Lucien Favre [Trainer]
02.07.2012 - 16:59 Uhr
23.08.2012 - 12:05 Uhr
Zitat von zizouBSC:
Na hier mal ein Zitat von Favre, als er noch bei Hertha war, dann weisst du ja was er über Kompromisse denkt:
Zitat
"Ich bin in der ganzen Zeit zu viele Kompromisse eingegangen. Kompromisse sind immer Fehler."
Solche Einzelsätze sollte man wirklich nicht überbewerten. Sie sind aus dem Zusammenhang herausgerissen und haben ohne eine gezielte Nachfrage bei Favre, wie er das konkret gemeint habe, wenig Aussagekraft.
Fakt ist, dass Favre damals in berlin deutlich sah, was später dann auch bittere Realität wurde, nämlich dass es mit dem Kader einfach nicht reicht. Funkel bekam ja dann noch Verstärkungen, die unter Favre offenbar nicht möglich waren. Trotzdem reichte es nicht zum Klassenerhalt. Also hatte Favre mit seiner frühzeitigen Kritik nicht nur Recht, sondern es ist doch die Aufgabe des sportlich verantwortlichen, auf solche Missstände so frühzeitig wie möglich aufmerksam zu machen.
Wir Borussen kennen Favre noch nicht 2,5 Jahre, aber dafür haben wir noch die Chance, bei möglichen Phasen von Misserfolgen anders zu reagieren, als Hertha und das berliner Umfeld damals reagierten. Favre hat als Typ Ecken und Kanten. Er mag mitunter impulsiv, überreizt oder nervös sein, aber diese Attribute sind nur die Kehrseite seiner großen Qualitäten als Trainer, denn dem mann ist einfach gar nichts egal, er will für alles und jedes Problem Lösungen finden und erarbeiten, er ist Perfektionist, und als solcher nervt ihn jeder kleine Fehler. Dadurch kann mitunter mächtig Druck im behälter entstehen. In solchen Situationen entscheidet sich dann, ob das Umfeld die Qualitäten des Trainers zu schätzen weiss und sich in der eigenen Überzeugung nicht durch einen "kleinen Sturm" wie das Fähnchen wendet. Meine Meinung ist, dass man für einen Trainer wie Favre ganz cool alle möglichen Kompromisse seitens des Vereins eingehen sollte, denn man hat mit ihm einen Fachmann, der den Unterschied ausmacht. Zu jeder Zeit Erfolg garantieren kann aber auch er nicht.
Na hier mal ein Zitat von Favre, als er noch bei Hertha war, dann weisst du ja was er über Kompromisse denkt:
Zitat
"Ich bin in der ganzen Zeit zu viele Kompromisse eingegangen. Kompromisse sind immer Fehler."
Solche Einzelsätze sollte man wirklich nicht überbewerten. Sie sind aus dem Zusammenhang herausgerissen und haben ohne eine gezielte Nachfrage bei Favre, wie er das konkret gemeint habe, wenig Aussagekraft.
Fakt ist, dass Favre damals in berlin deutlich sah, was später dann auch bittere Realität wurde, nämlich dass es mit dem Kader einfach nicht reicht. Funkel bekam ja dann noch Verstärkungen, die unter Favre offenbar nicht möglich waren. Trotzdem reichte es nicht zum Klassenerhalt. Also hatte Favre mit seiner frühzeitigen Kritik nicht nur Recht, sondern es ist doch die Aufgabe des sportlich verantwortlichen, auf solche Missstände so frühzeitig wie möglich aufmerksam zu machen.
Wir Borussen kennen Favre noch nicht 2,5 Jahre, aber dafür haben wir noch die Chance, bei möglichen Phasen von Misserfolgen anders zu reagieren, als Hertha und das berliner Umfeld damals reagierten. Favre hat als Typ Ecken und Kanten. Er mag mitunter impulsiv, überreizt oder nervös sein, aber diese Attribute sind nur die Kehrseite seiner großen Qualitäten als Trainer, denn dem mann ist einfach gar nichts egal, er will für alles und jedes Problem Lösungen finden und erarbeiten, er ist Perfektionist, und als solcher nervt ihn jeder kleine Fehler. Dadurch kann mitunter mächtig Druck im behälter entstehen. In solchen Situationen entscheidet sich dann, ob das Umfeld die Qualitäten des Trainers zu schätzen weiss und sich in der eigenen Überzeugung nicht durch einen "kleinen Sturm" wie das Fähnchen wendet. Meine Meinung ist, dass man für einen Trainer wie Favre ganz cool alle möglichen Kompromisse seitens des Vereins eingehen sollte, denn man hat mit ihm einen Fachmann, der den Unterschied ausmacht. Zu jeder Zeit Erfolg garantieren kann aber auch er nicht.
23.08.2012 - 15:40 Uhr
Favre: "Es geht um die richtige Mischung"
Borussia Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre hat vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Borussia-Ticker) zurückgerudert. "Wir haben keine Stürmerdiskussion, sondern es geht um die richtige Mischung", sagte der Schweizer am Donnerstag.
http://www.rp-online.de/sport/fussball/vereine/borussia/favre-es-geht-um-die-richtige-mischung-1.2963210
Borussia Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre hat vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Borussia-Ticker) zurückgerudert. "Wir haben keine Stürmerdiskussion, sondern es geht um die richtige Mischung", sagte der Schweizer am Donnerstag.
http://www.rp-online.de/sport/fussball/vereine/borussia/favre-es-geht-um-die-richtige-mischung-1.2963210
23.08.2012 - 17:01 Uhr
Mal zu den ähnlichen Spielertypen Igor und Luuk.
Wer sagt denn, dass dies nicht von vornherein so gewollt war? Luuk als MS, Igor als starker (für unsere Verhältnisse) Backup und dahinter Hanke oder Mlapa + viele Talente und evtl. Herrmann, wenn Ring auf RM/RA geht. So müsste man sich bei einer Sperre oder Verletzung nicht auf kurzfristig auf ein gänzlich neues Offensivspiel einstellen, wie wenn man grundverschiedene MS hätte.
Dass sich dann in der Vorbereitung Hanke, Mlapa und Herrmann verletzen und (noch) nicht voll einsatzfähig bzw. in Form sind, kann ja nicht eingeplant werden. So müssen halt in einem solchen Spiel die beiden verbleibenden Stürmer ran, weil man ja schlecht ein Talent ins kalte Wasser wirft ohne zu müssen (Ring musste in meinen Augen, weil Herrmann gegen Aachen völlig neben sich stand), der Gegner hieß ja nicht Hintertupfingen.
Wer sagt denn, dass dies nicht von vornherein so gewollt war? Luuk als MS, Igor als starker (für unsere Verhältnisse) Backup und dahinter Hanke oder Mlapa + viele Talente und evtl. Herrmann, wenn Ring auf RM/RA geht. So müsste man sich bei einer Sperre oder Verletzung nicht auf kurzfristig auf ein gänzlich neues Offensivspiel einstellen, wie wenn man grundverschiedene MS hätte.
Dass sich dann in der Vorbereitung Hanke, Mlapa und Herrmann verletzen und (noch) nicht voll einsatzfähig bzw. in Form sind, kann ja nicht eingeplant werden. So müssen halt in einem solchen Spiel die beiden verbleibenden Stürmer ran, weil man ja schlecht ein Talent ins kalte Wasser wirft ohne zu müssen (Ring musste in meinen Augen, weil Herrmann gegen Aachen völlig neben sich stand), der Gegner hieß ja nicht Hintertupfingen.
23.08.2012 - 17:28 Uhr
Zitat von kastenmaier83:
Mal zu den ähnlichen Spielertypen Igor und Luuk.
Wer sagt denn, dass dies nicht von vornherein so gewollt war? Luuk als MS, Igor als starker (für unsere Verhältnisse) Backup und dahinter Hanke oder Mlapa + viele Talente und evtl. Herrmann, wenn Ring auf RM/RA geht. So müsste man sich bei einer Sperre oder Verletzung nicht auf kurzfristig auf ein gänzlich neues Offensivspiel einstellen, wie wenn man grundverschiedene MS hätte.
Dass sich dann in der Vorbereitung Hanke, Mlapa und Herrmann verletzen und (noch) nicht voll einsatzfähig bzw. in Form sind, kann ja nicht eingeplant werden. So müssen halt in einem solchen Spiel die beiden verbleibenden Stürmer ran, weil man ja schlecht ein Talent ins kalte Wasser wirft ohne zu müssen (Ring musste in meinen Augen, weil Herrmann gegen Aachen völlig neben sich stand), der Gegner hieß ja nicht Hintertupfingen.
Genau das ist es.
Ich muss dann aber die Frage stellen wie es sein kann, dass man die gleichen Stürmer mit den gleichen Aufgaben auf dem Platz betraut und beide zusammen aufstellt.
Der Punkt ist doch, dass ich dann einem andere Aufgaben auftragen muss.
Ich finde auch nicht das es unbedingt einen schnellen Spieler neben Luuk braucht.
Ja Reus war schnell, Luuk ist langsamER (als Reus), was nicht bedeutet das er langsam ist. Ein Bolt ist auch schneller als Reus, ist Reus deswegen langsamer?
Unser Spiel lebte vom Wissen was der Mitspieler macht, in die Schnittstellen spielen in denen der Mitspieler sein wird. Dabei ist es sekundär körperlich schnell zu sein, gedanklich muss das passen. Und das war Hanke, sonst hätte er die Mitspieler oft nicht so bedienen können.
Wichtig ist nun das de Jong sich da einfügt.
Reus hatte vor dem Tor teils 4 Meter vorsprung vor dem Abwehrspieler. Wenn de Jong langsamer ist aber immer noch 2 Meter vor dem Abwehrspieler am Ball ist reicht das durchaus aus um Tore zu machen.
Mal zu den ähnlichen Spielertypen Igor und Luuk.
Wer sagt denn, dass dies nicht von vornherein so gewollt war? Luuk als MS, Igor als starker (für unsere Verhältnisse) Backup und dahinter Hanke oder Mlapa + viele Talente und evtl. Herrmann, wenn Ring auf RM/RA geht. So müsste man sich bei einer Sperre oder Verletzung nicht auf kurzfristig auf ein gänzlich neues Offensivspiel einstellen, wie wenn man grundverschiedene MS hätte.
Dass sich dann in der Vorbereitung Hanke, Mlapa und Herrmann verletzen und (noch) nicht voll einsatzfähig bzw. in Form sind, kann ja nicht eingeplant werden. So müssen halt in einem solchen Spiel die beiden verbleibenden Stürmer ran, weil man ja schlecht ein Talent ins kalte Wasser wirft ohne zu müssen (Ring musste in meinen Augen, weil Herrmann gegen Aachen völlig neben sich stand), der Gegner hieß ja nicht Hintertupfingen.
Genau das ist es.
Ich muss dann aber die Frage stellen wie es sein kann, dass man die gleichen Stürmer mit den gleichen Aufgaben auf dem Platz betraut und beide zusammen aufstellt.
Der Punkt ist doch, dass ich dann einem andere Aufgaben auftragen muss.
Ich finde auch nicht das es unbedingt einen schnellen Spieler neben Luuk braucht.
Ja Reus war schnell, Luuk ist langsamER (als Reus), was nicht bedeutet das er langsam ist. Ein Bolt ist auch schneller als Reus, ist Reus deswegen langsamer?
Unser Spiel lebte vom Wissen was der Mitspieler macht, in die Schnittstellen spielen in denen der Mitspieler sein wird. Dabei ist es sekundär körperlich schnell zu sein, gedanklich muss das passen. Und das war Hanke, sonst hätte er die Mitspieler oft nicht so bedienen können.
Wichtig ist nun das de Jong sich da einfügt.
Reus hatte vor dem Tor teils 4 Meter vorsprung vor dem Abwehrspieler. Wenn de Jong langsamer ist aber immer noch 2 Meter vor dem Abwehrspieler am Ball ist reicht das durchaus aus um Tore zu machen.
23.08.2012 - 17:35 Uhr
Diese Diskussionen sind einfach völlig übertrieben. Die Medien greifen seine rhetorischen Schwächen auf wie sie möchten und reiben sich die Hände, da sie schreiben können was sie wollen. Und da es anscheinend wenige Menschen gibt, die sich selbst eine Meinung bilden ;) funktioniert das hier so gut. Euphorie und Existenzängste liegen hier so nah beieinader dass einem schwindelig wird. In der PK vor dem Hoffenheimspiel kann man deutlich erkennen, wie sehr ein und die selbe Aussage mit nur anderen Worten gekleidet völlig anders rüberkommen können. Favre erzählt was zum Spiel und zur Zusammenstellung und Eberl tut das auch. nur das Eberl in der hinsicht viel zielgerichterter seine Worte wählt und es dadurch anders klingt. Ich verstehe nicht, wie hier viele Leute nach all den medialen Erfahrungen immer noch so empfänglich auf einzelne Worte sind. Wir hatten schon die Diskussionen mit Reus neustätter und dante.. Favre war ja da schon in münschen.. Eberl hat die Transferperiode verpennt, weil wir im Mai keine neuen Spieler hatten.. Deshalb war Favre wieder weg. Jetzt ist am Anfang der Saison ein ordentliches Spiel verloren gegangen und alles fängt von vorne an.. Das ist, wenn man es neutral betrachtet,so eine naive und lächerliche herangehensweise, dass man sich nur an den Kopf fassen kann.
23.08.2012 - 18:23 Uhr
Zitat von Balljunge84:
Diese Diskussionen sind einfach völlig übertrieben. Die Medien greifen seine rhetorischen Schwächen auf wie sie möchten und reiben sich die Hände, da sie schreiben können was sie wollen. Und da es anscheinend wenige Menschen gibt, die sich selbst eine Meinung bilden ;) funktioniert das hier so gut. Euphorie und Existenzängste liegen hier so nah beieinader dass einem schwindelig wird. In der PK vor dem Hoffenheimspiel kann man deutlich erkennen, wie sehr ein und die selbe Aussage mit nur anderen Worten gekleidet völlig anders rüberkommen können. Favre erzählt was zum Spiel und zur Zusammenstellung und Eberl tut das auch. nur das Eberl in der hinsicht viel zielgerichterter seine Worte wählt und es dadurch anders klingt. Ich verstehe nicht, wie hier viele Leute nach all den medialen Erfahrungen immer noch so empfänglich auf einzelne Worte sind. Wir hatten schon die Diskussionen mit Reus neustätter und dante.. Favre war ja da schon in münschen.. Eberl hat die Transferperiode verpennt, weil wir im Mai keine neuen Spieler hatten.. Deshalb war Favre wieder weg. Jetzt ist am Anfang der Saison ein ordentliches Spiel verloren gegangen und alles fängt von vorne an.. Das ist, wenn man es neutral betrachtet,so eine naive und lächerliche herangehensweise, dass man sich nur an den Kopf fassen kann.
Guter Beitrag. Bin deiner Meinung! Jedoch würde ich noch hinzufügen, dass der Interpretationsspielraum der Medien Favres Nationalität und Muttersprache geschuldet ist. Der Mann muss häufig nach Worten suchen, weil er eigentlich französisch spricht. Das ist auch der Grund weshalb er die Medien eher meidet. Seine Sprache ist der Fußball und nicht "Wie integrieren sie Luuk de Jong in der Mannschaft". Ich könnte schon im Strahl kotzen, wenn ich die Fragen höre, die da manchmal gestellt werden...
Diese Diskussionen sind einfach völlig übertrieben. Die Medien greifen seine rhetorischen Schwächen auf wie sie möchten und reiben sich die Hände, da sie schreiben können was sie wollen. Und da es anscheinend wenige Menschen gibt, die sich selbst eine Meinung bilden ;) funktioniert das hier so gut. Euphorie und Existenzängste liegen hier so nah beieinader dass einem schwindelig wird. In der PK vor dem Hoffenheimspiel kann man deutlich erkennen, wie sehr ein und die selbe Aussage mit nur anderen Worten gekleidet völlig anders rüberkommen können. Favre erzählt was zum Spiel und zur Zusammenstellung und Eberl tut das auch. nur das Eberl in der hinsicht viel zielgerichterter seine Worte wählt und es dadurch anders klingt. Ich verstehe nicht, wie hier viele Leute nach all den medialen Erfahrungen immer noch so empfänglich auf einzelne Worte sind. Wir hatten schon die Diskussionen mit Reus neustätter und dante.. Favre war ja da schon in münschen.. Eberl hat die Transferperiode verpennt, weil wir im Mai keine neuen Spieler hatten.. Deshalb war Favre wieder weg. Jetzt ist am Anfang der Saison ein ordentliches Spiel verloren gegangen und alles fängt von vorne an.. Das ist, wenn man es neutral betrachtet,so eine naive und lächerliche herangehensweise, dass man sich nur an den Kopf fassen kann.
Guter Beitrag. Bin deiner Meinung! Jedoch würde ich noch hinzufügen, dass der Interpretationsspielraum der Medien Favres Nationalität und Muttersprache geschuldet ist. Der Mann muss häufig nach Worten suchen, weil er eigentlich französisch spricht. Das ist auch der Grund weshalb er die Medien eher meidet. Seine Sprache ist der Fußball und nicht "Wie integrieren sie Luuk de Jong in der Mannschaft". Ich könnte schon im Strahl kotzen, wenn ich die Fragen höre, die da manchmal gestellt werden...
23.08.2012 - 18:40 Uhr
Zitat von Herr-von-Boedefeld:
Zitat von kastenmaier83:
Mal zu den ähnlichen Spielertypen Igor und Luuk.
Wer sagt denn, dass dies nicht von vornherein so gewollt war? Luuk als MS, Igor als starker (für unsere Verhältnisse) Backup und dahinter Hanke oder Mlapa + viele Talente und evtl. Herrmann, wenn Ring auf RM/RA geht. So müsste man sich bei einer Sperre oder Verletzung nicht auf kurzfristig auf ein gänzlich neues Offensivspiel einstellen, wie wenn man grundverschiedene MS hätte.
Dass sich dann in der Vorbereitung Hanke, Mlapa und Herrmann verletzen und (noch) nicht voll einsatzfähig bzw. in Form sind, kann ja nicht eingeplant werden. So müssen halt in einem solchen Spiel die beiden verbleibenden Stürmer ran, weil man ja schlecht ein Talent ins kalte Wasser wirft ohne zu müssen (Ring musste in meinen Augen, weil Herrmann gegen Aachen völlig neben sich stand), der Gegner hieß ja nicht Hintertupfingen.
Genau das ist es.
Ich muss dann aber die Frage stellen wie es sein kann, dass man die gleichen Stürmer mit den gleichen Aufgaben auf dem Platz betraut und beide zusammen aufstellt.
Der Punkt ist doch, dass ich dann einem andere Aufgaben auftragen muss.
Ich finde auch nicht das es unbedingt einen schnellen Spieler neben Luuk braucht.
...
Die Frage lässt sich (zumindest auf den ersten Blick) recht leicht beantworten: Mangels Alternativen.
Das mit den anderen Aufgaben ist schön und gut, vermutlich ist die taktische Anweisung (Favre weiß ja nicht erst seit Dienstag von der Ähnlichkeit der Stürmer) auch anders gewesen. Allerdings müssen die das auch erst mal von ihren Eigenschaften, ihrer über Jahre antrainierten Spielweise, bei uns gelernten Laufwegen und ihren Skills umsetzen können und das auch noch pronto ohne sich vorher groß einspielen zu können.
P.S.: Ich weiß übrigens sehr wohl, was ein Damoklesschwert ist, musste aber irgendwas kommentieren zu "Damaskusschwert" (da sieht man übrigens mal wieder den unterschwelligen Einfluss der Medien, wenn Wörter verstärkt genannt werden. Wie bei Eberl, der dank seinen ständigen Wiederholungen die Mitgliederversammlung letztes Jahr überstanden hat. :D :D ;) :p ).
Zitat von kastenmaier83:
Mal zu den ähnlichen Spielertypen Igor und Luuk.
Wer sagt denn, dass dies nicht von vornherein so gewollt war? Luuk als MS, Igor als starker (für unsere Verhältnisse) Backup und dahinter Hanke oder Mlapa + viele Talente und evtl. Herrmann, wenn Ring auf RM/RA geht. So müsste man sich bei einer Sperre oder Verletzung nicht auf kurzfristig auf ein gänzlich neues Offensivspiel einstellen, wie wenn man grundverschiedene MS hätte.
Dass sich dann in der Vorbereitung Hanke, Mlapa und Herrmann verletzen und (noch) nicht voll einsatzfähig bzw. in Form sind, kann ja nicht eingeplant werden. So müssen halt in einem solchen Spiel die beiden verbleibenden Stürmer ran, weil man ja schlecht ein Talent ins kalte Wasser wirft ohne zu müssen (Ring musste in meinen Augen, weil Herrmann gegen Aachen völlig neben sich stand), der Gegner hieß ja nicht Hintertupfingen.
Genau das ist es.
Ich muss dann aber die Frage stellen wie es sein kann, dass man die gleichen Stürmer mit den gleichen Aufgaben auf dem Platz betraut und beide zusammen aufstellt.
Der Punkt ist doch, dass ich dann einem andere Aufgaben auftragen muss.
Ich finde auch nicht das es unbedingt einen schnellen Spieler neben Luuk braucht.
...
Die Frage lässt sich (zumindest auf den ersten Blick) recht leicht beantworten: Mangels Alternativen.
Das mit den anderen Aufgaben ist schön und gut, vermutlich ist die taktische Anweisung (Favre weiß ja nicht erst seit Dienstag von der Ähnlichkeit der Stürmer) auch anders gewesen. Allerdings müssen die das auch erst mal von ihren Eigenschaften, ihrer über Jahre antrainierten Spielweise, bei uns gelernten Laufwegen und ihren Skills umsetzen können und das auch noch pronto ohne sich vorher groß einspielen zu können.
P.S.: Ich weiß übrigens sehr wohl, was ein Damoklesschwert ist, musste aber irgendwas kommentieren zu "Damaskusschwert" (da sieht man übrigens mal wieder den unterschwelligen Einfluss der Medien, wenn Wörter verstärkt genannt werden. Wie bei Eberl, der dank seinen ständigen Wiederholungen die Mitgliederversammlung letztes Jahr überstanden hat. :D :D ;) :p ).
23.08.2012 - 18:51 Uhr
Zitat von kastenmaier83:
Zitat von Herr-von-Boedefeld:
Zitat von kastenmaier83:
Mal zu den ähnlichen Spielertypen Igor und Luuk.
Wer sagt denn, dass dies nicht von vornherein so gewollt war? Luuk als MS, Igor als starker (für unsere Verhältnisse) Backup und dahinter Hanke oder Mlapa + viele Talente und evtl. Herrmann, wenn Ring auf RM/RA geht. So müsste man sich bei einer Sperre oder Verletzung nicht auf kurzfristig auf ein gänzlich neues Offensivspiel einstellen, wie wenn man grundverschiedene MS hätte.
Dass sich dann in der Vorbereitung Hanke, Mlapa und Herrmann verletzen und (noch) nicht voll einsatzfähig bzw. in Form sind, kann ja nicht eingeplant werden. So müssen halt in einem solchen Spiel die beiden verbleibenden Stürmer ran, weil man ja schlecht ein Talent ins kalte Wasser wirft ohne zu müssen (Ring musste in meinen Augen, weil Herrmann gegen Aachen völlig neben sich stand), der Gegner hieß ja nicht Hintertupfingen.
Genau das ist es.
Ich muss dann aber die Frage stellen wie es sein kann, dass man die gleichen Stürmer mit den gleichen Aufgaben auf dem Platz betraut und beide zusammen aufstellt.
Der Punkt ist doch, dass ich dann einem andere Aufgaben auftragen muss.
Ich finde auch nicht das es unbedingt einen schnellen Spieler neben Luuk braucht.
...
Die Frage lässt sich (zumindest auf den ersten Blick) recht leicht beantworten: Mangels Alternativen.
Das mit den anderen Aufgaben ist schön und gut, vermutlich ist die taktische Anweisung (Favre weiß ja nicht erst seit Dienstag von der Ähnlichkeit der Stürmer) auch anders gewesen. Allerdings müssen die das auch erst mal von ihren Eigenschaften, ihrer über Jahre antrainierten Spielweise, bei uns gelernten Laufwegen und ihren Skills umsetzen können und das auch noch pronto ohne sich vorher groß einspielen zu können.
P.S.: Ich weiß übrigens sehr wohl, was ein Damoklesschwert ist, musste aber irgendwas kommentieren zu "Damaskusschwert" (da sieht man übrigens mal wieder den unterschwelligen Einfluss der Medien, wenn Wörter verstärkt genannt werden. Wie bei Eberl, der dank seinen ständigen Wiederholungen die Mitgliederversammlung letztes Jahr überstanden hat. :D :D ;) :p ).
Ok, hat Igor eine andere taktische Anweisung gehabt muss ich aber fragen warum er die nicht umgesetzt hat.
Das mit dem Anlernen ist so ne Sache...Hanke kann das spielen, hat er letzte Saison bewiesen, Igor hat das vor BMG auch schon gespielt, hat er in nem Interview selbst bestätigt das er das "kann".
Dazu ist Rupp da, Younes, Hrgota, Otsu...Leute die vll nciht als Stürmer gelten, aber durchaus auch auf dieser gewünschten Position hätten spielen könnnen. Leute, denen das Ballverteilen nicht unbedingt antrainiert werden müsste (ok, bei Hrgota bin ich mir da nicht so sicher ^^)
Gerade wegen den Laufwegen trauere ich immer noch hinterher das Hanke nicht spielte. Der KANN Bälle verteilen, der KENNT die Laufwege...und de Carmago kennt er auch.
mE hat Favre sich hier falsch entschieden. An sich kein großes Ding, aber es schmerzt halt sehr da es um den CL Geldtopf ging.
Letztendlcih muss man ihm aber auch falsche Entscheidungen zugestehen und er hat da bisher bei uns weit weniger gemacht als andere Trainer bei gewissen Nationalteam(s). ;)
Weiter gehts, er wird einen Weg finden die Jungs richtig zusammen zu bringen.
Zitat von Herr-von-Boedefeld:
Zitat von kastenmaier83:
Mal zu den ähnlichen Spielertypen Igor und Luuk.
Wer sagt denn, dass dies nicht von vornherein so gewollt war? Luuk als MS, Igor als starker (für unsere Verhältnisse) Backup und dahinter Hanke oder Mlapa + viele Talente und evtl. Herrmann, wenn Ring auf RM/RA geht. So müsste man sich bei einer Sperre oder Verletzung nicht auf kurzfristig auf ein gänzlich neues Offensivspiel einstellen, wie wenn man grundverschiedene MS hätte.
Dass sich dann in der Vorbereitung Hanke, Mlapa und Herrmann verletzen und (noch) nicht voll einsatzfähig bzw. in Form sind, kann ja nicht eingeplant werden. So müssen halt in einem solchen Spiel die beiden verbleibenden Stürmer ran, weil man ja schlecht ein Talent ins kalte Wasser wirft ohne zu müssen (Ring musste in meinen Augen, weil Herrmann gegen Aachen völlig neben sich stand), der Gegner hieß ja nicht Hintertupfingen.
Genau das ist es.
Ich muss dann aber die Frage stellen wie es sein kann, dass man die gleichen Stürmer mit den gleichen Aufgaben auf dem Platz betraut und beide zusammen aufstellt.
Der Punkt ist doch, dass ich dann einem andere Aufgaben auftragen muss.
Ich finde auch nicht das es unbedingt einen schnellen Spieler neben Luuk braucht.
...
Die Frage lässt sich (zumindest auf den ersten Blick) recht leicht beantworten: Mangels Alternativen.
Das mit den anderen Aufgaben ist schön und gut, vermutlich ist die taktische Anweisung (Favre weiß ja nicht erst seit Dienstag von der Ähnlichkeit der Stürmer) auch anders gewesen. Allerdings müssen die das auch erst mal von ihren Eigenschaften, ihrer über Jahre antrainierten Spielweise, bei uns gelernten Laufwegen und ihren Skills umsetzen können und das auch noch pronto ohne sich vorher groß einspielen zu können.
P.S.: Ich weiß übrigens sehr wohl, was ein Damoklesschwert ist, musste aber irgendwas kommentieren zu "Damaskusschwert" (da sieht man übrigens mal wieder den unterschwelligen Einfluss der Medien, wenn Wörter verstärkt genannt werden. Wie bei Eberl, der dank seinen ständigen Wiederholungen die Mitgliederversammlung letztes Jahr überstanden hat. :D :D ;) :p ).
Ok, hat Igor eine andere taktische Anweisung gehabt muss ich aber fragen warum er die nicht umgesetzt hat.
Das mit dem Anlernen ist so ne Sache...Hanke kann das spielen, hat er letzte Saison bewiesen, Igor hat das vor BMG auch schon gespielt, hat er in nem Interview selbst bestätigt das er das "kann".
Dazu ist Rupp da, Younes, Hrgota, Otsu...Leute die vll nciht als Stürmer gelten, aber durchaus auch auf dieser gewünschten Position hätten spielen könnnen. Leute, denen das Ballverteilen nicht unbedingt antrainiert werden müsste (ok, bei Hrgota bin ich mir da nicht so sicher ^^)
Gerade wegen den Laufwegen trauere ich immer noch hinterher das Hanke nicht spielte. Der KANN Bälle verteilen, der KENNT die Laufwege...und de Carmago kennt er auch.
mE hat Favre sich hier falsch entschieden. An sich kein großes Ding, aber es schmerzt halt sehr da es um den CL Geldtopf ging.
Letztendlcih muss man ihm aber auch falsche Entscheidungen zugestehen und er hat da bisher bei uns weit weniger gemacht als andere Trainer bei gewissen Nationalteam(s). ;)
Weiter gehts, er wird einen Weg finden die Jungs richtig zusammen zu bringen.
24.08.2012 - 01:09 Uhr
Zitat von fohleningipsII:
Bin deiner Meinung. Diese Saison werden wir überhaupt nicht die internationalen Plätze angreifen. Vielleicht in der darauf folgenden Saison :)
Ich bleib da locker. Die ersten 28 Min. waren echt Sahnefussball und das nach so kurzer Zeit, in der Dominguez und de Jong noch nicht so viel mit der Mannschaft spielen konnten.
So isses! Und ich denke, so hat sich LF das auch vorgestellt und der Mannschaft vermittelt, wie es in den ersten 28 Min gelaufen ist...Manchmal wird man eben auf der Trainerbank von den Ereignissen auf dem Platz überholt, das kennt glaube ich jeder Trainer. Da kann er noch so gut sein...LF ist und bleibt der beste!!! Auch wenn wir dieses Jahr mMn gegen den Abstieg spielen und ich froh wäre, damit so früh wie möglich nix mehr zu tun haben zu müssen...und dann gucken wir mal, wie es zusammenwächst und dann kümmern wir uns um Folgeaufgaben...
Freue mich trotz allem auf ein paar heiße Pokalschlachten und die nächste ist am Dienstag, da wird unser "Mann fürs Unmögliche" schon für sorgen.
Jetzt aber erstmal Buli...
Bin deiner Meinung. Diese Saison werden wir überhaupt nicht die internationalen Plätze angreifen. Vielleicht in der darauf folgenden Saison :)
Ich bleib da locker. Die ersten 28 Min. waren echt Sahnefussball und das nach so kurzer Zeit, in der Dominguez und de Jong noch nicht so viel mit der Mannschaft spielen konnten.
So isses! Und ich denke, so hat sich LF das auch vorgestellt und der Mannschaft vermittelt, wie es in den ersten 28 Min gelaufen ist...Manchmal wird man eben auf der Trainerbank von den Ereignissen auf dem Platz überholt, das kennt glaube ich jeder Trainer. Da kann er noch so gut sein...LF ist und bleibt der beste!!! Auch wenn wir dieses Jahr mMn gegen den Abstieg spielen und ich froh wäre, damit so früh wie möglich nix mehr zu tun haben zu müssen...und dann gucken wir mal, wie es zusammenwächst und dann kümmern wir uns um Folgeaufgaben...
Freue mich trotz allem auf ein paar heiße Pokalschlachten und die nächste ist am Dienstag, da wird unser "Mann fürs Unmögliche" schon für sorgen.
Jetzt aber erstmal Buli...
24.08.2012 - 15:27 Uhr
Jörg Stiel im http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Favre-spielt-mit-dem-Feuer/story/25596867
"Für die individuellen Fehler seiner Spieler, die zu den Toren führten, kann er nichts. Doch meiner Meinung nach hat Favre einen schweren taktischen Fehler begangen. (...)
Gladbach suchte nach dem Führungstreffer den zweiten und den dritten Treffer. Die Mannschaft spielte dynamisch nach vorne. Doch sie hätte das Tempo aus dem Spiel nehmen müssen und nach dem 1:0 aus einer kompakten Defensive auf Konter spielen sollen. Das war in der letzten Saison Gladbachs Stärke."
"Für die individuellen Fehler seiner Spieler, die zu den Toren führten, kann er nichts. Doch meiner Meinung nach hat Favre einen schweren taktischen Fehler begangen. (...)
Gladbach suchte nach dem Führungstreffer den zweiten und den dritten Treffer. Die Mannschaft spielte dynamisch nach vorne. Doch sie hätte das Tempo aus dem Spiel nehmen müssen und nach dem 1:0 aus einer kompakten Defensive auf Konter spielen sollen. Das war in der letzten Saison Gladbachs Stärke."
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