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Taktik(tisch)thread

17.12.2008 - 20:13 Uhr
Taktik(tisch)thread |#1581
15.08.2015 - 19:49 Uhr
Zitat von jamzee
Ich weiß nicht, ob die Begeisterungsfähigkeit einer Mannschaft wirklich vom System und nicht einfach nur vom Erfolg abhängig ist. Klar wird der Kampf hier vom Publikum stärker erwartet, aber es ist ja nicht so, dass man mit einem Stürmer weniger kämpfen müsste oder wurde.

Deine individuelle Aufgabenbeschreibung ist sehr richtig, aber eben nicht mehr der fluiden Spielidee entsprechend. Diese setzt aber eben auch die polyvalenten Spieler voraus (wie bspw. den ominösen box-to-box midfielder).

Ballbesitzfußball ist dann gut, wenn man individuell stärker besetzt ist, wie auch zB Lullaby immer wieder ausführt. Von daher deckt sich die Strategie nicht richtig mit der neu ausgerufenen Demutsmaxime. Starke offensive und defensive Winger sind in der Tat schwer zu finden, falls man nicht so freizugügig bei den Ablösen ist. Es würde aber schon helfen die Spieler auf ihrer besten Position vornehmlich einzusetzen. Theoretisch hätte man mit Löwe auf links und Zimmer auf rechts auch zwei sogenannte "komplette" AVs (complete wing backs) mit denen man die Mitte stärker besetzen könnte, wenn es da ein Überangebot an Spielern gibt. Vielleicht ist das ja die Idee mit Jenssen oder den anderen Aushelfsaußenspielern. Ich denke aber auch, dass man die 2-Stürmer-Lösung nicht aufgeben darf, wenn einem die Außenspieler für das klassische 4-2-3-1 einfach abgehen. Die Transferaktivitäten sprechen aber nur bedingt dafür, dass es sich um eine realistische Variante für die Startformation handelt.


Hört sich zwar geschwollen und wichtig an, trifft die Sache aber leider überhaupt nicht.

Weder Löwe, zu schwach in der Offensive, noch Zimmer, große Probleme in der Defensive, sind komplette
Außenspieler.

Offensiv käme nur Thommy infrage und der ist zur Zeit außer Form und von einem kompletten Außenspieler
weit entfernt.

Der einzige, der das letzte Saison ziemlich gut gespielt hat, ist Schulze und der ist leider verletzt.

Für ein 4-2-3-1 braucht man schnelle starke Flügel und ein zentrales Mittelfeld, das laufbereit ist und
willensstark im Nachrücken. Genau das habe ich in den ersten Spielen noch nicht mal ansatzweise
gesehen.

Und was weißt Du über die derzeitigen Transferaktivitäten und die Einordnung dieser für unser "neues"
System. Wahrscheinlich nichts, wie wir alle.
Taktik(tisch)thread |#1582
16.08.2015 - 03:54 Uhr
Zitat von pulder
Hört sich zwar geschwollen und wichtig an, trifft die Sache aber leider überhaupt nicht.

Ein guter Einstieg in eine sachliche Diskussion.

Zitat von pulder
Weder Löwe, zu schwach in der Offensive, noch Zimmer, große Probleme in der Defensive, sind komplette Außenspieler.

Okay, vielleicht zur Erinnerung: Wir spielen nach wie vor 2. Bundesliga und da können die beiden schon durchaus diese Rolle ausfüllen. Weshalb Löwe immer so kritisch gesehen wird, verstehe ich nicht, denn er ist für die 2. Bundesliga ein überdurchschnittlich guter LV.

Zitat von pulder
Für ein 4-2-3-1 braucht man schnelle starke Flügel und ein zentrales Mittelfeld, das laufbereit ist und willensstark im Nachrücken. Genau das habe ich in den ersten Spielen noch nicht mal ansatzweise
gesehen.

Ich meinte genau das hätte ich gesagt, dass uns dafür die Spieler fehlen und wir deswegen mit eher zentral orientieren Spielern notgedrungen auflaufen.

Zitat von pulder

Und was weißt Du über die derzeitigen Transferaktivitäten und die Einordnung dieser für unser "neues"
System. Wahrscheinlich nichts, wie wir alle.

Richtig. Ich weiß nur, wer bisher gegangen ist und wer verpflichtet wird. Sehe mir bitte nach, dass nur anhand dieser greifbaren Veränderungen urteile.

Das grundlegende Manko sehe ich bei uns auch eher darin, dass vielen Spielern letzte Saison die Zielstrebigkeit des Spiels abging und damit zu wenig Torgefahr entwickelt wurde. Mit Halfar hoffe ich, dass mehr Konsequenz in das Offensivspiel kommt, egal in welchem System.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jamzee am 16.08.2015 um 04:07 Uhr bearbeitet
Taktik(tisch)thread |#1583
16.08.2015 - 06:18 Uhr
Ich möchte mal die Taktik der Amateure sezieren und ihr könnt Vergleiche zu den Profis stellen.

Die Amateure pressen so gut wie nie. Angegriffen wird auf Höhe der Mittellinie . Wird dort der Ball gewonnen , ist man darauf bedacht diesen schnell nach vorne über die Abwehr zu spielen . Das klappt hin und wieder gut ,aber man stirbt oft in klein klein und Ungenauigkeiten .

Hat man selbst ballbesitz ,so versucht man zu spielen
Von hinten raus . Das klappt meistens nicht ,weil man die Spieler hierfür nicht hat . Daraus resultieren Fehlpässe ,stockfehler und Fouls .

Auffällig die Taktik bei gegnerischen Eckbällen. Fünfstück stellt ALLE 10 Feldspieler in den eigenen 16er. Ergebniss UNABHÄNGIG!!! An der Mittellinie steht niemand für einen Konter . So geraten die zweiten Bälle fast immer zum Gegner. Weshalb man das bei 0:2 Rückstand macht ist mir schleierhaft .

Zum System von Spielberg gestern.
Sie pressten extrem und jagten den Ball. Hinten standen sie nicht immer sattelfest allerdings.
Nach vorne aber ,spielte man wie ich es vom FCK gerne sehen würde . Man war ballsicher,Passsicher und hatte klare Aktionen. Auch wurden wahnsinnig viele Doppelpässe gespielt . Vor allem würde sich aber nicht lange hinten aufgehalten und man versuchte immer anzugreifen ,womit unsere Spieler glaub ich etwas überrascht waren. Spielberg hatte 2 gute aussen. Die beiden Jungs waren permanent unterwegs und dem Rv und Lv von uns auf den Füßen gestanden .
Sie zwangen damit unsere IV zum Spielaufbau ,wo schindele (miserabel) und Schultz ( passabel) dann oft Probleme hatten und nur lange Bälle produzierten. Im DM spielte Hofmann wie Ring bei den Profis . Fehlerbehaftet und mit schlechtem Auge für den Nebenmann.

Ich finde es ja mittlerweile gut das man auch bei den Amateuren gleich spielen will ,wie die Profis es tun .
Nur sollte man den Spielern vielleicht nicht zu viel abverlangen . Spielberg hat uns mit einfachsten Mitteln bearbeitet ,wie es Rostock letzte Woche auch getan hat.

Uns geht das schnörkellose ,geradlinige Spiel total ab.
Das System hat wohl runjaic entwickelt . Woanders sehe ich es nicht .
Auch auffällig : Sind wir im ballbesitz ,stehen bei uns 4-5 Spieler zwischen der 4er Kette des Gegners auf einer Linie .Meistens ist dann kein Platz da um diese anzuspielen und dann kommt diese geschiebe zu Stande hinten .

Fazit für mich :
Man kann ein System beim Verein erkennen . Dieses System verlangt mir persönlich aber viel zu viel von 2.Liga Spielern ab. Auch jede Bundesliga Mannschaft außer die top 4,hätten damit ihre Probleme . Man muss als Spieler hier einfach total flexibel sein . Darunter leiden dann aber die speziellen Fähigkeiten der einzelnen.

Man soll bitte nicht mit aller Gewalt versuchen dieses System durchzudrücken.

Und an alle fünfstück Befürworter : Conny denkt noch defensiver und auf Sicherheit als runjaic . Da würden einige nach dem ersten Spiel schon meckern .
Beispiele ? Kein Spieler vorne bei gegnerischen Ecken ...0:2 Rückstand und es wird ewig gewartet bis dann (gut) gewechselt wird . Stürmer kommt viel zu spät rein bei Rückstand. Unverständliche Positionen einzelner Spieler .(Kwadwo Mittelstürmer ,Wekesser rechtes Mittelfeld ,Dorow alleinige Spitze ,Zimmer (der von den Amateuren)Mittelstürmer )

Ich bin echt gespannt wie beide Mannschaften die Runde absolvieren . Wenn wir gegen Mannschaften auflaufen die gegen dieses System ein gutes Gegenmittel haben,dann sehen wir alt aus . Gute Nacht smile-
Taktik(tisch)thread |#1584
16.08.2015 - 09:32 Uhr
Ehrlich gesagt ist mir inzwischen egal, wie aufgestellt wird. So lange irgendwelche Mittelfeldspieler auf den Außen spielen, kein weiterer Rechtsverteidiger im Kader ist und auch dort "polyvalente" Spieler herumfuhrwerken und wir im Sturm nur einen zweitligaerfahrenen Kicker haben und ansonsten bis zum Erscheinen des neuen Heilsbringers auf Leihspieler und grüne Nachwüchsler setzen müssen, ist es mit meiner Euphorie nicht mehr weit her.

Jaja, das hat sich bei mir vor drei, vier Wochen noch anders angehört, aber zu der Zeit war Betrieb im Transferzirkus und die Hoffnung/Erwartung da, dass man für die vakanten Positionen zügig nachlegt. Nichts dergleichen ist passiert, im Gegenteil: Sturmalternative Mugosa ist gegangen, dafür ist unter zwielichtigen Umständen irgendein Leihstürmer gekommen, man hat auf den Außen immer noch nix getan (und ich befürchte, dass da auch nix mehr passieren wird) und weil es keinen Schulze-Ersatz im Kader gibt, ist Zimmer als Rechtverteidiger auf einer Position gebunden, wo er seine Stärken nur unzureichend einbringen kann.

Die Probleme aus dem Vorjahr gegen tief gestaffelte Gegner sind geblieben, ebenso die bislang eher ineffektive Spielstrategie. Mangels Alternative sind wir gezwungen, mit einem Stürmer zu spielen; was ja an sich kein Fehler ist, wenn man denn entsprechend torgefährliche Spieler dahinter hat. Aber die haben wir ja nicht. Halfar wird, statt in der Offensivzentrale das Spiel zu diktieren, auf dem Flügel verbrannt und Einzelkämpfer Pritsche hängt vorne in der Luft. Außen herrscht die große Ödnis.

Man könnte jetzt natürlich einwenden, dass sich die Taktik und die Spieler erst finden müssen. Ich befürchte allerdings, dass beide schon längst aneinander vorbei gelaufen sind. Die für mich entscheidende Frage ist aber, welche Taktik mit dem vorhandenen Spielermaterial denn überhaupt machbar wäre? Wir haben im Profikader

+ zwei Linksverteidiger,
+ drei Innenverteidiger (plus Schindele),
+ einen Rechtsverteidiger (plus Zimmer, der aber vorne weit stärker ist),
+ zwei defensive Mittelfeldspieler,
+ drei zentrale Mittelfeldspieler,
+ einen offensiven Mittelfeldspieler,
+ zwei Linksaußen (wovon Gaus auf unbestimmte Zeit ausfällt),
+ drei Mittelstürmer (wovon Jacob auf unbestimmte Zeit ausfällt),
+ dazu noch Kwadwo und Görtler, bei denen mir völlig schleierhaft ist, wo sie überhaupt spielen sollen und
+ Wekesser und Dorow, die vornehmlich bei der zweiten Mannschaft Dienst tun werden.

Habe ich jemanden vergessen? Wenn, dann kann es so entscheidend nicht sein.

Welche Taktik man mit diesem Personal spielen will ist für mich ein Rätsel. In der Mittelfeldzentrale sind wir überbesetzt, ganz im Gegensatz zur Rechtsverteidigerposition, was dazu führt, dass wenn dort Zimmer aushelfen muss, wir uns im rechten Mittelfeld aller Optionen berauben. Vorne links wandeln wir seit dem Ausfall von Gaus ebenfalls auf dem Grat. Mensch Leute, es müsste doch auch dem wenig sachkundigen Beobachter auffallen, dass der Kader völlig asymmetrisch und inhomogen zusammengestellt ist.

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich bin ziemlich ratlos und käme jemand von euch nach dieser Lektüre auf die Idee, ich sei frustriert, so wäre das auch nicht ganz verkehrt. Ich befürchte einfach, sollten wir nicht auf den von mir beschriebenen Problempositionen noch Abhilfe schaffen, dann kann das eine ganz steinige und unbequeme Saison werden. Nicht so sehr, weil der Trainer ein untaugliches System spielen lässt, sondern weil der Kader Löcher aufweist, die im Grunde in jedem System dazu führen, Spieler positionsfremd wursteln zu lassen und durch Kompromissentscheidungen sich vorsätzlich zu schwächen.

Hoffentlich geht das gut…

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Das Leben ist die Schule, der Schmerz ist der Lehrer.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Devil_till_Death am 16.08.2015 um 09:38 Uhr bearbeitet
Taktik(tisch)thread |#1585
01.09.2015 - 01:24 Uhr
Diesen aufschlussreichen Beitrag aus der Deutschlandfunk-Reihe 'Sportgespräch' will ich euch nicht vorenthalten:
Quelle: DLF
Deutschland - Der "Nabel der Fußballwelt"?

Vor zwei Jahren spielten Bayern München und Borussia Dortmund gegeneinander im Champions-League-Finale, letzten Sommer folgte der WM-Sieg der deutschen Nationalelf in Rio. Doch in diesem Jahr finden die Finals in den europäischen Club-Wettbewerben ohne deutsche Beteiligung statt. Wo steht die deutsche Kickerbranche nach den Höhenflügen der letzten Jahre?


Ist Deutschland wirklich "der Nabel der Fußballwelt"? Hat der deutsche Fußball einen eigenen Stil entwickelt im Vergleich zu den europäischen Nachbarn? Und welchen Einfluss hat Bayern-Trainer Pep Guardiola?

Darüber diskutieren der Sportjournalist und Buchautor Ronald Reng und der Fußballredakteur der Süddeutschen Zeitung Philipp Selldorf mit Philipp May.

Höchst interessant ist das Gespräch an dem Punkt, an dem die Gesprächspartner die in Deutschland aktuell bevorzugte Taktik des "aggressiven Überrumpelns" scharf kritisieren. Dies insbesondere deshalb, weil aufgrund dieser Ausrichtung bereits im Jugendbereich übermäßiger Wert auf die Schnelligkeit der Spieler gelegt und die taktische als auch technische Ausbildung vernachlässigt wird.

Reinhören lohnt. Versprochen!

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Taktik(tisch)thread |#1586
01.09.2015 - 09:29 Uhr
Meine Wunschelf wäre so

--------------Przybylko----------------
Pich----------------------------Zimmer
-----------------Halfar-------------------
---------Jenssen------Karl-------------
Löwe --------------------------Schulze
--------Heubach----Vucur------------
-----------------Müller------------------

Piossek als Alternative für Zimmer oder Pich
Ring als Alternative für Halfar oder Jenssen
Colak als Pritsche Ersatz
Taktik(tisch)thread |#1587
01.09.2015 - 09:39 Uhr
Zitat von Devil_till_Death
Dies insbesondere deshalb, weil aufgrund dieser Ausrichtung bereits im Jugendbereich übermäßiger Wert auf die Schnelligkeit der Spieler gelegt und die taktische als auch technische Ausbildung vernachlässigt wird.


Ich habe zugegebenermaßen keinen Einblick in die Jugendausbildung in D. Allerdings ist es ein großer Irrtum, zu glauben, man könne "aggressives Überrumpeln" ohne Taktik erfolgreich spielen. Mindestens die Verteidigung muss ihren Job machen, sauber verschieben, Pressingfallen aufbauen, und die Lauf- und Passwege nach Ballgewinn müssen stimmen. Und dann ist immer noch offen, wie man mit den Spielsituationen umgeht, in denen man in der eigenen Hälfte kontrolliert in Ballbesitz kommt.

Auch die Technik spielt eine Rolle, wenn der Raum eng wird und der Gegner aggressiv in die Zweikämpfe geht. Vor allem die Aufbauspieler dürfen sich keine Böcke erlauben, weil jeder solcher zu einem Konter führen kann, aber auch die Offensivspieler, die oft mit anspruchsvollen Flugbällen in den Raum angespielt werden, müssen diese Bälle schnell und sauber verarbeiten, bevor sich die gegnerische Abwehr wieder formiert.

Beste Grüße
Lullaby
Taktik(tisch)thread |#1588
01.09.2015 - 13:18 Uhr
Ich zieh' das mal aus dem Piossek-Thread rüber:
Zitat von Waterhead
Zitat von Lullaby
Entscheidend ist, dass die Flügel besetzt sind, aber nicht von wem.

Beste Grüße
Lullaby


Sehe ich genauso. Das Problem in der Vergangenheit waren nicht nur die fehlenden Flügelspieler, sondern dass sich auf dem Platz (fast) alle wie zentrale Mittelfeldspieler vorhanden waren. MMn. liegt dies auch an der taktischen Ausbildung, die unsere Spieler haben und bekommen.

Bei taktisch gut aufgestellten und agierenden Mannschaften sieht man, dass auch bei Positionswechsel einzelner Spieler trotzdem alle Positionen besetzt sind. Die restlichen neun Feldspieler wissen, wie sie zu reagieren haben. Bei uns besteht grundsätzlich eine "Tendenz zur Mitte" und es wird entweder nicht rotiert oder die restlichen Spieler halten ihre Positionen, wenn ein Spieler (bspw. Matmour) seine Position verlässt.

Eventuell hilft ein "echter" Flügelspieler zumindest gegen die Tendenz zur Mitte. Das taktische Verhalten der Mannschaft wird sich dadurch aber nicht groß verändern.

Für mich war es auffällig, dass die Spieler, die die Flügel besetzt haben, tatsächlich oft in die Mitte gezogen sind. Dadurch machten sie Platz für den aufrückenden Außenverteidiger, was an sich zwar keine schlechte Idee, aber nicht sonderlich variabel ist, wenn es denn alleiniges Stilmittel sein soll.

Außerdem beraubte man so speziell Zimmer seiner Stärke, dem explosiven Antritt. Auch kommt die Abwehr unnötig oft in Gefahr, wenn der aufgerückte Spieler einen Ballverlust hinnehmen muss und sich die dahinter absichernde Dreierkette noch nicht formiert hat.

Insgesamt sollten jetzt, mit den beiden Neuverpflichtungen, dem Trainer mehr taktische Optionen zur Verfügung stehen. Und das wird sich noch weiter bessern, wenn speziell Schulze wieder spielen kann. Ich denke, beide Transfers eröffnen uns neue Möglichkeiten, die sich auch auszahlen werden.

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Taktik(tisch)thread |#1589
02.09.2015 - 11:41 Uhr
Ich denke, nach den Neuverpflichtungen wird das 4-2-3-1 wieder eine wahrscheinlichere Option. Piossek, Halfar und Pich können eine variable Dreierreihe hinter Pritsche abgeben. Ring könnte dann wieder weiter zurückgezogen agieren, ich denke, das täte ihm gut, um endlich wieder in die Spur zu finden. Allerdings müsste er sich dann mit Jenssen, Karl und Ziegler um eine der beiden DM-Positionen streiten.

Mein Wunsch wäre ja, Karl zum Abwehrchef in der Viererkette zu machen Vucur erstmal als Backup für Heubach einzuplanen. Karl könnte mit seinen Leaderqualitäten endlich Ruhe in den Sauhaufen bringen. Aber da liege ich mit KR wohl nicht auf einer Linie.

Gruß,
Kohlmeyer

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"Du kannst auf deinen Verein stolz sein, aber eigentlich nicht auf die Tatsache, ein Fan dieses Vereins zu sein. Denn die Fan-Werdung vollzieht sich bekanntlich ähnlich wie die sexuelle Orientierung: Da kommt etwas über dich, das du nicht beeinflussen kannst. (...) . Du kannst deinem Verein nicht einfach die Gefolgschaft kündigen. Du kannst deinem Verein nicht den Tritt versetzen. (...) Du kannst deinen Verein nicht einfach loslassen, denn er hält an dir fest."
Thomas Brussig
Taktik(tisch)thread |#1590
02.09.2015 - 11:55 Uhr
Zitat von Kohlmeyer
Mein Wunsch wäre ja, Karl zum Abwehrchef in der Viererkette zu machen Vucur erstmal als Backup für Heubach einzuplanen. Karl könnte mit seinen Leaderqualitäten endlich Ruhe in den Sauhaufen bringen.

Interessanter Gedanke. Wenn ich mir allerdings die Unsicherheiten Heubachs ins Gedächtnis rufe, dann würde bei mir Heubach den Platz auf der Bank einnehmen, nicht Vucur.

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