine Alterative, die auch zieht - dann könnte ich über Neuhaus noch einmal nachdenken. Eines darf man auch nicht vergessen - der Sturz von Neuhaus bedeutet auch eine Schwächung von Ralf Minges Position. Das ist genau das, was er momentan überhaupt nicht braucht.
Daher plädiere ich nach Abwägung aller Für und Wider, macht mit Neuhaus weiter, und zwar mindestens bis zur Adventszeit. Wenn wir bis dahin abstiegsbedroht sind (was ich im übrigen nicht ansatzweise erwarte), kann man über diese Personalie noch einmal nachdenken.
Und niemals vergessen - nach dem Weggang von Neuhaus bei Union, kam nichts besseres nach. Keiner der nachfolgenden Trainer hat den Aufstieg der Unioner geschafft, und das trotz eigenem Stadion, trotz komfortabler finanzieller Mittel (Erbpacht - ca. 150.000 Euro pro Jahr).
Aus meiner Sicht kann man bei Beibehaltung der Ziele - die da heißen sollten - Erhalt der 2. Liga für Dynamo, noch lange mit Uwe Neuhaus zusammenarbeiten. Für höhere Ziel bedarf es anderer Rahmenbedingungen.
Obligatorischer Zusatz: Meine Meinung - die kein Dogma ist. Eine von vielen Meinungen.
So wie ich das hier verstehe, gibt es erneut Zweifel am Trainer. Zwei Lager tun sich wieder auf. Das eine Lager meint, der muss endlich weg, und das andere meint, lasst ihm noch ein paar Spiele, und wenn die nicht erfolgreich sind, dann muss er seinen Hut nehmen.
Frage - muss er das wirklich? Zunächst sollte man sich doch fragen, woher kommen wir, und wo wollen wir hin? Da fängt es doch schon an - 1. Bundesliga? Europapokal??? Aus verschieden Gründen meine ich, das ist eine nett gemeinte Utopie. Zunächst benötigen wir hierzu eine Infrastruktur, die uns finanzielle Freiheiten lässt, und wir bräuchten einen Kader, der nicht von Saison zu Saison immer wieder neu aufgebaut werden muss. So was nennt man wohl Kontinuität, und solange wir die Besten der Besseren immer wieder abgeben müssen, wird´s schwer mit der Kontinuität.
Kommen wir zu Uwe Neuhaus. Er ist zweifellos ein guter Trainer, obwohl er z.T. auch als Sturkopf herüberkommt. Trotzdem meine ich, dass es nur ein Ziel geben kann, weitere Konsolidierung in der 2. Liga. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Neuhaus auch in dieser Saison nicht absteigen werden. Mit dem Kader ebenfalls nicht. Aber zu viel mehr wird es nicht reichen, vielleicht für einen einstelligen Mittelfeldplatz - und das war es dann auch.
Dafür ist dieser Trainer vollkommen im Plan. Wir haben 3 Punkte aus 2 Ligaspielen - Jungs, was will man denn mehr? Wenn man das hoch rechnet, kommt man auf etwa 50 Punkte (statistisch natürlich nicht gesichert).
Dass wir gestern aus dem Pokal geflogen sind, das hat der Uwe Neuhaus schon mit Union in einer gewissen Regelmäßigkeit hinbekommen. Außerdem spielt da auch ein bisschen Psychologie mit. Es gibt eine Mannschaft, für die sind die Pokalspiele, die Spiele des Jahres, und dann gibt es eine andere, die meint - "das wird schon".
Dieses "wird schon", habe ich in den ersten 45 Minuten im Übrigen nicht gesehen, nur eine Menge an Fehlern insbesondere in der Verteidigung.
Zurück zu Neuhaus. Nennt mir eine Alterative, die auch zieht - dann könnte ich über Neuhaus noch einmal nachdenken. Eines darf man auch nicht vergessen - der Sturz von Neuhaus bedeutet auch eine Schwächung von Ralf Minges Position. Das ist genau das, was er momentan überhaupt nicht braucht.
Daher plädiere ich nach Abwägung aller Für und Wider, macht mit Neuhaus weiter, und zwar mindestens bis zur Adventszeit. Wenn wir bis dahin abstiegsbedroht sind (was ich im übrigen nicht ansatzweise erwarte), kann man über diese Personalie noch einmal nachdenken.
Und niemals vergessen - nach dem Weggang von Neuhaus bei Union, kam nichts besseres nach. Keiner der nachfolgenden Trainer hat den Aufstieg der Unioner geschafft, und das trotz eigenem Stadion, trotz komfortabler finanzieller Mittel (Erbpacht - ca. 150.000 Euro pro Jahr).
Aus meiner Sicht kann man bei Beibehaltung der Ziele - die da heißen sollten - Erhalt der 2. Liga für Dynamo, noch lange mit Uwe Neuhaus zusammenarbeiten. Für höhere Ziel bedarf es anderer Rahmenbedingungen.
Obligatorischer Zusatz: Meine Meinung - die kein Dogma ist. Eine von vielen Meinungen.
Die Meinung ist zweifellos fundiert, ob sie richtig ist, werden wir erst im Laufe der Saison wissen. Wenn die Mannschaft unter UN ähnlich weiterpunktet, z.B. sagen wir insgesamt 3 Punkte aus den Spielen gegen Heidenheim und HSV, ist ja alles in Ordnung. Mehr als unteres Mittelfeld erwarte ich auch nicht.
Allerdings würden Marktwerte in TM dafür sprechen, dass die Mannschaft besser ist und seit reichlich einer Saison ihr Potenzial nicht ausschöpft. Die Frage ist jetzt, was nicht stimmt: sind die Marktwerte der Spieler zu hoch oder stimmt etwas anderes nicht, z.B. Zusammenstellung? Taktik? Mannschaftsgeist? Fehlende Abstimmung? Nur letzteres löst sich mit der Zeit von selbst...
Wahrscheinlich ist es auch eine Mischung. Wir haben z.B. im Pokal hinten mit vier Spielern (auch MS hat nur ein paar Spiele) gespielt, die (fast) neu sind. Dazu in einer neuen Taktik.
Ich bin selber unsicher und möchte nicht in der Haut der sportlichen Leitung stecken.
Andererseits finde ich es immer wieder erfrischend, wieviele User hier ganz sicher sind, Recht zu haben ...
19.08.2018 - 12:00 Uhr
Ich stelle mal die Frage: WAS FÜR EINEN FUSSBALL SPIELEN WIR?
Richtig, wir spielen den langweiligsten Fussball den die 2. Liga wahrscheinlich zu bieten hat.
Jeder kann sich schon vor dem Spiel ausmalen wie er aussehen wird. Sicherheitsfussball mit ewigem hintenrum Gespiele und ohne jedes Konzept im Angriff. Nichts was annähernd zügig Richtung gegnerisches Tor vorgetragen wird. Nichts was den Gegner mal überraschen könnte. Selbst wenn es mal über die Außen schnell nach vorn geht. Wo sind die Abnehmer im Strafraum. Wenn ich aber schon im normalen Spiel nichts zählbares herausarbeiten kann und man immer wieder an dem Sicherheitfussball festhält, dann sollten es doch aber wenigstens Standarts bringen. Aber auch dort erkennt man nichts. Ecke, Freistoss. KEINE GEFAHR. Und das müssen wir uns nun schon seit 2 Jahen antun.
Auch UN müsste das erkennen.
Richtig, wir spielen den langweiligsten Fussball den die 2. Liga wahrscheinlich zu bieten hat.
Jeder kann sich schon vor dem Spiel ausmalen wie er aussehen wird. Sicherheitsfussball mit ewigem hintenrum Gespiele und ohne jedes Konzept im Angriff. Nichts was annähernd zügig Richtung gegnerisches Tor vorgetragen wird. Nichts was den Gegner mal überraschen könnte. Selbst wenn es mal über die Außen schnell nach vorn geht. Wo sind die Abnehmer im Strafraum. Wenn ich aber schon im normalen Spiel nichts zählbares herausarbeiten kann und man immer wieder an dem Sicherheitfussball festhält, dann sollten es doch aber wenigstens Standarts bringen. Aber auch dort erkennt man nichts. Ecke, Freistoss. KEINE GEFAHR. Und das müssen wir uns nun schon seit 2 Jahen antun.
Auch UN müsste das erkennen.
19.08.2018 - 12:11 Uhr
Trotz vier Vorbereitungen und vier Transferfenstern, sowie mehreren teuren Zugängen, gibt es einfach keine Entwicklung.
Die Frage die halt sich stellt, warum das anderthalb Saison sehr gut funktioniert hatte und seit dem es kontinuierlich bergab geht.
Ich hatte letzte Saison das auch vehement verteidigt, weil Neuhaus bereits gezeigt hatte, dass er die Mannschaft verbessern kann und formen kann.
Aber stand jetzt ist die Mannschaft entweder falsch zusammen gestellt, oder aber sie versteht die Anweisungen nicht, welche Neuhaus vorgibt.
In beiden Fällen muss man hinterfragen wie es unter Neuhaus besser werden kann.
Die Frage die halt sich stellt, warum das anderthalb Saison sehr gut funktioniert hatte und seit dem es kontinuierlich bergab geht.
Ich hatte letzte Saison das auch vehement verteidigt, weil Neuhaus bereits gezeigt hatte, dass er die Mannschaft verbessern kann und formen kann.
Aber stand jetzt ist die Mannschaft entweder falsch zusammen gestellt, oder aber sie versteht die Anweisungen nicht, welche Neuhaus vorgibt.
In beiden Fällen muss man hinterfragen wie es unter Neuhaus besser werden kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 19.08.2018 um 12:26 Uhr bearbeitet
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