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Schiedsrichterentscheidungen für/gegen Hertha BSC

15.04.2009 - 10:28 Uhr
Zitat von Nielsinho030
Seit wann wird bewertet, dass ein Spieler früher schon mal vom Platz geflogen ist? Entweder die konkrete Situation wird als Tätlichkeit bewertet oder nicht.

Aus den Bildern geht klar hervor, dass der Heidenheimer versucht, Zeefuik an den Haaren zu ziehen. Da MUSS der VAR zwingend drauf hinweisen - und dann gibt der Schiedsrichter eben rot für beide.

Grubdsätzlich gehe ich aber voll mit Leitl mit: bei diesem so fairen Spiel hätte man mit Fingerspitzengefühl beiden gelb gegeben.



Also ich halte mich mit dem schreiben seit Monaten hier auf tm schon raus aber dazu muss ich meinen Senf dazu geben.


1. Wiederholungstäter wurden schon immer härter bestraft, das ist eine bekannte Regel und sollte mMn auch so gehandhabt werden. Jemand der oft rot bekommt, sollte länger pausieren.

2. Was für ein Fingerspitzengefühl? Zeefuik haut mit voller Wucht gegen seinen Gegenspieler, mit dem Ellenbogen. Das ist Rot, ohne Wenn und Aber, egal was davor war. Wenn sich 2 Spieler auf dem Platz boxen ist ja auch nicht die Regel: wer zuerst schlägt bekommt Rot. Der einzige den man hier an "den Pranger" stellen kann, ist und bleibt Deyo selbst.

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Fußball ist meine Leidenschaft, wo Hertha ganz oben steht.
Jedoch sind mir gute Spiele wichtiger als eine Fan-Feindschaft.
Zitat von Nielsinho030
Seit wann wird bewertet, dass ein Spieler früher schon mal vom Platz geflogen ist? Entweder die konkrete Situation wird als Tätlichkeit bewertet oder nicht.

Aus den Bildern geht klar hervor, dass der Heidenheimer versucht, Zeefuik an den Haaren zu ziehen. Da MUSS der VAR zwingend drauf hinweisen - und dann gibt der Schiedsrichter eben rot für beide.

Grubdsätzlich gehe ich aber voll mit Leitl mit: bei diesem so fairen Spiel hätte man mit Fingerspitzengefühl beiden gelb gegeben.


Tätlichkeiten auf dem Platz bedürfen keines Fingerspitzengefühls. Diese sind mit Rot zu bestrafen und ziehen eine Sperre nach sich. Und dabei ist es scheiss egal was der andere eventuell vorher gemacht hat oder nicht. Es gibt für sowas keine Rechtfertigung, Entschuldigung oder Relativierung. Punkt.

Zeefuik ist ein hochbezahlter Profi und hat sich gefälligst im Griff zu haben. Er repräsentiert hier unseren Club und ist Vorbild für viele andere Jungs und Mädels draußen.
Danke für die Belehrung. Ich hab mich aber auf die konkrete Tatsachenentscheidung bezogen und da geht es - zumindest in Theorie - um die Situation alleine und nicht um eine Vorgeschichte. In der Praxis sieht das natürlich anders aus, aber dafür sollte m.E. der VAR da sein.

Dass Deyos Aktion dämlich war und er dafür rot bekommen kann, steht außer Frage. Mir geht es aber darum, dass

a) der Aktion eine ebenso ahndungswürdige Tätlichkeit vorausgeht. Schaut‘s euch an: der Heidenheimer will Deyo in die Haare fassen, rutscht runter und kommt an den Hals. Rot ist übrigens auch der Versuch einer Tätlichkeit - und nach der reinen Lehre war es das.

b) Deyos Schlag nach hinten eine (wie gesagt: sehr unnötige) Übersprungshandlung ist, die aus a) hervorgeht. Was der Heidenheimer draus macht, ist eine andere Sache. Es gibt aber durchaus Situationen mit ähnlichen Schlägen nach hinten, bei denen der Schiri mit FINGERSPITZENGEFÜHL sagt: beide gelb, fertig. Das wäre situativ die bessere Entscheidung gewesen, im Nachhinein kann der VAR das nicht korrigieren, das sehe ich ein. Dann aber müsste m.E. auch die versuchte Tätlichkeit des Heidenheimers ebenso streng bewertet werden.
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