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Ping und Wawa posten in die Mupfel - Plauderthread

16.07.2014 - 19:07 Uhr
Hallo an alle,
ich habe nun mal den alten Mitarbeiter Thread geschlossen. Baum, Weber, Ströll habe ich je einen neuen eigenen Thread erstellt. Reichen die oder braucht noch jemand seinen eigenen Thread? Für alle anderen habe ich einen neuen gemeinschaftlichen Thread aufgemacht.
Ich hoffe dies ist auch in eurem Sinne
Danke schön wie überhaupt für deine Arbeit.
Ich bin ja insofern völlig unbeleckt vom Innenleben des Fußballs als ich selbst nie Fußball gespielt habe. Hätte ich gerne - durfte ich nicht. Frauenfußball war damals zwar immerhin schon wieder erlaubt - aber noch nur selten angeboten in den Vereinen.

So wurde ich Schwimmerin. Das ist nun das Gegenteil von einer Mannschaftssportart und insofern durfte ich auch in keiner anderen (Ball)sportart erleben, wie es in einem Mannschaftsgefüge so zugeht.

Jetzt habe ich mir die Doku über den HSV angesehen - die sechsteilige - Always Hamburg. Und war doch einigermaßen überrascht bis unangenehm berührt, wie es da so auf- und zugeht in der Kabine.

Ist diese ständige Rumbrüllerei so üblich? Also mir wäre da ab und danach gewesen zu sagen: Trainer, geht das nicht auch ohne Geschrei, mir raubt das die Energie.

Auch dass die Spieler quasi zu jedem Training und jedem wichtigen Spiel motiviert werden müssen... meine Güte, die dürfen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und werden dafür mehr als ordentlich bezahlt. Was glauben die eigentlich was ein Schwimmer trainieren muss, Tag für Tag, ob er Bock hat oder nicht, um wettbewerbsfähig zu sein? Aber in so einer Mannschaft verliert sich offenbar die Verantwortung und mit der Eigenverantwortung scheinen es nicht alle so genau zu nehmen.

Also wie ist das? Ist das typisch? Ist das notwendig? Geht das nicht anders? Und warum ist das so?
Zitat von monterey
Ich bin ja insofern völlig unbeleckt vom Innenleben des Fußballs als ich selbst nie Fußball gespielt habe. Hätte ich gerne - durfte ich nicht. Frauenfußball war damals zwar immerhin schon wieder erlaubt - aber noch nur selten angeboten in den Vereinen.

So wurde ich Schwimmerin. Das ist nun das Gegenteil von einer Mannschaftssportart und insofern durfte ich auch in keiner anderen (Ball)sportart erleben, wie es in einem Mannschaftsgefüge so zugeht.

Jetzt habe ich mir die Doku über den HSV angesehen - die sechsteilige - Always Hamburg. Und war doch einigermaßen überrascht bis unangenehm berührt, wie es da so auf- und zugeht in der Kabine.

Ist diese ständige Rumbrüllerei so üblich? Also mir wäre da ab und danach gewesen zu sagen: Trainer, geht das nicht auch ohne Geschrei, mir raubt das die Energie.

Auch dass die Spieler quasi zu jedem Training und jedem wichtigen Spiel motiviert werden müssen... meine Güte, die dürfen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und werden dafür mehr als ordentlich bezahlt. Was glauben die eigentlich was ein Schwimmer trainieren muss, Tag für Tag, ob er Bock hat oder nicht, um wettbewerbsfähig zu sein? Aber in so einer Mannschaft verliert sich offenbar die Verantwortung und mit der Eigenverantwortung scheinen es nicht alle so genau zu nehmen.

Also wie ist das? Ist das typisch? Ist das notwendig? Geht das nicht anders? Und warum ist das so?


Kann ich absolut verstehen, was du schreibst. Klar sollte sowas ohne Geschrei gehn. Bisserl extra jemand zu motivieren find ich dagegen ganz ok. Gibt es, find ich, in anderen Sportarten auch. Vielleicht hast du auch die falsche Doku gesehen. 😉
Ich hab mir gestern beide Teile vom Phrasenmäher mit Sandro Wagner angesehen/angehört. Und muss sagen, dass ich wirklich ziemlich begeistert war. Vor allem, wie über Menschen denkt und spricht. Selbst, wenn er zugibt, dass aus den Emotionen heraus, es auch mal passieren kann, dass er einen Spieler "komplett durchschimpft". Ich bin jetzt wirklich Fan von unserem Trainer.
Zitat von Wonderwoman-69
Zitat von monterey

Ich bin ja insofern völlig unbeleckt vom Innenleben des Fußballs als ich selbst nie Fußball gespielt habe. Hätte ich gerne - durfte ich nicht. Frauenfußball war damals zwar immerhin schon wieder erlaubt - aber noch nur selten angeboten in den Vereinen.

So wurde ich Schwimmerin. Das ist nun das Gegenteil von einer Mannschaftssportart und insofern durfte ich auch in keiner anderen (Ball)sportart erleben, wie es in einem Mannschaftsgefüge so zugeht.

Jetzt habe ich mir die Doku über den HSV angesehen - die sechsteilige - Always Hamburg. Und war doch einigermaßen überrascht bis unangenehm berührt, wie es da so auf- und zugeht in der Kabine.

Ist diese ständige Rumbrüllerei so üblich? Also mir wäre da ab und danach gewesen zu sagen: Trainer, geht das nicht auch ohne Geschrei, mir raubt das die Energie.

Auch dass die Spieler quasi zu jedem Training und jedem wichtigen Spiel motiviert werden müssen... meine Güte, die dürfen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und werden dafür mehr als ordentlich bezahlt. Was glauben die eigentlich was ein Schwimmer trainieren muss, Tag für Tag, ob er Bock hat oder nicht, um wettbewerbsfähig zu sein? Aber in so einer Mannschaft verliert sich offenbar die Verantwortung und mit der Eigenverantwortung scheinen es nicht alle so genau zu nehmen.

Also wie ist das? Ist das typisch? Ist das notwendig? Geht das nicht anders? Und warum ist das so?


Kann ich absolut verstehen, was du schreibst. Klar sollte sowas ohne Geschrei gehn. Bisserl extra jemand zu motivieren find ich dagegen ganz ok. Gibt es, find ich, in anderen Sportarten auch. Vielleicht hast du auch die falsche Doku gesehen. 😉
Ich hab mir gestern beide Teile vom Phrasenmäher mit Sandro Wagner angesehen/angehört. Und muss sagen, dass ich wirklich ziemlich begeistert war. Vor allem, wie über Menschen denkt und spricht. Selbst, wenn er zugibt, dass aus den Emotionen heraus, es auch mal passieren kann, dass er einen Spieler "komplett durchschimpft". Ich bin jetzt wirklich Fan von unserem Trainer.


Habe den Phrasenmäher mit Sandro auch gehört und war ebenso begeistert. Habe ihn eigentlich auch als Spieler schon gemocht - seinerzeit bei Hertha und dann natürlich bei seinem Weg zurück nach München. Klar waren seine Aussagen oft auch provokant, aber ich finde seine Art ziemlich authentisch und er hat dazugelernt, sich weiterentwickelt.

Ich kann verstehen, wenn ein Trainer eine schlafmützige Mannschaft in der Pause wachrütteln will mit einer emotional heftigen Ansprache oder nach einem unnötig vergeigtem Spiel, in dem diese nicht getan hat, was ausgemacht war, zusammenfaltet. Kein Problem.

Mich irritiert die Anschreierei zum Heißmachen. Es sollte doch jeder jedes Spiel gewinnen wollen, aufsteigen wollen. Muss man das denen wirklich noch extra sagen und sie einpeitschen???
Zitat von monterey
Zitat von Wonderwoman-69

Zitat von monterey

Ich bin ja insofern völlig unbeleckt vom Innenleben des Fußballs als ich selbst nie Fußball gespielt habe. Hätte ich gerne - durfte ich nicht. Frauenfußball war damals zwar immerhin schon wieder erlaubt - aber noch nur selten angeboten in den Vereinen.

So wurde ich Schwimmerin. Das ist nun das Gegenteil von einer Mannschaftssportart und insofern durfte ich auch in keiner anderen (Ball)sportart erleben, wie es in einem Mannschaftsgefüge so zugeht.

Jetzt habe ich mir die Doku über den HSV angesehen - die sechsteilige - Always Hamburg. Und war doch einigermaßen überrascht bis unangenehm berührt, wie es da so auf- und zugeht in der Kabine.

Ist diese ständige Rumbrüllerei so üblich? Also mir wäre da ab und danach gewesen zu sagen: Trainer, geht das nicht auch ohne Geschrei, mir raubt das die Energie.

Auch dass die Spieler quasi zu jedem Training und jedem wichtigen Spiel motiviert werden müssen... meine Güte, die dürfen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und werden dafür mehr als ordentlich bezahlt. Was glauben die eigentlich was ein Schwimmer trainieren muss, Tag für Tag, ob er Bock hat oder nicht, um wettbewerbsfähig zu sein? Aber in so einer Mannschaft verliert sich offenbar die Verantwortung und mit der Eigenverantwortung scheinen es nicht alle so genau zu nehmen.

Also wie ist das? Ist das typisch? Ist das notwendig? Geht das nicht anders? Und warum ist das so?


Kann ich absolut verstehen, was du schreibst. Klar sollte sowas ohne Geschrei gehn. Bisserl extra jemand zu motivieren find ich dagegen ganz ok. Gibt es, find ich, in anderen Sportarten auch. Vielleicht hast du auch die falsche Doku gesehen. 😉
Ich hab mir gestern beide Teile vom Phrasenmäher mit Sandro Wagner angesehen/angehört. Und muss sagen, dass ich wirklich ziemlich begeistert war. Vor allem, wie über Menschen denkt und spricht. Selbst, wenn er zugibt, dass aus den Emotionen heraus, es auch mal passieren kann, dass er einen Spieler "komplett durchschimpft". Ich bin jetzt wirklich Fan von unserem Trainer.


Habe den Phrasenmäher mit Sandro auch gehört und war ebenso begeistert. Habe ihn eigentlich auch als Spieler schon gemocht - seinerzeit bei Hertha und dann natürlich bei seinem Weg zurück nach München. Klar waren seine Aussagen oft auch provokant, aber ich finde seine Art ziemlich authentisch und er hat dazugelernt, sich weiterentwickelt.

Ich kann verstehen, wenn ein Trainer eine schlafmützige Mannschaft in der Pause wachrütteln will mit einer emotional heftigen Ansprache oder nach einem unnötig vergeigtem Spiel, in dem diese nicht getan hat, was ausgemacht war, zusammenfaltet. Kein Problem.

Mich irritiert die Anschreierei zum Heißmachen. Es sollte doch jeder jedes Spiel gewinnen wollen, aufsteigen wollen. Muss man das denen wirklich noch extra sagen und sie einpeitschen???


Denke, es schärft einfach nochmal die Sinne. Setzt Adrenalin frei, wandelt Anspannung in positive Energie um, etc. Boxer bekommen gar links und rechts noch eine gescheuert.
Zitat von monterey
Zitat von Wonderwoman-69

Zitat von monterey

Ich bin ja insofern völlig unbeleckt vom Innenleben des Fußballs als ich selbst nie Fußball gespielt habe. Hätte ich gerne - durfte ich nicht. Frauenfußball war damals zwar immerhin schon wieder erlaubt - aber noch nur selten angeboten in den Vereinen.

So wurde ich Schwimmerin. Das ist nun das Gegenteil von einer Mannschaftssportart und insofern durfte ich auch in keiner anderen (Ball)sportart erleben, wie es in einem Mannschaftsgefüge so zugeht.

Jetzt habe ich mir die Doku über den HSV angesehen - die sechsteilige - Always Hamburg. Und war doch einigermaßen überrascht bis unangenehm berührt, wie es da so auf- und zugeht in der Kabine.

Ist diese ständige Rumbrüllerei so üblich? Also mir wäre da ab und danach gewesen zu sagen: Trainer, geht das nicht auch ohne Geschrei, mir raubt das die Energie.

Auch dass die Spieler quasi zu jedem Training und jedem wichtigen Spiel motiviert werden müssen... meine Güte, die dürfen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und werden dafür mehr als ordentlich bezahlt. Was glauben die eigentlich was ein Schwimmer trainieren muss, Tag für Tag, ob er Bock hat oder nicht, um wettbewerbsfähig zu sein? Aber in so einer Mannschaft verliert sich offenbar die Verantwortung und mit der Eigenverantwortung scheinen es nicht alle so genau zu nehmen.

Also wie ist das? Ist das typisch? Ist das notwendig? Geht das nicht anders? Und warum ist das so?


Kann ich absolut verstehen, was du schreibst. Klar sollte sowas ohne Geschrei gehn. Bisserl extra jemand zu motivieren find ich dagegen ganz ok. Gibt es, find ich, in anderen Sportarten auch. Vielleicht hast du auch die falsche Doku gesehen. 😉
Ich hab mir gestern beide Teile vom Phrasenmäher mit Sandro Wagner angesehen/angehört. Und muss sagen, dass ich wirklich ziemlich begeistert war. Vor allem, wie über Menschen denkt und spricht. Selbst, wenn er zugibt, dass aus den Emotionen heraus, es auch mal passieren kann, dass er einen Spieler "komplett durchschimpft". Ich bin jetzt wirklich Fan von unserem Trainer.


Habe den Phrasenmäher mit Sandro auch gehört und war ebenso begeistert. Habe ihn eigentlich auch als Spieler schon gemocht - seinerzeit bei Hertha und dann natürlich bei seinem Weg zurück nach München. Klar waren seine Aussagen oft auch provokant, aber ich finde seine Art ziemlich authentisch und er hat dazugelernt, sich weiterentwickelt.

Ich kann verstehen, wenn ein Trainer eine schlafmützige Mannschaft in der Pause wachrütteln will mit einer emotional heftigen Ansprache oder nach einem unnötig vergeigtem Spiel, in dem diese nicht getan hat, was ausgemacht war, zusammenfaltet. Kein Problem.

Mich irritiert die Anschreierei zum Heißmachen. Es sollte doch jeder jedes Spiel gewinnen wollen, aufsteigen wollen. Muss man das denen wirklich noch extra sagen und sie einpeitschen???


Dieser Kasernenhofton ist genau die Art, wie man Menschen nicht führen sollte. Old School der üblen Art, nur geeignet das ›Ich‹ des Schreiers zu befriedigen.
Ich bin überzeugt, dass mehr erreicht wird, wenn der Einzelne nicht zum Wurm gemacht wird, der sich ducken muss, wenn der Maestro schreit.
Zitat von Jawoischsho
Zitat von monterey

Zitat von Wonderwoman-69

Zitat von monterey

Ich bin ja insofern völlig unbeleckt vom Innenleben des Fußballs als ich selbst nie Fußball gespielt habe. Hätte ich gerne - durfte ich nicht. Frauenfußball war damals zwar immerhin schon wieder erlaubt - aber noch nur selten angeboten in den Vereinen.

So wurde ich Schwimmerin. Das ist nun das Gegenteil von einer Mannschaftssportart und insofern durfte ich auch in keiner anderen (Ball)sportart erleben, wie es in einem Mannschaftsgefüge so zugeht.

Jetzt habe ich mir die Doku über den HSV angesehen - die sechsteilige - Always Hamburg. Und war doch einigermaßen überrascht bis unangenehm berührt, wie es da so auf- und zugeht in der Kabine.

Ist diese ständige Rumbrüllerei so üblich? Also mir wäre da ab und danach gewesen zu sagen: Trainer, geht das nicht auch ohne Geschrei, mir raubt das die Energie.

Auch dass die Spieler quasi zu jedem Training und jedem wichtigen Spiel motiviert werden müssen... meine Güte, die dürfen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und werden dafür mehr als ordentlich bezahlt. Was glauben die eigentlich was ein Schwimmer trainieren muss, Tag für Tag, ob er Bock hat oder nicht, um wettbewerbsfähig zu sein? Aber in so einer Mannschaft verliert sich offenbar die Verantwortung und mit der Eigenverantwortung scheinen es nicht alle so genau zu nehmen.

Also wie ist das? Ist das typisch? Ist das notwendig? Geht das nicht anders? Und warum ist das so?


Kann ich absolut verstehen, was du schreibst. Klar sollte sowas ohne Geschrei gehn. Bisserl extra jemand zu motivieren find ich dagegen ganz ok. Gibt es, find ich, in anderen Sportarten auch. Vielleicht hast du auch die falsche Doku gesehen. 😉
Ich hab mir gestern beide Teile vom Phrasenmäher mit Sandro Wagner angesehen/angehört. Und muss sagen, dass ich wirklich ziemlich begeistert war. Vor allem, wie über Menschen denkt und spricht. Selbst, wenn er zugibt, dass aus den Emotionen heraus, es auch mal passieren kann, dass er einen Spieler "komplett durchschimpft". Ich bin jetzt wirklich Fan von unserem Trainer.


Habe den Phrasenmäher mit Sandro auch gehört und war ebenso begeistert. Habe ihn eigentlich auch als Spieler schon gemocht - seinerzeit bei Hertha und dann natürlich bei seinem Weg zurück nach München. Klar waren seine Aussagen oft auch provokant, aber ich finde seine Art ziemlich authentisch und er hat dazugelernt, sich weiterentwickelt.

Ich kann verstehen, wenn ein Trainer eine schlafmützige Mannschaft in der Pause wachrütteln will mit einer emotional heftigen Ansprache oder nach einem unnötig vergeigtem Spiel, in dem diese nicht getan hat, was ausgemacht war, zusammenfaltet. Kein Problem.

Mich irritiert die Anschreierei zum Heißmachen. Es sollte doch jeder jedes Spiel gewinnen wollen, aufsteigen wollen. Muss man das denen wirklich noch extra sagen und sie einpeitschen???


Dieser Kasernenhofton ist genau die Art, wie man Menschen nicht führen sollte. Old School der üblen Art, nur geeignet das ›Ich‹ des Schreiers zu befriedigen.
Ich bin überzeugt, dass mehr erreicht wird, wenn der Einzelne nicht zum Wurm gemacht wird, der sich ducken muss, wenn der Maestro schreit.


Die Art Geschrei meinte ich nicht. Sondern zur Motivation davor. Nicht herablassend sondern unterstützend. Ansonsten natürlich wertschätzend und auf Augenhöhe. So wie es Wagner, laut seinen Aussagen praktiziert. Dass der Mensch im Vordergrund steht.
Zitat von monterey
Ich bin ja insofern völlig unbeleckt vom Innenleben des Fußballs als ich selbst nie Fußball gespielt habe. Hätte ich gerne - durfte ich nicht. Frauenfußball war damals zwar immerhin schon wieder erlaubt - aber noch nur selten angeboten in den Vereinen.

So wurde ich Schwimmerin. Das ist nun das Gegenteil von einer Mannschaftssportart und insofern durfte ich auch in keiner anderen (Ball)sportart erleben, wie es in einem Mannschaftsgefüge so zugeht.

Jetzt habe ich mir die Doku über den HSV angesehen - die sechsteilige - Always Hamburg. Und war doch einigermaßen überrascht bis unangenehm berührt, wie es da so auf- und zugeht in der Kabine.

Ist diese ständige Rumbrüllerei so üblich? Also mir wäre da ab und danach gewesen zu sagen: Trainer, geht das nicht auch ohne Geschrei, mir raubt das die Energie.

Auch dass die Spieler quasi zu jedem Training und jedem wichtigen Spiel motiviert werden müssen... meine Güte, die dürfen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und werden dafür mehr als ordentlich bezahlt. Was glauben die eigentlich was ein Schwimmer trainieren muss, Tag für Tag, ob er Bock hat oder nicht, um wettbewerbsfähig zu sein? Aber in so einer Mannschaft verliert sich offenbar die Verantwortung und mit der Eigenverantwortung scheinen es nicht alle so genau zu nehmen.

Also wie ist das? Ist das typisch? Ist das notwendig? Geht das nicht anders? Und warum ist das so?



Das kann ich so nicht bestätigen, dass es in Wehringen auch so war, Nein.

Wir hatten ja ein paar Jahre keine A-Jugend mehr, erst mit 15 1/2 Jahren gündeten wir aus der katholischen Landjugend (nur Freundschaftspiele gemacht) wieder die A-Jugend und mit 18 spielte ich dann in der ersten Mannschaft bis 25 1/2 Jahre, bevor ich dann 1971 die SR.-Prüfung ablegte.

Ich kann mich an die aktive Zeit (zwischendurch 18 Mon. Wehrdienst nur angenehm zurück erinnern unter ein paar Trainern und einer sehr guter Kameradschaft.

Also mit rumbrüllen (höchstens Diskussionen) kann ich mich nicht zurück erinnern, es war eine schöne Zeit wie wir alle nach dem Spiel zusammen hockten und von manchen Gönnern einige Maß Bier und sogar Brotzeiten nach einem Sieg uns hingestellt wurden.

Ich möchte diese Zeiten nicht missen, das waren aber wohl noch andere Zeiten als heute.
Heute hat Wehringen, wo man früher in der alten A-Klasse noch gespielt hat, nicht mal mehr eine eigene Herren-Mannschaft, eine Schande ist das.
Zitat von Jawoischsho
Dieser Kasernenhofton ist genau die Art, wie man Menschen nicht führen sollte. Old School der üblen Art, nur geeignet das ›Ich‹ des Schreiers zu befriedigen.
Ich bin überzeugt, dass mehr erreicht wird, wenn der Einzelne nicht zum Wurm gemacht wird, der sich ducken muss, wenn der Maestro schreit.


Der junge Hamburger Trainer wirkt ja an sich recht sanft - hat dann aber durchaus eine deutliche Ansprache (gestern nach der Pleite - das kotzt uns an - ). Als Kasernenhofton würde ich seine Rede an die Mannschaft nicht bezeichnen, aber überflüssig laut. Anschreien gilt ja gemeinhin durchaus als Gewalt und auf mich jedenfalls würde das nicht motivierend wirken.

Es brüllten allerdings auch die Spieler, die meinten ihre Kameraden wachrütteln zu müssen. Herr Selke und Herr Muheim.... es war ja teilweise erfolgreich. Aufstieg gelungen - im nächsten Spiel Titel vergeigt - naja.
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