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Taktik(tisch)thread

17.12.2008 - 20:13 Uhr
Taktik(tisch)thread |#1811
18.04.2018 - 09:10 Uhr
Falls jemand drüber reden will...


Quelle: FCK-Blogwart
EXTRABLOG: IM ABWEHRVERHALTEN BEI STANDARDSITUATIONEN MUSS SICH UNBEDINGT NOCH WAS TUN – SONST ERFÜLLT SICH NICHT MAL DIE WINZIGSTE HOFFNUNG
Die „Rechnung“, sofern man sie allen Ernstes so nennen will, ist einfach: Bis Saisonende soll und muss der 1. FC Kaiserslautern mit vier Siegen die optimale Punktzahl einfahren. Dann käme er nach 34 Spieltagen auf 41 Punkte und die sollten, verdammt noch mal, wenigstens für Rang 16 reichen, auch wenn selbst das schlussendlich niemand garantieren kann. Das ist im Grunde zwar mehr konstruiert als gerechnet, aber an irgendwas müssen Mannschaft und Anhang des 1. FC Kaiserslautern ja glauben dürfen.

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"Du kannst auf deinen Verein stolz sein, aber eigentlich nicht auf die Tatsache, ein Fan dieses Vereins zu sein. Denn die Fan-Werdung vollzieht sich bekanntlich ähnlich wie die sexuelle Orientierung: Da kommt etwas über dich, das du nicht beeinflussen kannst. (...) . Du kannst deinem Verein nicht einfach die Gefolgschaft kündigen. Du kannst deinem Verein nicht den Tritt versetzen. (...) Du kannst deinen Verein nicht einfach loslassen, denn er hält an dir fest."
Thomas Brussig
Taktik(tisch)thread |#1812
18.04.2018 - 09:21 Uhr
Gut zusammengefasst, Kohli. Fraglos sollte man sich bei Ecken etc. auf eine ordentliche Deckungsarbeit besinnen. Dass dann trotzdem immer mal einer durchrutschen kann, ist aber auch klar.

Für mich noch interessanter ist die Frage, wie Frontzeck nun die verbleibenden vier Endspiele angehen will. Vom Grundsatz her ist ja jedes Remis bereits der mögliche Abstieg, so dass eigentlich vom ersten Augenblick der verbleibenden 360 (plus X) Saisonminuten auf Sieg gespielt werden müsste. Allerdings kann ich mir das unter Frontzeck eigentlich nicht vorstellen. Bisher war da ja selten überbordendes Offensivspektakel geboten. Wenn ich mir jetzt für Sonntag noch ein abwartendes und auf Konter setzendes Dresden vorstelle...

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Durlacher, achso
Taktik(tisch)thread |#1813
18.04.2018 - 09:48 Uhr
Bei Fünfstück,Korkut,Meier und Strasser hätte ich Bedenken,dass wir überhaupt den offensiven Weg wählen würden.Seit Frontzeck aber,glaube ich wieder daran,denn die Spieler kennen plötzlich wieder den Weg nach Vorne.
Taktik(tisch)thread |#1814
20.08.2018 - 11:20 Uhr
Zum Thema in der Kaderdiskussion, dass die ZM alle nicht zusammen passen, hole ich mal den Thread rauf, da es hier mMn besser reinpasst.

Ich bin mir sicher, dass das eine Vorgabe von Frontzeck ist, dass es keine klare Aufteilung der beiden 6er geben soll. Denn ich sehe insbesondere bei Fechner die Voraussetzungen gegeben, dass er die alleinige 6 spielen kann. Albaek könnte sich dann auf den offensiveren Part konzentrieren. In den ersten Spielen waren für mich aber beide 6er für Defensive und Offensive gleichmäßig zuständig. Hier gab es das Problem, dass es daher weder defensiv noch offensiv gestimmt hat, weil es keine konkrete Arbeitsaufteilung zwischen den beiden gab und somit auch keine Bindung zu den anderen Mannschaftskameraden.

Ich habe gedacht, dass sich dies mit der Reinnahme von Löhmannsröben (dem ich ebenfalls die alleinige 6 zutrauen würde) ändern wird. Allerdings war das Problem weiterhin gegeben und zwar genauso wie vorher auch. Daher würde ich persönlich dazu tendieren, dass man einen klaren 6er bestimmt (Fechner/Löh) und der zweite ZM (Albaek/Bergmann) eher die offensivere Variante übernimmt.

Natürlich kann sich auch der 6er mal vorne einschalten, dies sollte aber nicht die Regel sein, sondern je nachdem, welche Möglichkeiten sich gerade im Spiel ergeben. Das ist aber auch nur dann möglich, wenn der 8er dann entsprechend absichert.
Taktik(tisch)thread |#1815
20.08.2018 - 12:23 Uhr
Servus,

dass ich von Beginn an wenig bis gar nichts von der Personalie Frontzeck hielt, ist bekannt.

Aber: zu unterstellen, es gäbe die Vorgabe, dass es KEINE Aufteilung im Mittelfeld geben soll, ist nun wahrlich Quatsch.

Wir bewegen uns im Profisport. Selbst in der D-Jugend gibt es taktische Vorgaben und Aufteilungen. Die Existenz taktischer Aufteilungen in Abrede zu stellen, ist in nicht akzeptabler Weise diffamierend. Wir können uns gerne darüber unterhalten, wo die Schwächen an seinem System oder dessen Umsetzung liegen. Noch ist er unser Trainer und das ist zu respektieren. Manche hier sehnen doch faktisch schon die Klatsche gegen Karlsruhe herbei, um die nächste Sau durchs Dorf treiben zu können. Das finde ich ähnlich traurig wie die aktuellen Darbietungen auf dem Rasen.

Sorry, dass du das jetzt abbekommst, geht nicht gegen dich. Aber was hier in letzter Zeit wieder an Selbstzerfleischung losgetreten wird, ist schwer zu ertragen.

Ich wünsche mir einen überzeugenden Heimsieg und dass wir wieder in die Spur kommen. Ob mit oder ohne Frontzeck ist mir dabei sowas von egal - denn es geht um den FCK, nicht um Personen.

Gruß

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Ich begreife bis heute nicht, warum Niederlagen und Abstiegsgespenster in K'lautern stets vom wissenden Nicken der Experten begleitet werden, während sensationelle Wiedergeburten und irrationale Gewinne der Deutschen Meisterschaft zunächst geleugnet, solange sie noch vermieden werden können, angezweifelt, irgendwann mit fadenscheinigen Erklärungen abgetan und schließlich, kaum dass sie Wirklichkeit geworden sind, wieder vergessen werden. (Björn Schmidt; Das Leben ist ein Fussballspiel)
Taktik(tisch)thread |#1816
20.08.2018 - 12:34 Uhr
Zitat von Betzemaster
Servus,

dass ich von Beginn an wenig bis gar nichts von der Personalie Frontzeck hielt, ist bekannt.

Aber: zu unterstellen, es gäbe die Vorgabe, dass es KEINE Aufteilung im Mittelfeld geben soll, ist nun wahrlich Quatsch.

Wir bewegen uns im Profisport. Selbst in der D-Jugend gibt es taktische Vorgaben und Aufteilungen. Die Existenz taktischer Aufteilungen in Abrede zu stellen, ist in nicht akzeptabler Weise diffamierend. Wir können uns gerne darüber unterhalten, wo die Schwächen an seinem System oder dessen Umsetzung liegen. Noch ist er unser Trainer und das ist zu respektieren. Manche hier sehnen doch faktisch schon die Klatsche gegen Karlsruhe herbei, um die nächste Sau durchs Dorf treiben zu können. Das finde ich ähnlich traurig wie die aktuellen Darbietungen auf dem Rasen.

Sorry, dass du das jetzt abbekommst, geht nicht gegen dich. Aber was hier in letzter Zeit wieder an Selbstzerfleischung losgetreten wird, ist schwer zu ertragen.

Ich wünsche mir einen überzeugenden Heimsieg und dass wir wieder in die Spur kommen. Ob mit oder ohne Frontzeck ist mir dabei sowas von egal - denn es geht um den FCK, nicht um Personen.

Gruß


Ich meine nicht "keine Aufteilung", sondern keine "Staffelung". Frontzeck lässt die beiden 6er anscheinend nebeneinander spielen, was ja auch eine Anordnung ist. So habe ich es zumindest in jedem der 5 Spiele gesehen.

Viele andere Mannschaften staffeln die ZM-Spieler allerdings eher in einen offensiveren und einen defensiveren. Das machen wir auf jeden Fall nicht. Ich kann jedenfalls nicht sagen, wer bei uns bisher den defensiven und wer den offensiven Part gespielt hat.

Setzt man auf diese Staffelung, einer eher defensiv/einer eher offensiv, sind auch automatisch die Abstände zwischen Abwehr und Mittelfeld sowie Mittelfeld und Sturm nicht so groß wie wir Sie haben. Dann müssten natürlich die Außenspieler notfalls mit reinrücken, was Zuck/Hemlein aber läuferisch und zweikampfmäßig packen sollten.
Taktik(tisch)thread |#1817
20.08.2018 - 12:59 Uhr
Die von Kohlmeyer immer wieder gezeigten Passgrafiken zeigen doch gut an, dass es keine echte Aufteilung zwischen den beiden gibt. Albaek und Fechner besetzen konstant die gleichen Räume, mit geringfügiger Links-/Rechtsaufteilung. Wichtig ist, und da decken sich die Passgrafiken mit dem, was man im Spiel sieht, es gibt keinen 8er, keinen 10er und kein systematisches Einrücken von Spielern in die offenen Räume. Vermutlich sollen alle 6 um den freien Raum im ZOM postierten Spieler situationsbedingt dort einrücken. Gemacht hat das bisher nur Biada.

Beste Grüße
Lullaby
Taktik(tisch)thread |#1818
20.08.2018 - 13:44 Uhr
Als erster Verein mit der ach so wichtigen Vorbereitung begonnen und dann gegen komplett verschiedenartige Gegner nicht dazu fähig, das einzig einstudierte Taktikschema in Perfektion einzusetzen?
Mal sehen was da aus dem Mannschaftsrat an Vorschlägen an den Trainer kommen, ein paar von den Jungs sollte die Entwicklung sicher nicht am Allerwertesten vorbei gehen.
Taktik(tisch)thread |#1819
20.08.2018 - 13:52 Uhr
Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass dieses Problem im Zentrum durch die Eigenschaft der aufgestellten Kicker resultiert und nicht durch eine falsche oder gar keine taktische Vorgabe entsteht.
Fechner ist der Kicker, der vllt. mit seiner Physis Löcher stopfen könnte, aber der ist komplett von der Rolle.
All die anderen Kicker sehe ich als reine 8er, die sicherlich zwar andere Skills haben, sich aber über ihre Position wohl über die gleichen Laufwege definieren und wohl auch eine ähnliche Lauf Geschwindigkeit an den Tag legen können.
Ich würde mir wirklich wünschen dass man Biada zurückziehen könnte, damit Albeak und/oder Löh eins vorrücken könnten. Das würde das Problem mit den zu identischen Laufwegen denke ich lösen und man hätte einen handlungschnellen und spritzigen Mann im MF Zentrum.
Ich kann da nur nochmal auf das Spiel am Samstag verweisen (p.s. wenn auch im anderen Maßstab!), das was Bittencourt taktisch/positionstechnisch gezeigt hat, war vor allem mit Spritzigkeit und Galligkeit unser Spiel im Zentrum zu unterbinden und trotzdem dann schnell im Umschaltspiel ins letzte 3tel zu kommen.
Das ist keit Rocketsince und dafür muss man auch kein Championsleauge Kicker sein!

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Fußball bleibt nur dann Fußball, wenn der jeweilige Erfolg eines Vereines im direkten Zusammenhang mt dem Sportlichen und dem sportlich erwirtschafteten Erfolg des Vereines steht!



Taktik(tisch)thread |#1820
20.08.2018 - 14:24 Uhr
Zitat von Buggy_FCK

Ich kann da nur nochmal auf das Spiel am Samstag verweisen (p.s. wenn auch im anderen Maßstab!), das was Bittencourt taktisch/positionstechnisch gezeigt hat, war vor allem mit Spritzigkeit und Galligkeit unser Spiel im Zentrum zu unterbinden und trotzdem dann schnell im Umschaltspiel ins letzte 3tel zu kommen.
Das ist keit Rocketsince und dafür muss man auch kein Championsleauge Kicker sein!


Das hat sich Bittencourt aber sicher nicht alles während dem Aufwärmen ausgedacht. Der gute Junge hat eben einen Trainer, der ihm diese Aufgaben vor dem Spiel bzw. während der Vorbereitung erklärt und ihm Wege und Mittel aufzeigt, so dass er diese umsetzen kann.
Zusätzlich gibt er den anderen 10 Spielern ebenfalls Aufgaben und Anforderungen mit auf den Weg, so dass, sofern alle ihren Job ordentlich erledigen, ein gut funktionierendes Kollektiv auf dem Spielfeld steht.
Und genau da hapert es aus meiner Sicht gewaltig beim FCK, da der Mann, der die Aufgaben und Anforderungen aufstellen soll, wenig bis keinen Plan davon hat.
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