Rob Friend
19.06.2010 - 00:05 Uhr
02.11.2010 - 17:07 Uhr
Die mangelnden Zuspiele sollen tatsächlich Ausfluss von Friends angeblichen Unvermögen sein?! Lasogga hängt doch genauso in der Luft mit der Ausnahme, dass er sich in den 20 min nochmal komplett reinhängt. Was zählbares kam da bisher nicht bei raus. Außerdem dürfte das auch im direkten Zusammenhang mit dem Wechsel Domo - Perdedaj zusammenhängen, der dann idR auch erfolgt...
Friend ist kein Überstürmer, allerdings wird er ähnlich wie Gekas seinerzeit (der ja gerade zufällig enorm aufblüht, kaum als er hier weg ist) einfach nicht adäquat mit Zuspielen versorgt. Verpflichtet man einen Spieler, der auf solche Vorlagen angewiesen ist, muss man das auch in seinen Systemplanungen berücksichtigen (zumindest, wenn man auf diesen Spieler bauen will). Lässt man dagegen einen Domo auf einer spielgestaltenden Position spielen, die dieser nicht einmal halbherzig auszufüllen vermag, braucht man sich nicht wundern, dass die gesamte rechte Seite wie gelähmt wirkt... Domo tut nichts fürs Spiel, Rukavytsa tut fast nichts nach hinten und Lell wird bei jedem Vorstoß gekonnt übersehen, verstolpert den Ball oder wagt sich aufgrund des zu offensiv spielenden Rukas gar nicht erst vor... Was soll denn da über rechts kommen?!?!
Raffael ist enorm engagiert, aber mir wäre es lieber, er könnte sich komplett auf seine offensiven Aufgaben konzentrieren, denn die Doppelbelastung schadet unserem Spiel erheblich. Raffael war schon ohne umfangreiche Defensivaufgaben nicht gerade der Kreativposten, nun wirkt er aber noch gehemmter...
Ich behaupte, dass bei einer Herausnahme von Domo unser Spiel insgesamt um einiges besser werden dürfte. Die Tore die er schießt haben mich natürlich auch erfreut, allerdings vergesse ich dann nicht automatisch die 89 restlichen Minuten des Spiels, die er uns quasi zu 10. spielen lässt. Berücksichtigt man dann noch, wie unnütz ein Friend dadurch wird, stehen wir de facto nur noch zu 9. auf dem Platz...
"Pro" Systemänderung, auch wenn Domo dafür als MS aufgeboten wird, hauptsache weg von diesem grausamen 4-1-4-1 ...
Friend ist kein Überstürmer, allerdings wird er ähnlich wie Gekas seinerzeit (der ja gerade zufällig enorm aufblüht, kaum als er hier weg ist) einfach nicht adäquat mit Zuspielen versorgt. Verpflichtet man einen Spieler, der auf solche Vorlagen angewiesen ist, muss man das auch in seinen Systemplanungen berücksichtigen (zumindest, wenn man auf diesen Spieler bauen will). Lässt man dagegen einen Domo auf einer spielgestaltenden Position spielen, die dieser nicht einmal halbherzig auszufüllen vermag, braucht man sich nicht wundern, dass die gesamte rechte Seite wie gelähmt wirkt... Domo tut nichts fürs Spiel, Rukavytsa tut fast nichts nach hinten und Lell wird bei jedem Vorstoß gekonnt übersehen, verstolpert den Ball oder wagt sich aufgrund des zu offensiv spielenden Rukas gar nicht erst vor... Was soll denn da über rechts kommen?!?!
Raffael ist enorm engagiert, aber mir wäre es lieber, er könnte sich komplett auf seine offensiven Aufgaben konzentrieren, denn die Doppelbelastung schadet unserem Spiel erheblich. Raffael war schon ohne umfangreiche Defensivaufgaben nicht gerade der Kreativposten, nun wirkt er aber noch gehemmter...
Ich behaupte, dass bei einer Herausnahme von Domo unser Spiel insgesamt um einiges besser werden dürfte. Die Tore die er schießt haben mich natürlich auch erfreut, allerdings vergesse ich dann nicht automatisch die 89 restlichen Minuten des Spiels, die er uns quasi zu 10. spielen lässt. Berücksichtigt man dann noch, wie unnütz ein Friend dadurch wird, stehen wir de facto nur noch zu 9. auf dem Platz...
"Pro" Systemänderung, auch wenn Domo dafür als MS aufgeboten wird, hauptsache weg von diesem grausamen 4-1-4-1 ...
02.11.2010 - 17:25 Uhr
Zitat von SerbCon:
Lässt man dagegen einen Domo auf einer spielgestaltenden Position spielen, die dieser nicht einmal halbherzig auszufüllen vermag, braucht man sich nicht wundern, dass die gesamte rechte Seite wie gelähmt wirkt... Domo tut nichts fürs Spiel, Rukavytsa tut fast nichts nach hinten und Lell wird bei jedem Vorstoß gekonnt übersehen, verstolpert den Ball oder wagt sich aufgrund des zu offensiv spielenden Rukas gar nicht erst vor... Was soll denn da über rechts kommen?!?!
Raffael ist enorm engagiert, aber mir wäre es lieber, er könnte sich komplett auf seine offensiven Aufgaben konzentrieren, denn die Doppelbelastung schadet unserem Spiel erheblich. Raffael war schon ohne umfangreiche Defensivaufgaben nicht gerade der Kreativposten, nun wirkt er aber noch gehemmter...
Ich behaupte, dass bei einer Herausnahme von Domo unser Spiel insgesamt um einiges besser werden dürfte. Die Tore die er schießt haben mich natürlich auch erfreut, allerdings vergesse ich dann nicht automatisch die 89 restlichen Minuten des Spiels, die er uns quasi zu 10. spielen lässt. Berücksichtigt man dann noch, wie unnütz ein Friend dadurch wird, stehen wir de facto nur noch zu 9. auf dem Platz...
"Pro" Systemänderung, auch wenn Domo dafür als MS aufgeboten wird, hauptsache weg von diesem grausamen 4-1-4-1 ...
Ich sehe das genauso wie du. Es ist mir auf fast unbegreiflich, weshalb Babbel nicht auffaellt, dass sein System mit Domo im OM nicht funktioniert und die Siege fast ausschliesslich aufgrund der individuellen Klasse einzelner Spieler errungen wurden und nicht dem System zu verdanken sind.
Um nicht komplett OT zu sein, waere ich auch dafuer, Domo fuer Friend in den Sturm zu stellen, wenn Babbel denn umbedingt Domo spielen lassen will.
Lässt man dagegen einen Domo auf einer spielgestaltenden Position spielen, die dieser nicht einmal halbherzig auszufüllen vermag, braucht man sich nicht wundern, dass die gesamte rechte Seite wie gelähmt wirkt... Domo tut nichts fürs Spiel, Rukavytsa tut fast nichts nach hinten und Lell wird bei jedem Vorstoß gekonnt übersehen, verstolpert den Ball oder wagt sich aufgrund des zu offensiv spielenden Rukas gar nicht erst vor... Was soll denn da über rechts kommen?!?!
Raffael ist enorm engagiert, aber mir wäre es lieber, er könnte sich komplett auf seine offensiven Aufgaben konzentrieren, denn die Doppelbelastung schadet unserem Spiel erheblich. Raffael war schon ohne umfangreiche Defensivaufgaben nicht gerade der Kreativposten, nun wirkt er aber noch gehemmter...
Ich behaupte, dass bei einer Herausnahme von Domo unser Spiel insgesamt um einiges besser werden dürfte. Die Tore die er schießt haben mich natürlich auch erfreut, allerdings vergesse ich dann nicht automatisch die 89 restlichen Minuten des Spiels, die er uns quasi zu 10. spielen lässt. Berücksichtigt man dann noch, wie unnütz ein Friend dadurch wird, stehen wir de facto nur noch zu 9. auf dem Platz...
"Pro" Systemänderung, auch wenn Domo dafür als MS aufgeboten wird, hauptsache weg von diesem grausamen 4-1-4-1 ...
Ich sehe das genauso wie du. Es ist mir auf fast unbegreiflich, weshalb Babbel nicht auffaellt, dass sein System mit Domo im OM nicht funktioniert und die Siege fast ausschliesslich aufgrund der individuellen Klasse einzelner Spieler errungen wurden und nicht dem System zu verdanken sind.
Um nicht komplett OT zu sein, waere ich auch dafuer, Domo fuer Friend in den Sturm zu stellen, wenn Babbel denn umbedingt Domo spielen lassen will.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 02.11.2010 um 17:27 Uhr bearbeitet
02.11.2010 - 18:18 Uhr
Zitat von Toto-BSC:
Um nicht komplett OT zu sein, waere ich auch dafuer, Domo fuer Friend in den Sturm zu stellen, wenn Babbel denn umbedingt Domo spielen lassen will.
Und genau die Blöße wird sich Babbel nicht geben. Schließlich war Friend ja Wunschspieler, Königstransfer, Unantastbarer, etc. - der wird also nicht aus der Startelf genommen, solange noch alle Knochen heile sind. Dass Babbel ja offenbar einsieht, dass Friend einfach nichts bringt beweisen ja die vielen Auswechslungen gen Spielende.
Und an Domo hat er eben einen Narren gefressen, warum auch immer. Der fliegt also auch nicht aus der Startelf. Ergo: Das System bleibt bestehen, oder (auf den Tag warte ich nur... :ugly) er nimmt Raffael für einen zusätzlichen 6er raus.
Um nicht komplett OT zu sein, waere ich auch dafuer, Domo fuer Friend in den Sturm zu stellen, wenn Babbel denn umbedingt Domo spielen lassen will.
Und genau die Blöße wird sich Babbel nicht geben. Schließlich war Friend ja Wunschspieler, Königstransfer, Unantastbarer, etc. - der wird also nicht aus der Startelf genommen, solange noch alle Knochen heile sind. Dass Babbel ja offenbar einsieht, dass Friend einfach nichts bringt beweisen ja die vielen Auswechslungen gen Spielende.
Und an Domo hat er eben einen Narren gefressen, warum auch immer. Der fliegt also auch nicht aus der Startelf. Ergo: Das System bleibt bestehen, oder (auf den Tag warte ich nur... :ugly) er nimmt Raffael für einen zusätzlichen 6er raus.
02.11.2010 - 18:43 Uhr
Zitat von SerbCon:
"Pro" Systemänderung, auch wenn Domo dafür als MS aufgeboten wird, hauptsache weg von diesem grausamen 4-1-4-1 ...
Das System an sich könnte durchaus funktionieren - aber nicht mit diesen Spielern! Die beiden zentralen in der offenisven Viererreihe haben einfach kein "defensives Gewissen" :).
Ich bin gleicher Meinung wie ihr - Friend müsste raus - er wäre in meinen Augen der ideale Einwechselspieler, wenn man Druck macht und ein Tor braucht. Es ist sehr unangenehm, wenn dann zusätzlich (für einen der beiden DM eines 4-2-3-1) noch einen solchen Turm in den Strafraum stellt.
"Pro" Systemänderung, auch wenn Domo dafür als MS aufgeboten wird, hauptsache weg von diesem grausamen 4-1-4-1 ...
Das System an sich könnte durchaus funktionieren - aber nicht mit diesen Spielern! Die beiden zentralen in der offenisven Viererreihe haben einfach kein "defensives Gewissen" :).
Ich bin gleicher Meinung wie ihr - Friend müsste raus - er wäre in meinen Augen der ideale Einwechselspieler, wenn man Druck macht und ein Tor braucht. Es ist sehr unangenehm, wenn dann zusätzlich (für einen der beiden DM eines 4-2-3-1) noch einen solchen Turm in den Strafraum stellt.
02.11.2010 - 20:08 Uhr
Ich finde es gut das endlich realistisch über dieses Thema debattiert wird.
Bisher wurde man für derlei Analysen stets als niederträchtiger Kritiker gebrandmarkt.
Mehr möchte ich dazu aktuell nicht sagen. :)
Bisher wurde man für derlei Analysen stets als niederträchtiger Kritiker gebrandmarkt.
Mehr möchte ich dazu aktuell nicht sagen. :)
02.11.2010 - 20:25 Uhr
Da hast Du mich falsch verstanden, ich bin nicht unbedingt für eine Herausnahme Friends, schließlich kann ich ihm auch durchaus positive Qualitäten abgewinnen. Mich stört einzig das System, das mit den derzeit aufgebotenen Spielern einfach nicht klappt... Ramos ist links irgendwie verschenkt, Friend hängt in der Luft, gegen Domo wirkt Mintal wie der reinste Aktivposten und ein Raffael kann seine Klasse noch schwieriger zeigen, wenn er auch noch nach hinten arbeitet... Das passt einfach gerade vorne und hinten nicht und diese Phrase "Erfolg gibt recht" lasse ich nicht gelten, wenn man unter solchen Voraussetzungen wie wir spielt - bester Kader, höchster Etat.
Ich sehe Friend nicht als Flop, denn er hat schon oft genug durchblitzen lassen, wozu er im Stande ist, wenn man auf ihn baut bzw. mehr für ihn spielt, allerdings moniere ich Babbels Fehler, keinen adäquaten Konsens zwischen Aufstellung der Wunschspieler und passendem System zu finden. Dabei hat er mit Spielern wie Beichler, Lustenberger und auch Ronny Alternativen, die die Aufstellung eines Domos in der Zentrale absurd erscheinen lassen.
Klar wäre hier ein spielender Stürmer von Vorteil, einer, der sich selber Chancen erarbeitet. In einem funktionierenden System sollte man auf genau so einen Stürmer aber an sich nicht angewiesen sein, oder?! Würde unsere einzige Sorge das "In-Szene-setzen-Friends" sein, wäre ich der glücklichste Herthaner, denn das hieße, dass alles andere funktioniert und nur Friend nicht hereinpasst. So kann man die momentane Situation aber wohl kaum beschreiben und genau deshalb würde mMn ein bloßer Wechsel Friends gegen Lasogga oder Djuricin wirkungslos bleiben.
Ich sehe Friend nicht als Flop, denn er hat schon oft genug durchblitzen lassen, wozu er im Stande ist, wenn man auf ihn baut bzw. mehr für ihn spielt, allerdings moniere ich Babbels Fehler, keinen adäquaten Konsens zwischen Aufstellung der Wunschspieler und passendem System zu finden. Dabei hat er mit Spielern wie Beichler, Lustenberger und auch Ronny Alternativen, die die Aufstellung eines Domos in der Zentrale absurd erscheinen lassen.
Klar wäre hier ein spielender Stürmer von Vorteil, einer, der sich selber Chancen erarbeitet. In einem funktionierenden System sollte man auf genau so einen Stürmer aber an sich nicht angewiesen sein, oder?! Würde unsere einzige Sorge das "In-Szene-setzen-Friends" sein, wäre ich der glücklichste Herthaner, denn das hieße, dass alles andere funktioniert und nur Friend nicht hereinpasst. So kann man die momentane Situation aber wohl kaum beschreiben und genau deshalb würde mMn ein bloßer Wechsel Friends gegen Lasogga oder Djuricin wirkungslos bleiben.
03.11.2010 - 00:21 Uhr
Zitat von SerbCon:
Mich stört einzig das System, das mit den derzeit aufgebotenen Spielern einfach nicht klappt... Ramos ist links irgendwie verschenkt, Friend hängt in der Luft, gegen Domo wirkt Mintal wie der reinste Aktivposten und ein Raffael kann seine Klasse noch schwieriger zeigen, wenn er auch noch nach hinten arbeitet...
Wenn man sich nicht darauf versteift hinter allen (meinen) "Anti-" Posts reine Boshaftigkeit zu vermuten, ist es genau das was einige (ich) bisher dargestellt haben.
Zitat von SerbCon:
Ich sehe Friend nicht als Flop, denn er hat schon oft genug durchblitzen lassen, wozu er im Stande ist, ...
Ich auch nicht - kaum möglich denn er hat getroffen.
Zitat von SerbCon:
wenn man auf ihn baut bzw. mehr für ihn spielt, allerdings moniere ich Babbels Fehler, keinen adäquaten Konsens zwischen Aufstellung der Wunschspieler und passendem System zu finden. Dabei hat er mit Spielern wie Beichler, Lustenberger und auch Ronny Alternativen, die die Aufstellung eines Domos in der Zentrale absurd erscheinen lassen.
"mehr für ihn" spielen? Da gehen eben die Meinungen auseinander. Ich "verlange" von Spielern tendenziell sich dem System (vorhandener Kader und dessen Spielweise) zu fügen. Sonderrollen dbzgl. stehen mMn nur! Ausnahmekönnern zu.
Zitat von SerbCon:
Klar wäre hier ein spielender Stürmer von Vorteil, einer, der sich selber Chancen erarbeitet. In einem funktionierenden System sollte man auf genau so einen Stürmer aber an sich nicht angewiesen sein, oder?! Würde unsere einzige Sorge das "In-Szene-setzen-Friends" sein, wäre ich der glücklichste Herthaner, denn das hieße, dass alles andere funktioniert und nur Friend nicht hereinpasst. So kann man die momentane Situation aber wohl kaum beschreiben und genau deshalb würde mMn ein bloßer Wechsel Friends gegen Lasogga oder Djuricin wirkungslos bleiben.
Friend hat aktuell nur "noch" den Effekt Gegenspieler zu binden.
Das | edit: auf Dauer | mit Toren zu kombinieren scheint eher Spielern wie Ramos vorbehalten.
Friend ist leider kein Dzeko.
Friend hat Qualitäten die ich 'immer' als notwendige (Kader-) Option gesehen/geäussert habe.
Es handelt sich eben nicht um stupides Schlechtmachen, sondern um die (persönliche)
Bewertung der Möglichkeiten einer Personalie im Rahmen eines Gesamtsystems.
Mich stört einzig das System, das mit den derzeit aufgebotenen Spielern einfach nicht klappt... Ramos ist links irgendwie verschenkt, Friend hängt in der Luft, gegen Domo wirkt Mintal wie der reinste Aktivposten und ein Raffael kann seine Klasse noch schwieriger zeigen, wenn er auch noch nach hinten arbeitet...
Wenn man sich nicht darauf versteift hinter allen (meinen) "Anti-" Posts reine Boshaftigkeit zu vermuten, ist es genau das was einige (ich) bisher dargestellt haben.
Zitat von SerbCon:
Ich sehe Friend nicht als Flop, denn er hat schon oft genug durchblitzen lassen, wozu er im Stande ist, ...
Ich auch nicht - kaum möglich denn er hat getroffen.
Zitat von SerbCon:
wenn man auf ihn baut bzw. mehr für ihn spielt, allerdings moniere ich Babbels Fehler, keinen adäquaten Konsens zwischen Aufstellung der Wunschspieler und passendem System zu finden. Dabei hat er mit Spielern wie Beichler, Lustenberger und auch Ronny Alternativen, die die Aufstellung eines Domos in der Zentrale absurd erscheinen lassen.
"mehr für ihn" spielen? Da gehen eben die Meinungen auseinander. Ich "verlange" von Spielern tendenziell sich dem System (vorhandener Kader und dessen Spielweise) zu fügen. Sonderrollen dbzgl. stehen mMn nur! Ausnahmekönnern zu.
Zitat von SerbCon:
Klar wäre hier ein spielender Stürmer von Vorteil, einer, der sich selber Chancen erarbeitet. In einem funktionierenden System sollte man auf genau so einen Stürmer aber an sich nicht angewiesen sein, oder?! Würde unsere einzige Sorge das "In-Szene-setzen-Friends" sein, wäre ich der glücklichste Herthaner, denn das hieße, dass alles andere funktioniert und nur Friend nicht hereinpasst. So kann man die momentane Situation aber wohl kaum beschreiben und genau deshalb würde mMn ein bloßer Wechsel Friends gegen Lasogga oder Djuricin wirkungslos bleiben.
Friend hat aktuell nur "noch" den Effekt Gegenspieler zu binden.
Das | edit: auf Dauer | mit Toren zu kombinieren scheint eher Spielern wie Ramos vorbehalten.
Friend ist leider kein Dzeko.
Friend hat Qualitäten die ich 'immer' als notwendige (Kader-) Option gesehen/geäussert habe.
Es handelt sich eben nicht um stupides Schlechtmachen, sondern um die (persönliche)
Bewertung der Möglichkeiten einer Personalie im Rahmen eines Gesamtsystems.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 03.11.2010 um 00:26 Uhr bearbeitet
03.11.2010 - 08:35 Uhr
Friend scheint ja eine ziemlich weitreichende Stammplatzaussage bekommen zu haben. Prinzipiell ist es schon ok, an einem Stürmer festzuhalten, auch wenn er mal nicht so funktioniert - zumal das ja seine Nebenleute bisher kompensieren konnten. Das Gegenmodell war ja Bobic in seinem letzten Jahr. Er hatte sich gerade an die (damals noch ungewohntere) Position als einzige Spitze gewöhnt und auch einige gute Spiele gemacht, rotierte dann nach einem (!) Spiel ohne Treffer raus und kam nicht mehr in Tritt. Seine Karriere danach auch nicht mehr. So hilft man keinem, nicht dem Team, nicht dem Mann und auch nicht dem Verein.
Andrerseits gibt es eben eine merkliche Diskrepanz zwischen dem, was die 4 Offensivspieler hinter ihm an Kombinationsspiel leisten und dem, was Friend dazu beisteuern kann. Friend kommt bei Kontern nicht mit nach vorne, Friend bekommt am Strafraum den Ball nicht zum Mitspieler, undsoweiter. Achkeine AHnung. Das System ist eh noch weit weg von fertig.
Ich glaube aber auch irgendwie nicht, dass Friend mit mehr Fitness seine Grundprobleme abstellen kann. Von einem Stürmer werden einfach heute mehr läuferische Qualitäten erwartet - auch in der 2. Liga.
Andrerseits gibt es eben eine merkliche Diskrepanz zwischen dem, was die 4 Offensivspieler hinter ihm an Kombinationsspiel leisten und dem, was Friend dazu beisteuern kann. Friend kommt bei Kontern nicht mit nach vorne, Friend bekommt am Strafraum den Ball nicht zum Mitspieler, undsoweiter. Achkeine AHnung. Das System ist eh noch weit weg von fertig.
Ich glaube aber auch irgendwie nicht, dass Friend mit mehr Fitness seine Grundprobleme abstellen kann. Von einem Stürmer werden einfach heute mehr läuferische Qualitäten erwartet - auch in der 2. Liga.
03.11.2010 - 08:39 Uhr
Zitat
Also braucht es Alternativen für den Angriff: Rob Friend (29) als die Stammkraft an vorderster Front durchlebt eine seit September andauernde Tor-Flaute; aktuell sind 390 Minuten ohne Erfolgserlebnis vergangen. Jetzt bedrängen den Kanadier gleich zwei Spieler: Pierre-Michel Lasogga (18) wurde nach überstandener Knöchel-Verletzung einige Male eingewechselt und kam insbesondere zuletzt gegen Ingolstadt (3:1) in nur 24 Minuten Spielzeit einem Torerfolg gleich zwei Mal bedeutend näher als Friend in den 66 Minuten zuvor. Am Dienstag übte außerdem Marco Djuricin (17) erstmals wieder mit den Kollegen, nachdem das malade Sprunggelenk keine Beschwerden mehr bereitet. Als wendiger, trickreicher Stürmer ist er schon von seiner Statur her eine echte Alternative zum eher statischen, von Herthas 4-1-4-1-System oft überfordert wirkenden Friend. Babbel attestiert Djuricin „die Grundtugenden eines Stürmers: Er ist pfeilschnell und hat einen sehr guten Torriecher.“
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1440108/Verletzte-Hertha-Spieler-zurueck-auf-dem-Platz.html
Also braucht es Alternativen für den Angriff: Rob Friend (29) als die Stammkraft an vorderster Front durchlebt eine seit September andauernde Tor-Flaute; aktuell sind 390 Minuten ohne Erfolgserlebnis vergangen. Jetzt bedrängen den Kanadier gleich zwei Spieler: Pierre-Michel Lasogga (18) wurde nach überstandener Knöchel-Verletzung einige Male eingewechselt und kam insbesondere zuletzt gegen Ingolstadt (3:1) in nur 24 Minuten Spielzeit einem Torerfolg gleich zwei Mal bedeutend näher als Friend in den 66 Minuten zuvor. Am Dienstag übte außerdem Marco Djuricin (17) erstmals wieder mit den Kollegen, nachdem das malade Sprunggelenk keine Beschwerden mehr bereitet. Als wendiger, trickreicher Stürmer ist er schon von seiner Statur her eine echte Alternative zum eher statischen, von Herthas 4-1-4-1-System oft überfordert wirkenden Friend. Babbel attestiert Djuricin „die Grundtugenden eines Stürmers: Er ist pfeilschnell und hat einen sehr guten Torriecher.“
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1440108/Verletzte-Hertha-Spieler-zurueck-auf-dem-Platz.html
04.11.2010 - 09:50 Uhr
Bald kommt Beichler.....dann wird es sich zeigen ob Domo sich weiter durchsetzen kann.
Entweder er steigert seine "Anwesenheit" auf dem Platz oder Daniel wird spielen und damit wird Friend dann auch besser aussehen. Mit Daniel wird unser Mittelfeld noch breiter und es wird leichter den einen oder anderen Ball" durchzustecken" bzw. Friend anderweitig zu "bedienen".
Dabei bin ich mir immer noch nicht sicher ob Domo wirklich soooo "schlecht" ist? Effektiv ist er z.Z. allemal!
Phasen wie z.Z. bei Friend, gibt es bei guten Stürmern doch immer wieder.....hatte seinerzeit auch unser Manager.....das kennt der auch noch zur Genüge......
Also ruhig bleiben so lange die Ergebnisse stimmen....alles wird gut, ist ja fast schon alles gut ;)
Entweder er steigert seine "Anwesenheit" auf dem Platz oder Daniel wird spielen und damit wird Friend dann auch besser aussehen. Mit Daniel wird unser Mittelfeld noch breiter und es wird leichter den einen oder anderen Ball" durchzustecken" bzw. Friend anderweitig zu "bedienen".
Dabei bin ich mir immer noch nicht sicher ob Domo wirklich soooo "schlecht" ist? Effektiv ist er z.Z. allemal!
Phasen wie z.Z. bei Friend, gibt es bei guten Stürmern doch immer wieder.....hatte seinerzeit auch unser Manager.....das kennt der auch noch zur Genüge......
Also ruhig bleiben so lange die Ergebnisse stimmen....alles wird gut, ist ja fast schon alles gut ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kraule am 04.11.2010 um 09:53 Uhr bearbeitet
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