Taktiktisch
10.08.2003 - 13:30 Uhr
16.10.2022 - 19:29 Uhr
Quelle: www.kicker.de
(....)Schwarz hatte zur Halbzeit von 4-3-3 auf 4-4-2 umgestellt. Kanga und Stevan Jovetic, der gegen Freiburg und in Leipzig in der Startelf stand und gegen RB sein erstes Saisontor markierte, bewiesen, dass es zusammen geht - mit Kanga als wuchtigem Stoßstürmer und Jovetic, der sich gern etwas fallen lässt, um mehr gestalterischen Einfluss aufs Spiel zu nehmen. "Es hat mir gut gefallen", lobte Schwarz am Sonntag. "Sie haben sich beide sehr gut bewegt - gegen den Ball und mit dem Ball. Es war wichtig, vorn noch mehr Präsenz zu haben. RB hat eine Topqualität im Gegenpressing. Da wollten wir mit Willy noch einen tiefen Spieler haben und Jove dann als Spieler zwischen den Linien." Diese zweite Halbzeit taugte durchaus als Bewerbung für ein 4-4-2 am Sonntag gegen Schalke - mit Kanga und Jovetic.(....)
05.02.2023 - 16:24 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
(....)
Zur zweiten Hälfte wechselte er daher nicht nur dreimal, er stellte auch das System um. Und der Strukturwandel machte sich positiv bemerkbar. Die Berliner wirkten stabiler, besser austariert und waren auch offensiv deutlich gefährlicher, nachdem sie sich vor der Pause keine einzige zwingende Chance erspielt hatten. Das alles lag auch an Tolga Cigerci.
In der neuen Grundordnung, einem 3-5-2, besetzte Cigerci die Position, für die er geholt worden war: die des Sechsers. Der 30-Jährige bringt für diese Rolle vieles mit: Er besitzt die nötige Ausstrahlung und hat einen offenen Blick. Er versteht das Spiel, denkt strategisch und ist trotzdem robust. Mit Cigerci hatte Hertha eine ganz andere Präsenz auf dem Platz. „Er hat das sehr, sehr gut gemacht“, sagte Schwarz.
Zur zweiten Hälfte wechselte er daher nicht nur dreimal, er stellte auch das System um. Und der Strukturwandel machte sich positiv bemerkbar. Die Berliner wirkten stabiler, besser austariert und waren auch offensiv deutlich gefährlicher, nachdem sie sich vor der Pause keine einzige zwingende Chance erspielt hatten. Das alles lag auch an Tolga Cigerci.
In der neuen Grundordnung, einem 3-5-2, besetzte Cigerci die Position, für die er geholt worden war: die des Sechsers. Der 30-Jährige bringt für diese Rolle vieles mit: Er besitzt die nötige Ausstrahlung und hat einen offenen Blick. Er versteht das Spiel, denkt strategisch und ist trotzdem robust. Mit Cigerci hatte Hertha eine ganz andere Präsenz auf dem Platz. „Er hat das sehr, sehr gut gemacht“, sagte Schwarz.
Zitat von usernick
Dass Cigerci gleich bei seinem Comeback für Hertha glänzen konnte, liegt natürlich auch an der Vergleichsgrundlage: an den Spielern, die Schwarz bisher für die Zentrale zur Verfügung standen. Lucas Tousart spielte gegen die Eintracht in der ersten Halbzeit auf der Sechs. Bis zu seiner Auswechslung zehn Minuten vor Schluss kam er auf 47 Ballkontakte. Cigerci hatte in 45 Minuten nur einen weniger.(....)
Dass Cigerci gleich bei seinem Comeback für Hertha glänzen konnte, liegt natürlich auch an der Vergleichsgrundlage: an den Spielern, die Schwarz bisher für die Zentrale zur Verfügung standen. Lucas Tousart spielte gegen die Eintracht in der ersten Halbzeit auf der Sechs. Bis zu seiner Auswechslung zehn Minuten vor Schluss kam er auf 47 Ballkontakte. Cigerci hatte in 45 Minuten nur einen weniger.(....)
07.02.2023 - 15:14 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Trainer Sandro Schwarz steht am Sonntag im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach neben möglichen personellen Veränderungen auch vor der Frage, welcher Grundordnung er vertraut: dem in dieser Saison zumeist praktizierten 4-3-3 oder einem 3-5-2. Sollte der Coach auf die Dreierkette setzen, ist auch Innenverteidiger Marton Dardai ein Kandidat für die Startelf. In vielen Spielformen am Dienstag bildete Dardai mit Marc Oliver Kempf (zentral) und Filip Uremovic (halbrechts) einen Dreierverbund.
Die 3er-/5er-Kette scheint nun doch eine Option zu sein
09.02.2023 - 18:29 Uhr
Quelle: m.bild.de
Im 5-3-2-System sind neben drei Innenverteidigern und zwei Außenverteidigern (rechts könnte hier sogar Angreifer Marco Richter eingesetzt werden), die im Ballbesitz nach vorne marschieren, auch drei zentrale Mittelfeldspieler gefragt.
Am Wochenbeginn ließ Schwarz den Fünfer-Riegel schon in verschiedenen Besetzungen trainieren. Möglich, dass Innenverteidiger Marton Dardai (20) nun gegen Gladbach in die Startelf rutscht.
Es wird wohl ein 5-3-2 laut Bild. Am Wochenbeginn ließ Schwarz den Fünfer-Riegel schon in verschiedenen Besetzungen trainieren. Möglich, dass Innenverteidiger Marton Dardai (20) nun gegen Gladbach in die Startelf rutscht.
10.05.2023 - 18:00 Uhr
Quelle: footballxplained.de
Seit knapp drei Wochen trainiert Pál Dárdai zum dritten Mal Hertha BSC. Angesichts eines 6-Punkte Rückstands auf den Relegationsplatz hat er nach dem Auswärtsspiel in München das Motto „Vier Spiele, vier Siege“ ausgegeben. Am Samstag gegen den VfB Stuttgart erfolgte nun der erste Streich – mit bewährten Mitteln. Wie das aussah, lest ihr hier.
Wer sich das Stuttgart-Spiel nochmal durch die Taktik-Brille zu Gemüte führen will..
15.07.2023 - 14:52 Uhr
Quelle: www.youtube.com
PÁL DARDAI - WUTANFALL BEIM TRAINING
Pál Dardai fordert deutlich mehr beim Training als er zu sehen bekam. Das Verständnis für seine Taktik soll automatisiert und gutes Verhalten auf n' Platz verinnerlicht werden. Aber der Motor stottert noch etwas. Wenn ein Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga diese Saison klappen soll, dann sollte man Pál Dardai lieber genau zuhören und seine Sinne schärfen. Hier bekommt man ein Eindruck, wie Dardai und sein Co Admir Hamzagic trainieren lassen. Eine kleine Zusammenfassung des Trainings von letzte Woche, wo es auch verbal zur Sache ging. Viel Spaß, beim Zuschauen und gerne eure Kommentare! Ha Ho He
Vielleicht mal ein schöner Einblick in die Vertikalität, die Pal ins Spiel bringen möchte. Pál Dardai fordert deutlich mehr beim Training als er zu sehen bekam. Das Verständnis für seine Taktik soll automatisiert und gutes Verhalten auf n' Platz verinnerlicht werden. Aber der Motor stottert noch etwas. Wenn ein Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga diese Saison klappen soll, dann sollte man Pál Dardai lieber genau zuhören und seine Sinne schärfen. Hier bekommt man ein Eindruck, wie Dardai und sein Co Admir Hamzagic trainieren lassen. Eine kleine Zusammenfassung des Trainings von letzte Woche, wo es auch verbal zur Sache ging. Viel Spaß, beim Zuschauen und gerne eure Kommentare! Ha Ho He
24.08.2023 - 16:31 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Wahrscheinlich ist, dass Pal Dardai sein System den komplizierten Begebenheiten anpassen wird. So könnte er statt einen Zehner im 4-2-3-1 zwei Achter im 4-3-3 spielen lassen. Zumindest hat der Ungar diese Variante – mit Palko Dardai und Michael Karbownik beziehungsweise Jeremy Dudziak auf den Halbpositionen – im Training üben lassen.
27.10.2023 - 09:51 Uhr
Quelle: www.rbb24.de
Hertha BSC zeigte in Nürnberg seine wohl schwächste Saisonleistung. Der Einbruch kommt nicht plötzlich, sondern deutete sich über Wochen an. Die Systemumstellung von Trainer Pal Dardai bereitet große Probleme – Alternativen stünden bereit. Von Marc Schwitzky
Ich finde in dem Bericht hat Schwitzky unser großes Dilemma eigentlich hervorragend zusammengefasst. Am Ende auch wieder hausgemacht und theoretisch auch absehbar. Daher tat jeder gut daran, der Webers Transferhandlungen mit Zurückhaltung wahrnahm.
08.02.2024 - 14:37 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Deshalb spielt Hertha BSC schlechten Fußball: Trainer Pal Dardai hat sich selbst verraten
Verletzte, Kranke, zu wenige Top-Spieler – liegt es daran, dass Hertha so uninspiriert spielt oder am Coach? Hier schreibt ein Nachwuchstrainer, was man verändern sollte.
Verletzte, Kranke, zu wenige Top-Spieler – liegt es daran, dass Hertha so uninspiriert spielt oder am Coach? Hier schreibt ein Nachwuchstrainer, was man verändern sollte.
Zitat von tagesspiegel.
(.....)
Wie kann Hertha seine spielerische Blockade lösen? Zum Beispiel durch eine Systemumstellung. Pal Dardai ließ zuletzt meist in einem 4-4-2/4-2-3-1 spielen; mit Florian Niederlechner auf der Zehn hinter den Stürmern und zwei defensiv denkenden Sechsern – das sind die beiden Spieler, die vor der Abwehr agieren. Doch ein Andreas Bouchalakis, der mit seiner Technik und Übersicht eigentlich prädestiniert als Aufbauspieler wäre, konnte sich nur in das Spiel einbinden, wenn er sich zwischen die beiden Innenverteidiger fallen ließ.
Ein gutes Positionsspiel und der Mut zum aktiven Ballbesitz sind bei Hertha nicht ausgeprägt.
Ich schlage ein anderes System vor, das es Hertha erlaubt, wieder mehr Fußball zu spielen, um auch den Raum in der Mitte zwischen den Strafräumen besser zu nutzen. Die Grundformation ist ein 3-5-2/3-3-2-2. Doch die Formation ist, wie es schon Thomas Broich sagt, nicht wichtig. Entscheidend ist, wie es sich im Spiel verhält.
In meinem Aufbau würden Jeremy Dudziak oder Aymen Barkok auf die Außen abkippen – das könnten aber auch andere Spieler. Die Außenspieler wiederum, links wie rechts, schieben, die Breite haltend, weit vor.
https://www.tagesspiegel.de/images/hertha-aufstellung-variante-iiipng/alternates/FREE_620/hertha-aufstellung-variante-iiipng.png
(....)
Die Außen sind Karbownik und Reese. Reese hat bereits in seiner Zeit bei Holstein Kiel das linke Mittelfeld in einer Dreierkette bespielt und offensiv interpretiert.
Der Plan: Eine Seite wird mit Spielern überladen, um eine Überzahl zu schaffen, und immer mindestens zwei bis drei Anspielstationen zu haben. Hertha spielt in der Jugend immer flach von hinten heraus, egal wie viel Druck die letzte Kette bekommt. Deshalb sollte der Spielaufbau für Herthas Eigengewächse Linus Gechter, Pascal Klemens und Marton Dardai kein Problem sein.
(....)
https://www.tagesspiegel.de/images/hertha-aufstellungvariante-ipng/alternates/FREE_620/hertha-aufstellungvariante-ipng.png
Diese Grafik zeigt die möglichen Spieleröffnungen. Bei dieser Formation ist sowohl das Spiel über die Außen als auch durch die Mitte oder mit langen Bällen möglich, denn es eröffnen sich mehr Räume auf dem Spielfeld
Auf der anderen Seite würde das Bild dann so aussehen:
https://www.tagesspiegel.de/images/hertha-aufstellung-variante-iipng/alternates/FREE_620/hertha-aufstellung-variante-iipng.png
Diese Grafik zeigt, wie das Hertha-Spiel über die rechte Seite aussehen könnte. Wichtig ist, dass sich immer wieder sogenannte Dreiecke von Spielern bilden, so dass immer eine Anspielstation vorhanden ist. Ohne Anspielstation ist kein mutiger Fußball möglich.
Die Pfeile dienen der Orientierung, wohin der Ball gespielt werden könnte. Dudziak und Dardai können sich abwechseln, genauso wie sowohl Klemens als auch Gechter, die beide Fähigkeiten haben, um auch im Mittelfeld zu spielen.
Bouchalakis würde die wohl wichtigste Rolle haben. Er ist Dreh- und Angelpunkt und entscheidet, wie das Spiel fortgesetzt werden soll. Gegen Kaiserslautern hat er zwar einen krassen Fehlpass gespielt, der zum 0:3 führte – aber vor allem deshalb, weil Kempf ihn unnötig in eine Bedrängnis brachte, auf die drei Lautern-Spieler lauerten. Dennoch: Fehler passieren, das ballorientierte System sollte immer das Ziel bleiben.
https://www.tagesspiegel.de/images/hertha-aufstellung-variante-iiipng/alternates/FREE_620/hertha-aufstellung-variante-iiipng.png
In dieser Grafik lässt sich Herthas Mittelfeldspieler Bouchalakis in die Abwehr fallen und Klemens schiebt raus. Wichtig ist, dass die Spieler, die vor der Abwehr und manchmal mit dem Rücken zum Gegner stehen, sich trauen, sich mit Ball aufzudrehen, um dann möglichst schnell die Tiefe zu suchen
(....)
Mit Derry Scherhant besitzt Pal Dardai einen Spieler, der auf die Flügel ausweichen kann, gleichzeitig sucht er immer die Tiefe und kann auch, wie in der Jugend gelernt, im Mittelfeld Eins-zu-Eins-Situationen meistern.
Für den Fall, dass die Seite, die bespielt werden soll, zugestellt wird, ist man durch die Dreierkette sehr flexibel und kann leicht auf die andere Seite verlagern. Bouchalakis rückt in die Innenverteidigung, während Klemens ins Mittelfeld vorschiebt. Das System wird dann zu einer Art 3-3-4. Durch das neue Positionsspiel und mehr Mut, den Ball zu fordern, ergeben sich mehr Räume auf dem Feld. Und mehr Raum erhöht die Chance auf mehr Tormöglichkeiten.(....)
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Wie kann Hertha seine spielerische Blockade lösen? Zum Beispiel durch eine Systemumstellung. Pal Dardai ließ zuletzt meist in einem 4-4-2/4-2-3-1 spielen; mit Florian Niederlechner auf der Zehn hinter den Stürmern und zwei defensiv denkenden Sechsern – das sind die beiden Spieler, die vor der Abwehr agieren. Doch ein Andreas Bouchalakis, der mit seiner Technik und Übersicht eigentlich prädestiniert als Aufbauspieler wäre, konnte sich nur in das Spiel einbinden, wenn er sich zwischen die beiden Innenverteidiger fallen ließ.
Ein gutes Positionsspiel und der Mut zum aktiven Ballbesitz sind bei Hertha nicht ausgeprägt.
Ich schlage ein anderes System vor, das es Hertha erlaubt, wieder mehr Fußball zu spielen, um auch den Raum in der Mitte zwischen den Strafräumen besser zu nutzen. Die Grundformation ist ein 3-5-2/3-3-2-2. Doch die Formation ist, wie es schon Thomas Broich sagt, nicht wichtig. Entscheidend ist, wie es sich im Spiel verhält.
In meinem Aufbau würden Jeremy Dudziak oder Aymen Barkok auf die Außen abkippen – das könnten aber auch andere Spieler. Die Außenspieler wiederum, links wie rechts, schieben, die Breite haltend, weit vor.
https://www.tagesspiegel.de/images/hertha-aufstellung-variante-iiipng/alternates/FREE_620/hertha-aufstellung-variante-iiipng.png
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Die Außen sind Karbownik und Reese. Reese hat bereits in seiner Zeit bei Holstein Kiel das linke Mittelfeld in einer Dreierkette bespielt und offensiv interpretiert.
Der Plan: Eine Seite wird mit Spielern überladen, um eine Überzahl zu schaffen, und immer mindestens zwei bis drei Anspielstationen zu haben. Hertha spielt in der Jugend immer flach von hinten heraus, egal wie viel Druck die letzte Kette bekommt. Deshalb sollte der Spielaufbau für Herthas Eigengewächse Linus Gechter, Pascal Klemens und Marton Dardai kein Problem sein.
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https://www.tagesspiegel.de/images/hertha-aufstellungvariante-ipng/alternates/FREE_620/hertha-aufstellungvariante-ipng.png
Diese Grafik zeigt die möglichen Spieleröffnungen. Bei dieser Formation ist sowohl das Spiel über die Außen als auch durch die Mitte oder mit langen Bällen möglich, denn es eröffnen sich mehr Räume auf dem Spielfeld
Auf der anderen Seite würde das Bild dann so aussehen:
https://www.tagesspiegel.de/images/hertha-aufstellung-variante-iipng/alternates/FREE_620/hertha-aufstellung-variante-iipng.png
Diese Grafik zeigt, wie das Hertha-Spiel über die rechte Seite aussehen könnte. Wichtig ist, dass sich immer wieder sogenannte Dreiecke von Spielern bilden, so dass immer eine Anspielstation vorhanden ist. Ohne Anspielstation ist kein mutiger Fußball möglich.
Die Pfeile dienen der Orientierung, wohin der Ball gespielt werden könnte. Dudziak und Dardai können sich abwechseln, genauso wie sowohl Klemens als auch Gechter, die beide Fähigkeiten haben, um auch im Mittelfeld zu spielen.
Bouchalakis würde die wohl wichtigste Rolle haben. Er ist Dreh- und Angelpunkt und entscheidet, wie das Spiel fortgesetzt werden soll. Gegen Kaiserslautern hat er zwar einen krassen Fehlpass gespielt, der zum 0:3 führte – aber vor allem deshalb, weil Kempf ihn unnötig in eine Bedrängnis brachte, auf die drei Lautern-Spieler lauerten. Dennoch: Fehler passieren, das ballorientierte System sollte immer das Ziel bleiben.
https://www.tagesspiegel.de/images/hertha-aufstellung-variante-iiipng/alternates/FREE_620/hertha-aufstellung-variante-iiipng.png
In dieser Grafik lässt sich Herthas Mittelfeldspieler Bouchalakis in die Abwehr fallen und Klemens schiebt raus. Wichtig ist, dass die Spieler, die vor der Abwehr und manchmal mit dem Rücken zum Gegner stehen, sich trauen, sich mit Ball aufzudrehen, um dann möglichst schnell die Tiefe zu suchen
(....)
Mit Derry Scherhant besitzt Pal Dardai einen Spieler, der auf die Flügel ausweichen kann, gleichzeitig sucht er immer die Tiefe und kann auch, wie in der Jugend gelernt, im Mittelfeld Eins-zu-Eins-Situationen meistern.
Für den Fall, dass die Seite, die bespielt werden soll, zugestellt wird, ist man durch die Dreierkette sehr flexibel und kann leicht auf die andere Seite verlagern. Bouchalakis rückt in die Innenverteidigung, während Klemens ins Mittelfeld vorschiebt. Das System wird dann zu einer Art 3-3-4. Durch das neue Positionsspiel und mehr Mut, den Ball zu fordern, ergeben sich mehr Räume auf dem Feld. Und mehr Raum erhöht die Chance auf mehr Tormöglichkeiten.(....)
Zitat von tagesspiegel.
Das ist die Wunsch-Grundformation unseres Autors, die Spielernamen sind hier durchaus auswechselbar, es geht eher um den Plan und die Idee. Denn jeder Spieler im Kader, glaubt unser Autor, kann diese Spielidee umsetzen. © Tagesspiegel
Das ist die Wunsch-Grundformation unseres Autors, die Spielernamen sind hier durchaus auswechselbar, es geht eher um den Plan und die Idee. Denn jeder Spieler im Kader, glaubt unser Autor, kann diese Spielidee umsetzen. © Tagesspiegel
Die entsprechenden Grafiken hätte ich noch gerne von hinter der paywall hervorgeholt, bin aber zu dämlich das hier hinzubekommen .
Ich hab es mal mit links versucht, weiss aber nicht ob es noch hinter der paywall ist ... die Grafiken in diese BBCode Geschichte hier reinzubekommen , da bin ich zu alt für
Ziemlich interessant der Artikel
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 08.02.2024 um 15:03 Uhr bearbeitet
19.06.2024 - 14:15 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Die Dreierkette regiert
Aufgezeichnet ist meistens eine Viererkette, realtaktisch wird allerdings in einer Dreierkette aufgebaut. Oft mit zwei versetzten Spielern davor. Was in den vergangenen Jahren schon im Vereinsfußball großflächig zurückgekehrt ist - bestes Beispiel ist Manchester City -, zeichnet sich nun auch bei der EM unter einigen Nationalmannschaften als Trend ab.
England baut in einer 3-2-Struktur auf, die Niederlande ebenso, bei Deutschland kippt meistens Toni Kroos neben die Innenverteidiger ab, damit die Außenverteidiger hochschieben können. Portugal etwa hat in letzter Linie von vornherein drei Mann aufgestellt. So flächendeckend gab es das bei einem Turnier womöglich seit der WM 1990 nicht mehr, deren Ausgang für Deutschland ja ein gutes Omen ist.
Ich bin ja wirklich gespannt wie dann unser 4-3-3 aussehen bzw. gespielt/interpretiert wird .
Aufgezeichnet ist meistens eine Viererkette, realtaktisch wird allerdings in einer Dreierkette aufgebaut. Oft mit zwei versetzten Spielern davor. Was in den vergangenen Jahren schon im Vereinsfußball großflächig zurückgekehrt ist - bestes Beispiel ist Manchester City -, zeichnet sich nun auch bei der EM unter einigen Nationalmannschaften als Trend ab.
England baut in einer 3-2-Struktur auf, die Niederlande ebenso, bei Deutschland kippt meistens Toni Kroos neben die Innenverteidiger ab, damit die Außenverteidiger hochschieben können. Portugal etwa hat in letzter Linie von vornherein drei Mann aufgestellt. So flächendeckend gab es das bei einem Turnier womöglich seit der WM 1990 nicht mehr, deren Ausgang für Deutschland ja ein gutes Omen ist.
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