05.08.2026 - 08:39 | Quelle: dpa/X/TM | Lesedauer: unter 2 Min.
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Gianni Infantino
Gelder nur bei Unterstützung 

Top-Funktionär wirft Infantinos FIFA Erpressung vor: „Wir weigern uns, das zuzulassen“

Top-Funktionär wirft Infantinos FIFA Erpressung vor
©IMAGO

In der aktuellen FIFA-Krise sieht sich der angezählte Präsident Gianni Infantino nun auch Erpressungsvorwürfen ausgesetzt. Der Chef des jordanischen Fußball-Verbandes, Prinz Ali bin al-Hussein, behauptet, dass seinen Auswahlspielern in den vergangenen Monaten von der FIFA Gelder vorenthalten worden seien. „Bis mir während der Weltmeisterschaft mündlich mitgeteilt wurde, dass es unserem Fußballverband sehr helfen würde, wenn ich Infantino unterstütze“, schrieb al-Hussein dazu auf der Plattform „X“.



„Wir haben ihn bisher nicht unterstützt und werden das auch jetzt ganz sicher nicht tun“, stellte der Prinz klar und ergänzte: „Aber die gesamte Situation läuft auf Erpressung hinaus und wir weigern uns, das zuzulassen.“ Der Weltverband war von dpa für eine Stellungnahme zu den Vorwürfen angefragt.


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Gianni Infantino
G. Infantino Alter: 56
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FIFA-Boss Infantino steht in der Kritik, weil er zuletzt einen Teil der Rechte an Weltmeisterschaften an Investoren verkaufen und damit Milliarden verdienen wollte. Weltweit formierte sich prompt Widerstand – die europäische UEFA kündigte einen Boykott aller FIFA-Wettbewerbe an. Der Weltverband verwarf die Pläne schnell wieder. Die Kritik an Infantino aber wird nicht leiser; Experten diskutieren, ob das Ende des Schweizers an der FIFA-Spitze bevorsteht.


Prinz Al-Hussein war 2016 im Rennen um die Präsidentschaft des Weltverbands gegen Infantino angetreten, hatte aber keine Chance. Schon im Jahr zuvor war er dem damaligen FIFA-Boss Sepp Blatter bei der Wahl unterlegen. Von 2011 bis 2015 war er als Vizepräsident im mächtigen Exekutivkomitee der FIFA.



Vorwurf an FIFA: Kein Geld für Jordanien – aber Milliarden in Reserve


Nun schilderte der Funktionär, dass der Weltverband den jordanischen Spielern noch Geld schulde. Als Zweitplatzierte des FIFA Arab Cups im Dezember 2025 stünde Jordanien noch ein Preisgeld zu, das Medienberichten zufolge 4,2 Millionen Dollar (gut 3,6 Millionen Euro) betrug. „Das Geld, das unser Team für das Erreichen das Finales bekommen sollte, wurde noch nicht ausgezahlt, und das, obwohl die FIFA gleichzeitig damit angibt, wie viele Milliarden sie noch in Reserve hat“, schrieb al-Hussein auf der Nachrichtenplattform.



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Letzte Beiträge Newsforum

Tharanos Borussia Dortmund Tharanos 05.08.2026 - 19:37
Zitat von Scani86
Zitat von Doktor_Marbuse

Infantino soll im neuen Bond-Film den Bösewicht spielen. Stimmt das?


Dafür hat er leider keine Zeit, in der Zeit spielt er schon den Zwillingsbruder von Dr. Evil im nächsten Austin Powers Film.


Haha grins
Tharanos Borussia Dortmund Tharanos 05.08.2026 - 19:36
Zitat von Chris_15
Da rollt ja eine richtige Lawine los. Es tun sich Abgründe auf, die sehr gut vorstellbar sind. Es zeigt einmal mehr wie sehr Korruption systemisch ausgebaut wurde.
Das der Typ mit Glatze das alles alleine aufgebaut und betrieben hat ist jedoch nur schwer vorstellbar.
Wie viel wissen die Kollegen um Grafström, Wenger und wie sie alle heißen tatsächlich bzw. sind sie wirklich alle so unschuldig, wie so so tun?


Blatter hat zumindest versucht die ganze Korruption zu verstecken, Infantino ist da anders: er spielt mit offenen Karten grins Dachte nicht, dass es nach Blatter nochmal schlimmer werden könnte.
Tim523 Karlsruher SC Tim523 05.08.2026 - 12:44
Gibt ihm doch bitte einer den Gnadenschuss
Gianni Infantino
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Geb./Alter:
23.03.1970 (56)
Nat.:  Schweiz Italien
Akt. Verein:
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Aktuelle Funktion:
Präsident
Vertrag bis:
31.03.2027
Im Amt seit:
26.02.2016
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Gesamtmarktwert:
-
Kadergröße:
0
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