| Geburtsdatum | 01.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Torsten Lieberknecht [Trainer]
22.04.2025 - 17:57 Uhr
11.05.2026 - 12:25 Uhr
Zitat von Newtrial
Sehr gute Posts von @Hemdl und @Hegermeister
--- genau so würde man sich das in diesem Thread durchgängig wünschen.
Was TL vorhat, ist mir auch klar - planlos ist eher die Umsetzung auf dem Platz. Und dass er da nicht zu den Spielern durchdringt, reicht normalerweise schon für eine Demission. Warum sollte ihm dies denn bitte mit neuen Spielern gelingen? Wenn du dir da die Performance von Elversberg anschaust - und zwar bei einem regelrechten Ausverkauf von Leistungsträgern auf und neben dem Platz - könnte man vor Neid erblassen. Also Nein, der langfristige Ausfall eines Schlüsselspielers rechtfertigt es nicht, keine (alternative) Spielordnung zu finden. Und dass wir in DM und Kette keinen Führungsspieler haben, ist angesichts der Namen, die da stehen, auch nicht nachvollziehbar. Was die Spielordnung angeht, sieht man immer wieder Ansätze für (vertikalen) One Touch-Fußball, wobei die Präzision im Saisonverlauf aber kein Jota steigt; das ist eher abhängig vom Spielverlauf. Hier muss ich allerdings einräumen, dass es auch anderen Mannschaften so geht. Ich habe mir gestern Fortuna gegen die Elv als Einzelspiel gegeben und da wurde letzterer ebenfalls der Zahn des präzisen Kombinationsspiels nach dem Rückstand deutlich gezogen. Reine Kopfsache.
Und Ja, dann wird ein Skyttä in der RR eben in Doppeldeckung genommen. Darauf kann ich aber als Trainer doch reagieren, weil dann irgendwo ja auch ein Raum frei wird. Auch halte ich Skyttä für nicht so eindimensional, dass er nur mit Prtajin als Zielspieler zurechtkommt. Nicht nur, weil er selbst ein hervorragender Abschlussspieler (und nicht nur Vorbereiter) ist, sondern auch, weil es ihm seine Technik durchaus erlaubt, auch mit einem Berisha zu harmonieren. Aber dann müsste man vorne mal auf Spielwitz setzen. anstatt lediglich auf eine Überrumpelungstaktik. Womit wir wieder beim Trainer und der vorgegebenen Spielordnung wären. Ich kann mir gut vorstellen, dass der da im Training mit der Stoppuhr rumläuft und jeden Angriffszug, der länger als 30 Sekunden läuft, abpfeift. So setzt du natürlich Spieler wie Joly und Skyttä (auch Berisha) nicht optimal ein, das ist eher etwas für Bassette oder Haas. Und genau das ist mir zu eindimensional. Tempodurchbrüche ersetzen keine Taktik.
Ne komm, am Ende muss da mit dem (jeweils einsatzfähigen) Kader einfach mehr an strukturiertem Fußball drin sein. Schon dieses Changieren zwischen "Mann gegen Mann über den ganzen Platz" und kompaktem Spiel gegen den Ball ergibt für mich kein Muster, weil es die Stärken der jeweils eingesetzten Spieler nicht matcht. Mit der ersteren, "Wilde-Spiel-Option" kannst du einen Gyamfi bringen, insofern er sich konzentriert, aber niemals einen Kunze oder Rasmussen, die dafür beide viel zu langsam auf den Beinen und im Kopf sind. Von daher würde in dieser Option bei mir immer ein Robinson und evt. auch Hofmeister spielen. In der kompakteren, strukturierten Variante kannst du dann ja Kunze und Sahin bringen. Ohne dies jetzt an konkreten Beispielen belegen zu können, habe ich aber zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Matching von Spieler-Skills auf dem Platz und jeweiliger Taktik bei uns erkennen können.
Hätten wir bei gleicher Punktebilanz einen mieseren Start und jetzt eine Aufwärtsbewegung mit erkennbarer "Trainer-Handschrift" erlebt, wäre ich geduldiger; allerdings ist das Gegenteil der Fall. Wer das alles auf die Spieler schiebt (wie es unsere Führung zu tun scheint), müsste dann zumindest zweierlei erkennen:
1. ein klares und überzeugendes taktisches Trainer-Konzept mit mehreren Varianten
2. eine Erklärung dafür, warum der Trainer seinen Plan nicht nachhaltig auf den Platz zu bringen vermg. Und zwar eine Erklärung dergestalt, dass diese nicht zu Lasten des Trainers ausfällt.
Also ist das hier so eine Konstellation wie mit Flick und den Graugänsen? Oder ist es einfach kein gutes - weil taktisch zu eindimensionales - Coaching? Und in der Frage tue ich mich schwer, Torsten als Person als taktisches Mastermind zu sehen, dessen Ideen für die Spieler lediglich zu hoch sind. Daher die Skepsis, welche aber kommende Saison sehr gerne durch ein neu formiertes Trainerteam mit TL an der Spitze sowie einen neu formierten Kader pulversisiert werden darf.
Sehr gute Posts von @Hemdl und @Hegermeister
--- genau so würde man sich das in diesem Thread durchgängig wünschen.
Was TL vorhat, ist mir auch klar - planlos ist eher die Umsetzung auf dem Platz. Und dass er da nicht zu den Spielern durchdringt, reicht normalerweise schon für eine Demission. Warum sollte ihm dies denn bitte mit neuen Spielern gelingen? Wenn du dir da die Performance von Elversberg anschaust - und zwar bei einem regelrechten Ausverkauf von Leistungsträgern auf und neben dem Platz - könnte man vor Neid erblassen. Also Nein, der langfristige Ausfall eines Schlüsselspielers rechtfertigt es nicht, keine (alternative) Spielordnung zu finden. Und dass wir in DM und Kette keinen Führungsspieler haben, ist angesichts der Namen, die da stehen, auch nicht nachvollziehbar. Was die Spielordnung angeht, sieht man immer wieder Ansätze für (vertikalen) One Touch-Fußball, wobei die Präzision im Saisonverlauf aber kein Jota steigt; das ist eher abhängig vom Spielverlauf. Hier muss ich allerdings einräumen, dass es auch anderen Mannschaften so geht. Ich habe mir gestern Fortuna gegen die Elv als Einzelspiel gegeben und da wurde letzterer ebenfalls der Zahn des präzisen Kombinationsspiels nach dem Rückstand deutlich gezogen. Reine Kopfsache.
Und Ja, dann wird ein Skyttä in der RR eben in Doppeldeckung genommen. Darauf kann ich aber als Trainer doch reagieren, weil dann irgendwo ja auch ein Raum frei wird. Auch halte ich Skyttä für nicht so eindimensional, dass er nur mit Prtajin als Zielspieler zurechtkommt. Nicht nur, weil er selbst ein hervorragender Abschlussspieler (und nicht nur Vorbereiter) ist, sondern auch, weil es ihm seine Technik durchaus erlaubt, auch mit einem Berisha zu harmonieren. Aber dann müsste man vorne mal auf Spielwitz setzen. anstatt lediglich auf eine Überrumpelungstaktik. Womit wir wieder beim Trainer und der vorgegebenen Spielordnung wären. Ich kann mir gut vorstellen, dass der da im Training mit der Stoppuhr rumläuft und jeden Angriffszug, der länger als 30 Sekunden läuft, abpfeift. So setzt du natürlich Spieler wie Joly und Skyttä (auch Berisha) nicht optimal ein, das ist eher etwas für Bassette oder Haas. Und genau das ist mir zu eindimensional. Tempodurchbrüche ersetzen keine Taktik.
Ne komm, am Ende muss da mit dem (jeweils einsatzfähigen) Kader einfach mehr an strukturiertem Fußball drin sein. Schon dieses Changieren zwischen "Mann gegen Mann über den ganzen Platz" und kompaktem Spiel gegen den Ball ergibt für mich kein Muster, weil es die Stärken der jeweils eingesetzten Spieler nicht matcht. Mit der ersteren, "Wilde-Spiel-Option" kannst du einen Gyamfi bringen, insofern er sich konzentriert, aber niemals einen Kunze oder Rasmussen, die dafür beide viel zu langsam auf den Beinen und im Kopf sind. Von daher würde in dieser Option bei mir immer ein Robinson und evt. auch Hofmeister spielen. In der kompakteren, strukturierten Variante kannst du dann ja Kunze und Sahin bringen. Ohne dies jetzt an konkreten Beispielen belegen zu können, habe ich aber zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Matching von Spieler-Skills auf dem Platz und jeweiliger Taktik bei uns erkennen können.
Hätten wir bei gleicher Punktebilanz einen mieseren Start und jetzt eine Aufwärtsbewegung mit erkennbarer "Trainer-Handschrift" erlebt, wäre ich geduldiger; allerdings ist das Gegenteil der Fall. Wer das alles auf die Spieler schiebt (wie es unsere Führung zu tun scheint), müsste dann zumindest zweierlei erkennen:
1. ein klares und überzeugendes taktisches Trainer-Konzept mit mehreren Varianten
2. eine Erklärung dafür, warum der Trainer seinen Plan nicht nachhaltig auf den Platz zu bringen vermg. Und zwar eine Erklärung dergestalt, dass diese nicht zu Lasten des Trainers ausfällt.
Also ist das hier so eine Konstellation wie mit Flick und den Graugänsen? Oder ist es einfach kein gutes - weil taktisch zu eindimensionales - Coaching? Und in der Frage tue ich mich schwer, Torsten als Person als taktisches Mastermind zu sehen, dessen Ideen für die Spieler lediglich zu hoch sind. Daher die Skepsis, welche aber kommende Saison sehr gerne durch ein neu formiertes Trainerteam mit TL an der Spitze sowie einen neu formierten Kader pulversisiert werden darf.
Elversberg funktioniert wie eine gut geölte Maschine, da kann man ohne Probleme ein paar Teil ersetzen und sie läuft trotzdem weiter. Das Konstrukt trägt sich quasi von alleine und das anscheinend unabhängig vom Trainer und Spielern.
Bei uns ist es im Gegensatz so, dass die Maschine komplett den Geist aufgibt sobald man ein Teilchen ändert.
Das Thema wurde hier bereits etliche Male durchgekaut, im Endeffekt hat Elversberg (hier könnte man auch genauso gut Paderborn nennen) einen übergeordneten Plan, anhand sie sowohl Trainer als auch Spieler holen.
Bei uns existiert so ein Plan entweder nicht, oder er wird schlecht umgesetzt.
Ich glaube aber man möchte beim FCK bewusst einen Trainer haben, der möglichst viel abdeckt. Sei es die Identifikation mit dem Verein und der Region, sei es Hilfe bei der Verzahnung der Profis mit dem NLZ und der Erfahrung bei einem Traditionsvereins zu arbeiten.
Möglicherweise ist dann die Arbeit eines reinen Konzepttrainers gar nicht das was wir suchen. Legt man diese Parameter dann an mögliche Kandidaten an, so kommt man relativ schnell zu dem Schluss weshalb Lieberknecht immer noch Trainer ist und warum wir mit ihm in die neue Saison gehen.
11.05.2026 - 12:34 Uhr
Zitat von DirtyOldTown
Gegenfrage :
Nennt mal 1-2 realistische Trainer ;
die sofort sportlichen Erfolg dir bringen,
zumindest auf Anhieb erkennbare Weiterentwicklung garantieren,
innerhalb von 2 Jahren (ja wurde hier alles schon so gewünscht )den Aufstieg garantieren,
und die nicht innerhalb eines halben Jahres oder nach 10 Spielen zum Abschuss hier freigegeben werden….
hab ich was vergessen ?????
Nochmal bitte,Bezahlbare und mit der entsprechenden Expertise ausgestattet .
Danke
Wenn falscher Thread gerne verschieben.
Gegenfrage :
Nennt mal 1-2 realistische Trainer ;
die sofort sportlichen Erfolg dir bringen,
zumindest auf Anhieb erkennbare Weiterentwicklung garantieren,
innerhalb von 2 Jahren (ja wurde hier alles schon so gewünscht )den Aufstieg garantieren,
und die nicht innerhalb eines halben Jahres oder nach 10 Spielen zum Abschuss hier freigegeben werden….
hab ich was vergessen ?????
Nochmal bitte,Bezahlbare und mit der entsprechenden Expertise ausgestattet .
Danke
Wenn falscher Thread gerne verschieben.
Da habe ich sogar mehr als 1-2!
Lucas Beniermann >>> Jung, talentiert. Lässt einen attraktiven, kontrollierten Fussball spielen. Die hohe Intensität ist bei ihm auch kein Fremdwort.
Jochen Seitz >>> sogar mit "Stallgeruch" 😄wie TH mag. Leistet meiner Meinung nach mehr als ordentliche Arbeit bei Lok. Ich könnte dem auch den nächsten Schritt in eine höhere Liga zutrauen.
Andreas Wolf oder Dennis Schmitt >>> beide sind recht kommunikativ, können gut mit jungen und entwicklungsfähigen Spielern.
11.05.2026 - 13:13 Uhr
Zitat von Olivarius
Bei uns ist es im Gegensatz so, dass die Maschine komplett den Geist aufgibt sobald man ein Teilchen ändert.
Das Thema wurde hier bereits etliche Male durchgekaut, im Endeffekt hat Elversberg (hier könnte man auch genauso gut Paderborn nennen) einen übergeordneten Plan, anhand sie sowohl Trainer als auch Spieler holen.
Bei uns existiert so ein Plan entweder nicht, oder er wird schlecht umgesetzt.
Ich glaube aber man möchte beim FCK bewusst einen Trainer haben, der möglichst viel abdeckt. Sei es die Identifikation mit dem Verein und der Region, sei es Hilfe bei der Verzahnung der Profis mit dem NLZ und der Erfahrung bei einem Traditionsvereins zu arbeiten.
Möglicherweise ist dann die Arbeit eines reinen Konzepttrainers gar nicht das was wir suchen. Legt man diese Parameter dann an mögliche Kandidaten an, so kommt man relativ schnell zu dem Schluss weshalb Lieberknecht immer noch Trainer ist und warum wir mit ihm in die neue Saison gehen.
Zitat von Newtrial
Sehr gute Posts von @Hemdl und @Hegermeister
--- genau so würde man sich das in diesem Thread durchgängig wünschen.
Was TL vorhat, ist mir auch klar - planlos ist eher die Umsetzung auf dem Platz. Und dass er da nicht zu den Spielern durchdringt, reicht normalerweise schon für eine Demission. Warum sollte ihm dies denn bitte mit neuen Spielern gelingen? Wenn du dir da die Performance von Elversberg anschaust - und zwar bei einem regelrechten Ausverkauf von Leistungsträgern auf und neben dem Platz - könnte man vor Neid erblassen. Also Nein, der langfristige Ausfall eines Schlüsselspielers rechtfertigt es nicht, keine (alternative) Spielordnung zu finden. Und dass wir in DM und Kette keinen Führungsspieler haben, ist angesichts der Namen, die da stehen, auch nicht nachvollziehbar. Was die Spielordnung angeht, sieht man immer wieder Ansätze für (vertikalen) One Touch-Fußball, wobei die Präzision im Saisonverlauf aber kein Jota steigt; das ist eher abhängig vom Spielverlauf. Hier muss ich allerdings einräumen, dass es auch anderen Mannschaften so geht. Ich habe mir gestern Fortuna gegen die Elv als Einzelspiel gegeben und da wurde letzterer ebenfalls der Zahn des präzisen Kombinationsspiels nach dem Rückstand deutlich gezogen. Reine Kopfsache.
Und Ja, dann wird ein Skyttä in der RR eben in Doppeldeckung genommen. Darauf kann ich aber als Trainer doch reagieren, weil dann irgendwo ja auch ein Raum frei wird. Auch halte ich Skyttä für nicht so eindimensional, dass er nur mit Prtajin als Zielspieler zurechtkommt. Nicht nur, weil er selbst ein hervorragender Abschlussspieler (und nicht nur Vorbereiter) ist, sondern auch, weil es ihm seine Technik durchaus erlaubt, auch mit einem Berisha zu harmonieren. Aber dann müsste man vorne mal auf Spielwitz setzen. anstatt lediglich auf eine Überrumpelungstaktik. Womit wir wieder beim Trainer und der vorgegebenen Spielordnung wären. Ich kann mir gut vorstellen, dass der da im Training mit der Stoppuhr rumläuft und jeden Angriffszug, der länger als 30 Sekunden läuft, abpfeift. So setzt du natürlich Spieler wie Joly und Skyttä (auch Berisha) nicht optimal ein, das ist eher etwas für Bassette oder Haas. Und genau das ist mir zu eindimensional. Tempodurchbrüche ersetzen keine Taktik.
Ne komm, am Ende muss da mit dem (jeweils einsatzfähigen) Kader einfach mehr an strukturiertem Fußball drin sein. Schon dieses Changieren zwischen "Mann gegen Mann über den ganzen Platz" und kompaktem Spiel gegen den Ball ergibt für mich kein Muster, weil es die Stärken der jeweils eingesetzten Spieler nicht matcht. Mit der ersteren, "Wilde-Spiel-Option" kannst du einen Gyamfi bringen, insofern er sich konzentriert, aber niemals einen Kunze oder Rasmussen, die dafür beide viel zu langsam auf den Beinen und im Kopf sind. Von daher würde in dieser Option bei mir immer ein Robinson und evt. auch Hofmeister spielen. In der kompakteren, strukturierten Variante kannst du dann ja Kunze und Sahin bringen. Ohne dies jetzt an konkreten Beispielen belegen zu können, habe ich aber zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Matching von Spieler-Skills auf dem Platz und jeweiliger Taktik bei uns erkennen können.
Hätten wir bei gleicher Punktebilanz einen mieseren Start und jetzt eine Aufwärtsbewegung mit erkennbarer "Trainer-Handschrift" erlebt, wäre ich geduldiger; allerdings ist das Gegenteil der Fall. Wer das alles auf die Spieler schiebt (wie es unsere Führung zu tun scheint), müsste dann zumindest zweierlei erkennen:
1. ein klares und überzeugendes taktisches Trainer-Konzept mit mehreren Varianten
2. eine Erklärung dafür, warum der Trainer seinen Plan nicht nachhaltig auf den Platz zu bringen vermg. Und zwar eine Erklärung dergestalt, dass diese nicht zu Lasten des Trainers ausfällt.
Also ist das hier so eine Konstellation wie mit Flick und den Graugänsen? Oder ist es einfach kein gutes - weil taktisch zu eindimensionales - Coaching? Und in der Frage tue ich mich schwer, Torsten als Person als taktisches Mastermind zu sehen, dessen Ideen für die Spieler lediglich zu hoch sind. Daher die Skepsis, welche aber kommende Saison sehr gerne durch ein neu formiertes Trainerteam mit TL an der Spitze sowie einen neu formierten Kader pulversisiert werden darf.
Elversberg funktioniert wie eine gut geölte Maschine, da kann man ohne Probleme ein paar Teil ersetzen und sie läuft trotzdem weiter. Das Konstrukt trägt sich quasi von alleine und das anscheinend unabhängig vom Trainer und Spielern. Sehr gute Posts von @Hemdl und @Hegermeister
--- genau so würde man sich das in diesem Thread durchgängig wünschen.
Was TL vorhat, ist mir auch klar - planlos ist eher die Umsetzung auf dem Platz. Und dass er da nicht zu den Spielern durchdringt, reicht normalerweise schon für eine Demission. Warum sollte ihm dies denn bitte mit neuen Spielern gelingen? Wenn du dir da die Performance von Elversberg anschaust - und zwar bei einem regelrechten Ausverkauf von Leistungsträgern auf und neben dem Platz - könnte man vor Neid erblassen. Also Nein, der langfristige Ausfall eines Schlüsselspielers rechtfertigt es nicht, keine (alternative) Spielordnung zu finden. Und dass wir in DM und Kette keinen Führungsspieler haben, ist angesichts der Namen, die da stehen, auch nicht nachvollziehbar. Was die Spielordnung angeht, sieht man immer wieder Ansätze für (vertikalen) One Touch-Fußball, wobei die Präzision im Saisonverlauf aber kein Jota steigt; das ist eher abhängig vom Spielverlauf. Hier muss ich allerdings einräumen, dass es auch anderen Mannschaften so geht. Ich habe mir gestern Fortuna gegen die Elv als Einzelspiel gegeben und da wurde letzterer ebenfalls der Zahn des präzisen Kombinationsspiels nach dem Rückstand deutlich gezogen. Reine Kopfsache.
Und Ja, dann wird ein Skyttä in der RR eben in Doppeldeckung genommen. Darauf kann ich aber als Trainer doch reagieren, weil dann irgendwo ja auch ein Raum frei wird. Auch halte ich Skyttä für nicht so eindimensional, dass er nur mit Prtajin als Zielspieler zurechtkommt. Nicht nur, weil er selbst ein hervorragender Abschlussspieler (und nicht nur Vorbereiter) ist, sondern auch, weil es ihm seine Technik durchaus erlaubt, auch mit einem Berisha zu harmonieren. Aber dann müsste man vorne mal auf Spielwitz setzen. anstatt lediglich auf eine Überrumpelungstaktik. Womit wir wieder beim Trainer und der vorgegebenen Spielordnung wären. Ich kann mir gut vorstellen, dass der da im Training mit der Stoppuhr rumläuft und jeden Angriffszug, der länger als 30 Sekunden läuft, abpfeift. So setzt du natürlich Spieler wie Joly und Skyttä (auch Berisha) nicht optimal ein, das ist eher etwas für Bassette oder Haas. Und genau das ist mir zu eindimensional. Tempodurchbrüche ersetzen keine Taktik.
Ne komm, am Ende muss da mit dem (jeweils einsatzfähigen) Kader einfach mehr an strukturiertem Fußball drin sein. Schon dieses Changieren zwischen "Mann gegen Mann über den ganzen Platz" und kompaktem Spiel gegen den Ball ergibt für mich kein Muster, weil es die Stärken der jeweils eingesetzten Spieler nicht matcht. Mit der ersteren, "Wilde-Spiel-Option" kannst du einen Gyamfi bringen, insofern er sich konzentriert, aber niemals einen Kunze oder Rasmussen, die dafür beide viel zu langsam auf den Beinen und im Kopf sind. Von daher würde in dieser Option bei mir immer ein Robinson und evt. auch Hofmeister spielen. In der kompakteren, strukturierten Variante kannst du dann ja Kunze und Sahin bringen. Ohne dies jetzt an konkreten Beispielen belegen zu können, habe ich aber zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Matching von Spieler-Skills auf dem Platz und jeweiliger Taktik bei uns erkennen können.
Hätten wir bei gleicher Punktebilanz einen mieseren Start und jetzt eine Aufwärtsbewegung mit erkennbarer "Trainer-Handschrift" erlebt, wäre ich geduldiger; allerdings ist das Gegenteil der Fall. Wer das alles auf die Spieler schiebt (wie es unsere Führung zu tun scheint), müsste dann zumindest zweierlei erkennen:
1. ein klares und überzeugendes taktisches Trainer-Konzept mit mehreren Varianten
2. eine Erklärung dafür, warum der Trainer seinen Plan nicht nachhaltig auf den Platz zu bringen vermg. Und zwar eine Erklärung dergestalt, dass diese nicht zu Lasten des Trainers ausfällt.
Also ist das hier so eine Konstellation wie mit Flick und den Graugänsen? Oder ist es einfach kein gutes - weil taktisch zu eindimensionales - Coaching? Und in der Frage tue ich mich schwer, Torsten als Person als taktisches Mastermind zu sehen, dessen Ideen für die Spieler lediglich zu hoch sind. Daher die Skepsis, welche aber kommende Saison sehr gerne durch ein neu formiertes Trainerteam mit TL an der Spitze sowie einen neu formierten Kader pulversisiert werden darf.
Bei uns ist es im Gegensatz so, dass die Maschine komplett den Geist aufgibt sobald man ein Teilchen ändert.
Das Thema wurde hier bereits etliche Male durchgekaut, im Endeffekt hat Elversberg (hier könnte man auch genauso gut Paderborn nennen) einen übergeordneten Plan, anhand sie sowohl Trainer als auch Spieler holen.
Bei uns existiert so ein Plan entweder nicht, oder er wird schlecht umgesetzt.
Ich glaube aber man möchte beim FCK bewusst einen Trainer haben, der möglichst viel abdeckt. Sei es die Identifikation mit dem Verein und der Region, sei es Hilfe bei der Verzahnung der Profis mit dem NLZ und der Erfahrung bei einem Traditionsvereins zu arbeiten.
Möglicherweise ist dann die Arbeit eines reinen Konzepttrainers gar nicht das was wir suchen. Legt man diese Parameter dann an mögliche Kandidaten an, so kommt man relativ schnell zu dem Schluss weshalb Lieberknecht immer noch Trainer ist und warum wir mit ihm in die neue Saison gehen.
Ich frage mich halt, ob dieses breite Aufgabenprofil in der gegenwärtigen Situation eine wirklich gute Idee ist. Wir professionalisieren ja überall die Strukturen: Hengen kann sich voll aufs Sportliche konzentrieren, Klos hat wesentlich mehr Einfluß als es Hajri hatte, die NLZ-Leitung wird neu besetzt, weil es wohl konzeptionelle Differenzen mit Uwe Scherr gab (wenn ich das zwischen den Zeilen richtig interpretiert habe), man wird TL's Trainerstaff personell neu aufzustellen und scheint sehr gute Trainer in den der U17 und U19 zu haben. Passt da ein Profitrainer als Generalist noch ins Bild? Für mich braucht es bei der Verschränkung von Nachwuchs- und Profiarbeit einen Team Player, der genau nicht alles hinterfragt und die Expertise der Kollegen respektiert und nutzt. Im Übrigen sollte das diesbezügliche Netzwerkmanagement m.E. eher bei Marcel Klos liegen als beim Trainer. Fokussierung aufs Kerngeschäft! TL muss halt eben nicht jeden Nachwuchsspieler persönlich kennen, wenn die Verzahnung strukturell sauber abgebildet wird. Wenn er schon rund um die Uhr für den FCK da sein will, dann bitte für den Profibereich!
11.05.2026 - 13:31 Uhr
Zitat von Newtrial
Ich frage mich halt, ob dieses breite Aufgabenprofil in der gegenwärtigen Situation eine wirklich gute Idee ist. Wir professionalisieren ja überall die Strukturen: Hengen kann sich voll aufs Sportliche konzentrieren, Klos hat wesentlich mehr Einfluß als es Hajri hatte, die NLZ-Leitung wird neu besetzt, weil es wohl konzeptionelle Differenzen mit Uwe Scherr gab (wenn ich das zwischen den Zeilen richtig interpretiert habe), man wird TL's Trainerstaff personell neu aufzustellen und scheint sehr gute Trainer in den der U17 und U19 zu haben. Passt da ein Profitrainer als Generalist noch ins Bild? Für mich braucht es bei der Verschränkung von Nachwuchs- und Profiarbeit einen Team Player, der genau nicht alles hinterfragt und die Expertise der Kollegen respektiert und nutzt. Im Übrigen sollte das diesbezügliche Netzwerkmanagement m.E. eher bei Marcel Klos liegen als beim Trainer. Fokussierung aufs Kerngeschäft! TL muss halt eben nicht jeden Nachwuchsspieler persönlich kennen, wenn die Verzahnung strukturell sauber abgebildet wird. Wenn er schon rund um die Uhr für den FCK da sein will, dann bitte für den Profibereich!
Zitat von Olivarius
Bei uns ist es im Gegensatz so, dass die Maschine komplett den Geist aufgibt sobald man ein Teilchen ändert.
Das Thema wurde hier bereits etliche Male durchgekaut, im Endeffekt hat Elversberg (hier könnte man auch genauso gut Paderborn nennen) einen übergeordneten Plan, anhand sie sowohl Trainer als auch Spieler holen.
Bei uns existiert so ein Plan entweder nicht, oder er wird schlecht umgesetzt.
Ich glaube aber man möchte beim FCK bewusst einen Trainer haben, der möglichst viel abdeckt. Sei es die Identifikation mit dem Verein und der Region, sei es Hilfe bei der Verzahnung der Profis mit dem NLZ und der Erfahrung bei einem Traditionsvereins zu arbeiten.
Möglicherweise ist dann die Arbeit eines reinen Konzepttrainers gar nicht das was wir suchen. Legt man diese Parameter dann an mögliche Kandidaten an, so kommt man relativ schnell zu dem Schluss weshalb Lieberknecht immer noch Trainer ist und warum wir mit ihm in die neue Saison gehen.
Zitat von Newtrial
Sehr gute Posts von @Hemdl und @Hegermeister
--- genau so würde man sich das in diesem Thread durchgängig wünschen.
Was TL vorhat, ist mir auch klar - planlos ist eher die Umsetzung auf dem Platz. Und dass er da nicht zu den Spielern durchdringt, reicht normalerweise schon für eine Demission. Warum sollte ihm dies denn bitte mit neuen Spielern gelingen? Wenn du dir da die Performance von Elversberg anschaust - und zwar bei einem regelrechten Ausverkauf von Leistungsträgern auf und neben dem Platz - könnte man vor Neid erblassen. Also Nein, der langfristige Ausfall eines Schlüsselspielers rechtfertigt es nicht, keine (alternative) Spielordnung zu finden. Und dass wir in DM und Kette keinen Führungsspieler haben, ist angesichts der Namen, die da stehen, auch nicht nachvollziehbar. Was die Spielordnung angeht, sieht man immer wieder Ansätze für (vertikalen) One Touch-Fußball, wobei die Präzision im Saisonverlauf aber kein Jota steigt; das ist eher abhängig vom Spielverlauf. Hier muss ich allerdings einräumen, dass es auch anderen Mannschaften so geht. Ich habe mir gestern Fortuna gegen die Elv als Einzelspiel gegeben und da wurde letzterer ebenfalls der Zahn des präzisen Kombinationsspiels nach dem Rückstand deutlich gezogen. Reine Kopfsache.
Und Ja, dann wird ein Skyttä in der RR eben in Doppeldeckung genommen. Darauf kann ich aber als Trainer doch reagieren, weil dann irgendwo ja auch ein Raum frei wird. Auch halte ich Skyttä für nicht so eindimensional, dass er nur mit Prtajin als Zielspieler zurechtkommt. Nicht nur, weil er selbst ein hervorragender Abschlussspieler (und nicht nur Vorbereiter) ist, sondern auch, weil es ihm seine Technik durchaus erlaubt, auch mit einem Berisha zu harmonieren. Aber dann müsste man vorne mal auf Spielwitz setzen. anstatt lediglich auf eine Überrumpelungstaktik. Womit wir wieder beim Trainer und der vorgegebenen Spielordnung wären. Ich kann mir gut vorstellen, dass der da im Training mit der Stoppuhr rumläuft und jeden Angriffszug, der länger als 30 Sekunden läuft, abpfeift. So setzt du natürlich Spieler wie Joly und Skyttä (auch Berisha) nicht optimal ein, das ist eher etwas für Bassette oder Haas. Und genau das ist mir zu eindimensional. Tempodurchbrüche ersetzen keine Taktik.
Ne komm, am Ende muss da mit dem (jeweils einsatzfähigen) Kader einfach mehr an strukturiertem Fußball drin sein. Schon dieses Changieren zwischen "Mann gegen Mann über den ganzen Platz" und kompaktem Spiel gegen den Ball ergibt für mich kein Muster, weil es die Stärken der jeweils eingesetzten Spieler nicht matcht. Mit der ersteren, "Wilde-Spiel-Option" kannst du einen Gyamfi bringen, insofern er sich konzentriert, aber niemals einen Kunze oder Rasmussen, die dafür beide viel zu langsam auf den Beinen und im Kopf sind. Von daher würde in dieser Option bei mir immer ein Robinson und evt. auch Hofmeister spielen. In der kompakteren, strukturierten Variante kannst du dann ja Kunze und Sahin bringen. Ohne dies jetzt an konkreten Beispielen belegen zu können, habe ich aber zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Matching von Spieler-Skills auf dem Platz und jeweiliger Taktik bei uns erkennen können.
Hätten wir bei gleicher Punktebilanz einen mieseren Start und jetzt eine Aufwärtsbewegung mit erkennbarer "Trainer-Handschrift" erlebt, wäre ich geduldiger; allerdings ist das Gegenteil der Fall. Wer das alles auf die Spieler schiebt (wie es unsere Führung zu tun scheint), müsste dann zumindest zweierlei erkennen:
1. ein klares und überzeugendes taktisches Trainer-Konzept mit mehreren Varianten
2. eine Erklärung dafür, warum der Trainer seinen Plan nicht nachhaltig auf den Platz zu bringen vermg. Und zwar eine Erklärung dergestalt, dass diese nicht zu Lasten des Trainers ausfällt.
Also ist das hier so eine Konstellation wie mit Flick und den Graugänsen? Oder ist es einfach kein gutes - weil taktisch zu eindimensionales - Coaching? Und in der Frage tue ich mich schwer, Torsten als Person als taktisches Mastermind zu sehen, dessen Ideen für die Spieler lediglich zu hoch sind. Daher die Skepsis, welche aber kommende Saison sehr gerne durch ein neu formiertes Trainerteam mit TL an der Spitze sowie einen neu formierten Kader pulversisiert werden darf.
Elversberg funktioniert wie eine gut geölte Maschine, da kann man ohne Probleme ein paar Teil ersetzen und sie läuft trotzdem weiter. Das Konstrukt trägt sich quasi von alleine und das anscheinend unabhängig vom Trainer und Spielern. Sehr gute Posts von @Hemdl und @Hegermeister
--- genau so würde man sich das in diesem Thread durchgängig wünschen.
Was TL vorhat, ist mir auch klar - planlos ist eher die Umsetzung auf dem Platz. Und dass er da nicht zu den Spielern durchdringt, reicht normalerweise schon für eine Demission. Warum sollte ihm dies denn bitte mit neuen Spielern gelingen? Wenn du dir da die Performance von Elversberg anschaust - und zwar bei einem regelrechten Ausverkauf von Leistungsträgern auf und neben dem Platz - könnte man vor Neid erblassen. Also Nein, der langfristige Ausfall eines Schlüsselspielers rechtfertigt es nicht, keine (alternative) Spielordnung zu finden. Und dass wir in DM und Kette keinen Führungsspieler haben, ist angesichts der Namen, die da stehen, auch nicht nachvollziehbar. Was die Spielordnung angeht, sieht man immer wieder Ansätze für (vertikalen) One Touch-Fußball, wobei die Präzision im Saisonverlauf aber kein Jota steigt; das ist eher abhängig vom Spielverlauf. Hier muss ich allerdings einräumen, dass es auch anderen Mannschaften so geht. Ich habe mir gestern Fortuna gegen die Elv als Einzelspiel gegeben und da wurde letzterer ebenfalls der Zahn des präzisen Kombinationsspiels nach dem Rückstand deutlich gezogen. Reine Kopfsache.
Und Ja, dann wird ein Skyttä in der RR eben in Doppeldeckung genommen. Darauf kann ich aber als Trainer doch reagieren, weil dann irgendwo ja auch ein Raum frei wird. Auch halte ich Skyttä für nicht so eindimensional, dass er nur mit Prtajin als Zielspieler zurechtkommt. Nicht nur, weil er selbst ein hervorragender Abschlussspieler (und nicht nur Vorbereiter) ist, sondern auch, weil es ihm seine Technik durchaus erlaubt, auch mit einem Berisha zu harmonieren. Aber dann müsste man vorne mal auf Spielwitz setzen. anstatt lediglich auf eine Überrumpelungstaktik. Womit wir wieder beim Trainer und der vorgegebenen Spielordnung wären. Ich kann mir gut vorstellen, dass der da im Training mit der Stoppuhr rumläuft und jeden Angriffszug, der länger als 30 Sekunden läuft, abpfeift. So setzt du natürlich Spieler wie Joly und Skyttä (auch Berisha) nicht optimal ein, das ist eher etwas für Bassette oder Haas. Und genau das ist mir zu eindimensional. Tempodurchbrüche ersetzen keine Taktik.
Ne komm, am Ende muss da mit dem (jeweils einsatzfähigen) Kader einfach mehr an strukturiertem Fußball drin sein. Schon dieses Changieren zwischen "Mann gegen Mann über den ganzen Platz" und kompaktem Spiel gegen den Ball ergibt für mich kein Muster, weil es die Stärken der jeweils eingesetzten Spieler nicht matcht. Mit der ersteren, "Wilde-Spiel-Option" kannst du einen Gyamfi bringen, insofern er sich konzentriert, aber niemals einen Kunze oder Rasmussen, die dafür beide viel zu langsam auf den Beinen und im Kopf sind. Von daher würde in dieser Option bei mir immer ein Robinson und evt. auch Hofmeister spielen. In der kompakteren, strukturierten Variante kannst du dann ja Kunze und Sahin bringen. Ohne dies jetzt an konkreten Beispielen belegen zu können, habe ich aber zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Matching von Spieler-Skills auf dem Platz und jeweiliger Taktik bei uns erkennen können.
Hätten wir bei gleicher Punktebilanz einen mieseren Start und jetzt eine Aufwärtsbewegung mit erkennbarer "Trainer-Handschrift" erlebt, wäre ich geduldiger; allerdings ist das Gegenteil der Fall. Wer das alles auf die Spieler schiebt (wie es unsere Führung zu tun scheint), müsste dann zumindest zweierlei erkennen:
1. ein klares und überzeugendes taktisches Trainer-Konzept mit mehreren Varianten
2. eine Erklärung dafür, warum der Trainer seinen Plan nicht nachhaltig auf den Platz zu bringen vermg. Und zwar eine Erklärung dergestalt, dass diese nicht zu Lasten des Trainers ausfällt.
Also ist das hier so eine Konstellation wie mit Flick und den Graugänsen? Oder ist es einfach kein gutes - weil taktisch zu eindimensionales - Coaching? Und in der Frage tue ich mich schwer, Torsten als Person als taktisches Mastermind zu sehen, dessen Ideen für die Spieler lediglich zu hoch sind. Daher die Skepsis, welche aber kommende Saison sehr gerne durch ein neu formiertes Trainerteam mit TL an der Spitze sowie einen neu formierten Kader pulversisiert werden darf.
Bei uns ist es im Gegensatz so, dass die Maschine komplett den Geist aufgibt sobald man ein Teilchen ändert.
Das Thema wurde hier bereits etliche Male durchgekaut, im Endeffekt hat Elversberg (hier könnte man auch genauso gut Paderborn nennen) einen übergeordneten Plan, anhand sie sowohl Trainer als auch Spieler holen.
Bei uns existiert so ein Plan entweder nicht, oder er wird schlecht umgesetzt.
Ich glaube aber man möchte beim FCK bewusst einen Trainer haben, der möglichst viel abdeckt. Sei es die Identifikation mit dem Verein und der Region, sei es Hilfe bei der Verzahnung der Profis mit dem NLZ und der Erfahrung bei einem Traditionsvereins zu arbeiten.
Möglicherweise ist dann die Arbeit eines reinen Konzepttrainers gar nicht das was wir suchen. Legt man diese Parameter dann an mögliche Kandidaten an, so kommt man relativ schnell zu dem Schluss weshalb Lieberknecht immer noch Trainer ist und warum wir mit ihm in die neue Saison gehen.
Ich frage mich halt, ob dieses breite Aufgabenprofil in der gegenwärtigen Situation eine wirklich gute Idee ist. Wir professionalisieren ja überall die Strukturen: Hengen kann sich voll aufs Sportliche konzentrieren, Klos hat wesentlich mehr Einfluß als es Hajri hatte, die NLZ-Leitung wird neu besetzt, weil es wohl konzeptionelle Differenzen mit Uwe Scherr gab (wenn ich das zwischen den Zeilen richtig interpretiert habe), man wird TL's Trainerstaff personell neu aufzustellen und scheint sehr gute Trainer in den der U17 und U19 zu haben. Passt da ein Profitrainer als Generalist noch ins Bild? Für mich braucht es bei der Verschränkung von Nachwuchs- und Profiarbeit einen Team Player, der genau nicht alles hinterfragt und die Expertise der Kollegen respektiert und nutzt. Im Übrigen sollte das diesbezügliche Netzwerkmanagement m.E. eher bei Marcel Klos liegen als beim Trainer. Fokussierung aufs Kerngeschäft! TL muss halt eben nicht jeden Nachwuchsspieler persönlich kennen, wenn die Verzahnung strukturell sauber abgebildet wird. Wenn er schon rund um die Uhr für den FCK da sein will, dann bitte für den Profibereich!
Bei deiner Analyse bin ich bei dir, nur denke ich dass, das der FCK anders interpretiert.
Wenn man sich die aktuelle Situation anschaut so kann man erkennen das Lieberknecht anscheinend überall seine Finger mit drin hat, ich meine auch das wurde auch positiv von Hengen Mal erwähnt.
Ich glaube also das dies so gewollt ist und da finden sich eben nicht viele Trainer auf das dies so zutrifft.
Vielleicht ist Lieberknecht auch eher so etwas wie ein Teammanager als "nur" Trainer und evtl. Brauch n wir genau dieses Profil für den Übergang.
Im Endeffekt wäre es auch nicht der Weg den ich gehen würde, aber ich denke es gibt eben Erklärungen die außerhalb vom Platz liegen.
11.05.2026 - 13:40 Uhr
11.05.2026 - 14:21 Uhr
Auch wenn TL bleibt – perspektivisch ist er nicht der richtige für die Bundesliga
Zweimal hatte Lieberknecht die Chance, erstklassig zu arbeiten. Zweimal grandios gescheitert.
Und der Markt sieht es genauso: Nennenswerte Anfragen aus der Bundesliga? Fehlanzeige.
Das hat seine Gründe. Kein Erstligist hat ernsthaft die Hand gehoben – und das sagt mehr als jede Statistik.
Ich gönn ihm die 2. Liga, da hat er seinen Wert. Aber wen wur wirklich aufsteigen braucht, es jemand der eine klare Philosophie mitbringt – der weiß wie er Fußball spielen lassen will, der seine Mannschaft entwickelt und nicht nur von Spiel zu Spiel reagiert. Gleichzeitig taktisch flexibel genug um den Gegner zu lesen und das System anzupassen.
Zweimal hatte Lieberknecht die Chance, erstklassig zu arbeiten. Zweimal grandios gescheitert.
Und der Markt sieht es genauso: Nennenswerte Anfragen aus der Bundesliga? Fehlanzeige.
Das hat seine Gründe. Kein Erstligist hat ernsthaft die Hand gehoben – und das sagt mehr als jede Statistik.
Ich gönn ihm die 2. Liga, da hat er seinen Wert. Aber wen wur wirklich aufsteigen braucht, es jemand der eine klare Philosophie mitbringt – der weiß wie er Fußball spielen lassen will, der seine Mannschaft entwickelt und nicht nur von Spiel zu Spiel reagiert. Gleichzeitig taktisch flexibel genug um den Gegner zu lesen und das System anzupassen.
11.05.2026 - 14:37 Uhr
Zitat von mirko79
Auch wenn TL bleibt – perspektivisch ist er nicht der richtige für die Bundesliga
Zweimal hatte Lieberknecht die Chance, erstklassig zu arbeiten. Zweimal grandios gescheitert.
Und der Markt sieht es genauso: Nennenswerte Anfragen aus der Bundesliga? Fehlanzeige.
Das hat seine Gründe. Kein Erstligist hat ernsthaft die Hand gehoben – und das sagt mehr als jede Statistik.
Ich gönn ihm die 2. Liga, da hat er seinen Wert. Aber wen wur wirklich aufsteigen braucht, es jemand der eine klare Philosophie mitbringt – der weiß wie er Fußball spielen lassen will, der seine Mannschaft entwickelt und nicht nur von Spiel zu Spiel reagiert. Gleichzeitig taktisch flexibel genug um den Gegner zu lesen und das System anzupassen.
Auch wenn TL bleibt – perspektivisch ist er nicht der richtige für die Bundesliga
Zweimal hatte Lieberknecht die Chance, erstklassig zu arbeiten. Zweimal grandios gescheitert.
Und der Markt sieht es genauso: Nennenswerte Anfragen aus der Bundesliga? Fehlanzeige.
Das hat seine Gründe. Kein Erstligist hat ernsthaft die Hand gehoben – und das sagt mehr als jede Statistik.
Ich gönn ihm die 2. Liga, da hat er seinen Wert. Aber wen wur wirklich aufsteigen braucht, es jemand der eine klare Philosophie mitbringt – der weiß wie er Fußball spielen lassen will, der seine Mannschaft entwickelt und nicht nur von Spiel zu Spiel reagiert. Gleichzeitig taktisch flexibel genug um den Gegner zu lesen und das System anzupassen.
Wobei man dieses "grandios gescheitert" - trotz allem - einordnen muss.
Bei Braunschweig hat am Ende ein Sieg zum Relegationsplatz gefehlt. Das würde ich nicht "grandios gescheitert" nennen.
Bei Darmstadt wäre damals exakt jeder "grandios gescheitert". Der Kader war miserabel schlecht zusammengestellt. Die Abwehr war recht jung, das Mittelfeld alt und im Sturm stand Aaron Seydel.
Ich will Lieberknecht da gar nicht freisprechen. Aber man muss es - wie gesagt - einfach einordnen.
11.05.2026 - 15:13 Uhr
Zitat von Ivo_Ilicevic
Wobei man dieses "grandios gescheitert" - trotz allem - einordnen muss.
Bei Braunschweig hat am Ende ein Sieg zum Relegationsplatz gefehlt. Das würde ich nicht "grandios gescheitert" nennen.
Bei Darmstadt wäre damals exakt jeder "grandios gescheitert". Der Kader war miserabel schlecht zusammengestellt. Die Abwehr war recht jung, das Mittelfeld alt und im Sturm stand Aaron Seydel.
Ich will Lieberknecht da gar nicht freisprechen. Aber man muss es - wie gesagt - einfach einordnen.
Zitat von mirko79
Auch wenn TL bleibt – perspektivisch ist er nicht der richtige für die Bundesliga
Zweimal hatte Lieberknecht die Chance, erstklassig zu arbeiten. Zweimal grandios gescheitert.
Und der Markt sieht es genauso: Nennenswerte Anfragen aus der Bundesliga? Fehlanzeige.
Das hat seine Gründe. Kein Erstligist hat ernsthaft die Hand gehoben – und das sagt mehr als jede Statistik.
Ich gönn ihm die 2. Liga, da hat er seinen Wert. Aber wen wur wirklich aufsteigen braucht, es jemand der eine klare Philosophie mitbringt – der weiß wie er Fußball spielen lassen will, der seine Mannschaft entwickelt und nicht nur von Spiel zu Spiel reagiert. Gleichzeitig taktisch flexibel genug um den Gegner zu lesen und das System anzupassen.
Auch wenn TL bleibt – perspektivisch ist er nicht der richtige für die Bundesliga
Zweimal hatte Lieberknecht die Chance, erstklassig zu arbeiten. Zweimal grandios gescheitert.
Und der Markt sieht es genauso: Nennenswerte Anfragen aus der Bundesliga? Fehlanzeige.
Das hat seine Gründe. Kein Erstligist hat ernsthaft die Hand gehoben – und das sagt mehr als jede Statistik.
Ich gönn ihm die 2. Liga, da hat er seinen Wert. Aber wen wur wirklich aufsteigen braucht, es jemand der eine klare Philosophie mitbringt – der weiß wie er Fußball spielen lassen will, der seine Mannschaft entwickelt und nicht nur von Spiel zu Spiel reagiert. Gleichzeitig taktisch flexibel genug um den Gegner zu lesen und das System anzupassen.
Wobei man dieses "grandios gescheitert" - trotz allem - einordnen muss.
Bei Braunschweig hat am Ende ein Sieg zum Relegationsplatz gefehlt. Das würde ich nicht "grandios gescheitert" nennen.
Bei Darmstadt wäre damals exakt jeder "grandios gescheitert". Der Kader war miserabel schlecht zusammengestellt. Die Abwehr war recht jung, das Mittelfeld alt und im Sturm stand Aaron Seydel.
Ich will Lieberknecht da gar nicht freisprechen. Aber man muss es - wie gesagt - einfach einordnen.
Das sehe ich anders, 17 Punkte 86 Gegentore ich glaub nur eine Mannschaft war schlechter seit es die Bundesliga gibt.
Aaron Seydel?
Tim Starke jetzt Union
Hornby
Pfeiffer
Polter
Manu
11.05.2026 - 15:14 Uhr
Zitat von Ivo_Ilicevic
Wobei man dieses "grandios gescheitert" - trotz allem - einordnen muss.
Bei Braunschweig hat am Ende ein Sieg zum Relegationsplatz gefehlt. Das würde ich nicht "grandios gescheitert" nennen.
Bei Darmstadt wäre damals exakt jeder "grandios gescheitert". Der Kader war miserabel schlecht zusammengestellt. Die Abwehr war recht jung, das Mittelfeld alt und im Sturm stand Aaron Seydel.
Ich will Lieberknecht da gar nicht freisprechen. Aber man muss es - wie gesagt - einfach einordnen.
Zitat von mirko79
Auch wenn TL bleibt – perspektivisch ist er nicht der richtige für die Bundesliga
Zweimal hatte Lieberknecht die Chance, erstklassig zu arbeiten. Zweimal grandios gescheitert.
Und der Markt sieht es genauso: Nennenswerte Anfragen aus der Bundesliga? Fehlanzeige.
Das hat seine Gründe. Kein Erstligist hat ernsthaft die Hand gehoben – und das sagt mehr als jede Statistik.
Ich gönn ihm die 2. Liga, da hat er seinen Wert. Aber wen wur wirklich aufsteigen braucht, es jemand der eine klare Philosophie mitbringt – der weiß wie er Fußball spielen lassen will, der seine Mannschaft entwickelt und nicht nur von Spiel zu Spiel reagiert. Gleichzeitig taktisch flexibel genug um den Gegner zu lesen und das System anzupassen.
Auch wenn TL bleibt – perspektivisch ist er nicht der richtige für die Bundesliga
Zweimal hatte Lieberknecht die Chance, erstklassig zu arbeiten. Zweimal grandios gescheitert.
Und der Markt sieht es genauso: Nennenswerte Anfragen aus der Bundesliga? Fehlanzeige.
Das hat seine Gründe. Kein Erstligist hat ernsthaft die Hand gehoben – und das sagt mehr als jede Statistik.
Ich gönn ihm die 2. Liga, da hat er seinen Wert. Aber wen wur wirklich aufsteigen braucht, es jemand der eine klare Philosophie mitbringt – der weiß wie er Fußball spielen lassen will, der seine Mannschaft entwickelt und nicht nur von Spiel zu Spiel reagiert. Gleichzeitig taktisch flexibel genug um den Gegner zu lesen und das System anzupassen.
Wobei man dieses "grandios gescheitert" - trotz allem - einordnen muss.
Bei Braunschweig hat am Ende ein Sieg zum Relegationsplatz gefehlt. Das würde ich nicht "grandios gescheitert" nennen.
Bei Darmstadt wäre damals exakt jeder "grandios gescheitert". Der Kader war miserabel schlecht zusammengestellt. Die Abwehr war recht jung, das Mittelfeld alt und im Sturm stand Aaron Seydel.
Ich will Lieberknecht da gar nicht freisprechen. Aber man muss es - wie gesagt - einfach einordnen.
In Braunschweig war die Kaderqualität halt wirklich katastrophal für Liga 1. Da hat man damals noch das Beste rausgeholt - auch wenn es am Ende nicht gereicht hat.
Darmstadt war da kritischer: Damals hat man einfach zu lange an Taktik und Spielsystem festgehalten. Vorne hat man aggressiv gepresst, wodurch man reihenweise unter die Räder gekommen ist. Die Tordifferenz lag bei -56 in der Saison. Das war Wahnsinn. Dennoch muss man sagen, dass der Kader natürlich keine Bundesliga-Qualität hatte. Hinzu kamen bei TL private Probleme, wegen derer er zeitweise komplett raus aus dem Trainings- und Spielbetrieb war. Ich denke auch das gehört am Ende zur Wahrheit dazu.
11.05.2026 - 15:18 Uhr
Zitat von mirko79
Das sehe ich anders, 17 Punkte 86 Gegentore ich glaub nur eine Mannschaft war schlechter seit es die Bundesliga gibt.
Aaron Seydel?
Tim Starke jetzt Union
Hornby
Pfeiffer
Polter
Manu
Das sehe ich anders, 17 Punkte 86 Gegentore ich glaub nur eine Mannschaft war schlechter seit es die Bundesliga gibt.
Aaron Seydel?
Tim Starke jetzt Union
Hornby
Pfeiffer
Polter
Manu
Das darfst du gerne anders sehen. Dennoch war der Kader maximal auf der 9 bundesligatauglich. Der Rest kratzte vereinzelt am benötigten Niveau...
Pfeiffer konnte sich nicht in der BuLi durchsetzen.
Hornby spielt immer noch in Darmstadt.
Skarke ist alles, aber kein Stammspieler.
Polter hatte damals schon seine beste Zeit hinter sich.
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