| Geburtsdatum | 01.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Torsten Lieberknecht [Trainer]
22.04.2025 - 17:57 Uhr
18.05.2026 - 23:02 Uhr
Zitat von B-Boy
So bitter es aber klingt, TL ist nur ein Angestellter des Vereins. Wenn TH so die Vorgabe erteilt hatte, kann TL annehmen oder ablehnen. Und da der FCK sein Herzensverein ist, schluckte er halt die bittere Kröte....
So könnte ich mir das vorstellen.....
Beste Grüße aus dem Roiland
BB
Zitat von Ansobe
Naja, in Summe muss einem der Torsten ja dann total Leid tun.
Man stellt ihm nen Kader hin, der Wohl eher ein "Sauhaufen" ohne Führungsspieler ist - über seinen Kopf hinweg.
Dann stellt man ihm auch noch nen Trainerstab zur Seite- zum Großteil (bis auf den Co) auch über seinen Kopf hinweg- der fachlich, arbeitsetisch(Co) und was unterstützendes abarbeiten von Trainingsinhalten angeht, wohl auch nicht so ganz auf der Höhe ist.
Und das alles, lässt ein Trainer mit seiner Reputation und Erfahrung dann einfach so über sich ergehen, ohne Murren, ohne sein Veto einzulegen, ohne gegenzusteuern?
Naja, in Summe muss einem der Torsten ja dann total Leid tun.
Man stellt ihm nen Kader hin, der Wohl eher ein "Sauhaufen" ohne Führungsspieler ist - über seinen Kopf hinweg.
Dann stellt man ihm auch noch nen Trainerstab zur Seite- zum Großteil (bis auf den Co) auch über seinen Kopf hinweg- der fachlich, arbeitsetisch(Co) und was unterstützendes abarbeiten von Trainingsinhalten angeht, wohl auch nicht so ganz auf der Höhe ist.
Und das alles, lässt ein Trainer mit seiner Reputation und Erfahrung dann einfach so über sich ergehen, ohne Murren, ohne sein Veto einzulegen, ohne gegenzusteuern?
So bitter es aber klingt, TL ist nur ein Angestellter des Vereins. Wenn TH so die Vorgabe erteilt hatte, kann TL annehmen oder ablehnen. Und da der FCK sein Herzensverein ist, schluckte er halt die bittere Kröte....
So könnte ich mir das vorstellen.....
Beste Grüße aus dem Roiland
BB
Es ist nicht das erste Mal, dass man das Gefühl hat der FCK agiert im Umgang mit seinen Übungsleitern unprofessionell. Anfang meinte ja auch er würde nicht in Transferplanungen eingebunden. Und nein es ging nicht darum, dass man einem Trainer jeden Wunsch erfüllen muss, aber Trainerteam und Kaderplanung dürfen niemals ohne eine Enge Bindung zum Trainer stattfinden/aufgestellt werden. Das ist absolut kontraproduktiv.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 18.05.2026 um 23:02 Uhr bearbeitet
18.05.2026 - 23:02 Uhr
Zitat von B-Boy
So bitter es aber klingt, TL ist nur ein Angestellter des Vereins. Wenn TH so die Vorgabe erteilt hatte, kann TL annehmen oder ablehnen. Und da der FCK sein Herzensverein ist, schluckte er halt die bittere Kröte....
So könnte ich mir das vorstellen.....
Beste Grüße aus dem Roiland
BB
Zitat von Ansobe
Naja, in Summe muss einem der Torsten ja dann total Leid tun.
Man stellt ihm nen Kader hin, der Wohl eher ein "Sauhaufen" ohne Führungsspieler ist - über seinen Kopf hinweg.
Dann stellt man ihm auch noch nen Trainerstab zur Seite- zum Großteil (bis auf den Co) auch über seinen Kopf hinweg- der fachlich, arbeitsetisch(Co) und was unterstützendes abarbeiten von Trainingsinhalten angeht, wohl auch nicht so ganz auf der Höhe ist.
Und das alles, lässt ein Trainer mit seiner Reputation und Erfahrung dann einfach so über sich ergehen, ohne Murren, ohne sein Veto einzulegen, ohne gegenzusteuern?
Naja, in Summe muss einem der Torsten ja dann total Leid tun.
Man stellt ihm nen Kader hin, der Wohl eher ein "Sauhaufen" ohne Führungsspieler ist - über seinen Kopf hinweg.
Dann stellt man ihm auch noch nen Trainerstab zur Seite- zum Großteil (bis auf den Co) auch über seinen Kopf hinweg- der fachlich, arbeitsetisch(Co) und was unterstützendes abarbeiten von Trainingsinhalten angeht, wohl auch nicht so ganz auf der Höhe ist.
Und das alles, lässt ein Trainer mit seiner Reputation und Erfahrung dann einfach so über sich ergehen, ohne Murren, ohne sein Veto einzulegen, ohne gegenzusteuern?
So bitter es aber klingt, TL ist nur ein Angestellter des Vereins. Wenn TH so die Vorgabe erteilt hatte, kann TL annehmen oder ablehnen. Und da der FCK sein Herzensverein ist, schluckte er halt die bittere Kröte....
So könnte ich mir das vorstellen.....
Beste Grüße aus dem Roiland
BB
Das könnte natürlich so sein, würde es in meinen Augen aber eher schlimmer machen, als besser.
Hätte für mich nichts mit nem mündigen, hauptverantwortlichen für die Performance der Profimannschaft zu tun, das hätte was von "Marionette".
Ob so eine etwaige Konstellation für die dauerhafte Entwicklung des Vereins förderlich wäre - da hätte ich doch arge Zweifel.
19.05.2026 - 07:42 Uhr
Also wieder mal sehr erstaunlich wie hier Sachen verdreht werden... Jetzt wird gegen Thomas Hengen geschossen weil er Lieberknecht ein Trainerteam zu Verfügung stellt? Leute das ist sein Job. In den Sphären von Pep Guardiola bestimmt der Trainer vll wenn er als Team möchte. Aber wo würden wir denn hinkommen wenn wir nach jedem Trainerwechsel gleich das gesamte Trainerteam entlassen würden? Ein Projektmanager als Beispiel kommt auch in ein Unternehmen und muss mit den Mitarbeitern arbeiten die da sind. Das ist auch ein Zeichen von Qualität. Aber die will ich TL jetzt auch gar nicht absprechen oder irgendwie auf den Zug aufspringen, dass es da überhaupt irgendwelche Schwierigkeiten gab. Die Erkenntnis das Trainerteam zu erweitern stimmt mich jedenfalls sehr optimistisch. Und wenn aus irgendwelchen Gründen Veränderungen notwendig waren, dann ist es erstmal positiv das dies erkannt und gehandelt wird. So und nicht anders muss ein Verein geführt werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheHunter67 am 19.05.2026 um 07:49 Uhr bearbeitet
19.05.2026 - 07:48 Uhr
V. a. darf man nicht vergessen, dass die Co-Trainer auch Verträge haben.
Natürlich kann man die auch beurlauben, aber das kostet halt auch Geld.
Da kann ich schon verstehen, dass man erst mal mit denen weiterarbeitet und schaut, ob die Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer funktioniert.
Wenn das nicht der Fall ist, kann man sich immer noch trennen. V. a. wenn die Verträge entsprechend auslaufen.
Das ist jetzt aber auch kein FCK-Special.
Es ist häufig so, dass neue Trainer nur einen bzw. ihren Co-Trainer mitbringen und das Trainerteam erst mal unverändert bleibt.
Natürlich kann man die auch beurlauben, aber das kostet halt auch Geld.
Da kann ich schon verstehen, dass man erst mal mit denen weiterarbeitet und schaut, ob die Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer funktioniert.
Wenn das nicht der Fall ist, kann man sich immer noch trennen. V. a. wenn die Verträge entsprechend auslaufen.
Das ist jetzt aber auch kein FCK-Special.
Es ist häufig so, dass neue Trainer nur einen bzw. ihren Co-Trainer mitbringen und das Trainerteam erst mal unverändert bleibt.
19.05.2026 - 07:52 Uhr
Und unsere Cotrainer haben bekanntermaßen ja nicht nur irgendwelche Verträge, sondern teilweise sogar unbefristete Verträge. So ganz einfach ist das Thema nicht, aber es wurden offensichtlich zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Stellen Fehler gemacht, die jetzt anscheinend endlich korrigiert werden.
19.05.2026 - 09:10 Uhr
Zitat von Ivo_Ilicevic
Da kann ich schon verstehen, dass man erst mal mit denen weiterarbeitet und schaut, ob die Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer funktioniert.
Da kann ich schon verstehen, dass man erst mal mit denen weiterarbeitet und schaut, ob die Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer funktioniert.
Es ist halt so, dass die Zusammenarbeit mit dem vorhergehenden Trainer scheinbar besser funktionierte.
Gerade wenn man sich wie hier im Forum darüber amüsiert, wie Düsseldorf das mit Anfang zu Ende dachte, und das als nachgereichtes Qualitätszertifikat für den vom ganzen Ablauf bescheuerten Move zu Lieberknecht hernimmt, genau dann sollte das vorhandene und weitervererbteTrainerteam ja eigentlich gar nicht so schlecht gewesen sein.
Man erinnere sich auch an die Aussagen von Klos zum Thema Kaderqualität im letzten Jahr, der diesem hohe Qualität aussprach und das Wort Aufstieg in den Mund nahm. Auch hier, braucht man jetzt noch ein drittes Transferfenster, um im Prinzip alle bis auf Ritter und Krahl ausgetauscht zu bekommen.
Was das alles kostet, nur damit man (Klos) am Ende nicht blöd da steht, wenn Lieberknecht nicht geliefert bekommt. Da fragt man sich auch, was der Aufsichtrat überhaupt macht. Stichwort Marionette..
Der grundlegende Fehler war, den eingeschlagenen Weg mit Anfang zu verlassen und mit Lieberknecht einen totalen Umbruch zu wagen, also weg vom offensiven Kombinationsfußball mit offenenem Scheunentor zu tief stehen und simplen Hoch und Weit Bolzplatzgekicke. Dass das nicht sofort schnalzen würde, war klar, dennoch wurden enorm wichtig klingenden Sprüche wie "nochmal oben angfeifen wollen" rausgehauen.
Jetzt hat man eine Saison gebraucht, hat die Ache und Kaloc Millionen verjubelt, möglicherweise sogar noch mehr, und schneidert jetzt alles auf Lieberknecht zu. Das muss jetzt sitzen. Ansonsten geht es beim nächsten Trainer wieder von vorne los. Gerade wenn man keinen findet, der auf eindimensionalen Spielaufbau setzt und eher modernen, schnellen Kombinationsfußball zelebrieren lassen will. Dann passt wieder nichts.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rotkehlchen am 19.05.2026 um 09:22 Uhr bearbeitet
19.05.2026 - 09:32 Uhr
Zitat von Rotkehlchen
Ansonsten geht es beim nächsten Trainer wieder von vorne los. Gerade wenn man keinen findet, der auf eindimensionalen Spielaufbau setzt und eher modernen, schnellen Kombinationsfußball zelebrieren lassen will. Dann passt wieder nichts.
Ansonsten geht es beim nächsten Trainer wieder von vorne los. Gerade wenn man keinen findet, der auf eindimensionalen Spielaufbau setzt und eher modernen, schnellen Kombinationsfußball zelebrieren lassen will. Dann passt wieder nichts.
So wie man unseren FCK kennt, können wir quasi genau damit rechnen, wenn das mit TL schief geht.
Das ist doch eins der größten Probleme bei uns, dass wir gefühlt immer den gegenteiligen Trainertyp verpflichten. Der neue Trainer ist dann quasi die arme Sau und muss schauen, wie er mit dem Kader zurecht kommt.
19.05.2026 - 09:46 Uhr
Zitat von Rotkehlchen
Es ist halt so, dass die Zusammenarbeit mit dem vorhergehenden Trainer scheinbar besser funktionierte.
Gerade wenn man sich wie hier im Forum darüber amüsiert, wie Düsseldorf das mit Anfang zu Ende dachte, und das als nachgereichtes Qualitätszertifikat für den vom ganzen Ablauf bescheuerten Move zu Lieberknecht hernimmt, genau dann sollte das vorhandene und weitervererbteTrainerteam ja eigentlich gar nicht so schlecht gewesen sein.
Man erinnere sich auch an die Aussagen von Klos zum Thema Kaderqualität im letzten Jahr, der diesem hohe Qualität aussprach und das Wort Aufstieg in den Mund nahm. Auch hier, braucht man jetzt noch ein drittes Transferfenster, um im Prinzip alle bis auf Ritter und Krahl ausgetauscht zu bekommen.
Was das alles kostet, nur damit man (Klos) am Ende nicht blöd da steht, wenn Lieberknecht nicht geliefert bekommt. Da fragt man sich auch, was der Aufsichtrat überhaupt macht. Stichwort Marionette..
Der grundlegende Fehler war, den eingeschlagenen Weg mit Anfang zu verlassen und mit Lieberknecht einen totalen Umbruch zu wagen, also weg vom offensiven Kombinationsfußball mit offenenem Scheunentor zu tief stehen und simplen Hoch und Weit Bolzplatzgekicke. Dass das nicht sofort schnalzen würde, war klar, dennoch wurden enorm wichtig klingenden Sprüche wie "nochmal oben angfeifen wollen" rausgehauen.
Jetzt hat man eine Saison gebraucht, hat die Anfang und Kaloc Millionen verjubelt, möglicherweise sogar noch mehr, und schneidert jetzt alles auf Lieberknecht zu. Das muss jetzt sitzen. Ansonsten geht es beim nächsten Trainer wieder von vorne los. Gerade wenn man keinen findet, der auf eindimensionalen Spielaufbau setzt und eher modernen, schnellen Kombinationsfußball zelebrieren lassen will. Dann passt wieder nichts.
Zitat von Ivo_Ilicevic
Da kann ich schon verstehen, dass man erst mal mit denen weiterarbeitet und schaut, ob die Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer funktioniert.
Da kann ich schon verstehen, dass man erst mal mit denen weiterarbeitet und schaut, ob die Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer funktioniert.
Es ist halt so, dass die Zusammenarbeit mit dem vorhergehenden Trainer scheinbar besser funktionierte.
Gerade wenn man sich wie hier im Forum darüber amüsiert, wie Düsseldorf das mit Anfang zu Ende dachte, und das als nachgereichtes Qualitätszertifikat für den vom ganzen Ablauf bescheuerten Move zu Lieberknecht hernimmt, genau dann sollte das vorhandene und weitervererbteTrainerteam ja eigentlich gar nicht so schlecht gewesen sein.
Man erinnere sich auch an die Aussagen von Klos zum Thema Kaderqualität im letzten Jahr, der diesem hohe Qualität aussprach und das Wort Aufstieg in den Mund nahm. Auch hier, braucht man jetzt noch ein drittes Transferfenster, um im Prinzip alle bis auf Ritter und Krahl ausgetauscht zu bekommen.
Was das alles kostet, nur damit man (Klos) am Ende nicht blöd da steht, wenn Lieberknecht nicht geliefert bekommt. Da fragt man sich auch, was der Aufsichtrat überhaupt macht. Stichwort Marionette..
Der grundlegende Fehler war, den eingeschlagenen Weg mit Anfang zu verlassen und mit Lieberknecht einen totalen Umbruch zu wagen, also weg vom offensiven Kombinationsfußball mit offenenem Scheunentor zu tief stehen und simplen Hoch und Weit Bolzplatzgekicke. Dass das nicht sofort schnalzen würde, war klar, dennoch wurden enorm wichtig klingenden Sprüche wie "nochmal oben angfeifen wollen" rausgehauen.
Jetzt hat man eine Saison gebraucht, hat die Anfang und Kaloc Millionen verjubelt, möglicherweise sogar noch mehr, und schneidert jetzt alles auf Lieberknecht zu. Das muss jetzt sitzen. Ansonsten geht es beim nächsten Trainer wieder von vorne los. Gerade wenn man keinen findet, der auf eindimensionalen Spielaufbau setzt und eher modernen, schnellen Kombinationsfußball zelebrieren lassen will. Dann passt wieder nichts.
Du hast im Grossen und Ganzen Recht mit dem was du schreibst. Allerdings muss man sagen das sich das nicht nur auf TL als Trainer bezieht. Es ist eher so das, seit Hengen da ist, wir keinen klaren Weg bei der Trainerauswahl zeigen. Man (oder nur ich?) hat das Gefühl das einfach ein Trainer verpflichtet wird der gerade vorhanden ist, hauptsache es kommt ein neuer. Ich erkenne keinerlei Strategie dahinter. Es ist doch klar das ein Trainer mit dem Ansatz eines TL mit einem Kader der mehr auf Anfang zugeschnitten ist, Probleme haben wird, und umgekehrt. Würde man sich jedoch mal auf eine bestimmte Ausrichtung über mehrere Transfesfenster einigen und danach auch die Trainernachfolge ausrichten, gäbe es tatsächlich auch mal die Möglichkeit einen neuen Trainer zu holen der dann aus dem vorhandenen Kader mehr herausholen kann als sein Vorgänger. Eine Art von Fußball die klar definiert wofür der FCK steht. Und nicht immer alles einreissen was vorher aufgebaut wurde, und wieder alles nach dem nächsten Trainer ausrichten.
Scheinbar hat man sich ja nun weiterhin für den Lieberknecht-Ball entschieden. Ok, kann man machen. Aber dann bitte auch konsequent. Ich bin fine damit. Ändern können wir es eh nicht, und ich werde Lieberknecht weiterhin unterstützen und nicht wie einige Wenige, die Gefolgschaft verweigern. Zwar war ich als ursprünglich grosser Lieberknecht Befürworter nach dem Braunschweig Spiel auch soweit eine Trennung zum Saisonende auszusprechen, aber wenn er damit erfolgreich ist, dann soll es so sein. Meine Verbundenheit zum FCK mache jedenfalls nicht vom Spielstil abhängig.
Was bleibt ist das Prinzip Hoffnung. Hoffnung darauf das wir aus der Vergangenheit gelernt haben und das ein Trainerwechsel auch nicht immer das Allheilmittel ist, und das Beispiel Düsseldorf sollte uns genug Wahrnung sein: Vom Aufstiegsaspiranten zum Absteiger, dass muss man auch erstmal bringen.
Schon seltsam wie eine eigentlich nicht unerfolgreiche Saison so viele negative Stimmen hervorrufen kann, andere wären gerne in unserer Situation!
Auch ich bin ziemlich hin und her gerissen in der Trainerfrage. Aber vielleicht sollte man tatsächlich mal auf Kontinuität setzen, etwas was es seit dem Aufstieg hier nicht gegeben hat, ich hoffe das uns das weiterbringt!
19.05.2026 - 10:48 Uhr
Zitat von @FCK-Rickel
Man (oder nur ich?) hat das Gefühl das einfach ein Trainer verpflichtet wird der gerade vorhanden ist, hauptsache es kommt ein neuer. Ich erkenne keinerlei Strategie dahinter.
Man (oder nur ich?) hat das Gefühl das einfach ein Trainer verpflichtet wird der gerade vorhanden ist, hauptsache es kommt ein neuer. Ich erkenne keinerlei Strategie dahinter.
Geht mir durchaus ähnlich. Vor allem wirkt es immer so, als ob man vom Profil einen komplett anderen Trainer als vorher sucht. Unabhängig davon ob Lieberknecht zu dem Zeitpunkt verfügbar war oder nicht, aber jeder hätte es nachvollziehen können, wenn er auf Schuster oder sogar Funkel gefolgt wäre. Soweit ich mich erinnern kann war Lieberknecht wohl eher während der Zeit unter Anfang verfügbar. Dann hätte ich aber einen Trainer mit ähnlicher Ausrichtung wie Schuster oder Lieberknecht erwartet. Man hat aber Grammozis auf Schuster geholt und Anfang auf Funkel. Das waren beide relativ einflussreiche Brüche in der spielerischen Ausrichtung. Sowas macht man eher, wenn man wirklich davon überzeugt ist einen neuen taktischen und spielerischen Weg zu gehen. Spricht aber eher weniger dafür, dass man von seinem eigentlich geplanten Weg wirklich überzeugt war. Ich möchte dem FCK nicht unterstellen derart naiv oder kopflos in die Trainersuche zu rennen. Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, dass einem das nicht bewusst war bei den Entscheidungen. Allerdings wirkt es überhaupt nicht nach seriöser langfristiger Planung. Der FCK sollte vielleicht erstmal sich selbst und dann der Öffentlichkeit klarmachen an welchen Weg sie wirklich glauben und diesen dann auch konsequent durchziehen. Dann ist die Trainerfrage nämlich nicht immer in hitzigen Debatten involviert. Ich sehe durchaus, dass man (gewollt oder ungewollt) am Lieberknecht als Fan auch gewisse Erwartungen hatte, was das spielerische betrifft. Gerade weil man Markus Anfang als Referenz genommen hat. Diese Erwartungen waren aber zum Scheitern verurteilt.
Zum Thema das Lieberknecht einen Trainerstab vor die Nase gesetzt bekommen hat...
Es ist sicher auch jenseits der 1. Liga üblich, dass ein Trainer minimum einen Co-Trainer mitbringt oder aussuchen darf. Beide arbeiten von allen im Trainerstab am engsten und am meisten zusammen (sollten sie zumindest). Die Zeiten, indem ein neuer Trainer auch einen komplett neuen Trainerstab mitbringt (erinnere mich da noch an Berti Vogts bei Leverkusen oder Klinsmann bei Bayern) sind aber meines Wissens schon seit einigen Jahren vorbei. Es gibt natürlich schon noch Beispiele und ein Trainer mit einem riesigen Standing wie z. B. Guardiola gepaart mit einem finanziell potenten Verein können sich das leisten. Ich sehe aber bei vielen Vereinen (auch in Liga 1) die Tendenz nur bestimmte Positionen zu ersetzen. Das macht auch langfristig mehr Sinn, da man sich die Einarbeitung spart und vor allem Geld spart, wenn man nicht jede Position laufend neu besetzen muss. Die Halbwertszeit von Trainern wird, ist ja mittlerweile deutlich kürzer als z.B. noch vor 10 Jahren. Ich finde das durchaus seriöser, als mit jedem Trainer einen komplett neuen Trainerstab einzustellen. Allerdings hat man beim FCK anscheinend die Erkenntnis gewonnen, dass man nicht mit der Arbeit im Trainerstab zufrieden ist. Anders kann ich mir das muntere Treiben (auch auf den Positionen wie Martin) nicht erklären. Ob davon auch letztendlich die Saisonleistung und Ergebnisse beeinflusst waren kann ich nicht beurteilen und wird man womöglich kommende Saison sehen. Ich denke allerdings nicht, dass man Mitleid mit Lieberknecht haben muss. Zum einen ist er generell in einer sehr privilegierten Situation im Profifußball und zum anderen ist er ja der Chef im ganzen direkten sportlichen Bereich. Es liegt doch an ihm seine Mitarbeiter in der richtigen Form einzubinden.
19.05.2026 - 11:23 Uhr
Zitat von FCK-Rickel
Du hast im Grossen und Ganzen Recht mit dem was du schreibst. Allerdings muss man sagen das sich das nicht nur auf TL als Trainer bezieht. Es ist eher so das, seit Hengen da ist, wir keinen klaren Weg bei der Trainerauswahl zeigen. Man (oder nur ich?) hat das Gefühl das einfach ein Trainer verpflichtet wird der gerade vorhanden ist, hauptsache es kommt ein neuer. Ich erkenne keinerlei Strategie dahinter. Es ist doch klar das ein Trainer mit dem Ansatz eines TL mit einem Kader der mehr auf Anfang zugeschnitten ist, Probleme haben wird, und umgekehrt. Würde man sich jedoch mal auf eine bestimmte Ausrichtung über mehrere Transfesfenster einigen und danach auch die Trainernachfolge ausrichten, gäbe es tatsächlich auch mal die Möglichkeit einen neuen Trainer zu holen der dann aus dem vorhandenen Kader mehr herausholen kann als sein Vorgänger. Eine Art von Fußball die klar definiert wofür der FCK steht. Und nicht immer alles einreissen was vorher aufgebaut wurde, und wieder alles nach dem nächsten Trainer ausrichten.
Du hast im Grossen und Ganzen Recht mit dem was du schreibst. Allerdings muss man sagen das sich das nicht nur auf TL als Trainer bezieht. Es ist eher so das, seit Hengen da ist, wir keinen klaren Weg bei der Trainerauswahl zeigen. Man (oder nur ich?) hat das Gefühl das einfach ein Trainer verpflichtet wird der gerade vorhanden ist, hauptsache es kommt ein neuer. Ich erkenne keinerlei Strategie dahinter. Es ist doch klar das ein Trainer mit dem Ansatz eines TL mit einem Kader der mehr auf Anfang zugeschnitten ist, Probleme haben wird, und umgekehrt. Würde man sich jedoch mal auf eine bestimmte Ausrichtung über mehrere Transfesfenster einigen und danach auch die Trainernachfolge ausrichten, gäbe es tatsächlich auch mal die Möglichkeit einen neuen Trainer zu holen der dann aus dem vorhandenen Kader mehr herausholen kann als sein Vorgänger. Eine Art von Fußball die klar definiert wofür der FCK steht. Und nicht immer alles einreissen was vorher aufgebaut wurde, und wieder alles nach dem nächsten Trainer ausrichten.
Ich bin im Grunde bei dir, wenn man die Trainerdiskussion auf den oder - inzwischen - diejenigen ausweitet, die eigentlich die sportliche Marschrichtung vorgeben. Zunächst einmal Thomas Hengen als Verantwortlicher Geschäftsführer für den Bereich Sport. Und mittlerweile auch Marcel Klos als Sportdirektor.
Die Kritik an der Trainerausweahl von Thomas Hengen zu Beginn seiner Amtszeit kann ich nicht teilen. Sollte er bereits bei der Verpflichtung von Marco Antwerpen beteiligt gewesen sein, war das eine gute Wahl und auch der überraschende Move im Aufstiegsfinale 2022 von Antwerpen zu Dirk Schuster war eine sehr gute Entscheidung. Dann wurde es allerdings - ich nenne es einmal - diffus. Über Dimitrios Grammozis müssen wir uns - glaube ich - nicht unterhalten. Das war eine klare Fehlbesetzung, die - wahrscheinlich - vom Aufsichtsrat mit der Verpflichtung von Friedhelm Funkel noch einigermaßen glimpflich gelöst wurde.
Der Schwenk auf Ballbesitzfußball und einen Trainer wie Markus Anfang war dann überraschend und endete darin, dass man (Thomas Hengen) diese Entscheidung mit der Rochade Anfang gegen Torsten Lieberknecht komplett revidierte. Ich empfand diese Entscheidung als Überraschung und auch überhaupt nicht am damaligen Kader ausgerichtet. Man musste wissen, für welchen Fußball Lieberknecht stand. Ich war kein Fan von Anfang, ich war aber auch überhaupt nicht begeistert, diesen eingeschlagenen Weg zu Gunsten eines komplett anderen Wegs zu verlassen. Dass der Lieberknecht-Fußball wenig attraktiv ist, konnte man auf seinen vorherigen Stationen ja auch schon sehen.
Noch überraschender war für mich dann aber die Zusammenstellung des Kaders für die Saison 2025/26. Es ist natürlich immer die Frage, ob feine Fußballer wie Semih Sahin, Naatan Skyttä, Mahir Emreli oder Paul Joly (der ja eigentlich "nur" aus der Not wegen der schweren Verletzung von Simon Asta geboren war) der Wunsch von Lieberknecht oder die Vorgabe der sportlich Verantwortlichen - also Hengen und Klos war. Dass dann zumindest die gute halbe Hinrunde (ab dem 3:1-Heimsieg gegen Darmstadt 98) inklusive der richtig gut einschlagenden Neuverpflichtungen Ivan Prtajin, Skyttä und Joly die Unausgewogenheit des Kaders kaschierte, stand auf dem einen Blatt. Dass sich nach dem ersten verletzungsbedingten Ausfall von Prtajin schnell zeigte, dass kein Plan B ohne Zielspieler vorhanden war, war dann die Kehrseite der Medaille, an der der Rest der Hinrunde und eigentlich auch fast die gesamte Rückrunde krankte. Der winzige Funke, den der Auftaktsieg in der Rückrunde gegen Hannover und die (bis zur 87. Minute) Topleistung auf Schalke entzündete, wurde durch (meines Erachtens) unnötige taktische Umstellungen im darauffolgenden Heimspiel gegen Elversberg wieder komplett über den Haufen geworfen. Das lasse ich auch in Anbetracht der misslichen VAR- und Schiedsrichterleistung und des Ausfalls von Ivan Prtajin so stehen. Hier gab es dann den finalen Bruch in der Saison, der auch nicht mehr zu kitten war.
Aber noch einmal zurück zur Kritik an Hengen und auch Klos. Torsten Lieberknecht steht für eine spezielle Art von Fußball, manche nennen das antiquiert, andere typischen Betzefußball oder was auch immer. Der Lieberknecht-Fußball war noch nie attraktiv, dafür oft erfolgreich. Dass er jetzt das Vertrauen ausgesprochen bekommt und auch das Umfeld des Trainers "angepasst" werden soll, finde ich gut. Und es zeigt auch zum ersten Mal seit langem so eine Art Vision. Man vertraut seinem Konzept und richtet die Rahmenbedingungen danach aus. Das fehlte bisher komplett. Natürlich sind wir damit noch bei weitem nicht da, wo der SC Freiburg oder Mainz 05 bei der Vorgabe einer Vision - sprich einer für den Verein definierten Art von Fußball vom Nachwuchs bis zu den Profis - steht. Aber es wäre ein Weg dahin. Problematisch wäre es, wenn Lieberknecht den Saisonbeginn in den Sand setzt und man wieder einen Trainer verpflichtet, der für einen komplett anderen Fußball steht. Aber das ist Zukunftsmusik.
Lassen wir uns überraschen, ob der FCK den Weg einschlägt, den es seit Jahrzehnten so dringend braucht. Eine klar definierte Form von Fußball mit Durchlass von unten nach oben und von oben nach unten. Darauf zumindest lässt die aktuelle Situation hoffen. Von einer Realisierung sind wir allerdings noch weit entfernt.
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