Stefan Beinlich [Manager]
06.06.2008 - 17:01 Uhr
26.03.2012 - 14:42 Uhr
Zitat von hanseat:
Zitat von toeffing:
Zitat von HROyal:
Zitat von ____ROSTOCKER65:
Ich glaube und wünsche mir auch das ein WW nicht weiter Trainer bei uns sein wird.
Aber sowas von.
Es reicht ein Blick in die Vergangenheit wie erfolgreich es war mit den Trainern einer Liga tiefer weiter zu machen. :rolleyes
Herr Baumgart kann seine Sachen auch gleich packen.Seine Verpflichtung ist mir bis heute ein großes Rätsel.
der moderne trainer von heute hat nun mal 2 co trainer an seiner seite. baumi als alter hanseat hat sich da angeboten.
wenn man will kann man aber auch an allem und jedem rum kritisieren...zum kotzen!!! :grrr
Baumi hat sich nicht als "alter Hanseat" angeboten, sondern durch das gute Verhältnis zu WW! Die beiden kennen und schätzen sich seit ihrer gemeinsamen Zeit in WOB und es war bereits besprochen, dass Baumi unter WW Co-Trainer, wird, sobald WW selbst wieder irgendwo unterkommt. Dass sie nun "ausgerechnet" in Rostock als Trainerteam anfangen, war purer Zufall.
das wissen wir ja alle. aber der aspekt, das baumi ein hanseat aus alten erfolgreichen zeit ist hat die entscheidung ihn einzustellen mit sicherheit sehr einfach gemacht!!
Zitat von toeffing:
Zitat von HROyal:
Zitat von ____ROSTOCKER65:
Ich glaube und wünsche mir auch das ein WW nicht weiter Trainer bei uns sein wird.
Aber sowas von.
Es reicht ein Blick in die Vergangenheit wie erfolgreich es war mit den Trainern einer Liga tiefer weiter zu machen. :rolleyes
Herr Baumgart kann seine Sachen auch gleich packen.Seine Verpflichtung ist mir bis heute ein großes Rätsel.
der moderne trainer von heute hat nun mal 2 co trainer an seiner seite. baumi als alter hanseat hat sich da angeboten.
wenn man will kann man aber auch an allem und jedem rum kritisieren...zum kotzen!!! :grrr
Baumi hat sich nicht als "alter Hanseat" angeboten, sondern durch das gute Verhältnis zu WW! Die beiden kennen und schätzen sich seit ihrer gemeinsamen Zeit in WOB und es war bereits besprochen, dass Baumi unter WW Co-Trainer, wird, sobald WW selbst wieder irgendwo unterkommt. Dass sie nun "ausgerechnet" in Rostock als Trainerteam anfangen, war purer Zufall.
das wissen wir ja alle. aber der aspekt, das baumi ein hanseat aus alten erfolgreichen zeit ist hat die entscheidung ihn einzustellen mit sicherheit sehr einfach gemacht!!
26.03.2012 - 14:46 Uhr
Zitat von toeffing:
Das wissen wir ja alle. aber der aspekt, das baumi ein hanseat aus alten erfolgreichen zeit ist hat die entscheidung ihn einzustellen mit sicherheit sehr einfach gemacht!!
Träum mal weiter.
So wie Baumgart das letzte Mal vom Hof gejagdt wurde ist es alles andere als eine Herzensangelegenheit.Das hat er in seinen Interviews auch deutlich gemacht.Er ist nich Co-Trainer weil es sein Heimatverein ist sondern weil WW hier angestellt wird.
Trotzdem ist mir bei unserem knappen Budget nicht klar warum wir zwei Co-Trainer bezahlen.
Das wissen wir ja alle. aber der aspekt, das baumi ein hanseat aus alten erfolgreichen zeit ist hat die entscheidung ihn einzustellen mit sicherheit sehr einfach gemacht!!
Träum mal weiter.
So wie Baumgart das letzte Mal vom Hof gejagdt wurde ist es alles andere als eine Herzensangelegenheit.Das hat er in seinen Interviews auch deutlich gemacht.Er ist nich Co-Trainer weil es sein Heimatverein ist sondern weil WW hier angestellt wird.
Trotzdem ist mir bei unserem knappen Budget nicht klar warum wir zwei Co-Trainer bezahlen.
26.03.2012 - 16:21 Uhr
Für SB, sofern er denn im Amt bleibt, geht es jetzt darum schnellstmöglich eine schlagkräftige Mannschaft für die nächste Saison zusammenzustellen und einen neuen Trainer zu suchen, es sei denn er will Wolf behalten.
Ich kann momentan nicht sagen, ob ich es begrüßen würde mit Beinlich und/oder Wolf in die 3. Liga zu gehen...
Ich kann momentan nicht sagen, ob ich es begrüßen würde mit Beinlich und/oder Wolf in die 3. Liga zu gehen...
26.03.2012 - 17:08 Uhr
Zitat von hanseat:
Zitat von hansafan87:
Für SB, sofern er denn im Amt bleibt, geht es jetzt darum schnellstmöglich eine schlagkräftige Mannschaft für die nächste Saison zusammenzustellen und einen neuen Trainer zu suchen, es sei denn er will Wolf behalten.
Ich kann momentan nicht sagen, ob ich es begrüßen würde mit Beinlich und/oder Wolf in die 3. Liga zu gehen...
Beinlich ja, Wolf nein.
Beinlich ja, weil ein anderer Manager auch keine besseren Rahmenbedingungen vorfinden würde als er. Er hätte evtl. andere, möglicherweise auch mehr Kontake, ob das dann aber ausreicht um echte Verstärkungen nach Rostock locken zu können, wage ich zu bezweifeln.
Wolf nein, weil ich der Meinung bin, die Zeit der ausgelutschten und verbrauchten Trainer, für die Hansa nur die nächste Durchgangsstation in ihrer Laufbahn ist, sollte langsam mal ein Ende haben. Von mir aus kann man gerne einen jungen, relativ unbekannten Nachwuchs-Trainer holen (und sei es aus der 4., 5. oder 6. Liga), ihm das Vertrauen aussprechen, die nötige Zeit geben und versuchen auch unter Einbeziehung der eigenen Jugend endlich mal wieder etwas aufzubauen. Und wenn man dafür ein paar Jahre Drittliga-Mittelmaß ertragen muss, dann ist es eben so. Aber dieses dauernde Für die 2. Liga zu schlecht, für die 3. Liga (möglicherweise) zu gut, geht doch auf keine Kuhhaut mehr. Mittelfristig eine Mannschaft aufbauen, die in der 2. Liga auch bestehen und Spieler formen, mit denen man dann auch mal wieder Transfererlöse erzielen kann, fänd ich wesentlich sinnvoller als dieses andauernde Trainergewechsel und das Zusammensammeln limitierter Mittelklassespieler, die schon vorher nichts gerissen haben.
Die Frage ist doch, ob man heute noch eine Mannschaft "formen" kann?
Die Guten wären doch weg, bevor man den Aufstieg geschafft hat.
Zitat von hansafan87:
Für SB, sofern er denn im Amt bleibt, geht es jetzt darum schnellstmöglich eine schlagkräftige Mannschaft für die nächste Saison zusammenzustellen und einen neuen Trainer zu suchen, es sei denn er will Wolf behalten.
Ich kann momentan nicht sagen, ob ich es begrüßen würde mit Beinlich und/oder Wolf in die 3. Liga zu gehen...
Beinlich ja, Wolf nein.
Beinlich ja, weil ein anderer Manager auch keine besseren Rahmenbedingungen vorfinden würde als er. Er hätte evtl. andere, möglicherweise auch mehr Kontake, ob das dann aber ausreicht um echte Verstärkungen nach Rostock locken zu können, wage ich zu bezweifeln.
Wolf nein, weil ich der Meinung bin, die Zeit der ausgelutschten und verbrauchten Trainer, für die Hansa nur die nächste Durchgangsstation in ihrer Laufbahn ist, sollte langsam mal ein Ende haben. Von mir aus kann man gerne einen jungen, relativ unbekannten Nachwuchs-Trainer holen (und sei es aus der 4., 5. oder 6. Liga), ihm das Vertrauen aussprechen, die nötige Zeit geben und versuchen auch unter Einbeziehung der eigenen Jugend endlich mal wieder etwas aufzubauen. Und wenn man dafür ein paar Jahre Drittliga-Mittelmaß ertragen muss, dann ist es eben so. Aber dieses dauernde Für die 2. Liga zu schlecht, für die 3. Liga (möglicherweise) zu gut, geht doch auf keine Kuhhaut mehr. Mittelfristig eine Mannschaft aufbauen, die in der 2. Liga auch bestehen und Spieler formen, mit denen man dann auch mal wieder Transfererlöse erzielen kann, fänd ich wesentlich sinnvoller als dieses andauernde Trainergewechsel und das Zusammensammeln limitierter Mittelklassespieler, die schon vorher nichts gerissen haben.
Die Frage ist doch, ob man heute noch eine Mannschaft "formen" kann?
Die Guten wären doch weg, bevor man den Aufstieg geschafft hat.
26.03.2012 - 19:07 Uhr
Ich bringe nur das Beispiel Paderborn, da hat sich eine Mannschaft gefunden und mit ihrer Taktik Systematisch weiterentwickelt, mit einem Relativ Jungen Trainer denn vorher niemand gekannt hat. Paderborn verdient von mir allen Respekt, bei den Spielern wo sich nie ein Schwein interessiert hat kämpfen diese Saison um den Aufstieg, da wurde z.b eine Mannschaft geformt.
26.03.2012 - 20:58 Uhr
Zitat von hanseat:
Zitat von hansafan87:
Für SB, sofern er denn im Amt bleibt, geht es jetzt darum schnellstmöglich eine schlagkräftige Mannschaft für die nächste Saison zusammenzustellen und einen neuen Trainer zu suchen, es sei denn er will Wolf behalten.
Ich kann momentan nicht sagen, ob ich es begrüßen würde mit Beinlich und/oder Wolf in die 3. Liga zu gehen...
Beinlich ja, Wolf nein.
Beinlich ja, weil ein anderer Manager auch keine besseren Rahmenbedingungen vorfinden würde als er. Er hätte evtl. andere, möglicherweise auch mehr Kontake, ob das dann aber ausreicht um echte Verstärkungen nach Rostock locken zu können, wage ich zu bezweifeln.
Wolf nein, weil ich der Meinung bin, die Zeit der ausgelutschten und verbrauchten Trainer, für die Hansa nur die nächste Durchgangsstation in ihrer Laufbahn ist, sollte langsam mal ein Ende haben. Von mir aus kann man gerne einen jungen, relativ unbekannten Nachwuchs-Trainer holen (und sei es aus der 4., 5. oder 6. Liga), ihm das Vertrauen aussprechen, die nötige Zeit geben und versuchen auch unter Einbeziehung der eigenen Jugend endlich mal wieder etwas aufzubauen. Und wenn man dafür ein paar Jahre Drittliga-Mittelmaß ertragen muss, dann ist es eben so. Aber dieses dauernde Für die 2. Liga zu schlecht, für die 3. Liga (möglicherweise) zu gut, geht doch auf keine Kuhhaut mehr. Mittelfristig eine Mannschaft aufbauen, die in der 2. Liga auch bestehen und Spieler formen, mit denen man dann auch mal wieder Transfererlöse erzielen kann, fänd ich wesentlich sinnvoller als dieses andauernde Trainergewechsel und das Zusammensammeln limitierter Mittelklassespieler, die schon vorher nichts gerissen haben.
Das ist sicherlich richtig, aber wo bekommt man mit den finanziellen Mitteln Spieler her, die mer als limitierte Mittelklassespieler sind?
Zitat von hansafan87:
Für SB, sofern er denn im Amt bleibt, geht es jetzt darum schnellstmöglich eine schlagkräftige Mannschaft für die nächste Saison zusammenzustellen und einen neuen Trainer zu suchen, es sei denn er will Wolf behalten.
Ich kann momentan nicht sagen, ob ich es begrüßen würde mit Beinlich und/oder Wolf in die 3. Liga zu gehen...
Beinlich ja, Wolf nein.
Beinlich ja, weil ein anderer Manager auch keine besseren Rahmenbedingungen vorfinden würde als er. Er hätte evtl. andere, möglicherweise auch mehr Kontake, ob das dann aber ausreicht um echte Verstärkungen nach Rostock locken zu können, wage ich zu bezweifeln.
Wolf nein, weil ich der Meinung bin, die Zeit der ausgelutschten und verbrauchten Trainer, für die Hansa nur die nächste Durchgangsstation in ihrer Laufbahn ist, sollte langsam mal ein Ende haben. Von mir aus kann man gerne einen jungen, relativ unbekannten Nachwuchs-Trainer holen (und sei es aus der 4., 5. oder 6. Liga), ihm das Vertrauen aussprechen, die nötige Zeit geben und versuchen auch unter Einbeziehung der eigenen Jugend endlich mal wieder etwas aufzubauen. Und wenn man dafür ein paar Jahre Drittliga-Mittelmaß ertragen muss, dann ist es eben so. Aber dieses dauernde Für die 2. Liga zu schlecht, für die 3. Liga (möglicherweise) zu gut, geht doch auf keine Kuhhaut mehr. Mittelfristig eine Mannschaft aufbauen, die in der 2. Liga auch bestehen und Spieler formen, mit denen man dann auch mal wieder Transfererlöse erzielen kann, fänd ich wesentlich sinnvoller als dieses andauernde Trainergewechsel und das Zusammensammeln limitierter Mittelklassespieler, die schon vorher nichts gerissen haben.
Das ist sicherlich richtig, aber wo bekommt man mit den finanziellen Mitteln Spieler her, die mer als limitierte Mittelklassespieler sind?
26.03.2012 - 21:06 Uhr
Zitat von Chessplayer1899:
Und dennoch, diese Erfolgsfans legten am Anfang dieser Saison die Latte
wieder so hoch (gesicherter Mittelfeldplatz), dass das Überspringen nahezu
unmöglich war. Anstatt sich dann aber die eigene Fehlanalyse einzugestehen
wurden die Ursachen immer bei anderen gesucht.
Die Latte wurde nicht von Erfolgsfans in diese Höhe gelegt. Vielmehr war man anscheinend im Verein vom überraschenden Erfolg des Aufstiegs derart berauscht, dass man sofort nach höheren Zielen rief: "Gemeinsam Stück für Stück der 1.Liga entgegen."
Und welches Zeichen hat man denn mit der Verpflichtung von Marek Mintal gesetzt?
Nein, die Ursache für die hohe Erwartungshaltung bei vielen Fans liegt im Verein selbst.
Und ein Eingeständnis einer Fehlanalyse erwarte ich von der Vereinsführung, nicht von Fans.
Zitat von Chessplayer1899:
Unser Verein steht am Abgrund. Dieser Fakt ist nicht auf das Wirken von
Beinlich, Hofmann und Keler zurückzuführen. Beinlich ist nicht der „Retter“
mit der höchsten Fachkompetenz als Manager. Dies hatte er auch nie
behauptet und sich stets als Lernender bezeichnet. Beinlich ist auf Hansa
nicht angewiesen. Ob Hansa auf ihn angewiesen ist, vermag ich nicht zu
beurteilen. Fakt ist aber, er ist in dieser Position weil es die Fans zuvor
so forderten und sich damit gegen die Interessen des Aufsichtsrates
durchsetzen.
Nach nicht einmal zwei Jahren und einer Aufstiegssaison alles in Frage zu
stellen sehe ich als nicht zielführend an.
Den „Retter“ mit der höchsten Fachkompetenz als Manager kann Hansa nicht bezahlen.
Aber der klamme Verein kann sich auch nicht noch einmal so viele Fehltransfers leisten wie in dieser Saison.
Stefan Beinlich kam als Identifikationsfigur und alles was er anfasste, wurde zu Gold.
In der 2.Saison misslang nahezu alles.
Da ist es doch legitim zu fragen, wieviel % (Un-)Glück und wieviel % Fach(in)kompetenz jeweils die Ursache waren.
Noch eine Saison als Lernender? Man wird sie Stefan Beinlich sicherlich zugestehen, aber dann muss er seine Gesellenprüfung bestehen.
Für den Verein kann man nur hoffen, dass er das schafft.
Vom Hoffnungsträger zum Totengräber - wer sollte ihm diese Karriere wünschen?
Und dennoch, diese Erfolgsfans legten am Anfang dieser Saison die Latte
wieder so hoch (gesicherter Mittelfeldplatz), dass das Überspringen nahezu
unmöglich war. Anstatt sich dann aber die eigene Fehlanalyse einzugestehen
wurden die Ursachen immer bei anderen gesucht.
Die Latte wurde nicht von Erfolgsfans in diese Höhe gelegt. Vielmehr war man anscheinend im Verein vom überraschenden Erfolg des Aufstiegs derart berauscht, dass man sofort nach höheren Zielen rief: "Gemeinsam Stück für Stück der 1.Liga entgegen."
Und welches Zeichen hat man denn mit der Verpflichtung von Marek Mintal gesetzt?
Nein, die Ursache für die hohe Erwartungshaltung bei vielen Fans liegt im Verein selbst.
Und ein Eingeständnis einer Fehlanalyse erwarte ich von der Vereinsführung, nicht von Fans.
Zitat von Chessplayer1899:
Unser Verein steht am Abgrund. Dieser Fakt ist nicht auf das Wirken von
Beinlich, Hofmann und Keler zurückzuführen. Beinlich ist nicht der „Retter“
mit der höchsten Fachkompetenz als Manager. Dies hatte er auch nie
behauptet und sich stets als Lernender bezeichnet. Beinlich ist auf Hansa
nicht angewiesen. Ob Hansa auf ihn angewiesen ist, vermag ich nicht zu
beurteilen. Fakt ist aber, er ist in dieser Position weil es die Fans zuvor
so forderten und sich damit gegen die Interessen des Aufsichtsrates
durchsetzen.
Nach nicht einmal zwei Jahren und einer Aufstiegssaison alles in Frage zu
stellen sehe ich als nicht zielführend an.
Den „Retter“ mit der höchsten Fachkompetenz als Manager kann Hansa nicht bezahlen.
Aber der klamme Verein kann sich auch nicht noch einmal so viele Fehltransfers leisten wie in dieser Saison.
Stefan Beinlich kam als Identifikationsfigur und alles was er anfasste, wurde zu Gold.
In der 2.Saison misslang nahezu alles.
Da ist es doch legitim zu fragen, wieviel % (Un-)Glück und wieviel % Fach(in)kompetenz jeweils die Ursache waren.
Noch eine Saison als Lernender? Man wird sie Stefan Beinlich sicherlich zugestehen, aber dann muss er seine Gesellenprüfung bestehen.
Für den Verein kann man nur hoffen, dass er das schafft.
Vom Hoffnungsträger zum Totengräber - wer sollte ihm diese Karriere wünschen?
26.03.2012 - 21:44 Uhr
Zitat von Chessplayer1899:
Zitat von BodoBallermann:
Zitat von nowo:
Zitat von HROyal:
So Herr Beinlich sie sind gefragt.
Ich würde einen Schritt weiter gehen: 17 Punkte aus 27 Spielen sind nicht nur Vereins-Negativ-Rekord, sondern sollten auch Anlass genug sein, Beinlichs Position im Verein zu hinterfragen.
...Martin Pickenhagen, bitte übernehmen.
Zitat von Gustaw:
Schaumermal was passieren wird?
Ich hätte es ihm so gegönnt, aber leider ist keine gute Entwicklung
eingetreten und die Chance auf einen Verbleib in Liga 2 nur noch sehr
gering.
Irgendwie spürt man ihn auch nicht. ich hätte in dieser Phase wegweisende
Impulse und Statements, Aufmunterung, Korrekturen... erwartet. Das wirkt
alles irgendwie resignativ?
Täusche ich mich etwa?
Eins ist klar, ein Übergang zur Tagesordnung kann es nicht einfach geben.
Nur eine kraftvolle und glaubwürdige Zuversicht berechtigt zum
Weitermachen in dieser Position.
Um es mit Dieter zu sagen "siegen oder fliegen", dass scheint für Hansas
Fans zu gelten. Schade, denn Kontinuität ist für den langfristigen Erfolg
wichtig und für diesen muss man auch Zeit haben ein Tal zu überwinden.
Es ist schon erstaunlich mit welcher Dreistigkeit einige hier im Forum
Vollmann und Beinlich einige Zeit lang über jeden Zweifel erhaben sein
lassen und beide später gnadenlos fallen lassen. Wen das Geschwätz von
gestern nicht interessiert macht sich und seine Aussagen nicht glaubwürdig.
Hansa ist mit einer bestenfalls mittelmäßigen Drittligamannschaft
aufgestiegen. In der Aufstiegssaison kam alles positive zusammen, so wie in
dieser Saison das Glück komplett ausbleibt. Hansa hatte kein Geld für
notwendige Verstärkungen, auch weil es hier in diesem Forum viele Mitläufer
gab, die vor Jahren Maronn, Schlünz und Co. für kompetent hielten und so
zusahen, wie Hansa schon in der Aufstiegssaison in die erste Liga den
Grundstein für den späteren Niedergang legte.
Und dennoch, diese Erfolgsfans legten am Anfang dieser Saison die Latte
wieder so hoch (gesicherter Mittelfeldplatz), dass das Überspringen nahezu
unmöglich war. Anstatt sich dann aber die eigene Fehlanalyse einzugestehen
wurden die Ursachen immer bei anderen gesucht. Mal waren es die unfähigen
Spieler (u.a. Gusche, Wiemann, Pelzer, Schied, Semmer), mal war es der
unfähige Trainer (erst der zuvor gefeierte Vollmann, später der ebenfalls
zuvor gefeierte Wolff), mal waren es die Schiedsrichter und manchmal war es
auch das fehlende Glück. Und nun wird also Beinlich in Frage gestellt. Ach
das Leben kann so leicht sein wenn man sich um sein Geschwätz von gestern
nicht kümmert und bei Misserfolgen einfach die jeweils Verantwortlichen als
die Schuldigen ausmacht wie die Sau durchs Dorf treibt.
Da wurde Beinlich über zwei Jahre lang von vielen hier gefordert und als er
dann kam auch gefeiert. Diese Feier ging eine Saison lang weiter und viele
klopften sich wegen des Beinlichs auf die Schulter, nach dem Motto: „Habe
ich doch immer gesagt“. Nun gut, es läuft eine Saison nicht und schon soll
der Nächste ran.
Beinlich stellte eine Mannschaft zusammen, der Gustaw einen gesicherten
Mittelfeldplatz zutraute. Er trennte sich auch entgegen der eigenen
Überzeugung vom Trainer, ganz so wie es Gustaw und das Umfeld als notwendig
ansah. Und er holte Wolff, dem Gustaw sehr viel zutraute. Und dann verliert
Hansa immer noch und Gustaw ist auch in dieser Situation nicht sprachlos und
findet schnell die Ursache hierfür. Der aktuelle Trainer ist einfach zu
blind und sieht die Unfähigkeit einiger Spieler nicht und lässt die Messis,
Xavis und Iniestas von Hansa einfach auf der Bank sitzen und lässt frech
die falschen Spieler spielen. Und der Beinlich haut nicht lautstark
dazwischen. Da durfte Gustaw von Beinlich schon etwas anderes erwarten,
kannte man Beinlich doch als Lautsprecher der Nation. So eininfach kann
Fußball sein.
Ganz ehrlich, auf solche Erfolgsfans kann jeder Verein gut verzichten. Wer
von außen nur Unruhe stiftet, weil er wie Bildzeitung oder Bush nur
zwischen gut und böse bzw. Erfolg und Nichterfolg unterscheiden kann und
seine Meinung lediglich ein Haltbarkeitsdatum bis zur nächsten Niederlage
hat, sollte sich woanders beweisen und nicht hier seinen Intellekt zur Schau
stellen wollen. Sich damit positiv vom Durchschnitt abzusetzen ist im
im Hansaforum nicht so herausfordernd und weiterbringen wird es unseren
Verein auch nicht.
Unser Verein steht am Abgrund. Dieser Fakt ist nicht auf das Wirken von
Beinlich, Hofmann und Keler zurückzuführen. Beinlich ist nicht der „Retter“
mit der höchsten Fachkompetenz als Manager. Dies hatte er auch nie
behauptet und sich stets als Lernender bezeichnet. Beinlich ist auf Hansa
nicht angewiesen. Ob Hansa auf ihn angewiesen ist, vermag ich nicht zu
beurteilen. Fakt ist aber, er ist in dieser Position weil es die Fans zuvor
so forderten und sich damit gegen die Interessen des Aufsichtsrates
durchsetzen.
Nach nicht einmal zwei Jahren und einer Aufstiegssaison alles in Frage zu
stellen sehe ich als nicht zielführend an.
Die Dinge zu überzeichnen, bis sie hinreichend zur eigenen Argumentationslinie gehören ist auch ein Stilmittel lieber Schachspieler. ;)
Jawohl, die Entscheidung für Beinlich war richtig. Was davor war, ging nicht mehr. da haben wir keine zwei Meinungen.
Die Entscheidung PV zu holen, war auch sehr richtig.
Ich war aber nicht damit einverstanden, ihm nach dem Aufstieg einen längerfristigen Vertrag zu geben.
Offensichtlich kam eben der von dir so überaus geschätzte PV einfach nicht klar mit der Liga 2. Das ist Fakt. Paule hat das aus meiner Sicht einfach zu spät gemerkt oder wollte sich das nicht wirklich aus Sympathie zu PV zugestehen. Das war ein Fehler. ich glaube auch nicht, dass ihn, so wie du das hier vielleicht einreden willst nur der äußere Druck dazu bewogen hat. Nein es war sicherlich die Erkenntnis, dass PV es nicht schafft die Liga zu halten und zudem auch seine Einschätzung z. B. mit einem Fels in der Brandung (Kostal) das schon irgendwie zu packen sei.
Vorne hat PV keine Baustelle gesehen. Er glaubte, dass die für mich richtige Entscheidung fùr Mintal ausreichen würde, hinreichend Tore zu erzielen. So wurde auch das System auf Mintal und weg von einer wunderbar eingespielten Ziege Lartey und Jänicke Formation umgestellt. Statt Mintal vor diese eingespielte und auch schnelle Formation als Sturmspitze zu stellen, sollte Mintal Regisseur sein, um fortan Semmer bzw. später Schied auf die Reise ins nowhere zu schicken.
Nur fand der Ball nie den Weg ins Tor.
Auf der 6 entstand ein riesiges Loch, weil aus disziplinarischen Gründen oder sonstwie Kommunikationsstörungen Pannewitz ausgemustert wurde.
Auch hat PV nicht gemerkt, dass die sehr loyalen aber wenig spielstarken Außenverteidiger dem Liganiveau nicht entsprechen können. Sie unterstùtzen zwar die Gruppendynamik, können aber leider ihre gedachte Häuptlingfunktion nicht realisieren. Sie rauszunehmen, traut PV sich nicht.
So nehmen die Dinge ihren Lauf. PV hat keinen Erfolg, bleibt aber ein sehr sympathischer und redegewandter Trainer, der zudem auch noch in der Lage ist, die jeweils richtige Analyse des Scheiterns in stoischer Ruhe vorzutragen. Das macht ihn für Paule noch weniger greifbar, zumal PV auch den sicheren Verbleib in der Liga in Aussicht stellt.
Unter Tränen entlässt SB PV. Das erste Mal ist wahrscheinlich immer schwer. Nachvollziehbar.
Mit dem Trainerwechsel werden aus meiner Sicht auch energisch die Baustellen angegangen. Verteidigung und Sturm. Weg vom Nachvornedreschen und hin zum genauen Kurzpassspiel, welches zuletzt bei PV vollkommen verloren gegangen war. Geht doch, habe ich mir gedacht.
Mit dem Spiel gegen Bremen (zwar nur ein Testspiel) und dem Spiel gegen Duisburg sehe ich sehr gute Ansätze. Auch die Entdeckung von Jordanov ist spitze. Da war die Hoffnung auf den turnaround zugegen.
Leider setzt Wolf in der Folge wieder zu sehr auf die vermeintliche mannschaftliche Geschlossenheit, statt die Risikospieler rauszunehmen. Da ist er wie gelähmt und traut seinem anfänglichen Mut selber nicht mehr. Wieso eigentlich nicht mehr?
Das ist der Punkt, an dem auch ein Sportdirektor "intern" eingreifen darf, um die seinerzeit von PB betonte vereinseitige systematische Vorgabe zu machen.
Den Beweis für die von ihm selbst gestellte systemische VORGABE im Hinblick auf Konzept, Formation, Spielweise und auch Taktik ist er aus meiner Sicht "bisher" schuldig geblieben. Ich habe überdies den Eindruck, dass ihm das Ganze ùber den Kopf wächst und er sich versteckt.
Ich bin mal gespannt. Es kann noch gelingen. Zwei Siege hintereinander und die Welt sieht wieder freundlicher aus.
Wie das geht, wisst ihr.
> Die Risikospieler raus und den Dicken auf der 6.
Hier will keiner PB und Wolf loswerden. Eine langfristige und kontinuierliche Zusammenarbeit, eben nicht aus Gründen der Vetternschaft ist doch das, was wir beide wollen. Aber ein Festhalten am Falschen geht eben nicht.
Da ist das Leben eben knallhart.
Zitat von BodoBallermann:
Zitat von nowo:
Zitat von HROyal:
So Herr Beinlich sie sind gefragt.
Ich würde einen Schritt weiter gehen: 17 Punkte aus 27 Spielen sind nicht nur Vereins-Negativ-Rekord, sondern sollten auch Anlass genug sein, Beinlichs Position im Verein zu hinterfragen.
...Martin Pickenhagen, bitte übernehmen.
Zitat von Gustaw:
Schaumermal was passieren wird?
Ich hätte es ihm so gegönnt, aber leider ist keine gute Entwicklung
eingetreten und die Chance auf einen Verbleib in Liga 2 nur noch sehr
gering.
Irgendwie spürt man ihn auch nicht. ich hätte in dieser Phase wegweisende
Impulse und Statements, Aufmunterung, Korrekturen... erwartet. Das wirkt
alles irgendwie resignativ?
Täusche ich mich etwa?
Eins ist klar, ein Übergang zur Tagesordnung kann es nicht einfach geben.
Nur eine kraftvolle und glaubwürdige Zuversicht berechtigt zum
Weitermachen in dieser Position.
Um es mit Dieter zu sagen "siegen oder fliegen", dass scheint für Hansas
Fans zu gelten. Schade, denn Kontinuität ist für den langfristigen Erfolg
wichtig und für diesen muss man auch Zeit haben ein Tal zu überwinden.
Es ist schon erstaunlich mit welcher Dreistigkeit einige hier im Forum
Vollmann und Beinlich einige Zeit lang über jeden Zweifel erhaben sein
lassen und beide später gnadenlos fallen lassen. Wen das Geschwätz von
gestern nicht interessiert macht sich und seine Aussagen nicht glaubwürdig.
Hansa ist mit einer bestenfalls mittelmäßigen Drittligamannschaft
aufgestiegen. In der Aufstiegssaison kam alles positive zusammen, so wie in
dieser Saison das Glück komplett ausbleibt. Hansa hatte kein Geld für
notwendige Verstärkungen, auch weil es hier in diesem Forum viele Mitläufer
gab, die vor Jahren Maronn, Schlünz und Co. für kompetent hielten und so
zusahen, wie Hansa schon in der Aufstiegssaison in die erste Liga den
Grundstein für den späteren Niedergang legte.
Und dennoch, diese Erfolgsfans legten am Anfang dieser Saison die Latte
wieder so hoch (gesicherter Mittelfeldplatz), dass das Überspringen nahezu
unmöglich war. Anstatt sich dann aber die eigene Fehlanalyse einzugestehen
wurden die Ursachen immer bei anderen gesucht. Mal waren es die unfähigen
Spieler (u.a. Gusche, Wiemann, Pelzer, Schied, Semmer), mal war es der
unfähige Trainer (erst der zuvor gefeierte Vollmann, später der ebenfalls
zuvor gefeierte Wolff), mal waren es die Schiedsrichter und manchmal war es
auch das fehlende Glück. Und nun wird also Beinlich in Frage gestellt. Ach
das Leben kann so leicht sein wenn man sich um sein Geschwätz von gestern
nicht kümmert und bei Misserfolgen einfach die jeweils Verantwortlichen als
die Schuldigen ausmacht wie die Sau durchs Dorf treibt.
Da wurde Beinlich über zwei Jahre lang von vielen hier gefordert und als er
dann kam auch gefeiert. Diese Feier ging eine Saison lang weiter und viele
klopften sich wegen des Beinlichs auf die Schulter, nach dem Motto: „Habe
ich doch immer gesagt“. Nun gut, es läuft eine Saison nicht und schon soll
der Nächste ran.
Beinlich stellte eine Mannschaft zusammen, der Gustaw einen gesicherten
Mittelfeldplatz zutraute. Er trennte sich auch entgegen der eigenen
Überzeugung vom Trainer, ganz so wie es Gustaw und das Umfeld als notwendig
ansah. Und er holte Wolff, dem Gustaw sehr viel zutraute. Und dann verliert
Hansa immer noch und Gustaw ist auch in dieser Situation nicht sprachlos und
findet schnell die Ursache hierfür. Der aktuelle Trainer ist einfach zu
blind und sieht die Unfähigkeit einiger Spieler nicht und lässt die Messis,
Xavis und Iniestas von Hansa einfach auf der Bank sitzen und lässt frech
die falschen Spieler spielen. Und der Beinlich haut nicht lautstark
dazwischen. Da durfte Gustaw von Beinlich schon etwas anderes erwarten,
kannte man Beinlich doch als Lautsprecher der Nation. So eininfach kann
Fußball sein.
Ganz ehrlich, auf solche Erfolgsfans kann jeder Verein gut verzichten. Wer
von außen nur Unruhe stiftet, weil er wie Bildzeitung oder Bush nur
zwischen gut und böse bzw. Erfolg und Nichterfolg unterscheiden kann und
seine Meinung lediglich ein Haltbarkeitsdatum bis zur nächsten Niederlage
hat, sollte sich woanders beweisen und nicht hier seinen Intellekt zur Schau
stellen wollen. Sich damit positiv vom Durchschnitt abzusetzen ist im
im Hansaforum nicht so herausfordernd und weiterbringen wird es unseren
Verein auch nicht.
Unser Verein steht am Abgrund. Dieser Fakt ist nicht auf das Wirken von
Beinlich, Hofmann und Keler zurückzuführen. Beinlich ist nicht der „Retter“
mit der höchsten Fachkompetenz als Manager. Dies hatte er auch nie
behauptet und sich stets als Lernender bezeichnet. Beinlich ist auf Hansa
nicht angewiesen. Ob Hansa auf ihn angewiesen ist, vermag ich nicht zu
beurteilen. Fakt ist aber, er ist in dieser Position weil es die Fans zuvor
so forderten und sich damit gegen die Interessen des Aufsichtsrates
durchsetzen.
Nach nicht einmal zwei Jahren und einer Aufstiegssaison alles in Frage zu
stellen sehe ich als nicht zielführend an.
Die Dinge zu überzeichnen, bis sie hinreichend zur eigenen Argumentationslinie gehören ist auch ein Stilmittel lieber Schachspieler. ;)
Jawohl, die Entscheidung für Beinlich war richtig. Was davor war, ging nicht mehr. da haben wir keine zwei Meinungen.
Die Entscheidung PV zu holen, war auch sehr richtig.
Ich war aber nicht damit einverstanden, ihm nach dem Aufstieg einen längerfristigen Vertrag zu geben.
Offensichtlich kam eben der von dir so überaus geschätzte PV einfach nicht klar mit der Liga 2. Das ist Fakt. Paule hat das aus meiner Sicht einfach zu spät gemerkt oder wollte sich das nicht wirklich aus Sympathie zu PV zugestehen. Das war ein Fehler. ich glaube auch nicht, dass ihn, so wie du das hier vielleicht einreden willst nur der äußere Druck dazu bewogen hat. Nein es war sicherlich die Erkenntnis, dass PV es nicht schafft die Liga zu halten und zudem auch seine Einschätzung z. B. mit einem Fels in der Brandung (Kostal) das schon irgendwie zu packen sei.
Vorne hat PV keine Baustelle gesehen. Er glaubte, dass die für mich richtige Entscheidung fùr Mintal ausreichen würde, hinreichend Tore zu erzielen. So wurde auch das System auf Mintal und weg von einer wunderbar eingespielten Ziege Lartey und Jänicke Formation umgestellt. Statt Mintal vor diese eingespielte und auch schnelle Formation als Sturmspitze zu stellen, sollte Mintal Regisseur sein, um fortan Semmer bzw. später Schied auf die Reise ins nowhere zu schicken.
Nur fand der Ball nie den Weg ins Tor.
Auf der 6 entstand ein riesiges Loch, weil aus disziplinarischen Gründen oder sonstwie Kommunikationsstörungen Pannewitz ausgemustert wurde.
Auch hat PV nicht gemerkt, dass die sehr loyalen aber wenig spielstarken Außenverteidiger dem Liganiveau nicht entsprechen können. Sie unterstùtzen zwar die Gruppendynamik, können aber leider ihre gedachte Häuptlingfunktion nicht realisieren. Sie rauszunehmen, traut PV sich nicht.
So nehmen die Dinge ihren Lauf. PV hat keinen Erfolg, bleibt aber ein sehr sympathischer und redegewandter Trainer, der zudem auch noch in der Lage ist, die jeweils richtige Analyse des Scheiterns in stoischer Ruhe vorzutragen. Das macht ihn für Paule noch weniger greifbar, zumal PV auch den sicheren Verbleib in der Liga in Aussicht stellt.
Unter Tränen entlässt SB PV. Das erste Mal ist wahrscheinlich immer schwer. Nachvollziehbar.
Mit dem Trainerwechsel werden aus meiner Sicht auch energisch die Baustellen angegangen. Verteidigung und Sturm. Weg vom Nachvornedreschen und hin zum genauen Kurzpassspiel, welches zuletzt bei PV vollkommen verloren gegangen war. Geht doch, habe ich mir gedacht.
Mit dem Spiel gegen Bremen (zwar nur ein Testspiel) und dem Spiel gegen Duisburg sehe ich sehr gute Ansätze. Auch die Entdeckung von Jordanov ist spitze. Da war die Hoffnung auf den turnaround zugegen.
Leider setzt Wolf in der Folge wieder zu sehr auf die vermeintliche mannschaftliche Geschlossenheit, statt die Risikospieler rauszunehmen. Da ist er wie gelähmt und traut seinem anfänglichen Mut selber nicht mehr. Wieso eigentlich nicht mehr?
Das ist der Punkt, an dem auch ein Sportdirektor "intern" eingreifen darf, um die seinerzeit von PB betonte vereinseitige systematische Vorgabe zu machen.
Den Beweis für die von ihm selbst gestellte systemische VORGABE im Hinblick auf Konzept, Formation, Spielweise und auch Taktik ist er aus meiner Sicht "bisher" schuldig geblieben. Ich habe überdies den Eindruck, dass ihm das Ganze ùber den Kopf wächst und er sich versteckt.
Ich bin mal gespannt. Es kann noch gelingen. Zwei Siege hintereinander und die Welt sieht wieder freundlicher aus.
Wie das geht, wisst ihr.
> Die Risikospieler raus und den Dicken auf der 6.
Hier will keiner PB und Wolf loswerden. Eine langfristige und kontinuierliche Zusammenarbeit, eben nicht aus Gründen der Vetternschaft ist doch das, was wir beide wollen. Aber ein Festhalten am Falschen geht eben nicht.
Da ist das Leben eben knallhart.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gustaw am 26.03.2012 um 22:13 Uhr bearbeitet
26.03.2012 - 21:53 Uhr
Zitat von Gustaw:
....
Einer der besten Beiträge die ich hier jemals gelesen habe!
Perfekt auf den Punkt gebacht.
....
Einer der besten Beiträge die ich hier jemals gelesen habe!
Perfekt auf den Punkt gebacht.
26.03.2012 - 21:56 Uhr
Zitat von hossa:
Zitat
Den „Retter“ mit der höchsten Fachkompetenz als Manager kann Hansa nicht bezahlen.
Aber der klamme Verein kann sich auch nicht noch einmal so viele Fehltransfers leisten wie in dieser Saison.
Stefan Beinlich kam als Identifikationsfigur und alles was er anfasste, wurde zu Gold.
In der 2.Saison misslang nahezu alles.
Da ist es doch legitim zu fragen, wieviel % (Un-)Glück und wieviel % Fach(in)kompetenz jeweils die Ursache waren.
Noch eine Saison als Lernender? Man wird sie Stefan Beinlich sicherlich zugestehen, aber dann muss er seine Gesellenprüfung bestehen.
Für den Verein kann man nur hoffen, dass er das schafft.
Vom Hoffnungsträger zum Totengräber - wer sollte ihm diese Karriere wünschen?
hmmmm ......
dann nehm ich mal dies als Aufhänger:
Zitat
Für den Verein kann man nur hoffen, dass er das schafft.
Vom Hoffnungsträger zum Totengräber - wer sollte ihm diese Karriere wünschen?
Der Verein ist seit 2010 tot.
Kein einziger "Alter Zopf" wurde abgeschnitten.
Die Strukturen der Inkompetenz bestehen weiterhin. Still und heimlich wirken sie im Hintergrund.Viele lachen sich ins Fäustchen und freuen sich über das "herbeigeredete" Scheitern von PB. Der Verein .... unser Verein !!!!! .... ist Denen doch drexxegal .... hauptsache Kaviarbrötchen und Wichtigtun im Businessbereich.
Mittelmässig begabte Regionalgrössen denken, Hansa wäre weiterhin Ihr Spielzeug und PB hat es sich nur mal kurz geliehen.
PB hat einen Fehler gemacht ... er hätte mehr Kompetenzen einfordern müssen.
Zum Wohle des Vereins und seiner Anhängerschaft.
Da wurde eine Chance vertan.
.... nun scharren wieder die Altkader mit den Hufen
Deine Meinung unterstützend zitiere ich mich aus dem Vorstandsthread vom 16.01.2012:
Zitat von Chessplayer1899:
Zitat von HROyal:
Ohne diese Vorstand wären wir schon lange tot.
Nicht auszudenken was möglich wäre wenn sie 2-3 Jahre früher ans Ruder gedurft hätten.
Gut, dass wir jetzt anders als in der Vergangenheit aufgestellt sind. Aber Herr Grabow, welcher für die Steuernachzahlung als Finanzverantwortlicher dieser Zeit verantwortlich war, verdient sein Geld an der gleichen Stelle wie damals. Und wie er, ist fast der komplette Unterbau noch dort wo er vorher auch war, auch der Aufsichtsrat. Es wurden lediglich an der Vorstandsspitze Köpfe ausgetauscht. Diese machen aus den Gegebenheiten das Beste, aber der Kampf um den langfristigen Fortbestand unseres FCH erscheint aussichtslos.
So sah es vor etwas mehr als drei Jahren aus:
http://www.transfermarkt.de/de/vereinsfuehrung/topic/ansicht_22_61678_seite10.html
Zitat von Chessplayer1899:
Zitat von stadionheft:
Paule hat bis dato nur Fußball gespielt, er hat überhaupt keine Ahnung über gewisse Punkte die ich angesprochen habe, wie gesagt, er sollte sich wirklich mal hinterfragen was traue ich mir zu und was traue ich mir nicht zu, einige ehemaligen Spieler würden die Stelle mit Kusshand annehmen.
So hat Grabow auch argumentiert. Eigentlich hat er seinen Vorstandskollegen Schlünz damit zum Rücktritt aufgefordert. Was qualifiziert Schlünz doch gleich mehr zum Vorstandsmitglied als Beinlich?
Sein nicht vorhandenes BWL-Studium? Seine nicht vorhandene Erfahrung im Management eines Unternehmens? Seine im Gegensatz zu Beinlich ausgeprägte Introvertiertheit. Seine im Gegensatz zu Beinlich vorhandene Fähigkeit sich und den Verein in der Öffentlichkeit nicht präsentieren zu wollen? Seine im Gegensatz zu Beinlich kaum vorhandene Bekanntheit außerhalb MV`s? Seine im Gegensatz zu Beinlich nicht vorhandene Charaktereigenschaft auch mal nein zu sagen, Dinge gegen andere zu kritisieren… .
Grabow ist anscheinend ein sehr einfach strukturierter Mensch, wenn er Beinlich etwas zum Vorwurf macht was sein Vorstandskollege selbst nicht hat und wenn er dabei denkt, dass die Anhänger des Vereins so naiv sind, dass sie diesen Argumentationsfehler nicht bemerken.
Schlünz hat Beinlich in nichts etwas voraus, außer dass er keine Probleme mit dem Image eines Abkassierers hat. Ging es im Verein um die Anstellung eines Mitläufers gab es nie Probleme. Schwer tut man sich nur mit der Anstellung von Sympathieträgern und von Kompetenz. Lieber bleibt ein maximal Viertklassiger Vorstand unter sich und schützt damit die eigenen Bezüge.
Rehberg, Diestel, Rydle, Beinlich, Klinkmann... sollen also alles dumme Schwätzer sein, die es nötig haben sich zu profilieren und deshalb zu kritisieren? Viele gibt es nicht mehr die dies den Leuten ohne Erfolg (Maronn, Grabow, Schlünz, Gawlack) glauben.
Schon vor langer Zeit kündigte ich an, dass die Anstellung von Beinlich nie ernsthaft versucht wird und das man versucht ihn freiwillig zum Verzicht zu bewegen. Der Vorstand ist zu durchschaubar in seinem Handeln, weil er nur von Egoismus und Machterhalt geprägt ist.
In spätestens zwei Jahren steht der Verein vor einem Scherbenhaufen. Erst dann werden die Ratten das sinkende Schiff verlassen. Nicht aus Loyalität, sondern nur weil die Kuh keine Milch mehr gibt.
oder 21.06.2007
http://www.transfermarkt.de/de/herbert-maronn-neuer-manager!/topic/ansicht_22_30618_seite3.html
Zitat von Chessplayer1899:
Ich stimme Dir voll und ganz zu, nur gehören wir zu klaren Minderheit. Der sportliche Erfolg gibt uns Unrecht, so die gängige Meinung. Dabei vergessen diese Leute das Schicksal vieler Verein die ähnlich dachten und handelten. Als Beispiel dafür fällt mir Karlsruhe ein. Zum Zeitpunkt ihrer größten sportlichen Erfolge, als sie im Europapokal von Erfolg zu Erfolg rannten, legten sie den Grundstein für ihren späteren Abgang in die dritte Liga. Es wurden damals Selbstbedienungsstrukturen geschaffen und man gefiel sich in Selbstgefälligkeit. Die Fans bemerkten dies mehrheitlich nicht und feierten nur die Erfolge. Die Folge war das Durchreichen des KSC von Liga eins in Liga drei und dort konnte wein weiterer Abgang nur knapp gestoppt werden. Erst in Liga drei war es vorbei mit der Selbstbedienung und es mußte der gesamte Laden gesäubert werden. Von der damaligen Führung blieb keiner mehr an Bord. Und nun war es erneut antizyklisch, denn zum Zeitpunkt des größten sportlichen Mißerfolges wurde der Grundstein für den Erfolg gelegt. Von daher wird die Innzucht bei Hansa Rostock noch etwas anhalten, denn die Kuh gibt noch Milch und die vermeintlichen Fans lassen sich noch blenden vom Erfolg.
Zitat
Den „Retter“ mit der höchsten Fachkompetenz als Manager kann Hansa nicht bezahlen.
Aber der klamme Verein kann sich auch nicht noch einmal so viele Fehltransfers leisten wie in dieser Saison.
Stefan Beinlich kam als Identifikationsfigur und alles was er anfasste, wurde zu Gold.
In der 2.Saison misslang nahezu alles.
Da ist es doch legitim zu fragen, wieviel % (Un-)Glück und wieviel % Fach(in)kompetenz jeweils die Ursache waren.
Noch eine Saison als Lernender? Man wird sie Stefan Beinlich sicherlich zugestehen, aber dann muss er seine Gesellenprüfung bestehen.
Für den Verein kann man nur hoffen, dass er das schafft.
Vom Hoffnungsträger zum Totengräber - wer sollte ihm diese Karriere wünschen?
hmmmm ......
dann nehm ich mal dies als Aufhänger:
Zitat
Für den Verein kann man nur hoffen, dass er das schafft.
Vom Hoffnungsträger zum Totengräber - wer sollte ihm diese Karriere wünschen?
Der Verein ist seit 2010 tot.
Kein einziger "Alter Zopf" wurde abgeschnitten.
Die Strukturen der Inkompetenz bestehen weiterhin. Still und heimlich wirken sie im Hintergrund.Viele lachen sich ins Fäustchen und freuen sich über das "herbeigeredete" Scheitern von PB. Der Verein .... unser Verein !!!!! .... ist Denen doch drexxegal .... hauptsache Kaviarbrötchen und Wichtigtun im Businessbereich.
Mittelmässig begabte Regionalgrössen denken, Hansa wäre weiterhin Ihr Spielzeug und PB hat es sich nur mal kurz geliehen.
PB hat einen Fehler gemacht ... er hätte mehr Kompetenzen einfordern müssen.
Zum Wohle des Vereins und seiner Anhängerschaft.
Da wurde eine Chance vertan.
.... nun scharren wieder die Altkader mit den Hufen
Deine Meinung unterstützend zitiere ich mich aus dem Vorstandsthread vom 16.01.2012:
Zitat von Chessplayer1899:
Zitat von HROyal:
Ohne diese Vorstand wären wir schon lange tot.
Nicht auszudenken was möglich wäre wenn sie 2-3 Jahre früher ans Ruder gedurft hätten.
Gut, dass wir jetzt anders als in der Vergangenheit aufgestellt sind. Aber Herr Grabow, welcher für die Steuernachzahlung als Finanzverantwortlicher dieser Zeit verantwortlich war, verdient sein Geld an der gleichen Stelle wie damals. Und wie er, ist fast der komplette Unterbau noch dort wo er vorher auch war, auch der Aufsichtsrat. Es wurden lediglich an der Vorstandsspitze Köpfe ausgetauscht. Diese machen aus den Gegebenheiten das Beste, aber der Kampf um den langfristigen Fortbestand unseres FCH erscheint aussichtslos.
So sah es vor etwas mehr als drei Jahren aus:
http://www.transfermarkt.de/de/vereinsfuehrung/topic/ansicht_22_61678_seite10.html
Zitat von Chessplayer1899:
Zitat von stadionheft:
Paule hat bis dato nur Fußball gespielt, er hat überhaupt keine Ahnung über gewisse Punkte die ich angesprochen habe, wie gesagt, er sollte sich wirklich mal hinterfragen was traue ich mir zu und was traue ich mir nicht zu, einige ehemaligen Spieler würden die Stelle mit Kusshand annehmen.
So hat Grabow auch argumentiert. Eigentlich hat er seinen Vorstandskollegen Schlünz damit zum Rücktritt aufgefordert. Was qualifiziert Schlünz doch gleich mehr zum Vorstandsmitglied als Beinlich?
Sein nicht vorhandenes BWL-Studium? Seine nicht vorhandene Erfahrung im Management eines Unternehmens? Seine im Gegensatz zu Beinlich ausgeprägte Introvertiertheit. Seine im Gegensatz zu Beinlich vorhandene Fähigkeit sich und den Verein in der Öffentlichkeit nicht präsentieren zu wollen? Seine im Gegensatz zu Beinlich kaum vorhandene Bekanntheit außerhalb MV`s? Seine im Gegensatz zu Beinlich nicht vorhandene Charaktereigenschaft auch mal nein zu sagen, Dinge gegen andere zu kritisieren… .
Grabow ist anscheinend ein sehr einfach strukturierter Mensch, wenn er Beinlich etwas zum Vorwurf macht was sein Vorstandskollege selbst nicht hat und wenn er dabei denkt, dass die Anhänger des Vereins so naiv sind, dass sie diesen Argumentationsfehler nicht bemerken.
Schlünz hat Beinlich in nichts etwas voraus, außer dass er keine Probleme mit dem Image eines Abkassierers hat. Ging es im Verein um die Anstellung eines Mitläufers gab es nie Probleme. Schwer tut man sich nur mit der Anstellung von Sympathieträgern und von Kompetenz. Lieber bleibt ein maximal Viertklassiger Vorstand unter sich und schützt damit die eigenen Bezüge.
Rehberg, Diestel, Rydle, Beinlich, Klinkmann... sollen also alles dumme Schwätzer sein, die es nötig haben sich zu profilieren und deshalb zu kritisieren? Viele gibt es nicht mehr die dies den Leuten ohne Erfolg (Maronn, Grabow, Schlünz, Gawlack) glauben.
Schon vor langer Zeit kündigte ich an, dass die Anstellung von Beinlich nie ernsthaft versucht wird und das man versucht ihn freiwillig zum Verzicht zu bewegen. Der Vorstand ist zu durchschaubar in seinem Handeln, weil er nur von Egoismus und Machterhalt geprägt ist.
In spätestens zwei Jahren steht der Verein vor einem Scherbenhaufen. Erst dann werden die Ratten das sinkende Schiff verlassen. Nicht aus Loyalität, sondern nur weil die Kuh keine Milch mehr gibt.
oder 21.06.2007
http://www.transfermarkt.de/de/herbert-maronn-neuer-manager!/topic/ansicht_22_30618_seite3.html
Zitat von Chessplayer1899:
Ich stimme Dir voll und ganz zu, nur gehören wir zu klaren Minderheit. Der sportliche Erfolg gibt uns Unrecht, so die gängige Meinung. Dabei vergessen diese Leute das Schicksal vieler Verein die ähnlich dachten und handelten. Als Beispiel dafür fällt mir Karlsruhe ein. Zum Zeitpunkt ihrer größten sportlichen Erfolge, als sie im Europapokal von Erfolg zu Erfolg rannten, legten sie den Grundstein für ihren späteren Abgang in die dritte Liga. Es wurden damals Selbstbedienungsstrukturen geschaffen und man gefiel sich in Selbstgefälligkeit. Die Fans bemerkten dies mehrheitlich nicht und feierten nur die Erfolge. Die Folge war das Durchreichen des KSC von Liga eins in Liga drei und dort konnte wein weiterer Abgang nur knapp gestoppt werden. Erst in Liga drei war es vorbei mit der Selbstbedienung und es mußte der gesamte Laden gesäubert werden. Von der damaligen Führung blieb keiner mehr an Bord. Und nun war es erneut antizyklisch, denn zum Zeitpunkt des größten sportlichen Mißerfolges wurde der Grundstein für den Erfolg gelegt. Von daher wird die Innzucht bei Hansa Rostock noch etwas anhalten, denn die Kuh gibt noch Milch und die vermeintlichen Fans lassen sich noch blenden vom Erfolg.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Chessplayer1899 am 26.03.2012 um 21:57 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



