Taktiktisch
10.08.2003 - 13:30 Uhr
07.06.2010 - 23:50 Uhr
Zitat
--------------TW---------------
RV------Hubnik-------Sinke/Beng-----Kobi
--------------------------------
-----------Lusti----Nicu/(Cicero/Kacar)
Dejagah--------Raffa-------------Ronny/Nicu
--------------Ramos----------------
So würde ich das ganze gerne sehen.
Habe immernoch die Hoffnung, dass uns im Falle eines Kacar Verkaufs Cicero erhalten bleibt ;)
--------------TW---------------
RV------Hubnik-------Sinke/Beng-----Kobi
--------------------------------
-----------Lusti----Nicu/(Cicero/Kacar)
Dejagah--------Raffa-------------Ronny/Nicu
--------------Ramos----------------
So würde ich das ganze gerne sehen.
Habe immernoch die Hoffnung, dass uns im Falle eines Kacar Verkaufs Cicero erhalten bleibt ;)
07.06.2010 - 23:55 Uhr
Zitat von Tempus:
Zitat von herthinho2310:
Das System ist nicht offensiver als das System, was wir schon die gesamte Rückrunde gespielt haben (4-4-2 mit Raute)...
Und dass Lusti den defensiven Abräumer geben kann, haben wir ja gesehen. Er hätte damit weniger mit dem Spielaufbau zu tun wie noch zuvor, da sich einer der beiden OMs weiter zurückfallen lassen könnte, was auch wieder Räume schafft, weil man einen Mittelfeldspieler an ihn bindet. Im anderen Fall hast du vorne zwei Stürmer rumrennen, die ja auch nicht sonderlich nach hinten arbeiten, also ist das System eher defensiver als das 4-4-2 mit Raute....
Ja gut, die Positionsschieberei können wir uns aber auch sparen, wenn wir nicht wissen welche Spielertypen aussehen.
Zwei "Raffaels", und dabei bleibe ich, wären neben zwei offensiven Außenspielern zu viel.
Deklarierst du es als OM und stellst trotzdem Lustenberger auf die Position, wird das System in der Mitte automatisch defensiver.
Übrigens, in deinem System wären die Außenspieler in der Offensivkraft gehemmt, weil sie mehr nach hinten arbeiten müssten.
Also eher Typ Cicero.
Eher wären die Äußeren Mittelfeldspieler nicht in ihrem Offensivdrang gehemmt, weil die Außenverteidiger nicht mehr den Stellenwert haben wie in anderen System, da sie sich vornehmlich auf die Defensive und max. Flanken aus dem halbfeld konzentrieren sollen (in meinem System).
Das Spiel machen die 4 offensiven Mittelfeldspieler. In der Defensive hätte man vier reine Abwehrspieler plus Lusti als DM-Abräumer... So wäre man geschützt gegen gefährliche Konter.
Aber du hast auch recht, dass noch einiges im Personal geschehen kann (Zugänge und Abgänge) und man solche "Theorien" erst anstellen kann, wenn man das Personal eine bis zwei Wochen vor dem ersten Spieltag zusammen haben wird.
Zitat von herthinho2310:
Das System ist nicht offensiver als das System, was wir schon die gesamte Rückrunde gespielt haben (4-4-2 mit Raute)...
Und dass Lusti den defensiven Abräumer geben kann, haben wir ja gesehen. Er hätte damit weniger mit dem Spielaufbau zu tun wie noch zuvor, da sich einer der beiden OMs weiter zurückfallen lassen könnte, was auch wieder Räume schafft, weil man einen Mittelfeldspieler an ihn bindet. Im anderen Fall hast du vorne zwei Stürmer rumrennen, die ja auch nicht sonderlich nach hinten arbeiten, also ist das System eher defensiver als das 4-4-2 mit Raute....
Ja gut, die Positionsschieberei können wir uns aber auch sparen, wenn wir nicht wissen welche Spielertypen aussehen.
Zwei "Raffaels", und dabei bleibe ich, wären neben zwei offensiven Außenspielern zu viel.
Deklarierst du es als OM und stellst trotzdem Lustenberger auf die Position, wird das System in der Mitte automatisch defensiver.
Übrigens, in deinem System wären die Außenspieler in der Offensivkraft gehemmt, weil sie mehr nach hinten arbeiten müssten.
Also eher Typ Cicero.
Eher wären die Äußeren Mittelfeldspieler nicht in ihrem Offensivdrang gehemmt, weil die Außenverteidiger nicht mehr den Stellenwert haben wie in anderen System, da sie sich vornehmlich auf die Defensive und max. Flanken aus dem halbfeld konzentrieren sollen (in meinem System).
Das Spiel machen die 4 offensiven Mittelfeldspieler. In der Defensive hätte man vier reine Abwehrspieler plus Lusti als DM-Abräumer... So wäre man geschützt gegen gefährliche Konter.
Aber du hast auch recht, dass noch einiges im Personal geschehen kann (Zugänge und Abgänge) und man solche "Theorien" erst anstellen kann, wenn man das Personal eine bis zwei Wochen vor dem ersten Spieltag zusammen haben wird.
08.06.2010 - 00:01 Uhr
Zitat von Tempus:
Zitat von Hubnik:
Sehe ich nicht so!
Für mich Ronny in erster Linie nen LV. Das sieht man in den Videos und in der Datenbank von TM. Falls ich mich irre, korrigiert mich bitte. Und als gelernter LV wird er auch Defensivqualitäten haben.
Er soll ja nicht unbedingt ohne Sicherung bis zur Grundlinie durchmarschieren. Wenn man sich die Videos ansieht, dann liegen seine Offensivstärken in Distanzschüssen aus der zweiten (!) Reihe (also als LV) und in "Konterflanken" quer übers Feld auf den Stürmer oder OM.
Diekmeier wird derzeit auch als LV gehandelt. Marcell Jansen war es auch. Ein LM und ein LV nehmen sich nicht viel. Es geht darum seine Qualitäten besser auszuspielen. Wenn Ronny ein Dribbler mit gewaltigem Schuss und guter Geschwindigkeit ist, dann ist er im LM besser aufgehoben als Kobiashvilli.
1. Wie kommst du darauf, dass Ronny ein Dribbler ist? Nur weil sein Bruder einer ist? Korrigiere mich, aber genau das bezweifle ich ja!
2. Nur weil Kobi vielleicht den schlechteren LM machen würde, ist das für mich kein Argument, dort Ronny einzusetzen (insbesondere wegen 1.). Dort ist meiner Meinung nach noch nen Platz zu vergeben (Mr. X, Bigalke, Nicu, Ebert).
Zitat von Hubnik:
Das sieht man nämlich NICHT auf den Videos.
Zitat
Das muss nichts heißen. In der Bundesliga agieren die Mannschaften anders als in anderen Ligen.
Punkt für dich. ;)
Zitat von Hubnik:
Glaube er wäre im LM genauso verschenkt wie letzte Saison Kacar als RM (konnte seine Stärken nicht ausspielen und war in der Regel immer einer der Schlechtesten. Wurde häufig ausgewechselt, gab aber kaum Alternativen.).
Zitat
Ronny und Kacar sind meiner Meinung nach völlig unterschiedliche Spielertypen.
Natürlich sind das unterschiedliche Spielertypen. Wollte anhand dieses Beispiels nur mal aufzeigen, wie man die Stärken von Spielen verschenken kann bzw. nur suboptimal nutzt, wenn man sie auf "falsche" Positionen sozusagen als Lückenfüller (da man sonst wohl keine Alternativen hat) einsetzt.
Zitat von Hubnik:
Ich sehe Ronny nicht als ein torgefährlichen LM, der sich Doppelpässe mit Raffael leistet und im Strafraum dribbelt/dort den Abschluss sucht. Seine Stärken sind - ich wiederhole mich: Distanzschüsse und schnelle und präzise Flanken bei Kontern.
Zitat
Was nicht gegen einen Einsatz im LM spricht.
Für mich schon. Da sind wir dann halt anderer Meinung. ;)
Zitat von Hubnik:
Sehe ich nicht so!
Für mich Ronny in erster Linie nen LV. Das sieht man in den Videos und in der Datenbank von TM. Falls ich mich irre, korrigiert mich bitte. Und als gelernter LV wird er auch Defensivqualitäten haben.
Er soll ja nicht unbedingt ohne Sicherung bis zur Grundlinie durchmarschieren. Wenn man sich die Videos ansieht, dann liegen seine Offensivstärken in Distanzschüssen aus der zweiten (!) Reihe (also als LV) und in "Konterflanken" quer übers Feld auf den Stürmer oder OM.
Diekmeier wird derzeit auch als LV gehandelt. Marcell Jansen war es auch. Ein LM und ein LV nehmen sich nicht viel. Es geht darum seine Qualitäten besser auszuspielen. Wenn Ronny ein Dribbler mit gewaltigem Schuss und guter Geschwindigkeit ist, dann ist er im LM besser aufgehoben als Kobiashvilli.
1. Wie kommst du darauf, dass Ronny ein Dribbler ist? Nur weil sein Bruder einer ist? Korrigiere mich, aber genau das bezweifle ich ja!
2. Nur weil Kobi vielleicht den schlechteren LM machen würde, ist das für mich kein Argument, dort Ronny einzusetzen (insbesondere wegen 1.). Dort ist meiner Meinung nach noch nen Platz zu vergeben (Mr. X, Bigalke, Nicu, Ebert).
Zitat von Hubnik:
Das sieht man nämlich NICHT auf den Videos.
Zitat
Das muss nichts heißen. In der Bundesliga agieren die Mannschaften anders als in anderen Ligen.
Punkt für dich. ;)
Zitat von Hubnik:
Glaube er wäre im LM genauso verschenkt wie letzte Saison Kacar als RM (konnte seine Stärken nicht ausspielen und war in der Regel immer einer der Schlechtesten. Wurde häufig ausgewechselt, gab aber kaum Alternativen.).
Zitat
Ronny und Kacar sind meiner Meinung nach völlig unterschiedliche Spielertypen.
Natürlich sind das unterschiedliche Spielertypen. Wollte anhand dieses Beispiels nur mal aufzeigen, wie man die Stärken von Spielen verschenken kann bzw. nur suboptimal nutzt, wenn man sie auf "falsche" Positionen sozusagen als Lückenfüller (da man sonst wohl keine Alternativen hat) einsetzt.
Zitat von Hubnik:
Ich sehe Ronny nicht als ein torgefährlichen LM, der sich Doppelpässe mit Raffael leistet und im Strafraum dribbelt/dort den Abschluss sucht. Seine Stärken sind - ich wiederhole mich: Distanzschüsse und schnelle und präzise Flanken bei Kontern.
Zitat
Was nicht gegen einen Einsatz im LM spricht.
Für mich schon. Da sind wir dann halt anderer Meinung. ;)
15.06.2010 - 12:10 Uhr
Zitat von obstacle-course:
Zitat von herthinho2310:
Ihr wollt doch nicht allen Ernstes mit diesem System antreten, oder?!
Für ein 4-2-3-1 fehlen uns in der Offensive mal eben so 2-3 Spieler (nämlich die beiden Außen und den durchsetzungsstarken Sturmtank, der auch allein in der Spitze agieren kann).
Die sinnvollsten und beim aktuellen Personal wahrscheinlichsten Systeme sind ein 4-4-2 mit Doppel-Sechs oder ein 4-4-2 mit Raute. Alles andere brauchst man mit den Spielern nicht spielen. Es sind zwar für die 2.Liga außergewöhnliche Spieler, aber keine "Genies" wie Robbery.
wenn man noch einen echten Brecher im Sturm holt, wäre auch der "Tannebaum" drin, aber niemals ein System mit 3 Spitzen wie die Bayern (denn Robben und Ribery sind keine Mittelfeldspieler in meinen Augen in diesem System).
Da muss es über Einsatz, Kampf und geschlossene Mannschaftsleistungen gehen.
Anders wird es wohl nicht gehen. Alles wird sich rund um Raffael drehen. Mit ihm steht und fällt das Spiel (wenn nicht doch noch ein kreativer, wie etwa Rivic geholt wird). Raffael und Lusti werden die SChlüsselspieler in der kommenden Saison.
Das Zitat ist etwas älter, ich wollte aber gerne noch mal auf diesen Punkt eingehen. Bei einem 4-2-3-1 würde Raffael wohl die OM Position bekleiden. Da er allerdings für diese Position als Spielmacher nicht geeignet ist würde das ganze doch wieder in einem 4-4-2 mit zwei 6ern und einer hängenden Spitze enden.
Da frage ich mich, welche unterschiedlichen Rollen die Flügelspieler in diesen beiden Systemen einnehmen würden oder ob der Übergang nahtlos ist. Ich vermute, dass man bei einem 4-4-2 mehr über die Flügel spielen würde, da die Anspielstation im Zentrum fehlt, und dass dafür die Außen nicht so häufig in den Strafraum eindringen sondern eher Flanken oder Querpässe schlagen.
Vielleicht kann mich jemand aufklären? Hatte SAMsg nicht angedeutet, dass beide Systeme bei ihm in der Schublade liegen? :p
Ich traue Raffael durchaus zu, die Rolle eines Müller bei Bayern bzw. eines Özil in der NM einzunehmen. Dabei ist er vom Spielertyp her etwas zwischen den beiden, was aber auf dieser Position m.E. gut zur Geltung kommen könnte. Wichtig wird die Doppelsechs sein, hier muss defensive Organisation und offensive Spielgestaltung verbunden werden. Die Kombi Lusti/Kacar wäre vielversprechend, mit Dardai und Lusti sähe es schon düsterer aus.
Schlüsselpositionen sind natürlich die Außen. Da ist die Frage, wie geplant wird. Ebert? Ronny? Ramos? Beichler? Offen ist außerdem, ob es die "Robbery"-Kopie gibt, mit Rechtsfuß auf links und umgekehrt (Tendenz zur Mitte) oder eine klassische Besetzung (Tendenz zum Flanken von der Grundlinie). Dafür kenne ich die Spieler zu wenig. Bin aber mal gespannt, wie Babbel das lösen möchte - sollte er wirklich im 4-2-3-1 planen (ist ja grade schwer in Mode...)
Zitat von herthinho2310:
Ihr wollt doch nicht allen Ernstes mit diesem System antreten, oder?!
Für ein 4-2-3-1 fehlen uns in der Offensive mal eben so 2-3 Spieler (nämlich die beiden Außen und den durchsetzungsstarken Sturmtank, der auch allein in der Spitze agieren kann).
Die sinnvollsten und beim aktuellen Personal wahrscheinlichsten Systeme sind ein 4-4-2 mit Doppel-Sechs oder ein 4-4-2 mit Raute. Alles andere brauchst man mit den Spielern nicht spielen. Es sind zwar für die 2.Liga außergewöhnliche Spieler, aber keine "Genies" wie Robbery.
wenn man noch einen echten Brecher im Sturm holt, wäre auch der "Tannebaum" drin, aber niemals ein System mit 3 Spitzen wie die Bayern (denn Robben und Ribery sind keine Mittelfeldspieler in meinen Augen in diesem System).
Da muss es über Einsatz, Kampf und geschlossene Mannschaftsleistungen gehen.
Anders wird es wohl nicht gehen. Alles wird sich rund um Raffael drehen. Mit ihm steht und fällt das Spiel (wenn nicht doch noch ein kreativer, wie etwa Rivic geholt wird). Raffael und Lusti werden die SChlüsselspieler in der kommenden Saison.
Das Zitat ist etwas älter, ich wollte aber gerne noch mal auf diesen Punkt eingehen. Bei einem 4-2-3-1 würde Raffael wohl die OM Position bekleiden. Da er allerdings für diese Position als Spielmacher nicht geeignet ist würde das ganze doch wieder in einem 4-4-2 mit zwei 6ern und einer hängenden Spitze enden.
Da frage ich mich, welche unterschiedlichen Rollen die Flügelspieler in diesen beiden Systemen einnehmen würden oder ob der Übergang nahtlos ist. Ich vermute, dass man bei einem 4-4-2 mehr über die Flügel spielen würde, da die Anspielstation im Zentrum fehlt, und dass dafür die Außen nicht so häufig in den Strafraum eindringen sondern eher Flanken oder Querpässe schlagen.
Vielleicht kann mich jemand aufklären? Hatte SAMsg nicht angedeutet, dass beide Systeme bei ihm in der Schublade liegen? :p
Ich traue Raffael durchaus zu, die Rolle eines Müller bei Bayern bzw. eines Özil in der NM einzunehmen. Dabei ist er vom Spielertyp her etwas zwischen den beiden, was aber auf dieser Position m.E. gut zur Geltung kommen könnte. Wichtig wird die Doppelsechs sein, hier muss defensive Organisation und offensive Spielgestaltung verbunden werden. Die Kombi Lusti/Kacar wäre vielversprechend, mit Dardai und Lusti sähe es schon düsterer aus.
Schlüsselpositionen sind natürlich die Außen. Da ist die Frage, wie geplant wird. Ebert? Ronny? Ramos? Beichler? Offen ist außerdem, ob es die "Robbery"-Kopie gibt, mit Rechtsfuß auf links und umgekehrt (Tendenz zur Mitte) oder eine klassische Besetzung (Tendenz zum Flanken von der Grundlinie). Dafür kenne ich die Spieler zu wenig. Bin aber mal gespannt, wie Babbel das lösen möchte - sollte er wirklich im 4-2-3-1 planen (ist ja grade schwer in Mode...)
15.06.2010 - 12:29 Uhr
Zitat von jap_de_mos:
Zitat von obstacle-course:
Zitat von herthinho2310:
Ihr wollt doch nicht allen Ernstes mit diesem System antreten, oder?!
Für ein 4-2-3-1 fehlen uns in der Offensive mal eben so 2-3 Spieler (nämlich die beiden Außen und den durchsetzungsstarken Sturmtank, der auch allein in der Spitze agieren kann).
Die sinnvollsten und beim aktuellen Personal wahrscheinlichsten Systeme sind ein 4-4-2 mit Doppel-Sechs oder ein 4-4-2 mit Raute. Alles andere brauchst man mit den Spielern nicht spielen. Es sind zwar für die 2.Liga außergewöhnliche Spieler, aber keine "Genies" wie Robbery.
wenn man noch einen echten Brecher im Sturm holt, wäre auch der "Tannebaum" drin, aber niemals ein System mit 3 Spitzen wie die Bayern (denn Robben und Ribery sind keine Mittelfeldspieler in meinen Augen in diesem System).
Da muss es über Einsatz, Kampf und geschlossene Mannschaftsleistungen gehen.
Anders wird es wohl nicht gehen. Alles wird sich rund um Raffael drehen. Mit ihm steht und fällt das Spiel (wenn nicht doch noch ein kreativer, wie etwa Rivic geholt wird). Raffael und Lusti werden die SChlüsselspieler in der kommenden Saison.
Das Zitat ist etwas älter, ich wollte aber gerne noch mal auf diesen Punkt eingehen. Bei einem 4-2-3-1 würde Raffael wohl die OM Position bekleiden. Da er allerdings für diese Position als Spielmacher nicht geeignet ist würde das ganze doch wieder in einem 4-4-2 mit zwei 6ern und einer hängenden Spitze enden.
Da frage ich mich, welche unterschiedlichen Rollen die Flügelspieler in diesen beiden Systemen einnehmen würden oder ob der Übergang nahtlos ist. Ich vermute, dass man bei einem 4-4-2 mehr über die Flügel spielen würde, da die Anspielstation im Zentrum fehlt, und dass dafür die Außen nicht so häufig in den Strafraum eindringen sondern eher Flanken oder Querpässe schlagen.
Vielleicht kann mich jemand aufklären? Hatte SAMsg nicht angedeutet, dass beide Systeme bei ihm in der Schublade liegen? :p
Ich traue Raffael durchaus zu, die Rolle eines Müller bei Bayern bzw. eines Özil in der NM einzunehmen. Dabei ist er vom Spielertyp her etwas zwischen den beiden, was aber auf dieser Position m.E. gut zur Geltung kommen könnte. Wichtig wird die Doppelsechs sein, hier muss defensive Organisation und offensive Spielgestaltung verbunden werden. Die Kombi Lusti/Kacar wäre vielversprechend, mit Dardai und Lusti sähe es schon düsterer aus.
Schlüsselpositionen sind natürlich die Außen. Da ist die Frage, wie geplant wird. Ebert? Ronny? Ramos? Beichler? Offen ist außerdem, ob es die "Robbery"-Kopie gibt, mit Rechtsfuß auf links und umgekehrt (Tendenz zur Mitte) oder eine klassische Besetzung (Tendenz zum Flanken von der Grundlinie). Dafür kenne ich die Spieler zu wenig. Bin aber mal gespannt, wie Babbel das lösen möchte - sollte er wirklich im 4-2-3-1 planen (ist ja grade schwer in Mode...)
Aber bei diesem System sind auch die Außenverteidiger gefordert offensiv wie defensiv zu agieren. Wenn man sich das "Benchmark-System" der Bayern anschaut und nimmt nur mal Lahm raus. Der spielt bei eigenem Ballbesitz einen rechten Mittelfeldspieler, der auch bis zur Grundlinie geht und so den Außenverteidiger des Gegners bindet und so Robben den Weg freiräumt um leichter nach innen zu ziehen.
So einen haben wir weder auf links (keine Ahnung, ob Ronny SO offensiv agieren kann, sehe ihn da eher mit Flanken aus dem Halbfeld) noch auf rechts. Also wird es wohl auch mit diesem System vornehmlich durch die Mitte gehen müssen und da kommt auf Raffael die Schlüsselposition zu. Er muss am besten immer zwei oder drei Gegenspieler auf sich ziehen um für die anderen 3 offensiven Spieler (ROM, LOM und MS) den Platz freizuräumen...
Die optimalste Variante ist auf jeden Fall die Doppelsechs mit Kacar und Lusti (mit Kacar als offensiveren Part). Kacar kann das Spiel aufbauen abgesichert von Lusti und sich auch "verkappter" Spielmacher einschalten...
Bin auch gespannt wie Babbel das lösen will...
Also mit den bisherigen Spielern sehe ich kein System, dass großartig über "Flankenläufe" agiert, sondern über Kurzpassspiel durch die Mitte bzw. die Halbpositionen.
Zitat von obstacle-course:
Zitat von herthinho2310:
Ihr wollt doch nicht allen Ernstes mit diesem System antreten, oder?!
Für ein 4-2-3-1 fehlen uns in der Offensive mal eben so 2-3 Spieler (nämlich die beiden Außen und den durchsetzungsstarken Sturmtank, der auch allein in der Spitze agieren kann).
Die sinnvollsten und beim aktuellen Personal wahrscheinlichsten Systeme sind ein 4-4-2 mit Doppel-Sechs oder ein 4-4-2 mit Raute. Alles andere brauchst man mit den Spielern nicht spielen. Es sind zwar für die 2.Liga außergewöhnliche Spieler, aber keine "Genies" wie Robbery.
wenn man noch einen echten Brecher im Sturm holt, wäre auch der "Tannebaum" drin, aber niemals ein System mit 3 Spitzen wie die Bayern (denn Robben und Ribery sind keine Mittelfeldspieler in meinen Augen in diesem System).
Da muss es über Einsatz, Kampf und geschlossene Mannschaftsleistungen gehen.
Anders wird es wohl nicht gehen. Alles wird sich rund um Raffael drehen. Mit ihm steht und fällt das Spiel (wenn nicht doch noch ein kreativer, wie etwa Rivic geholt wird). Raffael und Lusti werden die SChlüsselspieler in der kommenden Saison.
Das Zitat ist etwas älter, ich wollte aber gerne noch mal auf diesen Punkt eingehen. Bei einem 4-2-3-1 würde Raffael wohl die OM Position bekleiden. Da er allerdings für diese Position als Spielmacher nicht geeignet ist würde das ganze doch wieder in einem 4-4-2 mit zwei 6ern und einer hängenden Spitze enden.
Da frage ich mich, welche unterschiedlichen Rollen die Flügelspieler in diesen beiden Systemen einnehmen würden oder ob der Übergang nahtlos ist. Ich vermute, dass man bei einem 4-4-2 mehr über die Flügel spielen würde, da die Anspielstation im Zentrum fehlt, und dass dafür die Außen nicht so häufig in den Strafraum eindringen sondern eher Flanken oder Querpässe schlagen.
Vielleicht kann mich jemand aufklären? Hatte SAMsg nicht angedeutet, dass beide Systeme bei ihm in der Schublade liegen? :p
Ich traue Raffael durchaus zu, die Rolle eines Müller bei Bayern bzw. eines Özil in der NM einzunehmen. Dabei ist er vom Spielertyp her etwas zwischen den beiden, was aber auf dieser Position m.E. gut zur Geltung kommen könnte. Wichtig wird die Doppelsechs sein, hier muss defensive Organisation und offensive Spielgestaltung verbunden werden. Die Kombi Lusti/Kacar wäre vielversprechend, mit Dardai und Lusti sähe es schon düsterer aus.
Schlüsselpositionen sind natürlich die Außen. Da ist die Frage, wie geplant wird. Ebert? Ronny? Ramos? Beichler? Offen ist außerdem, ob es die "Robbery"-Kopie gibt, mit Rechtsfuß auf links und umgekehrt (Tendenz zur Mitte) oder eine klassische Besetzung (Tendenz zum Flanken von der Grundlinie). Dafür kenne ich die Spieler zu wenig. Bin aber mal gespannt, wie Babbel das lösen möchte - sollte er wirklich im 4-2-3-1 planen (ist ja grade schwer in Mode...)
Aber bei diesem System sind auch die Außenverteidiger gefordert offensiv wie defensiv zu agieren. Wenn man sich das "Benchmark-System" der Bayern anschaut und nimmt nur mal Lahm raus. Der spielt bei eigenem Ballbesitz einen rechten Mittelfeldspieler, der auch bis zur Grundlinie geht und so den Außenverteidiger des Gegners bindet und so Robben den Weg freiräumt um leichter nach innen zu ziehen.
So einen haben wir weder auf links (keine Ahnung, ob Ronny SO offensiv agieren kann, sehe ihn da eher mit Flanken aus dem Halbfeld) noch auf rechts. Also wird es wohl auch mit diesem System vornehmlich durch die Mitte gehen müssen und da kommt auf Raffael die Schlüsselposition zu. Er muss am besten immer zwei oder drei Gegenspieler auf sich ziehen um für die anderen 3 offensiven Spieler (ROM, LOM und MS) den Platz freizuräumen...
Die optimalste Variante ist auf jeden Fall die Doppelsechs mit Kacar und Lusti (mit Kacar als offensiveren Part). Kacar kann das Spiel aufbauen abgesichert von Lusti und sich auch "verkappter" Spielmacher einschalten...
Bin auch gespannt wie Babbel das lösen will...
Also mit den bisherigen Spielern sehe ich kein System, dass großartig über "Flankenläufe" agiert, sondern über Kurzpassspiel durch die Mitte bzw. die Halbpositionen.
15.06.2010 - 12:34 Uhr
Zitat von obstacle-course:
Bei einem 4-2-3-1 würde Raffael wohl die OM Position bekleiden. Da er allerdings für diese Position als Spielmacher nicht geeignet ist würde das ganze doch wieder in einem 4-4-2 mit zwei 6ern und einer hängenden Spitze enden.
4-4-2 (Doppelsechs) und 4-2-3-1 sind lediglich zwei Bezeichnungen für ein taktisches Konzept. Zwei defensive Mittelfeldspieler (ein "Sechser" mit rein destruktiven Aufgaben, ein "Achter" der sich mit in den Spielaufbau einschaltet), zwei offensive Außen, eine hängende Spitze / zentraler offensiver Mittelfeldspieler:
--------MS-------------
(----------------------)
-----------HS/ZOM---
(----------------------)
LOM---------------ROM
------------------------
-------ZOM------------
-------------ZDM------
Es bleibt jedem selbst überlassen, wo er die imaginäre Trennlinie ziehen will. Entweder zwischen HS und OM (d. h. 2 nominelle Stürmer) oder zwischen ST und ZOM (eine Spitze, 3 offensive dahinter). Die Aufgaben und Anforderungen an alle Positionen bleiben aber im Grunde gleich. Raffael ist der ideale Spieler für die HS/ZOM-Position, da er sowohl als Anspielstation im Zentrum agieren als auch in die Spitze gehen kann um selbst abzuschließen. Noch besser würde das System mit jemandem wie Ramos als ST funktionieren, der mit Raffael rochieren kann und das Spiel so schwerer ausrechenbar macht.
Bei einem 4-2-3-1 würde Raffael wohl die OM Position bekleiden. Da er allerdings für diese Position als Spielmacher nicht geeignet ist würde das ganze doch wieder in einem 4-4-2 mit zwei 6ern und einer hängenden Spitze enden.
4-4-2 (Doppelsechs) und 4-2-3-1 sind lediglich zwei Bezeichnungen für ein taktisches Konzept. Zwei defensive Mittelfeldspieler (ein "Sechser" mit rein destruktiven Aufgaben, ein "Achter" der sich mit in den Spielaufbau einschaltet), zwei offensive Außen, eine hängende Spitze / zentraler offensiver Mittelfeldspieler:
--------MS-------------
(----------------------)
-----------HS/ZOM---
(----------------------)
LOM---------------ROM
------------------------
-------ZOM------------
-------------ZDM------
Es bleibt jedem selbst überlassen, wo er die imaginäre Trennlinie ziehen will. Entweder zwischen HS und OM (d. h. 2 nominelle Stürmer) oder zwischen ST und ZOM (eine Spitze, 3 offensive dahinter). Die Aufgaben und Anforderungen an alle Positionen bleiben aber im Grunde gleich. Raffael ist der ideale Spieler für die HS/ZOM-Position, da er sowohl als Anspielstation im Zentrum agieren als auch in die Spitze gehen kann um selbst abzuschließen. Noch besser würde das System mit jemandem wie Ramos als ST funktionieren, der mit Raffael rochieren kann und das Spiel so schwerer ausrechenbar macht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OpusLuciferi am 15.06.2010 um 12:37 Uhr bearbeitet
15.06.2010 - 13:35 Uhr
Zitat von OpusLuciferi:
Zitat von obstacle-course:
Bei einem 4-2-3-1 würde Raffael wohl die OM Position bekleiden. Da er allerdings für diese Position als Spielmacher nicht geeignet ist würde das ganze doch wieder in einem 4-4-2 mit zwei 6ern und einer hängenden Spitze enden.
4-4-2 (Doppelsechs) und 4-2-3-1 sind lediglich zwei Bezeichnungen für ein taktisches Konzept. Zwei defensive Mittelfeldspieler (ein "Sechser" mit rein destruktiven Aufgaben, ein "Achter" der sich mit in den Spielaufbau einschaltet), zwei offensive Außen, eine hängende Spitze / zentraler offensiver Mittelfeldspieler:
--------MS-------------
(----------------------)
-----------HS/ZOM---
(----------------------)
LOM---------------ROM
------------------------
-------ZOM------------
-------------ZDM------
Es bleibt jedem selbst überlassen, wo er die imaginäre Trennlinie ziehen will. Entweder zwischen HS und OM (d. h. 2 nominelle Stürmer) oder zwischen ST und ZOM (eine Spitze, 3 offensive dahinter). Die Aufgaben und Anforderungen an alle Positionen bleiben aber im Grunde gleich. Raffael ist der ideale Spieler für die HS/ZOM-Position, da er sowohl als Anspielstation im Zentrum agieren als auch in die Spitze gehen kann um selbst abzuschließen. Noch besser würde das System mit jemandem wie Ramos als ST funktionieren, der mit Raffael rochieren kann und das Spiel so schwerer ausrechenbar macht.
Ich kann deinen Beitrag nur unterschreiben. Vor allem die Aussagen zu Raffael. Wichtig ist in meinen Augen vor allem, dass Raffael genügend Mitspieler hat, die "Fussball spielen" wollen. Passen und laufen - Torchancen erarbeiten. Raffael ist aus meiner Sicht nicht das Genie, das alleine Spiele entscheidet.
Einzig mit der Position "ZOM" neben dem DM bin ich nicht ganz einverstanden. In gegnerischem Ballbesitz ist der auch DM - in eigenem Ballbesitz kann er natürlich sehr offensiv agieren - nur kann dies situationsbedingt auch der "echte" DM. Ich würd ihn darum "ZM" nennen - aber es ist eigentlich egal.
Die beiden Systeme 4-4-2 und 4-2-3-1 sind im Grundsatz genau die selben - je nachdem, wie man sie auslegt/definiert. Abhängig von den Spielern, die die einzelnen Positionen besetzen, wird das ganze offensiver oder defensiver - die ganze Spielanlage definiert sich über die Eigenschaften der Spieler, offensive und defensive Fähigkeiten - Rechts/Linksfuss...
Dadurch ergibt sich schlussendlich das Ziel jedes Systems: Die defensive Stabilität - und die Fähigkeit, Torchancen zu erarbeiten.
Schlussendlich kann man auch 7 Defensivspieler nominieren und zu einem System formen (Viererkette + 3 DM) - das ganze kann funktionieren, wenn vorne 3 Genies rumzaubern. Möglicherweise wird ein solches System von Brasilien an dieser WM gespielt. So gesehen sind Systeme eigentlich überbewertet. :) Man braucht schlichtweg genügend defensiv- und offensiv-Skills (bestehend aus Spielereigenschaften und organisatorischen Massnahmen) - genügend heisst konkret "mehr als der Gegner".
Zitat von obstacle-course:
Bei einem 4-2-3-1 würde Raffael wohl die OM Position bekleiden. Da er allerdings für diese Position als Spielmacher nicht geeignet ist würde das ganze doch wieder in einem 4-4-2 mit zwei 6ern und einer hängenden Spitze enden.
4-4-2 (Doppelsechs) und 4-2-3-1 sind lediglich zwei Bezeichnungen für ein taktisches Konzept. Zwei defensive Mittelfeldspieler (ein "Sechser" mit rein destruktiven Aufgaben, ein "Achter" der sich mit in den Spielaufbau einschaltet), zwei offensive Außen, eine hängende Spitze / zentraler offensiver Mittelfeldspieler:
--------MS-------------
(----------------------)
-----------HS/ZOM---
(----------------------)
LOM---------------ROM
------------------------
-------ZOM------------
-------------ZDM------
Es bleibt jedem selbst überlassen, wo er die imaginäre Trennlinie ziehen will. Entweder zwischen HS und OM (d. h. 2 nominelle Stürmer) oder zwischen ST und ZOM (eine Spitze, 3 offensive dahinter). Die Aufgaben und Anforderungen an alle Positionen bleiben aber im Grunde gleich. Raffael ist der ideale Spieler für die HS/ZOM-Position, da er sowohl als Anspielstation im Zentrum agieren als auch in die Spitze gehen kann um selbst abzuschließen. Noch besser würde das System mit jemandem wie Ramos als ST funktionieren, der mit Raffael rochieren kann und das Spiel so schwerer ausrechenbar macht.
Ich kann deinen Beitrag nur unterschreiben. Vor allem die Aussagen zu Raffael. Wichtig ist in meinen Augen vor allem, dass Raffael genügend Mitspieler hat, die "Fussball spielen" wollen. Passen und laufen - Torchancen erarbeiten. Raffael ist aus meiner Sicht nicht das Genie, das alleine Spiele entscheidet.
Einzig mit der Position "ZOM" neben dem DM bin ich nicht ganz einverstanden. In gegnerischem Ballbesitz ist der auch DM - in eigenem Ballbesitz kann er natürlich sehr offensiv agieren - nur kann dies situationsbedingt auch der "echte" DM. Ich würd ihn darum "ZM" nennen - aber es ist eigentlich egal.
Die beiden Systeme 4-4-2 und 4-2-3-1 sind im Grundsatz genau die selben - je nachdem, wie man sie auslegt/definiert. Abhängig von den Spielern, die die einzelnen Positionen besetzen, wird das ganze offensiver oder defensiver - die ganze Spielanlage definiert sich über die Eigenschaften der Spieler, offensive und defensive Fähigkeiten - Rechts/Linksfuss...
Dadurch ergibt sich schlussendlich das Ziel jedes Systems: Die defensive Stabilität - und die Fähigkeit, Torchancen zu erarbeiten.
Schlussendlich kann man auch 7 Defensivspieler nominieren und zu einem System formen (Viererkette + 3 DM) - das ganze kann funktionieren, wenn vorne 3 Genies rumzaubern. Möglicherweise wird ein solches System von Brasilien an dieser WM gespielt. So gesehen sind Systeme eigentlich überbewertet. :) Man braucht schlichtweg genügend defensiv- und offensiv-Skills (bestehend aus Spielereigenschaften und organisatorischen Massnahmen) - genügend heisst konkret "mehr als der Gegner".
15.06.2010 - 13:39 Uhr
Zitat von obstacle-course:
wo dann anstatt Voronin Ramos die langen Bälle aus der Defensive versucht zu verarbeiten.
Das war nicht "System" - das war "aus der Not geboren, weil kaum Offensivskills vorhanden waren. Man war auf den beiden OM-Positionen am Flügel viel zu schwach besetzt. Von den beiden muss in diesem Systen nach vorne auch was kommen. Bei Nicu/Ebert kamen jeweils vor allem Ballverluste - weil es den beiden an notwendigen Offensiv-Skills fehlt. Für diese Positionen braucht es keine Riberys oder Robbens - es braucht kreative Spieler, die auch nach hinten arbeiten können. Bei den Hertha-OMs war damals nur letzteres der Fall - defensiv stand man dadurch meist sehr staibl.
wo dann anstatt Voronin Ramos die langen Bälle aus der Defensive versucht zu verarbeiten.
Das war nicht "System" - das war "aus der Not geboren, weil kaum Offensivskills vorhanden waren. Man war auf den beiden OM-Positionen am Flügel viel zu schwach besetzt. Von den beiden muss in diesem Systen nach vorne auch was kommen. Bei Nicu/Ebert kamen jeweils vor allem Ballverluste - weil es den beiden an notwendigen Offensiv-Skills fehlt. Für diese Positionen braucht es keine Riberys oder Robbens - es braucht kreative Spieler, die auch nach hinten arbeiten können. Bei den Hertha-OMs war damals nur letzteres der Fall - defensiv stand man dadurch meist sehr staibl.
15.06.2010 - 13:44 Uhr
Es soll sogar Mannschaften geben, die mehr als ein starres Spielsystem beherrschen können. :D
Nur weil Babbel das eine bevorzugt, heißt es doch noch lange nicht, das andere Systeme "verboten " werden.
Bevor hier mögliche Systeme diskutiert werden, müssen erstmal die Hausaufgaben ( RV, IV, ST, ZM (DM)) verpflichtet bzw. Optionen gezogen werden.
Wenn der Kader steht kann man diesem auch das dementsprechend geeignete System eintrichtern. ;)
Ansonsten ist für mich der Schlüssel zum Erfolg die Beherrschung des Mittelfeldes. Dort braucht man Ballbesitz und das läuft auf Systeme wie 4-2-3-1, 4-5-1, 4-1-4-1 oder 4-4-2 und 4-3-3 mit verteidigenden Stürmern hinaus.
Wenn man denn das richtige Personal hat.
Nur weil Babbel das eine bevorzugt, heißt es doch noch lange nicht, das andere Systeme "verboten " werden.
Bevor hier mögliche Systeme diskutiert werden, müssen erstmal die Hausaufgaben ( RV, IV, ST, ZM (DM)) verpflichtet bzw. Optionen gezogen werden.
Wenn der Kader steht kann man diesem auch das dementsprechend geeignete System eintrichtern. ;)
Ansonsten ist für mich der Schlüssel zum Erfolg die Beherrschung des Mittelfeldes. Dort braucht man Ballbesitz und das läuft auf Systeme wie 4-2-3-1, 4-5-1, 4-1-4-1 oder 4-4-2 und 4-3-3 mit verteidigenden Stürmern hinaus.
Wenn man denn das richtige Personal hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 15.06.2010 um 14:02 Uhr bearbeitet
15.06.2010 - 14:58 Uhr
Zitat von SAMsg:
Einzig mit der Position "ZOM" neben dem DM bin ich nicht ganz einverstanden. In gegnerischem Ballbesitz ist der auch DM - in eigenem Ballbesitz kann er natürlich sehr offensiv agieren - nur kann dies situationsbedingt auch der "echte" DM. Ich würd ihn darum "ZM" nennen - aber es ist eigentlich egal.
Sollte es eigentlich auch werden, da hat sich wohl ein O eingeschummelt ;)
Zitat von Donhelli:
Bevor hier mögliche Systeme diskutiert werden [...]
Spielverderber :angry
Zitat von Donhelli:
Wenn man denn das richtige Personal hat.
Damit steht und fällt eben alles. Allerdings darf bezweifelt werden, dass wir in unserer jetzigen Situation bessere Leute bekommen werden (v. a. auf den offensiven Außen) als in der vorletzten Saison. Zumindest nicht perspektivisch.
Einzig mit der Position "ZOM" neben dem DM bin ich nicht ganz einverstanden. In gegnerischem Ballbesitz ist der auch DM - in eigenem Ballbesitz kann er natürlich sehr offensiv agieren - nur kann dies situationsbedingt auch der "echte" DM. Ich würd ihn darum "ZM" nennen - aber es ist eigentlich egal.
Sollte es eigentlich auch werden, da hat sich wohl ein O eingeschummelt ;)
Zitat von Donhelli:
Bevor hier mögliche Systeme diskutiert werden [...]
Spielverderber :angry
Zitat von Donhelli:
Wenn man denn das richtige Personal hat.
Damit steht und fällt eben alles. Allerdings darf bezweifelt werden, dass wir in unserer jetzigen Situation bessere Leute bekommen werden (v. a. auf den offensiven Außen) als in der vorletzten Saison. Zumindest nicht perspektivisch.
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