Taktiktisch
10.08.2003 - 13:30 Uhr
18.07.2010 - 23:28 Uhr
Zitat von hertha93:
Zitat
Der Vergleich mit Spanien ist doch echt mehr als lächerlich.
Mehr kann man dazu nicht sagen. Wie kann man nur die Spieler eines
Weltmeisters mit Hertha vergleichen. Das ist absurd und völlig kontraproduktiv.
In der 2.Liga geht jeder unter der die Spielweise von Spanien bevorzugt,
weil daszu darf man den Ball nicht verlieren sonst klingelt das hinten im
Minutentakt. Ballsicherheit und tschatscha, ich lach mich mal jetzt echt tot.
Ich habe als Herthafan schon echt viel sonderbares hier gelesen aber das
ist wirklich unter den Top 3.
Was für ein .................
Wenn Deutschland mal gegen Spanien agressiv gespielt hätte und nicht wie hier mancher
denkt mit tschatscha hätten wir genauso viele Chancen wie Holland gehabt und
wir hätten ein davon rein gemacht.
Also tschatscha ich lach mich tot.
Ich glaube, der Artikel bezieht sich nicht auf die Spielweise, sondern lediglich auf die Formation:)
Mag sein dann soll man aber nicht schreiben, spielen wie Spanien. Weil das zu erreichen ist wie soll ich sagen momentan für keine Mannschaft möglich. Zu schreiben das man in diesem System spielt halte ich für eine Möglichkeit, aber dann noch die Ergebnise von Spanien zu zitieren macht mich wie soll ich sagen ein wenig nervöus, vorallendingen wenn man bedenkt das Spanien sehr viel Pech hatte und gegen Deutschland viel höher hätte gewinnen müssen, übrigens auch gegen Holland. Also es macht wieder diese Hoffnung- Hertha holt die 1.Liga mit guter Taktik. Das sehe ich gerade in der 2.Buli überhaupt nicht so.
Eine geschlossen Mannschaftsleistung über alle Spieltage wird der alten Dame zum Erfolg führen. Wir haben jetzt die Klasse um die 2.Liga zu rocken, aber ohne Wille (mal jetzt ein Vergleich mit Frankreich wenn hier schon mit Topmannschaften rumgeworfen wird) geht in
dieser Liga gar nichts.
:)
Zitat
Der Vergleich mit Spanien ist doch echt mehr als lächerlich.
Mehr kann man dazu nicht sagen. Wie kann man nur die Spieler eines
Weltmeisters mit Hertha vergleichen. Das ist absurd und völlig kontraproduktiv.
In der 2.Liga geht jeder unter der die Spielweise von Spanien bevorzugt,
weil daszu darf man den Ball nicht verlieren sonst klingelt das hinten im
Minutentakt. Ballsicherheit und tschatscha, ich lach mich mal jetzt echt tot.
Ich habe als Herthafan schon echt viel sonderbares hier gelesen aber das
ist wirklich unter den Top 3.
Was für ein .................
Wenn Deutschland mal gegen Spanien agressiv gespielt hätte und nicht wie hier mancher
denkt mit tschatscha hätten wir genauso viele Chancen wie Holland gehabt und
wir hätten ein davon rein gemacht.
Also tschatscha ich lach mich tot.
Ich glaube, der Artikel bezieht sich nicht auf die Spielweise, sondern lediglich auf die Formation:)
Mag sein dann soll man aber nicht schreiben, spielen wie Spanien. Weil das zu erreichen ist wie soll ich sagen momentan für keine Mannschaft möglich. Zu schreiben das man in diesem System spielt halte ich für eine Möglichkeit, aber dann noch die Ergebnise von Spanien zu zitieren macht mich wie soll ich sagen ein wenig nervöus, vorallendingen wenn man bedenkt das Spanien sehr viel Pech hatte und gegen Deutschland viel höher hätte gewinnen müssen, übrigens auch gegen Holland. Also es macht wieder diese Hoffnung- Hertha holt die 1.Liga mit guter Taktik. Das sehe ich gerade in der 2.Buli überhaupt nicht so.
Eine geschlossen Mannschaftsleistung über alle Spieltage wird der alten Dame zum Erfolg führen. Wir haben jetzt die Klasse um die 2.Liga zu rocken, aber ohne Wille (mal jetzt ein Vergleich mit Frankreich wenn hier schon mit Topmannschaften rumgeworfen wird) geht in
dieser Liga gar nichts.
:)
18.07.2010 - 23:38 Uhr
Zitat von obstacle-course:
Ob Babbel auch die Raute trainieren lässt, um gegen stark defensiv spielende Gegner oder bei Rückstand die Offensive zu verstärken, wäre interessant. Hat ja bei Funkel eigentlich ein paar mal gut funktioniert.
Unnötig. In so einem Fall shcicken wir einfach Hubnik oder Mijatovic nach vorne...das klappt bei den Bayern mit van Buyten auch immer ;)
Ob Babbel auch die Raute trainieren lässt, um gegen stark defensiv spielende Gegner oder bei Rückstand die Offensive zu verstärken, wäre interessant. Hat ja bei Funkel eigentlich ein paar mal gut funktioniert.
Unnötig. In so einem Fall shcicken wir einfach Hubnik oder Mijatovic nach vorne...das klappt bei den Bayern mit van Buyten auch immer ;)
29.07.2010 - 07:43 Uhr
Zitat
Babbels magisches Viereck
In dieser Zone steckt sein Aufstiegs-Geheimnis
(...)
Um taktisch allen überlegen zu sein, hat er ein 40 Meter breites und 36 Meter langes Viereck in der Mitte des Trainingsplatzes einzeichnen lassen.
Babbel: „Darin bewegt sich die Mannschaft in der Verteidigung.“
In diesem magischen Viereck will Hertha aufsteigen!
Babbel erklärt, dass die gestrichelten Linien dem Team helfen, Abstände zum Mitspieler richtig einzuhalten. „Bei gegnerischem Abstoß und Ballbesitz stehen alle Feldspieler in diesem Viereck. Je nach Spielsituation verschiebt die Mannschaft, bleibt aber in dieser Ausrichtung.“ Alle Spieler müssen mitverteidigen.
Das magische Wander-Viereck. So macht Hertha die Räume für den Gegner extrem eng, um dann schnelle Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte zu erzwingen.
Co-Trainer Rainer Widmayer erklärt den Raumgewinn: „Die Mannschaft steht relativ weit vorne.“ Der Weg zum Tor ist dann kurz, Gegner haben kaum Zeit, um zu reagieren und zu verteidigen.
(...)
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2010/07/29/hertha-bsc/babbels-magisches-viereck-in-dieser-zone-steckt-sein-aufstiegs-geheimnis.html
Babbels magisches Viereck
In dieser Zone steckt sein Aufstiegs-Geheimnis
(...)
Um taktisch allen überlegen zu sein, hat er ein 40 Meter breites und 36 Meter langes Viereck in der Mitte des Trainingsplatzes einzeichnen lassen.
Babbel: „Darin bewegt sich die Mannschaft in der Verteidigung.“
In diesem magischen Viereck will Hertha aufsteigen!
Babbel erklärt, dass die gestrichelten Linien dem Team helfen, Abstände zum Mitspieler richtig einzuhalten. „Bei gegnerischem Abstoß und Ballbesitz stehen alle Feldspieler in diesem Viereck. Je nach Spielsituation verschiebt die Mannschaft, bleibt aber in dieser Ausrichtung.“ Alle Spieler müssen mitverteidigen.
Das magische Wander-Viereck. So macht Hertha die Räume für den Gegner extrem eng, um dann schnelle Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte zu erzwingen.
Co-Trainer Rainer Widmayer erklärt den Raumgewinn: „Die Mannschaft steht relativ weit vorne.“ Der Weg zum Tor ist dann kurz, Gegner haben kaum Zeit, um zu reagieren und zu verteidigen.
(...)
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2010/07/29/hertha-bsc/babbels-magisches-viereck-in-dieser-zone-steckt-sein-aufstiegs-geheimnis.html
29.07.2010 - 10:06 Uhr
Interessanter Ansatz mit der Markierung. Ist das heute üblich, oder was neues? Wer spielt Fussball und sagt es mir?
Verschieben im Raum und klare Positionszuteilung / Laufwege kam ja dem Hörensagen nach bei Funkel etwas kurz, und einige Spieler kennen es von Favre nicht mehr. Ist aber sicher heute keine revolutionäre Idee mehr.
Verschieben im Raum und klare Positionszuteilung / Laufwege kam ja dem Hörensagen nach bei Funkel etwas kurz, und einige Spieler kennen es von Favre nicht mehr. Ist aber sicher heute keine revolutionäre Idee mehr.
29.07.2010 - 11:06 Uhr
Zitat von kypdurron:
Interessanter Ansatz mit der Markierung. Ist das heute üblich, oder was neues? Wer spielt Fussball und sagt es mir?
Verschieben im Raum und klare Positionszuteilung / Laufwege kam ja dem Hörensagen nach bei Funkel etwas kurz, und einige Spieler kennen es von Favre nicht mehr. Ist aber sicher heute keine revolutionäre Idee mehr.
Mich würde mal interessieren für wen dieses Viereck gilt?!
Für alle Spieler, oder nur die Verteidiger + DMs? Weil wenn die Abwehr sehr hochsteht und man Spiel extrem verdichtet, ist es auch ein leichtes diese Abwehr mit einem "ins Blaue gespielten" langen Ball auszuhebeln. Dann stellt der Gegner einen Spieler ins passive Abseits und lässt einen anderen mit Anlauf auf die Abwehr zulaufen.
Die Verteidiger glauben den Stürmer abseits gestellt zu haben, aber der andere Stürmer ist dann schon 10m weg bevor die Abwehrspieler merken, dass DER Stürmer nicht im Abseits stand...
Das ist das Problem mit dem "dicht stehen und die Räume eng machen". man macht die Räume nur im Bereich des Ballbesitzes eng. Auf der anderen Seite ist das Feld offen.
Deswegen würde ich auch immer mit "Raumdeckung" spielen.
Wie diese Art der Verteidigung nicht funktioniert hat Bremen in der letzten Saison gezeigt. Die wollte auch mit diesem "extremen Verdichten" spielen und den Gegner so zu Ballverlusten zwingen mit ständigem Verschieben in Richtung des ballführenden Spielers.
Wenn aber der Gegner clever ist, dann spielen die einen langen Ball und die Sache ist gegessen, wenn sie einen schnellen Stürmer haben.
Musterbeispiel:
Wer kann, sollte sich mal das Spiel von Bremen gegen Gladbach anschauen. Da hat BMG gezeigt, wie man eine solche Abwehrorganisation sprengt (ein Konterstürmer (Bobadilla) und ein Spieler, der den "genialen Pass" spielen kann (Reus)).
Das ist deutlich einfacher als gegen eine "Raumdeckung" zu spielen.
Das einzige, was man damit leichter erlernen kann ist eine Abseitsfalle zu stellen, weil die Abwehrspieler lernen wirklich auf einer Linie zu spielen... Aber dann kommt das Problem, dass ich weiter oben schon beschrieben habe mit dem dämlichen "Passiven Abseits" dazu und man hat eigentlich gar nichts gewonnen....
und bei unseren "eher langsamen" Verteidigern (Mijatovic, Kobi, Lell) wäre die Variante mit dem "Hochstehen" eher kontraproduktiv...
Vor allem weil 15 von 17Teams gegen uns auf Konter gehen werden, ist es noch schwerer mit dieser Taktik erfolgreich zu sein.
Meine Meinung nach... Wie seht ihr das?!
Interessanter Ansatz mit der Markierung. Ist das heute üblich, oder was neues? Wer spielt Fussball und sagt es mir?
Verschieben im Raum und klare Positionszuteilung / Laufwege kam ja dem Hörensagen nach bei Funkel etwas kurz, und einige Spieler kennen es von Favre nicht mehr. Ist aber sicher heute keine revolutionäre Idee mehr.
Mich würde mal interessieren für wen dieses Viereck gilt?!
Für alle Spieler, oder nur die Verteidiger + DMs? Weil wenn die Abwehr sehr hochsteht und man Spiel extrem verdichtet, ist es auch ein leichtes diese Abwehr mit einem "ins Blaue gespielten" langen Ball auszuhebeln. Dann stellt der Gegner einen Spieler ins passive Abseits und lässt einen anderen mit Anlauf auf die Abwehr zulaufen.
Die Verteidiger glauben den Stürmer abseits gestellt zu haben, aber der andere Stürmer ist dann schon 10m weg bevor die Abwehrspieler merken, dass DER Stürmer nicht im Abseits stand...
Das ist das Problem mit dem "dicht stehen und die Räume eng machen". man macht die Räume nur im Bereich des Ballbesitzes eng. Auf der anderen Seite ist das Feld offen.
Deswegen würde ich auch immer mit "Raumdeckung" spielen.
Wie diese Art der Verteidigung nicht funktioniert hat Bremen in der letzten Saison gezeigt. Die wollte auch mit diesem "extremen Verdichten" spielen und den Gegner so zu Ballverlusten zwingen mit ständigem Verschieben in Richtung des ballführenden Spielers.
Wenn aber der Gegner clever ist, dann spielen die einen langen Ball und die Sache ist gegessen, wenn sie einen schnellen Stürmer haben.
Musterbeispiel:
Wer kann, sollte sich mal das Spiel von Bremen gegen Gladbach anschauen. Da hat BMG gezeigt, wie man eine solche Abwehrorganisation sprengt (ein Konterstürmer (Bobadilla) und ein Spieler, der den "genialen Pass" spielen kann (Reus)).
Das ist deutlich einfacher als gegen eine "Raumdeckung" zu spielen.
Das einzige, was man damit leichter erlernen kann ist eine Abseitsfalle zu stellen, weil die Abwehrspieler lernen wirklich auf einer Linie zu spielen... Aber dann kommt das Problem, dass ich weiter oben schon beschrieben habe mit dem dämlichen "Passiven Abseits" dazu und man hat eigentlich gar nichts gewonnen....
und bei unseren "eher langsamen" Verteidigern (Mijatovic, Kobi, Lell) wäre die Variante mit dem "Hochstehen" eher kontraproduktiv...
Vor allem weil 15 von 17Teams gegen uns auf Konter gehen werden, ist es noch schwerer mit dieser Taktik erfolgreich zu sein.
Meine Meinung nach... Wie seht ihr das?!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von herthinho2310 am 29.07.2010 um 11:09 Uhr bearbeitet
05.08.2010 - 19:21 Uhr
Zitat von il_capitano:
Wie sieht für dich die bessere Variante mit dem vorhandenen Personal aus?
Eigentllich kenne ich das so, das mandie Taktik anhand des Personals spielen läßt bzw. das Personal für die zu spielende Taktik einkauft und Spieler entsprechend ihren Stärken einsetzt und nicht nach dem Motto, die können das schon halbwegs spielen( BSp. Raffael als LM).
Haben wir denn fürs 4-2-3-1 System das richtige Personal? MMn nur bedingt.
Da gibt es einige Varianten, die allerdings nicht so hip und modern sind wie das 4-2-3-1 System.
4-4-2 mit Raute:
Vorteile:
Zwei Stürmer, keine Notlösung auf der 6'er/ 8'er Position, Stammachse kennt und beherrscht das System.
4-4-2 mit flacher Vier:
Kann ich mir mit mittlerweile stärkeren Außen auch besser vorstellen, Problem 6'er/8'er Position unzureichend besetzt.
4-3-3 ( Keil ausrichtung)
Fehlen uns erstmal die Außen Mittelfeldspieler, obwohl man die innerhalb des Kader sicherlich besetzten könnte. Zwei von Drei Stürmern könnten etwas nach hinten versetzt hinter der Spitze wirbeln.
Die ZM Position kann Lustenberger alleine spielen.
Bei Gegenerischen Ballbesitz bzw. unter Druck könnte man flexibel ins 4-5-1 wechseln.
Will jetzt (noch ) nicht mit Personal Aufstellungen bzw. Taktischen Aufstellungen um mich werfen, Du kannst Dir die Positionen gerne selbst besetzen.
Ich erleutere es natürlich auch gerne näher.
Wie sieht für dich die bessere Variante mit dem vorhandenen Personal aus?
Eigentllich kenne ich das so, das mandie Taktik anhand des Personals spielen läßt bzw. das Personal für die zu spielende Taktik einkauft und Spieler entsprechend ihren Stärken einsetzt und nicht nach dem Motto, die können das schon halbwegs spielen( BSp. Raffael als LM).
Haben wir denn fürs 4-2-3-1 System das richtige Personal? MMn nur bedingt.
Da gibt es einige Varianten, die allerdings nicht so hip und modern sind wie das 4-2-3-1 System.
4-4-2 mit Raute:
Vorteile:
Zwei Stürmer, keine Notlösung auf der 6'er/ 8'er Position, Stammachse kennt und beherrscht das System.
4-4-2 mit flacher Vier:
Kann ich mir mit mittlerweile stärkeren Außen auch besser vorstellen, Problem 6'er/8'er Position unzureichend besetzt.
4-3-3 ( Keil ausrichtung)
Fehlen uns erstmal die Außen Mittelfeldspieler, obwohl man die innerhalb des Kader sicherlich besetzten könnte. Zwei von Drei Stürmern könnten etwas nach hinten versetzt hinter der Spitze wirbeln.
Die ZM Position kann Lustenberger alleine spielen.
Bei Gegenerischen Ballbesitz bzw. unter Druck könnte man flexibel ins 4-5-1 wechseln.
Will jetzt (noch ) nicht mit Personal Aufstellungen bzw. Taktischen Aufstellungen um mich werfen, Du kannst Dir die Positionen gerne selbst besetzen.
Ich erleutere es natürlich auch gerne näher.
05.08.2010 - 19:38 Uhr
Zitat
4-4-2 mit Raute:
Vorteile:
Zwei Stürmer, keine Notlösung auf der 6'er/ 8'er Position, Stammachse kennt und beherrscht das System.
problem hierbei ist folgendes: in der raute sind die flügelspieler nicht halb so offensiv wie im von babbel angestrebten 4-2-3-1. unser personal auf den außen ist durchgehend offensiv ausgerichtet. ruka, beichler, ramos, domo, ebert könnten alle auch außenstürmer spielen. bei ebert hat man letzte saison deutlich gesehen, dass er die halbpositionen nicht ausfüllen kann. die raute hat letztes jahr geklappt, weil wir mit kacar, cicero und kringe (diese spieler haben vorwiegend in der rückrunde auf den außen gespielt) potentielle 6er auf den flügeln hatten. die aussage von babbel, dass nähmlich das 4-2-3-1 nicht in stein gemeißelt ist, sehe ich daher kritisch, da er aufgrund des vorhandenen personals eigentlich nichts anderes spielen kann.
mit der flachen 4 verhält es sich genauso, wobei man da sagen muss, dass es so etwas wie ne flache vier nur auf dem papier gibt. im endeffekt kristalisiert sich immer eine doppel-6 oder raute heraus.
der Hagen
4-4-2 mit Raute:
Vorteile:
Zwei Stürmer, keine Notlösung auf der 6'er/ 8'er Position, Stammachse kennt und beherrscht das System.
problem hierbei ist folgendes: in der raute sind die flügelspieler nicht halb so offensiv wie im von babbel angestrebten 4-2-3-1. unser personal auf den außen ist durchgehend offensiv ausgerichtet. ruka, beichler, ramos, domo, ebert könnten alle auch außenstürmer spielen. bei ebert hat man letzte saison deutlich gesehen, dass er die halbpositionen nicht ausfüllen kann. die raute hat letztes jahr geklappt, weil wir mit kacar, cicero und kringe (diese spieler haben vorwiegend in der rückrunde auf den außen gespielt) potentielle 6er auf den flügeln hatten. die aussage von babbel, dass nähmlich das 4-2-3-1 nicht in stein gemeißelt ist, sehe ich daher kritisch, da er aufgrund des vorhandenen personals eigentlich nichts anderes spielen kann.
mit der flachen 4 verhält es sich genauso, wobei man da sagen muss, dass es so etwas wie ne flache vier nur auf dem papier gibt. im endeffekt kristalisiert sich immer eine doppel-6 oder raute heraus.
der Hagen
05.08.2010 - 19:43 Uhr
Zitat von Donhelli:
Zitat von il_capitano:
Wie sieht für dich die bessere Variante mit dem vorhandenen Personal aus?
Eigentllich kenne ich das so, das mandie Taktik anhand des Personals spielen läßt bzw. das Personal für die zu spielende Taktik einkauft und Spieler entsprechend ihren Stärken einsetzt und nicht nach dem Motto, die können das schon halbwegs spielen( BSp. Raffael als LM).
Haben wir denn fürs 4-2-3-1 System das richtige Personal? MMn nur bedingt.
Da gibt es einige Varianten, die allerdings nicht so hip und modern sind wie das 4-2-3-1 System.
4-4-2 mit Raute:
Vorteile:
Zwei Stürmer, keine Notlösung auf der 6'er/ 8'er Position, Stammachse kennt und beherrscht das System.
4-4-2 mit flacher Vier:
Kann ich mir mit mittlerweile stärkeren Außen auch besser vorstellen, Problem 6'er/8'er Position unzureichend besetzt.
4-3-3 ( Keil ausrichtung)
Fehlen uns erstmal die Außen Mittelfeldspieler, obwohl man die innerhalb des Kader sicherlich besetzten könnte. Zwei von Drei Stürmern könnten etwas nach hinten versetzt hinter der Spitze wirbeln.
Die ZM Position kann Lustenberger alleine spielen.
Bei Gegenerischen Ballbesitz bzw. unter Druck könnte man flexibel ins 4-5-1 wechseln.
Will jetzt (noch ) nicht mit Personal Aufstellungen bzw. Taktischen Aufstellungen um mich werfen, Du kannst Dir die Positionen gerne selbst besetzen.
Ich erleutere es natürlich auch gerne näher.
Aus meiner Sicht fehlt uns für die Raute ein 10er, für ein 4-4-2 mit flacher Vier wie auch im Babbel'schen System der zweite ZM mit Offensivpotenzial. Da auch für ein 4-3-3 in Keilausrichtung, wie du es nennst, entsprechende Außenspieler im Mittelfeld fehlen (die Außen sind bis auf den verletzten Ebert und Bigalke Spieler die alle eher Stürmerblut haben) und hinter einer Dreierspitze vermutlich zu offensiv wären.
Was ich mir vorstellen kann wäre ein System angelehnt an das holländische 4-3-3, Lustenberger als 6er und davor Bigalke und Beichler (ferner Raffael) oder defensiver Lustenberger und Dardai und davor einer der Beiden. Vorn kann man dann sehr flexibel die 3 Sturmpositionen besetzen, da außer Friend und Lasogga jeder Spieler mehrere Positionen bekleiden kann. Voraussetzung wäre aber natürlich das entsprechende Offensivpotenzial von den AV und flexible Übernahme von Defensivaufgaben der MF.
offensiv:
_________Lustenberger
________Bigalke___Beichler
Raffael______________Domo
____________Friend
defensiv:
_____Lustenberger___Dardai
__________Bigalke
___Raffael_____________Beichler
____________Friend
Optimal immer noch nicht, aber irgendwie sehe ich auch bei dem Personal keine optimale Möglichkeit alle entsprechend unter einen Hut zu bringen.
Zitat von il_capitano:
Wie sieht für dich die bessere Variante mit dem vorhandenen Personal aus?
Eigentllich kenne ich das so, das mandie Taktik anhand des Personals spielen läßt bzw. das Personal für die zu spielende Taktik einkauft und Spieler entsprechend ihren Stärken einsetzt und nicht nach dem Motto, die können das schon halbwegs spielen( BSp. Raffael als LM).
Haben wir denn fürs 4-2-3-1 System das richtige Personal? MMn nur bedingt.
Da gibt es einige Varianten, die allerdings nicht so hip und modern sind wie das 4-2-3-1 System.
4-4-2 mit Raute:
Vorteile:
Zwei Stürmer, keine Notlösung auf der 6'er/ 8'er Position, Stammachse kennt und beherrscht das System.
4-4-2 mit flacher Vier:
Kann ich mir mit mittlerweile stärkeren Außen auch besser vorstellen, Problem 6'er/8'er Position unzureichend besetzt.
4-3-3 ( Keil ausrichtung)
Fehlen uns erstmal die Außen Mittelfeldspieler, obwohl man die innerhalb des Kader sicherlich besetzten könnte. Zwei von Drei Stürmern könnten etwas nach hinten versetzt hinter der Spitze wirbeln.
Die ZM Position kann Lustenberger alleine spielen.
Bei Gegenerischen Ballbesitz bzw. unter Druck könnte man flexibel ins 4-5-1 wechseln.
Will jetzt (noch ) nicht mit Personal Aufstellungen bzw. Taktischen Aufstellungen um mich werfen, Du kannst Dir die Positionen gerne selbst besetzen.
Ich erleutere es natürlich auch gerne näher.
Aus meiner Sicht fehlt uns für die Raute ein 10er, für ein 4-4-2 mit flacher Vier wie auch im Babbel'schen System der zweite ZM mit Offensivpotenzial. Da auch für ein 4-3-3 in Keilausrichtung, wie du es nennst, entsprechende Außenspieler im Mittelfeld fehlen (die Außen sind bis auf den verletzten Ebert und Bigalke Spieler die alle eher Stürmerblut haben) und hinter einer Dreierspitze vermutlich zu offensiv wären.
Was ich mir vorstellen kann wäre ein System angelehnt an das holländische 4-3-3, Lustenberger als 6er und davor Bigalke und Beichler (ferner Raffael) oder defensiver Lustenberger und Dardai und davor einer der Beiden. Vorn kann man dann sehr flexibel die 3 Sturmpositionen besetzen, da außer Friend und Lasogga jeder Spieler mehrere Positionen bekleiden kann. Voraussetzung wäre aber natürlich das entsprechende Offensivpotenzial von den AV und flexible Übernahme von Defensivaufgaben der MF.
offensiv:
_________Lustenberger
________Bigalke___Beichler
Raffael______________Domo
____________Friend
defensiv:
_____Lustenberger___Dardai
__________Bigalke
___Raffael_____________Beichler
____________Friend
Optimal immer noch nicht, aber irgendwie sehe ich auch bei dem Personal keine optimale Möglichkeit alle entsprechend unter einen Hut zu bringen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von il_capitano am 05.08.2010 um 19:45 Uhr bearbeitet
05.08.2010 - 20:21 Uhr
Zitat von HugERTHA:
problem hierbei ist folgendes: in der raute sind die flügelspieler nicht halb so offensiv wie im von babbel angestrebten 4-2-3-1. unser personal auf den außen ist durchgehend offensiv ausgerichtet. ruka, beichler, ramos, domo, ebert könnten alle auch außenstürmer spielen.
Ja, gebe ich Dir recht. Obwohl ich den Plan mit den extrem offensiven Außen sowieso sehr kritisch sehe.
Allerdings könnte man ebenso gut Ronny, Schulz oder Kobi auf die LM stellen, die würden das dann defensiv sicher beherrschen und könnten hemmungslos den Offensivgeist ausleben bzw. ein nettes (Positions) Wechselspiel mit dem LV aufziehen.
Das rechte Mittelfeld ist nicht erst seit Eberts Ausfall eine der Achillesfersen.
Nicht ohne Grund meine ich seit Wochen das wir zu dünn aufgestellt sind.
Inwieweit Beichler oder Ruka überhaupt dfensive Qualitäten besitzen und ggf. als Rm auflaufen, kann ich nicht beurteilen.
Hier und im ZM muß eigendlich noch personell nachgelegt werden.
Zitat von HugERTHA:
die aussage von babbel, dass nähmlich das 4-2-3-1 nicht in stein gemeißelt ist, sehe ich daher kritisch, da er aufgrund des vorhandenen personals eigentlich nichts anderes spielen kann.
Mhh, darüber läßt sich streiten.
Stürmer die als Mittelfeldspieler aufgestellt werden, haben fast immer defensiv Schwächen.
Sie sind halt Notlösungen mit einigen Vorteilen, aber mMn viel mehr Nachteilen fürs Team.
Als nahliegendes Beispiel:
Podolski in den NM . War zwar mittlerweile bemüht defensiv mitzuarbeiten, hat aber trozdem pro Spiel mehrere heickle Situationen ermöglicht.
Wenn bspw. der RV die Linie entlangstürmt und den RM hinterläuft, muß normalerweise, der RM sich fallen lassen bzw. defensiv absichern. Bei Stürmern sehe ich hier das Problem, das diese sich eher mit nach vorne einschalten ( Torgeilheit) als die defensive Ordnung aufrecht zu halten.
Wenn denn beide ( RM/RV) munter 25 Meter in Gegners Hälfte rumturnen, bleibt nur den Defensivblock ZM/Dm /IV aufzureissen und die rechte defensive Seite zu besetzten.
Wie es für einen RV ist hinter jemanden zu spielen der viele unnötige Ballverluste produziert und nicht unbedingt ( oder völlig unnötig zuviel) nach hinten mitarbeitet wurde uns ja schon jahrelang vorgeführt.
Von unterschiedlicher Zweikampfführung für einen gelernten Stürmer und einen gelernten Mittelfeldspieler und das taktischen Verständnis für die unterschiedlichen Positionen will ich gar nicht anfangen....
Es gibt Spieler die das alles sicherlich beherrschen und spielen können, als positivens Bsp. sei hier Piszczek genannt, der seine MEtamorphose vom St, zum M, zum RV recht gut und verhälnismäßig schnell hinbekommen hat, konnte ich auch erst mir kaum vorstellen und sah reichlich Probleme auf uns zukommen, hat aber ordentlich geklappt, wobei natürlich auch Patzer , Fehler und Gegentore zu beklagen waren.
Dafür das wir alles auf den Aufstieg ausgerichtet haben, finde ich solche Experimente( beide Mittelfeldaußen mit Stürmern zu besetzten) unter den Umständen( Kaderaustausch, neuer Trainer, neue Liga,neues System ) aber zu riskant.
Mir fehlt halt momentan auch das ich das Team bisher noch nicht live gesehen habe, also mir über die Neuen kein dezidiertes Urteil erlauben kann( ob sie das können, oder nicht, ob Potential für die Neue Position vorhanden) , da muss ich mich auf die verfügbaren Quellen und "alte" Erkenntnise stützen.
problem hierbei ist folgendes: in der raute sind die flügelspieler nicht halb so offensiv wie im von babbel angestrebten 4-2-3-1. unser personal auf den außen ist durchgehend offensiv ausgerichtet. ruka, beichler, ramos, domo, ebert könnten alle auch außenstürmer spielen.
Ja, gebe ich Dir recht. Obwohl ich den Plan mit den extrem offensiven Außen sowieso sehr kritisch sehe.
Allerdings könnte man ebenso gut Ronny, Schulz oder Kobi auf die LM stellen, die würden das dann defensiv sicher beherrschen und könnten hemmungslos den Offensivgeist ausleben bzw. ein nettes (Positions) Wechselspiel mit dem LV aufziehen.
Das rechte Mittelfeld ist nicht erst seit Eberts Ausfall eine der Achillesfersen.
Nicht ohne Grund meine ich seit Wochen das wir zu dünn aufgestellt sind.
Inwieweit Beichler oder Ruka überhaupt dfensive Qualitäten besitzen und ggf. als Rm auflaufen, kann ich nicht beurteilen.
Hier und im ZM muß eigendlich noch personell nachgelegt werden.
Zitat von HugERTHA:
die aussage von babbel, dass nähmlich das 4-2-3-1 nicht in stein gemeißelt ist, sehe ich daher kritisch, da er aufgrund des vorhandenen personals eigentlich nichts anderes spielen kann.
Mhh, darüber läßt sich streiten.
Stürmer die als Mittelfeldspieler aufgestellt werden, haben fast immer defensiv Schwächen.
Sie sind halt Notlösungen mit einigen Vorteilen, aber mMn viel mehr Nachteilen fürs Team.
Als nahliegendes Beispiel:
Podolski in den NM . War zwar mittlerweile bemüht defensiv mitzuarbeiten, hat aber trozdem pro Spiel mehrere heickle Situationen ermöglicht.
Wenn bspw. der RV die Linie entlangstürmt und den RM hinterläuft, muß normalerweise, der RM sich fallen lassen bzw. defensiv absichern. Bei Stürmern sehe ich hier das Problem, das diese sich eher mit nach vorne einschalten ( Torgeilheit) als die defensive Ordnung aufrecht zu halten.
Wenn denn beide ( RM/RV) munter 25 Meter in Gegners Hälfte rumturnen, bleibt nur den Defensivblock ZM/Dm /IV aufzureissen und die rechte defensive Seite zu besetzten.
Wie es für einen RV ist hinter jemanden zu spielen der viele unnötige Ballverluste produziert und nicht unbedingt ( oder völlig unnötig zuviel) nach hinten mitarbeitet wurde uns ja schon jahrelang vorgeführt.
Von unterschiedlicher Zweikampfführung für einen gelernten Stürmer und einen gelernten Mittelfeldspieler und das taktischen Verständnis für die unterschiedlichen Positionen will ich gar nicht anfangen....
Es gibt Spieler die das alles sicherlich beherrschen und spielen können, als positivens Bsp. sei hier Piszczek genannt, der seine MEtamorphose vom St, zum M, zum RV recht gut und verhälnismäßig schnell hinbekommen hat, konnte ich auch erst mir kaum vorstellen und sah reichlich Probleme auf uns zukommen, hat aber ordentlich geklappt, wobei natürlich auch Patzer , Fehler und Gegentore zu beklagen waren.
Dafür das wir alles auf den Aufstieg ausgerichtet haben, finde ich solche Experimente( beide Mittelfeldaußen mit Stürmern zu besetzten) unter den Umständen( Kaderaustausch, neuer Trainer, neue Liga,neues System ) aber zu riskant.
Mir fehlt halt momentan auch das ich das Team bisher noch nicht live gesehen habe, also mir über die Neuen kein dezidiertes Urteil erlauben kann( ob sie das können, oder nicht, ob Potential für die Neue Position vorhanden) , da muss ich mich auf die verfügbaren Quellen und "alte" Erkenntnise stützen.
05.08.2010 - 20:37 Uhr
Zitat von Donhelli:
Bei Stürmern sehe ich hier das Problem, das diese sich eher mit nach vorne einschalten ( Torgeilheit) als die defensive Ordnung aufrecht zu halten.
Mag sein.
Aber durch offensiv ausgerichtete Außenspieler, die fast als Stürmer agieren, haben wir vorne mehr Durchschlagskraft, die wir in der zweiten Liga auch brauchen, schließlich werden wir öfter gezwungen sein das Spiel zu machen.
Kontersituationen gegen uns müssen mit dem mittleren Defensivblock gelöst werden können, selbst wenn die Außenverteidiger sich auf dem Weg nach vorne befinden.
Schließlich läuft ein Konter nicht mit 10 Feldspielern, sondern eher mit 3-4, wenn überhaupt. Und da muss es zu erwarten sein, das 4-5 Abwehrspieler das hinbekommen zu verteidigen.
Bei Stürmern sehe ich hier das Problem, das diese sich eher mit nach vorne einschalten ( Torgeilheit) als die defensive Ordnung aufrecht zu halten.
Mag sein.
Aber durch offensiv ausgerichtete Außenspieler, die fast als Stürmer agieren, haben wir vorne mehr Durchschlagskraft, die wir in der zweiten Liga auch brauchen, schließlich werden wir öfter gezwungen sein das Spiel zu machen.
Kontersituationen gegen uns müssen mit dem mittleren Defensivblock gelöst werden können, selbst wenn die Außenverteidiger sich auf dem Weg nach vorne befinden.
Schließlich läuft ein Konter nicht mit 10 Feldspielern, sondern eher mit 3-4, wenn überhaupt. Und da muss es zu erwarten sein, das 4-5 Abwehrspieler das hinbekommen zu verteidigen.
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