Taktik-Diskussionen
23.08.2013 - 10:12 Uhr
28.08.2014 - 15:47 Uhr
Wieso seht Ihr denn teilweise Benatia auf der zentralen Position einer Dreierkette? Da würde man doch - wenn überhaupt - den aufbaustärksten IV erwarten? Gibt es irgendwelche Hinweise, daß Benatia das ist?
Eine Dreierkette mit drei IVs kann ich mich nach wie vor nicht vorstellen. Das kostet eben einen Mittelfeldspieler (außer in der Milchmädchenrechnung, daß man unsere offensiven AVs als Abwehrspieler bucht und nicht als Mittelfeldspieler). Zudem kommt es mir so vor, als ob Pep die Dreierkette so aufstellen will, daß er im Spiel problemlos zwischen Dreier- und Viererkette switchen kann. Also wie van Gaal bei der WM, nur nicht erst ab der 60. Minute, sondern je nach Situation. Gegen Münster und gegen Wolfsburg hat er das gemacht, indem die Dreierkette sozusagen um eine Position gegen den Uhrzeigersinn gedreht wurde:
Bernat
---Badstuber---Dante---Lahm--->
Bernat-------------------Lahm
------Badstuber---Dante------
Das geht natürlich auch mit Benatia auf der zentralen Position, er wäre aber dann nicht in dem Sinn der ZIV wie Martinez es im Pokalfinale war. Das war eben die Option ZV rückt raus, nicht die Version LM, LV, ZV und RV einmal eine Position gegen den Uhrzeigersinn.
Denke schon, daß Xabi als "Sechser" geholt wurde, damit wäre er aber auch ein ZV-Kandidat nach dem Martinez-Muster. Jedenfalls glaube ich nicht, daß so schnell bei den Average Positions ein Muster rauskommt, bei dem drei Mann auf der letzten Linie stehen. Über die 90 Minuten hinweg sollte sich das immer zu einer Zweierkette auflösen: durch den vorrückenden ZV (der imho nicht Benatia heißen wird, sondern Alonso, Alaba oder Badstuber) oder durch einen vorrückenden äußeren Verteidiger.
Benatia? Ich denke, denen ging einfach der Ar'ch auf Grundeis, daß sich Boateng auch noch verletzt. Da ham sie jetzt vielleicht etwas überreagiert (Preis, Alter), aber falls es Zweifel an Dantes Form und Badstubers Fitneß gibt, kann man es schon nachvollziehen.
Eine Dreierkette mit drei IVs kann ich mich nach wie vor nicht vorstellen. Das kostet eben einen Mittelfeldspieler (außer in der Milchmädchenrechnung, daß man unsere offensiven AVs als Abwehrspieler bucht und nicht als Mittelfeldspieler). Zudem kommt es mir so vor, als ob Pep die Dreierkette so aufstellen will, daß er im Spiel problemlos zwischen Dreier- und Viererkette switchen kann. Also wie van Gaal bei der WM, nur nicht erst ab der 60. Minute, sondern je nach Situation. Gegen Münster und gegen Wolfsburg hat er das gemacht, indem die Dreierkette sozusagen um eine Position gegen den Uhrzeigersinn gedreht wurde:
Bernat
---Badstuber---Dante---Lahm--->
Bernat-------------------Lahm
------Badstuber---Dante------
Das geht natürlich auch mit Benatia auf der zentralen Position, er wäre aber dann nicht in dem Sinn der ZIV wie Martinez es im Pokalfinale war. Das war eben die Option ZV rückt raus, nicht die Version LM, LV, ZV und RV einmal eine Position gegen den Uhrzeigersinn.
Denke schon, daß Xabi als "Sechser" geholt wurde, damit wäre er aber auch ein ZV-Kandidat nach dem Martinez-Muster. Jedenfalls glaube ich nicht, daß so schnell bei den Average Positions ein Muster rauskommt, bei dem drei Mann auf der letzten Linie stehen. Über die 90 Minuten hinweg sollte sich das immer zu einer Zweierkette auflösen: durch den vorrückenden ZV (der imho nicht Benatia heißen wird, sondern Alonso, Alaba oder Badstuber) oder durch einen vorrückenden äußeren Verteidiger.
Benatia? Ich denke, denen ging einfach der Ar'ch auf Grundeis, daß sich Boateng auch noch verletzt. Da ham sie jetzt vielleicht etwas überreagiert (Preis, Alter), aber falls es Zweifel an Dantes Form und Badstubers Fitneß gibt, kann man es schon nachvollziehen.
28.08.2014 - 16:07 Uhr
Zitat von el__tren
So ein großes Märchen ist das nicht. Und dafür gibts noch mehr Beispiele als nur die Spiele gegen Dortmund - z.B. auch sehr deutlich im WM-Spiel gegen Chile: erstes Tor verschuldet, als er im Mittelfeld den Ball gegen das Offensivpressing der Chilenen verlor. Und nicht nur in der einen Szene. Wurde dann auch nicht überraschend zur HZ ausgewechselt.
Zitat von citizenpete
Sehr guter Beitrag! Ein 3-1-2-1-3 wäre mir auch viel lieber als mit einer flachen Vier in der Mitte. Nur eine Sache stört mich, nicht nur in deinem Beitrag. Das Märchen von Alonso, welcher nicht so "pressingresistent" sei, worauf die meisten User fast immer "BVB" und "CL" anfügen.
Zitat von Riga2011
Xabi ist prädestiniert für diese Quarterback-Rolle vor der Abwehr, sein Markenzeichen sind ja diese langen Diagonalbälle, die er millimetergenau in den Lauf des Flügelspielers servieren kann, wovon Cristiano und Bale in den letzten Jahren (im Falle Cristianos) enorm profitiert haben. Dort kann er sich auch dem gegnerischen Pressing besser entziehen, was ihm entgegenkommen dürfte, denn unter Druck hat er doch eine relativ hohe Ballverlustquote, siehe beispielsweise das CL-Rückspiel gegen den BVB letzte Saison.
Gegen den Ball kann ich mir bei ihm nur ein starke Mannorientierung z.B. am gegnerischen Zehner vorstellen, für raumgreifendere Pressingarten fehlt mir bei ihm mittlerweile die Athletik, in Madrid hat er sich auch häufig am gegnerischen Zehner orientiert, im Supercup-Rückspiel noch bevorzugt an Griezmann.
Kurz ausgeführt ist mit ihm wieder die Raute vor einer Dreierkette wahrscheinlicher geworden, momentan würde ich das so sehen:
---Boateng---Benatia---Alaba---
------------Xabi--------------
-----Lahm---------Thiago------
------------Götze-------------
---Robben---Lewy---Ribéry-----
---Rafinha---Dante---Badstuber
-----------Höjbjerg----------
------BS31--------Rode------
----------Gaudino-----------
---Müller---Pizza---Bernat/Shaq
Wenn Javi zurückkommt, könnte man zum Beispiel eine relativ spannende Arbeitsteilung mit Xabi etablieren, indem Javi gegen den Ball ins DM rückt und Xabi sich auf den ZIV fallen lässt. Dadurch hat Xabi bei Ballgewinn noch mehr Raum und Zeit für sein Passspiel von hinten heraus, während Javi seine Stärken gegen den Ball einbringen kann, u.U. ist das vielleicht auch mit Boateng oder Benatia denkbar, muss man mal abwarten. Durch die relativ enge Staffelung wird der Gegner ja automatisch mit ins Zentrum gezogen, d.h. auf dem Flügel wäre mehr Platz, den Xabi mit seinen Pässen bespielen könnte.
Ein weiterer Vorteil dieses Systems - mal losgelöst von Xabi - sind die möglichen Synergien von Götze und Lewy, die permanent Positionen tauschen und den Gegner durcheinanderwirbeln können, Götze hätte in einer solchen Position wirklich sämtliche Freiheiten und könnte sich seine bevorzugten Räume suchen, wenn er in der Position nicht aufblüht, dann weiß ich auch nicht mehr, zumal mit seinem alten Partner Lewandowski an seiner Seite. Das mal in kurz meine Gedanken zu dem Xabi-Transfer, wobei man ja jeweils die Ausrichtung des Gegners berücksichtigen muss, bei der nächsten STT-Einleitung vielleicht mehr, wie das zum entsprechenden Gegner passen könnte. @Viktor-Maslow, wenn du mitliest, wie sind deine Gedanken dazu? Xabi Raum für die Quarterback-Rolle beschaffen oder anders einbauen?
Zitat von TEAMtalk
Kurze Frage an die Taktik-Experten, welche neuen taktischen Möglichkeiten würde uns ein Xabi Alonso Transfer eröffnen? Das was ich bei Real von ihm gesehen habe ist es mMn ein ähnlicher Spieler wie Lahm. Kommt viel über Stellungsspiel und spielt taktisch kluge Pässe - auch in die Tiefe. Ein Mittelfeld aus Lahm und Alonso wäre das eher defensiver oder offensiver?
Schonmal lieben Dank!
Kurze Frage an die Taktik-Experten, welche neuen taktischen Möglichkeiten würde uns ein Xabi Alonso Transfer eröffnen? Das was ich bei Real von ihm gesehen habe ist es mMn ein ähnlicher Spieler wie Lahm. Kommt viel über Stellungsspiel und spielt taktisch kluge Pässe - auch in die Tiefe. Ein Mittelfeld aus Lahm und Alonso wäre das eher defensiver oder offensiver?
Schonmal lieben Dank!

Xabi ist prädestiniert für diese Quarterback-Rolle vor der Abwehr, sein Markenzeichen sind ja diese langen Diagonalbälle, die er millimetergenau in den Lauf des Flügelspielers servieren kann, wovon Cristiano und Bale in den letzten Jahren (im Falle Cristianos) enorm profitiert haben. Dort kann er sich auch dem gegnerischen Pressing besser entziehen, was ihm entgegenkommen dürfte, denn unter Druck hat er doch eine relativ hohe Ballverlustquote, siehe beispielsweise das CL-Rückspiel gegen den BVB letzte Saison.
Gegen den Ball kann ich mir bei ihm nur ein starke Mannorientierung z.B. am gegnerischen Zehner vorstellen, für raumgreifendere Pressingarten fehlt mir bei ihm mittlerweile die Athletik, in Madrid hat er sich auch häufig am gegnerischen Zehner orientiert, im Supercup-Rückspiel noch bevorzugt an Griezmann.
Kurz ausgeführt ist mit ihm wieder die Raute vor einer Dreierkette wahrscheinlicher geworden, momentan würde ich das so sehen:
---Boateng---Benatia---Alaba---
------------Xabi--------------
-----Lahm---------Thiago------
------------Götze-------------
---Robben---Lewy---Ribéry-----
---Rafinha---Dante---Badstuber
-----------Höjbjerg----------
------BS31--------Rode------
----------Gaudino-----------
---Müller---Pizza---Bernat/Shaq
Wenn Javi zurückkommt, könnte man zum Beispiel eine relativ spannende Arbeitsteilung mit Xabi etablieren, indem Javi gegen den Ball ins DM rückt und Xabi sich auf den ZIV fallen lässt. Dadurch hat Xabi bei Ballgewinn noch mehr Raum und Zeit für sein Passspiel von hinten heraus, während Javi seine Stärken gegen den Ball einbringen kann, u.U. ist das vielleicht auch mit Boateng oder Benatia denkbar, muss man mal abwarten. Durch die relativ enge Staffelung wird der Gegner ja automatisch mit ins Zentrum gezogen, d.h. auf dem Flügel wäre mehr Platz, den Xabi mit seinen Pässen bespielen könnte.
Ein weiterer Vorteil dieses Systems - mal losgelöst von Xabi - sind die möglichen Synergien von Götze und Lewy, die permanent Positionen tauschen und den Gegner durcheinanderwirbeln können, Götze hätte in einer solchen Position wirklich sämtliche Freiheiten und könnte sich seine bevorzugten Räume suchen, wenn er in der Position nicht aufblüht, dann weiß ich auch nicht mehr, zumal mit seinem alten Partner Lewandowski an seiner Seite. Das mal in kurz meine Gedanken zu dem Xabi-Transfer, wobei man ja jeweils die Ausrichtung des Gegners berücksichtigen muss, bei der nächsten STT-Einleitung vielleicht mehr, wie das zum entsprechenden Gegner passen könnte. @Viktor-Maslow, wenn du mitliest, wie sind deine Gedanken dazu? Xabi Raum für die Quarterback-Rolle beschaffen oder anders einbauen?
Sehr guter Beitrag! Ein 3-1-2-1-3 wäre mir auch viel lieber als mit einer flachen Vier in der Mitte. Nur eine Sache stört mich, nicht nur in deinem Beitrag. Das Märchen von Alonso, welcher nicht so "pressingresistent" sei, worauf die meisten User fast immer "BVB" und "CL" anfügen.
So ein großes Märchen ist das nicht. Und dafür gibts noch mehr Beispiele als nur die Spiele gegen Dortmund - z.B. auch sehr deutlich im WM-Spiel gegen Chile: erstes Tor verschuldet, als er im Mittelfeld den Ball gegen das Offensivpressing der Chilenen verlor. Und nicht nur in der einen Szene. Wurde dann auch nicht überraschend zur HZ ausgewechselt.
Gerade dieses Tor beschreibt doch mein Beispiel ganz gut. Alonso spielt den Ball zurück zum LV, Sanchez zieht an, der Verteidiger bleibt stehen und wartet. Sanchez kommt eher an den Ball und der Konter nimmt seinen Lauf.
28.08.2014 - 16:45 Uhr
Zitat von Wiktor-Maslow
@Riga
Ich schätze Xabi quasi genau so ein wie du, deshalb gelange ich zu ähnlichen Schlüssen. Er wird tief spielen, wahrscheinlich hinten im Mittelfeld, ich hätte ihn mir auch sehr gut als zentralen Verteidiger einer Dreierkette vorstellen können. Das kann ich immer noch, aber dafür müsste Benatia ja vorgesehen sein. Im Mittelfeld könnte man Xabi gut mit vorstoßenden Verteidigern kombinieren. Das beste Mittel, um Xabis Einfluss zu hemmen, ist gegen ihn eine ziemlich klare Manndeckung. Da er etwas hölzern und eher langsam ist, kann man ihn gut verfolgen. In so einem Fall sollte Xabi dann zurückfallen oder zur Seite herauskippen, wodurch sein Manndecker ihm folgt und sich Raum zum Nachstoßen öffnet. Ähnliche Mechanismen gab es besonders in der ersten Viertelstunde gegen Wolfsburg, wo Gaudino oder Rode die Dreierkette immer wieder zur situativen Viererkette gemacht haben, worauf dann insbesondere Lahm mit Läufen reagierte. Mit den wirklich exzellenten Diagonalpässen des Spaniers dürfte das ganze eine neue Qualität erlangen. Robben wird sich freuen.
Beim 3-3-4/3-4-3-Raute wäre für mich die Frage offen, ob Xabi und Schweinsteiger dafür pressingresistent genug sind. Ohne Außenverteidiger sind die Räume im zweiten Drittel so eng, dass z.B. Schweinsteiger dort im ZM nicht optimal aufgehoben zu sein scheint. Er ist ja auch einer, der sich lieber weit zurückfallen lässt, sobald der Gegner starken Pressingdruck aufbaut. Die Martínez-Xabi-Rochade wäre eine Lösung, die Fähigkeiten der Spieler passender einzusetzen, wobei ich in dem Fall eher dazu tendieren würde, die Spieler direkt andersherum einzustellen. Xabi in der Innenverteidigung und Martínez, sobald er zurückkehrt, im DM. Xabi ist langsamer, das wäre der Nachteil. Man kann das vom gegnerischen Stürmer abhängig machen.
Ich glaube, es wäre besser gewesen, sich Benatia zu sparen, Xabi als ZIV einzuplanen und noch einen quirligen zentralen Gestalter (oder einen Rechtsverteidiger/Wing-Back) zu verpflichten. Wenn alle dort fit wären, hätten wir nun neun Spieler, die meiner Meinung nach ihre Idealposition auf der "Sechs" oder in der Innenverteidigung haben (Martinez, Benatia, Badstuber, Boateng, Dante, Højbjerg, Schweinsteiger, Xabi und Lahm). Lahm ist ein Spezialfall, er wird wohl dort gesehen oder sieht sich selbst dort.
@Riga
Ich schätze Xabi quasi genau so ein wie du, deshalb gelange ich zu ähnlichen Schlüssen. Er wird tief spielen, wahrscheinlich hinten im Mittelfeld, ich hätte ihn mir auch sehr gut als zentralen Verteidiger einer Dreierkette vorstellen können. Das kann ich immer noch, aber dafür müsste Benatia ja vorgesehen sein. Im Mittelfeld könnte man Xabi gut mit vorstoßenden Verteidigern kombinieren. Das beste Mittel, um Xabis Einfluss zu hemmen, ist gegen ihn eine ziemlich klare Manndeckung. Da er etwas hölzern und eher langsam ist, kann man ihn gut verfolgen. In so einem Fall sollte Xabi dann zurückfallen oder zur Seite herauskippen, wodurch sein Manndecker ihm folgt und sich Raum zum Nachstoßen öffnet. Ähnliche Mechanismen gab es besonders in der ersten Viertelstunde gegen Wolfsburg, wo Gaudino oder Rode die Dreierkette immer wieder zur situativen Viererkette gemacht haben, worauf dann insbesondere Lahm mit Läufen reagierte. Mit den wirklich exzellenten Diagonalpässen des Spaniers dürfte das ganze eine neue Qualität erlangen. Robben wird sich freuen.
Beim 3-3-4/3-4-3-Raute wäre für mich die Frage offen, ob Xabi und Schweinsteiger dafür pressingresistent genug sind. Ohne Außenverteidiger sind die Räume im zweiten Drittel so eng, dass z.B. Schweinsteiger dort im ZM nicht optimal aufgehoben zu sein scheint. Er ist ja auch einer, der sich lieber weit zurückfallen lässt, sobald der Gegner starken Pressingdruck aufbaut. Die Martínez-Xabi-Rochade wäre eine Lösung, die Fähigkeiten der Spieler passender einzusetzen, wobei ich in dem Fall eher dazu tendieren würde, die Spieler direkt andersherum einzustellen. Xabi in der Innenverteidigung und Martínez, sobald er zurückkehrt, im DM. Xabi ist langsamer, das wäre der Nachteil. Man kann das vom gegnerischen Stürmer abhängig machen.
Ich glaube, es wäre besser gewesen, sich Benatia zu sparen, Xabi als ZIV einzuplanen und noch einen quirligen zentralen Gestalter (oder einen Rechtsverteidiger/Wing-Back) zu verpflichten. Wenn alle dort fit wären, hätten wir nun neun Spieler, die meiner Meinung nach ihre Idealposition auf der "Sechs" oder in der Innenverteidigung haben (Martinez, Benatia, Badstuber, Boateng, Dante, Højbjerg, Schweinsteiger, Xabi und Lahm). Lahm ist ein Spezialfall, er wird wohl dort gesehen oder sieht sich selbst dort.
Ich denke, dass man im Idealfall halt einen Javi-Klon wollte, der Name Iturraspe ist ja nicht umsonst des Öfteren gefallen, auch wenn der leistungstechnisch natürlich nicht an Javi herankommt, wobei es mich schon wundert, dass man dann nicht auf Höjbjerg gesetzt hat, der wäre für diese Rolle eigentlich prädestiniert gewesen und bei Gaudino hatte Pep ja auch die Eier, den Jungen gleich zu bringen, vielleicht ist er dann doch nicht so weit, wie hier immer alle schreiben, von den paar Spielen auf Außen kann man da keine wirkliche Aussage treffen in meinen Augen.
Die Pressingresistenz ist halt die entscheidende Frage, ich sehe da eigentlich auf höchstem Niveau im ZM bei uns nur Thiago und Lahm, denen ich die Technik zutrauen würde, sich konstant mitten im Gewühl technisch zu behaupten, Kroos ist weg. Bei Xabi habe ich dieselben Bedenken, Atlético hat in vielen Spielen vorgemacht, wie man ihn bespielen muss, die Videos werden auch die BL-Trainer haben bzw. Klopp weiß es ja aus eigener Erfahrung. Javi wäre dann die Nummer 3, entsprechend wäre diese Symbiose mit Xabi eben durchaus interessant, wie sich die zwei dann positionieren, ist ja letztlich egal. Was wir halt bräuchten, wären vor und hinter Xabi Spieler, die die Wege machen und ihm die Räume erschaffen, Rode könnte diesbezüglich spannend sein, Schweinsteiger wäre grundsätzlich dafür geeignet, Thiago und Alaba sowieso.
Letztlich bin ich auch sehr überrascht, dass man Javis Verletzung mit zwei Spielern kompensiert, mit einem IV hab ich dann schon gerechnet, aber als zweiten Neuzugang hätte ich eher einen über rechts gesehen, aber gut, Pep liebt die Mittelfeldspieler, mich hat es insgeheim wirklich gewundert, dass nicht schon Xavi hier aufgetaucht ist, aber wie gestern Abend erwähnt, wäre das wohl zu offensichtlich gewesen, mit Xabi Alonso war ich ja zumindest knapp dran.
@Citizenpete: Das Problem ist Xabis rückschreitende Athletik, der hat nicht mehr die Antrittstärke, um sich selbst Räume zu öffnen, das müssen andere für ihn erledigen so wie di María letzte Saison in Madrid. Ähnlich sollte das bei den Italienern und Pirlo bei der WM aussehen, nicht umsonst hat da Marchisio als Box-to-Box-ZM auf dem Flügel gespielt, Juve praktiziert das mit Pogba und Vidal schon seit Jahren: Die zwei ziehen durch ihre Athletik die Gegner weg, so dass der Maestro seine Pässchen spielen kann und möglichst spät attackiert wird. Hat man dann noch eine Dreierkette dahinter, so dass man den gegnerischen Sturm schön breit ziehen kann, kann Pirlo/Xabi wirklich wie ein Quarterback im Sechserraum und in den Halbräumen aufziehen und die Bälle in den Lauf der OA jagen. Zumindest Kroos' Distanzpassspiel hätten wir durch Xabi schon mal kompensiert.
28.08.2014 - 17:06 Uhr
Zitat von citizenpete
Gerade dieses Tor beschreibt doch mein Beispiel ganz gut. Alonso spielt den Ball zurück zum LV, Sanchez zieht an, der Verteidiger bleibt stehen und wartet. Sanchez kommt eher an den Ball und der Konter nimmt seinen Lauf.
Zitat von el__tren
So ein großes Märchen ist das nicht. Und dafür gibts noch mehr Beispiele als nur die Spiele gegen Dortmund - z.B. auch sehr deutlich im WM-Spiel gegen Chile: erstes Tor verschuldet, als er im Mittelfeld den Ball gegen das Offensivpressing der Chilenen verlor. Und nicht nur in der einen Szene. Wurde dann auch nicht überraschend zur HZ ausgewechselt.
Zitat von citizenpete
Sehr guter Beitrag! Ein 3-1-2-1-3 wäre mir auch viel lieber als mit einer flachen Vier in der Mitte. Nur eine Sache stört mich, nicht nur in deinem Beitrag. Das Märchen von Alonso, welcher nicht so "pressingresistent" sei, worauf die meisten User fast immer "BVB" und "CL" anfügen.
Zitat von Riga2011
Xabi ist prädestiniert für diese Quarterback-Rolle vor der Abwehr, sein Markenzeichen sind ja diese langen Diagonalbälle, die er millimetergenau in den Lauf des Flügelspielers servieren kann, wovon Cristiano und Bale in den letzten Jahren (im Falle Cristianos) enorm profitiert haben. Dort kann er sich auch dem gegnerischen Pressing besser entziehen, was ihm entgegenkommen dürfte, denn unter Druck hat er doch eine relativ hohe Ballverlustquote, siehe beispielsweise das CL-Rückspiel gegen den BVB letzte Saison.
Gegen den Ball kann ich mir bei ihm nur ein starke Mannorientierung z.B. am gegnerischen Zehner vorstellen, für raumgreifendere Pressingarten fehlt mir bei ihm mittlerweile die Athletik, in Madrid hat er sich auch häufig am gegnerischen Zehner orientiert, im Supercup-Rückspiel noch bevorzugt an Griezmann.
Kurz ausgeführt ist mit ihm wieder die Raute vor einer Dreierkette wahrscheinlicher geworden, momentan würde ich das so sehen:
---Boateng---Benatia---Alaba---
------------Xabi--------------
-----Lahm---------Thiago------
------------Götze-------------
---Robben---Lewy---Ribéry-----
---Rafinha---Dante---Badstuber
-----------Höjbjerg----------
------BS31--------Rode------
----------Gaudino-----------
---Müller---Pizza---Bernat/Shaq
Wenn Javi zurückkommt, könnte man zum Beispiel eine relativ spannende Arbeitsteilung mit Xabi etablieren, indem Javi gegen den Ball ins DM rückt und Xabi sich auf den ZIV fallen lässt. Dadurch hat Xabi bei Ballgewinn noch mehr Raum und Zeit für sein Passspiel von hinten heraus, während Javi seine Stärken gegen den Ball einbringen kann, u.U. ist das vielleicht auch mit Boateng oder Benatia denkbar, muss man mal abwarten. Durch die relativ enge Staffelung wird der Gegner ja automatisch mit ins Zentrum gezogen, d.h. auf dem Flügel wäre mehr Platz, den Xabi mit seinen Pässen bespielen könnte.
Ein weiterer Vorteil dieses Systems - mal losgelöst von Xabi - sind die möglichen Synergien von Götze und Lewy, die permanent Positionen tauschen und den Gegner durcheinanderwirbeln können, Götze hätte in einer solchen Position wirklich sämtliche Freiheiten und könnte sich seine bevorzugten Räume suchen, wenn er in der Position nicht aufblüht, dann weiß ich auch nicht mehr, zumal mit seinem alten Partner Lewandowski an seiner Seite. Das mal in kurz meine Gedanken zu dem Xabi-Transfer, wobei man ja jeweils die Ausrichtung des Gegners berücksichtigen muss, bei der nächsten STT-Einleitung vielleicht mehr, wie das zum entsprechenden Gegner passen könnte. @Viktor-Maslow, wenn du mitliest, wie sind deine Gedanken dazu? Xabi Raum für die Quarterback-Rolle beschaffen oder anders einbauen?
Zitat von TEAMtalk
Kurze Frage an die Taktik-Experten, welche neuen taktischen Möglichkeiten würde uns ein Xabi Alonso Transfer eröffnen? Das was ich bei Real von ihm gesehen habe ist es mMn ein ähnlicher Spieler wie Lahm. Kommt viel über Stellungsspiel und spielt taktisch kluge Pässe - auch in die Tiefe. Ein Mittelfeld aus Lahm und Alonso wäre das eher defensiver oder offensiver?
Schonmal lieben Dank!
Kurze Frage an die Taktik-Experten, welche neuen taktischen Möglichkeiten würde uns ein Xabi Alonso Transfer eröffnen? Das was ich bei Real von ihm gesehen habe ist es mMn ein ähnlicher Spieler wie Lahm. Kommt viel über Stellungsspiel und spielt taktisch kluge Pässe - auch in die Tiefe. Ein Mittelfeld aus Lahm und Alonso wäre das eher defensiver oder offensiver?
Schonmal lieben Dank!

Xabi ist prädestiniert für diese Quarterback-Rolle vor der Abwehr, sein Markenzeichen sind ja diese langen Diagonalbälle, die er millimetergenau in den Lauf des Flügelspielers servieren kann, wovon Cristiano und Bale in den letzten Jahren (im Falle Cristianos) enorm profitiert haben. Dort kann er sich auch dem gegnerischen Pressing besser entziehen, was ihm entgegenkommen dürfte, denn unter Druck hat er doch eine relativ hohe Ballverlustquote, siehe beispielsweise das CL-Rückspiel gegen den BVB letzte Saison.
Gegen den Ball kann ich mir bei ihm nur ein starke Mannorientierung z.B. am gegnerischen Zehner vorstellen, für raumgreifendere Pressingarten fehlt mir bei ihm mittlerweile die Athletik, in Madrid hat er sich auch häufig am gegnerischen Zehner orientiert, im Supercup-Rückspiel noch bevorzugt an Griezmann.
Kurz ausgeführt ist mit ihm wieder die Raute vor einer Dreierkette wahrscheinlicher geworden, momentan würde ich das so sehen:
---Boateng---Benatia---Alaba---
------------Xabi--------------
-----Lahm---------Thiago------
------------Götze-------------
---Robben---Lewy---Ribéry-----
---Rafinha---Dante---Badstuber
-----------Höjbjerg----------
------BS31--------Rode------
----------Gaudino-----------
---Müller---Pizza---Bernat/Shaq
Wenn Javi zurückkommt, könnte man zum Beispiel eine relativ spannende Arbeitsteilung mit Xabi etablieren, indem Javi gegen den Ball ins DM rückt und Xabi sich auf den ZIV fallen lässt. Dadurch hat Xabi bei Ballgewinn noch mehr Raum und Zeit für sein Passspiel von hinten heraus, während Javi seine Stärken gegen den Ball einbringen kann, u.U. ist das vielleicht auch mit Boateng oder Benatia denkbar, muss man mal abwarten. Durch die relativ enge Staffelung wird der Gegner ja automatisch mit ins Zentrum gezogen, d.h. auf dem Flügel wäre mehr Platz, den Xabi mit seinen Pässen bespielen könnte.
Ein weiterer Vorteil dieses Systems - mal losgelöst von Xabi - sind die möglichen Synergien von Götze und Lewy, die permanent Positionen tauschen und den Gegner durcheinanderwirbeln können, Götze hätte in einer solchen Position wirklich sämtliche Freiheiten und könnte sich seine bevorzugten Räume suchen, wenn er in der Position nicht aufblüht, dann weiß ich auch nicht mehr, zumal mit seinem alten Partner Lewandowski an seiner Seite. Das mal in kurz meine Gedanken zu dem Xabi-Transfer, wobei man ja jeweils die Ausrichtung des Gegners berücksichtigen muss, bei der nächsten STT-Einleitung vielleicht mehr, wie das zum entsprechenden Gegner passen könnte. @Viktor-Maslow, wenn du mitliest, wie sind deine Gedanken dazu? Xabi Raum für die Quarterback-Rolle beschaffen oder anders einbauen?
Sehr guter Beitrag! Ein 3-1-2-1-3 wäre mir auch viel lieber als mit einer flachen Vier in der Mitte. Nur eine Sache stört mich, nicht nur in deinem Beitrag. Das Märchen von Alonso, welcher nicht so "pressingresistent" sei, worauf die meisten User fast immer "BVB" und "CL" anfügen.
So ein großes Märchen ist das nicht. Und dafür gibts noch mehr Beispiele als nur die Spiele gegen Dortmund - z.B. auch sehr deutlich im WM-Spiel gegen Chile: erstes Tor verschuldet, als er im Mittelfeld den Ball gegen das Offensivpressing der Chilenen verlor. Und nicht nur in der einen Szene. Wurde dann auch nicht überraschend zur HZ ausgewechselt.
Gerade dieses Tor beschreibt doch mein Beispiel ganz gut. Alonso spielt den Ball zurück zum LV, Sanchez zieht an, der Verteidiger bleibt stehen und wartet. Sanchez kommt eher an den Ball und der Konter nimmt seinen Lauf.
Die Frage ist warum er den Ball dahin spielt. Er wird gepresst und weiss sich nicht anders zu helfen als den extrem riskanten Rückpass zu spielen, der tatsächlich dann genau in den Lauf von Sanchez kommt und den Gegentreffer einleitet. Das ist seine Schwäche. Zumal er von einem einzelnen Chilenen gepresst und nicht mal gedoppelt wurde. Andere Spieler - bspw Lahm, Thiago, Xavi, Iniesta etc. etc. - haben die Fähigkeiten, sich durch ein Defensivdribbling vom Gegenspieler zu lösen und den Ball zu kontrollieren. Oftmals mit Pirouette. Aber eben effektiv.
Das soll ihm nun nicht seine unbestrittenen Stärken absprechen, aber man muss sich dessen bewusst machen. Auch, dass er wohl keine Verstärkung in Spielen gegen Dortmund und aktuell Leverkusen sein dürfte. Vlt. wird das aber auch gar nicht verlangt. Sondern lediglich, dass Schweinsteigers Ausfall in vielen Spielen spielerisch ersetzen wird und gleichzeitig große taktische Stabilität bringt - denn hier macht er natürlich wenig Fehler.
Die wirklich bedeutendste Eigenschaft die er für Bayern relativ neu mitbringt ist sein hervorragendes Positionsspiel - welches außer Thiago (der aber wenn gesund wohl eher höher spielen wird müssen) eigtl. niemand auf dem Niveau beherrscht - um gegnerische Konter verstärkt unterbinden und mit schnellen Gegenstössen beantworten zu können. Bessere Interception-Stats als Alonso haben hat nämlich kaum jemand im Fussball. Da kommen Lahm, Schweinsteiger und ehemals Kroos lange nicht mit. Und was lange Pässe angeht kann nach Kroos' Abgang in München auch keiner mehr mithalten. Seine Pressinganfälligkeit muss man allerdings irgendwie auffangen. Möglicherweise durch tiefes Stellungsspiel und indem seine Nebenleute aufmerksam und anspielbar sind.
28.08.2014 - 17:13 Uhr
@Riga
Die Frage ist, ob das nicht ein Rückschritt ist. Wenn zwei Spieler für Einen Räume schaffen müssen, weil dieser Dynamik und Handlungsschnelligkeit vermissen lässt, ist das zumindest nicht im Sinne des totalen Fußballs. Man entfernt sich damit vom Ideal, dass alle Positionen möglichst flexibel und fluide übernommen werden können, weil jeder Akteur alles spielen kann. Schweinsteiger entspräche deutlich mehr dem defensivstarken Alleskönner.
Zudem ist Götze extrem pressingresistent, allerdings scheint Guardiola ihm die strategischen und defensiven Anforderungen der Position im Dreiermittelfeld nicht zuzutrauen. Ich erkenne immer noch Parallelen zu Iniesta, auch wenn Götze noch direkter, tororientierter und weniger weiträumig spielt. Er hat jedoch bei Dortmund gute Ansätze gezeigt, indem er sich als Zehner immer wieder mal zurückfallen ließ, um den Spielaufbau anzukurbeln, wenn nötig. Letztlich zählt aber nur, was unser hochdekorierter Weltklasse-Trainer meint.
Dass Guardiola Kroos indirekt durch einen ausgewiesenen Langpass-Spezialisten ersetzen lässt, deutet zudem darauf hin, dass er sich wirklich überhaupt nicht von ihm trennen wollte und der Vorstand seinen Wunsch, Kroos zu halten, somit nicht erfüllte.
Die Frage ist, ob das nicht ein Rückschritt ist. Wenn zwei Spieler für Einen Räume schaffen müssen, weil dieser Dynamik und Handlungsschnelligkeit vermissen lässt, ist das zumindest nicht im Sinne des totalen Fußballs. Man entfernt sich damit vom Ideal, dass alle Positionen möglichst flexibel und fluide übernommen werden können, weil jeder Akteur alles spielen kann. Schweinsteiger entspräche deutlich mehr dem defensivstarken Alleskönner.
Zudem ist Götze extrem pressingresistent, allerdings scheint Guardiola ihm die strategischen und defensiven Anforderungen der Position im Dreiermittelfeld nicht zuzutrauen. Ich erkenne immer noch Parallelen zu Iniesta, auch wenn Götze noch direkter, tororientierter und weniger weiträumig spielt. Er hat jedoch bei Dortmund gute Ansätze gezeigt, indem er sich als Zehner immer wieder mal zurückfallen ließ, um den Spielaufbau anzukurbeln, wenn nötig. Letztlich zählt aber nur, was unser hochdekorierter Weltklasse-Trainer meint.
Dass Guardiola Kroos indirekt durch einen ausgewiesenen Langpass-Spezialisten ersetzen lässt, deutet zudem darauf hin, dass er sich wirklich überhaupt nicht von ihm trennen wollte und der Vorstand seinen Wunsch, Kroos zu halten, somit nicht erfüllte.
28.08.2014 - 17:16 Uhr
Glaubt ihr denn wirklich, dass man Alonso als eine Art Quarterback spielen lassen will. Denn man hat doch eben garnicht die Spieler deren größte Stärke die Schnelligkeit ist. Gerade Lewa und Götze haben ihren Stärken woanders. Nur Robben und mit Abstrichen Müller sind stark in den Bewegungen hinter eine Abwehr.
Daher macht eben ein nach hinten links abkippen beim FCB sehr viel Sinn, weil man seine "schnellen Pferde" in die freien Räume schicken kann.
In einem 3-5-2 müssen sich dann die beiden Stürmer und der OM entscheiden, ob sie sich auf den zweiten Ball fokusieren oder sich im Strafraum oder im Rückraum positionieren. Hier könnte man die Stärken von Müller und Lewa einbringen, da die beide von der Geschicklichkeit und/oder Robustheit gute Zweikämpfe gegen DMs führen können. Götze scheint mir dann eher ungeeignet.
Kann sich jemand Synergien von Alonso und Benatia vorstellen ?
Daher macht eben ein nach hinten links abkippen beim FCB sehr viel Sinn, weil man seine "schnellen Pferde" in die freien Räume schicken kann.
In einem 3-5-2 müssen sich dann die beiden Stürmer und der OM entscheiden, ob sie sich auf den zweiten Ball fokusieren oder sich im Strafraum oder im Rückraum positionieren. Hier könnte man die Stärken von Müller und Lewa einbringen, da die beide von der Geschicklichkeit und/oder Robustheit gute Zweikämpfe gegen DMs führen können. Götze scheint mir dann eher ungeeignet.
Kann sich jemand Synergien von Alonso und Benatia vorstellen ?
28.08.2014 - 18:00 Uhr
Zitat von el__tren
Die Frage ist warum er den Ball dahin spielt. Er wird gepresst und weiss sich nicht anders zu helfen als den extrem riskanten Rückpass zu spielen, der tatsächlich dann genau in den Lauf von Sanchez kommt und den Gegentreffer einleitet. Das ist seine Schwäche. Zumal er von einem einzelnen Chilenen gepresst und nicht mal gedoppelt wurde. Andere Spieler - bspw Lahm, Thiago, Xavi, Iniesta etc. etc. - haben die Fähigkeiten, sich durch ein Defensivdribbling vom Gegenspieler zu lösen und den Ball zu kontrollieren. Oftmals mit Pirouette. Aber eben effektiv.
Das soll ihm nun nicht seine unbestrittenen Stärken absprechen, aber man muss sich dessen bewusst machen. Auch, dass er wohl keine Verstärkung in Spielen gegen Dortmund und aktuell Leverkusen sein dürfte. Vlt. wird das aber auch gar nicht verlangt. Sondern lediglich, dass Schweinsteigers Ausfall in vielen Spielen spielerisch ersetzen wird und gleichzeitig große taktische Stabilität bringt - denn hier macht er natürlich wenig Fehler.
Die wirklich bedeutendste Eigenschaft die er für Bayern relativ neu mitbringt ist sein hervorragendes Positionsspiel - welches außer Thiago (der aber wenn gesund wohl eher höher spielen wird müssen) eigtl. niemand auf dem Niveau beherrscht - um gegnerische Konter verstärkt unterbinden und mit schnellen Gegenstössen beantworten zu können. Bessere Interception-Stats als Alonso haben hat nämlich kaum jemand im Fussball. Da kommen Lahm, Schweinsteiger und ehemals Kroos lange nicht mit. Und was lange Pässe angeht kann nach Kroos' Abgang in München auch keiner mehr mithalten. Seine Pressinganfälligkeit muss man allerdings irgendwie auffangen. Möglicherweise durch tiefes Stellungsspiel und indem seine Nebenleute aufmerksam und anspielbar sind.
Zitat von citizenpete
Gerade dieses Tor beschreibt doch mein Beispiel ganz gut. Alonso spielt den Ball zurück zum LV, Sanchez zieht an, der Verteidiger bleibt stehen und wartet. Sanchez kommt eher an den Ball und der Konter nimmt seinen Lauf.
Zitat von el__tren
So ein großes Märchen ist das nicht. Und dafür gibts noch mehr Beispiele als nur die Spiele gegen Dortmund - z.B. auch sehr deutlich im WM-Spiel gegen Chile: erstes Tor verschuldet, als er im Mittelfeld den Ball gegen das Offensivpressing der Chilenen verlor. Und nicht nur in der einen Szene. Wurde dann auch nicht überraschend zur HZ ausgewechselt.
Zitat von citizenpete
Sehr guter Beitrag! Ein 3-1-2-1-3 wäre mir auch viel lieber als mit einer flachen Vier in der Mitte. Nur eine Sache stört mich, nicht nur in deinem Beitrag. Das Märchen von Alonso, welcher nicht so "pressingresistent" sei, worauf die meisten User fast immer "BVB" und "CL" anfügen.
Zitat von Riga2011
Xabi ist prädestiniert für diese Quarterback-Rolle vor der Abwehr, sein Markenzeichen sind ja diese langen Diagonalbälle, die er millimetergenau in den Lauf des Flügelspielers servieren kann, wovon Cristiano und Bale in den letzten Jahren (im Falle Cristianos) enorm profitiert haben. Dort kann er sich auch dem gegnerischen Pressing besser entziehen, was ihm entgegenkommen dürfte, denn unter Druck hat er doch eine relativ hohe Ballverlustquote, siehe beispielsweise das CL-Rückspiel gegen den BVB letzte Saison.
Gegen den Ball kann ich mir bei ihm nur ein starke Mannorientierung z.B. am gegnerischen Zehner vorstellen, für raumgreifendere Pressingarten fehlt mir bei ihm mittlerweile die Athletik, in Madrid hat er sich auch häufig am gegnerischen Zehner orientiert, im Supercup-Rückspiel noch bevorzugt an Griezmann.
Kurz ausgeführt ist mit ihm wieder die Raute vor einer Dreierkette wahrscheinlicher geworden, momentan würde ich das so sehen:
---Boateng---Benatia---Alaba---
------------Xabi--------------
-----Lahm---------Thiago------
------------Götze-------------
---Robben---Lewy---Ribéry-----
---Rafinha---Dante---Badstuber
-----------Höjbjerg----------
------BS31--------Rode------
----------Gaudino-----------
---Müller---Pizza---Bernat/Shaq
Wenn Javi zurückkommt, könnte man zum Beispiel eine relativ spannende Arbeitsteilung mit Xabi etablieren, indem Javi gegen den Ball ins DM rückt und Xabi sich auf den ZIV fallen lässt. Dadurch hat Xabi bei Ballgewinn noch mehr Raum und Zeit für sein Passspiel von hinten heraus, während Javi seine Stärken gegen den Ball einbringen kann, u.U. ist das vielleicht auch mit Boateng oder Benatia denkbar, muss man mal abwarten. Durch die relativ enge Staffelung wird der Gegner ja automatisch mit ins Zentrum gezogen, d.h. auf dem Flügel wäre mehr Platz, den Xabi mit seinen Pässen bespielen könnte.
Ein weiterer Vorteil dieses Systems - mal losgelöst von Xabi - sind die möglichen Synergien von Götze und Lewy, die permanent Positionen tauschen und den Gegner durcheinanderwirbeln können, Götze hätte in einer solchen Position wirklich sämtliche Freiheiten und könnte sich seine bevorzugten Räume suchen, wenn er in der Position nicht aufblüht, dann weiß ich auch nicht mehr, zumal mit seinem alten Partner Lewandowski an seiner Seite. Das mal in kurz meine Gedanken zu dem Xabi-Transfer, wobei man ja jeweils die Ausrichtung des Gegners berücksichtigen muss, bei der nächsten STT-Einleitung vielleicht mehr, wie das zum entsprechenden Gegner passen könnte. @Viktor-Maslow, wenn du mitliest, wie sind deine Gedanken dazu? Xabi Raum für die Quarterback-Rolle beschaffen oder anders einbauen?
Zitat von TEAMtalk
Kurze Frage an die Taktik-Experten, welche neuen taktischen Möglichkeiten würde uns ein Xabi Alonso Transfer eröffnen? Das was ich bei Real von ihm gesehen habe ist es mMn ein ähnlicher Spieler wie Lahm. Kommt viel über Stellungsspiel und spielt taktisch kluge Pässe - auch in die Tiefe. Ein Mittelfeld aus Lahm und Alonso wäre das eher defensiver oder offensiver?
Schonmal lieben Dank!
Kurze Frage an die Taktik-Experten, welche neuen taktischen Möglichkeiten würde uns ein Xabi Alonso Transfer eröffnen? Das was ich bei Real von ihm gesehen habe ist es mMn ein ähnlicher Spieler wie Lahm. Kommt viel über Stellungsspiel und spielt taktisch kluge Pässe - auch in die Tiefe. Ein Mittelfeld aus Lahm und Alonso wäre das eher defensiver oder offensiver?
Schonmal lieben Dank!

Xabi ist prädestiniert für diese Quarterback-Rolle vor der Abwehr, sein Markenzeichen sind ja diese langen Diagonalbälle, die er millimetergenau in den Lauf des Flügelspielers servieren kann, wovon Cristiano und Bale in den letzten Jahren (im Falle Cristianos) enorm profitiert haben. Dort kann er sich auch dem gegnerischen Pressing besser entziehen, was ihm entgegenkommen dürfte, denn unter Druck hat er doch eine relativ hohe Ballverlustquote, siehe beispielsweise das CL-Rückspiel gegen den BVB letzte Saison.
Gegen den Ball kann ich mir bei ihm nur ein starke Mannorientierung z.B. am gegnerischen Zehner vorstellen, für raumgreifendere Pressingarten fehlt mir bei ihm mittlerweile die Athletik, in Madrid hat er sich auch häufig am gegnerischen Zehner orientiert, im Supercup-Rückspiel noch bevorzugt an Griezmann.
Kurz ausgeführt ist mit ihm wieder die Raute vor einer Dreierkette wahrscheinlicher geworden, momentan würde ich das so sehen:
---Boateng---Benatia---Alaba---
------------Xabi--------------
-----Lahm---------Thiago------
------------Götze-------------
---Robben---Lewy---Ribéry-----
---Rafinha---Dante---Badstuber
-----------Höjbjerg----------
------BS31--------Rode------
----------Gaudino-----------
---Müller---Pizza---Bernat/Shaq
Wenn Javi zurückkommt, könnte man zum Beispiel eine relativ spannende Arbeitsteilung mit Xabi etablieren, indem Javi gegen den Ball ins DM rückt und Xabi sich auf den ZIV fallen lässt. Dadurch hat Xabi bei Ballgewinn noch mehr Raum und Zeit für sein Passspiel von hinten heraus, während Javi seine Stärken gegen den Ball einbringen kann, u.U. ist das vielleicht auch mit Boateng oder Benatia denkbar, muss man mal abwarten. Durch die relativ enge Staffelung wird der Gegner ja automatisch mit ins Zentrum gezogen, d.h. auf dem Flügel wäre mehr Platz, den Xabi mit seinen Pässen bespielen könnte.
Ein weiterer Vorteil dieses Systems - mal losgelöst von Xabi - sind die möglichen Synergien von Götze und Lewy, die permanent Positionen tauschen und den Gegner durcheinanderwirbeln können, Götze hätte in einer solchen Position wirklich sämtliche Freiheiten und könnte sich seine bevorzugten Räume suchen, wenn er in der Position nicht aufblüht, dann weiß ich auch nicht mehr, zumal mit seinem alten Partner Lewandowski an seiner Seite. Das mal in kurz meine Gedanken zu dem Xabi-Transfer, wobei man ja jeweils die Ausrichtung des Gegners berücksichtigen muss, bei der nächsten STT-Einleitung vielleicht mehr, wie das zum entsprechenden Gegner passen könnte. @Viktor-Maslow, wenn du mitliest, wie sind deine Gedanken dazu? Xabi Raum für die Quarterback-Rolle beschaffen oder anders einbauen?
Sehr guter Beitrag! Ein 3-1-2-1-3 wäre mir auch viel lieber als mit einer flachen Vier in der Mitte. Nur eine Sache stört mich, nicht nur in deinem Beitrag. Das Märchen von Alonso, welcher nicht so "pressingresistent" sei, worauf die meisten User fast immer "BVB" und "CL" anfügen.
So ein großes Märchen ist das nicht. Und dafür gibts noch mehr Beispiele als nur die Spiele gegen Dortmund - z.B. auch sehr deutlich im WM-Spiel gegen Chile: erstes Tor verschuldet, als er im Mittelfeld den Ball gegen das Offensivpressing der Chilenen verlor. Und nicht nur in der einen Szene. Wurde dann auch nicht überraschend zur HZ ausgewechselt.
Gerade dieses Tor beschreibt doch mein Beispiel ganz gut. Alonso spielt den Ball zurück zum LV, Sanchez zieht an, der Verteidiger bleibt stehen und wartet. Sanchez kommt eher an den Ball und der Konter nimmt seinen Lauf.
Die Frage ist warum er den Ball dahin spielt. Er wird gepresst und weiss sich nicht anders zu helfen als den extrem riskanten Rückpass zu spielen, der tatsächlich dann genau in den Lauf von Sanchez kommt und den Gegentreffer einleitet. Das ist seine Schwäche. Zumal er von einem einzelnen Chilenen gepresst und nicht mal gedoppelt wurde. Andere Spieler - bspw Lahm, Thiago, Xavi, Iniesta etc. etc. - haben die Fähigkeiten, sich durch ein Defensivdribbling vom Gegenspieler zu lösen und den Ball zu kontrollieren. Oftmals mit Pirouette. Aber eben effektiv.
Das soll ihm nun nicht seine unbestrittenen Stärken absprechen, aber man muss sich dessen bewusst machen. Auch, dass er wohl keine Verstärkung in Spielen gegen Dortmund und aktuell Leverkusen sein dürfte. Vlt. wird das aber auch gar nicht verlangt. Sondern lediglich, dass Schweinsteigers Ausfall in vielen Spielen spielerisch ersetzen wird und gleichzeitig große taktische Stabilität bringt - denn hier macht er natürlich wenig Fehler.
Die wirklich bedeutendste Eigenschaft die er für Bayern relativ neu mitbringt ist sein hervorragendes Positionsspiel - welches außer Thiago (der aber wenn gesund wohl eher höher spielen wird müssen) eigtl. niemand auf dem Niveau beherrscht - um gegnerische Konter verstärkt unterbinden und mit schnellen Gegenstössen beantworten zu können. Bessere Interception-Stats als Alonso haben hat nämlich kaum jemand im Fussball. Da kommen Lahm, Schweinsteiger und ehemals Kroos lange nicht mit. Und was lange Pässe angeht kann nach Kroos' Abgang in München auch keiner mehr mithalten. Seine Pressinganfälligkeit muss man allerdings irgendwie auffangen. Möglicherweise durch tiefes Stellungsspiel und indem seine Nebenleute aufmerksam und anspielbar sind.
Für mich bringen genau diese punkte aber ein problem:
wenn ich mir das 343 oder 352 anschaue, dann gibt es nur eine position, die ich für alonso als sinnvoll betrachte: ZIV.
Für das MF ist er nicht pressingresistent genug gegen viele gegner und stärken im direkten passspiel wie thiago oder kroos hat er auch nicht.
Seine interceptions sind zwar gut, aber auch nicht mehr auf dem level auf dem er einst war. Dazu seine schwindende Athletik...
Ich kann ihn mir irgendwie gar nicht im Mittelfeld bei einer 3er Kette vorstellen - nicht wenn pep so hochspielen will.
Gerade auch die Sache mit den langen bällen - seine stärke - sind eigentlich besser als ZIV ....
Da bin ich jetzt echt mal gespannt, ob Pep Dante viell. sogar ganz absägt und wir evt. 2 neue IV bekommen haben, auch wenn es nicht so aussieht ?
28.08.2014 - 19:19 Uhr
Ich denke, dass Alonso als Backup für den Fall einer Doppel-6, vor allem aber als Backup für den zentralen Abwehrspieler einer Dreierkette eingeplant ist. Nach der Martinez.-Verletzung werden sich wohl Badstuber und Alonso um diese Position duellieren. Wenn man hinten mit einer Viererkette spielt würde Alonso dann eben im defensiven Miittelfeld spielen bzw. dort den Backup geben.
28.08.2014 - 21:51 Uhr
Zitat von Wiktor-Maslow
@Riga
Die Frage ist, ob das nicht ein Rückschritt ist. Wenn zwei Spieler für Einen Räume schaffen müssen, weil dieser Dynamik und Handlungsschnelligkeit vermissen lässt, ist das zumindest nicht im Sinne des totalen Fußballs. Man entfernt sich damit vom Ideal, dass alle Positionen möglichst flexibel und fluide übernommen werden können, weil jeder Akteur alles spielen kann. Schweinsteiger entspräche deutlich mehr dem defensivstarken Alleskönner.
Zudem ist Götze extrem pressingresistent, allerdings scheint Guardiola ihm die strategischen und defensiven Anforderungen der Position im Dreiermittelfeld nicht zuzutrauen. Ich erkenne immer noch Parallelen zu Iniesta, auch wenn Götze noch direkter, tororientierter und weniger weiträumig spielt. Er hat jedoch bei Dortmund gute Ansätze gezeigt, indem er sich als Zehner immer wieder mal zurückfallen ließ, um den Spielaufbau anzukurbeln, wenn nötig. Letztlich zählt aber nur, was unser hochdekorierter Weltklasse-Trainer meint.
Dass Guardiola Kroos indirekt durch einen ausgewiesenen Langpass-Spezialisten ersetzen lässt, deutet zudem darauf hin, dass er sich wirklich überhaupt nicht von ihm trennen wollte und der Vorstand seinen Wunsch, Kroos zu halten, somit nicht erfüllte.
@Riga
Die Frage ist, ob das nicht ein Rückschritt ist. Wenn zwei Spieler für Einen Räume schaffen müssen, weil dieser Dynamik und Handlungsschnelligkeit vermissen lässt, ist das zumindest nicht im Sinne des totalen Fußballs. Man entfernt sich damit vom Ideal, dass alle Positionen möglichst flexibel und fluide übernommen werden können, weil jeder Akteur alles spielen kann. Schweinsteiger entspräche deutlich mehr dem defensivstarken Alleskönner.
Zudem ist Götze extrem pressingresistent, allerdings scheint Guardiola ihm die strategischen und defensiven Anforderungen der Position im Dreiermittelfeld nicht zuzutrauen. Ich erkenne immer noch Parallelen zu Iniesta, auch wenn Götze noch direkter, tororientierter und weniger weiträumig spielt. Er hat jedoch bei Dortmund gute Ansätze gezeigt, indem er sich als Zehner immer wieder mal zurückfallen ließ, um den Spielaufbau anzukurbeln, wenn nötig. Letztlich zählt aber nur, was unser hochdekorierter Weltklasse-Trainer meint.
Dass Guardiola Kroos indirekt durch einen ausgewiesenen Langpass-Spezialisten ersetzen lässt, deutet zudem darauf hin, dass er sich wirklich überhaupt nicht von ihm trennen wollte und der Vorstand seinen Wunsch, Kroos zu halten, somit nicht erfüllte.
Das es vom fussballphilosophischen Standpunkt her ein Rückschritt ist, sehe ich ganz genauso, wenn ich die Passage aus Peps Buch dazunehme, in der Pep eben u.a. Xabi Alonso nennt, wenn es um den alles öffnenden Pass geht, dann habe ich das Gefühl, dass man eben wirklich einen Rollenspieler gesucht hat, den man gezielt einsetzt, wenn man der Meinung ist, dass man gegen den bestimmten Gegner eben einen Spieler braucht, der den Ball über 65 Meter millimetergenau auf den Fuß des Angreifers spielt. Das ist so ein bisschen Ray-Allen-mäßig: Wenn ich für die letzten Sekunden noch einen brauche, der mir zu 95% einen Dreier versenkt, bringe ich eben den Allen. Anders kann ich mir zumindest den Transfer nicht erklären, "alle verteidigen und alle greifen an" kann ich mir mit Xabi nicht vorstellen, schon gar nicht, wenn wir zum Beispiel gegen Bayer Leverkusen spielen, wobei Xabi gerade gegen die mit seinen Diagonalpässen den Unterschied machen kann.
Da liege ich ehrlich gesagt mit Pep auf einer Linie, ich sehe Götze auch nicht als Iniesta, ihm fehlt dieses strategische Gen, wobei wir mit Götze auf der offensiven 8 fast immer in ein 4-2-4 reingeschlittert sind, was wir diese Saison nicht mehr sehen werden, das kann man wohl schon nach den ersten paar Spielen sagen, sonst hätte Götze gegen Wolfsburg sicherlich im ZM gespielt.
Naja, Letzteres sowieso, aber da konnte man eigentlich auch kaum einen Zweifel daran haben.
30.08.2014 - 14:51 Uhr
Ich könnte mir auch sowas vorstellen:
............Neuer............
...Boateng..Benatia..Badstuber
Lahm....Alonso...Thiago....Alaba
....Müller..Lewandowski...Ribery
............Neuer............
...Boateng..Benatia..Badstuber
Lahm....Alonso...Thiago....Alaba
....Müller..Lewandowski...Ribery
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