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Torsten Lieberknecht
Geburtsdatum 01.08.1973
Alter 53
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein 1.FC Kaiserslautern

Torsten Lieberknecht [Trainer]

22.04.2025 - 17:57 Uhr
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#311
12.05.2025 - 14:39 Uhr
Man sieht bzw. hört schon einen Unterschied zwischen Anfang und Lieberknecht, wenn man sich beispielsweise die PK´s anschaut. Ich erinnere an die Rückfragen bezüglich Ache (Top-Spieler, eine Ehre mit zu Arbeiten) oder Haas (toller Junge mit guter Einstellung, will immer usw.) was er immer sehr wertschätzend dem Spieler gegenüber beantwortet. Anfang hatte da eine andere Art. Bei Ritter beispielsweise, sein Kapitän, das er nur gut ist wenn er seine Einstellung verbessert etc.. Damit mag er recht haben, aber muss ich das öffentlich so kund tun? Ich glaube das Thorsten da ein anderes Händchen hat.
Ich bin auch überzeugt, das wenn Haas das hört, er noch ein Stückchen motivierter ist.

Ich denke auch, dass unterscheidet Lieberknecht von vielen seiner Vorgänger. Ich glaube auch, sieht man sich die Beispiele Klopp, Streich, Frank Schmidt, Funkel usw., die lange bei einem Klub waren/sind, das diese Art hilft längerfristig bei einem Verein zu sein. Es endet ja nicht bei den Spielern, sondern ist auch gegenüber den Mitarbeitern, Staff, Geschäftsführung und Fans so. Wer das Gefühl hat gesehen und gehört zu werden, ist zufriedener und arbeitet motivierter.

Das er Klement in seinem letzten Heimspiel für den FCK beruft und spielen lässt, ist für mich auch ein Zeichen von Wertschätzung. Könnte auch der Grund für Zimmer sein, warum er von Anfang an spielte (natürlich nicht der Einzige).

Es muss ein Grund haben warum Anfang oder Antwerpen es auf Dauer nie schaffen bei einem Verein zu bleiben. Teilweise auch die Ziele wie Aufstieg oder Klassenerhalt nach Aufstieg zu erreichen.

Von daher, wir haben mit Lieberknecht endlich die Chance jemanden länger an der Seitenlinie zu haben. Empathie hilft da, manchmal mehr, als nur ein Taktikfuchs oder Motivator zu sein...wenn die Jungs für dich durchs Feuer gehen, ist alles möglich in der Hölle Betzenberg.

•     •     •

Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#312
12.05.2025 - 14:41 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927
Man sieht bzw. hört schon einen Unterschied zwischen Anfang und Lieberknecht, wenn man sich beispielsweise die PK´s anschaut. Ich erinnere an die Rückfragen bezüglich Ache (Top-Spieler, eine Ehre mit zu Arbeiten) oder Haas (toller Junge mit guter Einstellung, will immer usw.) was er immer sehr wertschätzend dem Spieler gegenüber beantwortet. Anfang hatte da eine andere Art. Bei Ritter beispielsweise, sein Kapitän, das er nur gut ist wenn er seine Einstellung verbessert etc.. Damit mag er recht haben, aber muss ich das öffentlich so kund tun? Ich glaube das Thorsten da ein anderes Händchen hat.
Ich bin auch überzeugt, das wenn Haas das hört, er noch ein Stückchen motivierter ist.

Ich denke auch, dass unterscheidet Lieberknecht von vielen seiner Vorgänger. Ich glaube auch, sieht man sich die Beispiele Klopp, Streich, Frank Schmidt, Funkel usw., die lange bei einem Klub waren/sind, das diese Art hilft längerfristig bei einem Verein zu sein. Es endet ja nicht bei den Spielern, sondern ist auch gegenüber den Mitarbeitern, Staff, Geschäftsführung und Fans so. Wer das Gefühl hat gesehen und gehört zu werden, ist zufriedener und arbeitet motivierter.

Das er Klement in seinem letzten Heimspiel für den FCK beruft und spielen lässt, ist für mich auch ein Zeichen von Wertschätzung. Könnte auch der Grund für Zimmer sein, warum er von Anfang an spielte (natürlich nicht der Einzige).

Es muss ein Grund haben warum Anfang oder Antwerpen es auf Dauer nie schaffen bei einem Verein zu bleiben. Teilweise auch die Ziele wie Aufstieg oder Klassenerhalt nach Aufstieg zu erreichen.

Von daher, wir haben mit Lieberknecht endlich die Chance jemanden länger an der Seitenlinie zu haben. Empathie hilft da, manchmal mehr, als nur ein Taktikfuchs oder Motivator zu sein...wenn die Jungs für dich durchs Feuer gehen, ist alles möglich in der Hölle Betzenberg.


das ist ein guter Punkt, das hat TL wirklich gut wegmoderiert. Mit Sicherheit ist das ein Punkt an dem Anfang arbeiten muss. Zum Business gehört es auch die Leute hinter sich zu bringen.

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Ich habe so viele Beiträge bei tm.de, ich könnte dein Leben kaufen.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#313
12.05.2025 - 15:01 Uhr
Zitat von Rotkehlchen
Zitat von Troglauer

Zitat von Old_Icebear

...Und Lieberknecht hat jetzt schon 7 Punkte geholt - das ist eine gute Basis für den Start in die neue Saison. ...

Also ging es bei Anfang um die Entwicklung und bei Lieberknecht reicht nur das Ergebnis? Da muss man sich dann schon entscheiden. Man soll Lieberknecht unbedingt die Zeit geben aber in die Tasche muss man sich nach dem gestrigen Spiel auch nicht lügen, trotz positivem Ergebnis.


Hinzu kommt, dass es eben einfach nicht stimmt.

Für diese sieben Punkte kannst du dir nächste Saison null kaufen. Und die Basis für einen guten Start für Lieberknecht hat man leichtfertig vermurkst, in dem man ihn vorzeitig geholt hat. Dieser Mix aus experimentieren bzw. Kader kennenlernen und die Saison irgendwie zu Ende zu wurschtln war das falsche Signal.

Ich habe zwar noch Hoffnung auf ein Wunder in Bezug auf die Relegation, aber realistisch gesehen wird diese Truppe in der aktuellen Verfassung eher Kölner Kanonenfutter. Und genau das wiäre dann der Ballast, den Lieberknecht mit sich rumschleppen müsste. Die Fans sind das eine, das andere sind Bexbach und Investorenfreunde.

Ich sehe das nicht so negativ wie andere hier. Torsten Lieberknecht wurde vorzeitig geholt, weil man ihm den Turnaround zugetraut hat. Da zählen zunächst nur die Punkte - die dazugehörige Leistung eher weniger. Ich würde mal behaupten, am Berg will keiner in seinen vier Spielen eine Entwicklung sehen, die wollen sehen, dass er die Mannschaft wieder in die Spur bringt und Wille und Ehrgeiz (wieder) weckt. Eine spielerische Entwicklung wollte man bei Markus Anfang sehen. Die gab es auch in der Hinrunde, verpuffte aber in der Rückrunde immer mehr.

Lieberknecht hat jetzt die Chance, zumindest noch die Relegation zu erreichen (auch, wenn diese Chance eher gegen hauchdünn tendiert) und er kann sich - was ich wesentlich wichtiger finde - einen Überblick über den Kader verschaffen. Er gibt vielen Spielern eine Chance, die unter seinem Vorgänger kaum Chancen hatten, sich zu zeigen (Haas, Raschl, Ronstadt, Klement). Vor allem stellt er Kevin Prince Redondo auf die linke Schiene, was durchaus eine gute Entscheidung war. Das sieht für mich auch danach aus, als würde er schauen, wenn er gebrauchen kann und wen nicht. Er macht sich ein Bild bzw. kann sich einen Überblick verschaffen. Das ist im Grunde eine hervorragende Ausgangsbasis. Aufgrund seiner Beobachtungen kann er auch entscheidend an der Kaderplanung mitwirken.

Da wurschtelt auch keiner die Saison zu Ende, da sondiert einer bereits die verfügbaren Optionen. Und was soll an Hand von sieben Punkten ein falsches Signal sein? Eine Klatsche in Köln ist zwar möglich, zum jetzigen Zeitpunkt aber auch nichts anderes als mit null Selbstvertrauen Richtung kommendes Wochenende zu schauen. Die letzten drei Spiele kannst du leistungstechnisch getrost streichen, da ging es darum, eine Ausgangsbasis zu schaffen, die den Relegationsplatz zum Ziel hat. Am kommenden Sonntag stehst du mit dem Rücken zur Wand und kannst eigentlich nur gewinnen. Das ist vom Kopf her dann ein komplett anderes Spiel. Und auf der anderen Seite hast du einen Gegner, der mit einer Niederlage noch richtig viel verlieren kann. Die werden nervös sein und gerade vor den eigenen Fans extrem unter Druck stehen.

Mir ist da in vielen Argumentationssträngen zu viel Enttäuschung, dass man Markus Anfang vor die Tür gesetzt hat, zu sehen. Da fehlt mir zu großen Teilen eine sachliche Beurteilung der aktuellen Situation.

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You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#314
12.05.2025 - 15:53 Uhr
Zitat von bahli77
Zitat von Rotkehlchen

Zitat von Troglauer

Zitat von Old_Icebear

...Und Lieberknecht hat jetzt schon 7 Punkte geholt - das ist eine gute Basis für den Start in die neue Saison. ...

Also ging es bei Anfang um die Entwicklung und bei Lieberknecht reicht nur das Ergebnis? Da muss man sich dann schon entscheiden. Man soll Lieberknecht unbedingt die Zeit geben aber in die Tasche muss man sich nach dem gestrigen Spiel auch nicht lügen, trotz positivem Ergebnis.


Hinzu kommt, dass es eben einfach nicht stimmt.

Für diese sieben Punkte kannst du dir nächste Saison null kaufen. Und die Basis für einen guten Start für Lieberknecht hat man leichtfertig vermurkst, in dem man ihn vorzeitig geholt hat. Dieser Mix aus experimentieren bzw. Kader kennenlernen und die Saison irgendwie zu Ende zu wurschtln war das falsche Signal.

Ich habe zwar noch Hoffnung auf ein Wunder in Bezug auf die Relegation, aber realistisch gesehen wird diese Truppe in der aktuellen Verfassung eher Kölner Kanonenfutter. Und genau das wiäre dann der Ballast, den Lieberknecht mit sich rumschleppen müsste. Die Fans sind das eine, das andere sind Bexbach und Investorenfreunde.


Mir ist da in vielen Argumentationssträngen zu viel Enttäuschung, dass man Markus Anfang vor die Tür gesetzt hat, zu sehen. Da fehlt mir zu großen Teilen eine sachliche Beurteilung der aktuellen Situation.


mich schockiert tatsächlich wie wir uns einreden dass die Entlassung von Anfang eine Aktion aus der Stärke heraus war, statt es als das zu sehen was es wirklich war, nämlich ein kompletter Systemabsturz.

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Torsten Lieberknecht [Trainer] |#315
12.05.2025 - 15:55 Uhr
Zitat von bahli77
Zitat von Rotkehlchen
Zitat von Troglauer
Zitat von Old_Icebear
...Und Lieberknecht hat jetzt schon 7 Punkte geholt - das ist eine gute Basis für den Start in die neue Saison. ...
Also ging es bei Anfang um die Entwicklung und bei Lieberknecht reicht nur das Ergebnis? Da muss man sich dann schon entscheiden. Man soll Lieberknecht unbedingt die Zeit geben aber in die Tasche muss man sich nach dem gestrigen Spiel auch nicht lügen, trotz positivem Ergebnis.
Hinzu kommt, dass es eben einfach nicht stimmt.
Für diese sieben Punkte kannst du dir nächste Saison null kaufen. Und die Basis für einen guten Start für Lieberknecht hat man leichtfertig vermurkst, in dem man ihn vorzeitig geholt hat. Dieser Mix aus experimentieren bzw. Kader kennenlernen und die Saison irgendwie zu Ende zu wurschtln war das falsche Signal.
Ich habe zwar noch Hoffnung auf ein Wunder in Bezug auf die Relegation, aber realistisch gesehen wird diese Truppe in der aktuellen Verfassung eher Kölner Kanonenfutter. Und genau das wiäre dann der Ballast, den Lieberknecht mit sich rumschleppen müsste. Die Fans sind das eine, das andere sind Bexbach und Investorenfreunde.
Ich sehe das nicht so negativ wie andere hier. Torsten Lieberknecht wurde vorzeitig geholt, weil man ihm den Turnaround zugetraut hat. Da zählen zunächst nur die Punkte - die dazugehörige Leistung eher weniger. Ich würde mal behaupten, am Berg will keiner in seinen vier Spielen eine Entwicklung sehen, die wollen sehen, dass er die Mannschaft wieder in die Spur bringt und Wille und Ehrgeiz (wieder) weckt. Eine spielerische Entwicklung wollte man bei Markus Anfang sehen. Die gab es auch in der Hinrunde, verpuffte aber in der Rückrunde immer mehr.
Lieberknecht hat jetzt die Chance, zumindest noch die Relegation zu erreichen (auch, wenn diese Chance eher gegen hauchdünn tendiert) und er kann sich - was ich wesentlich wichtiger finde - einen Überblick über den Kader verschaffen. Er gibt vielen Spielern eine Chance, die unter seinem Vorgänger kaum Chancen hatten, sich zu zeigen (Haas, Raschl, Ronstadt, Klement). Vor allem stellt er Kevin Prince Redondo auf die linke Schiene, was durchaus eine gute Entscheidung war. Das sieht für mich auch danach aus, als würde er schauen, wenn er gebrauchen kann und wen nicht. Er macht sich ein Bild bzw. kann sich einen Überblick verschaffen. Das ist im Grunde eine hervorragende Ausgangsbasis. Aufgrund seiner Beobachtungen kann er auch entscheidend an der Kaderplanung mitwirken.
Da wurschtelt auch keiner die Saison zu Ende, da sondiert einer bereits die verfügbaren Optionen. Und was soll an Hand von sieben Punkten ein falsches Signal sein? Eine Klatsche in Köln ist zwar möglich, zum jetzigen Zeitpunkt aber auch nichts anderes als mit null Selbstvertrauen Richtung kommendes Wochenende zu schauen. Die letzten drei Spiele kannst du leistungstechnisch getrost streichen, da ging es darum, eine Ausgangsbasis zu schaffen, die den Relegationsplatz zum Ziel hat. Am kommenden Sonntag stehst du mit dem Rücken zur Wand und kannst eigentlich nur gewinnen. Das ist vom Kopf her dann ein komplett anderes Spiel. Und auf der anderen Seite hast du einen Gegner, der mit einer Niederlage noch richtig viel verlieren kann. Die werden nervös sein und gerade vor den eigenen Fans extrem unter Druck stehen.
Mir ist da in vielen Argumentationssträngen zu viel Enttäuschung, dass man Markus Anfang vor die Tür gesetzt hat, zu sehen. Da fehlt mir zu großen Teilen eine sachliche Beurteilung der aktuellen Situation.

Darum geht es bei dem berühmten "einen neuen Impuls an der Seitenlinie setzen" ja auch: dass man eine Negativspirale durchbricht und eine neue Dynamik entfacht! Im Zweifelsfall würde man vielleicht lieber die Mannschaft austauschen und ist der Trainer dann halt das schwächste Glied in der Kette. Das gehört aber zu dessen gut dotierter Jobbeschreibung dazu!

Was willst du jetzt noch groß "entwickeln", wenn zum Saisonende der halbe Kader ausgewechselt wird? Es geht darum, "in die Köpfe der Spieler zu kommen" und darüber hinaus ein paar Hebel zu ziehen ("Details"), mit denen man in der Kürze der Zeit noch etwas bewegen kann.

Trotzdem darf man auch in dieser Phase Kritik üben: Dafür, dass wir "nichts zu verlieren und alles zu gewinnen haben", sind wir beim KSC und auch am Sonntag erstaunlich wenig Risiko gegangen. Wenn ich andererseits aber erkennen muss, dass wir in beiden Fällen eher glücklich überhaupt gepunktet haben, darf man gerne auch hinterfragen, was da mit einer offensiveren Spielweise hätte gewonnen werden können. Es ist halt eben nicht so, dass es völlig egal war, ob man beim KSC Remis spielt oder sich noch einen fängt, vielmehr hat dieser eine Punkt die Restchance in Köln am Leben gehalten; und Gleiches gilt für das Spiel gegen Darmstadt, wo es auch nicht egal war, ob man siegt oder sich noch einen fängt, auch wenn ein höherer Erfolg die Torbilanz gegenüber Düsseldorf hätte ausgleichen können. Ich möchte solche Abwägungen als Trainer nicht treffen müssen und denke, dass ein erfahrener Mann wie Torsten Lieberknecht dies durchaus realitätsgerechter einschätzen kann als wir User und Fans hier.

Mit dem Vergleich MA/ TL kann ich wenig anfangen. Alleine schon, dass wir in den letzten drei Partien wieder zuverlässig gepunktet haben, ist auch im Hinblick auf die Fernsehgeldtabelle Gold wert. Sollte man tatsächlich etwas Zählbares aus Köln mitnehmen, kann das in der Endplatzierung dann noch mal zusätzlich richtig was ausmachen; auch ohne Aufstieg. Mir fehlt angesichts unseres aktuellen Leistungsstandes zwar komplett die Phantasie, wie dies in Köln gegen einen Friedhelm Funkel gelingen soll, aber die Liga ist ja wirklich sogar dafür verrückt genug. Mit der Mannschaft zum Ende der Hinrunde hätte ich mir da vielleicht noch etwas ausgerechnet, aber seither haben wir uns in puncto Spielstärke m.E. deutlich zurückentwickelt, von daher sehe ich das erstmal nicht. Aber klar, Köln hat noch mal richtig was zu verlieren und kann keineswegs befreit aufspielen! So blöd es klingt: Jedes Spiel ist neu und muss erstmal gespielt werden. Punkte-Abos gibt es in dieser Liga nicht.

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502 Bad Gateway
nginx

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 12.05.2025 um 15:58 Uhr bearbeitet
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#316
12.05.2025 - 15:59 Uhr
Alter, wie lange wollt ihr euch eigentlich noch verschiedene Meinungen vorhalten?

Die Argumente sind doch ausgetauscht und man muss andere User auch nicht von der eigenen Meinung überzeugen. Es ist ermüdend seitenweise immer den gleichen Strang lesen zu müssen.

Vielleicht sollten wir es mal mit grau anstatt nur schwarz und weiß versuchen. Nicht negativ nach vorne zu schauen heißt nicht unbedingt alles positiv zu sehen, während kritisch sein auch nicht alles ablehnen muss.

Ich könnte mir vorstellen das dazwischen einiges an Platz für Meinungen sein könnte.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#317
12.05.2025 - 16:02 Uhr
Zitat von bahli77
Zitat von Rotkehlchen

Zitat von Troglauer

Zitat von Old_Icebear

...Und Lieberknecht hat jetzt schon 7 Punkte geholt - das ist eine gute Basis für den Start in die neue Saison. ...

Also ging es bei Anfang um die Entwicklung und bei Lieberknecht reicht nur das Ergebnis? Da muss man sich dann schon entscheiden. Man soll Lieberknecht unbedingt die Zeit geben aber in die Tasche muss man sich nach dem gestrigen Spiel auch nicht lügen, trotz positivem Ergebnis.


Hinzu kommt, dass es eben einfach nicht stimmt.

Für diese sieben Punkte kannst du dir nächste Saison null kaufen. Und die Basis für einen guten Start für Lieberknecht hat man leichtfertig vermurkst, in dem man ihn vorzeitig geholt hat. Dieser Mix aus experimentieren bzw. Kader kennenlernen und die Saison irgendwie zu Ende zu wurschtln war das falsche Signal.

Ich habe zwar noch Hoffnung auf ein Wunder in Bezug auf die Relegation, aber realistisch gesehen wird diese Truppe in der aktuellen Verfassung eher Kölner Kanonenfutter. Und genau das wiäre dann der Ballast, den Lieberknecht mit sich rumschleppen müsste. Die Fans sind das eine, das andere sind Bexbach und Investorenfreunde.

Ich sehe das nicht so negativ wie andere hier. Torsten Lieberknecht wurde vorzeitig geholt, weil man ihm den Turnaround zugetraut hat. Da zählen zunächst nur die Punkte - die dazugehörige Leistung eher weniger. Ich würde mal behaupten, am Berg will keiner in seinen vier Spielen eine Entwicklung sehen, die wollen sehen, dass er die Mannschaft wieder in die Spur bringt und Wille und Ehrgeiz (wieder) weckt. Eine spielerische Entwicklung wollte man bei Markus Anfang sehen. Die gab es auch in der Hinrunde, verpuffte aber in der Rückrunde immer mehr.

Lieberknecht hat jetzt die Chance, zumindest noch die Relegation zu erreichen (auch, wenn diese Chance eher gegen hauchdünn tendiert) und er kann sich - was ich wesentlich wichtiger finde - einen Überblick über den Kader verschaffen. Er gibt vielen Spielern eine Chance, die unter seinem Vorgänger kaum Chancen hatten, sich zu zeigen (Haas, Raschl, Ronstadt, Klement). Vor allem stellt er Kevin Prince Redondo auf die linke Schiene, was durchaus eine gute Entscheidung war. Das sieht für mich auch danach aus, als würde er schauen, wenn er gebrauchen kann und wen nicht. Er macht sich ein Bild bzw. kann sich einen Überblick verschaffen. Das ist im Grunde eine hervorragende Ausgangsbasis. Aufgrund seiner Beobachtungen kann er auch entscheidend an der Kaderplanung mitwirken.

Da wurschtelt auch keiner die Saison zu Ende, da sondiert einer bereits die verfügbaren Optionen. Und was soll an Hand von sieben Punkten ein falsches Signal sein? Eine Klatsche in Köln ist zwar möglich, zum jetzigen Zeitpunkt aber auch nichts anderes als mit null Selbstvertrauen Richtung kommendes Wochenende zu schauen. Die letzten drei Spiele kannst du leistungstechnisch getrost streichen, da ging es darum, eine Ausgangsbasis zu schaffen, die den Relegationsplatz zum Ziel hat. Am kommenden Sonntag stehst du mit dem Rücken zur Wand und kannst eigentlich nur gewinnen. Das ist vom Kopf her dann ein komplett anderes Spiel. Und auf der anderen Seite hast du einen Gegner, der mit einer Niederlage noch richtig viel verlieren kann. Die werden nervös sein und gerade vor den eigenen Fans extrem unter Druck stehen.

Mir ist da in vielen Argumentationssträngen zu viel Enttäuschung, dass man Markus Anfang vor die Tür gesetzt hat, zu sehen. Da fehlt mir zu großen Teilen eine sachliche Beurteilung der aktuellen Situation.


Sorry, hast du entweder falsch verstanden oder es liegt an deiner vorgefertigten Meinung, was ich eher vermute.

Es ging mir um die Art und Weise, wie man das kommuniziert hat. Man redet was von fehlender Explosion und bekommt dann so ein Gekicke wie gestern, in dem wir uns zu einem Duselsieg zittern. Und wenn wir in Köln ne Packung kassieren, besteht die Gefahr, dass die ominöse Basis für die nächste Saison bereits implodiert, bevor es wieder losgeht.

Dass Lieberknecht etwas probieren kann und Spielern wie Haas und Klement bringt, finde ich ja grundsätzlich gut, nur machen solche Experimente eben keinen Sinn, wenn man nochmal angreifen will, was den Aufstieg betrifft. In so einer Situation hole ich keinen "Menschenfänger", mit dem ich etwas langfristig aufbauen will, sondern entweder einen Motivator, der eventuell tatsächlich nochmal den entscheidenden Impuls setzen kann oder ich verkaufe das anders.

Dass wir in Köln gewinnen können, ist unbestritten, nur dürfen dann Elversberg und Paderborn keinen Punkt mehr holen und Düsseldorf nicht gewinnen. Wir hätten gegen Schalke und Darmstadt noch etwas für unser Torverhältnis machen müssen und gegen den KSC gewinnen, um eine realistische Ausgangsbasis für die Relegation zu schaffen. Das hätte ich als Explosion wahrgenommen. Aber so wirkt das ganze wie ein Durchwurschteln bzw..wie eine vorweggenommene Vorbereitung mit der Gefahr Lieberknecht schon frühzeitig zu verheizen.

Wir werden ja sehen, wie es nach Köln weitergeht. Meine Unterstützung hat Lieberknecht in jedem Fall. Die Kritik geht an Hengen und Klos.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#318
12.05.2025 - 16:03 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927

Man sieht bzw. hört schon einen Unterschied zwischen Anfang und Lieberknecht, wenn man sich beispielsweise die PK´s anschaut. Ich erinnere an die Rückfragen bezüglich Ache (Top-Spieler, eine Ehre mit zu Arbeiten) oder Haas (toller Junge mit guter Einstellung, will immer usw.) was er immer sehr wertschätzend dem Spieler gegenüber beantwortet. Anfang hatte da eine andere Art. Bei Ritter beispielsweise, sein Kapitän, das er nur gut ist wenn er seine Einstellung verbessert etc.. Damit mag er recht haben, aber muss ich das öffentlich so kund tun? Ich glaube das Thorsten da ein anderes Händchen hat.
Ich bin auch überzeugt, das wenn Haas das hört, er noch ein Stückchen motivierter ist.

Ich denke auch, dass unterscheidet Lieberknecht von vielen seiner Vorgänger. Ich glaube auch, sieht man sich die Beispiele Klopp, Streich, Frank Schmidt, Funkel usw., die lange bei einem Klub waren/sind, das diese Art hilft längerfristig bei einem Verein zu sein. Es endet ja nicht bei den Spielern, sondern ist auch gegenüber den Mitarbeitern, Staff, Geschäftsführung und Fans so. Wer das Gefühl hat gesehen und gehört zu werden, ist zufriedener und arbeitet motivierter.

Das er Klement in seinem letzten Heimspiel für den FCK beruft und spielen lässt, ist für mich auch ein Zeichen von Wertschätzung. Könnte auch der Grund für Zimmer sein, warum er von Anfang an spielte (natürlich nicht der Einzige).

Es muss ein Grund haben warum Anfang oder Antwerpen es auf Dauer nie schaffen bei einem Verein zu bleiben. Teilweise auch die Ziele wie Aufstieg oder Klassenerhalt nach Aufstieg zu erreichen.

Von daher, wir haben mit Lieberknecht endlich die Chance jemanden länger an der Seitenlinie zu haben. Empathie hilft da, manchmal mehr, als nur ein Taktikfuchs oder Motivator zu sein...wenn die Jungs für dich durchs Feuer gehen, ist alles möglich in der Hölle Betzenberg.


Da ist sicherlich viel Wahres dran und dem würde ich auch uneingeschränkt zustimmen. Allerdings würde ich in dem Kontext noch ergänzen, das es auch Gründe gibt warum wir es nicht schaffen länger als maximal 1 1/2 Jahre mit einem Trainer zu arbeiten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Olivarius am 12.05.2025 um 16:04 Uhr bearbeitet
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#319
12.05.2025 - 16:23 Uhr
Zitat von bahli77

...
Mir ist da in vielen Argumentationssträngen zu viel Enttäuschung, dass man Markus Anfang vor die Tür gesetzt hat, zu sehen. Da fehlt mir zu großen Teilen eine sachliche Beurteilung der aktuellen Situation.

Und mir scheint da bei anderen die Erleichterung über die Entlassung des unbeliebten Markus Anfang zu groß zu sein. Wenn mir dann noch jemand erzählen will, es ginge um die Entwicklung der Spielkultur und dann holt man Torsten Lieberknecht, ist es mit der sachlichen Beurteilung halt leider auch nicht weit her.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Troglauer am 12.05.2025 um 16:24 Uhr bearbeitet
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#320
12.05.2025 - 17:22 Uhr
Zitat von Mittelschichtler

woran machst du fest dass TL dies gelungen ist? weil man sich bei diesen 7 Punkten jeweils über die Linie retten musste? TL hat stets betont dass die Mannschaft intakt übergeben worden sei.


Ich mache das in erster Linie daran fest, dass man seitdem nicht mehr derart eingebrochen ist wie zeitweise unter Anfang oder solche katastrophen-Halbzeiten wie gegen Braunschweig sehen musste.
Dass das spielerisch trotzdem mehr als gruselig ist, darüber brauchen wir doch gar nicht zu diskutieren, da sind wir einer Meinung. Das war aber bis auf Einzelspiele - oder vielmehr einzelne Halbzeiten - in der gesamten Saison im Grunde nicht anders.

Zitat von Mittelschichtler

Ich weiß auch nicht was Anfang versprochen hat. Die Trainer in Elversberg oder Magdeburg, die diese Saison den schönsten Fussball spielten, sind dort seit Jahren Trainer. Wenn du in der Winterpause deinen wichtigsten Abwehrspieler verkaufst und zwei aus der BL leihst, wovon einer schon wieder durchs Raster gefallen ist, glaubt ihr Anfang kann zaubern?


Ich glaube mitnichten, dass Anfang zaubern kann. Ich habe aber gesehen, dass er zu keinem Zeitpunkt der Saison die Defensive stabilisieren konnte, egal ob mit oder ohne Tomiak. Ich habe auch nicht gesehen, dass er auf drängende Fragen (Zuordnung bei gegnerischen Standards, Abstände im Mittelfeld etc.) irgendwelche Lösungen gefunden oder wenigstens danach gesucht hätte. Ich habe auch keine Entwicklung in der Offensive gesehen, ganz im Gegenteil. Was ich am Ende aber gesehen habe war eine taktische und psychische Kapitulation vor einer der schlechtesten Defensivreihen der Liga - und das zu einem Zeitpunkt, wo man alles noch in der Hand hatte. Mit "zaubern" hat das wenig zu tun, da ging es ganz simpel um die Frage, wie man an ein solches Spiel herangeht, wo man sich als Verein sieht oder wie ich die Mannschaft ein- und aufstelle. Da braucht mir auch niemand mit Tomiak zu argumentieren, dieses Spiel war eine Bankrotterklärung in wirklich jeder Hinsicht von der Trainerbank. Man kann mal ein Spiel wie gegen Nürnberg in den Sand setzen, wo man eigentlich klar überlegen ist und da Ding einfach nicht rein will. Es geht aber gar nicht völlig konzeptlos und ängstlich dann die Mannschaft derart offensichtlich an die Wand zu fahren, wie man das gegen Braunschweig gemacht hat.
Mit "schönem Fußball" hat das auch nicht das geringste zu tun. Das ist ein Luxus, eine B-Note meinetwegen. Ich persönlich steige aber lieber unverdient auf, als in Schönheit in der zweiten Liga zu bleiben. Nächstes Jahr fragt kein Schwein mehr danach, wer da den gepflegtesten Ball gespielt hat und ob Magdeburg/Elversberg nicht den schöneren Fußball als Hamburg oder Köln gespielt haben. Die einen kicken dann - voraussichtlich - in der Bundesliga und kassieren Gelder, von denen der Rest nur träumen kann, während die anderen dann (vermutlich) in der zweiten Liga wieder um ihre Existenz kicken. Und ob da jetzt Anfang, Lieberknecht oder Magath auf der Trainerbank sitzen, ist mir komplett egal.

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