Neuer Trainer - Wer macht's?
20.09.2011 - 09:47 Uhr
23.09.2011 - 09:08 Uhr
Zitat von joegi:
Jetzt kann jeder für sich überlegen, wie er ihn einzuschätzen vermag. Seine ersten beiden Stationen in Paderborn und Erfurt würde ich als sehr erfolgreich ansehen. Die zweite Amtszeit in Paderborn würde ich als unglücklich bezeichnen. Seine Zeit in Sofia kann man eigentlich nicht bewerten, dazu war sie zu kurz. Seine Bilanz in Sandhausen ist allerdings mies. Aber solche Stationen haben viele gute Trainer schonmal in ihrem Lebenslauf vorzuweisen. Auf jeden Fall hat er schon eine gewisse Erfahrung vorzuweisen und er kennt die 3. Liga.
Hm, interessante Informationen !! Danke joegi für die akribische Arbeit !!
Wie Du schon richtig schreibst hat jeder Trainer in seiner Laufzeit gute und schlechte Zeiten erlebt. Von daher kann man bei der Trainersuche zwar versuchen, die möglichst bestpassende Vita für "seinen" Verein zu suchen, aber es gehört auch eine große Portion Glück dazu.
Wenn der Trainer DAS glückliche Händchen hat, verbunden mit dem richtigen Draht zur Mannschaft und der richtigen Ansprache, dann ist es fast schon egal welche erfolgreiche (oder nicht erfolgreiche) Vergangenheit er hat. Aber wer von uns hat schon eine Glaskugel ?
Jetzt kann jeder für sich überlegen, wie er ihn einzuschätzen vermag. Seine ersten beiden Stationen in Paderborn und Erfurt würde ich als sehr erfolgreich ansehen. Die zweite Amtszeit in Paderborn würde ich als unglücklich bezeichnen. Seine Zeit in Sofia kann man eigentlich nicht bewerten, dazu war sie zu kurz. Seine Bilanz in Sandhausen ist allerdings mies. Aber solche Stationen haben viele gute Trainer schonmal in ihrem Lebenslauf vorzuweisen. Auf jeden Fall hat er schon eine gewisse Erfahrung vorzuweisen und er kennt die 3. Liga.
Hm, interessante Informationen !! Danke joegi für die akribische Arbeit !!
Wie Du schon richtig schreibst hat jeder Trainer in seiner Laufzeit gute und schlechte Zeiten erlebt. Von daher kann man bei der Trainersuche zwar versuchen, die möglichst bestpassende Vita für "seinen" Verein zu suchen, aber es gehört auch eine große Portion Glück dazu.
Wenn der Trainer DAS glückliche Händchen hat, verbunden mit dem richtigen Draht zur Mannschaft und der richtigen Ansprache, dann ist es fast schon egal welche erfolgreiche (oder nicht erfolgreiche) Vergangenheit er hat. Aber wer von uns hat schon eine Glaskugel ?
23.09.2011 - 09:32 Uhr
Zitat von joegi:
Beim ersten Mal in Paderborn war er sehr erfolgreich. Nachdem sie in der ersten Saison den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst hatten, schafften sie in seiner zweiten Saison als Zweiter punktgleich mit dem ersten den Aufstieg. Komischerweise wurde er dann entlassen, was mit allgemeiner Verwunderung aufgenommen wurde.
Kleine Korrektur: bei seiner ersten Amtszeit in Paderborn wurde er nicht entlassen, sein Zwei-Jahresvertrag endete und zur Verwunderung aller wurde sein Vertrag nicht verlängert, da die damalige sportliche Führung im nicht zutraute, eine Mannschaft in der 2. Bundesliga zu betreuen.
Daraufhin wurde ein unbekannte Co-Trainer aus Köln verpflichtet...Jos Luhukay...
Beim ersten Mal in Paderborn war er sehr erfolgreich. Nachdem sie in der ersten Saison den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst hatten, schafften sie in seiner zweiten Saison als Zweiter punktgleich mit dem ersten den Aufstieg. Komischerweise wurde er dann entlassen, was mit allgemeiner Verwunderung aufgenommen wurde.
Kleine Korrektur: bei seiner ersten Amtszeit in Paderborn wurde er nicht entlassen, sein Zwei-Jahresvertrag endete und zur Verwunderung aller wurde sein Vertrag nicht verlängert, da die damalige sportliche Führung im nicht zutraute, eine Mannschaft in der 2. Bundesliga zu betreuen.
Daraufhin wurde ein unbekannte Co-Trainer aus Köln verpflichtet...Jos Luhukay...
23.09.2011 - 09:32 Uhr
Zitat von ArminenJack:
Aber wer von uns hat schon eine Glaskugel ?
Im 4ever-Forum hat die der User Lippe-Korty. Ah, da fällt mir ein, dass der User Bohne (der mit der Neururer-Info) gestern nochmal nachgelegt hat, nachdem die Zweifel an seiner Info lauter wurden. Er schrieb gestern Nachmittag:
Zitat
Hier ist die Bohne.
Wartet es ab, es ist eine 100 %ige Quelle. Vielleicht dauerts einen Tag länger, aber es wir so kommen.
Bisher war jedenfalls verlass drauf.
Da fragt man sich, wen man als 100%-ige Quelle bezeichnen könnte. Eigentlich können das ja nur am Trainerfindungsprozess direkt beteiligte sein, denn sonst müsste man ja bei der Prozentzahl gewisse Abstriche machen. 100%ig wären auf jeden Fall Samir Arabi und Thomas Helmer. Ich denke, auch die Herren Zilies, Uhlig und Frink sind recht nah involviert. Diese Herren würde ich persönlich als 100%ige Quellen akzeptieren. Bei übrigen Herren aus Präsidium und AR würde ich schon gewisse Abstriche machen, erst recht bei Gremienmitgliedern vom ER. Aber vermutlich ist es, wenn er uns keinen Bären aufbinden will, "nur" ein Geschäftsstellenmitarbeiter oder gar jemand, der nur jemanden vom Gremien mehr oder weniger flüchtig kennt. Bei solchen Leuten von einer 100%igen Quellen sprechen zu wollen, wäre allerdings recht angemessen. Soweit ich das in der Schnelle überblicken konnte hat er bisher (zumindest in den letzten vier Jahren) noch kein Gerücht rausgehauen. Er ist also nicht als Gerüchteschleuderer bekannt. Von daher mag es sein, dass er eine Info zugesteckt bekommen hat von jemanden, den er als absoluten Insider ansieht. Ist die Frage, ob dieser Insider wirklich so nahe dran am Geschehen ist oder sich nur einen Scherz mit unserem Bohne erlaubt hat. Wir werden es sehen, ob PN heute vorgestellt wird. Wenn dem dann wirklich der Fall sein sollte, was ich nicht so richtig glauben kann, wäre es schon erstaunlich, dass weder WB, NW noch die bild einen Hauch davon mitbekommen haben.
Aber wer von uns hat schon eine Glaskugel ?
Im 4ever-Forum hat die der User Lippe-Korty. Ah, da fällt mir ein, dass der User Bohne (der mit der Neururer-Info) gestern nochmal nachgelegt hat, nachdem die Zweifel an seiner Info lauter wurden. Er schrieb gestern Nachmittag:
Zitat
Hier ist die Bohne.
Wartet es ab, es ist eine 100 %ige Quelle. Vielleicht dauerts einen Tag länger, aber es wir so kommen.
Bisher war jedenfalls verlass drauf.
Da fragt man sich, wen man als 100%-ige Quelle bezeichnen könnte. Eigentlich können das ja nur am Trainerfindungsprozess direkt beteiligte sein, denn sonst müsste man ja bei der Prozentzahl gewisse Abstriche machen. 100%ig wären auf jeden Fall Samir Arabi und Thomas Helmer. Ich denke, auch die Herren Zilies, Uhlig und Frink sind recht nah involviert. Diese Herren würde ich persönlich als 100%ige Quellen akzeptieren. Bei übrigen Herren aus Präsidium und AR würde ich schon gewisse Abstriche machen, erst recht bei Gremienmitgliedern vom ER. Aber vermutlich ist es, wenn er uns keinen Bären aufbinden will, "nur" ein Geschäftsstellenmitarbeiter oder gar jemand, der nur jemanden vom Gremien mehr oder weniger flüchtig kennt. Bei solchen Leuten von einer 100%igen Quellen sprechen zu wollen, wäre allerdings recht angemessen. Soweit ich das in der Schnelle überblicken konnte hat er bisher (zumindest in den letzten vier Jahren) noch kein Gerücht rausgehauen. Er ist also nicht als Gerüchteschleuderer bekannt. Von daher mag es sein, dass er eine Info zugesteckt bekommen hat von jemanden, den er als absoluten Insider ansieht. Ist die Frage, ob dieser Insider wirklich so nahe dran am Geschehen ist oder sich nur einen Scherz mit unserem Bohne erlaubt hat. Wir werden es sehen, ob PN heute vorgestellt wird. Wenn dem dann wirklich der Fall sein sollte, was ich nicht so richtig glauben kann, wäre es schon erstaunlich, dass weder WB, NW noch die bild einen Hauch davon mitbekommen haben.
23.09.2011 - 09:37 Uhr
Zitat von tdmi2010:
Zitat von joegi:
Beim ersten Mal in Paderborn war er sehr erfolgreich. Nachdem sie in der ersten Saison den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst hatten, schafften sie in seiner zweiten Saison als Zweiter punktgleich mit dem ersten den Aufstieg. Komischerweise wurde er dann entlassen, was mit allgemeiner Verwunderung aufgenommen wurde.
Kleine Korrektur: bei seiner ersten Amtszeit in Paderborn wurde er nicht entlassen, sein Zwei-Jahresvertrag endete und zur Verwunderung aller wurde sein Vertrag nicht verlängert, da die damalige sportliche Führung im nicht zutraute, eine Mannschaft in der 2. Bundesliga zu betreuen.
Daraufhin wurde ein unbekannte Co-Trainer aus Köln verpflichtet...Jos Luhukay...
Dann kannst du uns vielleicht deine Einschätzung von Dotchev in seinen zwei Amtszeiten mitteilen. Auch mich wirken diese beiden Amtszeiten nicht abgrundtief schlecht, vor allem seine erste nicht. Hat er damals eher konzeptionell gearbeitet? Und an was lag es denn, dass die Mannschaft in seiner letzten Saison bei Paderborn nach dem ersten Platz zur Winterpause in der Rückrunde einen gewissen Einbruch erleben musste?
Zitat von joegi:
Beim ersten Mal in Paderborn war er sehr erfolgreich. Nachdem sie in der ersten Saison den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst hatten, schafften sie in seiner zweiten Saison als Zweiter punktgleich mit dem ersten den Aufstieg. Komischerweise wurde er dann entlassen, was mit allgemeiner Verwunderung aufgenommen wurde.
Kleine Korrektur: bei seiner ersten Amtszeit in Paderborn wurde er nicht entlassen, sein Zwei-Jahresvertrag endete und zur Verwunderung aller wurde sein Vertrag nicht verlängert, da die damalige sportliche Führung im nicht zutraute, eine Mannschaft in der 2. Bundesliga zu betreuen.
Daraufhin wurde ein unbekannte Co-Trainer aus Köln verpflichtet...Jos Luhukay...
Dann kannst du uns vielleicht deine Einschätzung von Dotchev in seinen zwei Amtszeiten mitteilen. Auch mich wirken diese beiden Amtszeiten nicht abgrundtief schlecht, vor allem seine erste nicht. Hat er damals eher konzeptionell gearbeitet? Und an was lag es denn, dass die Mannschaft in seiner letzten Saison bei Paderborn nach dem ersten Platz zur Winterpause in der Rückrunde einen gewissen Einbruch erleben musste?
23.09.2011 - 10:15 Uhr
Auf der anderen Seite hat das nichts zu sagen, dass die Bild, NW und WB nichts wussten wenn es so kommt. Es war bei den Spielern vor der Saison doch genau das selbe, da wusste es auch niemand vorher. Also mich würde es nicht überraschen, ist wohl auch das meist geschützte und gehütete Geheimnis/Thema in Bielefeld
23.09.2011 - 10:45 Uhr
Gute Arbeit Joegi, sehr interessanter Beitrag.
Mein Favorit Baumann steht leider nicht zur Verfügung. :(
Mein Favorit Baumann steht leider nicht zur Verfügung. :(
23.09.2011 - 10:50 Uhr
Zitat von joegi:
Zitat von tdmi2010:
Zitat von joegi:
Beim ersten Mal in Paderborn war er sehr erfolgreich. Nachdem sie in der ersten Saison den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst hatten, schafften sie in seiner zweiten Saison als Zweiter punktgleich mit dem ersten den Aufstieg. Komischerweise wurde er dann entlassen, was mit allgemeiner Verwunderung aufgenommen wurde.
Kleine Korrektur: bei seiner ersten Amtszeit in Paderborn wurde er nicht entlassen, sein Zwei-Jahresvertrag endete und zur Verwunderung aller wurde sein Vertrag nicht verlängert, da die damalige sportliche Führung im nicht zutraute, eine Mannschaft in der 2. Bundesliga zu betreuen.
Daraufhin wurde ein unbekannte Co-Trainer aus Köln verpflichtet...Jos Luhukay...
Dann kannst du uns vielleicht deine Einschätzung von Dotchev in seinen zwei Amtszeiten mitteilen. Auch mich wirken diese beiden Amtszeiten nicht abgrundtief schlecht, vor allem seine erste nicht. Hat er damals eher konzeptionell gearbeitet? Und an was lag es denn, dass die Mannschaft in seiner letzten Saison bei Paderborn nach dem ersten Platz zur Winterpause in der Rückrunde einen gewissen Einbruch erleben musste?
Wenn ich mich dazu äußen dürfte..... Dotchev hat in der Saison 08/09 einen der teuersten Kader der dritten Liga zusammenstellen dürfen, mit dem Ziel "Wiederaufstieg". Dieser Kader, den er zusammen mit Christian Schreier zusammenstellte, wurde von vielen Trainern vor der Saison als Topfavourit gehandelt. Diesem Ruf wurde die Mannschaft in der Hinrunde gerecht und man stand nach 19 Spieltagen auf Platz 1 mit 6 Punkten Vorsprung auf den Relegations- und 8 Punkten auf den vierten Platz. In der Winterpause bekam Dotchev sogar noch seinen Wunschspieler Daniel Brückner. Dennoch war es nach der Winterpause wie abgeschnitten. Aus gutem Offensivfußball wurde plötzlich planloses Rumgebolze mit vielen Punktverluste, besonders zu Hause. Der Respektable Vorspung wurde leichtfertig Verspielt und Dotchev, nach Meinung vieler Fans zu spät, entlassen. Nach dem Wechsel zu Schubert wirkte die Mannschaft wie ausgewechselt und gewann die letzten beiden Spiele und die Relegatiosspiele allesamt zu Null. Dotchev wirkte die gesamte Rückrunde über rat- und ideenlos, und fiel häufig durch unverständliche Aufstellungen und Auswechslungen auf. Den Unmut der Fans zog er durch sein Stures Festhalten an Björn Lidemann auf sich, der der nach einer ordentlichen Hinrunde die gesamte Rückrunde über völlig von der Rolle war, nicht fit wirkte und dennoch in jedem Spiel von Anfang an spielte. Damit Lindemann immer spielen konnte setzte Dotchev sogar Daniel Brückner, der ja ebenfall LOM spielt, als Linksverteidiger ein, obohl Brückner auch schon in der Rückrunde einer der Lichtblicke war. Einen Einbruch in der Rückrunde gab es unter Dotchev übrigens schon in der ersten Aufstiegssaison beim SCP, wo man ebenfalls einen komfortablen Vorsprung verspielte.
Zitat von tdmi2010:
Zitat von joegi:
Beim ersten Mal in Paderborn war er sehr erfolgreich. Nachdem sie in der ersten Saison den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst hatten, schafften sie in seiner zweiten Saison als Zweiter punktgleich mit dem ersten den Aufstieg. Komischerweise wurde er dann entlassen, was mit allgemeiner Verwunderung aufgenommen wurde.
Kleine Korrektur: bei seiner ersten Amtszeit in Paderborn wurde er nicht entlassen, sein Zwei-Jahresvertrag endete und zur Verwunderung aller wurde sein Vertrag nicht verlängert, da die damalige sportliche Führung im nicht zutraute, eine Mannschaft in der 2. Bundesliga zu betreuen.
Daraufhin wurde ein unbekannte Co-Trainer aus Köln verpflichtet...Jos Luhukay...
Dann kannst du uns vielleicht deine Einschätzung von Dotchev in seinen zwei Amtszeiten mitteilen. Auch mich wirken diese beiden Amtszeiten nicht abgrundtief schlecht, vor allem seine erste nicht. Hat er damals eher konzeptionell gearbeitet? Und an was lag es denn, dass die Mannschaft in seiner letzten Saison bei Paderborn nach dem ersten Platz zur Winterpause in der Rückrunde einen gewissen Einbruch erleben musste?
Wenn ich mich dazu äußen dürfte..... Dotchev hat in der Saison 08/09 einen der teuersten Kader der dritten Liga zusammenstellen dürfen, mit dem Ziel "Wiederaufstieg". Dieser Kader, den er zusammen mit Christian Schreier zusammenstellte, wurde von vielen Trainern vor der Saison als Topfavourit gehandelt. Diesem Ruf wurde die Mannschaft in der Hinrunde gerecht und man stand nach 19 Spieltagen auf Platz 1 mit 6 Punkten Vorsprung auf den Relegations- und 8 Punkten auf den vierten Platz. In der Winterpause bekam Dotchev sogar noch seinen Wunschspieler Daniel Brückner. Dennoch war es nach der Winterpause wie abgeschnitten. Aus gutem Offensivfußball wurde plötzlich planloses Rumgebolze mit vielen Punktverluste, besonders zu Hause. Der Respektable Vorspung wurde leichtfertig Verspielt und Dotchev, nach Meinung vieler Fans zu spät, entlassen. Nach dem Wechsel zu Schubert wirkte die Mannschaft wie ausgewechselt und gewann die letzten beiden Spiele und die Relegatiosspiele allesamt zu Null. Dotchev wirkte die gesamte Rückrunde über rat- und ideenlos, und fiel häufig durch unverständliche Aufstellungen und Auswechslungen auf. Den Unmut der Fans zog er durch sein Stures Festhalten an Björn Lidemann auf sich, der der nach einer ordentlichen Hinrunde die gesamte Rückrunde über völlig von der Rolle war, nicht fit wirkte und dennoch in jedem Spiel von Anfang an spielte. Damit Lindemann immer spielen konnte setzte Dotchev sogar Daniel Brückner, der ja ebenfall LOM spielt, als Linksverteidiger ein, obohl Brückner auch schon in der Rückrunde einer der Lichtblicke war. Einen Einbruch in der Rückrunde gab es unter Dotchev übrigens schon in der ersten Aufstiegssaison beim SCP, wo man ebenfalls einen komfortablen Vorsprung verspielte.
23.09.2011 - 11:16 Uhr
Zitat von MCR87:
Zitat von joegi:
Zitat von tdmi2010:
Zitat von joegi:
Beim ersten Mal in Paderborn war er sehr erfolgreich. Nachdem sie in der ersten Saison den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst hatten, schafften sie in seiner zweiten Saison als Zweiter punktgleich mit dem ersten den Aufstieg. Komischerweise wurde er dann entlassen, was mit allgemeiner Verwunderung aufgenommen wurde.
Kleine Korrektur: bei seiner ersten Amtszeit in Paderborn wurde er nicht entlassen, sein Zwei-Jahresvertrag endete und zur Verwunderung aller wurde sein Vertrag nicht verlängert, da die damalige sportliche Führung im nicht zutraute, eine Mannschaft in der 2. Bundesliga zu betreuen.
Daraufhin wurde ein unbekannte Co-Trainer aus Köln verpflichtet...Jos Luhukay...
Dann kannst du uns vielleicht deine Einschätzung von Dotchev in seinen zwei Amtszeiten mitteilen. Auch mich wirken diese beiden Amtszeiten nicht abgrundtief schlecht, vor allem seine erste nicht. Hat er damals eher konzeptionell gearbeitet? Und an was lag es denn, dass die Mannschaft in seiner letzten Saison bei Paderborn nach dem ersten Platz zur Winterpause in der Rückrunde einen gewissen Einbruch erleben musste?
Wenn ich mich dazu äußen dürfte..... Dotchev hat in der Saison 08/09 einen der teuersten Kader der dritten Liga zusammenstellen dürfen, mit dem Ziel "Wiederaufstieg". Dieser Kader, den er zusammen mit Christian Schreier zusammenstellte, wurde von vielen Trainern vor der Saison als Topfavourit gehandelt. Diesem Ruf wurde die Mannschaft in der Hinrunde gerecht und man stand nach 19 Spieltagen auf Platz 1 mit 6 Punkten Vorsprung auf den Relegations- und 8 Punkten auf den vierten Platz. In der Winterpause bekam Dotchev sogar noch seinen Wunschspieler Daniel Brückner. Dennoch war es nach der Winterpause wie abgeschnitten. Aus gutem Offensivfußball wurde plötzlich planloses Rumgebolze mit vielen Punktverluste, besonders zu Hause. Der Respektable Vorspung wurde leichtfertig Verspielt und Dotchev, nach Meinung vieler Fans zu spät, entlassen. Nach dem Wechsel zu Schubert wirkte die Mannschaft wie ausgewechselt und gewann die letzten beiden Spiele und die Relegatiosspiele allesamt zu Null. Dotchev wirkte die gesamte Rückrunde über rat- und ideenlos, und fiel häufig durch unverständliche Aufstellungen und Auswechslungen auf. Den Unmut der Fans zog er durch sein Stures Festhalten an Björn Lidemann auf sich, der der nach einer ordentlichen Hinrunde die gesamte Rückrunde über völlig von der Rolle war, nicht fit wirkte und dennoch in jedem Spiel von Anfang an spielte. Damit Lindemann immer spielen konnte setzte Dotchev sogar Daniel Brückner, der ja ebenfall LOM spielt, als Linksverteidiger ein, obohl Brückner auch schon in der Rückrunde einer der Lichtblicke war. Einen Einbruch in der Rückrunde gab es unter Dotchev übrigens schon in der ersten Aufstiegssaison beim SCP, wo man ebenfalls einen komfortablen Vorsprung verspielte.
Deckungsgleich mit einem Paderborner Fan , mit dem ich befreundet bin. Dazu sagt er, das Dotchev nicht beratungsresistent ist ( quasi ein Co Trainer wäre verschenkt) , und sehr unkommunikativ seinen Spielern gegenüber.
Aber man muss jeden erst selber erlebt haben, dennoch ist Dotchev nicht der Typ Wunschtrainer für mich.
Zitat von joegi:
Zitat von tdmi2010:
Zitat von joegi:
Beim ersten Mal in Paderborn war er sehr erfolgreich. Nachdem sie in der ersten Saison den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst hatten, schafften sie in seiner zweiten Saison als Zweiter punktgleich mit dem ersten den Aufstieg. Komischerweise wurde er dann entlassen, was mit allgemeiner Verwunderung aufgenommen wurde.
Kleine Korrektur: bei seiner ersten Amtszeit in Paderborn wurde er nicht entlassen, sein Zwei-Jahresvertrag endete und zur Verwunderung aller wurde sein Vertrag nicht verlängert, da die damalige sportliche Führung im nicht zutraute, eine Mannschaft in der 2. Bundesliga zu betreuen.
Daraufhin wurde ein unbekannte Co-Trainer aus Köln verpflichtet...Jos Luhukay...
Dann kannst du uns vielleicht deine Einschätzung von Dotchev in seinen zwei Amtszeiten mitteilen. Auch mich wirken diese beiden Amtszeiten nicht abgrundtief schlecht, vor allem seine erste nicht. Hat er damals eher konzeptionell gearbeitet? Und an was lag es denn, dass die Mannschaft in seiner letzten Saison bei Paderborn nach dem ersten Platz zur Winterpause in der Rückrunde einen gewissen Einbruch erleben musste?
Wenn ich mich dazu äußen dürfte..... Dotchev hat in der Saison 08/09 einen der teuersten Kader der dritten Liga zusammenstellen dürfen, mit dem Ziel "Wiederaufstieg". Dieser Kader, den er zusammen mit Christian Schreier zusammenstellte, wurde von vielen Trainern vor der Saison als Topfavourit gehandelt. Diesem Ruf wurde die Mannschaft in der Hinrunde gerecht und man stand nach 19 Spieltagen auf Platz 1 mit 6 Punkten Vorsprung auf den Relegations- und 8 Punkten auf den vierten Platz. In der Winterpause bekam Dotchev sogar noch seinen Wunschspieler Daniel Brückner. Dennoch war es nach der Winterpause wie abgeschnitten. Aus gutem Offensivfußball wurde plötzlich planloses Rumgebolze mit vielen Punktverluste, besonders zu Hause. Der Respektable Vorspung wurde leichtfertig Verspielt und Dotchev, nach Meinung vieler Fans zu spät, entlassen. Nach dem Wechsel zu Schubert wirkte die Mannschaft wie ausgewechselt und gewann die letzten beiden Spiele und die Relegatiosspiele allesamt zu Null. Dotchev wirkte die gesamte Rückrunde über rat- und ideenlos, und fiel häufig durch unverständliche Aufstellungen und Auswechslungen auf. Den Unmut der Fans zog er durch sein Stures Festhalten an Björn Lidemann auf sich, der der nach einer ordentlichen Hinrunde die gesamte Rückrunde über völlig von der Rolle war, nicht fit wirkte und dennoch in jedem Spiel von Anfang an spielte. Damit Lindemann immer spielen konnte setzte Dotchev sogar Daniel Brückner, der ja ebenfall LOM spielt, als Linksverteidiger ein, obohl Brückner auch schon in der Rückrunde einer der Lichtblicke war. Einen Einbruch in der Rückrunde gab es unter Dotchev übrigens schon in der ersten Aufstiegssaison beim SCP, wo man ebenfalls einen komfortablen Vorsprung verspielte.
Deckungsgleich mit einem Paderborner Fan , mit dem ich befreundet bin. Dazu sagt er, das Dotchev nicht beratungsresistent ist ( quasi ein Co Trainer wäre verschenkt) , und sehr unkommunikativ seinen Spielern gegenüber.
Aber man muss jeden erst selber erlebt haben, dennoch ist Dotchev nicht der Typ Wunschtrainer für mich.
23.09.2011 - 11:28 Uhr
Zitat von MCR87:
Zitat von joegi:
Zitat von tdmi2010:
Zitat von joegi:
Beim ersten Mal in Paderborn war er sehr erfolgreich. Nachdem sie in der ersten Saison den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst hatten, schafften sie in seiner zweiten Saison als Zweiter punktgleich mit dem ersten den Aufstieg. Komischerweise wurde er dann entlassen, was mit allgemeiner Verwunderung aufgenommen wurde.
Kleine Korrektur: bei seiner ersten Amtszeit in Paderborn wurde er nicht entlassen, sein Zwei-Jahresvertrag endete und zur Verwunderung aller wurde sein Vertrag nicht verlängert, da die damalige sportliche Führung im nicht zutraute, eine Mannschaft in der 2. Bundesliga zu betreuen.
Daraufhin wurde ein unbekannte Co-Trainer aus Köln verpflichtet...Jos Luhukay...
Dann kannst du uns vielleicht deine Einschätzung von Dotchev in seinen zwei Amtszeiten mitteilen. Auch mich wirken diese beiden Amtszeiten nicht abgrundtief schlecht, vor allem seine erste nicht. Hat er damals eher konzeptionell gearbeitet? Und an was lag es denn, dass die Mannschaft in seiner letzten Saison bei Paderborn nach dem ersten Platz zur Winterpause in der Rückrunde einen gewissen Einbruch erleben musste?
Wenn ich mich dazu äußen dürfte..... Dotchev hat in der Saison 08/09 einen der teuersten Kader der dritten Liga zusammenstellen dürfen, mit dem Ziel "Wiederaufstieg". Dieser Kader, den er zusammen mit Christian Schreier zusammenstellte, wurde von vielen Trainern vor der Saison als Topfavourit gehandelt. Diesem Ruf wurde die Mannschaft in der Hinrunde gerecht und man stand nach 19 Spieltagen auf Platz 1 mit 6 Punkten Vorsprung auf den Relegations- und 8 Punkten auf den vierten Platz. In der Winterpause bekam Dotchev sogar noch seinen Wunschspieler Daniel Brückner. Dennoch war es nach der Winterpause wie abgeschnitten. Aus gutem Offensivfußball wurde plötzlich planloses Rumgebolze mit vielen Punktverluste, besonders zu Hause. Der Respektable Vorspung wurde leichtfertig Verspielt und Dotchev, nach Meinung vieler Fans zu spät, entlassen. Nach dem Wechsel zu Schubert wirkte die Mannschaft wie ausgewechselt und gewann die letzten beiden Spiele und die Relegatiosspiele allesamt zu Null. Dotchev wirkte die gesamte Rückrunde über rat- und ideenlos, und fiel häufig durch unverständliche Aufstellungen und Auswechslungen auf. Den Unmut der Fans zog er durch sein Stures Festhalten an Björn Lidemann auf sich, der der nach einer ordentlichen Hinrunde die gesamte Rückrunde über völlig von der Rolle war, nicht fit wirkte und dennoch in jedem Spiel von Anfang an spielte. Damit Lindemann immer spielen konnte setzte Dotchev sogar Daniel Brückner, der ja ebenfall LOM spielt, als Linksverteidiger ein, obohl Brückner auch schon in der Rückrunde einer der Lichtblicke war. Einen Einbruch in der Rückrunde gab es unter Dotchev übrigens schon in der ersten Aufstiegssaison beim SCP, wo man ebenfalls einen komfortablen Vorsprung verspielte.
Allerdings scheint man in der Hinrunde noch unter ihm guten Fußball gespielt zu haben. Also ganz ohne Sinn und Verstand scheint er nicht zu arbeiten, zumal er beim ersten Mal in Paderborn und in Erfurt durchaus erfolgreich war. Die Nicht-Vertragsverlängerung nach dem Aufstieg schien ja für die Fans und wenn ich mich recht erinnere auch für die Mannschaft eher überraschend gewesen zu sein. Damals schien man sich ja nicht an ihm gestört zu haben. Vielleicht hat er ja Schwierigkeiten mit teuren Kadern wie anscheinend beim zweiten Mal in Paderborn oder in Sandhausen zu haben.
Zitat von joegi:
Zitat von tdmi2010:
Zitat von joegi:
Beim ersten Mal in Paderborn war er sehr erfolgreich. Nachdem sie in der ersten Saison den Aufstieg in die zweite Liga knapp verpasst hatten, schafften sie in seiner zweiten Saison als Zweiter punktgleich mit dem ersten den Aufstieg. Komischerweise wurde er dann entlassen, was mit allgemeiner Verwunderung aufgenommen wurde.
Kleine Korrektur: bei seiner ersten Amtszeit in Paderborn wurde er nicht entlassen, sein Zwei-Jahresvertrag endete und zur Verwunderung aller wurde sein Vertrag nicht verlängert, da die damalige sportliche Führung im nicht zutraute, eine Mannschaft in der 2. Bundesliga zu betreuen.
Daraufhin wurde ein unbekannte Co-Trainer aus Köln verpflichtet...Jos Luhukay...
Dann kannst du uns vielleicht deine Einschätzung von Dotchev in seinen zwei Amtszeiten mitteilen. Auch mich wirken diese beiden Amtszeiten nicht abgrundtief schlecht, vor allem seine erste nicht. Hat er damals eher konzeptionell gearbeitet? Und an was lag es denn, dass die Mannschaft in seiner letzten Saison bei Paderborn nach dem ersten Platz zur Winterpause in der Rückrunde einen gewissen Einbruch erleben musste?
Wenn ich mich dazu äußen dürfte..... Dotchev hat in der Saison 08/09 einen der teuersten Kader der dritten Liga zusammenstellen dürfen, mit dem Ziel "Wiederaufstieg". Dieser Kader, den er zusammen mit Christian Schreier zusammenstellte, wurde von vielen Trainern vor der Saison als Topfavourit gehandelt. Diesem Ruf wurde die Mannschaft in der Hinrunde gerecht und man stand nach 19 Spieltagen auf Platz 1 mit 6 Punkten Vorsprung auf den Relegations- und 8 Punkten auf den vierten Platz. In der Winterpause bekam Dotchev sogar noch seinen Wunschspieler Daniel Brückner. Dennoch war es nach der Winterpause wie abgeschnitten. Aus gutem Offensivfußball wurde plötzlich planloses Rumgebolze mit vielen Punktverluste, besonders zu Hause. Der Respektable Vorspung wurde leichtfertig Verspielt und Dotchev, nach Meinung vieler Fans zu spät, entlassen. Nach dem Wechsel zu Schubert wirkte die Mannschaft wie ausgewechselt und gewann die letzten beiden Spiele und die Relegatiosspiele allesamt zu Null. Dotchev wirkte die gesamte Rückrunde über rat- und ideenlos, und fiel häufig durch unverständliche Aufstellungen und Auswechslungen auf. Den Unmut der Fans zog er durch sein Stures Festhalten an Björn Lidemann auf sich, der der nach einer ordentlichen Hinrunde die gesamte Rückrunde über völlig von der Rolle war, nicht fit wirkte und dennoch in jedem Spiel von Anfang an spielte. Damit Lindemann immer spielen konnte setzte Dotchev sogar Daniel Brückner, der ja ebenfall LOM spielt, als Linksverteidiger ein, obohl Brückner auch schon in der Rückrunde einer der Lichtblicke war. Einen Einbruch in der Rückrunde gab es unter Dotchev übrigens schon in der ersten Aufstiegssaison beim SCP, wo man ebenfalls einen komfortablen Vorsprung verspielte.
Allerdings scheint man in der Hinrunde noch unter ihm guten Fußball gespielt zu haben. Also ganz ohne Sinn und Verstand scheint er nicht zu arbeiten, zumal er beim ersten Mal in Paderborn und in Erfurt durchaus erfolgreich war. Die Nicht-Vertragsverlängerung nach dem Aufstieg schien ja für die Fans und wenn ich mich recht erinnere auch für die Mannschaft eher überraschend gewesen zu sein. Damals schien man sich ja nicht an ihm gestört zu haben. Vielleicht hat er ja Schwierigkeiten mit teuren Kadern wie anscheinend beim zweiten Mal in Paderborn oder in Sandhausen zu haben.
23.09.2011 - 11:41 Uhr
Joegi, deine Neururer Geschichte geht mir nicht aus dem Kopf.
Ich habe mir jetzt schon den ganzen Morgen Gedanken über ihn gemacht un bin mittlerweile der Ansicht, dass dieses nicht unwahrscheinlich ist.
Neurures Zug in der Ersten und 2. Liga ist abgefahren. Er muss sich jetzt einen "kleinen Verein" suchen den er hochbringt oder ins Ausland gehen.
Ein Namenhafter Trainer passt sicherlich voll in das Konzept von Gerry Weber, da die Graue Arminia so ein wenig in der öffentlichkeit funkelt.
Zudem glaube ich, dass Neururer durch seine Auftritte beim DSF einen guten Draht zu Helmer haben könnte.
KURZFRISTIG glaube ich, dass ein Lebensälterer erfahrener Trainer der Jungen verunsicherten Mannschaft sehr gut tun würde.
aber was ist danach?
Ich habe mir jetzt schon den ganzen Morgen Gedanken über ihn gemacht un bin mittlerweile der Ansicht, dass dieses nicht unwahrscheinlich ist.
Neurures Zug in der Ersten und 2. Liga ist abgefahren. Er muss sich jetzt einen "kleinen Verein" suchen den er hochbringt oder ins Ausland gehen.
Ein Namenhafter Trainer passt sicherlich voll in das Konzept von Gerry Weber, da die Graue Arminia so ein wenig in der öffentlichkeit funkelt.
Zudem glaube ich, dass Neururer durch seine Auftritte beim DSF einen guten Draht zu Helmer haben könnte.
KURZFRISTIG glaube ich, dass ein Lebensälterer erfahrener Trainer der Jungen verunsicherten Mannschaft sehr gut tun würde.
aber was ist danach?
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