Taktik(tisch)thread
17.12.2008 - 20:13 Uhr
21.09.2020 - 11:01 Uhr
Zitat von Newtrial
@Lullaby , Du hast mich missverstanden: Du sagtest, mit weniger als drei Leuten willst Du hinten nicht stehen. Und ich wies darauf hin, dass Du mt Sickinger, Kraus und Rieder ja drei Leute hast und auf dieser Höhe nicht auch noch Ciftci brauchst, der dafür völlig verschenkt ist.
@Lullaby , Du hast mich missverstanden: Du sagtest, mit weniger als drei Leuten willst Du hinten nicht stehen. Und ich wies darauf hin, dass Du mt Sickinger, Kraus und Rieder ja drei Leute hast und auf dieser Höhe nicht auch noch Ciftci brauchst, der dafür völlig verschenkt ist.
Rieder steht vor der Kette als kurze Anspieloption, und du willst halblinks auch einen Linksfuß stehen haben. Ohne Winkler gibt es da keine Alternative. Für die offensive 8er-Rolle wiederum haben wir mit Bakhat, Zuck und Ritter andere Alternativen. Von daher sehe ich Ciftci als abkippenden 8er keineswegs verschenkt. Mit Winkler könnte man natürlich auch anders agieren und Rieder zwischen die Innenverteidiger fallen lassen, während Ciftci auf die 6er-Position rückt. Da muss man aber auch schauen, welche Qualitäten Winkler im Aufbauspiel so mitbringt. Ich kann das aktuell noch überhaupt nicht beurteilen.
Beste Grüße
Lullaby
21.09.2020 - 11:03 Uhr
Zitat von Lullaby
Taktisch haben wir im Übrigen in der zweiten Runjaic-Saison fast genauso gespielt, mit erstaunlicher Konsequenz. Da wurden regelmäßg im zweiten Drittel gewonnene Bälle nach hinten gespielt und die Umschaltoptionen ignoriert.
Taktisch haben wir im Übrigen in der zweiten Runjaic-Saison fast genauso gespielt, mit erstaunlicher Konsequenz. Da wurden regelmäßg im zweiten Drittel gewonnene Bälle nach hinten gespielt und die Umschaltoptionen ignoriert.
Wir haben unter Runjaic konsequent die Außen doppelt besetzt, allerdings standen RM/LM in der Defensivarbeit dann so tief, dass wir schlichweg beim Umschaltspiel keine Optionen hatten.Daher wurde dort immer wieder hintenrum gespielt und wir haben saulangsam das Spiel aufgebaut. Auch einen einrückenden Mittelfeldspieler in die Abwehrreihe gab es in dieser extremen Form nicht. Die 8er wie z.B. Demirbay haben sich eher auf die 6er Position zurückfallen lassen, aber iniativ haben fast immer die IVs das SPiel aufgebaut (was dann halt ohne Orban, Heintz, Torrejon auch nicht mehr geklappt hat)
Ich find diese Verweise auf Runjaic hier nach wie vor sehr verwirrend. WIr haben unter RUnjaic das genau Gegenteil von dem gespielt, was wir unter Schommers bisher gespielt haben. WIr sind fast immer in einem sehr starren 4-2-3-1 oder einem 4-4-2 aufgetreten, also genau das, was hier gerade diverse Leute (einschließlich mir) für den aktuellen Kader fordern.
Und Schommers hingegen haben wir entweder ein 4-3-3 mit starken Pressingansätze, flexibler Offensivreihe und schnellem Umschaltspiel gesehen oder ein 3-4-3/3-5-2 mit nur einfach besetzten Außenbahnen und einer starken Fokussierung aufs Halbfeld. Während das 4-3-3 eben halbwegs vernünftig funktioniert hat, stimmt aber beim momentan System extrem wenig. DAs liegt nicht nur daran, dass die Spielertypen nicht passen, sondern wir die Grundordnung auch schlichtweg nicht halten. Wir spielen ein System, bei dem es hauptsächlich darum geht anspielstationen im Mittelfeld zu kreieren so, dass gerade dort unterbesetzt sind.
21.09.2020 - 11:08 Uhr
Mir ging es in erster Linie um die Struktur im ersten Drittel und die Anspieloptionen für den ersten Ball. Und da haben oft Jenssen halblinks oder Karl halbrechts den abkippenden 6er/8er gegeben. Im ersten Jahr war das bei eigenem Ballbesitz zumeist ein 3-1-4-2, im zweiten üblicherweise ein 3-1-3-3.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 21.09.2020 um 11:11 Uhr bearbeitet
21.09.2020 - 11:19 Uhr
Die 6er Rolle die Rieder momentan zu Teil wird ist exakt die Position die er vornehmlich letzte Saison begleitete. Als kurze Anspielstation vor den Innenverteidigern und meiner Meinung nach bringt er auch Alles mit, was diese Position an Anforderungen stellt. Zum Einen kann er selbst unter Gegnerdruck den Ball kontrollieren und weiterverarbeiten und zum Anderen, selbst solche Situationen auflösen, durch seine technische Stärke bedingt. Diesen Spielertypus hatten wir de facto letztes Jahr nicht in unserem Kader, zumindest nicht in dieser Gesamtheit.
Was die defensive Anfälligkeit nach Umschaltaktionen betrifft muss man sich nur den Anfang der Hinrunde letztes Jahr vergegenwärtigen. Es hat also einen Grund warum man nunmehr mit drei Spielern (Cifcti, Sickinger und Kraus) das Spiel aufbaut. Nicht Allein des Aufbaus wegen sondern auch um in Umschaltsituationen besser positioniert zu sein. Letzteres hat gegen Dresden gut geklappt, die im Pokal gegen Hamburg genau aus solchen Umschaltsituationen gefährlich wurden.
Was man immer wieder beobachten konnte, war das Zurückfallen der nominellen Stürmer. Die durch die Mannorientierungen Dresdens Raum bekamen, was im Falle von Huth selten funktionierte. Im besten Fall entzogen sie sich dadurch dem direkten Zugriff und konnten den Ball gleich ablegen. Ergänzend sei hierbei die Bewegungen der Mitspieler zu erwähnen, sobald ein Stürmer sich fallen lies und den gegnerischen Innenverteidiger mitzog, startete der ballferne Mittelfeldspieler in diesen aufgezogenen Raum. Generell bevorzugt Schommers das vertikale Spiel sofern möglich und versucht dies auch durch Abläufe zu ermöglichen. Das "handballähnliche" Spiel in der zweiten Halbzeit, bedingt durch die Überzahl, hat ihm sicherlich auch nicht gefallen.
Die Kritik an der Spielweise im eigenen Ballbesitz kann ich nachvollziehen, vor Allem da man es in Überzahl nicht schaffte, sich ausreichend Chancen zu erspielen. Allerdings muss man im gleichen Atemzug auch das defensive Konzept loben können, was in jüngerer Vergangenheit oftmals vernachlässigt wurde.
Gruß
Was die defensive Anfälligkeit nach Umschaltaktionen betrifft muss man sich nur den Anfang der Hinrunde letztes Jahr vergegenwärtigen. Es hat also einen Grund warum man nunmehr mit drei Spielern (Cifcti, Sickinger und Kraus) das Spiel aufbaut. Nicht Allein des Aufbaus wegen sondern auch um in Umschaltsituationen besser positioniert zu sein. Letzteres hat gegen Dresden gut geklappt, die im Pokal gegen Hamburg genau aus solchen Umschaltsituationen gefährlich wurden.
Was man immer wieder beobachten konnte, war das Zurückfallen der nominellen Stürmer. Die durch die Mannorientierungen Dresdens Raum bekamen, was im Falle von Huth selten funktionierte. Im besten Fall entzogen sie sich dadurch dem direkten Zugriff und konnten den Ball gleich ablegen. Ergänzend sei hierbei die Bewegungen der Mitspieler zu erwähnen, sobald ein Stürmer sich fallen lies und den gegnerischen Innenverteidiger mitzog, startete der ballferne Mittelfeldspieler in diesen aufgezogenen Raum. Generell bevorzugt Schommers das vertikale Spiel sofern möglich und versucht dies auch durch Abläufe zu ermöglichen. Das "handballähnliche" Spiel in der zweiten Halbzeit, bedingt durch die Überzahl, hat ihm sicherlich auch nicht gefallen.
Die Kritik an der Spielweise im eigenen Ballbesitz kann ich nachvollziehen, vor Allem da man es in Überzahl nicht schaffte, sich ausreichend Chancen zu erspielen. Allerdings muss man im gleichen Atemzug auch das defensive Konzept loben können, was in jüngerer Vergangenheit oftmals vernachlässigt wurde.
Gruß
21.09.2020 - 11:44 Uhr
Das ist ja Alles soooo kompliziert......
Geht raus und spielt Fußball.......so hieß es schon in der 1.Bundesliga
In der 3. Liga gilt das erst recht.
Aber EINFACH konnte der FCK noch nie.... zumindest in den letzten 20 Jahren
Geht raus und spielt Fußball.......so hieß es schon in der 1.Bundesliga
In der 3. Liga gilt das erst recht.
Aber EINFACH konnte der FCK noch nie.... zumindest in den letzten 20 Jahren
Dieser Beitrag wurde zuletzt von osirisy am 21.09.2020 um 11:46 Uhr bearbeitet
21.09.2020 - 11:56 Uhr
EDIT: Mist, jetzt habe ich ewigkeiten getippt und der User zwei Postings über meinem hat das zwischenzeitlich in viel kürzerer Zeit noch viel anschaulicher Erläutert.
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Kurz vorab: Ich bin seit vielen Jahren hier im Forum ein stiller Mitleser gewesen.
Die aktuellen Diskussionen um Schommers und seine Taktik wollte ich jedoch nicht unkommentiert stehen lassen, sodass ich entgegen meiner Prinzipien noch doch einen Foren-Account zugelegt habe.
Die grundsätzliche Spielidee von Schommers bei Ballbesitz ist zunächst einmal gar nicht so defensiv wie viele hier unterstellen.
Zunächst ein paar Worte über die Idee an sich, anschließend zur Umsetzung und folgend mein Lob bzw. meine Kritik.
Der Plan sieht vor, dass mangels offensiver Außen die beiden AV sehr hoch stehen. In der Regel spielen nahezu alle Teams das dann soi aus, dass sich ein zusätzlicher Spieler aus dem DM zwischen oder neben die beiden IV schiebt. Man will damit vermeiden, von der gegnerischen Mannschaft durch deren Offensivpressing unter Druck gesetzt werden zu können.
Praktiziert wurde das übrigens genau so, wie der FCK das am Freitag praktiziert hatte, von den Bayern in der Saison 2012/2013, an deren Ende unter Heynckes bekanntlich das Triple stand. Der Cicfti bei den Münchnern, der im Aufbau immer links neben die IV abkippte, hieß damals übrigens Schweinsteiger.
Das Spiel nach vorne sieht vor, dass der Ball in dieser Dreierkette im Verbund mit Rieder davor zierkuliert wird. Situativ lassen sich die beiden AV sowie die anderen Spieler auf dem Feld zurückfallen um einen Pass aus der Tiefe aufzunehmen. Wird dies durch die beiden Stürmer gemacht, dann sollen diese den Ball auf einen Spieler dahinter ablegen. Dies ist das Zeichen für ein Umschalten von Ballbesitz auf Angriff.
Dies erklärt auch, weswegen Zuck sehr selten in die Balzirkulation eingebunden wurde. Er ist der Spieler, der die Ablagen mit Blick zum Tor aufnehmen soll und dann mit langen Bällen die Außen bedient oder mit Schnittstellenpässen die beiden Stürmer in Szene setzen soll.
Die Stürmer werden also aus dem MF oder der AB angespielt, kommen entgegen um den Ball auf Zuck oder Rieder abzulegen und ziehen "ihren" gegnerischen Abwehrspieler aus der Kette. Und in diese Lücke kann sodann ein Angriff gestartet werden.
Der Grund für diese Spielweise ist umso einleuchtender, wenn man erwartet, dass Dresden reine Manndeckung spielen wird. Eine Raumdeckung oder zumindest mannorientierte Raumdeckung war auf Grund der Uneingespieltheit des Gegners nicht zu erwarten. Und damit lag Schommers auch richtig.
Interessant fand ich, dass nach dem Umschalten von Ballbesitz auf Angriff auch Bachmann oft in die Tiefe startete. Ich vermute, er sollte unmittelbar Druck auf die Dresdner ausüben, falls diese den Ball abfangen, bzw. der Mann sein, der die zweiten Bälle (Rebounds) erkämpft und verhindert, dass man den FCK auf dem falschen Fuß erwischt und mit schnellen, langen Bällen auf die schnellen Außenstürmer der Dresdner die FCK-Abwehr in der Vorwärtsbewegung aushebelt. Das hat er m.E. auch ganz okay hinbekommen. Er hatte einige Bälle im letzten Drittel festgemacht, mit guter Position zum Tor, allerdings ist sein Abschluss...naja.
Rieder (und z.T. auch Ciftci) hingegen sollten lange Seitenwechsel auf die aufgerückten, ballfernen AV schlagen, wenn man im Kombinationsspiel auf einer Seite gestellt wurde und ein Anspiel auf die vordere Reihe nicht möglich war.
Der Plan war demnach, den Ball möglichst zirkulieren zu lassen, bis sich eine Lücke ergibt, die zum schnellen Umschalten von Ballbesitz auf Angriff einlädt. Ein riskanteres Offensivspiel verbot sich m.E. auf Grund der permanenten Gefahr durch Diawusie und Vlachodimos bei Ballverlusten. Wie man das ein oder andere Mal sehen konnte, kam da kaum ein Lauterer Spieler hinterher.
Der Matchplan von Schommers war demnach durchaus sinnvoll. Ganz nebenbei stand man defensiv vergleichweise sicher. Mit Außnahme der Standards, wodurch auch das halbe Eigentor resultierte, hatte Dresden kaum aussichtsreiche Abschlussmöglichkeiten.
Ebenso kann ich bei jedem einzelnen Spieler nachvollziehen, weswegen er auf dem Platz stand. Ein Seitenhieb sei mir gestattet: Das Bashing insbesondere gegen die Aufstellung von Bachmann kann ich nicht nachvollziehen. Er hatte seine Aufgabe, die hat er solide erledigt. Wenn man mutmaßt, er hätte rechtsaußen gespielt, dann hat man ganz einfach kaum fußballtaktisches Verständnis. That's it.
Warum hat der Matchplan dann schlußendlich doch nicht funktioniert?
Fangen wir ganz hinten an. Thomas Broich hat als Kommentator schon nach rund 20 Minuten angemerkt, dass durch das Abkippen von Cifci im Mittelfeld eine Anspielstation fehlt. Richtig, die Dresdner haben quasi überhaupt kein Angriffspressing gespielt, sondern ganz konsequent alle Anspielstationen im Mittelfeld mit dann bis zu 3 Spielern in der Überzahl zugestellt.
Das Abkippen eines Spielers aus dem MF in die Abwehrreihe macht nur dann Sinn, wenn man eine zusätzliche Anspielstation auch benötigt, weil der Gegener presst. Das war überhaupt nicht der Fall und Dresden hat sich noch nicht einmal locken lassen.
So war es extrem schwer, einen Ball durch das dicht gestaffelte Mittelfeld zu spielen und einen Offensiven Mitspieler zu finden, der den Ball dann gezielt ablegen kann. Spätestens bei der Ablage waren da zu viele Gegnerbeine im Weg.
Pourie hat das 1-2 Mal ganz gut gemacht und andere Optionen gefunden, aber insbesondere bei Huth scheinen da die technischen/taktischen Mittel (noch) zu fehlen.
Warum hat man darauf nicht reagiert? Ciftci hätte sich entweder als Anspielstation im Mittelfeld platzieren können oder aber, mein Favorit, zusammen mit Hlousek die linke Seite überlagern. So hätte man noch mindestens einen Gegenspieler situativ aud dem Zentrum locken können um an dem ursprünglichen Offensivplan festzuhalten.
Meine Mutmaßung ist, dass man die eingeübte Spielstruktur nicht über den Haufen werfen wollte. Ich finde, man hat schon gemerkt, dass man sich die Spieler relativ sicher fühlen. Defensiv ließ man ja quasi nichts anbrennen (von dem ein oder anderen individuellen Fauxpas einmal abgesehen). Diese Ausrede lasse ich aber nicht mehr allzu lange gelten, nach 2-3 Monaten sollte die Mannschaft auch Plan B und C so ausführen können, dass eine Umstellung des Plans während des Spiels keine Konfusion verursacht.
Mehrfach standen sich Sickinger und Ciftci auf den Füßen und man nahm Rieder, Kraus und Hlousek eine zusätzliche Anspielstation.
VIelleicht hatte Schommers auch eine Anpassung zur Halbzeit geplant, man weiß es nicht. Allerdings kam dann etwas dazwischen...Gelb-Rot für Will.
Natürlich hat mich der Platzverweis zunächst gefreut, aber bereits nach einer Minute wurde mir bewusst: "Fu**, jetzt kommen wir gar nicht mehr durch".
Jetzt ziehen sich die Dresdner mit einem Mann weniger ganz weit zurück und verzichten auf jegliches Pressing jenseits des eigenen 16ers. Es sind keine Schnittstellen mehr da, die man bezielt bespielen kann.
Da hilft nur noch individuelle Klasse. Und mit Skala, Ritter & co. hat man diese auch auf den Platz gebracht. Scholz war dann die letzte verzweifelte Patrone, ja. Das ist richtig.
Auch hier muss ich jedoch wieder Kritik äußern: Es standen zum Teil 5-6 (!!!) leuterer Spieler dicht an dicht an der Strafraumkante. Die kann man ganz easy mit 4 Mann verteidigen. Warum hat man da nicht regiert und versucht, das Knäuel zu entzerren? Flügel überladen, sich dort mal durchspielen und dann scharf in den Rückraum passen, das wäre durchaus eine Option gewesen.
Stattdessen standen die Spieler auf den Außen meist isoliert gegen eine Überzahl, was sich Dresden auf Grund meiner o.a. Kritik trotz Unterzahl erlauben konnte. Ich bin vor dem Bildschirm schier verzweifelt.
Es ist richtig, dass man nicht die Spieler auf dem Feld hatte, um die Flügel optimal zu besetzten. Hercher hätte man statt Ritter noch bringen können. Aber das wäre sicher auch kritisiert worden.
Mein Fazit?
Schommers hatte einen Plan, der war grudsätzlich gut. Auch das hierfüg gewählte Personal hatte seine Berechtigung. Viele Spieler haben ihre Aufgabe sogar gut bis sehr gut erledigt (interessanterweise sind das oft diejenigen, die in der Wahrnehmung der "Stammtischexperten" oft besonders schlecht wegkommen.
Allerdings reagiert er (zu) langsam auf sich ändernde Spielsituationen. Das ist einerseits zum jetzigen Stand der Saison nachvollziehbar, war aber bereits in anderen Spielen schon eine Schäche, die man ihm attestieren konnte.
Über seine Außendarstellung mag ich kein Wort verlieren, das hier ist immerhin der Taktikthread.
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Kurz vorab: Ich bin seit vielen Jahren hier im Forum ein stiller Mitleser gewesen.
Die aktuellen Diskussionen um Schommers und seine Taktik wollte ich jedoch nicht unkommentiert stehen lassen, sodass ich entgegen meiner Prinzipien noch doch einen Foren-Account zugelegt habe.
Die grundsätzliche Spielidee von Schommers bei Ballbesitz ist zunächst einmal gar nicht so defensiv wie viele hier unterstellen.
Zunächst ein paar Worte über die Idee an sich, anschließend zur Umsetzung und folgend mein Lob bzw. meine Kritik.
Der Plan sieht vor, dass mangels offensiver Außen die beiden AV sehr hoch stehen. In der Regel spielen nahezu alle Teams das dann soi aus, dass sich ein zusätzlicher Spieler aus dem DM zwischen oder neben die beiden IV schiebt. Man will damit vermeiden, von der gegnerischen Mannschaft durch deren Offensivpressing unter Druck gesetzt werden zu können.
Praktiziert wurde das übrigens genau so, wie der FCK das am Freitag praktiziert hatte, von den Bayern in der Saison 2012/2013, an deren Ende unter Heynckes bekanntlich das Triple stand. Der Cicfti bei den Münchnern, der im Aufbau immer links neben die IV abkippte, hieß damals übrigens Schweinsteiger.
Das Spiel nach vorne sieht vor, dass der Ball in dieser Dreierkette im Verbund mit Rieder davor zierkuliert wird. Situativ lassen sich die beiden AV sowie die anderen Spieler auf dem Feld zurückfallen um einen Pass aus der Tiefe aufzunehmen. Wird dies durch die beiden Stürmer gemacht, dann sollen diese den Ball auf einen Spieler dahinter ablegen. Dies ist das Zeichen für ein Umschalten von Ballbesitz auf Angriff.
Dies erklärt auch, weswegen Zuck sehr selten in die Balzirkulation eingebunden wurde. Er ist der Spieler, der die Ablagen mit Blick zum Tor aufnehmen soll und dann mit langen Bällen die Außen bedient oder mit Schnittstellenpässen die beiden Stürmer in Szene setzen soll.
Die Stürmer werden also aus dem MF oder der AB angespielt, kommen entgegen um den Ball auf Zuck oder Rieder abzulegen und ziehen "ihren" gegnerischen Abwehrspieler aus der Kette. Und in diese Lücke kann sodann ein Angriff gestartet werden.
Der Grund für diese Spielweise ist umso einleuchtender, wenn man erwartet, dass Dresden reine Manndeckung spielen wird. Eine Raumdeckung oder zumindest mannorientierte Raumdeckung war auf Grund der Uneingespieltheit des Gegners nicht zu erwarten. Und damit lag Schommers auch richtig.
Interessant fand ich, dass nach dem Umschalten von Ballbesitz auf Angriff auch Bachmann oft in die Tiefe startete. Ich vermute, er sollte unmittelbar Druck auf die Dresdner ausüben, falls diese den Ball abfangen, bzw. der Mann sein, der die zweiten Bälle (Rebounds) erkämpft und verhindert, dass man den FCK auf dem falschen Fuß erwischt und mit schnellen, langen Bällen auf die schnellen Außenstürmer der Dresdner die FCK-Abwehr in der Vorwärtsbewegung aushebelt. Das hat er m.E. auch ganz okay hinbekommen. Er hatte einige Bälle im letzten Drittel festgemacht, mit guter Position zum Tor, allerdings ist sein Abschluss...naja.
Rieder (und z.T. auch Ciftci) hingegen sollten lange Seitenwechsel auf die aufgerückten, ballfernen AV schlagen, wenn man im Kombinationsspiel auf einer Seite gestellt wurde und ein Anspiel auf die vordere Reihe nicht möglich war.
Der Plan war demnach, den Ball möglichst zirkulieren zu lassen, bis sich eine Lücke ergibt, die zum schnellen Umschalten von Ballbesitz auf Angriff einlädt. Ein riskanteres Offensivspiel verbot sich m.E. auf Grund der permanenten Gefahr durch Diawusie und Vlachodimos bei Ballverlusten. Wie man das ein oder andere Mal sehen konnte, kam da kaum ein Lauterer Spieler hinterher.
Der Matchplan von Schommers war demnach durchaus sinnvoll. Ganz nebenbei stand man defensiv vergleichweise sicher. Mit Außnahme der Standards, wodurch auch das halbe Eigentor resultierte, hatte Dresden kaum aussichtsreiche Abschlussmöglichkeiten.
Ebenso kann ich bei jedem einzelnen Spieler nachvollziehen, weswegen er auf dem Platz stand. Ein Seitenhieb sei mir gestattet: Das Bashing insbesondere gegen die Aufstellung von Bachmann kann ich nicht nachvollziehen. Er hatte seine Aufgabe, die hat er solide erledigt. Wenn man mutmaßt, er hätte rechtsaußen gespielt, dann hat man ganz einfach kaum fußballtaktisches Verständnis. That's it.
Warum hat der Matchplan dann schlußendlich doch nicht funktioniert?
Fangen wir ganz hinten an. Thomas Broich hat als Kommentator schon nach rund 20 Minuten angemerkt, dass durch das Abkippen von Cifci im Mittelfeld eine Anspielstation fehlt. Richtig, die Dresdner haben quasi überhaupt kein Angriffspressing gespielt, sondern ganz konsequent alle Anspielstationen im Mittelfeld mit dann bis zu 3 Spielern in der Überzahl zugestellt.
Das Abkippen eines Spielers aus dem MF in die Abwehrreihe macht nur dann Sinn, wenn man eine zusätzliche Anspielstation auch benötigt, weil der Gegener presst. Das war überhaupt nicht der Fall und Dresden hat sich noch nicht einmal locken lassen.
So war es extrem schwer, einen Ball durch das dicht gestaffelte Mittelfeld zu spielen und einen Offensiven Mitspieler zu finden, der den Ball dann gezielt ablegen kann. Spätestens bei der Ablage waren da zu viele Gegnerbeine im Weg.
Pourie hat das 1-2 Mal ganz gut gemacht und andere Optionen gefunden, aber insbesondere bei Huth scheinen da die technischen/taktischen Mittel (noch) zu fehlen.
Warum hat man darauf nicht reagiert? Ciftci hätte sich entweder als Anspielstation im Mittelfeld platzieren können oder aber, mein Favorit, zusammen mit Hlousek die linke Seite überlagern. So hätte man noch mindestens einen Gegenspieler situativ aud dem Zentrum locken können um an dem ursprünglichen Offensivplan festzuhalten.
Meine Mutmaßung ist, dass man die eingeübte Spielstruktur nicht über den Haufen werfen wollte. Ich finde, man hat schon gemerkt, dass man sich die Spieler relativ sicher fühlen. Defensiv ließ man ja quasi nichts anbrennen (von dem ein oder anderen individuellen Fauxpas einmal abgesehen). Diese Ausrede lasse ich aber nicht mehr allzu lange gelten, nach 2-3 Monaten sollte die Mannschaft auch Plan B und C so ausführen können, dass eine Umstellung des Plans während des Spiels keine Konfusion verursacht.
Mehrfach standen sich Sickinger und Ciftci auf den Füßen und man nahm Rieder, Kraus und Hlousek eine zusätzliche Anspielstation.
VIelleicht hatte Schommers auch eine Anpassung zur Halbzeit geplant, man weiß es nicht. Allerdings kam dann etwas dazwischen...Gelb-Rot für Will.
Natürlich hat mich der Platzverweis zunächst gefreut, aber bereits nach einer Minute wurde mir bewusst: "Fu**, jetzt kommen wir gar nicht mehr durch".
Jetzt ziehen sich die Dresdner mit einem Mann weniger ganz weit zurück und verzichten auf jegliches Pressing jenseits des eigenen 16ers. Es sind keine Schnittstellen mehr da, die man bezielt bespielen kann.
Da hilft nur noch individuelle Klasse. Und mit Skala, Ritter & co. hat man diese auch auf den Platz gebracht. Scholz war dann die letzte verzweifelte Patrone, ja. Das ist richtig.
Auch hier muss ich jedoch wieder Kritik äußern: Es standen zum Teil 5-6 (!!!) leuterer Spieler dicht an dicht an der Strafraumkante. Die kann man ganz easy mit 4 Mann verteidigen. Warum hat man da nicht regiert und versucht, das Knäuel zu entzerren? Flügel überladen, sich dort mal durchspielen und dann scharf in den Rückraum passen, das wäre durchaus eine Option gewesen.
Stattdessen standen die Spieler auf den Außen meist isoliert gegen eine Überzahl, was sich Dresden auf Grund meiner o.a. Kritik trotz Unterzahl erlauben konnte. Ich bin vor dem Bildschirm schier verzweifelt.
Es ist richtig, dass man nicht die Spieler auf dem Feld hatte, um die Flügel optimal zu besetzten. Hercher hätte man statt Ritter noch bringen können. Aber das wäre sicher auch kritisiert worden.
Mein Fazit?
Schommers hatte einen Plan, der war grudsätzlich gut. Auch das hierfüg gewählte Personal hatte seine Berechtigung. Viele Spieler haben ihre Aufgabe sogar gut bis sehr gut erledigt (interessanterweise sind das oft diejenigen, die in der Wahrnehmung der "Stammtischexperten" oft besonders schlecht wegkommen.
Allerdings reagiert er (zu) langsam auf sich ändernde Spielsituationen. Das ist einerseits zum jetzigen Stand der Saison nachvollziehbar, war aber bereits in anderen Spielen schon eine Schäche, die man ihm attestieren konnte.
Über seine Außendarstellung mag ich kein Wort verlieren, das hier ist immerhin der Taktikthread.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von guggemool am 21.09.2020 um 12:02 Uhr bearbeitet
24.09.2020 - 13:18 Uhr
Danke für die Ausführungen und Interpretationen zur Offensivtaktik.
Für mich wirklich interessant zu lesen. Hab da jetzt schon nochmal was gelernt.
Die Frage die ich mir aber stelle...
Muss man in Liga 3 so komplex agieren?
Schnelle Außen, ein rustikaler Abräumer im Mittelfeld, ein wuseliger und ein kopfballstarker Stürmer, Standards üben bis zum Umfallen... fertig ist die Laube.
Edit:
Das ist jetzt nicht unbedingt Kritik an Schommers. Meinte eher, ist das generell die Herangehensweise, die man in einer dritten Profiliga an den Tag legen muss? Wenn ich mir die Trainer dieser Liga so ansehe, verfolgen einige sicherlich deutlich praktikablere Ansätze.
Für mich wirklich interessant zu lesen. Hab da jetzt schon nochmal was gelernt.
Die Frage die ich mir aber stelle...
Muss man in Liga 3 so komplex agieren?
Schnelle Außen, ein rustikaler Abräumer im Mittelfeld, ein wuseliger und ein kopfballstarker Stürmer, Standards üben bis zum Umfallen... fertig ist die Laube.
Edit:
Das ist jetzt nicht unbedingt Kritik an Schommers. Meinte eher, ist das generell die Herangehensweise, die man in einer dritten Profiliga an den Tag legen muss? Wenn ich mir die Trainer dieser Liga so ansehe, verfolgen einige sicherlich deutlich praktikablere Ansätze.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von goldbaek am 24.09.2020 um 13:41 Uhr bearbeitet
24.09.2020 - 15:54 Uhr
Zitat von goldbaek
Danke für die Ausführungen und Interpretationen zur Offensivtaktik.
Für mich wirklich interessant zu lesen. Hab da jetzt schon nochmal was gelernt.
Die Frage die ich mir aber stelle...
Muss man in Liga 3 so komplex agieren?
Schnelle Außen, ein rustikaler Abräumer im Mittelfeld, ein wuseliger und ein kopfballstarker Stürmer, Standards üben bis zum Umfallen... fertig ist die Laube.
Danke für die Ausführungen und Interpretationen zur Offensivtaktik.
Für mich wirklich interessant zu lesen. Hab da jetzt schon nochmal was gelernt.
Die Frage die ich mir aber stelle...
Muss man in Liga 3 so komplex agieren?
Schnelle Außen, ein rustikaler Abräumer im Mittelfeld, ein wuseliger und ein kopfballstarker Stürmer, Standards üben bis zum Umfallen... fertig ist die Laube.
Unsere Spieler und Trainer beschäftigen sich hauptberuflich mit nichts anderem. Für die sollte das nicht wahnsinnig komplex sein. Aus meiner Erfahrung reicht dein Repertoire an Taktik auch maximal für die Bezirksklasse.
Es gibt ja Trainer wie Neururer, die mit dem ganzen taktischen Geplänkel nichts anfangen können und ausschließlich über die Motivation kommen. Aber vielleicht hat es auch einen Grund, dass Neururer seit 6 Jahren keinen Profiverein mehr trainiert.
24.09.2020 - 16:21 Uhr
Zitat von goldbaek
Danke für die Ausführungen und Interpretationen zur Offensivtaktik.
Für mich wirklich interessant zu lesen. Hab da jetzt schon nochmal was gelernt.
Die Frage die ich mir aber stelle...
Muss man in Liga 3 so komplex agieren?
Schnelle Außen, ein rustikaler Abräumer im Mittelfeld, ein wuseliger und ein kopfballstarker Stürmer, Standards üben bis zum Umfallen... fertig ist die Laube.
Edit:
Das ist jetzt nicht unbedingt Kritik an Schommers. Meinte eher, ist das generell die Herangehensweise, die man in einer dritten Profiliga an den Tag legen muss? Wenn ich mir die Trainer dieser Liga so ansehe, verfolgen einige sicherlich deutlich praktikablere Ansätze.
Danke für die Ausführungen und Interpretationen zur Offensivtaktik.
Für mich wirklich interessant zu lesen. Hab da jetzt schon nochmal was gelernt.
Die Frage die ich mir aber stelle...
Muss man in Liga 3 so komplex agieren?
Schnelle Außen, ein rustikaler Abräumer im Mittelfeld, ein wuseliger und ein kopfballstarker Stürmer, Standards üben bis zum Umfallen... fertig ist die Laube.
Edit:
Das ist jetzt nicht unbedingt Kritik an Schommers. Meinte eher, ist das generell die Herangehensweise, die man in einer dritten Profiliga an den Tag legen muss? Wenn ich mir die Trainer dieser Liga so ansehe, verfolgen einige sicherlich deutlich praktikablere Ansätze.
Wenn ich ehrlich bin, dann finde ich diese Taktik eigentlich gar nicht sonderlich komplex.
Um dein Beispiel aufzugreifen: Schnelle Außen können gerade in dieser Liga auch eher Last den Hilfe sein. Dresden hat sich bspw. darauf verlassen, dass ihre schnellen Außen die Lautrer Defensive schon irgendwie knacken. Ist ihnen aber nicht gelungen und einen Plan B gab es nicht. Dabei war der FCK eine Mannschaft, die mitspielen wollte. Wenn du auf einen Gegener triffst, dessen Defensivkette 20m vor der Mittellinie stehen bleibt, dann wird es noch schwerer, diese allein mit Hilfe der Aussenstürmer zu knacken.
Da es das erste Spiel in dieser Saison war, welches ich verfolgen konnte (Pokal habe ich verpasst), kann ich zum jetzigen Zeitpunkt auch keine Aussage darüber treffen, ob Schommers das als Universaltaktik verwendet oder diese auf den Gegener zurechtgeschneidert wurde.
Was ich allerdings recht bestimmt vertreten kann, ist die Aussage, dass die gegen Dresden gewählte Taktik eigentlich recht gut zu unserem Spielermaterial passt.
Zuck ist bspw. kein Lautsprecher, aber ich würde ich schon einen taktischen Blick auf das Spielgeschehen zusprechen wollen. Selbst im Pokalspielgibt es eine Szene, in der er zur Pause seinen Mitspielern (in diesem Falle Pourié) Laufwege erklärt.
Mal sehen, wann ich dazu komme, mal wieder ein Spiel live verfolgen zu können (bzw. meine Freizeitbeauftragte aka Ehegattin mich läßt
). Wie man an den Aussagen von Sickinger nach dem Spiel heraushören konnte, trägt die Mannschaft die Taktik jedoch mit und scheint von ihr sowie den eigenen Fähigkeiten überzeugt. Feintuning fehlt allerdings noch.
Und mein großer Kritikpunkt an Schommers bleibt, dass er m.E. während des Spiels zu zögerlich reagiert. Wobei ich gestehen muss, dass ich nicht einschätzen kann, wie fragil das (Mannschafts-)Gefüge auf Änderungen reagiert. Vor allem in der dritten Liga.
Aber einer deiner Punkte ist definitiv valide: Standards scheinen in dieser Liga wirklich ein Gamechanger zu sein. Siehe das Spiel gegen Dresden. Irgendwie mauern kann jedes Team, das mit einem offensiven Plan zu knacken, das ist die Schwierigkeit. Da sind gute Standards dann ein ziemlich probates Mittel.
Da wären wir dann auch bei deinem wuseligen Stürmer, der Fouls tief in der gegenerischen Hälfte zieht.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von guggemool am 24.09.2020 um 16:24 Uhr bearbeitet
24.09.2020 - 16:32 Uhr
Zitat von guggemool
Wie man an den Aussagen von Sickinger nach dem Spiel heraushören konnte, trägt die Mannschaft die Taktik jedoch mit und scheint von ihr sowie den eigenen Fähigkeiten überzeugt. Feintuning fehlt allerdings noch.
Wie man an den Aussagen von Sickinger nach dem Spiel heraushören konnte, trägt die Mannschaft die Taktik jedoch mit und scheint von ihr sowie den eigenen Fähigkeiten überzeugt. Feintuning fehlt allerdings noch.
Hier würde ich nicht soviel drauf geben. Was soll ein Spieler auf so eine Frage auch schon antworten? Erst recht der Kapitän. Sollen sie öffentlich den Trainer kritisieren? Dadurch sinkt das Verhältnis zum Trainer, was auch einen Bankplatz/Kaderverzicht mit sich bringen könnte.
Ich kann mich noch gut an ein Spiel in der Rückrunde erinnern, als Pick irgendwann mal zu nem Kollegen meinte „endlich stellen wir um“. Das war damals gut im TV zu hören.
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