| Geburtsdatum | 09.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Österreich |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Ralph Hasenhüttl [Trainer]
17.03.2024 - 16:36 Uhr
08.03.2025 - 23:45 Uhr
Ich poste das mal in den Trainer-Thread, da es im Spieltagsthread sowieso untergehen würde und ich das Thema hier gerne mal diskutieren will. Vielleicht hat ja jemand Ansätze zu dem Thema, die ich selbst nicht sehe.
Dass wir auswärts eine super Saison inkl sehr starkem Umschaltfußball spielen, ist bekannt. Das muss man auch nicht kleinreden, das ist super und macht Spaß.
Aber wir reißen zuhause alles ein, was wir uns auf fremdem Platz erarbeiten.
Jeder rutscht mal aus, jeder setzt mal ein, zwei Heimspiele ohne Not in den Sand. Das kann passieren und wir sind keine Spitzenmannschaft, die jeden schlägt. Das ist völlig klar.
Was aber nicht normal ist, ist die Tatsache, dass es beim VfL die Regel (nicht die Ausnahme) ist, zuhause gegen Bremen, Augsburg, Kiel, Bochum und St. Pauli komplett zu verk.acken. Ich möchte auch noch das Dortmundspiel mit dazunehmen. Die haben bis zum Spiel in WOB auswärts gar nichts geholt, um uns dann in der ersten Halbzeit mit Leichtigkeit abzuschießen.
Ich habe jedes dieser Heimspiele gesehen. Es ist immer dasselbe. Das Aufbauspiel dieser Mannschaft ist ein absolutes Desaster. Wenn man den Spielaufbau von hinten heraus gegen defensivere Gegner bewertet, stehen wir auf Platz 18 der Bundesliga. Da ist jeder besser als wir, auch Heidenheim. Der Gegner schickt ein paar Spieler in ein frühes, sehr simples Pressing, und das wars dann. Kleines ein mal eins und wir sind völlig überfordert. Sofort landen die Anspiele im Seitenaus oder beim Gegner. Alternativ lange Bälle ins Nichts. Es bewegt sich niemand zum Ball oder versucht, Räume zu kreieren, gar nichts.
Ich weiß, dass ein gepflegtes Spiel nach vorne bei längerem Ballbesitz im heutigen Fußball sehr viel schwieriger ist, als es klingt. Deshalb priorisen die meisten Teams inzwischen schnelles Umschalten und spielen vermehrt auf zweite Bälle. Das war früher mal anders. Ich erwarte keine Galavorstellungen am Fließband, das wäre unrealistisch.
Aber was diese Mannschaft anbietet, wenn sie das Spiel machen muss, ist eine absolute Unverschämtheit, ungenügend. Schlechter geht es gar nicht mehr. Man scheitert in der Regel bereits am kleinen ein mal eins in der eigenen Tabellenhälfte.
Dieser Post gehört in den Trainer-Thread, denn der Trainer ist nunmal dafür verantwortlich. Sowas kann man trainieren. Wenn ich die individuelle Qualität betrachte, ist der VfL-Kader im fußballerischen Bereich sicherlich keine Offenbarung, gehört nicht zur Spitzenklasse. Aber er ist definitiv deutlich stärker als alle Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Und alle von denen, können 10mal besser Spielaufbau als wir. Es ist so schlimm, dass man nicht mehr hinsehen kann.
Pauli, Bochum und. Co punkten hier ja nicht glücklich, sondern hochverdient. Immer nach dem gleichen Schema, obwohl sie im Grunde sehr verschiedene Teams mit unterschiedlichen Spielanlagen sind. Aber in Wolfsburg treten alle Außenseiter sehr ähnlich auf. Weil sie wissen, dass es reicht, um wichtige Punkte gegen den Abstieg mitzunehmen.
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben: Wir haben im internationalen Wettbewerb nichts verloren. Wer diese Vielzahl an Heimspielen gegen krasse Außenseiter so in den Sand setzt (ein 1-1 gegen St. Pauli im eigenen Stadion ist für uns kein Ausrutscher, sondern die Regel und Normalität, das ist das Problem), hat es nicht verdient, im oberen Tabellendrittel zu landen. Egal, wie gut man auswärts spielt und punktet. Das reicht nicht.
Ich frage mich, wie man das alles in den Griff kriegen soll. Ich mag Hasenhüttl eigentlich und ich würde sehr gerne endlich mal wieder einen Trainer 4-6 Jahre in Wolfsburg arbeiten sehen. Diese Kontinuität inkl dem Wachstum, das daraus resultieren kann, muss man anstreben. Aber kann es der Anspruch des VfL Wolfsburg sein, zuhause ein fußballerisches Desaster nach dem anderen abzuliefern? Einstellung und Mentalität sind absolut gut, ich würde sogar sagen, top. Daran liegt es nicht. Es liegt ganz klar an der Unfähigkeit, relativ simple Dinge umzusetzen. Wird das überhaupt trainiert? So, wie die Heimspiele aussehen, kann ich es mir fast nicht vorstellen, dass man überhaupt daran arbeitet.
Wird Peter Christiansen das noch lange akzeptieren? Nach allem, was man über ihn hört, hat er sehr klare Vorstellungen von Fußball, denen er alles unterordnet. Wenn man diesen Eindruck ernst nimmt, muss man in Erwägung ziehen, dass er mit Hasenhüttl womöglich nicht über das Saisonende hinaus weitermachen möchte. Ich halte es für denkbar, dass es da einigen Gesprächsbedarf gibt. Denn diese Heim-Auftritte sind einfach unerträglich. Ich weiß vorher, wie die Spiele ablaufen werden, brauche sie mir im Grunde gar nicht mehr ansehen.
Ich würde gerne mit dem Trainer weitermachen, es gibt viele gute Gründe dafür. Aber an diesem Aufbauspiel und dieser absoluten Ideenlosigkeit in Heimspielen, daran muss man ganz, ganz dringend sehr hart arbeiten. Das darf so nicht weitergehen.
Dass wir auswärts eine super Saison inkl sehr starkem Umschaltfußball spielen, ist bekannt. Das muss man auch nicht kleinreden, das ist super und macht Spaß.
Aber wir reißen zuhause alles ein, was wir uns auf fremdem Platz erarbeiten.
Jeder rutscht mal aus, jeder setzt mal ein, zwei Heimspiele ohne Not in den Sand. Das kann passieren und wir sind keine Spitzenmannschaft, die jeden schlägt. Das ist völlig klar.
Was aber nicht normal ist, ist die Tatsache, dass es beim VfL die Regel (nicht die Ausnahme) ist, zuhause gegen Bremen, Augsburg, Kiel, Bochum und St. Pauli komplett zu verk.acken. Ich möchte auch noch das Dortmundspiel mit dazunehmen. Die haben bis zum Spiel in WOB auswärts gar nichts geholt, um uns dann in der ersten Halbzeit mit Leichtigkeit abzuschießen.
Ich habe jedes dieser Heimspiele gesehen. Es ist immer dasselbe. Das Aufbauspiel dieser Mannschaft ist ein absolutes Desaster. Wenn man den Spielaufbau von hinten heraus gegen defensivere Gegner bewertet, stehen wir auf Platz 18 der Bundesliga. Da ist jeder besser als wir, auch Heidenheim. Der Gegner schickt ein paar Spieler in ein frühes, sehr simples Pressing, und das wars dann. Kleines ein mal eins und wir sind völlig überfordert. Sofort landen die Anspiele im Seitenaus oder beim Gegner. Alternativ lange Bälle ins Nichts. Es bewegt sich niemand zum Ball oder versucht, Räume zu kreieren, gar nichts.
Ich weiß, dass ein gepflegtes Spiel nach vorne bei längerem Ballbesitz im heutigen Fußball sehr viel schwieriger ist, als es klingt. Deshalb priorisen die meisten Teams inzwischen schnelles Umschalten und spielen vermehrt auf zweite Bälle. Das war früher mal anders. Ich erwarte keine Galavorstellungen am Fließband, das wäre unrealistisch.
Aber was diese Mannschaft anbietet, wenn sie das Spiel machen muss, ist eine absolute Unverschämtheit, ungenügend. Schlechter geht es gar nicht mehr. Man scheitert in der Regel bereits am kleinen ein mal eins in der eigenen Tabellenhälfte.
Dieser Post gehört in den Trainer-Thread, denn der Trainer ist nunmal dafür verantwortlich. Sowas kann man trainieren. Wenn ich die individuelle Qualität betrachte, ist der VfL-Kader im fußballerischen Bereich sicherlich keine Offenbarung, gehört nicht zur Spitzenklasse. Aber er ist definitiv deutlich stärker als alle Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Und alle von denen, können 10mal besser Spielaufbau als wir. Es ist so schlimm, dass man nicht mehr hinsehen kann.
Pauli, Bochum und. Co punkten hier ja nicht glücklich, sondern hochverdient. Immer nach dem gleichen Schema, obwohl sie im Grunde sehr verschiedene Teams mit unterschiedlichen Spielanlagen sind. Aber in Wolfsburg treten alle Außenseiter sehr ähnlich auf. Weil sie wissen, dass es reicht, um wichtige Punkte gegen den Abstieg mitzunehmen.
Ich habs im Spieltagsthread schon geschrieben: Wir haben im internationalen Wettbewerb nichts verloren. Wer diese Vielzahl an Heimspielen gegen krasse Außenseiter so in den Sand setzt (ein 1-1 gegen St. Pauli im eigenen Stadion ist für uns kein Ausrutscher, sondern die Regel und Normalität, das ist das Problem), hat es nicht verdient, im oberen Tabellendrittel zu landen. Egal, wie gut man auswärts spielt und punktet. Das reicht nicht.
Ich frage mich, wie man das alles in den Griff kriegen soll. Ich mag Hasenhüttl eigentlich und ich würde sehr gerne endlich mal wieder einen Trainer 4-6 Jahre in Wolfsburg arbeiten sehen. Diese Kontinuität inkl dem Wachstum, das daraus resultieren kann, muss man anstreben. Aber kann es der Anspruch des VfL Wolfsburg sein, zuhause ein fußballerisches Desaster nach dem anderen abzuliefern? Einstellung und Mentalität sind absolut gut, ich würde sogar sagen, top. Daran liegt es nicht. Es liegt ganz klar an der Unfähigkeit, relativ simple Dinge umzusetzen. Wird das überhaupt trainiert? So, wie die Heimspiele aussehen, kann ich es mir fast nicht vorstellen, dass man überhaupt daran arbeitet.
Wird Peter Christiansen das noch lange akzeptieren? Nach allem, was man über ihn hört, hat er sehr klare Vorstellungen von Fußball, denen er alles unterordnet. Wenn man diesen Eindruck ernst nimmt, muss man in Erwägung ziehen, dass er mit Hasenhüttl womöglich nicht über das Saisonende hinaus weitermachen möchte. Ich halte es für denkbar, dass es da einigen Gesprächsbedarf gibt. Denn diese Heim-Auftritte sind einfach unerträglich. Ich weiß vorher, wie die Spiele ablaufen werden, brauche sie mir im Grunde gar nicht mehr ansehen.
Ich würde gerne mit dem Trainer weitermachen, es gibt viele gute Gründe dafür. Aber an diesem Aufbauspiel und dieser absoluten Ideenlosigkeit in Heimspielen, daran muss man ganz, ganz dringend sehr hart arbeiten. Das darf so nicht weitergehen.
09.03.2025 - 01:15 Uhr
@OneEightSeven Unterschreibe ich und bewerte die Situation genauso.
Es muss der Spielaufbau bei Hasenhüttl bisher gar keine Beachtung gefunden haben. Statisch, träge, Vorstöße nur über die Außen. Das reicht doch nicht einmal für Liga 2. So ehrlich muss man sein, das ist alles was sich ein Gegner für ein Auswärtsspiel wünscht.
Es gibt viele Möglichkeiten im Aufbauspiel umso besser es aussehen soll hängt natürlich davon ab wie gut die beiden Innenverteidiger sind, der Torwart Fußball spielen kann und wie Pressingressistent der 6er bzw 8er sind. Aber grundsätzlich geht es ja darum Überzahlsituationen zu kreieren. Vom Personal her, kann ein Wind ein Mismatch sein, weil er sich eben auch ins Mittelfeld fallen lassen kann, da er einfach ein hervorragender Fußballspieler ist. Ein Maehle kann sich auch mittiger fallen lassen, bei anderen AV von uns habe ich da eher Bedenken. Arnold kann linienbrechende Bälle spielen. Wenn man dann in Kombinationen kommt, nimmt ein Spieler wieder das Tempo raus oder sind die anspiele zu ungenau.
Aber mit einfachen Prinzipien und Automatismen wäre doch schon viel geholfen. Falls man dann lange Bälle spielt oder Ballverluste hat, dann aber in denen Bereichen, wo man sehr schnell den Ball wieder gewinnen kann. Wo wieder defensive stärken lägen um dann eben wieder umzuschalten.
Ich mag Hasenhüttl auch, finde seine Leistungen auswärts und gegen Topmannschaften stark. Die Mannschaft macht ja teilweise spaß. Viele gute Kicker dabei, man hat den Eindruck einer Mannschaft. Vieles was man nicht so oft gesehen hat in den letzten 10 Jahren. Aber diese Heimspiele und dieser Spielaufbau darf doch niemals der Anspruch sein. Was arbeitet Hasenhüttl da? Sieht er es einfach nicht?
Das wird auch die Frage für Christiansen sein. Gibt er sich mit dem gezeigten zufrieden, würde mich enttäuschen von den bisherigen Ansagen von PC. Kommen Forderungen an Hasenhüttl? Ich habe meine Zweifel, dass sich da noch etwas entwickelt. Für einen Trainer mit der Vita von Hasenhüttl dürfte ich schon ein Minimum an Spielaufbau erwarten. Aber das ist einfach ungenügend.
Es muss der Spielaufbau bei Hasenhüttl bisher gar keine Beachtung gefunden haben. Statisch, träge, Vorstöße nur über die Außen. Das reicht doch nicht einmal für Liga 2. So ehrlich muss man sein, das ist alles was sich ein Gegner für ein Auswärtsspiel wünscht.
Es gibt viele Möglichkeiten im Aufbauspiel umso besser es aussehen soll hängt natürlich davon ab wie gut die beiden Innenverteidiger sind, der Torwart Fußball spielen kann und wie Pressingressistent der 6er bzw 8er sind. Aber grundsätzlich geht es ja darum Überzahlsituationen zu kreieren. Vom Personal her, kann ein Wind ein Mismatch sein, weil er sich eben auch ins Mittelfeld fallen lassen kann, da er einfach ein hervorragender Fußballspieler ist. Ein Maehle kann sich auch mittiger fallen lassen, bei anderen AV von uns habe ich da eher Bedenken. Arnold kann linienbrechende Bälle spielen. Wenn man dann in Kombinationen kommt, nimmt ein Spieler wieder das Tempo raus oder sind die anspiele zu ungenau.
Aber mit einfachen Prinzipien und Automatismen wäre doch schon viel geholfen. Falls man dann lange Bälle spielt oder Ballverluste hat, dann aber in denen Bereichen, wo man sehr schnell den Ball wieder gewinnen kann. Wo wieder defensive stärken lägen um dann eben wieder umzuschalten.
Ich mag Hasenhüttl auch, finde seine Leistungen auswärts und gegen Topmannschaften stark. Die Mannschaft macht ja teilweise spaß. Viele gute Kicker dabei, man hat den Eindruck einer Mannschaft. Vieles was man nicht so oft gesehen hat in den letzten 10 Jahren. Aber diese Heimspiele und dieser Spielaufbau darf doch niemals der Anspruch sein. Was arbeitet Hasenhüttl da? Sieht er es einfach nicht?
Das wird auch die Frage für Christiansen sein. Gibt er sich mit dem gezeigten zufrieden, würde mich enttäuschen von den bisherigen Ansagen von PC. Kommen Forderungen an Hasenhüttl? Ich habe meine Zweifel, dass sich da noch etwas entwickelt. Für einen Trainer mit der Vita von Hasenhüttl dürfte ich schon ein Minimum an Spielaufbau erwarten. Aber das ist einfach ungenügend.
09.03.2025 - 01:53 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Es liegt ganz klar an der Unfähigkeit, relativ simple Dinge umzusetzen. Wird das überhaupt trainiert?
Es liegt ganz klar an der Unfähigkeit, relativ simple Dinge umzusetzen. Wird das überhaupt trainiert?
Ich stimme dem ganzen Beitrag absolut zu und will allerdings hier nochmal dazu ergänzen. Genau diese Frage stelle ich mir z.B. auch bei den Standardsituationen. Offensiv scheint man die ja zu trainieren, da ist man richtig stark.
Wie kann es aber sein, dass wir bei Standards die wir verteidigen müssen, immer so schlecht aussehen?
Jede Ecke die gegen uns ist, wird direkt brandgefährlich. Man kann Ecken fast mit Elfmetern gleichsetzen, weil sie immer ne so hohe Chance auf ein Tor bieten.
Man erkennt absolut keine Entwicklung, dass da dran auch mal gearbeitet wird.
Man ist schon nahezu gezwungen mindestens 2 Tore zu schießen, da man sich sowieso fast jede Woche mindestens 1 Standardgegentor fängt.
09.03.2025 - 18:20 Uhr
Wenn man sich gerade Hoffenheim anschaut. Sieht man Spielaufbau, den wir definitiv auch spielen können. Sie kommen in die zweite Hälfte zu den Spielern wo es bei uns richtig interessant wäre. Es sind natürlich auch Fehler, die ich ja akzeptieren würde solange der Ansatz stimmt. Bei Hoffenheim ist Bewegung über außen und Mitte mit teilweisen 3rd Man Runs. Ohne einen solchen Ansatz würde ich nicht mit Hasenhüttl weiter machen, weil man so nicht weiterkommt und weiterentwickelt.
29.03.2025 - 23:56 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Geht es weiter mit dem 57-Jährigen oder ist im Sommer Schluss für Hasenhüttl, der noch einen Vertrag bis 2026 besitzt? Eine klare Antwort gibt es aktuell darauf noch nicht, nach der Saison solle analysiert werden, heißt es. Kritik an der Spielweise der Niedersachsen, die gerade dann, wenn sie nicht ins Umschaltspiel finden, große Probleme haben, wabert schon lange durch Wolfsburg und die Klubflure
Man wiederholt sich eigentlich seit Monaten. Wenn man aber mal drauf schaut, kann es auf diese Frage eigentlich nur eine klare Tendenz in Richtung Trennung geben. Es gibt keinen wirklichen Grund, weshalb man mit ihm weitermachen sollte. - Spielerisch ist man die schlechteste Mannschaft der Liga und baut in dem Punkt auch Woche für Woche immer weiter ab, obwohl man dachte, dass dort mittlerweile der absolute Tiefpunkt erreicht ist. Trotzdem schockiert es einem immer wieder aus Neue. Mittlerweile ist man wieder bei purem Standfußball angekommen. Heute gab es ein Spiel zwischen einer Mannschaft die ums Überleben kämpft und einem Team das angeblich nach Europa will. Doch konnte man dort einen Klassenunterschied sehen? Maximal in die Richtung, dass Heidenheim ne bessere Spielkultur hatte.
Zu Beginn der Saison hat man auch nicht gut gespielt, doch konnte die Gegner wenigstens einigermaßen auf unser schlechtes Niveau runterziehen. Doch selbst das gelingt nun nicht mehr.
- taktische und personelle Entscheidungen sind teilweise wirklich seltsam. Sei es anhand von Einwechslungen oder eben auch der Rollen auf dem Platz. Das beste Beispiel ist dort Skov Olsen. Man versucht ihn ohne Not in die Baku Rolle zu drücken, obwohl dieser ein ganz anderer Spielertyp ist. Man raubt ihm völlig seiner Stärken, weshalb er nicht einmal in gefährliche Situationen kommen kann. Aber auch die wöchentliche Einwechslung von Behrens kann man dazu zählen.
- es wird viel geredet und am Ende nichts davon umgesetzt. Angefangen bei den Jugendspieler, für die man des vollen Lobes ist, bis hin zur letzten PK, wo man nochmal groß spielerische Änderungen ankündigt und nun den direkteren Weg zum Tor suchen will. Eben so wie es zu Beginn der Saison war. Wenn das heute das Ergebnis darauf war, kann man nur weinen.
- Körperlich hat man auch vollends abgebaut. Man hatte eine Mannschaft die topfit war. Ganz vorne dabei in Bereichen der intensiven Läufe oder der Laufdistanz. Jetzt zählt man zu den schlechtesten.
- Selbst die Standards, die zu Beginn noch eine absolute Waffe waren, strahlen jetzt überhaupt keine Gefahr mehr aus. Man kann froh sein, wenn der Ball überhaupt nach der Ecke im Strafraum ankommt.
- Heimspiele die einem Offenbarungseid gleichen. Dann wundert man sich teilweise noch, wieso das Stadion so leer ist? Wem soll sowas Spaß machen? Man bekommt ja überhaupt nichts geboten. Dieser "Fußball" macht absolut keinen Spaß.
Selbst wenn man mal gewinnt (ganz egal ob Heim oder Auswärts) ist nahezu nie souverän und verdient. Meist sogar eher glücklich. Wirklich verdiente Siege gibt es hier nicht.
Ich könnte noch ewig so weitermachen, doch auch das ist irgendwann einfach ermüdend und frustrierend.
Mittlerweile kann man nicht einmal mehr sagen, dass es daran liegt, dass uns gegen die "schwächeren" nichts einfällt. Es liegt einfach daran, dass wir allgemein keinen Plan haben und dann völlig aufgeschmissen sind, wenn wir aus welchen Gründen auch immer in Rückstand geraten.
Heute hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass man hier noch den Ausgleich machen könnte.
Am Ende macht man sich eine eigentlich vielversprechende Saison, innerhalb weniger Monate kaputt und wird irgendwo im biederen Mittelfeld enden. Aber genau da gehört man halt auch hin. Ohne die Klasse von Amoura, würde man wahrscheinlich wieder im Abstiegskampf stecken.
(Spätestens) im Sommer muss aber Schluss sein. Wenn es nach mir geht auch früher schon. Wobei es im Endeffekt auch egal ist. Die Saison ist jetzt eh gelaufen.
Und wer soll es dann machen? Keine Ahnung. Dies vernünftig zu beurteilen, liegt nicht in meinem Aufgabenbereich. Faktisch kann es aber so nicht weitergehen und viel schlechter dürfte es gar nicht mehr werden. Egal wer Trainer ist.
Mein persönlicher Wunsch wäre Christian Titz, dessen Fußball ich einfach unfassbar gerne ansehe.
30.03.2025 - 15:12 Uhr
Wie geht's weiter in Wolfsburg?
Wie bewertet Christiansen die Arbeit von Hasenhüttl? Ist es klar, dass der VfL mit dem Österreicher auch in die neue Saison geht? Hängt dies vom Ausgang dieser Saison ab? Oder gibt es ohnehin schon andere Pläne? Diese Fragen stellte der kicker an den 50-Jährigen, der ein klares Bekenntnis zu seinem Coach vermeidet.
"Ich bin zu lange in diesem Geschäft dabei, um über solche Themen zum jetzigen Zeitpunkt zu sprechen", antwortet Christiansen, der den Blick auf die sportliche Situation legt. "Wir sind in einer wichtigen und entscheidenden Phase, in der wir die Kräfte bündeln müssen, um die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen. Daran arbeiten wir gemeinsam und darauf liegt der volle Fokus jedes einzelnen in der Mannschaft und um das Team herum."
Die Trainerfrage will der Boss nicht beantworten, damit ist zumindest klar, dass nichts klar ist. Einen Verbleib des Coaches, der noch einen gültigen Vertrag besitzt, könnte er schließlich problemlos verkünden.
https://www.kicker.de/bleibt-hasenhuettl-vfl-trainer-boss-christiansen-laesst-die-zukunft-offen-1101985/artikel
Wie bewertet Christiansen die Arbeit von Hasenhüttl? Ist es klar, dass der VfL mit dem Österreicher auch in die neue Saison geht? Hängt dies vom Ausgang dieser Saison ab? Oder gibt es ohnehin schon andere Pläne? Diese Fragen stellte der kicker an den 50-Jährigen, der ein klares Bekenntnis zu seinem Coach vermeidet.
"Ich bin zu lange in diesem Geschäft dabei, um über solche Themen zum jetzigen Zeitpunkt zu sprechen", antwortet Christiansen, der den Blick auf die sportliche Situation legt. "Wir sind in einer wichtigen und entscheidenden Phase, in der wir die Kräfte bündeln müssen, um die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen. Daran arbeiten wir gemeinsam und darauf liegt der volle Fokus jedes einzelnen in der Mannschaft und um das Team herum."
Die Trainerfrage will der Boss nicht beantworten, damit ist zumindest klar, dass nichts klar ist. Einen Verbleib des Coaches, der noch einen gültigen Vertrag besitzt, könnte er schließlich problemlos verkünden.
https://www.kicker.de/bleibt-hasenhuettl-vfl-trainer-boss-christiansen-laesst-die-zukunft-offen-1101985/artikel
30.03.2025 - 18:28 Uhr
Es iat in Wolfsburg eben oft immer dasselbe. Zunächst funktioniert ein Trainer gut. Dann jedoch baut die Mannschaft mit der Zeit immer weiter ab. Das konnte man jetzt unter vielen Trainern beobachten. Man steht in der Tabelle eigentlich noch ganz gut da. Europäische Plätze sind nicht allzuweit weg.
Ob ein Trainerwechsel wieder das sinnvollste wäre weiß ich nicht. Ist wirklich schwer zu sagen. Wenn man sich mal die letzten Jahre ansieht dann haben nach Hecking nurnoch Labbadia und Glasner gut funktioniert. Alle anderen 7 Trainer indem Zeitraum hatten früher oder später ähnliche Probleme.
Ob ein Trainerwechsel wieder das sinnvollste wäre weiß ich nicht. Ist wirklich schwer zu sagen. Wenn man sich mal die letzten Jahre ansieht dann haben nach Hecking nurnoch Labbadia und Glasner gut funktioniert. Alle anderen 7 Trainer indem Zeitraum hatten früher oder später ähnliche Probleme.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von croevo am 30.03.2025 um 18:32 Uhr bearbeitet
30.03.2025 - 19:31 Uhr
Die restlichen 7 Trainer waren so geile Dinger wie Ismael... Kohfeldt... Van Bommel... Was will man da erwarten?
Hasenhüttl hat das Problem, dass er nur Underdog Fußball spielen lässt... Kannst du nicht tun, wenn du gegen gefühlt 10 Gegner in der Saison als "Favorit" hin kommst...
Hasenhüttl hat das Problem, dass er nur Underdog Fußball spielen lässt... Kannst du nicht tun, wenn du gegen gefühlt 10 Gegner in der Saison als "Favorit" hin kommst...
31.03.2025 - 11:38 Uhr
Er lässt Underdog Fußball spielen. Problem nur, in den Spielen gegen die Underdogs können diese das einfach besser als wir. Da mangelt es an anderen Fähigkeiten wie Einsatz und Laufbereitschaft.
Amoura war Samstag nicht dabei. Aber die Gegner haben sich auch mittlerweile darauf eingestellt, dass er pfeilschnell ist und wir die freien Räume auf seiner Seite bespielen und ihn rennen lassen wie einen Hasen.
Die Heimspiele sind einfach gruselig und man spielt wie ein Absteiger. Nur dank der vielen Auswärtspunkte steht man noch gut da. Die Stimmung geht auch immer weiter runter im Stadion. Gefühlt ist man wieder da angekommen, wo man mit Kovac war. So versinkt man auch auf lange Sicht in der Bedeutungslosigkeit bei den Wolfsburger Bürgern. Wir haben am Wochenende schon durchgerechnet, wieviele Kisten Bier wir kaufen könnten, wenn wir die DK abgeben und uns das Geld für Essen und Getränke im Stadion sparen.
Amoura war Samstag nicht dabei. Aber die Gegner haben sich auch mittlerweile darauf eingestellt, dass er pfeilschnell ist und wir die freien Räume auf seiner Seite bespielen und ihn rennen lassen wie einen Hasen.
Die Heimspiele sind einfach gruselig und man spielt wie ein Absteiger. Nur dank der vielen Auswärtspunkte steht man noch gut da. Die Stimmung geht auch immer weiter runter im Stadion. Gefühlt ist man wieder da angekommen, wo man mit Kovac war. So versinkt man auch auf lange Sicht in der Bedeutungslosigkeit bei den Wolfsburger Bürgern. Wir haben am Wochenende schon durchgerechnet, wieviele Kisten Bier wir kaufen könnten, wenn wir die DK abgeben und uns das Geld für Essen und Getränke im Stadion sparen.
31.03.2025 - 12:46 Uhr
Zitat von tmo83
So versinkt man auch auf lange Sicht in der Bedeutungslosigkeit bei den Wolfsburger Bürgern. Wir haben am Wochenende schon durchgerechnet, wieviele Kisten Bier wir kaufen könnten, wenn wir die DK abgeben und uns das Geld für Essen und Getränke im Stadion sparen.
So versinkt man auch auf lange Sicht in der Bedeutungslosigkeit bei den Wolfsburger Bürgern. Wir haben am Wochenende schon durchgerechnet, wieviele Kisten Bier wir kaufen könnten, wenn wir die DK abgeben und uns das Geld für Essen und Getränke im Stadion sparen.
So ist es. Auch die Mystery Ticket Aktion war ja ne schöne Nummer. In der Theorie soll diese Aktion ja darauf abziehen, auch unattraktivere Spiele interessanter zu machen um mehr Zuschauer zu generieren. Ein großer Teil der Tickets wird sicherlich an DK-Besitzer gegangen sein, die einfach mal auf nen "besseren" Platz spekuliert haben.
Aber sicherlich wird es auch Leute gegeben haben, die wahrscheinlich sonst keine DK haben und regelmäßig da sind.
Aus welchem Grund sollen diese aber denn nochmal wiederkommen? Der Fußball, den man in Heimspielen spielt, ist die pure Abgewöhnung. Wer, der nicht jetzt eh schon da ist, tut sich das freiwillig an?
Es ist ja nicht nur brutal anstrengend anzuschauen, sondern zeitgleich auch noch maximal unerfolgreich. Spielt man schlecht und gewinnt trotzdem, hat man ja wenigstens noch Erfolgserlebnisse. Diese gibt es hier aber überhaupt nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sascha3599 am 31.03.2025 um 12:47 Uhr bearbeitet
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