Neue Regionalliga-Reform?
13.10.2013 - 10:59 Uhr
06.03.2026 - 18:47 Uhr
Zitat von Savarez03
Klappt ja nicht weil der Nordosten für sich bleiben möchte und gegen jeden Teilungsvorschlag ist.
Zitat von MaLe8
Kicker: Konkrete Lösung in Sicht
Regionalliga-Reform: Bringt die KI den langersehnten Durchbruch?
Laut MDR-Informationen hat sich die im Sommer 2025 gebildete Arbeitsgruppe auf ein Modell verständigt, das bald zur Abstimmung gestellt werden soll. Geplant sei, dass es künftig vier statt fünf Regionalliga-Staffeln mit jeweils 20 Mannschaften geben soll. Der konkrete Zuschnitt soll mithilfe der Künstlichen Intelligenz erfolgen, um möglichst kurze Fahrstrecken und somit geringe Kosten zu gewährleisten. Feste Grenzen, zum Beispiel innerhalb bestimmter Bundesländer, gäbe es dann nicht mehr, die Zuteilung der 80 Vereine auf die vier Staffeln würde stattdessen Jahr für Jahr neu berechnet.
Gab mWn schon 2017/18 einmal einen sehr ähnlichen Vorschlag, der auch ohne feste Länder-/Verbandsgrenzen beim neuen RL-Zuschnitt vorgehen sollte, der damals aber, mangels fehlender Zustimmung, wieder ad acta gelegt wurde.
Finde diese Idee aber grundsätzlich interessant:
a) weil die Fahrtwege (= Kostenfaktor) möglichst so kurz gehalten werden
b) und weil es gleichzeitg trotzdem mehr regionale Duelle (= mutmaßlich mehr Zuschauer, Kostenfaktor) geben wird, da es durch diesen Vorschlag auch Duelle über die sonst starren Länder-/Verbandsgrenzen hinweg geben wird, bspw. im westfälisch-niedersächsischen Grenzgebiet oder im Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen
Kicker: Konkrete Lösung in Sicht
Regionalliga-Reform: Bringt die KI den langersehnten Durchbruch?
Laut MDR-Informationen hat sich die im Sommer 2025 gebildete Arbeitsgruppe auf ein Modell verständigt, das bald zur Abstimmung gestellt werden soll. Geplant sei, dass es künftig vier statt fünf Regionalliga-Staffeln mit jeweils 20 Mannschaften geben soll. Der konkrete Zuschnitt soll mithilfe der Künstlichen Intelligenz erfolgen, um möglichst kurze Fahrstrecken und somit geringe Kosten zu gewährleisten. Feste Grenzen, zum Beispiel innerhalb bestimmter Bundesländer, gäbe es dann nicht mehr, die Zuteilung der 80 Vereine auf die vier Staffeln würde stattdessen Jahr für Jahr neu berechnet.
Gab mWn schon 2017/18 einmal einen sehr ähnlichen Vorschlag, der auch ohne feste Länder-/Verbandsgrenzen beim neuen RL-Zuschnitt vorgehen sollte, der damals aber, mangels fehlender Zustimmung, wieder ad acta gelegt wurde.
Finde diese Idee aber grundsätzlich interessant:
a) weil die Fahrtwege (= Kostenfaktor) möglichst so kurz gehalten werden
b) und weil es gleichzeitg trotzdem mehr regionale Duelle (= mutmaßlich mehr Zuschauer, Kostenfaktor) geben wird, da es durch diesen Vorschlag auch Duelle über die sonst starren Länder-/Verbandsgrenzen hinweg geben wird, bspw. im westfälisch-niedersächsischen Grenzgebiet oder im Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen
Klappt ja nicht weil der Nordosten für sich bleiben möchte und gegen jeden Teilungsvorschlag ist.
Hast Du dafür eine Quelle?
Ich lese aktuell, dass die Blockierer die Verbandschefs im Norden, Westen und in Bayern sind, jedenfalls was das Kompassmodell angeht.
06.03.2026 - 19:11 Uhr
Zitat von nowo
Hast Du dafür eine Quelle?
Ich lese aktuell, dass die Blockierer die Verbandschefs im Norden, Westen und in Bayern sind, jedenfalls was das Kompassmodell angeht.
Zitat von Savarez03
Klappt ja nicht weil der Nordosten für sich bleiben möchte und gegen jeden Teilungsvorschlag ist.
Zitat von MaLe8
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Regionalliga-Reform: Bringt die KI den langersehnten Durchbruch?
Laut MDR-Informationen hat sich die im Sommer 2025 gebildete Arbeitsgruppe auf ein Modell verständigt, das bald zur Abstimmung gestellt werden soll. Geplant sei, dass es künftig vier statt fünf Regionalliga-Staffeln mit jeweils 20 Mannschaften geben soll. Der konkrete Zuschnitt soll mithilfe der Künstlichen Intelligenz erfolgen, um möglichst kurze Fahrstrecken und somit geringe Kosten zu gewährleisten. Feste Grenzen, zum Beispiel innerhalb bestimmter Bundesländer, gäbe es dann nicht mehr, die Zuteilung der 80 Vereine auf die vier Staffeln würde stattdessen Jahr für Jahr neu berechnet.
Gab mWn schon 2017/18 einmal einen sehr ähnlichen Vorschlag, der auch ohne feste Länder-/Verbandsgrenzen beim neuen RL-Zuschnitt vorgehen sollte, der damals aber, mangels fehlender Zustimmung, wieder ad acta gelegt wurde.
Finde diese Idee aber grundsätzlich interessant:
a) weil die Fahrtwege (= Kostenfaktor) möglichst so kurz gehalten werden
b) und weil es gleichzeitg trotzdem mehr regionale Duelle (= mutmaßlich mehr Zuschauer, Kostenfaktor) geben wird, da es durch diesen Vorschlag auch Duelle über die sonst starren Länder-/Verbandsgrenzen hinweg geben wird, bspw. im westfälisch-niedersächsischen Grenzgebiet oder im Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen
Kicker: Konkrete Lösung in Sicht
Regionalliga-Reform: Bringt die KI den langersehnten Durchbruch?
Laut MDR-Informationen hat sich die im Sommer 2025 gebildete Arbeitsgruppe auf ein Modell verständigt, das bald zur Abstimmung gestellt werden soll. Geplant sei, dass es künftig vier statt fünf Regionalliga-Staffeln mit jeweils 20 Mannschaften geben soll. Der konkrete Zuschnitt soll mithilfe der Künstlichen Intelligenz erfolgen, um möglichst kurze Fahrstrecken und somit geringe Kosten zu gewährleisten. Feste Grenzen, zum Beispiel innerhalb bestimmter Bundesländer, gäbe es dann nicht mehr, die Zuteilung der 80 Vereine auf die vier Staffeln würde stattdessen Jahr für Jahr neu berechnet.
Gab mWn schon 2017/18 einmal einen sehr ähnlichen Vorschlag, der auch ohne feste Länder-/Verbandsgrenzen beim neuen RL-Zuschnitt vorgehen sollte, der damals aber, mangels fehlender Zustimmung, wieder ad acta gelegt wurde.
Finde diese Idee aber grundsätzlich interessant:
a) weil die Fahrtwege (= Kostenfaktor) möglichst so kurz gehalten werden
b) und weil es gleichzeitg trotzdem mehr regionale Duelle (= mutmaßlich mehr Zuschauer, Kostenfaktor) geben wird, da es durch diesen Vorschlag auch Duelle über die sonst starren Länder-/Verbandsgrenzen hinweg geben wird, bspw. im westfälisch-niedersächsischen Grenzgebiet oder im Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen
Klappt ja nicht weil der Nordosten für sich bleiben möchte und gegen jeden Teilungsvorschlag ist.
Hast Du dafür eine Quelle?
Ich lese aktuell, dass die Blockierer die Verbandschefs im Norden, Westen und in Bayern sind, jedenfalls was das Kompassmodell angeht.
In der letzten Reform gab es eine Einstimmigkeit zum aktuell Modell und dass aus Bayern, Nordost und Nord 2 Ligen werden. Das scheitert jetzt aber seit Jahren daran, dass Nordost sich nicht teilen möchte.
Das ist ja der Grund für das aktuelle Dilemma.
09.03.2026 - 06:16 Uhr
Am einfachsten wäre, wenn der NFV, NOFV und der Landesverband Bayern eine GmbH (oder GbR) gründen. Die 3 Verbände sind jeweils Teilhaber zu einem Drittel. Die GmbH ist Träger der (neuen) Regionalliga Nord und Südost.
Jeder Teilhaber bekommt 2 Aufstiegsplätze. Im Norden geht ein Aufstiegsplatz an Niedersachsen, der zweite wird zwischen Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein ausgespielt. Im Nordosten und Bayern steigen jeweils zwei Staffelsieger auf. Im Gegenzug steigen 4-8 Mannschaften aus den beiden Staffeln insgesamt ab.
Jeder Teilhaber bekommt 2 Aufstiegsplätze. Im Norden geht ein Aufstiegsplatz an Niedersachsen, der zweite wird zwischen Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein ausgespielt. Im Nordosten und Bayern steigen jeweils zwei Staffelsieger auf. Im Gegenzug steigen 4-8 Mannschaften aus den beiden Staffeln insgesamt ab.
10.03.2026 - 09:41 Uhr
Vor der entscheidenden und letzten Sitzung der AG Regionalliga-Reform am 25. März verhärtet sich der Konflikt um die Neustrukturierung zusehends. Die Regionalverbände West, Nord und Bayern - vertreten durch Frymuth, Schaffert und Kern - haben ihre ursprüngliche Zustimmung zum favorisierten "Kompassmodell" überraschend wieder zurückgezogen. Bei diesem Modell würden jedes Jahr vier Staffeln nach geografischer Lage neu eingeteilt werden.
Die Vereine aus genau diesen drei Regionen stellen sich nun jedoch offen gegen ihre eigenen Verbandspräsidenten. Die Klubs befürworten das Kompassmodell deutlich und werfen den Funktionären vor, aus persönlicher Eitelkeit nur ihre eigenen Pfründe sichern zu wollen.
Um den DFB gegen die mächtigen Regionalbosse zu stärken, schaltet sich nun auch die DFL ein. Sie macht den Vereinen ein Angebot mit strengeren Vorgaben für Zweitvertretungen: Künftig sollen dort nur noch U21- statt U23-Spieler und lediglich ein älterer Profi eingesetzt werden dürfen. Das soll vor allem Traditionsvereinen einen starken Anreiz zur Zustimmung geben, da sie sich so leichter gegen Reserveteams durchsetzen könnten.
Sollte die Reform am 25. März durch die anhaltende Blockadehaltung der Verbandsfunktionäre scheitern, warnen Vereinsvertreter bereits jetzt vor massiven und nachhaltigen Fan-Protesten in den Stadien. Es würde am Ende nur Verlierer geben.
Die Vereine aus genau diesen drei Regionen stellen sich nun jedoch offen gegen ihre eigenen Verbandspräsidenten. Die Klubs befürworten das Kompassmodell deutlich und werfen den Funktionären vor, aus persönlicher Eitelkeit nur ihre eigenen Pfründe sichern zu wollen.
Um den DFB gegen die mächtigen Regionalbosse zu stärken, schaltet sich nun auch die DFL ein. Sie macht den Vereinen ein Angebot mit strengeren Vorgaben für Zweitvertretungen: Künftig sollen dort nur noch U21- statt U23-Spieler und lediglich ein älterer Profi eingesetzt werden dürfen. Das soll vor allem Traditionsvereinen einen starken Anreiz zur Zustimmung geben, da sie sich so leichter gegen Reserveteams durchsetzen könnten.
Sollte die Reform am 25. März durch die anhaltende Blockadehaltung der Verbandsfunktionäre scheitern, warnen Vereinsvertreter bereits jetzt vor massiven und nachhaltigen Fan-Protesten in den Stadien. Es würde am Ende nur Verlierer geben.
11.03.2026 - 07:25 Uhr
Quelle: BILD
Laut der Lösungsvariante müssen einmalig in der Spielzeit 2026/27 in allen fünf Regionalligen die Teams ab Rang 14 absteigen, gemeinsam mit den Drittliga-Absteigern und den Oberliga-Aufsteigern kommt man auf ein Pool von 80 statt 90 Viertligisten. Mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz werden die Mannschaften so auf vier 20er-Staffeln aufgeteilt, dass sie die geringsten Fahrtstrecken haben.
BILD hat das genau so gemacht und errechnen lassen, wie die Regionalliga aktuell aussähe, wenn es die Regelung bereits gäbe
So wäre laut Bild die neue Staffelaufteilung: BILD hat das genau so gemacht und errechnen lassen, wie die Regionalliga aktuell aussähe, wenn es die Regelung bereits gäbe
Staffel West
Rot-Weiß Oberhausen
VfL Bochum II
Wuppertaler SV
Borussia Dortmund II
Velbert
Fortuna Düsseldorf II
Mönchengladbach II
1. FC Köln II
Fortuna Köln
Bonner SC
Sportfreunde Siegen
1. FC Bocholt
SV Steinbach-Haiger
FSV Frankfurt
Kickers Offenbach
FC Homburg
Eintracht Trier
FSV Mainz 05 II
Schott Mainz
Bayern Alzenau
Staffel Nord
Kickers Emden
SV Meppen
Blau-Weiß Lohne
VfB Oldenburg
Werder Bremen II
Drochtersen/Assel
Hamburger SV II
Altona 93
FC St. Pauli II
Eintracht Norderstedt
Weiche Flensburg
VfB Lübeck
Phönix Lübeck
Greifswalder FC
FSV Schöningen
Sportfreunde Lotte
SV Rödinghausen
FC Gütersloh
SC Wiedenbrück
SC Paderborn II
Staffel Süd
Stuttgarter Kickers
SGV Freiberg
Sonnenhof Großaspach
TSG Balingen
SC Freiburg II
SV Sandhausen
Astoria Walldorf
FV Illertissen
FC Memmingen
FC Augsburg II
FC Bayern München II
Spvgg. Unterhaching
SV Buchbach
Wacker Burghausen
DJK Vilzing
Würzburger Kickers
1. FC Nürnberg II
Greuther Fürth II
Spvgg. Ansbach
VfB Eichstätt
Staffel Ost
Lok Leipzig
Hallescher FC
Rot-Weiß Erfurt
Carl-Zeiss Jena
FSV Zwickau
Chemnitzer FC
ZFC Meuselwitz
VSG Altglienicke
BFC Dynamo Berlin
Hertha BSC Berlin II
FSV Luckenwalde
BFC Preußen Berlin
1. FC Magdeburg II
Spvgg. Bayreuth
TSV Aubstadt
Hessen Kassel
SG Barockstadt Fulda
SV Babelsberg
HSC Hannover
Hannover 96 II
11.03.2026 - 07:52 Uhr
Zitat von Major-T-O-M
Am einfachsten wäre, wenn der NFV, NOFV und der Landesverband Bayern eine GmbH (oder GbR) gründen.
Am einfachsten wäre, wenn der NFV, NOFV und der Landesverband Bayern eine GmbH (oder GbR) gründen.
Die einfachste Lösung ist nicht immer die Beste.
Überhaupt sehe ich bisher nur einen Grund der gegen das Kompassmodell spricht, nämlich die Frage wie der Auf- und Abstieg in die Oberligen geregelt wird.
Dafür hat man aber viele Vorteile:
- grundlegende Lösung des "Meister müssen aufsteigen"-Problems
- das starre festhalten an den Regionalverbandsligen wird gesprengt und trotzdem ist der Verlust von Derbys eine Ausnahme
- Alle Regionalligen haben einheitliche Zulassungsbedingungen
- Die grundsätzliche Attraktivität und Qualität aller 4 Regionalligen steigt
- strengere Regeln für Zweitvertretungen
- Alle tragen zur Lösung bei
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD_Strike am 11.03.2026 um 07:52 Uhr bearbeitet
11.03.2026 - 12:22 Uhr
Was die von der Bild ins Spiel gebrachte mögliche Aufstellung angeht, zeigen sich darin natürlich direkt einige absolute Härtefälle, was die Entfernungen angeht.
Im Süden bspw. Burghausen und Vilzing sowie Bahlinger SC und Freiburg-II.
Im Norden hätte Greifswald gewissermaßen die Ar***karte gezogen, die da etliche Reisen von > 500km zu bewältigen hätten.
Was ich bei der Aufstellung der Bild allerdings gar nicht verstehe, ist die Zuordnung des FSV Schöningen (zwischen Braunschweig und Magdeburg verortet) zur Nord-Staffel.
Während die Hannoveraner Vereine (HSC & H96-II) der Ost-Staffel angehören sollen, obwohl diese ja eigentlich näher an den Nord-Ballungsräumen um Hamburg/Bremen liegen.
Von daher wäre es aus meiner Sicht sinnvoll Schöningen und Greifswald in die Ost-Staffel zu stecken. Und dafür die Hannoveraner der Nord-Staffel zuordnen.
Im Süden bspw. Burghausen und Vilzing sowie Bahlinger SC und Freiburg-II.
Im Norden hätte Greifswald gewissermaßen die Ar***karte gezogen, die da etliche Reisen von > 500km zu bewältigen hätten.
Was ich bei der Aufstellung der Bild allerdings gar nicht verstehe, ist die Zuordnung des FSV Schöningen (zwischen Braunschweig und Magdeburg verortet) zur Nord-Staffel.
Während die Hannoveraner Vereine (HSC & H96-II) der Ost-Staffel angehören sollen, obwohl diese ja eigentlich näher an den Nord-Ballungsräumen um Hamburg/Bremen liegen.
Von daher wäre es aus meiner Sicht sinnvoll Schöningen und Greifswald in die Ost-Staffel zu stecken. Und dafür die Hannoveraner der Nord-Staffel zuordnen.
16.03.2026 - 20:12 Uhr
Zitat von SGD_Strike
Die einfachste Lösung ist nicht immer die Beste.
Zitat von Major-T-O-M
Am einfachsten wäre, wenn der NFV, NOFV und der Landesverband Bayern eine GmbH (oder GbR) gründen.
Am einfachsten wäre, wenn der NFV, NOFV und der Landesverband Bayern eine GmbH (oder GbR) gründen.
Die einfachste Lösung ist nicht immer die Beste.
Ich finde die Lösung auch am besten. Die 3 Verbände haben in etwa die Hälfte der Herrenmannschaften. Von daher passt es schon ziemlich gut.
18.03.2026 - 15:45 Uhr
Ich finde, was bei einer Kompasslösung oft übersehen wird: Wie die initiale Verteilung der Plätze sein würde und wie Aufstiege in die Regionalliga aussehen würden... In den Medien wird jetzt immer wieder gespielt, dass hier alle Regionalligen gleich behandelt werden würden (also alle ab Platz 14 sind drin in jeder Liga) und die Aufstiegsregelung spielt fast noch gar keine Rolle... Und klar, das fände die jetzige Regionalliga Ost irgendwie gut, weil sie dann überrepräsentiert wären. In der Realität müsste man aber sowohl bei der Zusammensetzung als auch bei den Aufsteigern wieder die Verbandsgrößen zur Hand nehmen, um das nicht komplett ungerecht zu gestalten. Und hier sehe ich dann am langen Ende schon wieder das gleich Konfliktpotential...
Sagen wir mal, es gäbe 75 Plätz zu vergeben, nachdem die vier Absteiger und der letzte Relegationsverlierer gesetzt sein sollten... Das würde dann folgendes bedeuten:
Liga______Größe___init. Plätze => gerundet___Aufsteiger => gerundet
---------------------------------------------------------------------------------------------
Südwest___7656___22,90 => 22 (abgerundet)__4,89 => 4 (abgerundet)
West______4662___13,94 => 14______________2,97 => 3
Bayern____4624___13,83 => 14 (aufgerundet)__2,95 => 3
Nordost___4350___13,01 => 13______________2,78 => 3 (aufgerundet)
Nord______3783___11,32 => 12 (aufgerundet)__2,41 => 3 (aufgerundet)
edit: _ statt Leerzeichen, weil die sonst Rausgenommen werden und die Tabelle unlesbar wird...
Und dabei würde der Südwesten schon Zugeständnisse machen.
Man darf hierbei nicht vergessen, dass bei der Gründung der 5 Ligen eingentlich mal 6 geplant waren, weswegen der Südwesten ja auch ursprünglich 2 Relegationsplätze bekommen hat, weil die beiden Ligen sich quasi zusammen gelegt haben. Das macht diese Regionalliga einfach doppelt so groß wie jede andere, und das muss sich natürlich auch in einer neuen Lösung irgendwo wiederspiegeln, sonst darf man hier keine Zustimmung erwarten. Auf der anderen Seite würde der Südwesten mehr Regionalligisten stellen als aktuell, was bei einer Reduzierung natürlich komsich wirkt...
Ganz streng genommen müsste der Südwesten sogar 5 und Nord und Nordost jeweils 2,5 Aufstiegsplätze bekommen, ich kann mir dann aber schon vorstellen, welche Ecke auf einmal keine Zustimmung mehr gibt, obwohl das den Zahlen Proportionen eigentlich entsprechen würde...
Wer also für das Kompass Modell ist und das für eine gute Lösung hält, muss sich dieser Sachlage auch bewusst sein, auch wenn in den Medien was anderes suggeriert wird. Für den Nordosten würde das nämlich bedeuten, dass alle Teams der Regionalliga ab Rang 12 den Cut nicht schaffen würden (da es ja auch noch die 3 Aufsteiger geben muss...) und nur die Plätze 2-11 dabei wären... Und ich glaube schon, dass sich das die meisten dort etwas anders vorstellen...
Nur mal so als Randbemerkung: Die Zahlen zeigen auch eigentlich ziemlich deutlich, dass hier insbesondere NRW derzeit bevorteilt wird. Südwest ist einfach sehr groß, aber abgesehen von der viel zitierten Dichte in NRW geben die Zahlen überhaupt nicht her, warum wir einen ganzen Aufstiegsplatz haben sollten, Bayern und Nordost aber nicht... Von daher wäre ich auch unter den Zahlen sehr für eine solche Reform (auch wenn das auch für uns Einschnitte bedeutet), weil es einfach als Gesamtkonzept sehr viel gerechter wäre!
Sagen wir mal, es gäbe 75 Plätz zu vergeben, nachdem die vier Absteiger und der letzte Relegationsverlierer gesetzt sein sollten... Das würde dann folgendes bedeuten:
Liga______Größe___init. Plätze => gerundet___Aufsteiger => gerundet
---------------------------------------------------------------------------------------------
Südwest___7656___22,90 => 22 (abgerundet)__4,89 => 4 (abgerundet)
West______4662___13,94 => 14______________2,97 => 3
Bayern____4624___13,83 => 14 (aufgerundet)__2,95 => 3
Nordost___4350___13,01 => 13______________2,78 => 3 (aufgerundet)
Nord______3783___11,32 => 12 (aufgerundet)__2,41 => 3 (aufgerundet)
edit: _ statt Leerzeichen, weil die sonst Rausgenommen werden und die Tabelle unlesbar wird...
Und dabei würde der Südwesten schon Zugeständnisse machen.
Man darf hierbei nicht vergessen, dass bei der Gründung der 5 Ligen eingentlich mal 6 geplant waren, weswegen der Südwesten ja auch ursprünglich 2 Relegationsplätze bekommen hat, weil die beiden Ligen sich quasi zusammen gelegt haben. Das macht diese Regionalliga einfach doppelt so groß wie jede andere, und das muss sich natürlich auch in einer neuen Lösung irgendwo wiederspiegeln, sonst darf man hier keine Zustimmung erwarten. Auf der anderen Seite würde der Südwesten mehr Regionalligisten stellen als aktuell, was bei einer Reduzierung natürlich komsich wirkt...
Ganz streng genommen müsste der Südwesten sogar 5 und Nord und Nordost jeweils 2,5 Aufstiegsplätze bekommen, ich kann mir dann aber schon vorstellen, welche Ecke auf einmal keine Zustimmung mehr gibt, obwohl das den Zahlen Proportionen eigentlich entsprechen würde...
Wer also für das Kompass Modell ist und das für eine gute Lösung hält, muss sich dieser Sachlage auch bewusst sein, auch wenn in den Medien was anderes suggeriert wird. Für den Nordosten würde das nämlich bedeuten, dass alle Teams der Regionalliga ab Rang 12 den Cut nicht schaffen würden (da es ja auch noch die 3 Aufsteiger geben muss...) und nur die Plätze 2-11 dabei wären... Und ich glaube schon, dass sich das die meisten dort etwas anders vorstellen...
Nur mal so als Randbemerkung: Die Zahlen zeigen auch eigentlich ziemlich deutlich, dass hier insbesondere NRW derzeit bevorteilt wird. Südwest ist einfach sehr groß, aber abgesehen von der viel zitierten Dichte in NRW geben die Zahlen überhaupt nicht her, warum wir einen ganzen Aufstiegsplatz haben sollten, Bayern und Nordost aber nicht... Von daher wäre ich auch unter den Zahlen sehr für eine solche Reform (auch wenn das auch für uns Einschnitte bedeutet), weil es einfach als Gesamtkonzept sehr viel gerechter wäre!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von D0Mspatz am 18.03.2026 um 15:52 Uhr bearbeitet
18.03.2026 - 17:32 Uhr
Zitat von D0Mspatz
Ich finde, was bei einer Kompasslösung oft übersehen wird: Wie die initiale Verteilung der Plätze sein würde und wie Aufstiege in die Regionalliga aussehen würden... In den Medien wird jetzt immer wieder gespielt, dass hier alle Regionalligen gleich behandelt werden würden (also alle ab Platz 14 sind drin in jeder Liga) und die Aufstiegsregelung spielt fast noch gar keine Rolle... Und klar, das fände die jetzige Regionalliga Ost irgendwie gut, weil sie dann überrepräsentiert wären. In der Realität müsste man aber sowohl bei der Zusammensetzung als auch bei den Aufsteigern wieder die Verbandsgrößen zur Hand nehmen, um das nicht komplett ungerecht zu gestalten. Und hier sehe ich dann am langen Ende schon wieder das gleich Konfliktpotential...
Sagen wir mal, es gäbe 75 Plätz zu vergeben, nachdem die vier Absteiger und der letzte Relegationsverlierer gesetzt sein sollten... Das würde dann folgendes bedeuten:
Liga______Größe___init. Plätze => gerundet___Aufsteiger => gerundet
---------------------------------------------------------------------------------------------
Südwest___7656___22,90 => 22 (abgerundet)__4,89 => 4 (abgerundet)
West______4662___13,94 => 14______________2,97 => 3
Bayern____4624___13,83 => 14 (aufgerundet)__2,95 => 3
Nordost___4350___13,01 => 13______________2,78 => 3 (aufgerundet)
Nord______3783___11,32 => 12 (aufgerundet)__2,41 => 3 (aufgerundet)
edit: _ statt Leerzeichen, weil die sonst Rausgenommen werden und die Tabelle unlesbar wird...
Und dabei würde der Südwesten schon Zugeständnisse machen.
Man darf hierbei nicht vergessen, dass bei der Gründung der 5 Ligen eingentlich mal 6 geplant waren, weswegen der Südwesten ja auch ursprünglich 2 Relegationsplätze bekommen hat, weil die beiden Ligen sich quasi zusammen gelegt haben. Das macht diese Regionalliga einfach doppelt so groß wie jede andere, und das muss sich natürlich auch in einer neuen Lösung irgendwo wiederspiegeln, sonst darf man hier keine Zustimmung erwarten. Auf der anderen Seite würde der Südwesten mehr Regionalligisten stellen als aktuell, was bei einer Reduzierung natürlich komsich wirkt...
Ganz streng genommen müsste der Südwesten sogar 5 und Nord und Nordost jeweils 2,5 Aufstiegsplätze bekommen, ich kann mir dann aber schon vorstellen, welche Ecke auf einmal keine Zustimmung mehr gibt, obwohl das den Zahlen Proportionen eigentlich entsprechen würde...
Wer also für das Kompass Modell ist und das für eine gute Lösung hält, muss sich dieser Sachlage auch bewusst sein, auch wenn in den Medien was anderes suggeriert wird. Für den Nordosten würde das nämlich bedeuten, dass alle Teams der Regionalliga ab Rang 12 den Cut nicht schaffen würden (da es ja auch noch die 3 Aufsteiger geben muss...) und nur die Plätze 2-11 dabei wären... Und ich glaube schon, dass sich das die meisten dort etwas anders vorstellen...
Nur mal so als Randbemerkung: Die Zahlen zeigen auch eigentlich ziemlich deutlich, dass hier insbesondere NRW derzeit bevorteilt wird. Südwest ist einfach sehr groß, aber abgesehen von der viel zitierten Dichte in NRW geben die Zahlen überhaupt nicht her, warum wir einen ganzen Aufstiegsplatz haben sollten, Bayern und Nordost aber nicht... Von daher wäre ich auch unter den Zahlen sehr für eine solche Reform (auch wenn das auch für uns Einschnitte bedeutet), weil es einfach als Gesamtkonzept sehr viel gerechter wäre!
Ich finde, was bei einer Kompasslösung oft übersehen wird: Wie die initiale Verteilung der Plätze sein würde und wie Aufstiege in die Regionalliga aussehen würden... In den Medien wird jetzt immer wieder gespielt, dass hier alle Regionalligen gleich behandelt werden würden (also alle ab Platz 14 sind drin in jeder Liga) und die Aufstiegsregelung spielt fast noch gar keine Rolle... Und klar, das fände die jetzige Regionalliga Ost irgendwie gut, weil sie dann überrepräsentiert wären. In der Realität müsste man aber sowohl bei der Zusammensetzung als auch bei den Aufsteigern wieder die Verbandsgrößen zur Hand nehmen, um das nicht komplett ungerecht zu gestalten. Und hier sehe ich dann am langen Ende schon wieder das gleich Konfliktpotential...
Sagen wir mal, es gäbe 75 Plätz zu vergeben, nachdem die vier Absteiger und der letzte Relegationsverlierer gesetzt sein sollten... Das würde dann folgendes bedeuten:
Liga______Größe___init. Plätze => gerundet___Aufsteiger => gerundet
---------------------------------------------------------------------------------------------
Südwest___7656___22,90 => 22 (abgerundet)__4,89 => 4 (abgerundet)
West______4662___13,94 => 14______________2,97 => 3
Bayern____4624___13,83 => 14 (aufgerundet)__2,95 => 3
Nordost___4350___13,01 => 13______________2,78 => 3 (aufgerundet)
Nord______3783___11,32 => 12 (aufgerundet)__2,41 => 3 (aufgerundet)
edit: _ statt Leerzeichen, weil die sonst Rausgenommen werden und die Tabelle unlesbar wird...
Und dabei würde der Südwesten schon Zugeständnisse machen.
Man darf hierbei nicht vergessen, dass bei der Gründung der 5 Ligen eingentlich mal 6 geplant waren, weswegen der Südwesten ja auch ursprünglich 2 Relegationsplätze bekommen hat, weil die beiden Ligen sich quasi zusammen gelegt haben. Das macht diese Regionalliga einfach doppelt so groß wie jede andere, und das muss sich natürlich auch in einer neuen Lösung irgendwo wiederspiegeln, sonst darf man hier keine Zustimmung erwarten. Auf der anderen Seite würde der Südwesten mehr Regionalligisten stellen als aktuell, was bei einer Reduzierung natürlich komsich wirkt...
Ganz streng genommen müsste der Südwesten sogar 5 und Nord und Nordost jeweils 2,5 Aufstiegsplätze bekommen, ich kann mir dann aber schon vorstellen, welche Ecke auf einmal keine Zustimmung mehr gibt, obwohl das den Zahlen Proportionen eigentlich entsprechen würde...
Wer also für das Kompass Modell ist und das für eine gute Lösung hält, muss sich dieser Sachlage auch bewusst sein, auch wenn in den Medien was anderes suggeriert wird. Für den Nordosten würde das nämlich bedeuten, dass alle Teams der Regionalliga ab Rang 12 den Cut nicht schaffen würden (da es ja auch noch die 3 Aufsteiger geben muss...) und nur die Plätze 2-11 dabei wären... Und ich glaube schon, dass sich das die meisten dort etwas anders vorstellen...
Nur mal so als Randbemerkung: Die Zahlen zeigen auch eigentlich ziemlich deutlich, dass hier insbesondere NRW derzeit bevorteilt wird. Südwest ist einfach sehr groß, aber abgesehen von der viel zitierten Dichte in NRW geben die Zahlen überhaupt nicht her, warum wir einen ganzen Aufstiegsplatz haben sollten, Bayern und Nordost aber nicht... Von daher wäre ich auch unter den Zahlen sehr für eine solche Reform (auch wenn das auch für uns Einschnitte bedeutet), weil es einfach als Gesamtkonzept sehr viel gerechter wäre!
Deine Rechnung ist mathematisch absolut schlüssig und zeigt super auf, wie in den Verbänden derzeit kalkuliert wird. Inhaltlich bin ich da aber komplett anderer Meinung, weil dieser Blickwinkel alte Machtstrukturen rechtfertigt, statt nach der sportlich fairsten Lösung zu suchen. Deine reine Fokussierung auf die Mitgliederzahlen blendet nämlich ein paar entscheidende Dimensionen der Realität aus:
1. Die 7.600 Vereine im Südwesten
Du nutzt die riesige Zahl der Vereine im Südwesten als Basis für die Platzverteilung. Hier vergleichst du aber Äpfel mit Birnen, denn diese Zahl bezieht sich auf reine Vereinsregistereinträge (also e.V.s), nicht auf die Qualität oder die tatsächlichen Mannschaften. In dieser Statistik zählt ein riesiger Breitensportclub mit 25 Jugendteams und Frauenabteilung exakt denselben Wert - nämlich "1" - wie der winzige Dorfclub, der mit Ach und Krach eine einzige Herrenmannschaft in der untersten Kreisklasse stellt. Dass Funktionäre diese Einträge als Argumentationsmasse nutzen, um Startplätze in der semiprofessionellen Regionalliga einzufordern, ist eigentlich absurd. Breitensport darf nicht der Maßstab für den Spitzenfußball sein.
2. Wirtschaftliche Relevanz statt Vereinsmasse
Gerade jetzt im Jahr 2026 sind die Anforderungen an Stadien, Sicherheit und Infrastruktur in der Regionalliga enorm hoch. Das ist der Flaschenhals zur Profiliga. Was nützen einem Verbandsgebiet 7.600 Amateurvereine, wenn 7.550 davon weder das Stadion, noch das Geld, noch die professionellen Strukturen haben, um jemals auch nur ansatzweise in der 4. Liga oder 3. Liga zu spielen? Die Anzahl der aufstiegsfähigen "Leuchtturm-Vereine" mit entsprechender Wirtschaftskraft korreliert nicht zwingend mit der bloßen Anzahl der Kreisliga-Clubs einer Region.
3. Fläche und Fankultur vs. Taschenrechner
Fußball lebt von Geografie und Tradition. Ein echtes Kompass-Modell (Nord, Süd, West, Ost) bildet die Lebensrealität der Fans ab. Wenn man Plätze nach reiner Vereinsdichte verteilt, ignoriert man die geografische Weite. Gerade wenn man sich die enormen Distanzen in einigen Bundesländern ansieht, wird das deutlich. Es kann nicht sein, dass riesige Landstriche systematisch benachteiligt werden, nur weil die Vereinsdichte historisch bedingt geringer ist. Eine faire Ligaaufteilung muss zumutbare Reisekosten, regionale Identität und Auswärtsfans berücksichtigen - und nicht nur nackte Mitgliederzahlen der Verbände.
4. Die Logik der Leistungspyramide
Die Bundesligen und die 3. Liga interessieren sich null für regionale Aufteilungen. Dort zählt das reine Leistungsprinzip. Die 4. Liga ist das direkte Fundament dieser nationalen Spitze. Wenn wir die Aufsteiger in dieses Nadelöhr nach Vereinsdichte bestimmen, weichen wir das Leistungsprinzip auf. Ein direkter Aufstieg der vier regionalen Meister garantiert, dass wirklich die besten Teams der jeweiligen Himmelsrichtungen hochgehen - und kein Meister mehr in eine Relegations-Lotterie muss, während andere Verbände ihren garantierten Aufstiegsplatz nur damit rechtfertigen, dass in ihrer Region zufällig mehr Menschen diesem Sport als Hobby nachgehen.
5. Die Neuordnung der Oberligen
Du sprichst völlig zu Recht an, dass die Aufstiege in die Regionalliga und die anfängliche Platzverteilung großes Konfliktpotenzial bergen. Das aber als Argument gegen ein Kompass-Modell zu nutzen, greift zu kurz. Wenn man oben eine faire Struktur mit vier Ligen schafft, muss man zwingend auch den historischen Flickenteppich der aktuell 14 Oberligen reformieren, anstatt das Nadelöhr einfach nur eine Etage tiefer zu verlagern. Es ist ohnehin sportlich absurd, dass Bayern (2 Oberligen) und der Westen (3 Ligen) oder der Norden (4 Ligen inkl. Stadtstaaten) sich einen solchen Luxus leisten, während sich im Nordosten sechs ganze Bundesländer auf nur zwei Ligen quetschen müssen. Wenn im Süden bei einer Reform plötzlich fünf Oberliga-Meister in eine gemeinsame Regionalliga wollen, müssen dort im Unterbau eben Ligen zusammengelegt oder harte Playoffs gespielt werden. Die Angst der Verbände vor dieser organisatorischen Arbeit darf einfach keine Ausrede sein, um die sportliche Fairness an der Spitze zu blockieren.
Wahre Fairness bedeutet sportliche Chancengleichheit auf dem Rasen. Das heißt: Ein klares Kompass-Modell, vier Meister, vier direkte Aufsteiger. Jeder ambitionierte Verein in Deutschland hat dann exakt dieselbe transparente Aufgabe: Wer in den Profifußball will, muss in seiner Region der Beste sein. Keine Relegations-Lotterie mehr und keine Zugeständnisse an überdimensionierte Regionalverbände.
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