| Geburtsdatum | 09.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Österreich |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Ralph Hasenhüttl [Trainer]
17.03.2024 - 16:36 Uhr
31.03.2025 - 14:04 Uhr
Mir gefällt es ja auch nicht, wieder mal den Trainer auszutauschen. Man hört von Außenstehenden ja immer wieder, Ah Wolfsburg will schon wieder den Trainer wechseln, die Ursachen für den Misserfolg sind da doch ganz andere usw.
Einerseits verstehe ich diese Sichtweise durchaus.
Andererseits kann man am Ende des Tages aber nur das bewerten, was man auf dem Platz sieht. Es ist ja nicht so, dass die Trainer hier gar keinen Einfluss auf das Spiel hatten und haben.
Die Punkteausbeute und der Tabellenstand sind für mich nicht mal das Problem. Wir haben immer noch eine leicht positive Gesamtbilanz, ein positives Torverhältnis und mehr Anschluss nach oben als nach unten. Das ist im Vergleich zur Vorsaison definitiv eine Verbesserung.
Wenn man aber den Fußball ansieht, woraus soll man da Hoffnung schöpfen? Wir spielen seit Saisonbeginn halt klassischen Underdogfußball (die ersten Spieltage war es sogar klassisches kick & rush inkl Manndeckung alter Schule usw), haben damit einige Spiele durch überfallartigen Umschaltfußball (meist entscheidend getragen durch Amoura) gewonnen. Aber selbst das ist inzwischen entschlüsselt, jeder gegnerische Trainer hat inzwischen Mittel gefunden, um das größtenteils zu unterbinden.
Fußballerisch kann der VfL fast gar nichts. Der Spielaufbau ist ein Armutszeugnis, ganz übel. Passquote nach wie vor schlecht, Laufwerte nicht gut, selbst in der eigenen Hälfte kaum Anspielstationen usw.
Es ist denkbar einfach, unser Spiel (vor allem zuhause) mit einfachstem Pressing komplett auszuhebeln. Ich bin mir sicher, dass das den Gegnern nicht mal besonders viel abverlangt.
Wie gesagt, Tabelle und Punkteausbeute sind gar nicht mein Problem, letzte Saison hat man gegen den Abstieg gespielt. Aber wo ist die Entwicklung auf dem Platz? Die ist schon wieder klar rückläufig.
Man kann mal stagnieren. Erfolgreiche Trainer wie z.B. Klopp haben auch Zeit gebraucht. Wenn ich an die ersten Spielzeiten in Dortmund oder Liverpool denke, gab es da auch viele Rückschläge, stagnierende Leistungen und Kritik. Was aber immer sichtbar war, war das Entstehen eines Konzepts. Die Basis war da, man wurde mit dem Ball langsam besser, die Statik ergab Sinn. Auch wenn viele sowas nicht sehen, es war erkennbar. Klopp ist nur ein (sehr prominentes) Beispiel von vielen.
Da ging es auch nicht sofort steil bergauf, sondern step by step, inkl. Dellen, schwächeren Phasen usw. Die Kontanz musste erst wachsen, was völlig normal ist. Das würde ich Hasenhüttl natürlich alles zugestehen.
Leider sieht es bei uns anders aus. Da ist nichts, was darauf hindeutet, dass etwas entsteht.
Einerseits verstehe ich diese Sichtweise durchaus.
Andererseits kann man am Ende des Tages aber nur das bewerten, was man auf dem Platz sieht. Es ist ja nicht so, dass die Trainer hier gar keinen Einfluss auf das Spiel hatten und haben.
Die Punkteausbeute und der Tabellenstand sind für mich nicht mal das Problem. Wir haben immer noch eine leicht positive Gesamtbilanz, ein positives Torverhältnis und mehr Anschluss nach oben als nach unten. Das ist im Vergleich zur Vorsaison definitiv eine Verbesserung.
Wenn man aber den Fußball ansieht, woraus soll man da Hoffnung schöpfen? Wir spielen seit Saisonbeginn halt klassischen Underdogfußball (die ersten Spieltage war es sogar klassisches kick & rush inkl Manndeckung alter Schule usw), haben damit einige Spiele durch überfallartigen Umschaltfußball (meist entscheidend getragen durch Amoura) gewonnen. Aber selbst das ist inzwischen entschlüsselt, jeder gegnerische Trainer hat inzwischen Mittel gefunden, um das größtenteils zu unterbinden.
Fußballerisch kann der VfL fast gar nichts. Der Spielaufbau ist ein Armutszeugnis, ganz übel. Passquote nach wie vor schlecht, Laufwerte nicht gut, selbst in der eigenen Hälfte kaum Anspielstationen usw.
Es ist denkbar einfach, unser Spiel (vor allem zuhause) mit einfachstem Pressing komplett auszuhebeln. Ich bin mir sicher, dass das den Gegnern nicht mal besonders viel abverlangt.
Wie gesagt, Tabelle und Punkteausbeute sind gar nicht mein Problem, letzte Saison hat man gegen den Abstieg gespielt. Aber wo ist die Entwicklung auf dem Platz? Die ist schon wieder klar rückläufig.
Man kann mal stagnieren. Erfolgreiche Trainer wie z.B. Klopp haben auch Zeit gebraucht. Wenn ich an die ersten Spielzeiten in Dortmund oder Liverpool denke, gab es da auch viele Rückschläge, stagnierende Leistungen und Kritik. Was aber immer sichtbar war, war das Entstehen eines Konzepts. Die Basis war da, man wurde mit dem Ball langsam besser, die Statik ergab Sinn. Auch wenn viele sowas nicht sehen, es war erkennbar. Klopp ist nur ein (sehr prominentes) Beispiel von vielen.
Da ging es auch nicht sofort steil bergauf, sondern step by step, inkl. Dellen, schwächeren Phasen usw. Die Kontanz musste erst wachsen, was völlig normal ist. Das würde ich Hasenhüttl natürlich alles zugestehen.
Leider sieht es bei uns anders aus. Da ist nichts, was darauf hindeutet, dass etwas entsteht.
31.03.2025 - 14:43 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Mir gefällt es ja auch nicht, wieder mal den Trainer auszutauschen. Man hört von Außenstehenden ja immer wieder, Ah Wolfsburg will schon wieder den Trainer wechseln, die Ursachen für den Misserfolg sind da doch ganz andere usw.
Einerseits verstehe ich diese Sichtweise durchaus.
Andererseits kann man am Ende des Tages aber nur das bewerten, was man auf dem Platz sieht. Es ist ja nicht so, dass die Trainer hier gar keinen Einfluss auf das Spiel hatten und haben.
Die Punkteausbeute und der Tabellenstand sind für mich nicht mal das Problem. Wir haben immer noch eine leicht positive Gesamtbilanz, ein positives Torverhältnis und mehr Anschluss nach oben als nach unten. Das ist im Vergleich zur Vorsaison definitiv eine Verbesserung.
Wenn man aber den Fußball ansieht, woraus soll man da Hoffnung schöpfen? Wir spielen seit Saisonbeginn halt klassischen Underdogfußball (die ersten Spieltage war es sogar klassisches kick & rush inkl Manndeckung alter Schule usw), haben damit einige Spiele durch überfallartigen Umschaltfußball (meist entscheidend getragen durch Amoura) gewonnen. Aber selbst das ist inzwischen entschlüsselt, jeder gegnerische Trainer hat inzwischen Mittel gefunden, um das größtenteils zu unterbinden.
Fußballerisch kann der VfL fast gar nichts. Der Spielaufbau ist ein Armutszeugnis, ganz übel. Passquote nach wie vor schlecht, Laufwerte nicht gut, selbst in der eigenen Hälfte kaum Anspielstationen usw.
Es ist denkbar einfach, unser Spiel (vor allem zuhause) mit einfachstem Pressing komplett auszuhebeln. Ich bin mir sicher, dass das den Gegnern nicht mal besonders viel abverlangt.
Wie gesagt, Tabelle und Punkteausbeute sind gar nicht mein Problem, letzte Saison hat man gegen den Abstieg gespielt. Aber wo ist die Entwicklung auf dem Platz? Die ist schon wieder klar rückläufig.
Man kann mal stagnieren. Erfolgreiche Trainer wie z.B. Klopp haben auch Zeit gebraucht. Wenn ich an die ersten Spielzeiten in Dortmund oder Liverpool denke, gab es da auch viele Rückschläge, stagnierende Leistungen und Kritik. Was aber immer sichtbar war, war das Entstehen eines Konzepts. Die Basis war da, man wurde mit dem Ball langsam besser, die Statik ergab Sinn. Auch wenn viele sowas nicht sehen, es war erkennbar. Klopp ist nur ein (sehr prominentes) Beispiel von vielen.
Da ging es auch nicht sofort steil bergauf, sondern step by step, inkl. Dellen, schwächeren Phasen usw. Die Kontanz musste erst wachsen, was völlig normal ist. Das würde ich Hasenhüttl natürlich alles zugestehen.
Leider sieht es bei uns anders aus. Da ist nichts, was darauf hindeutet, dass etwas entsteht.
Mir gefällt es ja auch nicht, wieder mal den Trainer auszutauschen. Man hört von Außenstehenden ja immer wieder, Ah Wolfsburg will schon wieder den Trainer wechseln, die Ursachen für den Misserfolg sind da doch ganz andere usw.
Einerseits verstehe ich diese Sichtweise durchaus.
Andererseits kann man am Ende des Tages aber nur das bewerten, was man auf dem Platz sieht. Es ist ja nicht so, dass die Trainer hier gar keinen Einfluss auf das Spiel hatten und haben.
Die Punkteausbeute und der Tabellenstand sind für mich nicht mal das Problem. Wir haben immer noch eine leicht positive Gesamtbilanz, ein positives Torverhältnis und mehr Anschluss nach oben als nach unten. Das ist im Vergleich zur Vorsaison definitiv eine Verbesserung.
Wenn man aber den Fußball ansieht, woraus soll man da Hoffnung schöpfen? Wir spielen seit Saisonbeginn halt klassischen Underdogfußball (die ersten Spieltage war es sogar klassisches kick & rush inkl Manndeckung alter Schule usw), haben damit einige Spiele durch überfallartigen Umschaltfußball (meist entscheidend getragen durch Amoura) gewonnen. Aber selbst das ist inzwischen entschlüsselt, jeder gegnerische Trainer hat inzwischen Mittel gefunden, um das größtenteils zu unterbinden.
Fußballerisch kann der VfL fast gar nichts. Der Spielaufbau ist ein Armutszeugnis, ganz übel. Passquote nach wie vor schlecht, Laufwerte nicht gut, selbst in der eigenen Hälfte kaum Anspielstationen usw.
Es ist denkbar einfach, unser Spiel (vor allem zuhause) mit einfachstem Pressing komplett auszuhebeln. Ich bin mir sicher, dass das den Gegnern nicht mal besonders viel abverlangt.
Wie gesagt, Tabelle und Punkteausbeute sind gar nicht mein Problem, letzte Saison hat man gegen den Abstieg gespielt. Aber wo ist die Entwicklung auf dem Platz? Die ist schon wieder klar rückläufig.
Man kann mal stagnieren. Erfolgreiche Trainer wie z.B. Klopp haben auch Zeit gebraucht. Wenn ich an die ersten Spielzeiten in Dortmund oder Liverpool denke, gab es da auch viele Rückschläge, stagnierende Leistungen und Kritik. Was aber immer sichtbar war, war das Entstehen eines Konzepts. Die Basis war da, man wurde mit dem Ball langsam besser, die Statik ergab Sinn. Auch wenn viele sowas nicht sehen, es war erkennbar. Klopp ist nur ein (sehr prominentes) Beispiel von vielen.
Da ging es auch nicht sofort steil bergauf, sondern step by step, inkl. Dellen, schwächeren Phasen usw. Die Kontanz musste erst wachsen, was völlig normal ist. Das würde ich Hasenhüttl natürlich alles zugestehen.
Leider sieht es bei uns anders aus. Da ist nichts, was darauf hindeutet, dass etwas entsteht.
Würde ich 1 zu 1 so unterschreiben und würde sagen, dass man selbst bei Glasner und Labbadia, eben auch immer gesehen hat, was die Idee ist und wohin die Reise gehen soll. Fußballerisch haben wir aber nun wirklich kaum Entwicklung genommen in den Jahren unter Hasenhüttl. Klar, die Umschaltmomente etc. die hat man sehr schnell implementieren können und es war anfangs sehr erfolgreich, doch wenn dann das Pressing nicht mehr hoch genug ist und man ohne Mut spielt, dann ist sowas auch sehr schnell entschlüsselt und leicht zu verteidigen.
Atletico Madrid ist ja auch ein Beispiel für einkalkulierte Ballverluste, die Spielweise aber lässt dieses zu, so dass jeder den unbedingten Willen hat gleich den Ball wieder hoch zu gewinnen... Bei uns war es wunderbar zu sehen am Wochenende, dass wir diese Momente gar nicht einstudiert haben und wir viel zu große Lücken in allen Mannschaftsteilen hatte.
Heidenheim hat mit einfachsten Fußball, viel mehr Gefahr erzeugt, als wir im ganzen Spiel und die haben keinen Kader und nicht die Spieler, von denen man technische Höchstformen erwarten sollte. Die haben mit einfachem Fußball 1x1 uns in Bedrängnis gebracht und VERDIENT die 3 Punkte geholt.
Arnold war dann nach Abpfiff natürlich die Kirsche auf der Torte...
31.03.2025 - 15:04 Uhr
Kann euch da nur zustimmen und finde es insgesamt schade, dass man scheinbar die Saison einfach auslaufen lässt statt nochmal einen dringend benötigten Impuls zu setzen..die Luft ist aus meiner Sicht nach dem unglücklichen Pokalaus komplett raus - wirklich alle Spiele im März waren im Grunde genommen ein einziges Desaster, vor allem offensiv.
Meiner Meinung nach hätte man schon in der Länderspielpause reagieren sollen und jemanden wie Roger Schmidt überzeugen sollen. Auch wenn es dauert eine Spielidee zu installieren..manchmal braucht es auch nur jemand, der die Fesseln löst und ordentlich offensiv aufstellt und keine Angsthasentaktik spielen lässt
Verstehe nicht was z.B. dagegen spricht 4 Offensivspieler aufzustellen und die dann auch wirklich entsprechend spielen zu lassen. Aktuell spielen wir mit 2,5 Offensivspielern
Meiner Meinung nach hätte man schon in der Länderspielpause reagieren sollen und jemanden wie Roger Schmidt überzeugen sollen. Auch wenn es dauert eine Spielidee zu installieren..manchmal braucht es auch nur jemand, der die Fesseln löst und ordentlich offensiv aufstellt und keine Angsthasentaktik spielen lässt
Verstehe nicht was z.B. dagegen spricht 4 Offensivspieler aufzustellen und die dann auch wirklich entsprechend spielen zu lassen. Aktuell spielen wir mit 2,5 Offensivspielern
31.03.2025 - 16:54 Uhr
Zitat von Wolfsbacher
Kann euch da nur zustimmen und finde es insgesamt schade, dass man scheinbar die Saison einfach auslaufen lässt statt nochmal einen dringend benötigten Impuls zu setzen..die Luft ist aus meiner Sicht nach dem unglücklichen Pokalaus komplett raus - wirklich alle Spiele im März waren im Grunde genommen ein einziges Desaster, vor allem offensiv.
Meiner Meinung nach hätte man schon in der Länderspielpause reagieren sollen und jemanden wie Roger Schmidt überzeugen sollen. Auch wenn es dauert eine Spielidee zu installieren..manchmal braucht es auch nur jemand, der die Fesseln löst und ordentlich offensiv aufstellt und keine Angsthasentaktik spielen lässt
Verstehe nicht was z.B. dagegen spricht 4 Offensivspieler aufzustellen und die dann auch wirklich entsprechend spielen zu lassen. Aktuell spielen wir mit 2,5 Offensivspielern 
Kann euch da nur zustimmen und finde es insgesamt schade, dass man scheinbar die Saison einfach auslaufen lässt statt nochmal einen dringend benötigten Impuls zu setzen..die Luft ist aus meiner Sicht nach dem unglücklichen Pokalaus komplett raus - wirklich alle Spiele im März waren im Grunde genommen ein einziges Desaster, vor allem offensiv.
Meiner Meinung nach hätte man schon in der Länderspielpause reagieren sollen und jemanden wie Roger Schmidt überzeugen sollen. Auch wenn es dauert eine Spielidee zu installieren..manchmal braucht es auch nur jemand, der die Fesseln löst und ordentlich offensiv aufstellt und keine Angsthasentaktik spielen lässt
Verstehe nicht was z.B. dagegen spricht 4 Offensivspieler aufzustellen und die dann auch wirklich entsprechend spielen zu lassen. Aktuell spielen wir mit 2,5 Offensivspielern 
Das sehe ich anders, unter Hasenhüttl haben wir auch attraktiven Offensivfußball gespielt. Ihm fehlt ein wirklicher Ansatz im Spielaufbau und deshalb sind wir besonders zu Hause gegen tiefer stehende Gegner so schwach. Sowas lässt sich aber nicht von heute auf morgen einpflanzen.
Ja man kann nochmal einen Impuls setzen, dann sollte man aber (ähnlich wie letztes Jahr mit Hasenhüttl) auch nur jemanden holen, der unsere absolute Wunschlösung ist.
Ich würde die Saison mit ihm zu Ende bringen und im Sommer einen neuen Trainer installieren. Die Gegner die uns am wenigsten liegen haben wir jetzt sowieso schon weg, deshalb wäre eine Trainerwechsel jetzt auch quatsch
31.03.2025 - 18:32 Uhr
Zitat von DoppelWobber
Das sehe ich anders, unter Hasenhüttl haben wir auch attraktiven Offensivfußball gespielt. Ihm fehlt ein wirklicher Ansatz im Spielaufbau und deshalb sind wir besonders zu Hause gegen tiefer stehende Gegner so schwach. Sowas lässt sich aber nicht von heute auf morgen einpflanzen.
Ja man kann nochmal einen Impuls setzen, dann sollte man aber (ähnlich wie letztes Jahr mit Hasenhüttl) auch nur jemanden holen, der unsere absolute Wunschlösung ist.
Ich würde die Saison mit ihm zu Ende bringen und im Sommer einen neuen Trainer installieren. Die Gegner die uns am wenigsten liegen haben wir jetzt sowieso schon weg, deshalb wäre eine Trainerwechsel jetzt auch quatsch
Zitat von Wolfsbacher
Kann euch da nur zustimmen und finde es insgesamt schade, dass man scheinbar die Saison einfach auslaufen lässt statt nochmal einen dringend benötigten Impuls zu setzen..die Luft ist aus meiner Sicht nach dem unglücklichen Pokalaus komplett raus - wirklich alle Spiele im März waren im Grunde genommen ein einziges Desaster, vor allem offensiv.
Meiner Meinung nach hätte man schon in der Länderspielpause reagieren sollen und jemanden wie Roger Schmidt überzeugen sollen. Auch wenn es dauert eine Spielidee zu installieren..manchmal braucht es auch nur jemand, der die Fesseln löst und ordentlich offensiv aufstellt und keine Angsthasentaktik spielen lässt
Verstehe nicht was z.B. dagegen spricht 4 Offensivspieler aufzustellen und die dann auch wirklich entsprechend spielen zu lassen. Aktuell spielen wir mit 2,5 Offensivspielern 
Kann euch da nur zustimmen und finde es insgesamt schade, dass man scheinbar die Saison einfach auslaufen lässt statt nochmal einen dringend benötigten Impuls zu setzen..die Luft ist aus meiner Sicht nach dem unglücklichen Pokalaus komplett raus - wirklich alle Spiele im März waren im Grunde genommen ein einziges Desaster, vor allem offensiv.
Meiner Meinung nach hätte man schon in der Länderspielpause reagieren sollen und jemanden wie Roger Schmidt überzeugen sollen. Auch wenn es dauert eine Spielidee zu installieren..manchmal braucht es auch nur jemand, der die Fesseln löst und ordentlich offensiv aufstellt und keine Angsthasentaktik spielen lässt
Verstehe nicht was z.B. dagegen spricht 4 Offensivspieler aufzustellen und die dann auch wirklich entsprechend spielen zu lassen. Aktuell spielen wir mit 2,5 Offensivspielern 
Das sehe ich anders, unter Hasenhüttl haben wir auch attraktiven Offensivfußball gespielt. Ihm fehlt ein wirklicher Ansatz im Spielaufbau und deshalb sind wir besonders zu Hause gegen tiefer stehende Gegner so schwach. Sowas lässt sich aber nicht von heute auf morgen einpflanzen.
Ja man kann nochmal einen Impuls setzen, dann sollte man aber (ähnlich wie letztes Jahr mit Hasenhüttl) auch nur jemanden holen, der unsere absolute Wunschlösung ist.
Ich würde die Saison mit ihm zu Ende bringen und im Sommer einen neuen Trainer installieren. Die Gegner die uns am wenigsten liegen haben wir jetzt sowieso schon weg, deshalb wäre eine Trainerwechsel jetzt auch quatsch
So ganz kann ich das nicht unterschreiben. Man sieht einen klaren Ansatz im Spielaufbau und generell im kontrollierten Spiel mit dem Ball eigentlich meistens sehr schnell, schon nach wenigen Wochen. Bei Favre, Klopp, Alonso, Henriksen, Nagelsmann, Glasner und vielen anderen, war das sehr kurzfristig sichtbar. Das Perfektionieren des Konzepts und die Konstanz in den Ergebnissen, das kann dauern, manchmal sogar 2 Jahre. Bei uns ist diesbezüglich nach einem Jahr aber gar nichts erkennbar. Im Gegenteil, es wird schlechter.
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage, das wird nichts mehr.
Deinem letzten Absatz stimme ich aber zu. Ein Trainerwechsel vor Saisonende wäre sinnlos. Man wird jetzt keinen hochklassigen Mann, den man definitiv braucht, bekommen. Ehe man jetzt irgendwen installiert, wäre es besser, die Saison mit Hasenhüttl zu Ende zu spielen. Da sehe ich immer noch mehr Erfolgsaussichten als bei einer kurzfristigen Ablösung. Im Sommer sollte man die Zusammenarbeit dann beenden.
02.04.2025 - 10:43 Uhr
Stroot ist ja bei den Frauen nun Geschichte.
Man munkelt laut den Gazetten, dass ihm ein Rücktritt nahegelegt worden ist.
Man könnte es also als Indiz nehmen, dass PC sich auch eigene Fehler eingesteht und diese korrigiert und nicht krampfhaft an etwas festhält. Zur damaligen Zeit bzw. dem damaligen Zeitpunkt, konnte er keine eigene Einschätzung zu dem Trainer haben, daher hat er wahrscheinlich erstmal die Verlängerung als richtig angesehen.
Nun wurde dieser Fehler korrigiert.
Ich schätze daher PC so ein, dass er da relativ nüchtern an solch Analysen geht und sollte er der Meinung sein, dass Hasenhüttl nicht der richtige Trainer sei, er ihn auch entlassen wird.
Es gibt nun Gerüchte um Koen Stam:
https://www.soccernews.nl/news/wolfsburg-dreigt-te-gaan-shoppen-bij-feyenoord/
In welcher Funktion er kommen soll, kann man nur munkeln.
Man munkelt laut den Gazetten, dass ihm ein Rücktritt nahegelegt worden ist.
Man könnte es also als Indiz nehmen, dass PC sich auch eigene Fehler eingesteht und diese korrigiert und nicht krampfhaft an etwas festhält. Zur damaligen Zeit bzw. dem damaligen Zeitpunkt, konnte er keine eigene Einschätzung zu dem Trainer haben, daher hat er wahrscheinlich erstmal die Verlängerung als richtig angesehen.
Nun wurde dieser Fehler korrigiert.
Ich schätze daher PC so ein, dass er da relativ nüchtern an solch Analysen geht und sollte er der Meinung sein, dass Hasenhüttl nicht der richtige Trainer sei, er ihn auch entlassen wird.
Es gibt nun Gerüchte um Koen Stam:
https://www.soccernews.nl/news/wolfsburg-dreigt-te-gaan-shoppen-bij-feyenoord/
In welcher Funktion er kommen soll, kann man nur munkeln.
02.04.2025 - 11:20 Uhr
Zitat von jonny_pl
Stroot ist ja bei den Frauen nun Geschichte.
Man munkelt laut den Gazetten, dass ihm ein Rücktritt nahegelegt worden ist.
Man könnte es also als Indiz nehmen, dass PC sich auch eigene Fehler eingesteht und diese korrigiert und nicht krampfhaft an etwas festhält. Zur damaligen Zeit bzw. dem damaligen Zeitpunkt, konnte er keine eigene Einschätzung zu dem Trainer haben, daher hat er wahrscheinlich erstmal die Verlängerung als richtig angesehen.
Nun wurde dieser Fehler korrigiert.
Ich schätze daher PC so ein, dass er da relativ nüchtern an solch Analysen geht und sollte er der Meinung sein, dass Hasenhüttl nicht der richtige Trainer sei, er ihn auch entlassen wird.
Stroot ist ja bei den Frauen nun Geschichte.
Man munkelt laut den Gazetten, dass ihm ein Rücktritt nahegelegt worden ist.
Man könnte es also als Indiz nehmen, dass PC sich auch eigene Fehler eingesteht und diese korrigiert und nicht krampfhaft an etwas festhält. Zur damaligen Zeit bzw. dem damaligen Zeitpunkt, konnte er keine eigene Einschätzung zu dem Trainer haben, daher hat er wahrscheinlich erstmal die Verlängerung als richtig angesehen.
Nun wurde dieser Fehler korrigiert.
Ich schätze daher PC so ein, dass er da relativ nüchtern an solch Analysen geht und sollte er der Meinung sein, dass Hasenhüttl nicht der richtige Trainer sei, er ihn auch entlassen wird.
Genauso sollte es auch sein. Man darf auf Schlüsselpositionen niemals Kompromisse eingehen, wenn man das Maximum erreichen will. Das ist quasi sowas wie ein Naturgesetz.
Es geht dabei gar nicht darum, ob Hasenhüttl nicht gut genug ist. Er ist definitiv kein schlechter Trainer und er hat hier ja auch etwas bewirkt. Im März 2024 waren wir am Boden. Die Mannschaft hatte überhaupt keinen Plan, null Selbstvertrauen, keine Automatismen etc. Kovac hat hier wirklich ungenügende Arbeit geleistet, das kann man nicht anders sagen. Heute sieht es deutlich besser aus. Man hat jetzt seit ca. 6 Wochen eine schlechte Phase, davor war es unterm Strich okay. Das ist ein Unterschied. Auch wenn ich generell kein Fan von diesem immergleichen Konterfußball bin. Damit kannst du ein paar spektakuläre Spiele hinlegen und, vor allem auswärts, Siege einfahren. Aber dauerhaft erfolgreich wirst du damit kaum sein. Die Frage ist halt, wie man Erfolg definiert. Will man höher hinaus als immer zwischen Platz 7 und 10, dann wird das vermutlich nicht reichen.
Die entscheidende Grundsatzfrage ist: Ist Hasenhüttls Fußball das, was man sich hier für die Zukunft vorstellt? Und daran habe ich große Zweifel.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 02.04.2025 um 11:22 Uhr bearbeitet
02.04.2025 - 11:50 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Die entscheidende Grundsatzfrage ist: Ist Hasenhüttls Fußball das, was man sich hier für die Zukunft vorstellt? Und daran habe ich große Zweifel.
Die entscheidende Grundsatzfrage ist: Ist Hasenhüttls Fußball das, was man sich hier für die Zukunft vorstellt? Und daran habe ich große Zweifel.
Man muss sich nur anschauen, für was PC stehen will mit dem VfL, er hat dieses klar kommuniziert bei seinen wenigen PK´s und Interviews. Nur dafür möchte der VfL nicht stehen. Ich glaube man möchte variabel sein, sowohl im Ballbesitz was anfangen können und wenn nötig kontern.
Ich sehe das unter Hasenhüttl nicht kommen.
Ich bin aber auch kein Freund von ewigen Trainerwechseln. Wenn man glaubt, man muss ihm einen Co-Trainer mit Input geben und Hasenhüttl lässt sich drauf ein, gerne. Mir soll das ganz recht sein.
Allerdings gibt es auch Dinge die mich ein wenig nachdenklich machen.
Wir waren unter Kovac eine sehr fitte Mannschaft. Mir ist im Kopf hängen geblieben, dass Hasenhüttl meinte, dass es eine gute Basis ist auf der man aufbauen kann, man aber noch fitter werden möchte und wird.
Kann man davon aktuell ausgehen, wenn man sich die Anzahl der gelaufenen km / Sprints und intensiven Läufe anschaut?
Ich habe da so meine großen Zweifel... Und genau das brauchst du doch mMn auch, wenn du auf Konter lauern möchtest und ggf. auf zweite Bälle gehst usw....
Daher wirkt es für mich in gewissen Teilen schon teilweise planlos.
02.04.2025 - 14:56 Uhr
Der kicker zitiert Hasenhüttl bezüglich Vavros früher Einwechslung am Samstag, dass er "eigentlich nicht hätte spielen sollen" und dass sein Einsatz gesundheitlich "höchst riskant war."
Dennoch scheinbar nicht so riskant, wie Odogu einzuwechseln...Das ist schon krass und ein Hammerschlag ins Gesicht. Odogu wird in Deutschland nach wie vor hoch gehandelt, seine Trainingsleistungen in diesem Jahr werden durchweg gelobt. So eine Aussage seines Trainers zu Vavro, während Odogu topfit auf der Bank saß, ist einfach heftig.
Dass Hasenhüttl es bevorzugt, Vavros Gesundheit bewusst zu gefähren, anstatt Odogu 65 Minuten spielen zu lassen...Da fällt mir ehrlich gesagt nichts mehr zu ein. Es lässt jedenfalls tief blicken.
Dennoch scheinbar nicht so riskant, wie Odogu einzuwechseln...Das ist schon krass und ein Hammerschlag ins Gesicht. Odogu wird in Deutschland nach wie vor hoch gehandelt, seine Trainingsleistungen in diesem Jahr werden durchweg gelobt. So eine Aussage seines Trainers zu Vavro, während Odogu topfit auf der Bank saß, ist einfach heftig.
Dass Hasenhüttl es bevorzugt, Vavros Gesundheit bewusst zu gefähren, anstatt Odogu 65 Minuten spielen zu lassen...Da fällt mir ehrlich gesagt nichts mehr zu ein. Es lässt jedenfalls tief blicken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 02.04.2025 um 14:56 Uhr bearbeitet
02.04.2025 - 20:39 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Der kicker zitiert Hasenhüttl bezüglich Vavros früher Einwechslung am Samstag, dass er "eigentlich nicht hätte spielen sollen" und dass sein Einsatz gesundheitlich "höchst riskant war."
Dennoch scheinbar nicht so riskant, wie Odogu einzuwechseln...Das ist schon krass und ein Hammerschlag ins Gesicht. Odogu wird in Deutschland nach wie vor hoch gehandelt, seine Trainingsleistungen in diesem Jahr werden durchweg gelobt. So eine Aussage seines Trainers zu Vavro, während Odogu topfit auf der Bank saß, ist einfach heftig.
Dass Hasenhüttl es bevorzugt, Vavros Gesundheit bewusst zu gefähren, anstatt Odogu 65 Minuten spielen zu lassen...Da fällt mir ehrlich gesagt nichts mehr zu ein. Es lässt jedenfalls tief blicken.
Der kicker zitiert Hasenhüttl bezüglich Vavros früher Einwechslung am Samstag, dass er "eigentlich nicht hätte spielen sollen" und dass sein Einsatz gesundheitlich "höchst riskant war."
Dennoch scheinbar nicht so riskant, wie Odogu einzuwechseln...Das ist schon krass und ein Hammerschlag ins Gesicht. Odogu wird in Deutschland nach wie vor hoch gehandelt, seine Trainingsleistungen in diesem Jahr werden durchweg gelobt. So eine Aussage seines Trainers zu Vavro, während Odogu topfit auf der Bank saß, ist einfach heftig.
Dass Hasenhüttl es bevorzugt, Vavros Gesundheit bewusst zu gefähren, anstatt Odogu 65 Minuten spielen zu lassen...Da fällt mir ehrlich gesagt nichts mehr zu ein. Es lässt jedenfalls tief blicken.
IWas das Thema "einsetzen von Jugensdspielern" betrifft, ist Hasenhüttl genauso ein Dampfplauderer wie nahezu alle seine Vorgänger.
Er fing ja schon kurz nach seinem Antritt ohne zu zögern damit an, Bröger auf seiner ersten PK direkt in den Himmel zu loben und dass er sich doch vorstellen könne, ihn mit in den Kader zu nehmen. Im Endeffekt stand er dann nicht im Kader und war dann erstmals am letzten Spieltag dabei, wo dieser dann auch sein Debüt feierte.
Das konnte man ja aber meinetwegen noch mit der schwierigen Situation begründen.
Diese Saison reichte es bei ihm dann noch zu 3 Minuten im Pokal. Mittlerweile ist er eigentlich wieder komplett in der U19 verschwunden, obwohl mit Majer ein Konkurrent auf der Position, nahezu das gesamte Jahr ausgefallen ist.
Bei Odogu war es dann das selbe Spiel. Wird hier gelobt, dass er auch keine Probleme damit hätte ihn zu bringen und trotzdem wird er am Ende nicht berücksichtigt. Das Spiel gegen Heidenheim war dann natürlich die Krönung.
Und selbst bei Angely kann man das beobachten. Aktuell zwar verletzt aber besonders das Spiel gegen Gladbach sticht mir da ins Auge. Er steht im Kader, man führt 3:0 (keine Glanzleistung aber recht stabil) und er bringt Bornauw anstatt Angely, obwohl er mit Koulierakis sogar den Linksfuß rausnahm. Ein besseres Debüt hätte es gar nicht geben können.
Generell scheint es egal zu sein, wer hier Trainer ist oder wie welches Talent auch heißen mag. Am Ende spielen sie eh nicht.
Wäre ich U19 Spieler bei uns, würde ich es mir 10x überlegen ob ich meinen Profivertrag beim VfL unterschreibe oder wo anders hingehe. Weniger Chancen als hier bekommst du Nirgendwo.
Bin mal auf das Spiel gegen Union gespannt. Könnte gut sein, dass Vavro und Koulierakis beide fehlen werden. Normalerweise wird er da um Odogu nicht rumkommen. Aber ihm fällt bestimmt noch irgendeine Lösung ein um dies zu umgehen
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