Robert Enke ist tot
10.11.2009 - 20:17 Uhr
13.11.2009 - 15:47 Uhr
Warum wird hier überhaupt diskutiert?! :(
Eine Frage, die sich jeder stellen muss, ist: Ist er nicht auch nur ein Mensch? Ich mein, ich persönlich bin auch emotional davon angeregt und will auf die vielen Fragen eine Antwort finden. Aber es gibt nun mal keine. Keiner kann Enkes Gedanken lesen, weder spekulieren oder vermuten. Sagt nicht immer, was ihr wisst, aber wisst immer, was ihr sagt. Ein Mensch bringt dich zum Zweifeln, wo seit Jahrhunderten Egoismus die Menschen gefangen hält. Er bringt Worte, wo seit Menschengedenken nur Phrasen standen. Enke ist doch auch nur ein Mensch. Man kann über alles diskutieren, aber bitte nicht in diesem Thread. Jeder Mensch ist nur einmal da, dennoch sollten wir Respekt zollen und nicht in diesem Thread über etwas diskutieren.
Eine Frage, die sich jeder stellen muss, ist: Ist er nicht auch nur ein Mensch? Ich mein, ich persönlich bin auch emotional davon angeregt und will auf die vielen Fragen eine Antwort finden. Aber es gibt nun mal keine. Keiner kann Enkes Gedanken lesen, weder spekulieren oder vermuten. Sagt nicht immer, was ihr wisst, aber wisst immer, was ihr sagt. Ein Mensch bringt dich zum Zweifeln, wo seit Jahrhunderten Egoismus die Menschen gefangen hält. Er bringt Worte, wo seit Menschengedenken nur Phrasen standen. Enke ist doch auch nur ein Mensch. Man kann über alles diskutieren, aber bitte nicht in diesem Thread. Jeder Mensch ist nur einmal da, dennoch sollten wir Respekt zollen und nicht in diesem Thread über etwas diskutieren.
13.11.2009 - 16:31 Uhr
Zitat von Nordlicht80:
Ich habe Alarm gedrückt!
Wieso??
Dieser Thread sollte eine Plattform bieten um sein Beileid und seine Gedanken in Bezug auf den Menschen Robert Enke auszudrücken. Hier wird nur noch über den Lokführer geschrieben. Und wenn es um Depression geht, dann auch nur noch allgemein.
Du hast natürlich Recht. Allerdings führt nunmal schnell eine Aussage zu einer anderen etwas abschweifenden Aussage.
Ich habe Alarm gedrückt!
Wieso??
Dieser Thread sollte eine Plattform bieten um sein Beileid und seine Gedanken in Bezug auf den Menschen Robert Enke auszudrücken. Hier wird nur noch über den Lokführer geschrieben. Und wenn es um Depression geht, dann auch nur noch allgemein.
Du hast natürlich Recht. Allerdings führt nunmal schnell eine Aussage zu einer anderen etwas abschweifenden Aussage.
13.11.2009 - 16:33 Uhr
Zu meinem Beitrag:
Der war nicht wertend gemeint, sondenr sollte daruaf hinweisen, dass es nicht angeht mal so, oder mal so zu urteilen und es so auszulegen wie es einem grad mal passt.
Es kann einfach nicht sein, dass Straftäter für alles gradestehen sollen, aber ein Robert Enke dann "krankgeredet" wird. vllt. sollte man sich grundsötzlich auf die Ärzte berufen, die ín bdeien Fällen KRankheiten erkennen können.
Der war nicht wertend gemeint, sondenr sollte daruaf hinweisen, dass es nicht angeht mal so, oder mal so zu urteilen und es so auszulegen wie es einem grad mal passt.
Es kann einfach nicht sein, dass Straftäter für alles gradestehen sollen, aber ein Robert Enke dann "krankgeredet" wird. vllt. sollte man sich grundsötzlich auf die Ärzte berufen, die ín bdeien Fällen KRankheiten erkennen können.
13.11.2009 - 16:42 Uhr
Dies ist kein reiner Kondolenz-Thread. Enkes Tod wirft auch Fragen auf, über die auch diskutiert werden darf.
13.11.2009 - 17:17 Uhr
Unsere Nationalmannschaft lebt vom Teamgeist , was man auch in schrecklichen zeiten eindrucksvoll sieht.
13.11.2009 - 17:24 Uhr
Zitat von Herthilinho:
Zitat von HSV1990:
Zitat von berlinruine:
Zitat von HSV1990:
Das bestreite ich ja auch garnicht, es ist aber wohl trotzdem noch ein riesen Unterschied ob du als Lokführer einen Menschen überfährst, was man im Normalfall nicht mehr verhindern kann oder ob du vergewaltigst wurde. Und er hat beides auf eine Ebene gestellt. Abgesehen davon das bei einer Vergewaltigung auch noch körperlicher Schaden zugefügt wird.
Wenn Du Dich vor einen Zug wirfst, fügst Du dem Lokführer auch körperlichen Schaden zu. Was anderes denkst Du ist ein Trauma? Insofern ist der Vergleich durchaus zulässig, wenn die Zwanghaftigkeit der Tat stets als Begründung für dieselbe angeführt wird.
Nein, ein Trauma ist ein psychischer Schaden, während man bei einer Vergewaltigung auch physischen davonträgt. Aber jetzt mal ernsthaft ihr glaubt doch nicht, dass das Trauma der Lokführer genauso schlimm ist wie bei einer Vergewaltigung.
Desweiteren handeln Selbstmörder aus Verzweiflung heraus, Vergewaltiger aber aus einem Trieb aus.
Ein Kindesvergewaltiger gehört meiner Meinung nach auch nur in ein Psychische Anstalt und nicht umbedingt ins Gefängnis, sollte aber auch dort seine Strafe absitzen nur damit man den Wiederholungsfall ausschließen kann.
Es geht dabei dann um den Schutz der Gesellschaft.
Ich glaube bei einer Vergewaltigung hat man psychische sowie körperliche Schmerzen sag ich jetzt mal.
Der Lok/Zugführer wird auf keinen Fall mehr glücklich in seinem Leben. Einen "Star" mit dem Zug zu erfassen ist für jeden grausam.
Der Lokführer hat auf jeden fall ein großes psychologischen Problem und wird das vll. nie wieder weg. Wenn ein Lokführer dazu noch sehr labil wär, das wäre schlimm.
natürlich ist das tragisch und verheerend für den lokführer
und so nüchtern sich das anhört:
Lokführer ist ein Beruf und zu Berufen gehören Berufsrisiken.
klar, hinterher ist man schlauer aber ich denke er ist alt genug um das risiko einschätzen zu können
immerhin war er immer mittendrin in dem beruf und nicht einer von uns
Zitat von HSV1990:
Zitat von berlinruine:
Zitat von HSV1990:
Das bestreite ich ja auch garnicht, es ist aber wohl trotzdem noch ein riesen Unterschied ob du als Lokführer einen Menschen überfährst, was man im Normalfall nicht mehr verhindern kann oder ob du vergewaltigst wurde. Und er hat beides auf eine Ebene gestellt. Abgesehen davon das bei einer Vergewaltigung auch noch körperlicher Schaden zugefügt wird.
Wenn Du Dich vor einen Zug wirfst, fügst Du dem Lokführer auch körperlichen Schaden zu. Was anderes denkst Du ist ein Trauma? Insofern ist der Vergleich durchaus zulässig, wenn die Zwanghaftigkeit der Tat stets als Begründung für dieselbe angeführt wird.
Nein, ein Trauma ist ein psychischer Schaden, während man bei einer Vergewaltigung auch physischen davonträgt. Aber jetzt mal ernsthaft ihr glaubt doch nicht, dass das Trauma der Lokführer genauso schlimm ist wie bei einer Vergewaltigung.
Desweiteren handeln Selbstmörder aus Verzweiflung heraus, Vergewaltiger aber aus einem Trieb aus.
Ein Kindesvergewaltiger gehört meiner Meinung nach auch nur in ein Psychische Anstalt und nicht umbedingt ins Gefängnis, sollte aber auch dort seine Strafe absitzen nur damit man den Wiederholungsfall ausschließen kann.
Es geht dabei dann um den Schutz der Gesellschaft.
Ich glaube bei einer Vergewaltigung hat man psychische sowie körperliche Schmerzen sag ich jetzt mal.
Der Lok/Zugführer wird auf keinen Fall mehr glücklich in seinem Leben. Einen "Star" mit dem Zug zu erfassen ist für jeden grausam.
Der Lokführer hat auf jeden fall ein großes psychologischen Problem und wird das vll. nie wieder weg. Wenn ein Lokführer dazu noch sehr labil wär, das wäre schlimm.
natürlich ist das tragisch und verheerend für den lokführer
und so nüchtern sich das anhört:
Lokführer ist ein Beruf und zu Berufen gehören Berufsrisiken.
klar, hinterher ist man schlauer aber ich denke er ist alt genug um das risiko einschätzen zu können
immerhin war er immer mittendrin in dem beruf und nicht einer von uns
13.11.2009 - 17:34 Uhr
Zitat von bananenboot:
Ich glaube ja, dass es einen komplett falschen Weg einschlägt, wenn man sowas bei Lokfahrern schon unter Berufsrisiken zählt. Ist das dann auch ein selbstgesuchtes Risiko, wenn du Auto fährst ... oder willst du trotzdem Verständnis, wenn du es nicht verkraftest, dass es sich plötzlich jemand vor dein Auto wirft? Das kann, theoretisch auch auf jeder Strecke und zu jeder Tageszeit passieren. Müssen also Liferanten demnächst eine Klasel im Arbeitsvertrag haben, dass es sie nicht psychisch zu belasten hat, bzw. sie in Folge dessen nicht ausfallen? Oder Zugführer?
Den Autofahrer mit dem Lokführer zu vergleichen halte ich für gewagt.
Ein jeder Lokführer weiß über das Risiko Bescheid. (Dafür passiert es einfach zu oft). Genauso wie jeder in Deutschland der zum Bund geht sich dessen bewusst sein muss dass er in den Krieg ziehen kann und jeder Polizist...usw.
Ich glaube ja, dass es einen komplett falschen Weg einschlägt, wenn man sowas bei Lokfahrern schon unter Berufsrisiken zählt. Ist das dann auch ein selbstgesuchtes Risiko, wenn du Auto fährst ... oder willst du trotzdem Verständnis, wenn du es nicht verkraftest, dass es sich plötzlich jemand vor dein Auto wirft? Das kann, theoretisch auch auf jeder Strecke und zu jeder Tageszeit passieren. Müssen also Liferanten demnächst eine Klasel im Arbeitsvertrag haben, dass es sie nicht psychisch zu belasten hat, bzw. sie in Folge dessen nicht ausfallen? Oder Zugführer?
Den Autofahrer mit dem Lokführer zu vergleichen halte ich für gewagt.
Ein jeder Lokführer weiß über das Risiko Bescheid. (Dafür passiert es einfach zu oft). Genauso wie jeder in Deutschland der zum Bund geht sich dessen bewusst sein muss dass er in den Krieg ziehen kann und jeder Polizist...usw.
13.11.2009 - 17:35 Uhr
@Werderdomi
was daran nuechtern ist musste mir mal erklaeren!
Sogesehen hat jede Berufsgruppe so ein Risiko ja selbst der Fussballer hat dieses Risiko, ergo muss jeder Fussballer mit einem psychischem schaden rechnen der in Depression und Freitod enden kann ?! (überspitzt gesagt!)
was fuer ein nonsens.
was daran nuechtern ist musste mir mal erklaeren!
Sogesehen hat jede Berufsgruppe so ein Risiko ja selbst der Fussballer hat dieses Risiko, ergo muss jeder Fussballer mit einem psychischem schaden rechnen der in Depression und Freitod enden kann ?! (überspitzt gesagt!)
was fuer ein nonsens.
13.11.2009 - 17:37 Uhr
Zitat von frankyyyy:
@Werderdomi
was daran nuechtern ist musste mir mal erklaeren!
Sogesehen hat jede Berufsgruppe so ein Risiko ja selbst der Fussballer hat dieses Risiko, ergo muss jeder Fussballer mit einem psychischem schaden rechnen der in Depression und Freitod enden kann ?! (überspitzt gesagt!)
was fuer ein nonsens.
Ich glaube er meint den Lokführer und das Risiko dass sich jemand vor den Zug wirft.
@Werderdomi
was daran nuechtern ist musste mir mal erklaeren!
Sogesehen hat jede Berufsgruppe so ein Risiko ja selbst der Fussballer hat dieses Risiko, ergo muss jeder Fussballer mit einem psychischem schaden rechnen der in Depression und Freitod enden kann ?! (überspitzt gesagt!)
was fuer ein nonsens.
Ich glaube er meint den Lokführer und das Risiko dass sich jemand vor den Zug wirft.
13.11.2009 - 17:39 Uhr
Wenn sich ein Mensch vor den Zug wirft, dann mit der Gewissheit, dass diese Variante in jedem Fall tödlich ist. Als Lokführer muss man das genau so einordnen. Was hätte er machen können? Wo ist denn der körperliche Schaden für den Lokführer?
Schlimm ist es, wenn man zB als Autofahrer einen Mensch durch eigene Fahrlässigkeit in den Tod reißt. Das nagt doch wesentlich mehr, denke ich.
Schlimm ist es, wenn man zB als Autofahrer einen Mensch durch eigene Fahrlässigkeit in den Tod reißt. Das nagt doch wesentlich mehr, denke ich.
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