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Stefan Beinlich [Manager]

06.06.2008 - 17:01 Uhr
Stefan Beinlich [Manager] |#1591
17.04.2012 - 14:50 Uhr
Zitat von Schere:
Dann mach doch mal aus einer null eine eins ? Interviews aller früher war alles Mist und wir haben kein Geld ausgenommen. Ach ja kein Geld (einige Neuzugänge, Trainingslager im Süden, zwei Co - Trainer, Trainingslager vor Spielen).


Der 2. Satz ist sehr schwer zu verstehen.

Was aber zB das Trainingslager im Winter angeht, so war es billiger für die Tage nach Spanien zu fahren, als in Rostock die Rasenheizung anzuwerfen, damit man ordentlich trainieren kann

edit: Was genau ist eigentlich deine Aussage? Dass Beinlich einen schlechten Job macht und deswegen weg muss? So ganz ist mir noch nicht klar, worauf du hinaus willst...

•     •     •

"Der F.C. Hansa hat so gespielt, wie es sich für eine gute Fußball-Elf gehört" (Helenio Herrera)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von espadin am 17.04.2012 um 14:52 Uhr bearbeitet
Stefan Beinlich [Manager] |#1592
17.04.2012 - 15:11 Uhr
Zitat von espadin:
Zitat von Schere:
Dann mach doch mal aus einer null eine eins ? Interviews aller früher war alles Mist und wir haben kein Geld ausgenommen. Ach ja kein Geld (einige Neuzugänge, Trainingslager im Süden, zwei Co - Trainer, Trainingslager vor Spielen).


Der 2. Satz ist sehr schwer zu verstehen.

Was aber zB das Trainingslager im Winter angeht, so war es billiger für die Tage nach Spanien zu fahren, als in Rostock die Rasenheizung anzuwerfen, damit man ordentlich trainieren kann

edit: Was genau ist eigentlich deine Aussage? Dass Beinlich einen schlechten Job macht und deswegen weg muss? So ganz ist mir noch nicht klar, worauf du hinaus willst...


Ich fasse mal zusammen was ich verstehe in seinen letzten Beiträgen:
Ich glaube er will sagen, dass Beinlich quasi überflüssig war und er Null Anteil am Aufstieg hat. Dieser Aufstieg vorherzusehen war weil wir Top-Spieler mit viel Erfahrung+Top-Trainer hatten, Beinlichs Anteil daran wie gesagt Null...

Zum möglichen Abstieg gibt er Beinlich nicht die Schuld (zumindest find ich das nicht), beim Klassenerhalt jedoch war Beinlichs Anteil daran null... (Für mich schließt daraus irgendwie dass Beinlich auch beim Abstieg ja irgendwie nicht schuld ist aber naja...)

Des Weiteren sagt er übertrieben ausgedrückt dass Hansa in Geld schwimmt weil man nen 2.Co-Trainer hat + Trainingslager in Spanien.


PS: Dies ist lediglich meine Interpretation des Geschriebenen:D
Klingt ein wenig als wenn es von einem verbitterten Pieckenhagen geschrieben wurde der immernoch daran knabbert den Job nicht erhalten zu haben.
Stefan Beinlich [Manager] |#1593
17.04.2012 - 17:33 Uhr
Zitat von Schere:
SB hat sich in schweren Zeiten für den FCH bei der überaschenden Rettung und im Abstiegsjahr gegen den FCH gestellt.


Er hat sich gegen die damalige Vereinsführung gestellt, ja. Aber das war ja auch richtig. Wenn man sich die Altlasten (nur die, die nach dem Abstieg geblieben sind) ansieht, kann man der vorherigen Vereinführung ja auch kein gutes Zeugnis ausstellen.

Zitat
Es war egal wieviele Fans weinten und wie viele Angestellte entlassen werden.


Was genau bedeutet? Beinlich hat den Abstieg ja nicht verursacht (und damit das Weinen der Fans und die notwendigen Entlassungen im Verein). Was hätte er denn da tun sollen?

Zitat
Das wichtigste war diesen Job zu bekommen und dafür ließ er sich sehr, sehr gern von der Presse benutzen um Druck auszuüben.


Er hat in schwierigen Zeiten seine Hilfe angeboten, die abgelehnt wurde. Sicherlich brachte das nicht wirklich Ruhe in den Verein, aber wenn man mal zurückblickt, dann wurde bei uns vieles nicht sehr professionell gehandhabt und immer wieder Unruhe in den Verein getragen. Anzeichen dafür gibt es auch noch heute. Ob er sich gern benutzen ließ, lässt sich wohl nicht sagen. Dass einzelne Medien immer wieder ein Interesse daran haben, gegen Hansa zu schießen, lässt sich nicht von der Hand weisen, aber Beinlichs Auftritte waren nicht der Auslöser für die damalige Misere und haben sie auch nicht verstärkt.

Zitat
Aber dann rein gar nichts abzuliefern und in wieder schweren Zeiten dann lieber mal einen Trainer oder Pannewitz der Presse vorzuwerfen um von den eigenen Fehlleistungen abzulenken rundet das Bild zwar ab, finde ich aber nicht gut.


Wie man mit Pannewitz umging, ist eine schwierige Sache. Sicherlich wurden da Fehler gemacht, die aber auf beiden Seiten. Einen Vollmann hat er garantiert nicht der Presse zum Fraß vorgeworfen, im Gegenteil. Die Entlassung fiel im sichtlich schwer. Was soll denn ein Sportdirektor deiner Meinung nach tun? Und wenn Beinlich gar nichts getan hat, wie kann er dann Fehler machen? ;)

Zitat
Alles in allem wünsche ich mir einen sachlichen,selbstkritischen,bescheidenen und vor allem einen Manager der wenigsten eine Trainerlizenz oder ein abgeschlossenes Studium hat.BITTE SUCHEN SIE HERR HOFMANN!


Sachlich, selbstkritisch, bescheiden, alles Attribute die ich Beinlich zuschreiben würde...
Wozu muss der Sportdirektor eine Trainerlizenz haben? Damit er wie in Köln immer gegen den Trainer arbeiten kann? Hat Michael Zorc ne Trainerlizenz? Oder Jörg Schmadtke?
Abgeschlossenes Studium? In was? Grundkenntnisse in BWL sind sicherlich nicht schadend, aber er ist nicht für die Finanzen zuständig, darum kümmern sich andere. Er ist für den sportlichen Bereich zuständig, also muss er sich im Fußball auskennen, davon Ahnung haben. Die erwirbt man sich aber nicht über ein Studium. Auch ein Studium der Sportwissenschaften hilft da nicht weiter.


Für dich hat er also gar nichts gemacht und Schuld an allen Misserfolgen, sogar an denen, die vor seiner Zeit passiert sind. Dass er aber zB im letzten Jahr innerhalb kürzester Zeit in Zusammenarbeit mit dem Trainer (natürlich, wäre doch furchtbar, wenn der Sportdirektor dem Trainer einfach Spieler vorsetzen würde, mit denen er gar nicht arbeiten kann) ein Team zusammengestellt hat, das den sofortigen Wiederaufstieg schaffte, ist ihm also nicht anzurechnen. Interessante These...

Ich hab das ja ein paar Seiten vorher schon geschrieben: Natürlich ist Beinlich nicht unfehlbar, aber wir können uns wohl keine Gedanken machen, wie oft er bei Spielern abgeblitzt sein dürfte, eben weil wir nicht die Mittel haben, um Spieler zu locken. Dass man dann zB einen Marek Mintal noch überzeugen konnte, ist für mich ein Zeichen, dass er seinen Job versteht. Unabhängig davon, wie sich die Erwartungen an Mintal erfüllt haben. (Ich sehe das zB so, dass er durch die recht frühe Verletzung nicht so ins Team gewachsen ist, wie es geplant war und durch die besondere sportliche Situation Marek schließlich eine Rolle übernommen hat, die zwar nicht seine Stärken voll ausschöpft, die aber im Dienst der Mannschaft steht)
Ein Sanou bleibt lieber arbeitslos in der Hoffnung auf andere Angebote, als sich zu uns zu bekennen. Eben weil wir weder die großen Gehälter zahlen können noch einen besonderen Standortvorteil bieten, etwas, was wir lange Jahre hatten als Aushängeschild des Ostens. Diese Zeiten sind aber vorbei. Die Bedingungen, mit denen Beinlich arbeiten muss, sind nicht leicht. Er ist neu in diesem Job. Er darf Fehler machen. Er muss nur aus diesen lernen und sollte sie nicht wiederholen.

Ich möchte mit den Verantwortlichen den eingeschlagenen Weg weitergehen, ausgenommen Wolfgang Wolf. Das liegt aber eher daran, dass ich ihn nicht für einen Trainer halte, der langfristig etwas aufbauen kann. Und Nachhaltigkeit und Konstanz, eben langfristiges Denken und Arbeiten, das wünsche ich mir bei uns. (Klar, Fußball ist Tagesgeschäft, was Ruhe aber bringen kann, zeigt Augsburg gerade. Da wurde Luhukay vor Saisonbeginn eine bedingungslose Jobgarantie gegeben. Er konnte in Ruhe arbeiten und nun sieht es doch recht gut für ein 2. Jahr in Liga 1 aus).

edit: Ich hab das zwar im entsprechenden Thread schon geschrieben, schadet aber nichts, wenn es hier nochmal steht:

Egal wie ich zum Trainer Wolf stehe, ich bin ihm dankbar, dass er diese schwierige Aufgabe übernommen hat und wir immer noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben. Das rechne ich ihm hoch an.

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"Der F.C. Hansa hat so gespielt, wie es sich für eine gute Fußball-Elf gehört" (Helenio Herrera)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von espadin am 17.04.2012 um 17:38 Uhr bearbeitet
Stefan Beinlich [Manager] |#1594
17.04.2012 - 18:44 Uhr
Stefan Beinlich hat noch Vertrag. Nach 2 extremen Jahren wird er in der 3.Saison nachweisen müssen, dass er auf den Posten gehört und kein Azubi mehr ist.
Die hier oft benutzte Dauerausrede "Kein Geld da" wird nicht ewig ziehen.
Stefan Beinlich [Manager] |#1595
17.04.2012 - 21:03 Uhr
Zitat von nowo:
Stefan Beinlich hat noch Vertrag. Nach 2 extremen Jahren wird er in der 3.Saison nachweisen müssen, dass er auf den Posten gehört und kein Azubi mehr ist.
Die hier oft benutzte Dauerausrede "Kein Geld da" wird nicht ewig ziehen.


Ich sage es ist keine Ausrede,
ABER bleiben wir drin stehen wir finanziell etwas entspannter da, was dieses Hinderniss kleiner macht.

In Liga 3 wären wir eine Mannschaft mit einem der höchsten Etats, also auch da das Hinderniss geringer allein weil es um schwächere bezahlbarere Spieler geht
Stefan Beinlich [Manager] |#1596
17.04.2012 - 21:13 Uhr
Zitat von chrischi87:
Zitat von nowo:
Stefan Beinlich hat noch Vertrag. Nach 2 extremen Jahren wird er in der 3.Saison nachweisen müssen, dass er auf den Posten gehört und kein Azubi mehr ist.
Die hier oft benutzte Dauerausrede "Kein Geld da" wird nicht ewig ziehen.


Ich sage es ist keine Ausrede,
ABER bleiben wir drin stehen wir finanziell etwas entspannter da, was dieses Hinderniss kleiner macht.

In Liga 3 wären wir eine Mannschaft mit einem der höchsten Etats, also auch da das Hinderniss geringer allein weil es um schwächere bezahlbarere Spieler geht


Die Frage ist, was von dem Etat nach diversen Abzügen effektiv für die Mannschaft zur Verfügung steht.
Da steht ein Verein mit nahezu dem halben Etat plötzlich besser da als wir.
Stefan Beinlich [Manager] |#1597
17.04.2012 - 21:32 Uhr
Zitat von nowo:


Die Frage ist, was von dem Etat nach diversen Abzügen effektiv für die Mannschaft zur Verfügung steht.
Da steht ein Verein mit nahezu dem halben Etat plötzlich besser da als wir.


Unsere Verantwortlichen sprechen ja im Grunde immer "nur" vom Lizenzspieleretat. Mit diesem sollen wir im oberen Drittel landen.
Stefan Beinlich [Manager] |#1598
21.04.2012 - 23:59 Uhr
Hier mal was Interessantes vom Bundes-Jogi zum Thema Bundesliga-Manager. Weiß nicht genau wohin damit. Aber da Beinlich unser Manager ist und genau dafür verantwortlich ist was Jogi anspricht, finde ich, dass es hier durchaus reinpasst.

Löw: „Wichtig ist auch ein gutes Gefühl für Trainer- und Transferentscheidungen, um vor allem eine Philosophie für den Verein zu entwickeln. Das hat für mich höchste Priorität. Das ist wegweisend für viele Fragen: Für was stehen wir im Verein? Was für einen Fußball wollen wir spielen? Wie sieht unsere Nachwuchsarbeit aus?“
... Du musst doch einen Trainer holen, der für die Vereins-Philosophie steht. Berlin holt sich drei oder vier verschiedene Philosophien in einem Jahr. Da kann man sich ausrechnen, dass das nicht auf fruchtbaren Boden fällt. Diese ständigen Trainer-Wechsel sorgen dafür, dass am Ende nichts mehr zusammenpasst.“
... Ich sehe bei manchen Vereinen keine Entwicklung, es werden häufig ähnliche Fehler gemacht – aufgeblähte Kader, viele mittelmäßige Spieler. Dabei gibt es Potenzial in vielen Vereinen, Freiburg zeigt das ja gerade. Diesen Mut wünsche ich mir besonders bei Vereinen, die nicht die ganz großen Ambitionen haben.“
Löw: „Grundsätzlich ist es doch so, dass einige Vereine ein tolles Stadion und begeisterungsfähige Fans haben, aber man nicht die optimale Identifikation spürt. Mein Wunsch ist es, dass Trainer auch einen gewissen Mut haben, vorbehaltlos auf junge, gut ausgebildete Spieler zu setzen. Die sind in allen Vereinen zweifelsohne vorhanden.“

Das ganze Interview hier:
http://www.bild.de/sport/fussball/joachim-loew/spricht-mit-beckenbauer-und-netzer-ueber-den-deutschen-fussball-23773152.bild.html


Recht hat er, wo wir wieder bei einem einheitlichen Spielsystem für alle Hansa-Mannschaften wären - vom Jugendbereich bis zu den Profis.

Der Verein zählt! Doch dazu müssen Strukturen geschaffen werden und im sportlichen Bereich ist der Manager halt zuständig.

Also ran an die Arbeit Herr Beinlich. Die Kogge braucht wieder sportlichen Fahrtwind.
Stefan Beinlich [Manager] |#1599
22.04.2012 - 15:08 Uhr
Finde, dass das, was Paule für diese Saison eingekauft hat, NUR Schrott war.
Neuaufbau.... OHNE Paule OHNE Wolf wäre jetzt das Gescheiteste.

•     •     •

Große Liebe: F.C. Hansa Rostock
Große Sympathie: FK Austria Wien, VfB Eichstätt, AFC Sunderland
Stefan Beinlich [Manager] |#1600
22.04.2012 - 15:16 Uhr
Zitat von Thesker:
Zitat von Wiesl:
Finde, dass das, was Paule für diese Saison eingekauft hat, NUR Schrott war.
Neuaufbau.... OHNE Paule OHNE Wolf wäre jetzt das Gescheiteste.


Und hoffentlich OHNE dich!


Was soll das denn hier?

•     •     •

Wo die grünen Wiesen leuchten weit und breit,
wo die Ähren wogen zu der Erntezeit,
von den Kiefernwäldern bis zum Ostseestrand,
da ist meine Heimat Mecklenburger Land.
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