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Fankultur in Köln

15.03.2012 - 23:46 Uhr
Fankultur in Köln |#401
07.05.2012 - 10:27 Uhr
Zitat von lutz0607:
Das Einzige was für mich geil war diesen Samstag war die Reaktion der echten Fans. Das lässt mich positiv in die Zukunft blicken und hoffen, dass wir die Idio-ten aus unseren Reihen entfernen können! Vielleicht wär es wirklich gut, wenn wir mal ein Geisterspiel machen müssten, damit der Druck von den echten Fans auf die Vollpfosten noch größer wird!

http://www.youtube.com/watch?v=j5iHiTcGeMs&feature=related


Geisterspiel schadet dem Verein massiv, nicht nur was das Finanzielle an geht sondern es baut bei den Sponsoren und Supportern auch einiges an Druck auf. Besonders der Verband der Kleinsponsoren ist damals in Frankfurt völlig amok gelaufen als bekannt wurde das es gegen St. Pauli ein Geisterspiel geben soll.

Und die Ultras scheren sich einen Sch.eissdreck um Druck oder ähnliches. Zumindest ist das hier in Frankfurt so. Da hilft nur personalisierte Karten und generelle Transparenz gepaart mit lebenslangen Stadionverboten ( wenn es glasklar ist das die Person randaliert hat oder gezündelt hat ).

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"Wir lieben es wenn Menschen ihre Meinung frisch heraus sagen - vorausgesetzt sie denken wie wir."

"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen."

Mark Twain

„Fussball ist Glückssache, Leichtathletik ist Maloche und Tennis ist Handwerk. Tischtennis jedoch, das ist Kunst.”

Heiner Geißler Minister a.D.
Fankultur in Köln |#402
07.05.2012 - 10:34 Uhr
Zitat von Klattius:
Zitat von Jontxu:
Außerdem waren diese Aktionen gestern lange nicht so krass wie in Berlin oder Frankfurt..


Das lag aber auch nur an der schnellen, gut organisierten Reaktion der Polizei. Die hatten das sehr gut im Griff, sonst wäre vielleicht Schlimmeres passiert. Daumen hoch dafür.



Da muss man ganz klar der Polizei ein Kompliment machen, die haben sofort massiv auf die ersten Deppen reagiert die da über den Zaun gehüpft sind, und zwar aus der Ecke zur Fankurve hin. Die Organisation der Einsatzkräfte war an diesem Tag sehr geordnet und blitzschnell.

In Frankfurt war das damals völlig Schlaftablettenmäßig, bis die Polizei sich da geordnet hatte und dann den Pöbel vom Platz geknüppelt hatte sind Minuten vergangen, wenn die Hools damals dem Lukas Podolski da böses gewollt hätten dann wärs schlimm ausgegangen. Da hatte die Polizei definitiv nicht ihren besten Tag. Und das obwohl das bereits zur Beginn der zweiten Halbzeit absehbar war.

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"Wir lieben es wenn Menschen ihre Meinung frisch heraus sagen - vorausgesetzt sie denken wie wir."

"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen."

Mark Twain

„Fussball ist Glückssache, Leichtathletik ist Maloche und Tennis ist Handwerk. Tischtennis jedoch, das ist Kunst.”

Heiner Geißler Minister a.D.
Fankultur in Köln |#403
07.05.2012 - 10:34 Uhr
Trotz der teilweise positiven Reaktionen der Mehrzahl der Fans bin ich übrigens für eine sehr harte Bestrafung seitens des DFB.
Und zwar in Form von Punktabzügen und Spielen mit begrenzter Zuschauerzahl. Warum? Weil m.E. eines der größten Probleme dieser Bewegung der Zuspruch (oder auch nur die fehlende klare Ablehnung) von denen ist, die nicht direkt beteiligt sind, aber so etwas "cool" finden. Dass den Verein eine 40.000 Euro Geldstrafe schmerzt, hat man schnell vergessen.

Aber die "coole" Aktion, die uns 6 Punkte minus eingebracht hat, die vergisst man nicht so schnell. Dass damit Unschuldige mitbestraft werden, ist zwar schade, aber eben auch genau der Weg diese Leute komplett abzusondern. Erst dann kapiert auch der Letzte, der nicht direkt dazugehört, dass es alles andere als cool ist und das es wichtig ist, sich diesen Leuten zur Wehr zu setzen und sie nicht auch noch zu decken. Wenn ich weiß, dass das, was die kleine Gruppe in meiner Nähe im Block gerade vorhat, meinem Verein weitere Punkte kosten kann, gehe ich aber ganz fix zu Ordnern/Polizisten und zeige das an. Je kleiner die Gruppen werden und je größer und lauter der Mob, der aktiv dagegen ist, desto schneller bekommt man dies in den Griff. Denn wenn ich alleine gegen eine Gruppe von 30 Leuten vorgehen soll, habe ich zurecht nicht den Mut, mich dagegen zur Wehr zu setzen. Sobald ich aber weiß, dass WIR in der großen Überzahl sind, ist es ganz fix diese kleine Gruppe, die da nichts mehr zu sagen hat.

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There´s always money in the banana stand!
Fankultur in Köln |#404
07.05.2012 - 14:38 Uhr
Zitat von Klattius:
Trotz der teilweise positiven Reaktionen der Mehrzahl der Fans bin ich übrigens für eine sehr harte Bestrafung seitens des DFB.
Und zwar in Form von Punktabzügen und Spielen mit begrenzter Zuschauerzahl. Warum? Weil m.E. eines der größten Probleme dieser Bewegung der Zuspruch (oder auch nur die fehlende klare Ablehnung) von denen ist, die nicht direkt beteiligt sind, aber so etwas "cool" finden. Dass den Verein eine 40.000 Euro Geldstrafe schmerzt, hat man schnell vergessen.

Aber die "coole" Aktion, die uns 6 Punkte minus eingebracht hat, die vergisst man nicht so schnell. Dass damit Unschuldige mitbestraft werden, ist zwar schade, aber eben auch genau der Weg diese Leute komplett abzusondern. Erst dann kapiert auch der Letzte, der nicht direkt dazugehört, dass es alles andere als cool ist und das es wichtig ist, sich diesen Leuten zur Wehr zu setzen und sie nicht auch noch zu decken. Wenn ich weiß, dass das, was die kleine Gruppe in meiner Nähe im Block gerade vorhat, meinem Verein weitere Punkte kosten kann, gehe ich aber ganz fix zu Ordnern/Polizisten und zeige das an. Je kleiner die Gruppen werden und je größer und lauter der Mob, der aktiv dagegen ist, desto schneller bekommt man dies in den Griff. Denn wenn ich alleine gegen eine Gruppe von 30 Leuten vorgehen soll, habe ich zurecht nicht den Mut, mich dagegen zur Wehr zu setzen. Sobald ich aber weiß, dass WIR in der großen Überzahl sind, ist es ganz fix diese kleine Gruppe, die da nichts mehr zu sagen hat.



Einerseits hast Du absolut recht. Allerdings befürchte ich, dass es einigen der Kollegen relativ egal ist, wie der FC am Ende dasteht. Wer Randalieren will wird zwangsläufig randalieren, egal ob das Geld oder Punkte kostet. (wenn man mal überlegt, wieviel Strafen der FC in den letzten Jahren wegen solcher Aktionen zahlen musste, könnte man davon sicher schon die ablöse für nen ordentlichen Spieler bezahlen)

Abgesehen davon brüstet sich der wahre Ultra doch mit uneingeschränktem Support, unabhängig von der Ligazugehörigkeit... Das einzige, was ihn stören könnte, ist der Umstand, dass man sein Feuerwerk dann nicht mehr im nationalen Fernsehn bewundern kann... :rolleyes
Fankultur in Köln |#405
07.05.2012 - 14:45 Uhr
Da stimme ich Diggidy zu.

Dem "harten Kern" dieser Krawallmacher nehme ich nicht ab, dass Sie irgendein Interesse am Effzeh oder an Fußball generell haben. MMn geht es denen darum sich selbst als "Ultras" zu feiern, sich mit anderen "Firmen" (Wenn man das so nennt) zu messen und Beachtung in Ihrer Umwelt zu finden.

Die freuen sich wahrscheinlich sogar wenn es Punktabzüge und ähnliches gibt, denn dann haben Sie ja wieder eine Vorlage und einen Grund um Stunk zu machen, feine Spruchbänder zu malen, die Ungerechtigkeit des DFB anzuprangern und die Legalisierung von Pyrotechnik zu fordern.

Wenn diesen Typen der Verein wichtig wäre, dann gebe ich Klattius recht, dann würden sie vielleicht so etwas draus lernen. Das glaube ich aber ganz einfach nicht.

Deswegen ist der einzig richtige Weg für mich, die Täter zu ermitteln und zu versuchen Schadensersatz zu fordern, die Strafen und Mindereinnahmen von den Tätern einzufordern. Diese werden die sowieso nicht bezahlen können, es bleibt sowieso am FC hängen, aber nichtsdestotrotz ist es notwendig jeden einzelnen Täter anzugehen, gerichtlich, strafrechtlich, zivilrechtlich, mit allen Mitteln. Ist für mich die einzige Chance den Jungs den Spaß am Krawall zu verderben.

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Timo Horn: "...und dann fällt das Tor durch eine tolle Einzelaktion von Daniel Halfar und Marcel Risse."
Fankultur in Köln |#406
07.05.2012 - 15:29 Uhr
Zitat von Diggidy:
Einerseits hast Du absolut recht. Allerdings befürchte ich, dass es einigen der Kollegen relativ egal ist, wie der FC am Ende dasteht. Wer Randalieren will wird zwangsläufig randalieren, egal ob das Geld oder Punkte kostet. (wenn man mal überlegt, wieviel Strafen der FC in den letzten Jahren wegen solcher Aktionen zahlen musste, könnte man davon sicher schon die ablöse für nen ordentlichen Spieler bezahlen)


Ich erwart dadurch um Himmels Willen kein Umdenken bei den aktiven Störenfrieden - dass es denen nicht um Fußball geht, haben Sie längst und mehrfach bestätigt.

Es geht um die Grauzone. Es geht darum, dass diesen kleinen Gruppe von Störenfrieden klargemacht wird, dass sie in der deutlichen Unterzahl sind und es außerhalb keine Sympathisanten für deren Taten gibt, sondern im Gegenteil 49000 normale Menschen im Müngersdorfer sich klar gegen diesen Müll positionieren und diese kleinen Gruppen spüren lassen, wer im Stadion das Sagen hat. So weit ist es aber noch nicht. Auch wenn die Reaktion vieler in der Südkurve am Samstag positiv war, braucht es ein noch klareres Zeichen. Und ich denke eben, dass ein Punktabzug auch dem Letzten, der nicht direkt zu diesen Leuten gehört, klar macht: Das ist nicht richtig, das kann ich nicht unterstützen und auch nicht dulden - das macht den Verein kaputt.

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There´s always money in the banana stand!
Fankultur in Köln |#407
07.05.2012 - 15:51 Uhr
Hier muss im Vorfeld schon mehr gemacht werden, beim Sicherheitsdienst Angefangen, den was sich da alles Ordner schimpft sind teilweise selbst die größten Chaoten, ich möchte nicht wissen wieviel Pyrotechnik über den Ordnungsdienst ins Stadion kommt.
Fankultur in Köln |#408
07.05.2012 - 15:51 Uhr
Ich bin auch für eine harte Bestrafung des Fc von seiten des DFB, allerdings wünsche ich mir noch viel mehr eine harte Bestrafung vom Verein gegen diese sogenannten Fans.
Ich bin es einfach nur noch leid, dass eine kleine Gruppe, die von sich meint die Stimme der Fans zu sein, diesen Verein in Mitleidenschaft zieht durch ihr egoistisches und selbstherrliches Verhalten.
Außerdem kann man nicht tolerieren, dass sie nur noch mit negativen, oftmals sehr gefährlichen Verhalten gegenüber dem "normalen Fan" auftreten. Hoffentlich gibt es endlich mal den berüchtigten Effekt der Selbstreinigung durch den Verein und noch viel wichtiger durch den normalen Fan, der dieses Fehlverhalten nicht mehr schweigsam duldet.
Auf diese momentane Fankultur der Ultras kann ich gern verzichten.

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Fußball ist wie eine Frikadelle - da ist alles drin.
Fankultur in Köln |#409
07.05.2012 - 16:39 Uhr
Die Leute die Rauchbomben oder andere pyrotechnische Materialien ins Stadion bringen sind keine FC-Fans, wie glaube ich alle hier denken. Aber es gibt doch noch andere Personen in diesen Blöcken, warum helfen diese nicht dem FC. Was der FC in einer Saison an Strafen zahlt, könnte man sicherlich schon einen durchschnittlichen Spieler von finanzieren :grrr .

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MfG Neutraler

Träume sind hoch, am Ende freuen wir uns auf den Klassenerhalt.
Fankultur in Köln |#410
07.05.2012 - 16:44 Uhr
Was ich mir von euch Kölnfans wünschen würde wäre mehr Reaktionen die zeigen das ihr die Chaoten nicht wollt/ ihre Meinung nicht teilt. In Zeiten von Fanforen und Internet alles kein Problem. Simple Blätter mit "Gute Besserung Kaldec" oder "Gegen Busattacken." würden für meinen Geschmak reichen wenn ne große Masse machen würde.

Einfach damit man mal merkt das viele Fans es nicht gut finden was dort passiert.

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Lieber mit einem Totti, Maldini oder Gerrard untergehen als mit C. Ronaldo die CL gewinnen!
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