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Fankultur in Bielefeld

30.10.2007 - 13:20 Uhr
Fankultur in Bielefeld |#861
18.09.2022 - 13:18 Uhr
Moin. Eine wie ich finde gute und reflektierende Diskussion hier grad zum Thema "Fankultur". stark

Ich habe jetzt bewusst das Wort Fankultur gewählt, weil es aus meiner Sicht auch so eine Art "Im Spiegel der Zeit" beinhaltet. Ich gehöre ja nun auch zur Generation "Grufti" und habe noch die uralten Zeiten mit Spielen auf der wohl noch älteren Holz/Stahlrohrkonstruktion auf die "jeweils bei Bedarf" durchaus mal 3-4tausend zuschauer mehr (kam mir so vor) durften. Meinen Respekt an die damaligen Statiker - und vermutlich an die städtische Baubehörde welche das geduldet hatte.grins

Bin dann nach deren Sperrung/Abriss nicht auf Block 5 sondern Block 6 auf der neuen überdachten Stehplatztribühne Ost gewechselt. Schon aus dem Grunde mir mal Spiele aus eher zentraler Perspektive ansehen zu können. Und möchte hier gerne erwähnen, dass es schnell zu einer Symbiose beider Blöcke kam die sich häufig gegenseitig inspiriert hat. Während ich heute mehr und mehr das Gefühl habe (bin mittlerweile eher ein Kind von O2), all das ist uns verloren gegangen.
Nur fängt das ja leider bereits im Verhalten untereinander auf der Süd an. Das ist mir bereits vor Corona aufgefallen, als ich mir das ein oder andere Spiel doch mal wieder auf der Süd gegönnt hatte. Egal ob rechts oder links neben den Kollegen im Zentrum. Ich hatte immer so das Gefühl, situatives Gespür für die Hilfe der Mannschaft wenn benötigt, was angestimmt wurde ist von jenem Mittelblock als für sie eher als"missionsstörend" empfunden worden.
Wie gesagt meine subjektive Meinung.
Aber für mich ist es ein absolutes NoGo was da grad so passiert. Okee, nicht nur da aber dort ist es mir ganz besonders deutlich aufgefallen. Stichwort im Sinne das Großen Ganzen - nicht mehr aber auch weß Gott nicht weniger - ist das unsere letztlich allen GEMEINSAME Arminia - auch mal bei der Unterstützung auf Anstöße der anderen Fans mit einzugehen. Wobei auch ich mir darüber im Klaren bin, dass es so eine Art Spiegel der Zeit ist, wie oben bereits von mir geschrieben.

Gut finden muss, kann und werde ich das jedoch nie.

•     •     •


In Gedanken bei dem tapfereren Volk der Ukraine!!

Slawa Ukrajini
Fankultur in Bielefeld |#862
18.09.2022 - 14:58 Uhr
Habe gestern nach dem Abpfiff und der anschließend Jubelfeier vor der Süd mich etwas gewundert. Außer das Klatsch-Szenario kam eigentlich gar keine richtige Siegesfeier vor der Südtribühne auf. Ein mögliches LaOla blieb einfach aus.

Habe auch den Eindruck, dass die Jungs auf dem Rasen, sich da etwas mehr versprochen hatten, denn nach ner Weile zogen sie zur West rüber und klatschten den Zuschauern obligatorisch Beifall für ihre Unterstützung.
Fankultur in Bielefeld |#863
18.09.2022 - 17:20 Uhr
Zur allgemeinen Stimmung und Liederwahl bzw. Lautstärke wird ja immer wieder mal thematisiert.

Was die Pfiffe angeht, so ist das aktuell lange kein Phänomen das nur heute existiert.
Das gab´s damals schon gegen einige einzelne Spieler auch.

Goran Curko war sicherlich der extremste Fall der letzten Jahrzehnte.
Nur um da mal ein Beispiel zu nennen.

Das ist doch aber auch normal.
Jeder hat auch in seiner Lieblingsmannschaft immer eins, zwei oder drei Spieler die er nicht so mag.
Sei es spielerisch, charakterlich oder was auch immer einen eben nicht gefällt.
Das ist völlig in Ordnung.
Nicht jeder muss jedem gefallen.
Gilt für normale Menschen untereinander, wie auch zwischen Fussballern und Fans.

Ich mochte Kunze von seiner Spielart her zum Beispiel gar nicht.
Bestimmt ein super Typ sonst, kann ich aber nicht beurteilen.

Das sehen alle anderen hier vielleicht ganz anders hinsichtlich seiner Spielart und im Stadion die meisten wohl auch.
Wenn ich dann aber anfangen würde durch Pfiffe, Beleidigungen oder was auch immer das zu äußern, dann findet sich vielleicht von Spiel zu Spiel auch der ein oder andere, der das auch so sieht wie ich und dann pfeifen irgendwann auch nicht nur ich, sondern 10, dann 50 irgendwann vielleicht 100.

Aber so entwickeln sich auch schnell mal innerhalb der Fans Feindbilder in der eigenen Mannschaft.

Und man sollte auch nicht immer nur auf diejenigen Fans zeigen.
Die Spieler haben oft nun mal auch einen Anteil daran warum sie gefeiert, neutral von den Fans behandelt werden oder es einzelne Fans oder gar mehrere gibt, die kritisch gegenüber einzelnen Spielern sind.

Sei es in Spielweise, Leistung, Äußerungen etc.

Beispiel Voglsammer:
Ein Interview, eine Aussage das er überlegt den Verein zu verlassen mitten im Abstiegskampf.
Da gabs genug Fans die den von heute auf morgen - nach guten Leistungen, Toren, Aufstieg und mit zum Klassenerhalt beigetragen hat - die den nicht mehr leiden konnten.

Und so schnell geht das dann.

•     •     •

Arminia mein Verein, nur du sollst heute siegen, die Kurve singt für dich, vom Wahnsinn angetrieben:
Allez, oh DSC!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Snickerz am 18.09.2022 um 17:26 Uhr bearbeitet
Fankultur in Bielefeld |#864
19.09.2022 - 13:58 Uhr
Zitat von Snickerz


Goran Curko war sicherlich der extremste Fall der letzten Jahrzehnte.
Nur um da mal ein Beispiel zu nennen.



Als ich meinen Post geschrieben habe, hatte ich auch an Curko gedacht. Deswegen habe ich das fast eingebaut. Aber das war eine besondere Situation...auch seitens des Spielers, der den eigenen Fans einen Mittelfinger gezeigt hat (so weit ich mich erinnern kann).

Klar, hat man sich auch über die eigenen Spieler aufgeregt...aber dieses permanente Auspfeifen, war früher nicht so.
Das hat sich aus meiner Sicht deutlich verschärft.

Aber wie hatte es meine Oma immer gesagt? "Früher war alles besser!"
Vielleicht leide ich mittlerweile an dem gleichen Syndrom.

•     •     •

Arminia!!!
Fankultur in Bielefeld |#865
19.09.2022 - 14:30 Uhr
Zur Stimmung auf der Alm finde ich es immer wieder spannend, wie sehr man das gleiche Problem doch unterschiedlich wahrnehmen kann.

Vereinfacht gesagt hat man doch irgendwie 2 Parteien. Die einen, die sagen "Immer nur dieses Schalala und oohohoo der Ultras, das ist einschläfernd, da mach ich nicht mit" und die anderen, die sagen "Ohne die Ultras wäre aber 80 Minuten lang überhaupt gar nichts los". Das kuriose daran: Beide haben recht. Irgendwie.

Ich würde mich übrigens in keiner der Parteien sehen, ich finde viel an der Ultrakultur gut, bauche aber auch ne Menge davon selbst nicht. Nur um Missverständnissen vorzubeugen.

Samstag ist es mir ganz extrem negativ aufgefallen, dass außer dem Block 1 und einem Teil von Block 3 wirklich gar keiner irgendwas mitgemacht hat. Für dieses Spiel würde ich den "schwarzen Peter" tatsächlich aber nicht den Ultras und ihrer Umgebung zuschieben, sondern dem Rest des Stadions, insbesondere der Südtribüne östlich der Ultras. Das war wirklich gar nichts. Und das hatte auch dieses mal nichts, aber auch gar nichts mit der Liederauswahl zu tun. Kein Lied, kein Ruf, hat irgendwie über die Tribüne gezündet. Nicht einmal BIE-LE-FELD! so richtig... oder auch "neuere Klassiker" wie das "No Limit" Cover nach Toren oder "...nur du bist das was zählt." sind einfach nach 1-2 Wiederholungen verpufft.

Jetzt ist Länderspielpause, dann kommt Düsseldorf auswärts, das wird sicherlich auch gelungen von der Stimmung her und bis dahin muss sich jede*r Almgänger*in dann doch noch einmal hinterfragen, was man selbst für die Stimmung tun kann außer zu meckern wie schlecht doch alles ist, sonst haben wir dieses Saison, bei den Gegnern noch wirklich ne Menge Auswärtsspiele im eigenen Stadion...
Fankultur in Bielefeld |#866
19.09.2022 - 15:13 Uhr
Dankeschön lieber @Ballverlust dieser Post trifft den Nagel wirklich auf den Kopf.
Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass wir auswärts vom Support her stärker sind als zuhause da auswärts auch zu 95% nur die Leute mitfahren die darauf auch Bock haben.
Zuhause fallen schonmal grundsätzlich 50% der Süd weg, da block 2/4 nicht mitmachen und auch auf block 3 ist es ( warum auch immer ) deutlich weniger geworden.
Gegen Braunschweig fand ich die Stimmung noch voll in Ordnung, weshalb das gegen Kiel nicht so war - keine Ahnung.
Und dieses ständige Genörgel von wegen „mir gefallen die Lieder nicht“ kann ich irgendwann auch nicht mehr hören. Man kann es eben nicht allen recht machen und irgendwann muss sich jeder entscheiden ob er den Verein und die Jungs auf dem Rasen unterstützt oder eben nicht.
Ich finde die Abwechslung zwischen den Liedern mittlerweile deutlich besser als das noch vor 3-4 Jahren der Fall war.
Fankultur in Bielefeld |#867
19.09.2022 - 15:22 Uhr
Zitat von Ugolini

Zitat von Snickerz

Goran Curko war sicherlich der extremste Fall der letzten Jahrzehnte.
Nur um da mal ein Beispiel zu nennen.



Als ich meinen Post geschrieben habe, hatte ich auch an Curko gedacht. Deswegen habe ich das fast eingebaut. Aber das war eine besondere Situation...auch seitens des Spielers, der den eigenen Fans einen Mittelfinger gezeigt hat (so weit ich mich erinnern kann).

Klar, hat man sich auch über die eigenen Spieler aufgeregt...aber dieses permanente Auspfeifen, war früher nicht so.
Das hat sich aus meiner Sicht deutlich verschärft.

Aber wie hatte es meine Oma immer gesagt? "Früher war alles besser!"
Vielleicht leide ich mittlerweile an dem gleichen Syndrom.

Ich glaube man neigt wirklich dazu. Früher war ja auch mehr Schnee Cool
Ne, im Ernst. Auch früher wurde gepfiffen. Gegen das Team und gegen einzelne Spieler. Curko war eigentlich auch nur Stellvertreter für den Unmut gegenüber Herman Gerland (der kurz zuvor entlassen wurden) und der Gesamtsituation.
Ich glaube jedenfalls nicht, dass wir auf der Alm ein Operetten Publikum sind. Denn anderseits, die Zuschauer in welchem Stadion sind leidensfähiger?

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Ostwestfalen Idioten

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pillepaul am 19.09.2022 um 15:25 Uhr bearbeitet
Fankultur in Bielefeld |#868
19.09.2022 - 15:22 Uhr
Zitat von Ballverlust
Samstag ist es mir ganz extrem negativ aufgefallen, dass außer dem Block 1 und einem Teil von Block 3 wirklich gar keiner irgendwas mitgemacht hat. Für dieses Spiel würde ich den "schwarzen Peter" tatsächlich aber nicht den Ultras und ihrer Umgebung zuschieben, sondern dem Rest des Stadions, insbesondere der Südtribüne östlich der Ultras. Das war wirklich gar nichts. Und das hatte auch dieses mal nichts, aber auch gar nichts mit der Liederauswahl zu tun. Kein Lied, kein Ruf, hat irgendwie über die Tribüne gezündet. Nicht einmal BIE-LE-FELD! so richtig... oder auch "neuere Klassiker" wie das "No Limit" Cover nach Toren oder "...nur du bist das was zählt." sind einfach nach 1-2 Wiederholungen verpufft.


Da kann ich mich nur absolut anschließen. Auch wenn ich aufgrund privater Dinge selbst nicht in super motivierter Stimmung war, war ich etwas irritiert, wie luslos fast der komplette Unterrang der Südtribüne war. Vor allem auch nach dem 3:0 direkt nach der Halbzeit.
Auch bei den Wechselgesängen kam höchstens aus Block J wirklich eine Antwort, die West war kaum wahrzunehmen.

Ich frage mich ja schon seit längerem, ob es vielleicht etwas helfen könnte mehr Vorsänger im Unterrang zu platzieren, nicht nur einen zentral. Dafür müsste man allerdings auch erstmal Leute finden und selbst dann bliebe noch die Frage offen, ob sich die Leute überhaupt motivieren ließen.

•     •     •

DSC Arminia | TSV 1860 | Djurgårdens IF

Heimatverein: Sportfreunde Siegen



Fankultur in Bielefeld |#869
19.09.2022 - 15:32 Uhr
Zitat von Ballverlust

Zur Stimmung auf der Alm finde ich es immer wieder spannend, wie sehr man das gleiche Problem doch unterschiedlich wahrnehmen kann.

Vereinfacht gesagt hat man doch irgendwie 2 Parteien. Die einen, die sagen "Immer nur dieses Schalala und oohohoo der Ultras, das ist einschläfernd, da mach ich nicht mit" und die anderen, die sagen "Ohne die Ultras wäre aber 80 Minuten lang überhaupt gar nichts los". Das kuriose daran: Beide haben recht. Irgendwie.

Ich würde mich übrigens in keiner der Parteien sehen, ich finde viel an der Ultrakultur gut, bauche aber auch ne Menge davon selbst nicht. Nur um Missverständnissen vorzubeugen.

Samstag ist es mir ganz extrem negativ aufgefallen, dass außer dem Block 1 und einem Teil von Block 3 wirklich gar keiner irgendwas mitgemacht hat. Für dieses Spiel würde ich den "schwarzen Peter" tatsächlich aber nicht den Ultras und ihrer Umgebung zuschieben, sondern dem Rest des Stadions, insbesondere der Südtribüne östlich der Ultras. Das war wirklich gar nichts. Und das hatte auch dieses mal nichts, aber auch gar nichts mit der Liederauswahl zu tun. Kein Lied, kein Ruf, hat irgendwie über die Tribüne gezündet. Nicht einmal BIE-LE-FELD! so richtig... oder auch "neuere Klassiker" wie das "No Limit" Cover nach Toren oder "...nur du bist das was zählt." sind einfach nach 1-2 Wiederholungen verpufft.

Jetzt ist Länderspielpause, dann kommt Düsseldorf auswärts, das wird sicherlich auch gelungen von der Stimmung her und bis dahin muss sich jede*r Almgänger*in dann doch noch einmal hinterfragen, was man selbst für die Stimmung tun kann außer zu meckern wie schlecht doch alles ist, sonst haben wir dieses Saison, bei den Gegnern noch wirklich ne Menge Auswärtsspiele im eigenen Stadion...


Vllt. kommen viele der von dir angesprochenen Gesänge auch einfach nicht bei den "Anderen" außer bestenfalls bei einigen auf der Süd an? Aber nicht einmal da gibt es scheinbar keinerlei Einigkeit. Einer fehlende Einigkeit die auch den Ultras irgendwann mal mehr Anlass zur Selbstreflexion geben sollte.

Denn wie soll denn etwas ins Stadion getragen werden können - sorry für die Spitze, nicht dieser Singssang den eh fast niemand kennt und bei dem man dann und wann das Gefühl hat, dass nicht einmal der Ultrablock darin textsicher ist - so ins weite Stadionrund (West/Ost) getragen werden, wenn er mehrheitlich nichtmal auf der Süd in Gänze akzeptiert wird?

Ja, warum versuchen die Ultras schlichtweg nicht einfach mal situativ und immer dann, wenn die Mannschaft es benötigt - zur Zeit fast immerZwinkernd - alle mitzunehmen. Sprich so auch große Teile der West und Ost, die dann sofort mit am Start wären? Das klappte doch vor einiger Zeit noch (anderer Capo? oder wie das heisst) auch. Deine Einschätzung in Ehren, aber das ist für mich nunmal die andere Seite der Medallie.

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In Gedanken bei dem tapfereren Volk der Ukraine!!

Slawa Ukrajini

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wilhelm2704 am 19.09.2022 um 15:35 Uhr bearbeitet
Fankultur in Bielefeld |#870
19.09.2022 - 15:41 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
Zitat von Ballverlust

Zur Stimmung auf der Alm finde ich es immer wieder spannend, wie sehr man das gleiche Problem doch unterschiedlich wahrnehmen kann.

Vereinfacht gesagt hat man doch irgendwie 2 Parteien. Die einen, die sagen "Immer nur dieses Schalala und oohohoo der Ultras, das ist einschläfernd, da mach ich nicht mit" und die anderen, die sagen "Ohne die Ultras wäre aber 80 Minuten lang überhaupt gar nichts los". Das kuriose daran: Beide haben recht. Irgendwie.

Ich würde mich übrigens in keiner der Parteien sehen, ich finde viel an der Ultrakultur gut, bauche aber auch ne Menge davon selbst nicht. Nur um Missverständnissen vorzubeugen.

Samstag ist es mir ganz extrem negativ aufgefallen, dass außer dem Block 1 und einem Teil von Block 3 wirklich gar keiner irgendwas mitgemacht hat. Für dieses Spiel würde ich den "schwarzen Peter" tatsächlich aber nicht den Ultras und ihrer Umgebung zuschieben, sondern dem Rest des Stadions, insbesondere der Südtribüne östlich der Ultras. Das war wirklich gar nichts. Und das hatte auch dieses mal nichts, aber auch gar nichts mit der Liederauswahl zu tun. Kein Lied, kein Ruf, hat irgendwie über die Tribüne gezündet. Nicht einmal BIE-LE-FELD! so richtig... oder auch "neuere Klassiker" wie das "No Limit" Cover nach Toren oder "...nur du bist das was zählt." sind einfach nach 1-2 Wiederholungen verpufft.

Jetzt ist Länderspielpause, dann kommt Düsseldorf auswärts, das wird sicherlich auch gelungen von der Stimmung her und bis dahin muss sich jede*r Almgänger*in dann doch noch einmal hinterfragen, was man selbst für die Stimmung tun kann außer zu meckern wie schlecht doch alles ist, sonst haben wir dieses Saison, bei den Gegnern noch wirklich ne Menge Auswärtsspiele im eigenen Stadion...


Vllt. kommen viele der von dir angesprochenen Gesänge auch einfach nicht bei den "Anderen" außer bestenfalls bei einigen auf der Süd an? Aber nicht einmal da gibt es scheinbar keinerlei Einigkeit. Einer fehlende Einigkeit die auch den Ultras irgendwann mal mehr Anlass zur Selbstreflexion geben sollte.

Denn wie soll denn etwas ins Stadion getragen werden können - sorry für die Spitze, nicht dieser Singssang den eh fast niemand kennt und bei dem man dann und wann das Gefühl hat, dass nicht einmal der Ultrablock darin textsicher ist - so ins weite Stadionrund (West/Ost) getragen werden, wenn er mehrheitlich nichtmal auf der Süd in Gänze akzeptiert wird?

Ja, warum versuchen die Ultras schlichtweg nicht einfach mal situativ und immer dann, wenn die Mannschaft es benötigt - zur Zeit fast immerZwinkernd - alle mitzunehmen. Sprich so auch große Teile der West und Ost, die dann sofort mit am Start wären? Das klappte doch vor einiger Zeit noch (anderer Capo? oder wie das heisst) auch. Deine Einschätzung in Ehren, aber das ist für mich nunmal die andere Seite der Medallie.


Aber auch das hat Ballverlust ja in seinem Beitrag erläutert. Am Wochenende ging nichts, wirklich garnichts.
Er hat doch sogar Beispiele gebracht von Songs die angesetzt wurden und nach kurzer Zeit verpufft sind.

Ich war leider nicht in Stadion, vor dem TV war es aber eine ganz merkwürdige Stimmung und selbst als die Ultras mal alle zum aufstehen gefordert haben........
Nichts.

Ist mir zu simpel den schwarzen Peter da immer nur auf ein paar hundert zu Schieben wo doch 20.000 im Stadion sind
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