| Geburtsdatum | 18.11.1985 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Mitch Kniat (Ex-Trainer)
13.06.2023 - 17:40 Uhr
23.05.2026 - 13:17 Uhr
Zitat von Patriot1202
Nicht deckungsgleich in der Zukunftsplanung heißt dann wohl soviel, dass der Trainer gerne eine bessere Qualität an Spielern hätte um eine Entwicklung voran zu treiben und der Verein gerne den Kurs so weiter führen möchte wie bisher. Alles andere würde ja keinen Sinn machen.
Nicht deckungsgleich in der Zukunftsplanung heißt dann wohl soviel, dass der Trainer gerne eine bessere Qualität an Spielern hätte um eine Entwicklung voran zu treiben und der Verein gerne den Kurs so weiter führen möchte wie bisher. Alles andere würde ja keinen Sinn machen.
Ich finde das macht keinen Sinn. Bisher wurde in jeder Transferphase viel gemacht, um den Kader zu verstärken. Bis auf Oppie wurden quasi alle Leistungsträger gehalten und nicht verkauft.
Wenn dann geht das eher in die andere Richtung. Dass bspw ein Mehlem geholt wurde und wenig Spielzeit bekommen hat.
23.05.2026 - 13:43 Uhr
Sehr, sehr schade!
Ich hätte mit Kniat liebend gerne weitergemacht.
Wir haben ihm sehr viel zu verdanken!
Was werden die Kritiker in Zukunft wieder raumnölen, wenn die Spieler ohne Kampf in Schönheit sterben.
Ich hätte mit Kniat liebend gerne weitergemacht.
Wir haben ihm sehr viel zu verdanken!
Was werden die Kritiker in Zukunft wieder raumnölen, wenn die Spieler ohne Kampf in Schönheit sterben.
23.05.2026 - 13:45 Uhr
Zitat von snick
Ich finde das macht keinen Sinn. Bisher wurde in jeder Transferphase viel gemacht, um den Kader zu verstärken. Bis auf Oppie wurden quasi alle Leistungsträger gehalten und nicht verkauft.
Wenn dann geht das eher in die andere Richtung. Dass bspw ein Mehlem geholt wurde und wenig Spielzeit bekommen hat.
Zitat von Patriot1202
Nicht deckungsgleich in der Zukunftsplanung heißt dann wohl soviel, dass der Trainer gerne eine bessere Qualität an Spielern hätte um eine Entwicklung voran zu treiben und der Verein gerne den Kurs so weiter führen möchte wie bisher. Alles andere würde ja keinen Sinn machen.
Nicht deckungsgleich in der Zukunftsplanung heißt dann wohl soviel, dass der Trainer gerne eine bessere Qualität an Spielern hätte um eine Entwicklung voran zu treiben und der Verein gerne den Kurs so weiter führen möchte wie bisher. Alles andere würde ja keinen Sinn machen.
Ich finde das macht keinen Sinn. Bisher wurde in jeder Transferphase viel gemacht, um den Kader zu verstärken. Bis auf Oppie wurden quasi alle Leistungsträger gehalten und nicht verkauft.
Wenn dann geht das eher in die andere Richtung. Dass bspw ein Mehlem geholt wurde und wenig Spielzeit bekommen hat.
Ich denke, dass es eher in diese - letztere - Richtung geht. Mutzels Ansatz dürfte eher in Richtung spielaufbaustarker Mittelfeldorientierung gehen, während Mitch nach wie vor einen anderen Ansatz bevorzugen dürfte. Und irgendwie fand man darin eben - für mich leider - nicht mehr zusammen. Leider.
Aber - und je mehr ich darüber nachdenke, lieber jetzt einen sauberen Schnitt zu machen, als evtl. während der kommenden Saison reagieren zu müssen erscheint mir für den Moment als die für alle Seiten beste Lösung. Und erweist sich damit (hoffentlich) als der richtige Schritt. So sehr es mich aktuell auch schmerzt, denn ähnlich beschissen, wenn nicht gar beschissener habe ich mich nur bei der - für mich nach wie vor vollkommen unnachvollziehbaren Entlassung von Uwe Neuhaus gefühlt.
Jetzt gab es immerhin eine für alle Seiten saubere Trennung voneinander. Einer Trennung, in der unser SD Mutzel jetzt das weitaus größere Risiko zu tragen hat was die anstehende Saison angeht.
Aber seis drum.
Ich kann Mitch nur von Herzen Danke sagen für all das, was er für unseren Verein in den letzten 3 Jahren geleistet hat. Nicht nur auf, sondern insbesondere auch "neben" dem Platz. Sprich in seiner positiven Wahrnehmung in der bundesweiten Öffentlichkeit. Gewissermaßen als eine Art Botschafter der "Marke" Arminia. Danke für alles für uns geleistete!
23.05.2026 - 14:14 Uhr
Zitat von Ugolini
Was werden die Kritiker in Zukunft wieder raumnölen, wenn die Spieler ohne Kampf in Schönheit sterben.
Was werden die Kritiker in Zukunft wieder raumnölen, wenn die Spieler ohne Kampf in Schönheit sterben.
Stimmt, gibt ja nur kämpfende Identifikationsfiguren oder seelenlose Schönwetterfussballer 🫠
Wird sicher auch nicht lange dauern, dass welche nach der ersten Niederlage "da hätte man auch Kniat behalten können!!11!" schreiben werden.
Vielleicht sollten sich alle Seiten, auch ich schließe mich da mit ein, mal wieder auf einen konstruktiven, weniger emotionalen und nicht immer mit Finger auf den anderen zeigenden Austausch einigen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Quaresma_7 am 23.05.2026 um 14:18 Uhr bearbeitet
23.05.2026 - 14:21 Uhr
Zitat von Ugolini
Sehr, sehr schade!
Ich hätte mit Kniat liebend gerne weitergemacht.
Wir haben ihm sehr viel zu verdanken!
Was werden die Kritiker in Zukunft wieder raumnölen, wenn die Spieler ohne Kampf in Schönheit sterben.
Sehr, sehr schade!
Ich hätte mit Kniat liebend gerne weitergemacht.
Wir haben ihm sehr viel zu verdanken!
Was werden die Kritiker in Zukunft wieder raumnölen, wenn die Spieler ohne Kampf in Schönheit sterben.
Du musst es positiv sehen, ohne Kniat bekommst du vielleicht endlich den 10er 😁
23.05.2026 - 14:23 Uhr
Zitat von Ugolini
Sehr, sehr schade!
Ich hätte mit Kniat liebend gerne weitergemacht.
Wir haben ihm sehr viel zu verdanken!
Was werden die Kritiker in Zukunft wieder raumnölen, wenn die Spieler ohne Kampf in Schönheit sterben.
Sehr, sehr schade!
Ich hätte mit Kniat liebend gerne weitergemacht.
Wir haben ihm sehr viel zu verdanken!
Was werden die Kritiker in Zukunft wieder raumnölen, wenn die Spieler ohne Kampf in Schönheit sterben.
Besonders wichtig ist, bereits jetzt für die Zukunft zu nörgeln. Dann kann man nämlich schnell " Ich habs ja gesagt" brüllen.
Hast du nicht selbst immer dafür geworben fair zu bleiben?
Mittlerweile hätten 80% von hier gerne mit Kniat weitergemacht. Und woher willst du wissen, das es Mutzel entschieden hat, und nicht Kniat selbst, da er bei einem besseren Verein unterkommen kann?
Warum kann man nicht mal annehmen, das Mutzel und Arminia vielleicht sogar damit den Weg für ihn durch seine Verdienste frei gemacht haben ohne eine Ablöse kassieren zu wollen?
23.05.2026 - 14:55 Uhr
Ich finde - besser gesagt versuche, so richtig gelingt es auch mir noch nicht - wir können, ja sollten, froh darüber sein, dass die Trennung allem Anschein nach in Summe sauber abgelaufen ist. Vorab nicht mehr, aber zum Glück auch nicht weniger.
Was bei mir bleibt, ist eine gewisse Wehmut darüber, dass man leider nicht mehr so richtig zusammenfinden konnte.
Denn, bei allem für und wider zu Mitch waren es doch drei, in Summe endgeile Jahre, die wir mit ihm als letztlich mehr Armine als Trainer gemeinsam verbringen durften. In der Nachbetrachtung möchte ich kaum einen dieser Tage missen. Wobei ich nicht verhehlen kann, dass mir gewisse Startelfformationen dann und wann die Adern haben anschwellen lassen. Jedoch in Summe immer pro Kniat geblieben bin. Ja auch in dieser Saison nie wirklich das Gefühl hatte es könnte irgendwas in Punkto Klassenerhalt schiefgehen. Komischerweise selbst nach den Ergebnissen in HZ1 am letzten Spieltag nicht.
Aber genau darum erwarte - und baue ich bei unserem SD Mutzel darauf, dass es ihm jetzt dann bitteschön auch gelingt für uns einen Trainer zu verpflichten, der letztlich in Summe in der Lage ist gemeinsam mit allen die iwi dazugehören, sprich auch mit uns den nächsten Schritt zu gehen. Einem Schritt, den ich vorab so unvoreingenommen wie mir möglich und gepaart mit einem gewissen Langmut zu gehen bereit wäre.
Was bei mir bleibt, ist eine gewisse Wehmut darüber, dass man leider nicht mehr so richtig zusammenfinden konnte.
Denn, bei allem für und wider zu Mitch waren es doch drei, in Summe endgeile Jahre, die wir mit ihm als letztlich mehr Armine als Trainer gemeinsam verbringen durften. In der Nachbetrachtung möchte ich kaum einen dieser Tage missen. Wobei ich nicht verhehlen kann, dass mir gewisse Startelfformationen dann und wann die Adern haben anschwellen lassen. Jedoch in Summe immer pro Kniat geblieben bin. Ja auch in dieser Saison nie wirklich das Gefühl hatte es könnte irgendwas in Punkto Klassenerhalt schiefgehen. Komischerweise selbst nach den Ergebnissen in HZ1 am letzten Spieltag nicht.
Aber genau darum erwarte - und baue ich bei unserem SD Mutzel darauf, dass es ihm jetzt dann bitteschön auch gelingt für uns einen Trainer zu verpflichten, der letztlich in Summe in der Lage ist gemeinsam mit allen die iwi dazugehören, sprich auch mit uns den nächsten Schritt zu gehen. Einem Schritt, den ich vorab so unvoreingenommen wie mir möglich und gepaart mit einem gewissen Langmut zu gehen bereit wäre.
23.05.2026 - 14:56 Uhr
Ich mach mich mal unbeliebt: Wie schnelllebig das Fußballgeschäft ist, wird hier echt sehr gut deutlich.
Es ist Samstag, 14.50 Uhr - in fremden Foren erklingt der große Abgesang auf Arminia, die jetzt definitiv absteigen und untergehen wird und auch hier ist schnell vergessen, wo man vor 6 Tagen, am Sonntag um 16.30 Uhr stand und wie nah man da am Abgrund war. Und was, wenn der Gegner da nicht Hertha gewesen wäre....
Eine Umfrage zu "Ist Kniat der richtige Trainer für Arminia Bielefeld?" wäre Sonntag 16.30 Uhr wohl gänzlich anders ausgefallen als heute, wo einige den Eindruck erwecken, als wäre Arminia ohne Kniat in Zukunft identität- und chancenlos.
Ich glaube hier wird aus der verständlichen Emotion der Trennung heraus jetzt schon damit begonnen, sehr vieles zu verklären und vieles Negative schon vergessen - typische Symptome des Liebeskummers
Wenn Kniat wirklich Angebote aus England oder von Salzburg hat, dann ist das, was gerade geschieht, das Beste, was ihm passieren konnte. Er geht als gefeierter Held, der nur mit dem Pokal und Aufstieg in Erinnerung bleiben wird. Wenn die ersten 10 Zweitligapartien aber auch nur annähernd so verlaufen wären wie die letzten 20, dann wäre die Lage für ihn und den Verein deutlich unschöner.
Mutzel hat, ohne sich von Außen beeinflussen zu lassen, im Saisonendspurt an Kniat festgehalten. Und das Ergebnis hat ihm Recht gegeben. Nun hat er sich ohne die Beeinflussung von Außen für eine Trennung entschieden. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass das ganz nüchtern betrachtet, auch dieses Mal die richtige Entscheidung ist.
Es ist Samstag, 14.50 Uhr - in fremden Foren erklingt der große Abgesang auf Arminia, die jetzt definitiv absteigen und untergehen wird und auch hier ist schnell vergessen, wo man vor 6 Tagen, am Sonntag um 16.30 Uhr stand und wie nah man da am Abgrund war. Und was, wenn der Gegner da nicht Hertha gewesen wäre....
Eine Umfrage zu "Ist Kniat der richtige Trainer für Arminia Bielefeld?" wäre Sonntag 16.30 Uhr wohl gänzlich anders ausgefallen als heute, wo einige den Eindruck erwecken, als wäre Arminia ohne Kniat in Zukunft identität- und chancenlos.
Ich glaube hier wird aus der verständlichen Emotion der Trennung heraus jetzt schon damit begonnen, sehr vieles zu verklären und vieles Negative schon vergessen - typische Symptome des Liebeskummers
Wenn Kniat wirklich Angebote aus England oder von Salzburg hat, dann ist das, was gerade geschieht, das Beste, was ihm passieren konnte. Er geht als gefeierter Held, der nur mit dem Pokal und Aufstieg in Erinnerung bleiben wird. Wenn die ersten 10 Zweitligapartien aber auch nur annähernd so verlaufen wären wie die letzten 20, dann wäre die Lage für ihn und den Verein deutlich unschöner.
Mutzel hat, ohne sich von Außen beeinflussen zu lassen, im Saisonendspurt an Kniat festgehalten. Und das Ergebnis hat ihm Recht gegeben. Nun hat er sich ohne die Beeinflussung von Außen für eine Trennung entschieden. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass das ganz nüchtern betrachtet, auch dieses Mal die richtige Entscheidung ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 23.05.2026 um 15:07 Uhr bearbeitet
23.05.2026 - 15:02 Uhr
Ich habe meine Gedanken mit Gemini zusammenfassen lassen, seht es mir nach
Wenn ich mir die Kommentare von außen durchlese, verstehe ich vollkommen, warum viele erst mal den Kopf schütteln. Da heißt es dann: „Keine Geduld in Bielefeld“, „Der stand doch vor einem Jahr noch im Pokalfinale mit einem Drittligisten“ oder „Das sah spielerisch doch meistens dominant aus“.
Von außen betrachtet wirkt das auch wie der typische, unruhige Reflex. Aber als Arminia-Fan, der diese Saison jede Woche mitgefiebert hat, weiß man: Diese Trennung ist kein unfairer Rausschmiss und kein emotionaler Schnellschuss. Es ist das schmerzhafte, aber logische Ziehen einer Reißleine – und das bei allem Respekt, den Mitch Kniat hier im Verein absolut genießt.
Warum die Entscheidung nach dieser Saison trotzdem nachvollziehbar ist, liegt an den harten Fakten:
Das Pokalfinale bleibt unvergessen – schießt aber keine Tore in der Liga: Was Mitch Kniat uns vor einem Jahr mit dem Einzug ins Pokalfinale geschenkt hat, war historisch und eine großartige Leistung, die ihm hier im Umfeld auch niemand mehr nehmen wird. Das war ein riesiger Erfolg von ihm. Aber im harten Liga-Alltag dieser Saison hat diese anfängliche Leichtigkeit leider gefehlt. Von den verdienten Lorbeeren der Vergangenheit kann sich der Verein im Hier und Jetzt leider nichts kaufen, wenn die Entwicklung in der Liga stagniert.
Keine überstürzte Aktion von Mutzel: Wer behauptet, in Bielefeld herrsche nur blinder Aktionismus, tut der sportlichen Leitung unrecht. Michael Mutzel hat Kniat in der Vergangenheit selbst in schweren sportlichen Krisen bedingungslos den Rücken gestärkt und gegen Kritik verteidigt. Das zeigt, wie sehr man Kniat als Mensch und Fachmann schätzt. Wenn man sich jetzt trennt, dann nicht aus einem Impuls heraus, sondern weil man nach einer tiefen, monatelangen Analyse der aktuellen Saison einfach keine gemeinsame sportliche Perspektive mehr sah.
Der spielerische Ansatz lief in eine Sackgasse: Mitch hat versucht, der Mannschaft einen dominanten Ballbesitzfußball einzuimpfen. Das hat bis zum gegnerischen Strafraum auch oft gut geklappt – statistisch stehen wir beim Balltransport in gefährliche Zonen (Expected Threat) ligaweit auf einem starken 5. Platz. Das ist Kniats Verdienst. Aber im letzten Drittel fehlte uns komplett die Durchschlagskraft. Beim reinen Ertrag aus dem Spiel (Open Play xG) stehen wir nur auf Platz 13 – und beim Verhältnis von xG zu xT (also wie viel echte Torgefahr wir aus unserem Ballbesitz überhaupt herausholen) sind wir sogar auf den allerletzten Platz der Liga (Platz 18) durchgereicht worden.
Die nackten Zahlen im Open Play: Wir haben in der gesamten Ligasaison gerade einmal 18 Tore aus dem laufenden Spiel heraus erzielt. Dass wir eine solide Rolle spielten, verdanken wir einer Qualität, die das Trainerteam der Mannschaft zweifellos hervorragend beigebracht hat: Standards. Sensationelle 30 Tore nach ruhenden Bällen haben uns getragen. Aber so ehrlich muss man sein: Wenn diese außergewöhnliche Standard-Quote in der neuen Saison auch nur minimal einbricht, gerät man ohne spielerische Substanz aus dem laufenden Spiel heraus sofort in existenzielle Nöte.
Stagnation bei der Spielerentwicklung: Ein wichtiges Kriterium im Verein ist es, Spieler im Laufe einer Saison spürbar weiterzuentwickeln. Wenn man ehrlich auf diese Spielzeit blickt, ist das – mit der absoluten Ausnahme von Taddel – leider kaum einem Akteur gelungen. Viele Spieler schienen in dem starren System in dieser Saison eher gehemmt als befreit aufzuspielen.
Fazit:
Mitch Kniat ist ein absoluter Sportsmann, ein feiner Kerl und er hat hier bis zum letzten Tag unheimlich viel Herzblut reingesteckt. Er hat uns ein großartiges Pokalfinale beschert, für das wir ihm immer dankbar sein werden. Aber am Ende ist der Fußball ein ergebnis- und entwicklungsorientiertes Geschäft. Wenn der spielerische Trend in der Liga über eine ganze Saison so besorgniserregend nach unten zeigt, ist die einvernehmliche Trennung am Ende die einzig rationale Entscheidung im Sinne des Vereins.
Wenn ich mir die Kommentare von außen durchlese, verstehe ich vollkommen, warum viele erst mal den Kopf schütteln. Da heißt es dann: „Keine Geduld in Bielefeld“, „Der stand doch vor einem Jahr noch im Pokalfinale mit einem Drittligisten“ oder „Das sah spielerisch doch meistens dominant aus“.
Von außen betrachtet wirkt das auch wie der typische, unruhige Reflex. Aber als Arminia-Fan, der diese Saison jede Woche mitgefiebert hat, weiß man: Diese Trennung ist kein unfairer Rausschmiss und kein emotionaler Schnellschuss. Es ist das schmerzhafte, aber logische Ziehen einer Reißleine – und das bei allem Respekt, den Mitch Kniat hier im Verein absolut genießt.
Warum die Entscheidung nach dieser Saison trotzdem nachvollziehbar ist, liegt an den harten Fakten:
Das Pokalfinale bleibt unvergessen – schießt aber keine Tore in der Liga: Was Mitch Kniat uns vor einem Jahr mit dem Einzug ins Pokalfinale geschenkt hat, war historisch und eine großartige Leistung, die ihm hier im Umfeld auch niemand mehr nehmen wird. Das war ein riesiger Erfolg von ihm. Aber im harten Liga-Alltag dieser Saison hat diese anfängliche Leichtigkeit leider gefehlt. Von den verdienten Lorbeeren der Vergangenheit kann sich der Verein im Hier und Jetzt leider nichts kaufen, wenn die Entwicklung in der Liga stagniert.
Keine überstürzte Aktion von Mutzel: Wer behauptet, in Bielefeld herrsche nur blinder Aktionismus, tut der sportlichen Leitung unrecht. Michael Mutzel hat Kniat in der Vergangenheit selbst in schweren sportlichen Krisen bedingungslos den Rücken gestärkt und gegen Kritik verteidigt. Das zeigt, wie sehr man Kniat als Mensch und Fachmann schätzt. Wenn man sich jetzt trennt, dann nicht aus einem Impuls heraus, sondern weil man nach einer tiefen, monatelangen Analyse der aktuellen Saison einfach keine gemeinsame sportliche Perspektive mehr sah.
Der spielerische Ansatz lief in eine Sackgasse: Mitch hat versucht, der Mannschaft einen dominanten Ballbesitzfußball einzuimpfen. Das hat bis zum gegnerischen Strafraum auch oft gut geklappt – statistisch stehen wir beim Balltransport in gefährliche Zonen (Expected Threat) ligaweit auf einem starken 5. Platz. Das ist Kniats Verdienst. Aber im letzten Drittel fehlte uns komplett die Durchschlagskraft. Beim reinen Ertrag aus dem Spiel (Open Play xG) stehen wir nur auf Platz 13 – und beim Verhältnis von xG zu xT (also wie viel echte Torgefahr wir aus unserem Ballbesitz überhaupt herausholen) sind wir sogar auf den allerletzten Platz der Liga (Platz 18) durchgereicht worden.
Die nackten Zahlen im Open Play: Wir haben in der gesamten Ligasaison gerade einmal 18 Tore aus dem laufenden Spiel heraus erzielt. Dass wir eine solide Rolle spielten, verdanken wir einer Qualität, die das Trainerteam der Mannschaft zweifellos hervorragend beigebracht hat: Standards. Sensationelle 30 Tore nach ruhenden Bällen haben uns getragen. Aber so ehrlich muss man sein: Wenn diese außergewöhnliche Standard-Quote in der neuen Saison auch nur minimal einbricht, gerät man ohne spielerische Substanz aus dem laufenden Spiel heraus sofort in existenzielle Nöte.
Stagnation bei der Spielerentwicklung: Ein wichtiges Kriterium im Verein ist es, Spieler im Laufe einer Saison spürbar weiterzuentwickeln. Wenn man ehrlich auf diese Spielzeit blickt, ist das – mit der absoluten Ausnahme von Taddel – leider kaum einem Akteur gelungen. Viele Spieler schienen in dem starren System in dieser Saison eher gehemmt als befreit aufzuspielen.
Fazit:
Mitch Kniat ist ein absoluter Sportsmann, ein feiner Kerl und er hat hier bis zum letzten Tag unheimlich viel Herzblut reingesteckt. Er hat uns ein großartiges Pokalfinale beschert, für das wir ihm immer dankbar sein werden. Aber am Ende ist der Fußball ein ergebnis- und entwicklungsorientiertes Geschäft. Wenn der spielerische Trend in der Liga über eine ganze Saison so besorgniserregend nach unten zeigt, ist die einvernehmliche Trennung am Ende die einzig rationale Entscheidung im Sinne des Vereins.
23.05.2026 - 15:36 Uhr
Mach’s gut Mitch.
Das fussballgeschäft ist für Trainer wie ein Job bei einer zeitarbeitsfirma. Mitch und alle anderen wissen das.
Ich hätte gern mit ihm weitergemacht, da ich der Meinung bin, dass er unsere Arminia auch zu einer spielstärkeren Mannschaft machen könnte. Aber sei es drum, sein Abschied, so wie er laut den Medien wohl abgelaufen ist, spricht für seinen Charakter. Ich denke er wird bald einen neuen Job findén. Ob in England oder sonstwo. Seine Arbeit fand Beachtung. Seine Erfolge waren genial.
Es hat zwar nicht immer gepasst, aber 26000 Hobbytrainer auf der Alm und nochviel mehr im Umfeld kannst du es nicht immer recht machen. Seine Arbeit war ehrlich, er für mein Dafürhalten auch.
Ein besonderer Mensch mit seinem Staff. Auch von dort kam ie Unruhe in den Verein.
Die Zukunft der Blauen hat Mutzel und der Vorstand jetzt in der Hand. Ich hoffe sie haben ein glückliches Händchen, denn auch diese Personen arbeiten nur in einer zeitarbeitsfirma. Sie können viel gewinnen, aber auch sehr schnell alles wieder verlieren.
Dem Nachfolger von Mitch wünsche ich, dass er die intakte Mannschaft mit einigen Verstärkungen besser macht und sie in sichere 2 Liga Bahnen führt. Nach Neuhaus ist er der zweite Trainer, den ich gerne länger gesehen habe.
Aber die Würfel sind gefallen, mal sehen was kommt. Der Boden ist bereitet, Mitch hat eine Regionalliga Mannschaft mit einigen Verstärkungen ins Pokalfinale geführt, durch einen besondere Style, verliert den bitte nicht, denn der kam bei fast allen gut an.
Das fussballgeschäft ist für Trainer wie ein Job bei einer zeitarbeitsfirma. Mitch und alle anderen wissen das.
Ich hätte gern mit ihm weitergemacht, da ich der Meinung bin, dass er unsere Arminia auch zu einer spielstärkeren Mannschaft machen könnte. Aber sei es drum, sein Abschied, so wie er laut den Medien wohl abgelaufen ist, spricht für seinen Charakter. Ich denke er wird bald einen neuen Job findén. Ob in England oder sonstwo. Seine Arbeit fand Beachtung. Seine Erfolge waren genial.
Es hat zwar nicht immer gepasst, aber 26000 Hobbytrainer auf der Alm und nochviel mehr im Umfeld kannst du es nicht immer recht machen. Seine Arbeit war ehrlich, er für mein Dafürhalten auch.
Ein besonderer Mensch mit seinem Staff. Auch von dort kam ie Unruhe in den Verein.
Die Zukunft der Blauen hat Mutzel und der Vorstand jetzt in der Hand. Ich hoffe sie haben ein glückliches Händchen, denn auch diese Personen arbeiten nur in einer zeitarbeitsfirma. Sie können viel gewinnen, aber auch sehr schnell alles wieder verlieren.
Dem Nachfolger von Mitch wünsche ich, dass er die intakte Mannschaft mit einigen Verstärkungen besser macht und sie in sichere 2 Liga Bahnen führt. Nach Neuhaus ist er der zweite Trainer, den ich gerne länger gesehen habe.
Aber die Würfel sind gefallen, mal sehen was kommt. Der Boden ist bereitet, Mitch hat eine Regionalliga Mannschaft mit einigen Verstärkungen ins Pokalfinale geführt, durch einen besondere Style, verliert den bitte nicht, denn der kam bei fast allen gut an.
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