| Geburtsdatum | 15.06.2004 |
|---|---|
| Alter | 22 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,90m |
| Vertrag bis | 30.06.2029 |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Burnley |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 2 | 3 | - | ||
![]() | Championship | 1 | 2 | - | |
![]() | EFL Cup | 1 | 1 | - | |
Max Weiß (1)
28.01.2022 - 18:27 Uhr
20.06.2025 - 00:59 Uhr
Kaderwertentwicklung wurde beim KSC jahrelang so krass vernachlässigt. Es geht jetzt definitiv in die richtige Richtung
20.06.2025 - 05:44 Uhr
Zitat von pizzafunghi
Fakt ist: Er hat sich gegen Eichner durchgesetzt. Der war mit Sicherheit nicht begeistert, seinen erfahrenen Stammkeeper – der eine starke Saison gespielt hat – gegen ein 20-jähriges Eigengewächs zu tauschen. Und auch auf Thiede als soliden Backup zu verzichten, um stattdessen einen 16-Jährigen auf die Bank zu setzen, war sicher nicht seine Wunschlösung. Dabei hatte Thiede stets geliefert, wenn er gebraucht wurde.
Aus Trainersicht ist das völlig nachvollziehbar: Sein Job – und letztlich auch sein Marktwert – hängt am kurzfristigen Erfolg. Mittel- oder langfristige Vereinsziele haben da nicht automatisch Priorität.
Ein wesentlicher Teil von Freis Strategie war, den Kader bewusst so zu gestalten, dass der Trainer gezwungen ist, auf den Nachwuchs zu setzen. Das hat er mehrfach öffentlich erklärt. Und wichtig: Er hatte dabei volle Rückendeckung von oben.
Schon vor etwa zwei Jahren wurde auf einer Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass unser größtes Wachstumspotenzial im Bereich Transfererlöse liegt. In diesem Bereich haben wir jahrelang massiv unterperformt – während wir in allen anderen Feldern solide gewachsen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die Strategie angepasst. Und jetzt sieht man erste Ergebnisse.
Man muss sich das mal klarmachen: Wenn Weiß wirklich für vier Millionen wechselt, wäre das der größte Transfererlös der Vereinsgeschichte. Vier Millionen – im Jahr 2025! Das zeigt doch, wie lange hier im Bereich Transfers einiges im Argen lag. Und wie dringend Veränderungen nötig waren.
Anstatt viel Geld in Ablösesummen und Gehälter zu stecken, hat man sich entschieden, massiv in die Infrastruktur des NLZ zu investieren. Und langsam zeigt das Wirkung: Die U19 hat eine überragende Saison gespielt, die zweite Mannschaft wurde reaktiviert und ist direkt in die Oberliga aufgestiegen. Und dazu kommen drei eigene Talente, die den Sprung in den Profikader geschafft haben.
Für mich ist der vor Jahren eingeschlagene Weg absolut schlüssig – und aktuell wirkt er auch richtig erfolgreich. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Ruhe und Konsequenz dieser Kurs durchgezogen wird, auch wenn es mal Gegenwind gibt.
Klar ist aber auch: Mit unseren aktuellen Mitteln können wir keinen Aufstieg planen. Was wir aber planen können – und offenbar auch tun – ist, unsere Voraussetzungen Schritt für Schritt so zu verbessern, dass wir irgendwann einen Kader stellen können, der nicht überperformen muss, um um den Aufstieg mitzuspielen.
Zitat von MoneyPilarsky
So kann man es natürlich auch sehen... Wenn du aber Recht haben solltest, würde das bedeuten, dass er sich eigentlich gegen Eichner durchgesetzt hatte. Dann würde er ja genau dafür gegangen worden sein, was dann wiederum schlecht für die Zukunft wäre.... Wir werden es nächste Saison sehen.
Zitat von pizzafunghi
Es ist schön zu sehen wie konsequent der KSC seinen eingeschlagenen Weg geht. Wahrscheinlich stehen wir schon in diese Wechselperiode vor den größten Transfererlösen in der Geschichte des Vereins. Jahrelang waren wir auf diesem Gebiet sehr, sehr weit abgeschlagen - dass der Strategiewechsel so schnell fruchtet hätte ich nicht gedacht. Und dass wir gleichzeitig mit zwei hochveranlagten Nachwuchskräften verlängert haben zeigt für mich, dass der Plan des KSC aktuell vollkommen aufgeht. Ich sehe absolut optimistisch in die nähere und mittelfristige Zukunft.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben. Auch danke dafür, dass seine Kaderplanung es möglich gemacht hat, dass wir ein Megatalent wie Pedrosa zu sehen bekamen und mit ihm auch noch verlängern konnten. Hätte Freis jetzt noch auf den Transfer von Kaufmann verzichtet und auf LBF gesetzt, wäre er zwar öffentlich geschlachtet worden, aber hätte Recht behalten. Trotzdem geht mein Dank an Freis, der mitverantwortlich dafür ist, dass unser Verein endlich einmal Transfererlöse in einer Höhe erzielt, die uns in dieser Hinsicht endlich zum Wettbewerb aufschließen lassen.
Es ist schön zu sehen wie konsequent der KSC seinen eingeschlagenen Weg geht. Wahrscheinlich stehen wir schon in diese Wechselperiode vor den größten Transfererlösen in der Geschichte des Vereins. Jahrelang waren wir auf diesem Gebiet sehr, sehr weit abgeschlagen - dass der Strategiewechsel so schnell fruchtet hätte ich nicht gedacht. Und dass wir gleichzeitig mit zwei hochveranlagten Nachwuchskräften verlängert haben zeigt für mich, dass der Plan des KSC aktuell vollkommen aufgeht. Ich sehe absolut optimistisch in die nähere und mittelfristige Zukunft.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben. Auch danke dafür, dass seine Kaderplanung es möglich gemacht hat, dass wir ein Megatalent wie Pedrosa zu sehen bekamen und mit ihm auch noch verlängern konnten. Hätte Freis jetzt noch auf den Transfer von Kaufmann verzichtet und auf LBF gesetzt, wäre er zwar öffentlich geschlachtet worden, aber hätte Recht behalten. Trotzdem geht mein Dank an Freis, der mitverantwortlich dafür ist, dass unser Verein endlich einmal Transfererlöse in einer Höhe erzielt, die uns in dieser Hinsicht endlich zum Wettbewerb aufschließen lassen.
So kann man es natürlich auch sehen... Wenn du aber Recht haben solltest, würde das bedeuten, dass er sich eigentlich gegen Eichner durchgesetzt hatte. Dann würde er ja genau dafür gegangen worden sein, was dann wiederum schlecht für die Zukunft wäre.... Wir werden es nächste Saison sehen.
Fakt ist: Er hat sich gegen Eichner durchgesetzt. Der war mit Sicherheit nicht begeistert, seinen erfahrenen Stammkeeper – der eine starke Saison gespielt hat – gegen ein 20-jähriges Eigengewächs zu tauschen. Und auch auf Thiede als soliden Backup zu verzichten, um stattdessen einen 16-Jährigen auf die Bank zu setzen, war sicher nicht seine Wunschlösung. Dabei hatte Thiede stets geliefert, wenn er gebraucht wurde.
Aus Trainersicht ist das völlig nachvollziehbar: Sein Job – und letztlich auch sein Marktwert – hängt am kurzfristigen Erfolg. Mittel- oder langfristige Vereinsziele haben da nicht automatisch Priorität.
Ein wesentlicher Teil von Freis Strategie war, den Kader bewusst so zu gestalten, dass der Trainer gezwungen ist, auf den Nachwuchs zu setzen. Das hat er mehrfach öffentlich erklärt. Und wichtig: Er hatte dabei volle Rückendeckung von oben.
Schon vor etwa zwei Jahren wurde auf einer Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass unser größtes Wachstumspotenzial im Bereich Transfererlöse liegt. In diesem Bereich haben wir jahrelang massiv unterperformt – während wir in allen anderen Feldern solide gewachsen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die Strategie angepasst. Und jetzt sieht man erste Ergebnisse.
Man muss sich das mal klarmachen: Wenn Weiß wirklich für vier Millionen wechselt, wäre das der größte Transfererlös der Vereinsgeschichte. Vier Millionen – im Jahr 2025! Das zeigt doch, wie lange hier im Bereich Transfers einiges im Argen lag. Und wie dringend Veränderungen nötig waren.
Anstatt viel Geld in Ablösesummen und Gehälter zu stecken, hat man sich entschieden, massiv in die Infrastruktur des NLZ zu investieren. Und langsam zeigt das Wirkung: Die U19 hat eine überragende Saison gespielt, die zweite Mannschaft wurde reaktiviert und ist direkt in die Oberliga aufgestiegen. Und dazu kommen drei eigene Talente, die den Sprung in den Profikader geschafft haben.
Für mich ist der vor Jahren eingeschlagene Weg absolut schlüssig – und aktuell wirkt er auch richtig erfolgreich. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Ruhe und Konsequenz dieser Kurs durchgezogen wird, auch wenn es mal Gegenwind gibt.
Klar ist aber auch: Mit unseren aktuellen Mitteln können wir keinen Aufstieg planen. Was wir aber planen können – und offenbar auch tun – ist, unsere Voraussetzungen Schritt für Schritt so zu verbessern, dass wir irgendwann einen Kader stellen können, der nicht überperformen muss, um um den Aufstieg mitzuspielen.
Ich bin da vorsichtig mit diesen Weg, in den 90er Jahren haben wir ständig unser Tafelsilber nach der Saison verloren! Selbst gestandene Spieler mussten verkauft werden bzw wurden größtenteils von Hoeneß und Co abgeworben. Am Ende sind wir sang und klanglos Abgestiegen aus der Bundesliga, weil der Ersatz der kam irgendwann nichtmehr die Qualität hatte.
20.06.2025 - 06:05 Uhr
Zitat von wchristian81
Ich bin da vorsichtig mit diesen Weg, in den 90er Jahren haben wir ständig unser Tafelsilber nach der Saison verloren! Selbst gestandene Spieler mussten verkauft werden bzw wurden größtenteils von Hoeneß und Co abgeworben. Am Ende sind wir sang und klanglos Abgestiegen aus der Bundesliga, weil der Ersatz der kam irgendwann nichtmehr die Qualität hatte.
Zitat von pizzafunghi
Fakt ist: Er hat sich gegen Eichner durchgesetzt. Der war mit Sicherheit nicht begeistert, seinen erfahrenen Stammkeeper – der eine starke Saison gespielt hat – gegen ein 20-jähriges Eigengewächs zu tauschen. Und auch auf Thiede als soliden Backup zu verzichten, um stattdessen einen 16-Jährigen auf die Bank zu setzen, war sicher nicht seine Wunschlösung. Dabei hatte Thiede stets geliefert, wenn er gebraucht wurde.
Aus Trainersicht ist das völlig nachvollziehbar: Sein Job – und letztlich auch sein Marktwert – hängt am kurzfristigen Erfolg. Mittel- oder langfristige Vereinsziele haben da nicht automatisch Priorität.
Ein wesentlicher Teil von Freis Strategie war, den Kader bewusst so zu gestalten, dass der Trainer gezwungen ist, auf den Nachwuchs zu setzen. Das hat er mehrfach öffentlich erklärt. Und wichtig: Er hatte dabei volle Rückendeckung von oben.
Schon vor etwa zwei Jahren wurde auf einer Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass unser größtes Wachstumspotenzial im Bereich Transfererlöse liegt. In diesem Bereich haben wir jahrelang massiv unterperformt – während wir in allen anderen Feldern solide gewachsen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die Strategie angepasst. Und jetzt sieht man erste Ergebnisse.
Man muss sich das mal klarmachen: Wenn Weiß wirklich für vier Millionen wechselt, wäre das der größte Transfererlös der Vereinsgeschichte. Vier Millionen – im Jahr 2025! Das zeigt doch, wie lange hier im Bereich Transfers einiges im Argen lag. Und wie dringend Veränderungen nötig waren.
Anstatt viel Geld in Ablösesummen und Gehälter zu stecken, hat man sich entschieden, massiv in die Infrastruktur des NLZ zu investieren. Und langsam zeigt das Wirkung: Die U19 hat eine überragende Saison gespielt, die zweite Mannschaft wurde reaktiviert und ist direkt in die Oberliga aufgestiegen. Und dazu kommen drei eigene Talente, die den Sprung in den Profikader geschafft haben.
Für mich ist der vor Jahren eingeschlagene Weg absolut schlüssig – und aktuell wirkt er auch richtig erfolgreich. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Ruhe und Konsequenz dieser Kurs durchgezogen wird, auch wenn es mal Gegenwind gibt.
Klar ist aber auch: Mit unseren aktuellen Mitteln können wir keinen Aufstieg planen. Was wir aber planen können – und offenbar auch tun – ist, unsere Voraussetzungen Schritt für Schritt so zu verbessern, dass wir irgendwann einen Kader stellen können, der nicht überperformen muss, um um den Aufstieg mitzuspielen.
Zitat von MoneyPilarsky
So kann man es natürlich auch sehen... Wenn du aber Recht haben solltest, würde das bedeuten, dass er sich eigentlich gegen Eichner durchgesetzt hatte. Dann würde er ja genau dafür gegangen worden sein, was dann wiederum schlecht für die Zukunft wäre.... Wir werden es nächste Saison sehen.
Zitat von pizzafunghi
Es ist schön zu sehen wie konsequent der KSC seinen eingeschlagenen Weg geht. Wahrscheinlich stehen wir schon in diese Wechselperiode vor den größten Transfererlösen in der Geschichte des Vereins. Jahrelang waren wir auf diesem Gebiet sehr, sehr weit abgeschlagen - dass der Strategiewechsel so schnell fruchtet hätte ich nicht gedacht. Und dass wir gleichzeitig mit zwei hochveranlagten Nachwuchskräften verlängert haben zeigt für mich, dass der Plan des KSC aktuell vollkommen aufgeht. Ich sehe absolut optimistisch in die nähere und mittelfristige Zukunft.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben. Auch danke dafür, dass seine Kaderplanung es möglich gemacht hat, dass wir ein Megatalent wie Pedrosa zu sehen bekamen und mit ihm auch noch verlängern konnten. Hätte Freis jetzt noch auf den Transfer von Kaufmann verzichtet und auf LBF gesetzt, wäre er zwar öffentlich geschlachtet worden, aber hätte Recht behalten. Trotzdem geht mein Dank an Freis, der mitverantwortlich dafür ist, dass unser Verein endlich einmal Transfererlöse in einer Höhe erzielt, die uns in dieser Hinsicht endlich zum Wettbewerb aufschließen lassen.
Es ist schön zu sehen wie konsequent der KSC seinen eingeschlagenen Weg geht. Wahrscheinlich stehen wir schon in diese Wechselperiode vor den größten Transfererlösen in der Geschichte des Vereins. Jahrelang waren wir auf diesem Gebiet sehr, sehr weit abgeschlagen - dass der Strategiewechsel so schnell fruchtet hätte ich nicht gedacht. Und dass wir gleichzeitig mit zwei hochveranlagten Nachwuchskräften verlängert haben zeigt für mich, dass der Plan des KSC aktuell vollkommen aufgeht. Ich sehe absolut optimistisch in die nähere und mittelfristige Zukunft.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben. Auch danke dafür, dass seine Kaderplanung es möglich gemacht hat, dass wir ein Megatalent wie Pedrosa zu sehen bekamen und mit ihm auch noch verlängern konnten. Hätte Freis jetzt noch auf den Transfer von Kaufmann verzichtet und auf LBF gesetzt, wäre er zwar öffentlich geschlachtet worden, aber hätte Recht behalten. Trotzdem geht mein Dank an Freis, der mitverantwortlich dafür ist, dass unser Verein endlich einmal Transfererlöse in einer Höhe erzielt, die uns in dieser Hinsicht endlich zum Wettbewerb aufschließen lassen.
So kann man es natürlich auch sehen... Wenn du aber Recht haben solltest, würde das bedeuten, dass er sich eigentlich gegen Eichner durchgesetzt hatte. Dann würde er ja genau dafür gegangen worden sein, was dann wiederum schlecht für die Zukunft wäre.... Wir werden es nächste Saison sehen.
Fakt ist: Er hat sich gegen Eichner durchgesetzt. Der war mit Sicherheit nicht begeistert, seinen erfahrenen Stammkeeper – der eine starke Saison gespielt hat – gegen ein 20-jähriges Eigengewächs zu tauschen. Und auch auf Thiede als soliden Backup zu verzichten, um stattdessen einen 16-Jährigen auf die Bank zu setzen, war sicher nicht seine Wunschlösung. Dabei hatte Thiede stets geliefert, wenn er gebraucht wurde.
Aus Trainersicht ist das völlig nachvollziehbar: Sein Job – und letztlich auch sein Marktwert – hängt am kurzfristigen Erfolg. Mittel- oder langfristige Vereinsziele haben da nicht automatisch Priorität.
Ein wesentlicher Teil von Freis Strategie war, den Kader bewusst so zu gestalten, dass der Trainer gezwungen ist, auf den Nachwuchs zu setzen. Das hat er mehrfach öffentlich erklärt. Und wichtig: Er hatte dabei volle Rückendeckung von oben.
Schon vor etwa zwei Jahren wurde auf einer Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass unser größtes Wachstumspotenzial im Bereich Transfererlöse liegt. In diesem Bereich haben wir jahrelang massiv unterperformt – während wir in allen anderen Feldern solide gewachsen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die Strategie angepasst. Und jetzt sieht man erste Ergebnisse.
Man muss sich das mal klarmachen: Wenn Weiß wirklich für vier Millionen wechselt, wäre das der größte Transfererlös der Vereinsgeschichte. Vier Millionen – im Jahr 2025! Das zeigt doch, wie lange hier im Bereich Transfers einiges im Argen lag. Und wie dringend Veränderungen nötig waren.
Anstatt viel Geld in Ablösesummen und Gehälter zu stecken, hat man sich entschieden, massiv in die Infrastruktur des NLZ zu investieren. Und langsam zeigt das Wirkung: Die U19 hat eine überragende Saison gespielt, die zweite Mannschaft wurde reaktiviert und ist direkt in die Oberliga aufgestiegen. Und dazu kommen drei eigene Talente, die den Sprung in den Profikader geschafft haben.
Für mich ist der vor Jahren eingeschlagene Weg absolut schlüssig – und aktuell wirkt er auch richtig erfolgreich. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Ruhe und Konsequenz dieser Kurs durchgezogen wird, auch wenn es mal Gegenwind gibt.
Klar ist aber auch: Mit unseren aktuellen Mitteln können wir keinen Aufstieg planen. Was wir aber planen können – und offenbar auch tun – ist, unsere Voraussetzungen Schritt für Schritt so zu verbessern, dass wir irgendwann einen Kader stellen können, der nicht überperformen muss, um um den Aufstieg mitzuspielen.
Ich bin da vorsichtig mit diesen Weg, in den 90er Jahren haben wir ständig unser Tafelsilber nach der Saison verloren! Selbst gestandene Spieler mussten verkauft werden bzw wurden größtenteils von Hoeneß und Co abgeworben. Am Ende sind wir sang und klanglos Abgestiegen aus der Bundesliga, weil der Ersatz der kam irgendwann nichtmehr die Qualität hatte.
Sang und Klang los? wir hatten 1998, 38 Pkt und Spieler wie Häßler, Buchwald und Dundee im Kader. Der Abstieg damals war ein Betriebsunfall und hat dafür gesorgt das das Finanzkartenhaus das auf Bundesliga Geld angewiesen war zusammengebrochen ist
20.06.2025 - 07:55 Uhr
Zitat von Jens89
Sang und Klang los? wir hatten 1998, 38 Pkt und Spieler wie Häßler, Buchwald und Dundee im Kader. Der Abstieg damals war ein Betriebsunfall und hat dafür gesorgt das das Finanzkartenhaus das auf Bundesliga Geld angewiesen war zusammengebrochen ist
Zitat von wchristian81
Ich bin da vorsichtig mit diesen Weg, in den 90er Jahren haben wir ständig unser Tafelsilber nach der Saison verloren! Selbst gestandene Spieler mussten verkauft werden bzw wurden größtenteils von Hoeneß und Co abgeworben. Am Ende sind wir sang und klanglos Abgestiegen aus der Bundesliga, weil der Ersatz der kam irgendwann nichtmehr die Qualität hatte.
Zitat von pizzafunghi
Fakt ist: Er hat sich gegen Eichner durchgesetzt. Der war mit Sicherheit nicht begeistert, seinen erfahrenen Stammkeeper – der eine starke Saison gespielt hat – gegen ein 20-jähriges Eigengewächs zu tauschen. Und auch auf Thiede als soliden Backup zu verzichten, um stattdessen einen 16-Jährigen auf die Bank zu setzen, war sicher nicht seine Wunschlösung. Dabei hatte Thiede stets geliefert, wenn er gebraucht wurde.
Aus Trainersicht ist das völlig nachvollziehbar: Sein Job – und letztlich auch sein Marktwert – hängt am kurzfristigen Erfolg. Mittel- oder langfristige Vereinsziele haben da nicht automatisch Priorität.
Ein wesentlicher Teil von Freis Strategie war, den Kader bewusst so zu gestalten, dass der Trainer gezwungen ist, auf den Nachwuchs zu setzen. Das hat er mehrfach öffentlich erklärt. Und wichtig: Er hatte dabei volle Rückendeckung von oben.
Schon vor etwa zwei Jahren wurde auf einer Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass unser größtes Wachstumspotenzial im Bereich Transfererlöse liegt. In diesem Bereich haben wir jahrelang massiv unterperformt – während wir in allen anderen Feldern solide gewachsen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die Strategie angepasst. Und jetzt sieht man erste Ergebnisse.
Man muss sich das mal klarmachen: Wenn Weiß wirklich für vier Millionen wechselt, wäre das der größte Transfererlös der Vereinsgeschichte. Vier Millionen – im Jahr 2025! Das zeigt doch, wie lange hier im Bereich Transfers einiges im Argen lag. Und wie dringend Veränderungen nötig waren.
Anstatt viel Geld in Ablösesummen und Gehälter zu stecken, hat man sich entschieden, massiv in die Infrastruktur des NLZ zu investieren. Und langsam zeigt das Wirkung: Die U19 hat eine überragende Saison gespielt, die zweite Mannschaft wurde reaktiviert und ist direkt in die Oberliga aufgestiegen. Und dazu kommen drei eigene Talente, die den Sprung in den Profikader geschafft haben.
Für mich ist der vor Jahren eingeschlagene Weg absolut schlüssig – und aktuell wirkt er auch richtig erfolgreich. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Ruhe und Konsequenz dieser Kurs durchgezogen wird, auch wenn es mal Gegenwind gibt.
Klar ist aber auch: Mit unseren aktuellen Mitteln können wir keinen Aufstieg planen. Was wir aber planen können – und offenbar auch tun – ist, unsere Voraussetzungen Schritt für Schritt so zu verbessern, dass wir irgendwann einen Kader stellen können, der nicht überperformen muss, um um den Aufstieg mitzuspielen.
Zitat von MoneyPilarsky
So kann man es natürlich auch sehen... Wenn du aber Recht haben solltest, würde das bedeuten, dass er sich eigentlich gegen Eichner durchgesetzt hatte. Dann würde er ja genau dafür gegangen worden sein, was dann wiederum schlecht für die Zukunft wäre.... Wir werden es nächste Saison sehen.
Zitat von pizzafunghi
Es ist schön zu sehen wie konsequent der KSC seinen eingeschlagenen Weg geht. Wahrscheinlich stehen wir schon in diese Wechselperiode vor den größten Transfererlösen in der Geschichte des Vereins. Jahrelang waren wir auf diesem Gebiet sehr, sehr weit abgeschlagen - dass der Strategiewechsel so schnell fruchtet hätte ich nicht gedacht. Und dass wir gleichzeitig mit zwei hochveranlagten Nachwuchskräften verlängert haben zeigt für mich, dass der Plan des KSC aktuell vollkommen aufgeht. Ich sehe absolut optimistisch in die nähere und mittelfristige Zukunft.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben. Auch danke dafür, dass seine Kaderplanung es möglich gemacht hat, dass wir ein Megatalent wie Pedrosa zu sehen bekamen und mit ihm auch noch verlängern konnten. Hätte Freis jetzt noch auf den Transfer von Kaufmann verzichtet und auf LBF gesetzt, wäre er zwar öffentlich geschlachtet worden, aber hätte Recht behalten. Trotzdem geht mein Dank an Freis, der mitverantwortlich dafür ist, dass unser Verein endlich einmal Transfererlöse in einer Höhe erzielt, die uns in dieser Hinsicht endlich zum Wettbewerb aufschließen lassen.
Es ist schön zu sehen wie konsequent der KSC seinen eingeschlagenen Weg geht. Wahrscheinlich stehen wir schon in diese Wechselperiode vor den größten Transfererlösen in der Geschichte des Vereins. Jahrelang waren wir auf diesem Gebiet sehr, sehr weit abgeschlagen - dass der Strategiewechsel so schnell fruchtet hätte ich nicht gedacht. Und dass wir gleichzeitig mit zwei hochveranlagten Nachwuchskräften verlängert haben zeigt für mich, dass der Plan des KSC aktuell vollkommen aufgeht. Ich sehe absolut optimistisch in die nähere und mittelfristige Zukunft.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben. Auch danke dafür, dass seine Kaderplanung es möglich gemacht hat, dass wir ein Megatalent wie Pedrosa zu sehen bekamen und mit ihm auch noch verlängern konnten. Hätte Freis jetzt noch auf den Transfer von Kaufmann verzichtet und auf LBF gesetzt, wäre er zwar öffentlich geschlachtet worden, aber hätte Recht behalten. Trotzdem geht mein Dank an Freis, der mitverantwortlich dafür ist, dass unser Verein endlich einmal Transfererlöse in einer Höhe erzielt, die uns in dieser Hinsicht endlich zum Wettbewerb aufschließen lassen.
So kann man es natürlich auch sehen... Wenn du aber Recht haben solltest, würde das bedeuten, dass er sich eigentlich gegen Eichner durchgesetzt hatte. Dann würde er ja genau dafür gegangen worden sein, was dann wiederum schlecht für die Zukunft wäre.... Wir werden es nächste Saison sehen.
Fakt ist: Er hat sich gegen Eichner durchgesetzt. Der war mit Sicherheit nicht begeistert, seinen erfahrenen Stammkeeper – der eine starke Saison gespielt hat – gegen ein 20-jähriges Eigengewächs zu tauschen. Und auch auf Thiede als soliden Backup zu verzichten, um stattdessen einen 16-Jährigen auf die Bank zu setzen, war sicher nicht seine Wunschlösung. Dabei hatte Thiede stets geliefert, wenn er gebraucht wurde.
Aus Trainersicht ist das völlig nachvollziehbar: Sein Job – und letztlich auch sein Marktwert – hängt am kurzfristigen Erfolg. Mittel- oder langfristige Vereinsziele haben da nicht automatisch Priorität.
Ein wesentlicher Teil von Freis Strategie war, den Kader bewusst so zu gestalten, dass der Trainer gezwungen ist, auf den Nachwuchs zu setzen. Das hat er mehrfach öffentlich erklärt. Und wichtig: Er hatte dabei volle Rückendeckung von oben.
Schon vor etwa zwei Jahren wurde auf einer Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass unser größtes Wachstumspotenzial im Bereich Transfererlöse liegt. In diesem Bereich haben wir jahrelang massiv unterperformt – während wir in allen anderen Feldern solide gewachsen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die Strategie angepasst. Und jetzt sieht man erste Ergebnisse.
Man muss sich das mal klarmachen: Wenn Weiß wirklich für vier Millionen wechselt, wäre das der größte Transfererlös der Vereinsgeschichte. Vier Millionen – im Jahr 2025! Das zeigt doch, wie lange hier im Bereich Transfers einiges im Argen lag. Und wie dringend Veränderungen nötig waren.
Anstatt viel Geld in Ablösesummen und Gehälter zu stecken, hat man sich entschieden, massiv in die Infrastruktur des NLZ zu investieren. Und langsam zeigt das Wirkung: Die U19 hat eine überragende Saison gespielt, die zweite Mannschaft wurde reaktiviert und ist direkt in die Oberliga aufgestiegen. Und dazu kommen drei eigene Talente, die den Sprung in den Profikader geschafft haben.
Für mich ist der vor Jahren eingeschlagene Weg absolut schlüssig – und aktuell wirkt er auch richtig erfolgreich. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Ruhe und Konsequenz dieser Kurs durchgezogen wird, auch wenn es mal Gegenwind gibt.
Klar ist aber auch: Mit unseren aktuellen Mitteln können wir keinen Aufstieg planen. Was wir aber planen können – und offenbar auch tun – ist, unsere Voraussetzungen Schritt für Schritt so zu verbessern, dass wir irgendwann einen Kader stellen können, der nicht überperformen muss, um um den Aufstieg mitzuspielen.
Ich bin da vorsichtig mit diesen Weg, in den 90er Jahren haben wir ständig unser Tafelsilber nach der Saison verloren! Selbst gestandene Spieler mussten verkauft werden bzw wurden größtenteils von Hoeneß und Co abgeworben. Am Ende sind wir sang und klanglos Abgestiegen aus der Bundesliga, weil der Ersatz der kam irgendwann nichtmehr die Qualität hatte.
Sang und Klang los? wir hatten 1998, 38 Pkt und Spieler wie Häßler, Buchwald und Dundee im Kader. Der Abstieg damals war ein Betriebsunfall und hat dafür gesorgt das das Finanzkartenhaus das auf Bundesliga Geld angewiesen war zusammengebrochen ist
Buchwald war Ende 30 und eigentlich schon über seinem Zenit. Der Hauptgrund für den Abstieg damals ist, dass man die Abgänge von Fink und Tarnat nicht ersetzen konnte und das ganze Spiel daraufhin auf Icke zugeschnitten war. Hat der Gegner ihn aus dem Spiel genommen ging nix mehr und das wussten so ziemlich alle. Von daher ist die Aussage , dass der Ersatz nicht mit der verlorenen Qualität mithalten konnte nicht ganz falsch. Wenn ich mich noch recht erinnere ging im Jahr vor Fink und Tarnat mit Nowotny noch jemand der auch nicht zu ersetzen war.
20.06.2025 - 09:14 Uhr
Zitat von pizzafunghi
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben.
Irgendwie liest sich das als wäre Freis der Entdecker von Weiß und hätte durchgedrückt ihn zur Nr. 1 zu machen. Die Kommunikation mit Drewes hat er vielleicht übernommen ja, aber zu jedem Job gehören fast immer auch unangenehme Aufgaben. Dass Weiß (zurecht) Nr. 1 wurde lag an der vorgegebenen Neuausrichtung des Vereins i.Z.m. der seit mehreren Jahren bekannten Gewissheit um Weiß' außerordentliches Talent. Also ich rechne Freis in dieser Thematik keinen zu großen Stellenwert an.
Nichtsdestotrotz müssen wir aufpassen, die Arbeit von Eggi in dieser Transferperiode nicht mit der von Freis aus letztem Jahr zu vergleichen. Freis hatte einen vielfach schwierigeren Stand ohne Transfererlöse und mit dem Abgang von so vielen Leistungsträgern. Ich fand sein Auftreten wenig eloquent und seine Arbeit nicht besonders kreativ oder innovativ. ABER er hat sozusagen die Drecksarbeit gemacht auf die sein(e) Nachfolger nun aufbauen können. Das honoriere ich und dafür bin ich ihm dankbar.
20.06.2025 - 09:33 Uhr
Zitat von AIRdodo
Auch hier: Die Entscheidung ging eher weniger auf Freis zurück. Freis hat sich wohl eher bei Pfeiffer durchgesetzt, für den Eichner nie so recht eine Position gefunden hat. Auch mit Rupp Bauer etc hatte Eichner irgendwie keinen Draht bzw wusste er nicht wie einzusetzen.
Pedrosa war übrigens schon im Verein, den hat nicht Freis auf die Bank gesetzt. Freis hat Bauer als Ersatz für Jung geplant. Pedroda hat Eichner dahin gesetzt, weil er stärker ist.
"Freis Strategie war" an der Stelle musste ich lachen. Das ist ja schon sehr kreativ die Realität sich umzudichten. Die komplette Hinserie hatte kein junger spieler eine Chance: Wenn sie eingesetzt wurden kamen schwache spieler bei raus: Conte bspw.
Günther hat gespielt, weil Herold verletzt war. Hat es gut gemacht aber eine Strategie war das wohl eher nicht. Pedrosa habe ich schon erklärt.
Rückrunde: Egloff kam erst im letzten Spiel da wir keinen Stürmer mehr hatten. Im Sturm haben die 2 OMs LBF und Conté gespielt, da Schleuse und 3(!) Frei Stürmer Hunziker, Pfeifer und Kaufmann verletzt waren. Eichner äußert sich am Ende der Saison dass er jetzt die Position für Conté gefunden hat.
Also da eine Strategie von Freis zu unterstellen ist schon abenteuerlich.
Damit sich Talente durchsetzen gehört auch immer bisslm Glück, vllt ein Trainerwechsel eine Systemumstellung oder auch mal eine Verletzung vom Platzhirsch. Das kann man so sauber eigentlich gar nicht "planen". Siehe Rupp.
Ja die Strategie ist aufgegangen schon allein mit den Transfer von Weiß.
Zitat von pizzafunghi
Fakt ist: Er hat sich gegen Eichner durchgesetzt. Der war mit Sicherheit nicht begeistert, seinen erfahrenen Stammkeeper – der eine starke Saison gespielt hat – gegen ein 20-jähriges Eigengewächs zu tauschen. Und auch auf Thiede als soliden Backup zu verzichten, um stattdessen einen 16-Jährigen auf die Bank zu setzen, war sicher nicht seine Wunschlösung. Dabei hatte Thiede stets geliefert, wenn er gebraucht wurde.
Aus Trainersicht ist das völlig nachvollziehbar: Sein Job – und letztlich auch sein Marktwert – hängt am kurzfristigen Erfolg. Mittel- oder langfristige Vereinsziele haben da nicht automatisch Priorität.
Ein wesentlicher Teil von Freis Strategie war, den Kader bewusst so zu gestalten, dass der Trainer gezwungen ist, auf den Nachwuchs zu setzen. Das hat er mehrfach öffentlich erklärt. Und wichtig: Er hatte dabei volle Rückendeckung von oben.
Schon vor etwa zwei Jahren wurde auf einer Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass unser größtes Wachstumspotenzial im Bereich Transfererlöse liegt. In diesem Bereich haben wir jahrelang massiv unterperformt – während wir in allen anderen Feldern solide gewachsen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die Strategie angepasst. Und jetzt sieht man erste Ergebnisse.
Man muss sich das mal klarmachen: Wenn Weiß wirklich für vier Millionen wechselt, wäre das der größte Transfererlös der Vereinsgeschichte. Vier Millionen – im Jahr 2025! Das zeigt doch, wie lange hier im Bereich Transfers einiges im Argen lag. Und wie dringend Veränderungen nötig waren.
Anstatt viel Geld in Ablösesummen und Gehälter zu stecken, hat man sich entschieden, massiv in die Infrastruktur des NLZ zu investieren. Und langsam zeigt das Wirkung: Die U19 hat eine überragende Saison gespielt, die zweite Mannschaft wurde reaktiviert und ist direkt in die Oberliga aufgestiegen. Und dazu kommen drei eigene Talente, die den Sprung in den Profikader geschafft haben.
Für mich ist der vor Jahren eingeschlagene Weg absolut schlüssig – und aktuell wirkt er auch richtig erfolgreich. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Ruhe und Konsequenz dieser Kurs durchgezogen wird, auch wenn es mal Gegenwind gibt.
Klar ist aber auch: Mit unseren aktuellen Mitteln können wir keinen Aufstieg planen. Was wir aber planen können – und offenbar auch tun – ist, unsere Voraussetzungen Schritt für Schritt so zu verbessern, dass wir irgendwann einen Kader stellen können, der nicht überperformen muss, um um den Aufstieg mitzuspielen.
Zitat von MoneyPilarsky
So kann man es natürlich auch sehen... Wenn du aber Recht haben solltest, würde das bedeuten, dass er sich eigentlich gegen Eichner durchgesetzt hatte. Dann würde er ja genau dafür gegangen worden sein, was dann wiederum schlecht für die Zukunft wäre.... Wir werden es nächste Saison sehen.
Zitat von pizzafunghi
Es ist schön zu sehen wie konsequent der KSC seinen eingeschlagenen Weg geht. Wahrscheinlich stehen wir schon in diese Wechselperiode vor den größten Transfererlösen in der Geschichte des Vereins. Jahrelang waren wir auf diesem Gebiet sehr, sehr weit abgeschlagen - dass der Strategiewechsel so schnell fruchtet hätte ich nicht gedacht. Und dass wir gleichzeitig mit zwei hochveranlagten Nachwuchskräften verlängert haben zeigt für mich, dass der Plan des KSC aktuell vollkommen aufgeht. Ich sehe absolut optimistisch in die nähere und mittelfristige Zukunft.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben. Auch danke dafür, dass seine Kaderplanung es möglich gemacht hat, dass wir ein Megatalent wie Pedrosa zu sehen bekamen und mit ihm auch noch verlängern konnten. Hätte Freis jetzt noch auf den Transfer von Kaufmann verzichtet und auf LBF gesetzt, wäre er zwar öffentlich geschlachtet worden, aber hätte Recht behalten. Trotzdem geht mein Dank an Freis, der mitverantwortlich dafür ist, dass unser Verein endlich einmal Transfererlöse in einer Höhe erzielt, die uns in dieser Hinsicht endlich zum Wettbewerb aufschließen lassen.
Es ist schön zu sehen wie konsequent der KSC seinen eingeschlagenen Weg geht. Wahrscheinlich stehen wir schon in diese Wechselperiode vor den größten Transfererlösen in der Geschichte des Vereins. Jahrelang waren wir auf diesem Gebiet sehr, sehr weit abgeschlagen - dass der Strategiewechsel so schnell fruchtet hätte ich nicht gedacht. Und dass wir gleichzeitig mit zwei hochveranlagten Nachwuchskräften verlängert haben zeigt für mich, dass der Plan des KSC aktuell vollkommen aufgeht. Ich sehe absolut optimistisch in die nähere und mittelfristige Zukunft.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben. Auch danke dafür, dass seine Kaderplanung es möglich gemacht hat, dass wir ein Megatalent wie Pedrosa zu sehen bekamen und mit ihm auch noch verlängern konnten. Hätte Freis jetzt noch auf den Transfer von Kaufmann verzichtet und auf LBF gesetzt, wäre er zwar öffentlich geschlachtet worden, aber hätte Recht behalten. Trotzdem geht mein Dank an Freis, der mitverantwortlich dafür ist, dass unser Verein endlich einmal Transfererlöse in einer Höhe erzielt, die uns in dieser Hinsicht endlich zum Wettbewerb aufschließen lassen.
So kann man es natürlich auch sehen... Wenn du aber Recht haben solltest, würde das bedeuten, dass er sich eigentlich gegen Eichner durchgesetzt hatte. Dann würde er ja genau dafür gegangen worden sein, was dann wiederum schlecht für die Zukunft wäre.... Wir werden es nächste Saison sehen.
Fakt ist: Er hat sich gegen Eichner durchgesetzt. Der war mit Sicherheit nicht begeistert, seinen erfahrenen Stammkeeper – der eine starke Saison gespielt hat – gegen ein 20-jähriges Eigengewächs zu tauschen. Und auch auf Thiede als soliden Backup zu verzichten, um stattdessen einen 16-Jährigen auf die Bank zu setzen, war sicher nicht seine Wunschlösung. Dabei hatte Thiede stets geliefert, wenn er gebraucht wurde.
Aus Trainersicht ist das völlig nachvollziehbar: Sein Job – und letztlich auch sein Marktwert – hängt am kurzfristigen Erfolg. Mittel- oder langfristige Vereinsziele haben da nicht automatisch Priorität.
Ein wesentlicher Teil von Freis Strategie war, den Kader bewusst so zu gestalten, dass der Trainer gezwungen ist, auf den Nachwuchs zu setzen. Das hat er mehrfach öffentlich erklärt. Und wichtig: Er hatte dabei volle Rückendeckung von oben.
Schon vor etwa zwei Jahren wurde auf einer Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass unser größtes Wachstumspotenzial im Bereich Transfererlöse liegt. In diesem Bereich haben wir jahrelang massiv unterperformt – während wir in allen anderen Feldern solide gewachsen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die Strategie angepasst. Und jetzt sieht man erste Ergebnisse.
Man muss sich das mal klarmachen: Wenn Weiß wirklich für vier Millionen wechselt, wäre das der größte Transfererlös der Vereinsgeschichte. Vier Millionen – im Jahr 2025! Das zeigt doch, wie lange hier im Bereich Transfers einiges im Argen lag. Und wie dringend Veränderungen nötig waren.
Anstatt viel Geld in Ablösesummen und Gehälter zu stecken, hat man sich entschieden, massiv in die Infrastruktur des NLZ zu investieren. Und langsam zeigt das Wirkung: Die U19 hat eine überragende Saison gespielt, die zweite Mannschaft wurde reaktiviert und ist direkt in die Oberliga aufgestiegen. Und dazu kommen drei eigene Talente, die den Sprung in den Profikader geschafft haben.
Für mich ist der vor Jahren eingeschlagene Weg absolut schlüssig – und aktuell wirkt er auch richtig erfolgreich. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Ruhe und Konsequenz dieser Kurs durchgezogen wird, auch wenn es mal Gegenwind gibt.
Klar ist aber auch: Mit unseren aktuellen Mitteln können wir keinen Aufstieg planen. Was wir aber planen können – und offenbar auch tun – ist, unsere Voraussetzungen Schritt für Schritt so zu verbessern, dass wir irgendwann einen Kader stellen können, der nicht überperformen muss, um um den Aufstieg mitzuspielen.
Auch hier: Die Entscheidung ging eher weniger auf Freis zurück. Freis hat sich wohl eher bei Pfeiffer durchgesetzt, für den Eichner nie so recht eine Position gefunden hat. Auch mit Rupp Bauer etc hatte Eichner irgendwie keinen Draht bzw wusste er nicht wie einzusetzen.
Pedrosa war übrigens schon im Verein, den hat nicht Freis auf die Bank gesetzt. Freis hat Bauer als Ersatz für Jung geplant. Pedroda hat Eichner dahin gesetzt, weil er stärker ist.
"Freis Strategie war" an der Stelle musste ich lachen. Das ist ja schon sehr kreativ die Realität sich umzudichten. Die komplette Hinserie hatte kein junger spieler eine Chance: Wenn sie eingesetzt wurden kamen schwache spieler bei raus: Conte bspw.
Günther hat gespielt, weil Herold verletzt war. Hat es gut gemacht aber eine Strategie war das wohl eher nicht. Pedrosa habe ich schon erklärt.
Rückrunde: Egloff kam erst im letzten Spiel da wir keinen Stürmer mehr hatten. Im Sturm haben die 2 OMs LBF und Conté gespielt, da Schleuse und 3(!) Frei Stürmer Hunziker, Pfeifer und Kaufmann verletzt waren. Eichner äußert sich am Ende der Saison dass er jetzt die Position für Conté gefunden hat.
Also da eine Strategie von Freis zu unterstellen ist schon abenteuerlich.
Damit sich Talente durchsetzen gehört auch immer bisslm Glück, vllt ein Trainerwechsel eine Systemumstellung oder auch mal eine Verletzung vom Platzhirsch. Das kann man so sauber eigentlich gar nicht "planen". Siehe Rupp.
Ja die Strategie ist aufgegangen schon allein mit den Transfer von Weiß.
Abenteuerlich finde ich es ja, wenn man einfach komplett ignoriert, dass ein Bereichsleiter Profis und ein Trainer zwei unterschiedliche Menschen sind, die unterschiedliche Bereiche zu verantworten haben und am Ende des Tages durchaus auch Entscheidungen treffen können, die der Strategie des jeweils anderen widersprechen.
Aber da du ja wortgewandt bist, kannst du sicher erklären, warum es das Problem von Basti Freis ist, dass Christian Eichner die Position von Conté, der seit Saisonbeginn bei uns ist, erst am Ende der Saison findet.
20.06.2025 - 09:38 Uhr
Zitat von soulKSC
Abenteuerlich finde ich es ja, wenn man einfach komplett ignoriert, dass ein Bereichsleiter Profis und ein Trainer zwei unterschiedliche Menschen sind, die unterschiedliche Bereiche zu verantworten haben und am Ende des Tages durchaus auch Entscheidungen treffen können, die der Strategie des jeweils anderen widersprechen.
Aber da du ja wortgewandt bist, kannst du sicher erklären, warum es das Problem von Basti Freis ist, dass Christian Eichner die Position von Conté, der seit Saisonbeginn bei uns ist, erst am Ende der Saison findet.
Zitat von AIRdodo
Auch hier: Die Entscheidung ging eher weniger auf Freis zurück. Freis hat sich wohl eher bei Pfeiffer durchgesetzt, für den Eichner nie so recht eine Position gefunden hat. Auch mit Rupp Bauer etc hatte Eichner irgendwie keinen Draht bzw wusste er nicht wie einzusetzen.
Pedrosa war übrigens schon im Verein, den hat nicht Freis auf die Bank gesetzt. Freis hat Bauer als Ersatz für Jung geplant. Pedroda hat Eichner dahin gesetzt, weil er stärker ist.
"Freis Strategie war" an der Stelle musste ich lachen. Das ist ja schon sehr kreativ die Realität sich umzudichten. Die komplette Hinserie hatte kein junger spieler eine Chance: Wenn sie eingesetzt wurden kamen schwache spieler bei raus: Conte bspw.
Günther hat gespielt, weil Herold verletzt war. Hat es gut gemacht aber eine Strategie war das wohl eher nicht. Pedrosa habe ich schon erklärt.
Rückrunde: Egloff kam erst im letzten Spiel da wir keinen Stürmer mehr hatten. Im Sturm haben die 2 OMs LBF und Conté gespielt, da Schleuse und 3(!) Frei Stürmer Hunziker, Pfeifer und Kaufmann verletzt waren. Eichner äußert sich am Ende der Saison dass er jetzt die Position für Conté gefunden hat.
Also da eine Strategie von Freis zu unterstellen ist schon abenteuerlich.
Damit sich Talente durchsetzen gehört auch immer bisslm Glück, vllt ein Trainerwechsel eine Systemumstellung oder auch mal eine Verletzung vom Platzhirsch. Das kann man so sauber eigentlich gar nicht "planen". Siehe Rupp.
Ja die Strategie ist aufgegangen schon allein mit den Transfer von Weiß.
Zitat von pizzafunghi
Fakt ist: Er hat sich gegen Eichner durchgesetzt. Der war mit Sicherheit nicht begeistert, seinen erfahrenen Stammkeeper – der eine starke Saison gespielt hat – gegen ein 20-jähriges Eigengewächs zu tauschen. Und auch auf Thiede als soliden Backup zu verzichten, um stattdessen einen 16-Jährigen auf die Bank zu setzen, war sicher nicht seine Wunschlösung. Dabei hatte Thiede stets geliefert, wenn er gebraucht wurde.
Aus Trainersicht ist das völlig nachvollziehbar: Sein Job – und letztlich auch sein Marktwert – hängt am kurzfristigen Erfolg. Mittel- oder langfristige Vereinsziele haben da nicht automatisch Priorität.
Ein wesentlicher Teil von Freis Strategie war, den Kader bewusst so zu gestalten, dass der Trainer gezwungen ist, auf den Nachwuchs zu setzen. Das hat er mehrfach öffentlich erklärt. Und wichtig: Er hatte dabei volle Rückendeckung von oben.
Schon vor etwa zwei Jahren wurde auf einer Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass unser größtes Wachstumspotenzial im Bereich Transfererlöse liegt. In diesem Bereich haben wir jahrelang massiv unterperformt – während wir in allen anderen Feldern solide gewachsen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die Strategie angepasst. Und jetzt sieht man erste Ergebnisse.
Man muss sich das mal klarmachen: Wenn Weiß wirklich für vier Millionen wechselt, wäre das der größte Transfererlös der Vereinsgeschichte. Vier Millionen – im Jahr 2025! Das zeigt doch, wie lange hier im Bereich Transfers einiges im Argen lag. Und wie dringend Veränderungen nötig waren.
Anstatt viel Geld in Ablösesummen und Gehälter zu stecken, hat man sich entschieden, massiv in die Infrastruktur des NLZ zu investieren. Und langsam zeigt das Wirkung: Die U19 hat eine überragende Saison gespielt, die zweite Mannschaft wurde reaktiviert und ist direkt in die Oberliga aufgestiegen. Und dazu kommen drei eigene Talente, die den Sprung in den Profikader geschafft haben.
Für mich ist der vor Jahren eingeschlagene Weg absolut schlüssig – und aktuell wirkt er auch richtig erfolgreich. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Ruhe und Konsequenz dieser Kurs durchgezogen wird, auch wenn es mal Gegenwind gibt.
Klar ist aber auch: Mit unseren aktuellen Mitteln können wir keinen Aufstieg planen. Was wir aber planen können – und offenbar auch tun – ist, unsere Voraussetzungen Schritt für Schritt so zu verbessern, dass wir irgendwann einen Kader stellen können, der nicht überperformen muss, um um den Aufstieg mitzuspielen.
Zitat von MoneyPilarsky
Aber bitte nicht hier, denn hier geht es um Max Weiß.
So kann man es natürlich auch sehen... Wenn du aber Recht haben solltest, würde das bedeuten, dass er sich eigentlich gegen Eichner durchgesetzt hatte. Dann würde er ja genau dafür gegangen worden sein, was dann wiederum schlecht für die Zukunft wäre.... Wir werden es nächste Saison sehen.
Zitat von pizzafunghi
Es ist schön zu sehen wie konsequent der KSC seinen eingeschlagenen Weg geht. Wahrscheinlich stehen wir schon in diese Wechselperiode vor den größten Transfererlösen in der Geschichte des Vereins. Jahrelang waren wir auf diesem Gebiet sehr, sehr weit abgeschlagen - dass der Strategiewechsel so schnell fruchtet hätte ich nicht gedacht. Und dass wir gleichzeitig mit zwei hochveranlagten Nachwuchskräften verlängert haben zeigt für mich, dass der Plan des KSC aktuell vollkommen aufgeht. Ich sehe absolut optimistisch in die nähere und mittelfristige Zukunft.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben. Auch danke dafür, dass seine Kaderplanung es möglich gemacht hat, dass wir ein Megatalent wie Pedrosa zu sehen bekamen und mit ihm auch noch verlängern konnten. Hätte Freis jetzt noch auf den Transfer von Kaufmann verzichtet und auf LBF gesetzt, wäre er zwar öffentlich geschlachtet worden, aber hätte Recht behalten. Trotzdem geht mein Dank an Freis, der mitverantwortlich dafür ist, dass unser Verein endlich einmal Transfererlöse in einer Höhe erzielt, die uns in dieser Hinsicht endlich zum Wettbewerb aufschließen lassen.
Es ist schön zu sehen wie konsequent der KSC seinen eingeschlagenen Weg geht. Wahrscheinlich stehen wir schon in diese Wechselperiode vor den größten Transfererlösen in der Geschichte des Vereins. Jahrelang waren wir auf diesem Gebiet sehr, sehr weit abgeschlagen - dass der Strategiewechsel so schnell fruchtet hätte ich nicht gedacht. Und dass wir gleichzeitig mit zwei hochveranlagten Nachwuchskräften verlängert haben zeigt für mich, dass der Plan des KSC aktuell vollkommen aufgeht. Ich sehe absolut optimistisch in die nähere und mittelfristige Zukunft.
Nicht vergessen dabei sollte man vor allem auch Sebastian Freis, der die Eier hatte einem gestandenen Torwart zu sagen, dass wir künftig unseren Nachwuchsmann als Nummer 1 sehen, um mit ihm verlängern zu können, anstatt ihn ansonsten kostenlos abzugeben. Auch danke dafür, dass seine Kaderplanung es möglich gemacht hat, dass wir ein Megatalent wie Pedrosa zu sehen bekamen und mit ihm auch noch verlängern konnten. Hätte Freis jetzt noch auf den Transfer von Kaufmann verzichtet und auf LBF gesetzt, wäre er zwar öffentlich geschlachtet worden, aber hätte Recht behalten. Trotzdem geht mein Dank an Freis, der mitverantwortlich dafür ist, dass unser Verein endlich einmal Transfererlöse in einer Höhe erzielt, die uns in dieser Hinsicht endlich zum Wettbewerb aufschließen lassen.
Aber bitte nicht hier, denn hier geht es um Max Weiß.
So kann man es natürlich auch sehen... Wenn du aber Recht haben solltest, würde das bedeuten, dass er sich eigentlich gegen Eichner durchgesetzt hatte. Dann würde er ja genau dafür gegangen worden sein, was dann wiederum schlecht für die Zukunft wäre.... Wir werden es nächste Saison sehen.
Fakt ist: Er hat sich gegen Eichner durchgesetzt. Der war mit Sicherheit nicht begeistert, seinen erfahrenen Stammkeeper – der eine starke Saison gespielt hat – gegen ein 20-jähriges Eigengewächs zu tauschen. Und auch auf Thiede als soliden Backup zu verzichten, um stattdessen einen 16-Jährigen auf die Bank zu setzen, war sicher nicht seine Wunschlösung. Dabei hatte Thiede stets geliefert, wenn er gebraucht wurde.
Aus Trainersicht ist das völlig nachvollziehbar: Sein Job – und letztlich auch sein Marktwert – hängt am kurzfristigen Erfolg. Mittel- oder langfristige Vereinsziele haben da nicht automatisch Priorität.
Ein wesentlicher Teil von Freis Strategie war, den Kader bewusst so zu gestalten, dass der Trainer gezwungen ist, auf den Nachwuchs zu setzen. Das hat er mehrfach öffentlich erklärt. Und wichtig: Er hatte dabei volle Rückendeckung von oben.
Schon vor etwa zwei Jahren wurde auf einer Mitgliederversammlung deutlich gemacht, dass unser größtes Wachstumspotenzial im Bereich Transfererlöse liegt. In diesem Bereich haben wir jahrelang massiv unterperformt – während wir in allen anderen Feldern solide gewachsen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die Strategie angepasst. Und jetzt sieht man erste Ergebnisse.
Man muss sich das mal klarmachen: Wenn Weiß wirklich für vier Millionen wechselt, wäre das der größte Transfererlös der Vereinsgeschichte. Vier Millionen – im Jahr 2025! Das zeigt doch, wie lange hier im Bereich Transfers einiges im Argen lag. Und wie dringend Veränderungen nötig waren.
Anstatt viel Geld in Ablösesummen und Gehälter zu stecken, hat man sich entschieden, massiv in die Infrastruktur des NLZ zu investieren. Und langsam zeigt das Wirkung: Die U19 hat eine überragende Saison gespielt, die zweite Mannschaft wurde reaktiviert und ist direkt in die Oberliga aufgestiegen. Und dazu kommen drei eigene Talente, die den Sprung in den Profikader geschafft haben.
Für mich ist der vor Jahren eingeschlagene Weg absolut schlüssig – und aktuell wirkt er auch richtig erfolgreich. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Ruhe und Konsequenz dieser Kurs durchgezogen wird, auch wenn es mal Gegenwind gibt.
Klar ist aber auch: Mit unseren aktuellen Mitteln können wir keinen Aufstieg planen. Was wir aber planen können – und offenbar auch tun – ist, unsere Voraussetzungen Schritt für Schritt so zu verbessern, dass wir irgendwann einen Kader stellen können, der nicht überperformen muss, um um den Aufstieg mitzuspielen.
Auch hier: Die Entscheidung ging eher weniger auf Freis zurück. Freis hat sich wohl eher bei Pfeiffer durchgesetzt, für den Eichner nie so recht eine Position gefunden hat. Auch mit Rupp Bauer etc hatte Eichner irgendwie keinen Draht bzw wusste er nicht wie einzusetzen.
Pedrosa war übrigens schon im Verein, den hat nicht Freis auf die Bank gesetzt. Freis hat Bauer als Ersatz für Jung geplant. Pedroda hat Eichner dahin gesetzt, weil er stärker ist.
"Freis Strategie war" an der Stelle musste ich lachen. Das ist ja schon sehr kreativ die Realität sich umzudichten. Die komplette Hinserie hatte kein junger spieler eine Chance: Wenn sie eingesetzt wurden kamen schwache spieler bei raus: Conte bspw.
Günther hat gespielt, weil Herold verletzt war. Hat es gut gemacht aber eine Strategie war das wohl eher nicht. Pedrosa habe ich schon erklärt.
Rückrunde: Egloff kam erst im letzten Spiel da wir keinen Stürmer mehr hatten. Im Sturm haben die 2 OMs LBF und Conté gespielt, da Schleuse und 3(!) Frei Stürmer Hunziker, Pfeifer und Kaufmann verletzt waren. Eichner äußert sich am Ende der Saison dass er jetzt die Position für Conté gefunden hat.
Also da eine Strategie von Freis zu unterstellen ist schon abenteuerlich.
Damit sich Talente durchsetzen gehört auch immer bisslm Glück, vllt ein Trainerwechsel eine Systemumstellung oder auch mal eine Verletzung vom Platzhirsch. Das kann man so sauber eigentlich gar nicht "planen". Siehe Rupp.
Ja die Strategie ist aufgegangen schon allein mit den Transfer von Weiß.
Abenteuerlich finde ich es ja, wenn man einfach komplett ignoriert, dass ein Bereichsleiter Profis und ein Trainer zwei unterschiedliche Menschen sind, die unterschiedliche Bereiche zu verantworten haben und am Ende des Tages durchaus auch Entscheidungen treffen können, die der Strategie des jeweils anderen widersprechen.
Aber da du ja wortgewandt bist, kannst du sicher erklären, warum es das Problem von Basti Freis ist, dass Christian Eichner die Position von Conté, der seit Saisonbeginn bei uns ist, erst am Ende der Saison findet.
Aber bitte nicht hier, denn hier geht es um Max Weiß.
20.06.2025 - 09:54 Uhr
Zitat von KSCFranconia
Irgendwie liest sich das als wäre Freis der Entdecker von Weiß und hätte durchgedrückt ihn zur Nr. 1 zu machen. Die Kommunikation mit Drewes hat er vielleicht übernommen ja, aber zu jedem Job gehören fast immer auch unangenehme Aufgaben. Dass Weiß (zurecht) Nr. 1 wurde lag an der vorgegebenen Neuausrichtung des Vereins i.Z.m. der seit mehreren Jahren bekannten Gewissheit um Weiß' außerordentliches Talent. Also ich rechne Freis in dieser Thematik keinen zu großen Stellenwert an.
Irgendwie liest sich das als wäre Freis der Entdecker von Weiß und hätte durchgedrückt ihn zur Nr. 1 zu machen. Die Kommunikation mit Drewes hat er vielleicht übernommen ja, aber zu jedem Job gehören fast immer auch unangenehme Aufgaben. Dass Weiß (zurecht) Nr. 1 wurde lag an der vorgegebenen Neuausrichtung des Vereins i.Z.m. der seit mehreren Jahren bekannten Gewissheit um Weiß' außerordentliches Talent. Also ich rechne Freis in dieser Thematik keinen zu großen Stellenwert an.
Wenn es überhaupt eine einzelne Person gab die es "durchgedrückt" hat würde ich von Miller ausgehen weil er ein sehr großer Fan von Weiß ist und ihn stets hervorgehoben hat.
20.06.2025 - 09:58 Uhr
Zitat von El-Konsolero
Wenn es überhaupt eine einzelne Person gab die es "durchgedrückt" hat würde ich von Miller ausgehen weil er ein sehr großer Fan von Weiß ist und ihn stets hervorgehoben hat.
Zitat von KSCFranconia
Irgendwie liest sich das als wäre Freis der Entdecker von Weiß und hätte durchgedrückt ihn zur Nr. 1 zu machen. Die Kommunikation mit Drewes hat er vielleicht übernommen ja, aber zu jedem Job gehören fast immer auch unangenehme Aufgaben. Dass Weiß (zurecht) Nr. 1 wurde lag an der vorgegebenen Neuausrichtung des Vereins i.Z.m. der seit mehreren Jahren bekannten Gewissheit um Weiß' außerordentliches Talent. Also ich rechne Freis in dieser Thematik keinen zu großen Stellenwert an.
Irgendwie liest sich das als wäre Freis der Entdecker von Weiß und hätte durchgedrückt ihn zur Nr. 1 zu machen. Die Kommunikation mit Drewes hat er vielleicht übernommen ja, aber zu jedem Job gehören fast immer auch unangenehme Aufgaben. Dass Weiß (zurecht) Nr. 1 wurde lag an der vorgegebenen Neuausrichtung des Vereins i.Z.m. der seit mehreren Jahren bekannten Gewissheit um Weiß' außerordentliches Talent. Also ich rechne Freis in dieser Thematik keinen zu großen Stellenwert an.
Wenn es überhaupt eine einzelne Person gab die es "durchgedrückt" hat würde ich von Miller ausgehen weil er ein sehr großer Fan von Weiß ist und ihn stets hervorgehoben hat.
Der arme Basti, jetzt ist er schon knapp 3 Monate nicht mehr da und immer noch Thema
irgendwann ist doch dann auch mal gut. Weiß hat gespielt, hat sich durchgesetzt und beschert uns ein hübsches Sümmchen, alles tutti
20.06.2025 - 11:11 Uhr
Freis hatte vielfach verdeutlicht, dass er die jungen Nachwuchsspieler als festen Bestandteil des Kaders sieht.
Dass Eiche als Trainer in erster Linie am kurzfristigen Erfolg und damit an gestandenen Optionen interessiert ist, ist vollkommen legitim und nachvollziehbar.
Ändert trotzdem nichts daran, dass Freis - der auch dafür kritisiert wurde für manche Positionen keine gestandenen Optionen geholt zu haben, eher dafür belächelt wurde (und nicht nur das) wenn er erwiderte, dass er die Jungen soweit sieht - dem Nachwuchs den Sprung zugetraut und das öffentlich auch so kommuniziert hat.
Das betrifft neben Weiß natürlich auch Pinto Pedrosa und Ben Farhat.
Und selbstverständlich darf man ihm das positiv ankreiden, denn alle 3 haben gezeigt, dass sie nicht nur mithalten können, sondern ihre Entwicklung und die Marktwertsprünge zeigen, dass sowohl seine Einschätzung bei diesen 3 Personalien korrekt war, als auch, dass die ausgerufene Strategie des Vereins in diesen Fällen ideal umgesetzt wurde.
Dass Eiche als Trainer (nochmal: völlig verständlich) im besten Fall lieber drei 26-jährige Topspieler in der Blüte ihrer Karriere hätte.. vollkommen klar.
Bestes Beispiel der "jung gegen Erfahrung" Gegenüberstellung ist doch die RV Position.
RPP hatte dort gute Leistungen gebracht und viele hätten ihn gern öfter gesehen.
Eiche wollte, als er beide Möglichkeiten hatte aber meißt eher die bewährte und erfahrene Personalie, die sich langfristig wieder als eine Top Option herausstellte. Hier hatten wir einfach 2 gute Möglichkeiten.
Zu welchem Zeitpunkt der Trainer die Spieler dann einsetzt ist vollkommen ihm überlassen.
wenn man LBF am Ende der Runde sieht, als er mal auf richtige Einsatzzeiten kam, aufgeblüht ist, dann kann mir keiner erzählen dass er 3 Monate vorher noch zu unerfahren gewesen wäre o.ä..
Seine Fähigkeiten und starken Leistungen haben sich nicht erst 2 Monate vor "echten" Einsatzzeiten aus dem Nichts entwicklelt.
Ich bin mit der Saison, mit Eiche und mit allen drei Spielern absolut top zufrieden.
Und trotzdem darf man Freis natürlich zugutehalten, dass er bei der Einschätzung dieser 3 jungen Spieler offensichtlich richtig lag.
Wenn Eiche dann lieber auf bewährte Spieler setzt (egal ob Pfeiffer, Jung oder wen auch immer) ist das vollkommen okay, aber das ist dann die Entscheidung des Trainers, nicht die des Sportdirektos.
Dass Eiche als Trainer in erster Linie am kurzfristigen Erfolg und damit an gestandenen Optionen interessiert ist, ist vollkommen legitim und nachvollziehbar.
Ändert trotzdem nichts daran, dass Freis - der auch dafür kritisiert wurde für manche Positionen keine gestandenen Optionen geholt zu haben, eher dafür belächelt wurde (und nicht nur das) wenn er erwiderte, dass er die Jungen soweit sieht - dem Nachwuchs den Sprung zugetraut und das öffentlich auch so kommuniziert hat.
Das betrifft neben Weiß natürlich auch Pinto Pedrosa und Ben Farhat.
Und selbstverständlich darf man ihm das positiv ankreiden, denn alle 3 haben gezeigt, dass sie nicht nur mithalten können, sondern ihre Entwicklung und die Marktwertsprünge zeigen, dass sowohl seine Einschätzung bei diesen 3 Personalien korrekt war, als auch, dass die ausgerufene Strategie des Vereins in diesen Fällen ideal umgesetzt wurde.
Dass Eiche als Trainer (nochmal: völlig verständlich) im besten Fall lieber drei 26-jährige Topspieler in der Blüte ihrer Karriere hätte.. vollkommen klar.
Bestes Beispiel der "jung gegen Erfahrung" Gegenüberstellung ist doch die RV Position.
RPP hatte dort gute Leistungen gebracht und viele hätten ihn gern öfter gesehen.
Eiche wollte, als er beide Möglichkeiten hatte aber meißt eher die bewährte und erfahrene Personalie, die sich langfristig wieder als eine Top Option herausstellte. Hier hatten wir einfach 2 gute Möglichkeiten.
Zu welchem Zeitpunkt der Trainer die Spieler dann einsetzt ist vollkommen ihm überlassen.
wenn man LBF am Ende der Runde sieht, als er mal auf richtige Einsatzzeiten kam, aufgeblüht ist, dann kann mir keiner erzählen dass er 3 Monate vorher noch zu unerfahren gewesen wäre o.ä..
Seine Fähigkeiten und starken Leistungen haben sich nicht erst 2 Monate vor "echten" Einsatzzeiten aus dem Nichts entwicklelt.
Ich bin mit der Saison, mit Eiche und mit allen drei Spielern absolut top zufrieden.
Und trotzdem darf man Freis natürlich zugutehalten, dass er bei der Einschätzung dieser 3 jungen Spieler offensichtlich richtig lag.
Wenn Eiche dann lieber auf bewährte Spieler setzt (egal ob Pfeiffer, Jung oder wen auch immer) ist das vollkommen okay, aber das ist dann die Entscheidung des Trainers, nicht die des Sportdirektos.
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