Fankultur in Bielefeld
30.10.2007 - 13:20 Uhr
14.08.2021 - 21:29 Uhr
Zitat von pistolero79
Ich musste heute leider bis 15 Uhr arbeiten, habe daher keine Karte geordert. Ich bin ich den letzten 5 Jahren vor Corona generell sehr wenig im Stadion gewesen. Ein ganz wichtiger Grund für mich das auch beizubehalten war der organisierte Support. Ich möchte anfeuern wenn die Situation es erfordert und nicht, wenn eine Gruppe das will.
Ich möchte mich in Spielruhigen Situation auch mal austauschen können. Ich möchte nicht ausgepfiffen oder von der eigenen Fan-Base angepöbelt werden, wenn ich ausserhalb Ihres Planes anderweitig anfeuern möchte.
Sollte also die LC weiteren Spielen fern bleiben, und es wieder das Stadionerlebnis Ende 90 Anfang 2000 werden, bin ich wieder jedes Spiel dort, sofern es mir arbeitstechnisch möglich ist.
Und daher bereue ich es so sehr, heute nicht dagewesen zu sein. Denn eure Berichte hier deuten genau auf das hin, warum ich ins Stadion möchte.
Zitat von Floxcs
Ich muss sagen, ich war sehr froh heute wieder im Stadion gewesen zu sein! Auch wenn es leider nicht mein geliebter Block 1 und südtribüne war sondern diesmal die nordtribüne, weiß ich was ich die letzten Monate vermisst habe.
Mal zur Stimmung, fandet ihr sie wirklich sooo gut? Also klar, wir hatten jetzt mehrere Monate kein Stadion Erlebnis und deswegen war es schön mal wieder die altbekannten Lieder zu hören. Aber trotzdem finde ich es mit organisiertem Support deutlich besser.
Dieses „situative“ und dann von allen Seiten gefällt mir einfach nicht. Passier im Spiel mal 5-10 Minuten nichts ist es leise und man hört nur Gemurmel, das erinnert mich sehr an die englischen Stadien und das kann ich nicht leiden. Außerdem waren es meist die 2-3 gleichen Schlachtrufe und wirkliche Lieder sind direkt wieder verstummt.
Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren und was ihr heute gut und schlecht fandet was „Support“ angeht
Ich muss sagen, ich war sehr froh heute wieder im Stadion gewesen zu sein! Auch wenn es leider nicht mein geliebter Block 1 und südtribüne war sondern diesmal die nordtribüne, weiß ich was ich die letzten Monate vermisst habe.
Mal zur Stimmung, fandet ihr sie wirklich sooo gut? Also klar, wir hatten jetzt mehrere Monate kein Stadion Erlebnis und deswegen war es schön mal wieder die altbekannten Lieder zu hören. Aber trotzdem finde ich es mit organisiertem Support deutlich besser.
Dieses „situative“ und dann von allen Seiten gefällt mir einfach nicht. Passier im Spiel mal 5-10 Minuten nichts ist es leise und man hört nur Gemurmel, das erinnert mich sehr an die englischen Stadien und das kann ich nicht leiden. Außerdem waren es meist die 2-3 gleichen Schlachtrufe und wirkliche Lieder sind direkt wieder verstummt.
Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren und was ihr heute gut und schlecht fandet was „Support“ angeht
Ich musste heute leider bis 15 Uhr arbeiten, habe daher keine Karte geordert. Ich bin ich den letzten 5 Jahren vor Corona generell sehr wenig im Stadion gewesen. Ein ganz wichtiger Grund für mich das auch beizubehalten war der organisierte Support. Ich möchte anfeuern wenn die Situation es erfordert und nicht, wenn eine Gruppe das will.
Ich möchte mich in Spielruhigen Situation auch mal austauschen können. Ich möchte nicht ausgepfiffen oder von der eigenen Fan-Base angepöbelt werden, wenn ich ausserhalb Ihres Planes anderweitig anfeuern möchte.
Sollte also die LC weiteren Spielen fern bleiben, und es wieder das Stadionerlebnis Ende 90 Anfang 2000 werden, bin ich wieder jedes Spiel dort, sofern es mir arbeitstechnisch möglich ist.
Und daher bereue ich es so sehr, heute nicht dagewesen zu sein. Denn eure Berichte hier deuten genau auf das hin, warum ich ins Stadion möchte.
Ooohhhhjaaa....das kann ich zu 100% unterschreiben.
Dann anfeuern, wenn es von Nöten ist und mit der Stimmung schwimmen.
Wenn ich das mit damals vergleiche...was für ein Unterschied.
Da kochte das Stadion und war ein Hexenkessel.
Jetzt summt man irgendwelche Songs, obwohl die Spielsituation ein Feuerwerk erwarten würde.
Diese monotonen Gesänge bei purer Spannung.
Mir fehlt da einfach die Emotionen und die Leidenschaft.
Die Fans reißen sich schon gegenseitig mit und brauchen keinen Vorsänger.
14.08.2021 - 23:33 Uhr
Zitat von Ugolini
Ooohhhhjaaa....das kann ich zu 100% unterschreiben.
Dann anfeuern, wenn es von Nöten ist und mit der Stimmung schwimmen.
Wenn ich das mit damals vergleiche...was für ein Unterschied.
Da kochte das Stadion und war ein Hexenkessel.
Jetzt summt man irgendwelche Songs, obwohl die Spielsituation ein Feuerwerk erwarten würde.
Diese monotonen Gesänge bei purer Spannung.
Mir fehlt da einfach die Emotionen und die Leidenschaft.
Die Fans reißen sich schon gegenseitig mit und brauchen keinen Vorsänger.
Zitat von pistolero79
Ich musste heute leider bis 15 Uhr arbeiten, habe daher keine Karte geordert. Ich bin ich den letzten 5 Jahren vor Corona generell sehr wenig im Stadion gewesen. Ein ganz wichtiger Grund für mich das auch beizubehalten war der organisierte Support. Ich möchte anfeuern wenn die Situation es erfordert und nicht, wenn eine Gruppe das will.
Ich möchte mich in Spielruhigen Situation auch mal austauschen können. Ich möchte nicht ausgepfiffen oder von der eigenen Fan-Base angepöbelt werden, wenn ich ausserhalb Ihres Planes anderweitig anfeuern möchte.
Sollte also die LC weiteren Spielen fern bleiben, und es wieder das Stadionerlebnis Ende 90 Anfang 2000 werden, bin ich wieder jedes Spiel dort, sofern es mir arbeitstechnisch möglich ist.
Und daher bereue ich es so sehr, heute nicht dagewesen zu sein. Denn eure Berichte hier deuten genau auf das hin, warum ich ins Stadion möchte.
Zitat von Floxcs
Ich muss sagen, ich war sehr froh heute wieder im Stadion gewesen zu sein! Auch wenn es leider nicht mein geliebter Block 1 und südtribüne war sondern diesmal die nordtribüne, weiß ich was ich die letzten Monate vermisst habe.
Mal zur Stimmung, fandet ihr sie wirklich sooo gut? Also klar, wir hatten jetzt mehrere Monate kein Stadion Erlebnis und deswegen war es schön mal wieder die altbekannten Lieder zu hören. Aber trotzdem finde ich es mit organisiertem Support deutlich besser.
Dieses „situative“ und dann von allen Seiten gefällt mir einfach nicht. Passier im Spiel mal 5-10 Minuten nichts ist es leise und man hört nur Gemurmel, das erinnert mich sehr an die englischen Stadien und das kann ich nicht leiden. Außerdem waren es meist die 2-3 gleichen Schlachtrufe und wirkliche Lieder sind direkt wieder verstummt.
Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren und was ihr heute gut und schlecht fandet was „Support“ angeht
Ich muss sagen, ich war sehr froh heute wieder im Stadion gewesen zu sein! Auch wenn es leider nicht mein geliebter Block 1 und südtribüne war sondern diesmal die nordtribüne, weiß ich was ich die letzten Monate vermisst habe.
Mal zur Stimmung, fandet ihr sie wirklich sooo gut? Also klar, wir hatten jetzt mehrere Monate kein Stadion Erlebnis und deswegen war es schön mal wieder die altbekannten Lieder zu hören. Aber trotzdem finde ich es mit organisiertem Support deutlich besser.
Dieses „situative“ und dann von allen Seiten gefällt mir einfach nicht. Passier im Spiel mal 5-10 Minuten nichts ist es leise und man hört nur Gemurmel, das erinnert mich sehr an die englischen Stadien und das kann ich nicht leiden. Außerdem waren es meist die 2-3 gleichen Schlachtrufe und wirkliche Lieder sind direkt wieder verstummt.
Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren und was ihr heute gut und schlecht fandet was „Support“ angeht
Ich musste heute leider bis 15 Uhr arbeiten, habe daher keine Karte geordert. Ich bin ich den letzten 5 Jahren vor Corona generell sehr wenig im Stadion gewesen. Ein ganz wichtiger Grund für mich das auch beizubehalten war der organisierte Support. Ich möchte anfeuern wenn die Situation es erfordert und nicht, wenn eine Gruppe das will.
Ich möchte mich in Spielruhigen Situation auch mal austauschen können. Ich möchte nicht ausgepfiffen oder von der eigenen Fan-Base angepöbelt werden, wenn ich ausserhalb Ihres Planes anderweitig anfeuern möchte.
Sollte also die LC weiteren Spielen fern bleiben, und es wieder das Stadionerlebnis Ende 90 Anfang 2000 werden, bin ich wieder jedes Spiel dort, sofern es mir arbeitstechnisch möglich ist.
Und daher bereue ich es so sehr, heute nicht dagewesen zu sein. Denn eure Berichte hier deuten genau auf das hin, warum ich ins Stadion möchte.
Ooohhhhjaaa....das kann ich zu 100% unterschreiben.
Dann anfeuern, wenn es von Nöten ist und mit der Stimmung schwimmen.
Wenn ich das mit damals vergleiche...was für ein Unterschied.
Da kochte das Stadion und war ein Hexenkessel.
Jetzt summt man irgendwelche Songs, obwohl die Spielsituation ein Feuerwerk erwarten würde.
Diese monotonen Gesänge bei purer Spannung.
Mir fehlt da einfach die Emotionen und die Leidenschaft.
Die Fans reißen sich schon gegenseitig mit und brauchen keinen Vorsänger.
Doch ich finde schon dass es einen Vorsänger braucht aber einen mit Fingerspitzengefühl was das Zusammenspiel aus Fangesängen und Situationen angeht! Ich könnt wirklich manchmal kotzen was für Monotone und langweilige Gesänge da manchmal abgestimmt werden ok wohl die Mannschaft vielleicht grade richtig Feuer unterm hintern bräuchte. Das war vor 8-10 Jahren deutlich besser und wurde immer schlechter seitdem Mütze nicht mehr auf den Zaun steht…
14.08.2021 - 23:53 Uhr
Dafür das nur 13700 Zuschauer da waren, war es von der Stimmung her super.
Mir fehlte der organisierte Support nicht - der situative Support heute war super.
Klar war es auch immer mal ruhig, aber dafür war dann halt im Hintergrund immer das von dir beschriebene "Gemurmel" , welches ich persönlich, wenn man drauf geachtet hat, als richtig laut wahrgenommen habe.
Den Bezug zu englischen Stadien sehe ich auch - wobei mir das sehr gefällt. Ich fands auch gut, dass immer mal aus anderen verschiedenen Ecken irgendwas angestimmt wurde. Wir hatten jetzt nicht die Riesenauswahl an verschiedenen Schlachtrufen und Liedern, aber das braucht es meiner Meinung nach auch nicht, solange die paar, die gesungen werden laut und deutlich rüberkommen.
Wie schon geschrieben wurde, beim organisieren Support wird zwar auf die Spieldauer mehr gesungen, aber es gibt dabei auch viele monotone und langweilige Gesänge. Was ist das für ein Lied, bei dem der Vorsänger immer eine Strophe solo vorsingt und man dabei immer befüchten muss, dass der Arme während seiner Darbietung verreckt? "Schwarz Weiß Blau ist unsere Welt" ? Da ist man schon immer geneigt mal einen Sanitäter anzusprechen, ob er mal schauen kann ob alles ok ist.
Mir fehlte der organisierte Support nicht - der situative Support heute war super.
Klar war es auch immer mal ruhig, aber dafür war dann halt im Hintergrund immer das von dir beschriebene "Gemurmel" , welches ich persönlich, wenn man drauf geachtet hat, als richtig laut wahrgenommen habe.
Den Bezug zu englischen Stadien sehe ich auch - wobei mir das sehr gefällt. Ich fands auch gut, dass immer mal aus anderen verschiedenen Ecken irgendwas angestimmt wurde. Wir hatten jetzt nicht die Riesenauswahl an verschiedenen Schlachtrufen und Liedern, aber das braucht es meiner Meinung nach auch nicht, solange die paar, die gesungen werden laut und deutlich rüberkommen.
Wie schon geschrieben wurde, beim organisieren Support wird zwar auf die Spieldauer mehr gesungen, aber es gibt dabei auch viele monotone und langweilige Gesänge. Was ist das für ein Lied, bei dem der Vorsänger immer eine Strophe solo vorsingt und man dabei immer befüchten muss, dass der Arme während seiner Darbietung verreckt? "Schwarz Weiß Blau ist unsere Welt" ? Da ist man schon immer geneigt mal einen Sanitäter anzusprechen, ob er mal schauen kann ob alles ok ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LostandFound am 14.08.2021 um 23:54 Uhr bearbeitet
15.08.2021 - 00:14 Uhr
Zitat von LostandFound
Wie schon geschrieben wurde, beim organisieren Support wird zwar auf die Spieldauer mehr gesungen, aber es gibt dabei auch viele monotone und langweilige Gesänge. Was ist das für ein Lied, bei dem der Vorsänger immer eine Strophe solo vorsingt und man dabei immer befüchten muss, dass der Arme während seiner Darbietung verreckt? "Schwarz Weiß Blau ist unsere Welt" ? Da ist man schon immer geneigt mal einen Sanitäter anzusprechen, ob er mal schauen kann ob alles ok ist.
Wie schon geschrieben wurde, beim organisieren Support wird zwar auf die Spieldauer mehr gesungen, aber es gibt dabei auch viele monotone und langweilige Gesänge. Was ist das für ein Lied, bei dem der Vorsänger immer eine Strophe solo vorsingt und man dabei immer befüchten muss, dass der Arme während seiner Darbietung verreckt? "Schwarz Weiß Blau ist unsere Welt" ? Da ist man schon immer geneigt mal einen Sanitäter anzusprechen, ob er mal schauen kann ob alles ok ist.
Nun, gerade das Beispiel an Lied was du aufführst ist meines Erachtens genau das Gegenteil von monoton und langweilig. Wenn das Lied angestimmt wird, ist es eins der lautesten Schlachtrufe im gesamten Spiel - beachtlich dafür dass dabei vermutlich größtenteils „nur“ Block 1 und 3 mitmachen.
Wie der Vorsänger das dann vorsingt ist vermutlich persönliche Präferenz. Macht er es voller Inbrunst und Leidenschaft, fordern manche den Sanitäter. Macht er es nicht so, fragen sich Leute was das für ein Vorsänger ist wenn er selbst nicht mal Überzeugung ausstrahlen kann.
Und die „monotonen, langweiligen“ Lieder, die gibt es. Keine Frage. Aber habt ihr dann wirklich lieber lautes Gemurmel im ganzen Stadion als ein Lied was wenigstens etwas an „Stimmung“ andeuten soll? Und natürlich kann man sich mit seinem Nachbar unterhalten, deswegen geht man ja auch zum Fußball. Aber wenn dann so ein Lied gesungen wird kann mir keiner erzählen dass es „zu laut“ sei um sich nicht mit seinem Nachbar unterhalten zu können.
Wenn jemand sich unterhalten will, kann er sich unterhalten. Wenn jemand die „monotonen, langweiligen“ Lieder singen möchte, kann er das auch gerne tun. Niemand stört den anderen dabei.
Und es ist ja nicht so, als ob durch die „langweiligen und monotonen“ Lieder den anderen Zuschauern im Stadion verboten wird situative Stimmung zu erzeugen. Wenn dann etwas passiert und Leute bspw. „Bielefeld, bielefeld“ anstimmen, wird das von Block 1&3 sehr wohl übernommen.
15.08.2021 - 09:12 Uhr
Was ich interessant finde ist, dass immer mehr Abwechslung gefordert wurde bei den Liedern.
Jetzt wo ohne Capo das Liedspektrum auf 3 unterschiedliche beschränkt war, war die Stimmung plötzlich besser als vorher.
Die Ultras müssen halt irgendwie einen Weg finden, dass so wie gestern auch mal alle stehen und mitmachen, gestern standen deutlich öfter alle im Stadion als bei anderen spielen.
Nachdem wir richtig gut aus der Halbzeit gekommen sind, ist das Spiel so zur 60. Minute auf dem Platz und den Tribünen ein bisschen abgeflacht, da kam von uns Fans dann leider auch gar nichts und man hat nur dieses Gemurmel gehört was @Floxcs da angesprochen hat.
Da wäre es dann meiner Meinung nach die perfekte Situation das ein Vorsänger dann etwas anstimmt, was zur Not dann auch nur Block 1 und 3 mit machen, aber das wäre deutlich besser als dieses "peinliche" schweigen.
Ob man die Süd jetzt 90 Minuten mit einem Vorsänger beschallen muss, kann man sicherlich diskutieren, aber situativ kann dieser koordinierte Support aber aufjedenfall etwas zur Stimmung beitragen.
Jetzt wo ohne Capo das Liedspektrum auf 3 unterschiedliche beschränkt war, war die Stimmung plötzlich besser als vorher.
Die Ultras müssen halt irgendwie einen Weg finden, dass so wie gestern auch mal alle stehen und mitmachen, gestern standen deutlich öfter alle im Stadion als bei anderen spielen.
Nachdem wir richtig gut aus der Halbzeit gekommen sind, ist das Spiel so zur 60. Minute auf dem Platz und den Tribünen ein bisschen abgeflacht, da kam von uns Fans dann leider auch gar nichts und man hat nur dieses Gemurmel gehört was @Floxcs da angesprochen hat.
Da wäre es dann meiner Meinung nach die perfekte Situation das ein Vorsänger dann etwas anstimmt, was zur Not dann auch nur Block 1 und 3 mit machen, aber das wäre deutlich besser als dieses "peinliche" schweigen.
Ob man die Süd jetzt 90 Minuten mit einem Vorsänger beschallen muss, kann man sicherlich diskutieren, aber situativ kann dieser koordinierte Support aber aufjedenfall etwas zur Stimmung beitragen.
15.08.2021 - 09:20 Uhr
Zitat von TG-DSC-Arminia
Was ich interessant finde ist, dass immer mehr Abwechslung gefordert wurde bei den Liedern.
Jetzt wo ohne Capo das Liedspektrum auf 3 unterschiedliche beschränkt war, war die Stimmung plötzlich besser als vorher.
Die Ultras müssen halt irgendwie einen Weg finden, dass so wie gestern auch mal alle stehen und mitmachen, gestern standen deutlich öfter alle im Stadion als bei anderen spielen.
Nachdem wir richtig gut aus der Halbzeit gekommen sind, ist das Spiel so zur 60. Minute auf dem Platz und den Tribünen ein bisschen abgeflacht, da kam von uns Fans dann leider auch gar nichts und man hat nur dieses Gemurmel gehört was @Floxcs da angesprochen hat.
Da wäre es dann meiner Meinung nach die perfekte Situation das ein Vorsänger dann etwas anstimmt, was zur Not dann auch nur Block 1 und 3 mit machen, aber das wäre deutlich besser als dieses "peinliche" schweigen.
Ob man die Süd jetzt 90 Minuten mit einem Vorsänger beschallen muss, kann man sicherlich diskutieren, aber situativ kann dieser koordinierte Support aber aufjedenfall etwas zur Stimmung beitragen.
Was ich interessant finde ist, dass immer mehr Abwechslung gefordert wurde bei den Liedern.
Jetzt wo ohne Capo das Liedspektrum auf 3 unterschiedliche beschränkt war, war die Stimmung plötzlich besser als vorher.
Die Ultras müssen halt irgendwie einen Weg finden, dass so wie gestern auch mal alle stehen und mitmachen, gestern standen deutlich öfter alle im Stadion als bei anderen spielen.
Nachdem wir richtig gut aus der Halbzeit gekommen sind, ist das Spiel so zur 60. Minute auf dem Platz und den Tribünen ein bisschen abgeflacht, da kam von uns Fans dann leider auch gar nichts und man hat nur dieses Gemurmel gehört was @Floxcs da angesprochen hat.
Da wäre es dann meiner Meinung nach die perfekte Situation das ein Vorsänger dann etwas anstimmt, was zur Not dann auch nur Block 1 und 3 mit machen, aber das wäre deutlich besser als dieses "peinliche" schweigen.
Ob man die Süd jetzt 90 Minuten mit einem Vorsänger beschallen muss, kann man sicherlich diskutieren, aber situativ kann dieser koordinierte Support aber aufjedenfall etwas zur Stimmung beitragen.
So kann man es gerne machen.
Aber nur in solchen Situationen sollte ein Vorsänger eingreifen.
Sonst wird die ganze Dynamik zerstört.
Denn die Masse kann immer noch besser entscheiden, welche Art Anfeuerung die Mannschaft benötigt als ein Mann auf dem Zaun.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ugolini am 15.08.2021 um 09:22 Uhr bearbeitet
15.08.2021 - 12:24 Uhr
Interessantes Thema, da die Meinungen und Wahrnehmung hier ja doch etwas auseinander gehen.
Was ja auch überhaupt nicht schlimm ist – aber was vielleicht ja doch mal einer generellen Klärung bedürfte – vor einigen Jahren gab es ja schon einmal einen Austausch auf der Alm zum Thema „Stimmung im Stadion“ – dieser war jedoch eher unerfreulich und hat weder zu einer Annäherung, noch zu irgendeiner Veränderung im Stadion geführt – so jedenfalls meine subjektive Meinung.
Vielleicht ist dies auch eine Generationsfrage und hier prallen die Interessen der Fußballfans, die bereits in den 90er Jahren und davor auf die Alm gegangen sind auf die der Fans aus diesem Jahrtausend aufeinander? Ich weiß es nicht.
Jedenfalls werden die meisten wohl bestätigen, dass die Alm auch damals schon als heißes Pflaster galt und als laut und leidenschaftlich empfunden wurde – ganz ohne Capo und Organisation von Fangesängen.
Und dass die Ultras, die sich ansonsten ja gerne als Retter des traditionellen Fußballs sehen und gegen die Modernisierung des gegenwärtigen Fußballs wettern, dies nicht erkennen und aufgreifen, wundert mich.
Es möge mir bitte niemand meinen Beitrag persönlich nehmen, auch nicht, wenn ich einzelne (die ich sehr schätze) zitiere – es geht mir hier nur um eine thematische Auseinandersetzung, okay?
Diese Aussage, vor allem den ersten Satz, kann ich persönlich tatsächlich so für mich überhaupt nicht unterschreiben und klingt für mich schon fast absurd. Wie kann man denn in einem Fußballspiel situative Stimmung von allen Seiten nicht gutheißen?
Geht es dann nur noch um eine durchchoreographierte Stimmung, die nur von einem Block ausgeht?
Am besten noch mit Liederbuch wie es ja schon oftmals spöttisch geäußert wurde? Man hakt einfach ein Lied nach dem anderen ab, egal ob es zur Situation passt? Für mich eine furchtbare Vorstellung (die ja leider immer wieder auch Realität wird) - aber ganz ehrlich - dafür brauche ich keine Fans, das hätte man selbst in Corona-Zeiten vom Band abspielen können. Ein Stadion lebt doch geradezu davon, dass tausende Menschen unmittelbar auf eine Situation reagieren. Denn genau damit nimmt man Einfluss auf Schiedsrichter und gegnerische Mannschaft und unterstützt die eigene.
Was gibt es denn besseres, als wenn nahezu alle (!) spontan (!) mitmachen – einfach, weil es gerade zum Spiel oder ihren Gefühlen passt?
Und das war aus meiner Sicht gestern mehrheitlich der Fall.
So wie gestern zum Beispiel das „So ein Tag, so wunderschön wie heute“, das zu Spielbeginn so treffenderweise angestimmt wurde – ich vermute, dies wäre mit Capo nicht der Fall gewesen.
Aber Lied und Moment passten zusammen.
Es geht mir auch nicht generell darum, ob Capo oder nicht. Aber er ist mir einfach viel zu dominant. In den letzten Jahren war es eine Krux – ohne ihn wurde nur noch selten etwas angestimmt, weil sich alle auf ihn verlassen haben, mit ihm war es aber oft genug anstrengend und nervig und es gibt auch auf der Süd genug Fans, die sich nicht von einer Gruppe halbstarken 20 jährigen per Megaphon ins Ohr schreien lassen wollen, was und ob sie zu unterstützen haben.
Und @pistolero79 scheint genau diese Generation zu sein, die ich eben angesprochen habe, der vermutlich in den 90ern mit Arminia groß geworden ist und nun davon genervt ist und deshalb lieber Zuhause bleibt, weil einige die Süd als ihr Revier ansehen, wodurch dann andere verdrängt werden, die aber ebenso leidenschaftlich sind.
@TG-DSC-Arminia (nur am Rande, ich schätze deine Beiträge sehr und freue mich oft, wenn du etwas schreibst - und ich glaube wir liegen auch hier nicht weit auseinander): Ich verstehe auch nicht genau, wie man eine Stille im Stadion als „peinliches Schweigen“ beschreiben kann.
Aus meiner Sicht verliert ein Dauersupport total seine Wirkung und ist sogar kontraproduktiv - da einschläfernd. Für Spieler und Fans!
Immer die gleiche Lautstärke hat auf die Spieler vermutlich in etwa die gleiche Auswirkung wie wenn es dauerhaft leise ist.
Der Wechsel macht den Unterschied. (Dauergesang ist wie so ein Dauerrammler
- heftig, aber unschön).
Und wenn es eine zeitlang still ist, wirkt ein lautstarkes „Bielefeld, Bielefeld“ (oder was auch immer) umso mehr – eben wie ein Weckruf. Und genau das soll ein Schlachtruf ja auch immer wieder mal sein.
Ich schrieb es schon letztens im „Quo Vadis“ Thread, dass Corona in Bezug auf Arminia nicht nur Nachteile gehabt hat. So ggf. auch in Bezug auf die Stimmung im Stadion.
Ich habe das Gefühl, dass uns diese Coronazeit allgemein etwas davon weggeführt hat, dass immer alles schneller, besser, weiter sein muss, sondern man hat das Elementare, Wesentliche und Natürliche wieder zu schätzen gelernt. Losgelöst von der großen Show und den kleinen Moment genießen zu können.
Manches ist nicht mehr so bombastisch – dafür aber wieder echter und authentischer.
Und genau das hat man gestern auch bei uns im Stadion erleben können.
Und ich würde das gerne bewahren.
Ob das so bleiben würde?
Ich weiß es nicht. Vielleicht war die gute Stimmung ja auch gestern der Euphorie geschuldet, endlich wieder im Stadion sein zu können, live dabei und nicht mehr stumpf auf dem Sofa. Und schon bald wäre es nicht mehr so und es bedürfte der Unterstützung eines Capos. Mag sein.
Aber beruflich war das Zauberwort des letzten Jahres „Hybridlösung“ – vielleicht wäre ja auch stimmungstechnisch eine Mischlösung denkbar.
Man gibt den gewöhnlichen Stadionbesuchern wieder mehr Eigenverantwortung und ein Capo greift Gesänge und Stimmungen auf und verstärkt sie -bzw. stimmt an, wenn es längere Zeit merklich ruhig bleibt.
Das wäre eine Lösung, mit der die Mehrheit glaube ich sehr gut leben könnte.
Dafür bedürfte es aber eines empathischen Capos, der zuhört, reinhört, aufgreift, moderiert. Der zwar im Mittelpunkt steht, sich aber nicht selbst als dieser sieht - sondern eher als Bindeglied.
Und es bedarf einer Ultraszene, die sich selbst nicht als die einzigen, wahren Fans ansieht, sondern begreift, dass die Fanszene auch aus Traditionen besteht, die weit länger reichen als ihre Ultra-Sing-Sang-Szene – auch den anderen Fans geht es um die Bewahrung der Fußballkultur – nicht nur ihnen!
Entsprechend ende ich dann eigentlich bei dem, was @Ugolini vor mir schrieb.
Was ja auch überhaupt nicht schlimm ist – aber was vielleicht ja doch mal einer generellen Klärung bedürfte – vor einigen Jahren gab es ja schon einmal einen Austausch auf der Alm zum Thema „Stimmung im Stadion“ – dieser war jedoch eher unerfreulich und hat weder zu einer Annäherung, noch zu irgendeiner Veränderung im Stadion geführt – so jedenfalls meine subjektive Meinung.
Vielleicht ist dies auch eine Generationsfrage und hier prallen die Interessen der Fußballfans, die bereits in den 90er Jahren und davor auf die Alm gegangen sind auf die der Fans aus diesem Jahrtausend aufeinander? Ich weiß es nicht.
Jedenfalls werden die meisten wohl bestätigen, dass die Alm auch damals schon als heißes Pflaster galt und als laut und leidenschaftlich empfunden wurde – ganz ohne Capo und Organisation von Fangesängen.
Und dass die Ultras, die sich ansonsten ja gerne als Retter des traditionellen Fußballs sehen und gegen die Modernisierung des gegenwärtigen Fußballs wettern, dies nicht erkennen und aufgreifen, wundert mich.
Es möge mir bitte niemand meinen Beitrag persönlich nehmen, auch nicht, wenn ich einzelne (die ich sehr schätze) zitiere – es geht mir hier nur um eine thematische Auseinandersetzung, okay?
Zitat von Floxcs
Dieses „situative“ und dann von allen Seiten gefällt mir einfach nicht. Passier im Spiel mal 5-10 Minuten nichts ist es leise und man hört nur Gemurmel, das erinnert mich sehr an die englischen Stadien und das kann ich nicht leiden.
Dieses „situative“ und dann von allen Seiten gefällt mir einfach nicht. Passier im Spiel mal 5-10 Minuten nichts ist es leise und man hört nur Gemurmel, das erinnert mich sehr an die englischen Stadien und das kann ich nicht leiden.
Diese Aussage, vor allem den ersten Satz, kann ich persönlich tatsächlich so für mich überhaupt nicht unterschreiben und klingt für mich schon fast absurd. Wie kann man denn in einem Fußballspiel situative Stimmung von allen Seiten nicht gutheißen?
Geht es dann nur noch um eine durchchoreographierte Stimmung, die nur von einem Block ausgeht?
Am besten noch mit Liederbuch wie es ja schon oftmals spöttisch geäußert wurde? Man hakt einfach ein Lied nach dem anderen ab, egal ob es zur Situation passt? Für mich eine furchtbare Vorstellung (die ja leider immer wieder auch Realität wird) - aber ganz ehrlich - dafür brauche ich keine Fans, das hätte man selbst in Corona-Zeiten vom Band abspielen können. Ein Stadion lebt doch geradezu davon, dass tausende Menschen unmittelbar auf eine Situation reagieren. Denn genau damit nimmt man Einfluss auf Schiedsrichter und gegnerische Mannschaft und unterstützt die eigene.
Was gibt es denn besseres, als wenn nahezu alle (!) spontan (!) mitmachen – einfach, weil es gerade zum Spiel oder ihren Gefühlen passt?
Und das war aus meiner Sicht gestern mehrheitlich der Fall.
So wie gestern zum Beispiel das „So ein Tag, so wunderschön wie heute“, das zu Spielbeginn so treffenderweise angestimmt wurde – ich vermute, dies wäre mit Capo nicht der Fall gewesen.
Aber Lied und Moment passten zusammen.
Es geht mir auch nicht generell darum, ob Capo oder nicht. Aber er ist mir einfach viel zu dominant. In den letzten Jahren war es eine Krux – ohne ihn wurde nur noch selten etwas angestimmt, weil sich alle auf ihn verlassen haben, mit ihm war es aber oft genug anstrengend und nervig und es gibt auch auf der Süd genug Fans, die sich nicht von einer Gruppe halbstarken 20 jährigen per Megaphon ins Ohr schreien lassen wollen, was und ob sie zu unterstützen haben.
Und @pistolero79 scheint genau diese Generation zu sein, die ich eben angesprochen habe, der vermutlich in den 90ern mit Arminia groß geworden ist und nun davon genervt ist und deshalb lieber Zuhause bleibt, weil einige die Süd als ihr Revier ansehen, wodurch dann andere verdrängt werden, die aber ebenso leidenschaftlich sind.
@TG-DSC-Arminia (nur am Rande, ich schätze deine Beiträge sehr und freue mich oft, wenn du etwas schreibst - und ich glaube wir liegen auch hier nicht weit auseinander): Ich verstehe auch nicht genau, wie man eine Stille im Stadion als „peinliches Schweigen“ beschreiben kann.
Aus meiner Sicht verliert ein Dauersupport total seine Wirkung und ist sogar kontraproduktiv - da einschläfernd. Für Spieler und Fans!
Immer die gleiche Lautstärke hat auf die Spieler vermutlich in etwa die gleiche Auswirkung wie wenn es dauerhaft leise ist.
Der Wechsel macht den Unterschied. (Dauergesang ist wie so ein Dauerrammler
- heftig, aber unschön). Und wenn es eine zeitlang still ist, wirkt ein lautstarkes „Bielefeld, Bielefeld“ (oder was auch immer) umso mehr – eben wie ein Weckruf. Und genau das soll ein Schlachtruf ja auch immer wieder mal sein.
Ich schrieb es schon letztens im „Quo Vadis“ Thread, dass Corona in Bezug auf Arminia nicht nur Nachteile gehabt hat. So ggf. auch in Bezug auf die Stimmung im Stadion.
Ich habe das Gefühl, dass uns diese Coronazeit allgemein etwas davon weggeführt hat, dass immer alles schneller, besser, weiter sein muss, sondern man hat das Elementare, Wesentliche und Natürliche wieder zu schätzen gelernt. Losgelöst von der großen Show und den kleinen Moment genießen zu können.
Manches ist nicht mehr so bombastisch – dafür aber wieder echter und authentischer.
Und genau das hat man gestern auch bei uns im Stadion erleben können.
Und ich würde das gerne bewahren.
Ob das so bleiben würde?
Ich weiß es nicht. Vielleicht war die gute Stimmung ja auch gestern der Euphorie geschuldet, endlich wieder im Stadion sein zu können, live dabei und nicht mehr stumpf auf dem Sofa. Und schon bald wäre es nicht mehr so und es bedürfte der Unterstützung eines Capos. Mag sein.
Aber beruflich war das Zauberwort des letzten Jahres „Hybridlösung“ – vielleicht wäre ja auch stimmungstechnisch eine Mischlösung denkbar.
Man gibt den gewöhnlichen Stadionbesuchern wieder mehr Eigenverantwortung und ein Capo greift Gesänge und Stimmungen auf und verstärkt sie -bzw. stimmt an, wenn es längere Zeit merklich ruhig bleibt.
Das wäre eine Lösung, mit der die Mehrheit glaube ich sehr gut leben könnte.
Dafür bedürfte es aber eines empathischen Capos, der zuhört, reinhört, aufgreift, moderiert. Der zwar im Mittelpunkt steht, sich aber nicht selbst als dieser sieht - sondern eher als Bindeglied.
Und es bedarf einer Ultraszene, die sich selbst nicht als die einzigen, wahren Fans ansieht, sondern begreift, dass die Fanszene auch aus Traditionen besteht, die weit länger reichen als ihre Ultra-Sing-Sang-Szene – auch den anderen Fans geht es um die Bewahrung der Fußballkultur – nicht nur ihnen!
Entsprechend ende ich dann eigentlich bei dem, was @Ugolini vor mir schrieb.
15.08.2021 - 13:20 Uhr
Zitat von studti
...Und es bedarf einer Ultraszene, die sich selbst nicht als die einzigen, wahren Fans ansieht, sondern begreift, dass die Fanszene auch aus Traditionen besteht, die weit länger reichen als ihre Ultra-Sing-Sang-Szene – auch den anderen Fans geht es um die Bewahrung der Fußballkultur – nicht nur ihnen!
Entsprechend ende ich dann eigentlich bei dem, was @Ugolini vor mir schrieb.
...Und es bedarf einer Ultraszene, die sich selbst nicht als die einzigen, wahren Fans ansieht, sondern begreift, dass die Fanszene auch aus Traditionen besteht, die weit länger reichen als ihre Ultra-Sing-Sang-Szene – auch den anderen Fans geht es um die Bewahrung der Fußballkultur – nicht nur ihnen!
Entsprechend ende ich dann eigentlich bei dem, was @Ugolini vor mir schrieb.
Dein ganzer Post - super gut zusammengefasst.
Zur Sache: Das, was Du beschreibst, ist neben einigen meiner privaten Verpflichtungen der Hauptgrund, warum ich mich im Zweifelsfall gegen einen Stadionbesuch entscheide.
Das alles hat für mich zunehmend weniger mit Emotion, Freude, Leiden etc. - letztendlich Fußball schlechthin - zu tun. Also mit dem, was das Fan-Sein eines Fußballclubs seit meiner Kindheit ausgemacht hat. Es ist halt Inszenierung. Klar kann man auch daran Freude empfinden, wird heute ja überall medial vorgelebt. Ist aber blutleer und hinterlässt bei mir persönlich einen faden Beigeschmack und entfremdet mich von Arminia.
Interessant im Übrigen, dass diese Inszenierungen diesmal nicht von den mMn zurecht gebrandmarkten Gewinn-Generierungs-Großmeistern UEFA, FIFA, DFB ausgehen, sondern von den sogenannten "Fans himself", die dann auch noch putzigerweise behaupten, die Fahne des Fußballs hochzuhalten, während sie dies auf ziemlich kategorische Weise genau nicht tun.
15.08.2021 - 13:22 Uhr
Zitat von blaumann
Dein ganzer Post - super gut zusammengefasst.
Zur Sache: Das, was Du beschreibst, ist neben einigen meiner privaten Verpflichtungen der Hauptgrund, warum ich mich im Zweifelsfall gegen einen Stadionbesuch entscheide.
Das alles hat für mich zunehmend weniger mit Emotion, Freude, Leiden etc. - letztendlich Fußball schlechthin - zu tun. Also mit dem, was das Fan-Sein eines Fußballclubs seit meiner Kindheit ausgemacht hat. Es ist halt Inszenierung. Klar kann man auch daran Freude empfinden, wird heute ja überall medial vorgelebt. Ist aber blutleer und hinterlässt bei mir persönlich einen faden Beigeschmack und entfremdet mich von Arminia.
Interessant im Übrigen, dass diese Inszenierungen diesmal nicht von den mMn zurecht gebrandmarkten Gewinn-Generierungs-Großmeistern UEFA, FIFA, DFB ausgehen, sondern von den sogenannten "Fans himself", die dann auch noch putzigerweise behaupten, die Fahne des Fußballs hochzuhalten, während sie dies auf ziemlich kategorische Weise genau nicht tun.
Zitat von studti
...Und es bedarf einer Ultraszene, die sich selbst nicht als die einzigen, wahren Fans ansieht, sondern begreift, dass die Fanszene auch aus Traditionen besteht, die weit länger reichen als ihre Ultra-Sing-Sang-Szene – auch den anderen Fans geht es um die Bewahrung der Fußballkultur – nicht nur ihnen!
Entsprechend ende ich dann eigentlich bei dem, was @Ugolini vor mir schrieb.
...Und es bedarf einer Ultraszene, die sich selbst nicht als die einzigen, wahren Fans ansieht, sondern begreift, dass die Fanszene auch aus Traditionen besteht, die weit länger reichen als ihre Ultra-Sing-Sang-Szene – auch den anderen Fans geht es um die Bewahrung der Fußballkultur – nicht nur ihnen!
Entsprechend ende ich dann eigentlich bei dem, was @Ugolini vor mir schrieb.
Dein ganzer Post - super gut zusammengefasst.
Zur Sache: Das, was Du beschreibst, ist neben einigen meiner privaten Verpflichtungen der Hauptgrund, warum ich mich im Zweifelsfall gegen einen Stadionbesuch entscheide.
Das alles hat für mich zunehmend weniger mit Emotion, Freude, Leiden etc. - letztendlich Fußball schlechthin - zu tun. Also mit dem, was das Fan-Sein eines Fußballclubs seit meiner Kindheit ausgemacht hat. Es ist halt Inszenierung. Klar kann man auch daran Freude empfinden, wird heute ja überall medial vorgelebt. Ist aber blutleer und hinterlässt bei mir persönlich einen faden Beigeschmack und entfremdet mich von Arminia.
Interessant im Übrigen, dass diese Inszenierungen diesmal nicht von den mMn zurecht gebrandmarkten Gewinn-Generierungs-Großmeistern UEFA, FIFA, DFB ausgehen, sondern von den sogenannten "Fans himself", die dann auch noch putzigerweise behaupten, die Fahne des Fußballs hochzuhalten, während sie dies auf ziemlich kategorische Weise genau nicht tun.
Und dann hast du ein Barca Logo?
15.08.2021 - 13:24 Uhr
Bin ich geboren
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