Wow, dieser Mut!... wäre gefragt gewesen, als es noch etwas gekostet hätte, Stellung zu beziehen. Jetzt, wo ohnehin viele auf Infantino "einprügeln", will man zu den Ersten gehören, die ihn kritisieren.
Du hast sicher Recht, der DFB hat sich immer kontur- und rückgratlos verhalten und seinen vorhandenen EInfluss nie geltend gemacht, beispielsweise als Infantio die Ethikkommission entmachtet und damit die Complianceregeln aufgehoben hat.
Es wirkt unfreiwillig komisch und lächerlich, wenn man halbherzige Alibiaktionen – wie die One-Love-Binde bei der WM 2022 in Katar – veranstaltet.
Im Ergebnis bewerte ich die nuj entschiedene und anhaltende Kritik des DFB an Infantino anders als Du.
Übrigens: Es gibt sogar hierzulande Personen wie den CSU-Rechtsaußen Peter Gauweiler, die nicht auf Infantino draufhauen, sondern ihn öffentlich (Beitrag in der Welt) immer noch als ›genialen Kerl‹ rühmen.
Ich bin der Meinung, dass man jetzt auf keinen Fall zur Tagesordnung übergehen darf, man habe alles gesagt. Solange dieser Generalsektretät an seinem Amt klebt, müssen ihm die Verbände – der DFB als größter Verband im Besonderen – die Hölle heiss machen, bis er endlich geht – was längst überfällig ist. Ich befürworte, dass man alle Register zieht, auch juristische. Sonst besteht die Gefahr, dass Infantino sich verflüssigt, sich in irgendwelche Ritzen verzieht, im Hintergrund intrigiert und gehäutet wieder auftaucht.
Gerade Andreas Rettich hat sich schon öfters kritisch zu internen Entwicklungen innerhalb des DFB und der DFL kritisch geäußert. Für mich besitzt er eine deutlich höhere Glaubwürdigkeit als der wachsweiche Bernd Neuendorf oder Vereinsfunktionäre wie Hoeness, Rummenigge, Watze und Co.
Volle Zustimmung. Die Änderungen bei der FIFA dürfen nur der Anfang sein.










