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Kaderanalyse

02.02.2009 - 18:37 Uhr
Kaderanalyse |#2201
04.08.2018 - 10:50 Uhr
Zitat von Sinti
Zitat von Takt1kfuchs

Die gute Stimmung möchte ich gar nicht trüben, aber die Startaufstellung gestern (obwohl sie Erfolg gebracht hat) hinterließ bei mir einige Fragezeichen bzw. lässt die Kaderplanung unglücklich erscheinen.

  • Bülow: Wurde offiziell als Ersatz für Hüsing verpflichtet und somit für die IV. Zwei Spiele sind rum und in keinem kam er auf der IV-Position zum Einsatz, sondern gestern im DM. Daher die Frage, warum man ihn verpflichtet und nicht andere Positionen abdeckt?
  • Formation: In Cottbus in der ersten Halbzeit umgestellt und gestern auch anders gestartet. In der Vorbereitung wurde auf ein 4-3-3 hingearbeitet, da das dementsprechend besser zu unserem Spielermaterial passen soll (was ich auch so sehe). Nun stellt man jedoch um auf ein 4-2-3-1 bzw. 4-4-2.
  • Spielermaterial: Aus den beiden vorigen Punkten ergibt sich die Frage nach der Kaderzusammenstellung. Agiert man nun wieder in einem 4-2-3-1 oder 4-4-2, spielt man wieder mit einem waschechten rechten und linken Mittelfeld - bisher mussten dort Biankadi und Breier aushelfen, obwohl offensichtlich ist, dass ihre Stärken im Zentrum liegen. Das ist gestern gut gegangen, aber ich habe die große Befürchtung, dass uns dies im Laufe der Saison noch auf die Füße fallen wird. Aktuell haben wir selbst mit dem verletzten Hilßner, Donkor und ggf. Scherff ca. 3 Spieler für die Außenbahn im Mittelfeld, während wir 8 Spieler für das zentrale Mittelfeld haben - wenn man Bülow noch hinzu nimmt, landet man gar bei 9. Was ist das Ziel dieser Zusammenstellung und warum verpflichtet man dann nicht noch Spieler für eben diese Außenbahnen?


Letzte Saison war das einer der großen Schwächen, dass wir die Außenbahnen nicht adäquat besetzen konnten. Warum geht man erneut dieses Risiko ein und tätigt zumindest zwei Verpflichtungen, die rein von der Position hinterfragt werden könnten (Reinthaler, Bülow)? Ich hoffe nur, dass wir das nicht wieder bereuen werden, aber das ist eine Frage, die sich Herr Thiele stellen lassen muss. Für mich besteht hier noch dringender Handlungsbedarf und die Hoffnung bleibt, dass da ein ähnlicher Coup wie mit Hilßner im letzten Jahr gelandet werden kann.


Ich hab leider nur Zeit und Infos um deine erste Frage zu beantworten. Hansa wollte keinen Spieler verpflichten der Hüsing ersetzt und dann auf der Bank sitzt, sondern jemand der dann auch noch das Zeug hat zu spielen. Als IV ist das unrealistisch. Daher auch ein Spieler der verdammt viele Spiele als DM gemacht hat. Wenn die IV eingespielt und sicher ist, kann man sicherlich auf einen 6er umstellen. So ist es sicherlich eine gute Lösung. Außerdem war immer einer der beiden auf der 8 anspielbar. Freu dich über die Flexibilität die wir haben. Wir haben nämlich so gute Kicker das die mehrere Positionen spielen können. Bin mir noch nicht sicher welche die feste Position eines Rieble, Scherff oder Biankadi wird. Da ist viel Potential in viele Richtungen und das sehe ich klar als Vorteil. Total unausrechenbar. Da bringt man einen LV in Cottbus und ist aufeinmal viel offensiver. Wer rechnet denn mt sowas. Ich finds gut. Auch die Wahl von Dotchev und mit Hilße und Evseev wird das System noch variabler.

Der Erfolg würde diesem Vorgehen natürlich Recht geben - daher bleibt es abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt.

Dem kann man aber dennoch entgegen, weshalb man einen Bülow verpflichtet, wenn man den Ersatz intern hat mit Nadeau und Rieble. Dann wäre es für meinen Geschmack nämlich durchaus sinnvoller gewesen, auf den Bülow-Transfer zu verzichten und stattdessen die anderen Baustellen zu schließen. Die größte sehe ich nun mal auf der offensiven Außenbahn.

Ich geb dir Recht, dass die Flexibilität unserer Spieler ein Vorteil sein kann, jedoch halte ich es für vorteilhaft, wenn man Spieler auf ihrer Hauptposition einsetzen kann. Die Vorteile hat man u. a. bei Andrist und Hilßner deutlich sehen können. Auch Biankadi und Breier deuten an, dass sie eher für das Zentrum gemacht sind.

Es geht nämlich eindeutig Flexibilität verloren, wenn man gewisse Positionen nicht adäquat besetzen kann (s. letzte Saison). Daher ist es für mich im Nachgang nur schwer nachzuvollziehen, weshalb man die o. g. Transfers getätigt hat und somit das zentrale Mittelfeld aufbläht, wenn der Schuh an ganz anderen Stellen drückt. Ich möchte kein Pessimist sein, vielmehr ist es die schlechte Erfahrung aus der letzten Saison, die mir hier Bauchschmerzen bereitet. Meine Hoffnung war, dass man dieses Problem erkannt hat (Dotchev hat dies ja auch mehrfach thematisiert) - nur leider ist auf diesen Positionen wenig bis gar nichts passiert.

Versteht mich nicht falsch: Ich mag Bülow und auch Reinthaler könnte eine interessante Personalie sein. Nur finde ich es riskant, auf diese beiden zu setzen, wenn man so die offensiven Außenbahnen nicht füllt. Wir werden sehen, was in dieser Saison passiert - ein wenig Bauchschmerzen bereitet mir diese Personalsituation dennoch.
Kaderanalyse |#2202
04.08.2018 - 11:16 Uhr
Zitat von Takt1kfuchs

Zitat von Sinti

Zitat von Takt1kfuchs

Die gute Stimmung möchte ich gar nicht trüben, aber die Startaufstellung gestern (obwohl sie Erfolg gebracht hat) hinterließ bei mir einige Fragezeichen bzw. lässt die Kaderplanung unglücklich erscheinen.

  • Bülow: Wurde offiziell als Ersatz für Hüsing verpflichtet und somit für die IV. Zwei Spiele sind rum und in keinem kam er auf der IV-Position zum Einsatz, sondern gestern im DM. Daher die Frage, warum man ihn verpflichtet und nicht andere Positionen abdeckt?
  • Formation: In Cottbus in der ersten Halbzeit umgestellt und gestern auch anders gestartet. In der Vorbereitung wurde auf ein 4-3-3 hingearbeitet, da das dementsprechend besser zu unserem Spielermaterial passen soll (was ich auch so sehe). Nun stellt man jedoch um auf ein 4-2-3-1 bzw. 4-4-2.
  • Spielermaterial: Aus den beiden vorigen Punkten ergibt sich die Frage nach der Kaderzusammenstellung. Agiert man nun wieder in einem 4-2-3-1 oder 4-4-2, spielt man wieder mit einem waschechten rechten und linken Mittelfeld - bisher mussten dort Biankadi und Breier aushelfen, obwohl offensichtlich ist, dass ihre Stärken im Zentrum liegen. Das ist gestern gut gegangen, aber ich habe die große Befürchtung, dass uns dies im Laufe der Saison noch auf die Füße fallen wird. Aktuell haben wir selbst mit dem verletzten Hilßner, Donkor und ggf. Scherff ca. 3 Spieler für die Außenbahn im Mittelfeld, während wir 8 Spieler für das zentrale Mittelfeld haben - wenn man Bülow noch hinzu nimmt, landet man gar bei 9. Was ist das Ziel dieser Zusammenstellung und warum verpflichtet man dann nicht noch Spieler für eben diese Außenbahnen?


Letzte Saison war das einer der großen Schwächen, dass wir die Außenbahnen nicht adäquat besetzen konnten. Warum geht man erneut dieses Risiko ein und tätigt zumindest zwei Verpflichtungen, die rein von der Position hinterfragt werden könnten (Reinthaler, Bülow)? Ich hoffe nur, dass wir das nicht wieder bereuen werden, aber das ist eine Frage, die sich Herr Thiele stellen lassen muss. Für mich besteht hier noch dringender Handlungsbedarf und die Hoffnung bleibt, dass da ein ähnlicher Coup wie mit Hilßner im letzten Jahr gelandet werden kann.


Ich hab leider nur Zeit und Infos um deine erste Frage zu beantworten. Hansa wollte keinen Spieler verpflichten der Hüsing ersetzt und dann auf der Bank sitzt, sondern jemand der dann auch noch das Zeug hat zu spielen. Als IV ist das unrealistisch. Daher auch ein Spieler der verdammt viele Spiele als DM gemacht hat. Wenn die IV eingespielt und sicher ist, kann man sicherlich auf einen 6er umstellen. So ist es sicherlich eine gute Lösung. Außerdem war immer einer der beiden auf der 8 anspielbar. Freu dich über die Flexibilität die wir haben. Wir haben nämlich so gute Kicker das die mehrere Positionen spielen können. Bin mir noch nicht sicher welche die feste Position eines Rieble, Scherff oder Biankadi wird. Da ist viel Potential in viele Richtungen und das sehe ich klar als Vorteil. Total unausrechenbar. Da bringt man einen LV in Cottbus und ist aufeinmal viel offensiver. Wer rechnet denn mt sowas. Ich finds gut. Auch die Wahl von Dotchev und mit Hilße und Evseev wird das System noch variabler.

Der Erfolg würde diesem Vorgehen natürlich Recht geben - daher bleibt es abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt.

Dem kann man aber dennoch entgegen, weshalb man einen Bülow verpflichtet, wenn man den Ersatz intern hat mit Nadeau und Rieble. Dann wäre es für meinen Geschmack nämlich durchaus sinnvoller gewesen, auf den Bülow-Transfer zu verzichten und stattdessen die anderen Baustellen zu schließen. Die größte sehe ich nun mal auf der offensiven Außenbahn.

Ich geb dir Recht, dass die Flexibilität unserer Spieler ein Vorteil sein kann, jedoch halte ich es für vorteilhaft, wenn man Spieler auf ihrer Hauptposition einsetzen kann. Die Vorteile hat man u. a. bei Andrist und Hilßner deutlich sehen können. Auch Biankadi und Breier deuten an, dass sie eher für das Zentrum gemacht sind.

Es geht nämlich eindeutig Flexibilität verloren, wenn man gewisse Positionen nicht adäquat besetzen kann (s. letzte Saison). Daher ist es für mich im Nachgang nur schwer nachzuvollziehen, weshalb man die o. g. Transfers getätigt hat und somit das zentrale Mittelfeld aufbläht, wenn der Schuh an ganz anderen Stellen drückt. Ich möchte kein Pessimist sein, vielmehr ist es die schlechte Erfahrung aus der letzten Saison, die mir hier Bauchschmerzen bereitet. Meine Hoffnung war, dass man dieses Problem erkannt hat (Dotchev hat dies ja auch mehrfach thematisiert) - nur leider ist auf diesen Positionen wenig bis gar nichts passiert.

Versteht mich nicht falsch: Ich mag Bülow und auch Reinthaler könnte eine interessante Personalie sein. Nur finde ich es riskant, auf diese beiden zu setzen, wenn man so die offensiven Außenbahnen nicht füllt. Wir werden sehen, was in dieser Saison passiert - ein wenig Bauchschmerzen bereitet mir diese Personalsituation dennoch.


Puh, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, auf deinen Post zu reagieren.

Erst einmal sind 2 Spieltage gespielt, wir dürfen jetzt hier nicht nach dem Braunschweig-Spiel alles überbewerten und irgendetwas in unseren Spielern zu sehen.

Zum System: Ursprünglich wollten wir im 4-3-3 agieren, dieses System hat sich aber erst während der Vorbereitung kristallisiert, weil man eben gesehen hat, was das Spielermaterial hergibt. Gegen Cottbus waren wir im Zentrum zu offen. Wir haben auf die geplante Ausgangsformation, für welche man eigentlich jeden Spieler verpflichtete, zurückgegriffen.
Ich persönlich finde das 4-4-2 flach sehr gut und ist auch gestern völlig aufgegangen. Ich denke, es ist nur vorteilhaft, wenn man variabel mehrere Formationen beherrscht, dafür sollte man sich aber vorerst auf eine Formation festlegen. So etwas entpuppt sich erst im Laufe der Saison, also bleibt es hier die nächsten Spieltage abzuwarten.

Zu Breier: Ja, er ist im Sturm sicher noch besser aufgehoben, ist momentan dennoch der Beste auf dieser Position. Seine Chancen hatte er auch gestern und er hat sowohl defensiv als auch offensiv sehr gut gespielt.

Zu Biankadi: Ich verstehe nicht, wie man nach 2 Spieltagen deutlich sagen kann, dass er seine Stärken im Zentrum hat? Wie kommst du auf diese Behauptung? Weil er 2 Tore aus dem Zentrum vorbereitet hat? Ich fand genau das war gestern sein Vorteil. Er war linker Mittelfeldspieler und ist ab und zu in das Zentrum gerückt - er war unberechenbar und im Moment der Balleroberung bzw. Ballannahme ohne Gegenspieler und hat unverzüglich aufgedreht und Tempo aufgenommen. Wenn er von Grund auf im Zentrum spielt, hat er logischerweise einen Gegenspieler im Zentrum mehr am Hacken.

Bevor ich ihn richtig einschätze bezüglich einer möglichen Position, warte ich die folgenden Spieltage ab.

Den Aspekt der Flexibilität aller Spieler haben Dotchev und Thiele bei der Kaderplanung berücksichtigt, von daher kann man nicht sagen, dass man 9?! Spieler für das Zentrum hat. Im Übrigen ist Pepic auch nach außen gerückt nach der Amo-Einwechslung. Ich sehe diese Flexibilität eher als Stärke in der Breite als ein Kritikpunkt für die Kaderplanung. Es macht uns nicht so ausrechenbar. Zudem konnte sich die gestrige Bank sehen lassen.

Auf Außen könnte man offensiv theoretisch noch einen Spieler verpflichten, wenn mit Scherff als LV geplant wird, da hast du Recht - grundsätzlich sieht es aktuell in der Breite aber gut aus. Man könnte auch Soukou auf die Außen verschieben, kann immer einen Donkor bringen. Hilße ist bald wieder fit. Merv konnte dort gestern auch überzeugen. Ich denke, hier kommt es je nach Gegner darauf an, mit welcher taktischen Ausrichtung man in das jeweilige Spiel geht.

Zu Bülow: Hier sieht man wieder die Variabilität. Gestern war er der Leadertyp im Zentrum, der die Ruhe ausgestrahlt hat. Ich sehe nur sein Tempo als nachteilig, aber das ist gestern nicht so in die Gewichtung gefallen. Mit Rieble und Riedel hatten wir hinten eine Wand und im Zentrum davor die Wachposten der Wand.

Der Bülow-Transfer war vollkommen richtig und nicht unwichtig. Wir sind nicht genötigt unmittelbar auf die “Neulinge“ mit Reinthaler, Hilde oder Donkor zu setzen, die diese Liga einfach noch nicht kennen und erstmal ankommen sollten. Das ins kalte Wasser schmeißen-Prinzip klappt eben nicht immer.

Ich bin aktuell ganz froh wie es ist im Kader und warte gespannt die nächsten Spieltage ab!

LG

•     •     •

----------------------------Vercoutre----------------------------
---Guilbert----------Djiku-------Da Silva----Guerreiro---
---------------------Kanté--------------Feret-------------------
---Karamoh-----------------------------------------Lemar---
--------------Rodelin---------------------Niang---------------

Dieser Beitrag wurde zuletzt von PytanSilva am 04.08.2018 um 11:18 Uhr bearbeitet
Kaderanalyse |#2203
04.08.2018 - 11:44 Uhr
Zitat von PytanSilva
Zitat von Takt1kfuchs

Zitat von Sinti

Zitat von Takt1kfuchs

Die gute Stimmung möchte ich gar nicht trüben, aber die Startaufstellung gestern (obwohl sie Erfolg gebracht hat) hinterließ bei mir einige Fragezeichen bzw. lässt die Kaderplanung unglücklich erscheinen.

  • Bülow: Wurde offiziell als Ersatz für Hüsing verpflichtet und somit für die IV. Zwei Spiele sind rum und in keinem kam er auf der IV-Position zum Einsatz, sondern gestern im DM. Daher die Frage, warum man ihn verpflichtet und nicht andere Positionen abdeckt?
  • Formation: In Cottbus in der ersten Halbzeit umgestellt und gestern auch anders gestartet. In der Vorbereitung wurde auf ein 4-3-3 hingearbeitet, da das dementsprechend besser zu unserem Spielermaterial passen soll (was ich auch so sehe). Nun stellt man jedoch um auf ein 4-2-3-1 bzw. 4-4-2.
  • Spielermaterial: Aus den beiden vorigen Punkten ergibt sich die Frage nach der Kaderzusammenstellung. Agiert man nun wieder in einem 4-2-3-1 oder 4-4-2, spielt man wieder mit einem waschechten rechten und linken Mittelfeld - bisher mussten dort Biankadi und Breier aushelfen, obwohl offensichtlich ist, dass ihre Stärken im Zentrum liegen. Das ist gestern gut gegangen, aber ich habe die große Befürchtung, dass uns dies im Laufe der Saison noch auf die Füße fallen wird. Aktuell haben wir selbst mit dem verletzten Hilßner, Donkor und ggf. Scherff ca. 3 Spieler für die Außenbahn im Mittelfeld, während wir 8 Spieler für das zentrale Mittelfeld haben - wenn man Bülow noch hinzu nimmt, landet man gar bei 9. Was ist das Ziel dieser Zusammenstellung und warum verpflichtet man dann nicht noch Spieler für eben diese Außenbahnen?


Letzte Saison war das einer der großen Schwächen, dass wir die Außenbahnen nicht adäquat besetzen konnten. Warum geht man erneut dieses Risiko ein und tätigt zumindest zwei Verpflichtungen, die rein von der Position hinterfragt werden könnten (Reinthaler, Bülow)? Ich hoffe nur, dass wir das nicht wieder bereuen werden, aber das ist eine Frage, die sich Herr Thiele stellen lassen muss. Für mich besteht hier noch dringender Handlungsbedarf und die Hoffnung bleibt, dass da ein ähnlicher Coup wie mit Hilßner im letzten Jahr gelandet werden kann.


Ich hab leider nur Zeit und Infos um deine erste Frage zu beantworten. Hansa wollte keinen Spieler verpflichten der Hüsing ersetzt und dann auf der Bank sitzt, sondern jemand der dann auch noch das Zeug hat zu spielen. Als IV ist das unrealistisch. Daher auch ein Spieler der verdammt viele Spiele als DM gemacht hat. Wenn die IV eingespielt und sicher ist, kann man sicherlich auf einen 6er umstellen. So ist es sicherlich eine gute Lösung. Außerdem war immer einer der beiden auf der 8 anspielbar. Freu dich über die Flexibilität die wir haben. Wir haben nämlich so gute Kicker das die mehrere Positionen spielen können. Bin mir noch nicht sicher welche die feste Position eines Rieble, Scherff oder Biankadi wird. Da ist viel Potential in viele Richtungen und das sehe ich klar als Vorteil. Total unausrechenbar. Da bringt man einen LV in Cottbus und ist aufeinmal viel offensiver. Wer rechnet denn mt sowas. Ich finds gut. Auch die Wahl von Dotchev und mit Hilße und Evseev wird das System noch variabler.

Der Erfolg würde diesem Vorgehen natürlich Recht geben - daher bleibt es abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt.

Dem kann man aber dennoch entgegen, weshalb man einen Bülow verpflichtet, wenn man den Ersatz intern hat mit Nadeau und Rieble. Dann wäre es für meinen Geschmack nämlich durchaus sinnvoller gewesen, auf den Bülow-Transfer zu verzichten und stattdessen die anderen Baustellen zu schließen. Die größte sehe ich nun mal auf der offensiven Außenbahn.

Ich geb dir Recht, dass die Flexibilität unserer Spieler ein Vorteil sein kann, jedoch halte ich es für vorteilhaft, wenn man Spieler auf ihrer Hauptposition einsetzen kann. Die Vorteile hat man u. a. bei Andrist und Hilßner deutlich sehen können. Auch Biankadi und Breier deuten an, dass sie eher für das Zentrum gemacht sind.

Es geht nämlich eindeutig Flexibilität verloren, wenn man gewisse Positionen nicht adäquat besetzen kann (s. letzte Saison). Daher ist es für mich im Nachgang nur schwer nachzuvollziehen, weshalb man die o. g. Transfers getätigt hat und somit das zentrale Mittelfeld aufbläht, wenn der Schuh an ganz anderen Stellen drückt. Ich möchte kein Pessimist sein, vielmehr ist es die schlechte Erfahrung aus der letzten Saison, die mir hier Bauchschmerzen bereitet. Meine Hoffnung war, dass man dieses Problem erkannt hat (Dotchev hat dies ja auch mehrfach thematisiert) - nur leider ist auf diesen Positionen wenig bis gar nichts passiert.

Versteht mich nicht falsch: Ich mag Bülow und auch Reinthaler könnte eine interessante Personalie sein. Nur finde ich es riskant, auf diese beiden zu setzen, wenn man so die offensiven Außenbahnen nicht füllt. Wir werden sehen, was in dieser Saison passiert - ein wenig Bauchschmerzen bereitet mir diese Personalsituation dennoch.


Puh, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, auf deinen Post zu reagieren.

Erst einmal sind 2 Spieltage gespielt, wir dürfen jetzt hier nicht nach dem Braunschweig-Spiel alles überbewerten und irgendetwas in unseren Spielern zu sehen.

Zum System: Ursprünglich wollten wir im 4-3-3 agieren, dieses System hat sich aber erst während der Vorbereitung kristallisiert, weil man eben gesehen hat, was das Spielermaterial hergibt. Gegen Cottbus waren wir im Zentrum zu offen. Wir haben auf die geplante Ausgangsformation, für welche man eigentlich jeden Spieler verpflichtete, zurückgegriffen.
Ich persönlich finde das 4-4-2 flach sehr gut und ist auch gestern völlig aufgegangen. Ich denke, es ist nur vorteilhaft, wenn man variabel mehrere Formationen beherrscht, dafür sollte man sich aber vorerst auf eine Formation festlegen. So etwas entpuppt sich erst im Laufe der Saison, also bleibt es hier die nächsten Spieltage abzuwarten.

Zu Breier: Ja, er ist im Sturm sicher noch besser aufgehoben, ist momentan dennoch der Beste auf dieser Position. Seine Chancen hatte er auch gestern und er hat sowohl defensiv als auch offensiv sehr gut gespielt.

Zu Biankadi: Ich verstehe nicht, wie man nach 2 Spieltagen deutlich sagen kann, dass er seine Stärken im Zentrum hat? Wie kommst du auf diese Behauptung? Weil er 2 Tore aus dem Zentrum vorbereitet hat? Ich fand genau das war gestern sein Vorteil. Er war linker Mittelfeldspieler und ist ab und zu in das Zentrum gerückt - er war unberechenbar und im Moment der Balleroberung bzw. Ballannahme ohne Gegenspieler und hat unverzüglich aufgedreht und Tempo aufgenommen. Wenn er von Grund auf im Zentrum spielt, hat er logischerweise einen Gegenspieler im Zentrum mehr am Hacken.

Bevor ich ihn richtig einschätze bezüglich einer möglichen Position, warte ich die folgenden Spieltage ab.

Den Aspekt der Flexibilität aller Spieler haben Dotchev und Thiele bei der Kaderplanung berücksichtigt, von daher kann man nicht sagen, dass man 9?! Spieler für das Zentrum hat. Im Übrigen ist Pepic auch nach außen gerückt nach der Amo-Einwechslung. Ich sehe diese Flexibilität eher als Stärke in der Breite als ein Kritikpunkt für die Kaderplanung. Es macht uns nicht so ausrechenbar. Zudem konnte sich die gestrige Bank sehen lassen.

Auf Außen könnte man offensiv theoretisch noch einen Spieler verpflichten, wenn mit Scherff als LV geplant wird, da hast du Recht - grundsätzlich sieht es aktuell in der Breite aber gut aus. Man könnte auch Soukou auf die Außen verschieben, kann immer einen Donkor bringen. Hilße ist bald wieder fit. Merv konnte dort gestern auch überzeugen. Ich denke, hier kommt es je nach Gegner darauf an, mit welcher taktischen Ausrichtung man in das jeweilige Spiel geht.

Zu Bülow: Hier sieht man wieder die Variabilität. Gestern war er der Leadertyp im Zentrum, der die Ruhe ausgestrahlt hat. Ich sehe nur sein Tempo als nachteilig, aber das ist gestern nicht so in die Gewichtung gefallen. Mit Rieble und Riedel hatten wir hinten eine Wand und im Zentrum davor die Wachposten der Wand.

Der Bülow-Transfer war vollkommen richtig und nicht unwichtig. Wir sind nicht genötigt unmittelbar auf die “Neulinge“ mit Reinthaler, Hilde oder Donkor zu setzen, die diese Liga einfach noch nicht kennen und erstmal ankommen sollten. Das ins kalte Wasser schmeißen-Prinzip klappt eben nicht immer.

Ich bin aktuell ganz froh wie es ist im Kader und warte gespannt die nächsten Spieltage ab!

LG

Ich bin weit davon entfernt, ein abschließendes Urteil über den Kader zu fällen. Nur behalte ich es mir vor, auch nach guten Spielen einen kritischen Blick beizubehalten.

Keinesfalls habe ich etwas gegen die Spieler und denke, dass wir an Qualität gegenüber letzter Saison gewonnen haben. Dennoch war im letzten Jahr augenscheinlich, dass wir auf den Außenbahnen Bedarf haben an mehr Quantität und v. a. Qualität.
Das darf man im Thread Kaderanalyse doch sicher einmal ansprechen.

Bezüglich Biankadi kann ich dir nur sagen, dass ich ihn auch im letzten Jahr schon häufiger habe spielen sehen und er seine besten Spiele im Zentrum gemacht hat, was bei seinen Fähigkeiten auch nicht ganz überrascht.

Meine Analyse sollte den Kader daher nicht schlecht reden, sondern lediglich als Ergebnis haben, dass wir - bei doch häufiger gespieltem 4-2-3-1 oder 4-4-2 - noch absolut Bedarf an gelernten Außenbahnspielern haben. Diese Anmerkung beruht auf der Erfahrung der letzten Saison und ich würde gerne sehen, dass man aus Fehlern lernt. Ja, es kann gut gehen mit dem jetzigen Kader, aber genauso kann es nach hinten losgehen. Ich prophezeie nichts, halte dies aber für einen der wenigen Punkte, die man noch angehen könnte.

Ob es sich im Saisonverlauf tatsächlich als Achillesferse entpuppt, wird man sehen - mir wäre nur deutlich wohler, wenn man hier noch mal reagiert und sich somit noch flexibler aufstellt, indem man noch einen hochwertigen offensiven Außen verpflichtet, um Breier und Biankadi auf ihren Optimalpositionen einsetzen zu können.
Kaderanalyse |#2204
04.08.2018 - 12:24 Uhr
Zitat von PytanSilva

Puh, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, auf deinen Post zu reagieren.

Erst einmal sind 2 Spieltage gespielt, wir dürfen jetzt hier nicht nach dem Braunschweig-Spiel alles überbewerten und irgendetwas in unseren Spielern zu sehen.

Zum System: Ursprünglich wollten wir im 4-3-3 agieren, dieses System hat sich aber erst während der Vorbereitung kristallisiert, weil man eben gesehen hat, was das Spielermaterial hergibt. Gegen Cottbus waren wir im Zentrum zu offen. Wir haben auf die geplante Ausgangsformation, für welche man eigentlich jeden Spieler verpflichtete, zurückgegriffen.
Ich persönlich finde das 4-4-2 flach sehr gut und ist auch gestern völlig aufgegangen. Ich denke, es ist nur vorteilhaft, wenn man variabel mehrere Formationen beherrscht, dafür sollte man sich aber vorerst auf eine Formation festlegen. So etwas entpuppt sich erst im Laufe der Saison, also bleibt es hier die nächsten Spieltage abzuwarten.

Zu Breier: Ja, er ist im Sturm sicher noch besser aufgehoben, ist momentan dennoch der Beste auf dieser Position. Seine Chancen hatte er auch gestern und er hat sowohl defensiv als auch offensiv sehr gut gespielt.

Zu Biankadi: Ich verstehe nicht, wie man nach 2 Spieltagen deutlich sagen kann, dass er seine Stärken im Zentrum hat? Wie kommst du auf diese Behauptung? Weil er 2 Tore aus dem Zentrum vorbereitet hat? Ich fand genau das war gestern sein Vorteil. Er war linker Mittelfeldspieler und ist ab und zu in das Zentrum gerückt - er war unberechenbar und im Moment der Balleroberung bzw. Ballannahme ohne Gegenspieler und hat unverzüglich aufgedreht und Tempo aufgenommen. Wenn er von Grund auf im Zentrum spielt, hat er logischerweise einen Gegenspieler im Zentrum mehr am Hacken.

Bevor ich ihn richtig einschätze bezüglich einer möglichen Position, warte ich die folgenden Spieltage ab.

Den Aspekt der Flexibilität aller Spieler haben Dotchev und Thiele bei der Kaderplanung berücksichtigt, von daher kann man nicht sagen, dass man 9?! Spieler für das Zentrum hat. Im Übrigen ist Pepic auch nach außen gerückt nach der Amo-Einwechslung. Ich sehe diese Flexibilität eher als Stärke in der Breite als ein Kritikpunkt für die Kaderplanung. Es macht uns nicht so ausrechenbar. Zudem konnte sich die gestrige Bank sehen lassen.

Auf Außen könnte man offensiv theoretisch noch einen Spieler verpflichten, wenn mit Scherff als LV geplant wird, da hast du Recht - grundsätzlich sieht es aktuell in der Breite aber gut aus. Man könnte auch Soukou auf die Außen verschieben, kann immer einen Donkor bringen. Hilße ist bald wieder fit. Merv konnte dort gestern auch überzeugen. Ich denke, hier kommt es je nach Gegner darauf an, mit welcher taktischen Ausrichtung man in das jeweilige Spiel geht.

Zu Bülow: Hier sieht man wieder die Variabilität. Gestern war er der Leadertyp im Zentrum, der die Ruhe ausgestrahlt hat. Ich sehe nur sein Tempo als nachteilig, aber das ist gestern nicht so in die Gewichtung gefallen. Mit Rieble und Riedel hatten wir hinten eine Wand und im Zentrum davor die Wachposten der Wand.

Der Bülow-Transfer war vollkommen richtig und nicht unwichtig. Wir sind nicht genötigt unmittelbar auf die “Neulinge“ mit Reinthaler, Hilde oder Donkor zu setzen, die diese Liga einfach noch nicht kennen und erstmal ankommen sollten. Das ins kalte Wasser schmeißen-Prinzip klappt eben nicht immer.

Ich bin aktuell ganz froh wie es ist im Kader und warte gespannt die nächsten Spieltage ab!

LG


Eine sehr treffende Einschätzung. Ganze zwei Spieltage lassendoch kaum bis keine Rückschlüsse zu.

Bülow in seiner gestrigen Verfassung ist eine klare Verstärkung und nimmt Druck von den talentierten Youngstern, so dass diese herangeführt werden können.

In der Offensive sehe ich weiterhin Bedarf, such um hier eine gesunde Rotation zu ermöglichen. Aus meiner Sicht macht hier aber auch nur ein Allrounder Sinn (idealerweise ein Linksfuß, der links sowie im ZOM oder auch als hängende Spitze spielen kann), damit es auch perspektivisch passt. Wie schon im Wunschspielerthread geschrieben, meine ich Spieler vom Typus wie Bähre oder Okan Aydin.
Kaderanalyse |#2205
04.08.2018 - 19:18 Uhr
In Cottbus liegen wir abgeschlagen 0:2 hinten und haben kaum Offensive Alternativen auf der Bank. Keine 5 Tage später führen wir völlig verdient mit 2:0 und Williams oder Donkor sitzen Beschäftigungslos auf der Bank. Willi spielt heute bei der zweiten und trifft gleich mal. So schnell kann sich die Konkurrenzsituation wandeln. Berger mit einer starken Vorbereitung hat noch gar nicht gespielt.

•     •     •

„Sit intra te concordia et publica felicitas“
Kaderanalyse |#2206
04.08.2018 - 19:45 Uhr
Zitat von HROyal
In Cottbus liegen wir abgeschlagen 0:2 hinten und haben kaum Offensive Alternativen auf der Bank. Keine 5 Tage später führen wir völlig verdient mit 2:0 und Williams oder Donkor sitzen Beschäftigungslos auf der Bank. Willi spielt heute bei der zweiten und trifft gleich mal. So schnell kann sich die Konkurrenzsituation wandeln. Berger mit einer starken Vorbereitung hat noch gar nicht gespielt.


Ich hätte zwar die Mannschaft bzw. Spieler nicht so in Frage gestellt, ertappe mich aber dabei, das Team vielleicht unterschätzt zu haben. Gestern vor dem Spiel hatte ich echt Bange. Nach dem Spiel hätte ich diese Rostocker gern noch einmal in Cottbus auf dem Platz gesehen...

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---Karamoh-----------------------------------------Lemar---
--------------Rodelin---------------------Niang---------------
Kaderanalyse |#2207
25.08.2018 - 15:42 Uhr
Zitat von Takt1kfuchs
Die gute Stimmung möchte ich gar nicht trüben, aber die Startaufstellung gestern (obwohl sie Erfolg gebracht hat) hinterließ bei mir einige Fragezeichen bzw. lässt die Kaderplanung unglücklich erscheinen.

  • Bülow: Wurde offiziell als Ersatz für Hüsing verpflichtet und somit für die IV. Zwei Spiele sind rum und in keinem kam er auf der IV-Position zum Einsatz, sondern gestern im DM. Daher die Frage, warum man ihn verpflichtet und nicht andere Positionen abdeckt?
  • Formation: In Cottbus in der ersten Halbzeit umgestellt und gestern auch anders gestartet. In der Vorbereitung wurde auf ein 4-3-3 hingearbeitet, da das dementsprechend besser zu unserem Spielermaterial passen soll (was ich auch so sehe). Nun stellt man jedoch um auf ein 4-2-3-1 bzw. 4-4-2.
  • Spielermaterial: Aus den beiden vorigen Punkten ergibt sich die Frage nach der Kaderzusammenstellung. Agiert man nun wieder in einem 4-2-3-1 oder 4-4-2, spielt man wieder mit einem waschechten rechten und linken Mittelfeld - bisher mussten dort Biankadi und Breier aushelfen, obwohl offensichtlich ist, dass ihre Stärken im Zentrum liegen. Das ist gestern gut gegangen, aber ich habe die große Befürchtung, dass uns dies im Laufe der Saison noch auf die Füße fallen wird. Aktuell haben wir selbst mit dem verletzten Hilßner, Donkor und ggf. Scherff ca. 3 Spieler für die Außenbahn im Mittelfeld, während wir 8 Spieler für das zentrale Mittelfeld haben - wenn man Bülow noch hinzu nimmt, landet man gar bei 9. Was ist das Ziel dieser Zusammenstellung und warum verpflichtet man dann nicht noch Spieler für eben diese Außenbahnen?


Letzte Saison war das einer der großen Schwächen, dass wir die Außenbahnen nicht adäquat besetzen konnten. Warum geht man erneut dieses Risiko ein und tätigt zumindest zwei Verpflichtungen, die rein von der Position hinterfragt werden könnten (Reinthaler, Bülow)? Ich hoffe nur, dass wir das nicht wieder bereuen werden, aber das ist eine Frage, die sich Herr Thiele stellen lassen muss. Für mich besteht hier noch dringender Handlungsbedarf und die Hoffnung bleibt, dass da ein ähnlicher Coup wie mit Hilßner im letzten Jahr gelandet werden kann.


Ich möchte hier einmal einen Beitrag von mir von nach dem Braunschweig-Spiel zurückholen. Damals erntete ich viel Unverständnis (womöglich aufgrund des erfolgreichen Spiels zuvor).

Für meinen Geschmack muss man die Kaderzusammenstellung eindeutig hinterfragen. Für die Zentrale haben wir mehr als genügend Spieler und haben hier mit Reinthaler und Bülow noch zwei Spieler verpflichtet, obwohl nicht nur im letzten Jahr, sondern auch in dieser Saison deutlich wurde, dass wir nur einen (zur Zeit verletzten) offensiven Außen haben, der den eigenen Ansprüchen genügt. In der Defensive hat man auf der Außenbahn nach dem Abgang von Holthaus gar nicht reagiert.

Wenn man wie Thiele sagt nicht mehr aktiv werden möchte, sehe ich genau das als unsere Achillesferse, welche uns über die gesamte Saison begleiten wird. Wenn Spieler wie Breier, Biankadi, Soukou und Wannenwetsch mal wieder auf die Außenbahn ausweichen müssen, obwohl ihre Stärken im Zentrum liegen, darf man sich nicht wundern.
Kaderanalyse |#2208
25.08.2018 - 16:01 Uhr
Zitat von Takt1kfuchs
Zitat von Takt1kfuchs

Die gute Stimmung möchte ich gar nicht trüben, aber die Startaufstellung gestern (obwohl sie Erfolg gebracht hat) hinterließ bei mir einige Fragezeichen bzw. lässt die Kaderplanung unglücklich erscheinen.

  • Bülow: Wurde offiziell als Ersatz für Hüsing verpflichtet und somit für die IV. Zwei Spiele sind rum und in keinem kam er auf der IV-Position zum Einsatz, sondern gestern im DM. Daher die Frage, warum man ihn verpflichtet und nicht andere Positionen abdeckt?
  • Formation: In Cottbus in der ersten Halbzeit umgestellt und gestern auch anders gestartet. In der Vorbereitung wurde auf ein 4-3-3 hingearbeitet, da das dementsprechend besser zu unserem Spielermaterial passen soll (was ich auch so sehe). Nun stellt man jedoch um auf ein 4-2-3-1 bzw. 4-4-2.
  • Spielermaterial: Aus den beiden vorigen Punkten ergibt sich die Frage nach der Kaderzusammenstellung. Agiert man nun wieder in einem 4-2-3-1 oder 4-4-2, spielt man wieder mit einem waschechten rechten und linken Mittelfeld - bisher mussten dort Biankadi und Breier aushelfen, obwohl offensichtlich ist, dass ihre Stärken im Zentrum liegen. Das ist gestern gut gegangen, aber ich habe die große Befürchtung, dass uns dies im Laufe der Saison noch auf die Füße fallen wird. Aktuell haben wir selbst mit dem verletzten Hilßner, Donkor und ggf. Scherff ca. 3 Spieler für die Außenbahn im Mittelfeld, während wir 8 Spieler für das zentrale Mittelfeld haben - wenn man Bülow noch hinzu nimmt, landet man gar bei 9. Was ist das Ziel dieser Zusammenstellung und warum verpflichtet man dann nicht noch Spieler für eben diese Außenbahnen?


Letzte Saison war das einer der großen Schwächen, dass wir die Außenbahnen nicht adäquat besetzen konnten. Warum geht man erneut dieses Risiko ein und tätigt zumindest zwei Verpflichtungen, die rein von der Position hinterfragt werden könnten (Reinthaler, Bülow)? Ich hoffe nur, dass wir das nicht wieder bereuen werden, aber das ist eine Frage, die sich Herr Thiele stellen lassen muss. Für mich besteht hier noch dringender Handlungsbedarf und die Hoffnung bleibt, dass da ein ähnlicher Coup wie mit Hilßner im letzten Jahr gelandet werden kann.


Ich möchte hier einmal einen Beitrag von mir von nach dem Braunschweig-Spiel zurückholen. Damals erntete ich viel Unverständnis (womöglich aufgrund des erfolgreichen Spiels zuvor).

Für meinen Geschmack muss man die Kaderzusammenstellung eindeutig hinterfragen. Für die Zentrale haben wir mehr als genügend Spieler und haben hier mit Reinthaler und Bülow noch zwei Spieler verpflichtet, obwohl nicht nur im letzten Jahr, sondern auch in dieser Saison deutlich wurde, dass wir nur einen (zur Zeit verletzten) offensiven Außen haben, der den eigenen Ansprüchen genügt. In der Defensive hat man auf der Außenbahn nach dem Abgang von Holthaus gar nicht reagiert.

Wenn man wie Thiele sagt nicht mehr aktiv werden möchte, sehe ich genau das als unsere Achillesferse, welche uns über die gesamte Saison begleiten wird. Wenn Spieler wie Breier, Biankadi, Soukou und Wannenwetsch mal wieder auf die Außenbahn ausweichen müssen, obwohl ihre Stärken im Zentrum liegen, darf man sich nicht wundern.



So ist es. Hilßner ist der einzig brauchbare Außenbahnspieler, und der war langwierig verletzt. Auch, wenn die Pläne vor der Saison anders aussahen, war es blauäugig, nicht auch für den Fall, dass 4-3-3 schiefgeht, entsprechende Spieler zu verpflichten. Jetzt ist man fast schon gefangener der eigenen Transferpolitik.
Kaderanalyse |#2209
25.08.2018 - 16:43 Uhr
Wenn man mal ehrlich ist, muss man sagen, dass wir für 4-3-3 nicht den Kader haben. Dazu brauche ich Außenbahnspieler die schnell, lautstark sind sind dazu 1 vs 1 Situationen auflösen können. Da sehe ich bei uns nur Hillßner. Und der ist verletzt und wird noch brauchen. Unser Kader gibt aktuell eigentlich nur 4-4-2 mir Raute her.

•     •     •

Mitglied des FC Hansa Rostock
Kaderanalyse |#2210
25.08.2018 - 16:47 Uhr
Warum denn nicht Bouziane noch eine Chance geben? Er ist eben noch da und man wird ihn anscheinend nicht los. Immerhin ist er auch gelernter Außenbahnspieler und schlechter als die aktuellen wird er es auch nicht machen können
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