| Geburtsdatum | 09.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Österreich |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Ralph Hasenhüttl [Trainer]
17.03.2024 - 16:36 Uhr
30.10.2024 - 07:17 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Wie gesagt, es gibt verschiedene Aspekte. Momentan ist es schwer einzuschätzen.
Was man aber aus Erfahrung sagen kann, und das wird auch mit großer Wahrscheinlichkeit so sein: Wenn in den kommenden 3-4 Spielen kein Turnaround gelingt, dann wird es nichts mehr.
Siege gegen Kiel und Bochum in allen Ehren, aber das reicht nicht. Kriegt man nicht bald die Kurve, wird auch Hasenhüttl in Wolfsburg scheitern.
Wie gesagt, es gibt verschiedene Aspekte. Momentan ist es schwer einzuschätzen.
Was man aber aus Erfahrung sagen kann, und das wird auch mit großer Wahrscheinlichkeit so sein: Wenn in den kommenden 3-4 Spielen kein Turnaround gelingt, dann wird es nichts mehr.
Siege gegen Kiel und Bochum in allen Ehren, aber das reicht nicht. Kriegt man nicht bald die Kurve, wird auch Hasenhüttl in Wolfsburg scheitern.
Ich frage mich nur, woran liegt das? Ich meine es ist schon fast bezeichnend, dass hier einige Sachen immer mal wieder geschehen. Das Problem muss ja tiefgründiger liegen.
30.10.2024 - 12:12 Uhr
Zitat von jonny_pl
Ich frage mich nur, woran liegt das? Ich meine es ist schon fast bezeichnend, dass hier einige Sachen immer mal wieder geschehen. Das Problem muss ja tiefgründiger liegen.
Zitat von OneEightSeven
Wie gesagt, es gibt verschiedene Aspekte. Momentan ist es schwer einzuschätzen.
Was man aber aus Erfahrung sagen kann, und das wird auch mit großer Wahrscheinlichkeit so sein: Wenn in den kommenden 3-4 Spielen kein Turnaround gelingt, dann wird es nichts mehr.
Siege gegen Kiel und Bochum in allen Ehren, aber das reicht nicht. Kriegt man nicht bald die Kurve, wird auch Hasenhüttl in Wolfsburg scheitern.
Wie gesagt, es gibt verschiedene Aspekte. Momentan ist es schwer einzuschätzen.
Was man aber aus Erfahrung sagen kann, und das wird auch mit großer Wahrscheinlichkeit so sein: Wenn in den kommenden 3-4 Spielen kein Turnaround gelingt, dann wird es nichts mehr.
Siege gegen Kiel und Bochum in allen Ehren, aber das reicht nicht. Kriegt man nicht bald die Kurve, wird auch Hasenhüttl in Wolfsburg scheitern.
Ich frage mich nur, woran liegt das? Ich meine es ist schon fast bezeichnend, dass hier einige Sachen immer mal wieder geschehen. Das Problem muss ja tiefgründiger liegen.
Wenn man dem ganz detailliert auf den Grund gehen würde ist unser größtes Problem vermutlich unser größter Seven zugleich: VW & das Geld. Beides bringt uns in eine sehr komfortable Lage, sorgt aber auch für viele Probleme die wir hier seit Jahren beobachten können.
Vielleicht sollten wir uns etwas bei Leverkusen & RB inspirieren lassen, wohin es gehen kann und was dafür notwendig ist. Letztendlich lässt sich sowas aber nicht einfach übertragen und wir müssen unseren eigenen Weg finden, mit diesen Rahmenbedingungen erfolgreich zu werden. Letztendlich steht und fällt auch viel mit den handelnden Personen. Vielleicht ist ja Christiansen unser Rangnick und er gräbt demnächst unseren Alonso aus. Dann halte ich es auch für möglich, dass wir uns langfristig als Top4/5 Kraft etablieren. Genauso können wir aber auch wieder in einen Abwärtsstrudel rutschen und die Top7 aus den Augen verlieren. Ich bin gespannt wo die nächsten Jahre uns hinkriegen und welche Rolle Hasenhüttl und Christiansen dabei spielen.
30.10.2024 - 12:25 Uhr
Zitat von jonny_pl
Ich frage mich nur, woran liegt das? Ich meine es ist schon fast bezeichnend, dass hier einige Sachen immer mal wieder geschehen. Das Problem muss ja tiefgründiger liegen.
Zitat von OneEightSeven
Wie gesagt, es gibt verschiedene Aspekte. Momentan ist es schwer einzuschätzen.
Was man aber aus Erfahrung sagen kann, und das wird auch mit großer Wahrscheinlichkeit so sein: Wenn in den kommenden 3-4 Spielen kein Turnaround gelingt, dann wird es nichts mehr.
Siege gegen Kiel und Bochum in allen Ehren, aber das reicht nicht. Kriegt man nicht bald die Kurve, wird auch Hasenhüttl in Wolfsburg scheitern.
Wie gesagt, es gibt verschiedene Aspekte. Momentan ist es schwer einzuschätzen.
Was man aber aus Erfahrung sagen kann, und das wird auch mit großer Wahrscheinlichkeit so sein: Wenn in den kommenden 3-4 Spielen kein Turnaround gelingt, dann wird es nichts mehr.
Siege gegen Kiel und Bochum in allen Ehren, aber das reicht nicht. Kriegt man nicht bald die Kurve, wird auch Hasenhüttl in Wolfsburg scheitern.
Ich frage mich nur, woran liegt das? Ich meine es ist schon fast bezeichnend, dass hier einige Sachen immer mal wieder geschehen. Das Problem muss ja tiefgründiger liegen.
Damit beschäftige ich mich auch schon seit Wochen. Verschiedene Trainer und man hat wiederkehrende Probleme. Die Mannschaft hat sich öfters geändert, aber wir kommen im Oktober/November auf den gleichen Punkt zurück. Das war auch schon mit einem herausragenden Trainer wie Glasner so und einem nachweislich fähigen wie jetzt Hasenhüttl.
Wie schon oft gesagt finde ich den Kader auf dem Papier sehr gut aufgestellt. Ich kann aber auch nicht jeden Transfer verstehen oder finde diese gut. Beispiele waren Philipp, Waldschmidt, Thomas, Bournauw etc.
Allerdings ist er auf dem Papier ausgeglichen. Klar hätte ich einen DM/ZM mit mehr Spielaufbauenden/Pressingresistenten Qualitäten, da das mir von Arnold zu einfach ist und uns nicht weiterbringt obwohl er die Qualitäten hätte.
Die Mannschaft hat auch öfters einmal gezeigt, dass sie Charakter besitzt. Ich finde jetzt nicht, dass man jetzt hier blind draufhauen sollte. Besonders halte ich nix von den faule Millionäre Parolen.
Wie hat es Schlotterbeck über den BVB erst gesagt "Wenn wir es wüssten, woran es liegt, würden wir es ändern." So vielsagend es ist, an diesen Punkt bin ich beim VfL auch. Man weiß es offenbar selbst nicht. Das ist ein Problem.
Erwartungen habe ich in an diese Saison nicht mehr. Meine Hoffnung beruht mehr auf Christiansen als auf Hasenhüttl. Auch wenn man für eine graue Maus unglaublich fähiges Personal hat und hatte - Schmadtke, Schäfer, Schindzielorz und Christansen ist etwas anderes als Strunz, Rebbe und Co.
30.10.2024 - 13:22 Uhr
Das wob-spezifische Grundsatzproblem kennen wir ja alle längst. Da will ich gar nicht wieder ins Detail gehen, das wurde hier schon so oft diskutiert. Standort, Identifikation usw., ist halt müßig, das immer wieder auszupacken. Im Endeffekt ist das alles mehr oder weniger Spekulation, weil es nicht messbar bzw nachweisbar ist.
Am Ende kann man nur das bewerten, was man auf dem Platz sieht. Einige wenige Trainer haben es ja trotz allem geschafft, erfolgreich spielen zu lassen.
Aktuell sehe ich halt Gebolze. Hölzerne Innenverteidiger ballern den Ball blind nach vorne, in der Hoffnung, dass schnelle Offensivspieler damit irgendwas anstellen oder halt den zweiten Ball verarbeiten können. Diese Art von Fußball ist a.) sehr leicht ausrechenbar und b.) ist es quasi unmöglich, dass sich junge Spieler so in irgendeiner Form entwickeln können, was ja angeblich das Credo des VfL Wolfsburg sein soll (was ich bisher aber nach wie vor nicht sehe).
Ein gutes Beispiel war Dardai gestern. An dem lief das Spiel komplett vorbei, der hatte keinerlei Rolle im System. Arnold ist aufgrund seiner situativen Spielintelligenz wichtig, am Rest des ZM läuft eigentlich alles mehr oder weniger vorbei. Man hat ja auch kaum mal längere Ballbesitzphasen. Gestern gab es zwei Phasen, in denen das besser wurde. Die erste dauerte ca. 10 Minuten, die zweite kam zustande, weil Dortmund ab der 80. Minute anscheinend platt war.
Ich sehe nicht, wie Spieler sich so entwickeln sollen. Das ist kaum vorstellbar. Die Spielanlage ist antik, inkl der Art und Weise, wie wir verteidigen (mannorientiert).
Das Konzept erinnert mich momentan ein bisschen an einige Auswärtsspiele der Saison 1998/99, als man Topscorer Juskowiak auf fremdem Platz desöfteren draußen ließ. Dafür spielte dann Steffen Baumgart, weil der schnell war und man ihn mit langen Bällen in die freien Räume schickte. Damals war sowas relativ üblich, vor 26 Jahren. Heute ist es schwer vorstellbar, dass man mit so einem Fußball weit kommen wird.
Vielleicht arbeitet man im Training am nächsten Schritt und weiteren Variationen, die man momentan noch nicht erkennt. Ich hoffe es. Denn wenn das, was wir aktuell spielen, alles ist, dann sehe ich schwarz. Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Am Ende kann man nur das bewerten, was man auf dem Platz sieht. Einige wenige Trainer haben es ja trotz allem geschafft, erfolgreich spielen zu lassen.
Aktuell sehe ich halt Gebolze. Hölzerne Innenverteidiger ballern den Ball blind nach vorne, in der Hoffnung, dass schnelle Offensivspieler damit irgendwas anstellen oder halt den zweiten Ball verarbeiten können. Diese Art von Fußball ist a.) sehr leicht ausrechenbar und b.) ist es quasi unmöglich, dass sich junge Spieler so in irgendeiner Form entwickeln können, was ja angeblich das Credo des VfL Wolfsburg sein soll (was ich bisher aber nach wie vor nicht sehe).
Ein gutes Beispiel war Dardai gestern. An dem lief das Spiel komplett vorbei, der hatte keinerlei Rolle im System. Arnold ist aufgrund seiner situativen Spielintelligenz wichtig, am Rest des ZM läuft eigentlich alles mehr oder weniger vorbei. Man hat ja auch kaum mal längere Ballbesitzphasen. Gestern gab es zwei Phasen, in denen das besser wurde. Die erste dauerte ca. 10 Minuten, die zweite kam zustande, weil Dortmund ab der 80. Minute anscheinend platt war.
Ich sehe nicht, wie Spieler sich so entwickeln sollen. Das ist kaum vorstellbar. Die Spielanlage ist antik, inkl der Art und Weise, wie wir verteidigen (mannorientiert).
Das Konzept erinnert mich momentan ein bisschen an einige Auswärtsspiele der Saison 1998/99, als man Topscorer Juskowiak auf fremdem Platz desöfteren draußen ließ. Dafür spielte dann Steffen Baumgart, weil der schnell war und man ihn mit langen Bällen in die freien Räume schickte. Damals war sowas relativ üblich, vor 26 Jahren. Heute ist es schwer vorstellbar, dass man mit so einem Fußball weit kommen wird.
Vielleicht arbeitet man im Training am nächsten Schritt und weiteren Variationen, die man momentan noch nicht erkennt. Ich hoffe es. Denn wenn das, was wir aktuell spielen, alles ist, dann sehe ich schwarz. Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 30.10.2024 um 13:28 Uhr bearbeitet
30.10.2024 - 13:31 Uhr
Das Problem ist aber auch, das Geschäft Fußball ist heute maximal schnelllebig geworden. Hasenhüttl hat nun die letzten Spiele der Saison übernommen, eine VB gemacht und nun sind die ersten Spiele gelaufen.
Dazu ist der Spielplan auch nicht wirklich gnädig gewesen: Bayern, Leverkusen, Frankfurt, Stuttgart.
Auf dem Papier schwere Gegner und Wundertüten. An nem guten Tag kannst jeden schlagen. Wenn Du Pech hast, verliert alle Spiele. Es war ja auch nicht so, dass man in jedem Spiel abgeschossen wurde. Leider ist ein Zähler aus den 4 Spielen insgesamt sehr wenig.
Zu Hause gegen Bremen darfst halt nicht verlieren und 0:0 auf St. Pauli ist halt schwach. Da fehlen weitere Punkte.
Wobei nun die Spiele kommen, wo man was aufzuholen hat. Bis zum 21.12 gegen den BVB zu Hause muss man nun zwingend maximal viele Punkte einfahren. Natürlich ist dazwischen mit RB noch ein Kracher.
Wobei ich auch immer denke, wenn das Problem auch durch den Kader hausgemacht ist, kann der neue Trainer doch auch nicht zaubern. War es gestern gegen den BVB das erste mal, dass weder Bornaauw noch Zesiger in der IV gestartet sind? Hier lag doch eines der Probleme, warum es in der Abwehr nicht lief.
Dazu spielt weiterhin ein Baku, der mittlerweile fast jede Offensivaktion verstolpert. Wir haben halt einfach Positionen im Kader, wo es nicht läuft. Liegt es am Trainer oder doch final am Kader?
Wenn es am Kader liegt, braucht man mindestens noch eine Saison, um hier noch mehr durchzuwechseln.
Dazu ist der Spielplan auch nicht wirklich gnädig gewesen: Bayern, Leverkusen, Frankfurt, Stuttgart.
Auf dem Papier schwere Gegner und Wundertüten. An nem guten Tag kannst jeden schlagen. Wenn Du Pech hast, verliert alle Spiele. Es war ja auch nicht so, dass man in jedem Spiel abgeschossen wurde. Leider ist ein Zähler aus den 4 Spielen insgesamt sehr wenig.
Zu Hause gegen Bremen darfst halt nicht verlieren und 0:0 auf St. Pauli ist halt schwach. Da fehlen weitere Punkte.
Wobei nun die Spiele kommen, wo man was aufzuholen hat. Bis zum 21.12 gegen den BVB zu Hause muss man nun zwingend maximal viele Punkte einfahren. Natürlich ist dazwischen mit RB noch ein Kracher.
Wobei ich auch immer denke, wenn das Problem auch durch den Kader hausgemacht ist, kann der neue Trainer doch auch nicht zaubern. War es gestern gegen den BVB das erste mal, dass weder Bornaauw noch Zesiger in der IV gestartet sind? Hier lag doch eines der Probleme, warum es in der Abwehr nicht lief.
Dazu spielt weiterhin ein Baku, der mittlerweile fast jede Offensivaktion verstolpert. Wir haben halt einfach Positionen im Kader, wo es nicht läuft. Liegt es am Trainer oder doch final am Kader?
Wenn es am Kader liegt, braucht man mindestens noch eine Saison, um hier noch mehr durchzuwechseln.
30.10.2024 - 18:14 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Das wob-spezifische Grundsatzproblem kennen wir ja alle längst. Da will ich gar nicht wieder ins Detail gehen, das wurde hier schon so oft diskutiert. Standort, Identifikation usw., ist halt müßig, das immer wieder auszupacken. Im Endeffekt ist das alles mehr oder weniger Spekulation, weil es nicht messbar bzw nachweisbar ist.
Am Ende kann man nur das bewerten, was man auf dem Platz sieht. Einige wenige Trainer haben es ja trotz allem geschafft, erfolgreich spielen zu lassen.
Aktuell sehe ich halt Gebolze. Hölzerne Innenverteidiger ballern den Ball blind nach vorne, in der Hoffnung, dass schnelle Offensivspieler damit irgendwas anstellen oder halt den zweiten Ball verarbeiten können. Diese Art von Fußball ist a.) sehr leicht ausrechenbar und b.) ist es quasi unmöglich, dass sich junge Spieler so in irgendeiner Form entwickeln können, was ja angeblich das Credo des VfL Wolfsburg sein soll (was ich bisher aber nach wie vor nicht sehe).
Ein gutes Beispiel war Dardai gestern. An dem lief das Spiel komplett vorbei, der hatte keinerlei Rolle im System. Arnold ist aufgrund seiner situativen Spielintelligenz wichtig, am Rest des ZM läuft eigentlich alles mehr oder weniger vorbei. Man hat ja auch kaum mal längere Ballbesitzphasen. Gestern gab es zwei Phasen, in denen das besser wurde. Die erste dauerte ca. 10 Minuten, die zweite kam zustande, weil Dortmund ab der 80. Minute anscheinend platt war.
Ich sehe nicht, wie Spieler sich so entwickeln sollen. Das ist kaum vorstellbar. Die Spielanlage ist antik, inkl der Art und Weise, wie wir verteidigen (mannorientiert).
Das Konzept erinnert mich momentan ein bisschen an einige Auswärtsspiele der Saison 1998/99, als man Topscorer Juskowiak auf fremdem Platz desöfteren draußen ließ. Dafür spielte dann Steffen Baumgart, weil der schnell war und man ihn mit langen Bällen in die freien Räume schickte. Damals war sowas relativ üblich, vor 26 Jahren. Heute ist es schwer vorstellbar, dass man mit so einem Fußball weit kommen wird.
Vielleicht arbeitet man im Training am nächsten Schritt und weiteren Variationen, die man momentan noch nicht erkennt. Ich hoffe es. Denn wenn das, was wir aktuell spielen, alles ist, dann sehe ich schwarz. Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Das wob-spezifische Grundsatzproblem kennen wir ja alle längst. Da will ich gar nicht wieder ins Detail gehen, das wurde hier schon so oft diskutiert. Standort, Identifikation usw., ist halt müßig, das immer wieder auszupacken. Im Endeffekt ist das alles mehr oder weniger Spekulation, weil es nicht messbar bzw nachweisbar ist.
Am Ende kann man nur das bewerten, was man auf dem Platz sieht. Einige wenige Trainer haben es ja trotz allem geschafft, erfolgreich spielen zu lassen.
Aktuell sehe ich halt Gebolze. Hölzerne Innenverteidiger ballern den Ball blind nach vorne, in der Hoffnung, dass schnelle Offensivspieler damit irgendwas anstellen oder halt den zweiten Ball verarbeiten können. Diese Art von Fußball ist a.) sehr leicht ausrechenbar und b.) ist es quasi unmöglich, dass sich junge Spieler so in irgendeiner Form entwickeln können, was ja angeblich das Credo des VfL Wolfsburg sein soll (was ich bisher aber nach wie vor nicht sehe).
Ein gutes Beispiel war Dardai gestern. An dem lief das Spiel komplett vorbei, der hatte keinerlei Rolle im System. Arnold ist aufgrund seiner situativen Spielintelligenz wichtig, am Rest des ZM läuft eigentlich alles mehr oder weniger vorbei. Man hat ja auch kaum mal längere Ballbesitzphasen. Gestern gab es zwei Phasen, in denen das besser wurde. Die erste dauerte ca. 10 Minuten, die zweite kam zustande, weil Dortmund ab der 80. Minute anscheinend platt war.
Ich sehe nicht, wie Spieler sich so entwickeln sollen. Das ist kaum vorstellbar. Die Spielanlage ist antik, inkl der Art und Weise, wie wir verteidigen (mannorientiert).
Das Konzept erinnert mich momentan ein bisschen an einige Auswärtsspiele der Saison 1998/99, als man Topscorer Juskowiak auf fremdem Platz desöfteren draußen ließ. Dafür spielte dann Steffen Baumgart, weil der schnell war und man ihn mit langen Bällen in die freien Räume schickte. Damals war sowas relativ üblich, vor 26 Jahren. Heute ist es schwer vorstellbar, dass man mit so einem Fußball weit kommen wird.
Vielleicht arbeitet man im Training am nächsten Schritt und weiteren Variationen, die man momentan noch nicht erkennt. Ich hoffe es. Denn wenn das, was wir aktuell spielen, alles ist, dann sehe ich schwarz. Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Das ist so ein wenig das Problem bei Hasenhüttl. Gegen den Ball hat er das Pressing und mit dem Ball die Geschwindigkeit und lange Bälle. Ansonsten sind wir taktisch sehr unflexibel. Ich glaube aber auch nicht, dass da noch viel kommen wird.
Wäre auch mal spannend einen taktisch versierten Ballbesitzt Trainer zu haben. Wir waren ja angeblich an Hürzeler dran, also vielleicht findet man den nächsten wieder etwas eher und riskiert mal was.
30.10.2024 - 18:59 Uhr
Zitat von DoppelWobber
Das ist so ein wenig das Problem bei Hasenhüttl. Gegen den Ball hat er das Pressing und mit dem Ball die Geschwindigkeit und lange Bälle. Ansonsten sind wir taktisch sehr unflexibel. Ich glaube aber auch nicht, dass da noch viel kommen wird.
Wäre auch mal spannend einen taktisch versierten Ballbesitzt Trainer zu haben. Wir waren ja angeblich an Hürzeler dran, also vielleicht findet man den nächsten wieder etwas eher und riskiert mal was.
Zitat von OneEightSeven
Das wob-spezifische Grundsatzproblem kennen wir ja alle längst. Da will ich gar nicht wieder ins Detail gehen, das wurde hier schon so oft diskutiert. Standort, Identifikation usw., ist halt müßig, das immer wieder auszupacken. Im Endeffekt ist das alles mehr oder weniger Spekulation, weil es nicht messbar bzw nachweisbar ist.
Am Ende kann man nur das bewerten, was man auf dem Platz sieht. Einige wenige Trainer haben es ja trotz allem geschafft, erfolgreich spielen zu lassen.
Aktuell sehe ich halt Gebolze. Hölzerne Innenverteidiger ballern den Ball blind nach vorne, in der Hoffnung, dass schnelle Offensivspieler damit irgendwas anstellen oder halt den zweiten Ball verarbeiten können. Diese Art von Fußball ist a.) sehr leicht ausrechenbar und b.) ist es quasi unmöglich, dass sich junge Spieler so in irgendeiner Form entwickeln können, was ja angeblich das Credo des VfL Wolfsburg sein soll (was ich bisher aber nach wie vor nicht sehe).
Ein gutes Beispiel war Dardai gestern. An dem lief das Spiel komplett vorbei, der hatte keinerlei Rolle im System. Arnold ist aufgrund seiner situativen Spielintelligenz wichtig, am Rest des ZM läuft eigentlich alles mehr oder weniger vorbei. Man hat ja auch kaum mal längere Ballbesitzphasen. Gestern gab es zwei Phasen, in denen das besser wurde. Die erste dauerte ca. 10 Minuten, die zweite kam zustande, weil Dortmund ab der 80. Minute anscheinend platt war.
Ich sehe nicht, wie Spieler sich so entwickeln sollen. Das ist kaum vorstellbar. Die Spielanlage ist antik, inkl der Art und Weise, wie wir verteidigen (mannorientiert).
Das Konzept erinnert mich momentan ein bisschen an einige Auswärtsspiele der Saison 1998/99, als man Topscorer Juskowiak auf fremdem Platz desöfteren draußen ließ. Dafür spielte dann Steffen Baumgart, weil der schnell war und man ihn mit langen Bällen in die freien Räume schickte. Damals war sowas relativ üblich, vor 26 Jahren. Heute ist es schwer vorstellbar, dass man mit so einem Fußball weit kommen wird.
Vielleicht arbeitet man im Training am nächsten Schritt und weiteren Variationen, die man momentan noch nicht erkennt. Ich hoffe es. Denn wenn das, was wir aktuell spielen, alles ist, dann sehe ich schwarz. Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Das wob-spezifische Grundsatzproblem kennen wir ja alle längst. Da will ich gar nicht wieder ins Detail gehen, das wurde hier schon so oft diskutiert. Standort, Identifikation usw., ist halt müßig, das immer wieder auszupacken. Im Endeffekt ist das alles mehr oder weniger Spekulation, weil es nicht messbar bzw nachweisbar ist.
Am Ende kann man nur das bewerten, was man auf dem Platz sieht. Einige wenige Trainer haben es ja trotz allem geschafft, erfolgreich spielen zu lassen.
Aktuell sehe ich halt Gebolze. Hölzerne Innenverteidiger ballern den Ball blind nach vorne, in der Hoffnung, dass schnelle Offensivspieler damit irgendwas anstellen oder halt den zweiten Ball verarbeiten können. Diese Art von Fußball ist a.) sehr leicht ausrechenbar und b.) ist es quasi unmöglich, dass sich junge Spieler so in irgendeiner Form entwickeln können, was ja angeblich das Credo des VfL Wolfsburg sein soll (was ich bisher aber nach wie vor nicht sehe).
Ein gutes Beispiel war Dardai gestern. An dem lief das Spiel komplett vorbei, der hatte keinerlei Rolle im System. Arnold ist aufgrund seiner situativen Spielintelligenz wichtig, am Rest des ZM läuft eigentlich alles mehr oder weniger vorbei. Man hat ja auch kaum mal längere Ballbesitzphasen. Gestern gab es zwei Phasen, in denen das besser wurde. Die erste dauerte ca. 10 Minuten, die zweite kam zustande, weil Dortmund ab der 80. Minute anscheinend platt war.
Ich sehe nicht, wie Spieler sich so entwickeln sollen. Das ist kaum vorstellbar. Die Spielanlage ist antik, inkl der Art und Weise, wie wir verteidigen (mannorientiert).
Das Konzept erinnert mich momentan ein bisschen an einige Auswärtsspiele der Saison 1998/99, als man Topscorer Juskowiak auf fremdem Platz desöfteren draußen ließ. Dafür spielte dann Steffen Baumgart, weil der schnell war und man ihn mit langen Bällen in die freien Räume schickte. Damals war sowas relativ üblich, vor 26 Jahren. Heute ist es schwer vorstellbar, dass man mit so einem Fußball weit kommen wird.
Vielleicht arbeitet man im Training am nächsten Schritt und weiteren Variationen, die man momentan noch nicht erkennt. Ich hoffe es. Denn wenn das, was wir aktuell spielen, alles ist, dann sehe ich schwarz. Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Das ist so ein wenig das Problem bei Hasenhüttl. Gegen den Ball hat er das Pressing und mit dem Ball die Geschwindigkeit und lange Bälle. Ansonsten sind wir taktisch sehr unflexibel. Ich glaube aber auch nicht, dass da noch viel kommen wird.
Wäre auch mal spannend einen taktisch versierten Ballbesitzt Trainer zu haben. Wir waren ja angeblich an Hürzeler dran, also vielleicht findet man den nächsten wieder etwas eher und riskiert mal was.
Hasenhüttl war im Grunde immer ein Underdog-Trainer. In Aalen und Ingolstadt hat er damit beachtliche Erfolge erzielt. Dann ging er nach Leipzig. Die waren damals gerade aufgestiegen und niemand konnte sie einschätzen. Man erreichte sensationell Platz 2, wieder als eine Art Underdog. In der zweiten Saison war RB dann schon fast immer Favorit und tat sich schwerer, was auch normal ist. Mit der spielerischen Entwicklung war man intern aber definitiv nicht zufrieden, weshalb man Hasenhüttls Vertrag auslaufen ließ.
Danach ging er nach Southampton, wieder ein klassischer Underdog in der Premier League. Dort hielt er sich fast 4 Jahre, was nicht viele schaffen.
Wenn man ehrlich ist, war er also immer in der Außenseiterrolle erfolgreich. Seine einzige Saison bei einem "großen" Team (Leipzig nach der Vizemeisterschaft), endete zwar nicht katastrophal, aber auch nicht berauschend. Rangnick hat ihm nicht zugetraut, die Mannschaft in der Spitze zu etablieren und den RB-Fußball weiterzuentwickeln.
Im Grunde darf man also nicht überrascht sein.
Hasenhüttl ist sicher kein schlechter Coach. Aber eben auch keiner, der eine super Spielkultur etabliert.
Ich habe kein Problem mit schnellem Umschaltfußball, bin eigentlich sogar ein Fan davon. Was wir momentan spielen, geht aber stark in Richtung kick & rush, und das gefällt mir nicht. Unter Glasner war es gänzlich anders, das war taktisch auf hohem Niveau und sehr intensiv.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 30.10.2024 um 19:01 Uhr bearbeitet
31.10.2024 - 12:59 Uhr
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber für mich wirkt Hasenhüttl irgendwie schon sehr angeschlagen. Im Interview bei der ARD nach dem Spiel gegen Dortmund wirkte er sehr in sich gekehrt und demotiviert, ob da evtl. irgendwas im Busch ist? Passend dazu auch die letzten Artikel vom Kicker und der Sport Bild....intern scheint die Stimmung sehr schlecht zu sein, einerseits natürlich aufgrund des bisherigen sportlichen Abschneidens und andererseits scheint es im Staff auch viel Unmut zu geben.
31.10.2024 - 14:09 Uhr
Zitat von Rheinlandwolf
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber für mich wirkt Hasenhüttl irgendwie schon sehr angeschlagen. Im Interview bei der ARD nach dem Spiel gegen Dortmund wirkte er sehr in sich gekehrt und demotiviert, ob da evtl. irgendwas im Busch ist? Passend dazu auch die letzten Artikel vom Kicker und der Sport Bild....intern scheint die Stimmung sehr schlecht zu sein, einerseits natürlich aufgrund des bisherigen sportlichen Abschneidens und andererseits scheint es im Staff auch viel Unmut zu geben.
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber für mich wirkt Hasenhüttl irgendwie schon sehr angeschlagen. Im Interview bei der ARD nach dem Spiel gegen Dortmund wirkte er sehr in sich gekehrt und demotiviert, ob da evtl. irgendwas im Busch ist? Passend dazu auch die letzten Artikel vom Kicker und der Sport Bild....intern scheint die Stimmung sehr schlecht zu sein, einerseits natürlich aufgrund des bisherigen sportlichen Abschneidens und andererseits scheint es im Staff auch viel Unmut zu geben.
Könntest du den Inhalt des kicker-Artikels mal zusammenfassen? Hab leider kein kicker-Plus und das Heft sowieso nicht. Über einen Bild-Artikel zu dem Thema finde ich nichts.
17.01.2025 - 08:56 Uhr
Nach dem die Stimmung im Oktober doch recht schlecht war, muss man sagen das Hasenhüttl die Kurve doch eindrucksvoll hinbekommen hat. Hinrunden Torrekord hätte ich wirklich nicht erwartet.
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