Fankultur in Bielefeld
30.10.2007 - 13:20 Uhr
29.06.2021 - 00:23 Uhr
Zitat von studti
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
29.06.2021 - 00:34 Uhr
Zitat von Toastar1860
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
Zitat von studti
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
Und welchen Verwurzelten hättest du gerne im Präsidium gesehen?
Und was ich nach deinen genannten Gründen, die ja durchaus zu beachten sind, nicht verstehe ist, warum du dich dann jeweils enthalten hast, anstatt dagegen zu stimmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 29.06.2021 um 00:38 Uhr bearbeitet
29.06.2021 - 00:38 Uhr
Zitat von studti
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Oh man, da läuft alles mal rund und dann wird man durch die eigenen Fans gebremst.
29.06.2021 - 00:40 Uhr
Zitat von studti
Und welchen Verwurzelten hättest du gerne im Präsidium gesehen?
Zitat von Toastar1860
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
Zitat von studti
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
Und welchen Verwurzelten hättest du gerne im Präsidium gesehen?
Das ist nicht mein Job und ich nehme mir auch nicht heraus, da irgendeinen Namen zu nennen und ihn als richtige Lösung zu präsentieren, wennglich ich zugeben muss, dass mir schon spontan kurz der Name Friedrich Straetmanns durch den Kopf ging. Ich kenne die Menschen im Hintergrund dafür jedoch doch viel zu wenig und es gibt nicht ohne Grund eine Kommission für sowas. Fakt ist halt, dass ich die aktuelle Konstellation für unglücklich halte.
Edit, weil du auch noch etwas ergänzt hast:
Weil das mein spontaner Impuls war. Für mich kamen Enthaltung oder Gegenstimme, ich habe mich für Enthaltung entschieden. Mehr steckte nicht dahinter, zumal selbst beim Hammelsprung klar war, dass dies keinen Unterschied machen würde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toastar1860 am 29.06.2021 um 00:43 Uhr bearbeitet
29.06.2021 - 01:05 Uhr
Zitat von Toastar1860
Ich kenne die Menschen im Hintergrund dafür jedoch doch viel zu wenig und es gibt nicht ohne Grund eine Kommission für sowas.
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Zitat von studti
Und welchen Verwurzelten hättest du gerne im Präsidium gesehen?
Zitat von Toastar1860
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
Zitat von studti
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
Und welchen Verwurzelten hättest du gerne im Präsidium gesehen?
Ich kenne die Menschen im Hintergrund dafür jedoch doch viel zu wenig und es gibt nicht ohne Grund eine Kommission für sowas.
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Und genau deshalb habe ich mit "Ja" gestimmt - weil ich nach den Erfahrungen der letzten Jahre dieser Kommission vertraue und ich nicht glaube, dass Laufer es zugelassen hätte, dass ihn Leute beerben, die nicht wie er im Interesse des Vereins handeln werden.
29.06.2021 - 01:16 Uhr
Zitat von studti
Und genau deshalb habe ich mit "Ja" gestimmt - weil ich nach den Erfahrungen der letzten Jahre dieser Kommission vertraue und ich nicht glaube, dass Laufer es zugelassen hätte, dass ihn Leute beerben, die nicht wie er im Interesse des Vereins handeln werden.
Zitat von Toastar1860
Ich kenne die Menschen im Hintergrund dafür jedoch doch viel zu wenig und es gibt nicht ohne Grund eine Kommission für sowas.
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Zitat von studti
Und welchen Verwurzelten hättest du gerne im Präsidium gesehen?
Zitat von Toastar1860
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
Zitat von studti
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
Und welchen Verwurzelten hättest du gerne im Präsidium gesehen?
Ich kenne die Menschen im Hintergrund dafür jedoch doch viel zu wenig und es gibt nicht ohne Grund eine Kommission für sowas.
.
Und genau deshalb habe ich mit "Ja" gestimmt - weil ich nach den Erfahrungen der letzten Jahre dieser Kommission vertraue und ich nicht glaube, dass Laufer es zugelassen hätte, dass ihn Leute beerben, die nicht wie er im Interesse des Vereins handeln werden.
Ist ja auch völlig in Ordnung. Das ändert allerdings an der mir missfallenden Konstellation nichts und ist ja nicht mal der Kern meines Beitrags: Mich stört die pauschale Verurteilung von Gruppen innerhalb des Vereins, die andere Strategien oder Ideale haben als man selbst.
29.06.2021 - 12:23 Uhr
Zitat von Toastar1860
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Gruppe wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben. (...)
Mich stört die pauschale Verurteilung von Gruppen innerhalb des Vereins, die andere Strategien oder Ideale haben als man selbst.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Gruppe wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben. (...)
Mich stört die pauschale Verurteilung von Gruppen innerhalb des Vereins, die andere Strategien oder Ideale haben als man selbst.
Ich kenne auch einige Vertreter der LC– diese gehörten zu der Gruppe, die als Anfang 20 Jährige daran beteiligt waren, dem Fan von Bremen II in einem vollkommen unbedeutendem Spiel Hirnblutungen zuzufügen und ihn lebensgefährlich zu verletzen - nur weil er das falsche Trikot oder Fahne trug.
Heute mit Anfang 30 gehören sie zu den einflussreichsten Personen dieser Gruppierung.
Genau die selben Jungs prahlten in der Vergangenheit auch damit, wie sie auf Auswärtsreisen massenhaft Alkohol in Raststellen klauten – da sie als Gruppe in so großer Anzahl auftraten, war dies für die Verkäufer nicht zu verhindern.
All das zählt für mich weniger zu "sich ehrenamtlich zu engagieren".
Nun gut, vielleicht waren es Jugendsünden - die aber anscheinend durch unreflektiertes Gruppenverhalten zumindest nicht verhindert, sonder eher gefördert wurden.
Weitere Erfahrungen mit der LC aus der jüngeren Vergangenheit – beim letzten Auswärtsspiel in Hannover waren einige „normale“ Fans schon weit vor Spielbeginn auf ihren Plätzen im Stehplatzbereich. Unter Androhung von Gewalt wurden sie genötigt, ihren Platz aufzugeben, da sich dort die LC prominent mit ihren Bannern und den Vorsängern positionieren wollte.
In der gleichen Saison gab es bei einem Fantreffen im 16er eine Diskussion über den massiven Pyro-Einsatz beim letzten Auswärtsspiel in Osnabrück. Dort wurde gezündelt – wortwörtlich ohne Rücksicht auf Verluste für den Verein, der die Strafe zahlen musste oder die Anhänger, die mit im Block standen und von dem Rauch sehr stark eingeschränkt und belästigt wurden. Eine Einsicht, dass dieses Verhalten nicht im Sinne vieler war, war in keinster Weise zu erkennen.
Wer in ihrer Nähe steht und nicht in ihrem Sinne unterstützt, wird zum Teil ziemlich blöde angemacht, so als würden Block 1 und 3 ihnen gehören.
Ja, natürlich auch die LC hat Ideale – aber die genannten Beispiele widersprechen den meinigen in der Tat so sehr, dass ich sie trotz vieler guter Aktionen (Choreos, Graffitis im Stadion und in der Stadt und einiges andere mehr) nicht mehr unterstütze, wenn sie zum Beispiel Geld einsammeln.
Es gibt unter ihnen mit Sicherheit auch sozial engagierte, schlaue Personen. Da will ich gar nicht über alle den Stab brechen.
Aber alle meine persönlichen Erfahrungen und Gespräche mit ihren Vertretern lassen mich Abstand zu ihnen nehmen.
Und dass bei Wahlen wie gestern alle einheitlich abstimmen, macht mich zusätzlich skeptisch. In den Gruppierungen, in denen ich mich bewege, gibt es natürlich auch bei vielen Themen einen Grundkonsens.
Aber dass alle der gleichen Meinung sind, kenne ich nicht. Und das finde ich auch gut. Männlich dominierte Gruppierungen in einheitlicher Kleidung, mit einheitlicher Meinung und zum Teil derben Verhaltensweisen - all das Merkmale, die mich distanziert und skeptisch machen. Und persönliche Gespräche mit ihnen konnten mich mehrheitlich nicht von den guten Absichten im Sinne des Vereins überzeugen - auch wenn sie auch unbestritten gute Einflüsse ausüben.
29.06.2021 - 12:49 Uhr
Prinzipiell bin ich ja auch positiv gegenüber Ultras und der fankultur eingestellt und mein Stammplatz auf der Alm ist eben auch Block 1, bei vielen Punkten kann ich auch die Standpunkte entweder verstehen oder bin sogar der selben Meinung.
Wie man aber diese Kapitalerhöhung in Zusammenarbeit mit dem Bündnis (ohne das es unseren Verein wahrscheinlich garnicht mehr geben würde) kategorisch ausschließen kann, ist mir auf den ersten Blick relativ unverständlich.
Ich sehe mich selbst als "Zwischending" zwischen ultra und "normalo".
Wenn ich ins Stadion gehe, egal ob Heim oder auswärts , dann um die Mannschaft 90 Minuten zu pushen. Da ist es mir dann auch egal ob ich mal eine Fahne im Gesicht habe oder nicht. Bin aber nicht bei allen 34 Spielen dabei, wie es bei den meisten Ultras der Fall ist, oder beteilige mich an pyrotechnischen Aktionen oder ähnlichem.
Wie gesagt ich würde mich selbst als "Zwischending" mit Hang zum "normalo" einordnen, habe aber ein bisschen die Befürchtung, dass sich die Fanlager immer mehr spalten und wir nur noch die Extreme kennen, entweder Ultra oder eben kein Ultra und die beiden Parteien sich gegenseitig nicht verstehen können oder wollen. Das kann natürlich nicht förderlich für die Gemeinschaft im Stadion sein und es hat ja vor Corona auch schon Fan intern bei uns gebrodelt.
Ich habe einfach die Befürchtung, dass es sich beide Gruppen miteinander verscherzen und dadurch unsere Stimmung, bei Heim- und Auswärtsspielen leidet und wir Stimmungsmäßig ein Stück weit zur "Grauen-Maus" werden und der Mythos Alm entgültig zum Mythos wird.
Bin hier ja schon ein Stück weit für meinen Pessimismus bekannt
aber ich glaube da müssen wir, der Verein, wie auch immer ein Stück weit gegen lenken und den Dialog suchen.
Was ich noch so in Erinnerung habe vom Stimmungstreffen damals ist, dass sich der Dialog der von der LC ausgegangen ist als schwierig gestaltet hat.
Ob es was bringen würde wenn sowas mal vom Supporters Club organisiert werden würde? Ich weiss es nicht, ich glaube aber wir sollten es versuchen, damit die kultige Alm auch kultig bleibt und nicht von einer Festung zu einer Sandburg wird.
Da ich nicht weiss ob ich mit meiner Wahrnehmung exklusiv da stehe würde mich mal eure Meinung dazu interessieren.
Wie man aber diese Kapitalerhöhung in Zusammenarbeit mit dem Bündnis (ohne das es unseren Verein wahrscheinlich garnicht mehr geben würde) kategorisch ausschließen kann, ist mir auf den ersten Blick relativ unverständlich.
Ich sehe mich selbst als "Zwischending" zwischen ultra und "normalo".
Wenn ich ins Stadion gehe, egal ob Heim oder auswärts , dann um die Mannschaft 90 Minuten zu pushen. Da ist es mir dann auch egal ob ich mal eine Fahne im Gesicht habe oder nicht. Bin aber nicht bei allen 34 Spielen dabei, wie es bei den meisten Ultras der Fall ist, oder beteilige mich an pyrotechnischen Aktionen oder ähnlichem.
Wie gesagt ich würde mich selbst als "Zwischending" mit Hang zum "normalo" einordnen, habe aber ein bisschen die Befürchtung, dass sich die Fanlager immer mehr spalten und wir nur noch die Extreme kennen, entweder Ultra oder eben kein Ultra und die beiden Parteien sich gegenseitig nicht verstehen können oder wollen. Das kann natürlich nicht förderlich für die Gemeinschaft im Stadion sein und es hat ja vor Corona auch schon Fan intern bei uns gebrodelt.
Ich habe einfach die Befürchtung, dass es sich beide Gruppen miteinander verscherzen und dadurch unsere Stimmung, bei Heim- und Auswärtsspielen leidet und wir Stimmungsmäßig ein Stück weit zur "Grauen-Maus" werden und der Mythos Alm entgültig zum Mythos wird.
Bin hier ja schon ein Stück weit für meinen Pessimismus bekannt
aber ich glaube da müssen wir, der Verein, wie auch immer ein Stück weit gegen lenken und den Dialog suchen. Was ich noch so in Erinnerung habe vom Stimmungstreffen damals ist, dass sich der Dialog der von der LC ausgegangen ist als schwierig gestaltet hat.
Ob es was bringen würde wenn sowas mal vom Supporters Club organisiert werden würde? Ich weiss es nicht, ich glaube aber wir sollten es versuchen, damit die kultige Alm auch kultig bleibt und nicht von einer Festung zu einer Sandburg wird.
Da ich nicht weiss ob ich mit meiner Wahrnehmung exklusiv da stehe würde mich mal eure Meinung dazu interessieren.
29.06.2021 - 15:25 Uhr
Zitat von studti
Ja, natürlich auch die LC hat Ideale – aber die genannten Beispiele widersprechen den meinigen in der Tat so sehr, dass ich sie trotz vieler guter Aktionen (Choreos, Graffitis im Stadion und in der Stadt und einiges andere mehr) nicht mehr unterstütze, wenn sie zum Beispiel Geld einsammeln.
n
Ja, natürlich auch die LC hat Ideale – aber die genannten Beispiele widersprechen den meinigen in der Tat so sehr, dass ich sie trotz vieler guter Aktionen (Choreos, Graffitis im Stadion und in der Stadt und einiges andere mehr) nicht mehr unterstütze, wenn sie zum Beispiel Geld einsammeln.
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Danke für deinen wieder mal sehr schönen Beitrag, der mir im Grunde genommen zu 100% aus der Seele spricht. Für mich sticht grade der Absatz mit den Idealen heraus.
Das größte Punkt hierbei, also das wichtigste Ideal einer solchen Gruppierung sollte für mich sein, dass man den Verein zu jeder Zeit unterstützt und immer im Sinne des Vereins handelt. Das alleine wird mit heftigen Pyro Aktionen wie du sie auch erwähnt hast eben total mit Füßen getreten. Klar sieht man das immer wieder mal irgendwo und mag sein, dass es unter den Ultras generell irgendwo zum guten Ton gehört, aber es sollte alles im Rahmen bleiben.
Was ich aber am schlimmsten finde ist, dass man das Gefühl hat, dass die LC sich immer weiter vom Rest der Fangemeinde abkapselt. Nicht jeder kann ein Teil von denen sein, nicht jeder will ein Teil von denen sein, nicht jeder kann es sich leisten, sowohl zeitlich als auch finanziell, zu jedem der 34 Spiele+Pokal usw. zu fahren. Trotzdem sollte es meiner Meinung nach so sein, dass all diejenigen, die am Spieltag im Stadion sind für diese 90 Minuten des Spiels als große Einheit fühlen, als Kollektiv welches die Mannschaft pusht so gut es eben nur geht. Zuletzt war es aber eben mehr so, dass man oft angefeindet wurde, dass nur noch einges gedichtete, teilweise wirklich langweilige Gesänge an der Tagesordnung waren. Wenn irgendwo mal irgendwas anderes angestimmt wurde konnte ich förmlich fühlen, wie die komplette LC die Augen verdreht. Man fühlt sich da teilweise fast schon nicht mehr wilkommen, teilweise wird einem einfach das Gefühl vermittelt, dass diese paar hundert Jungs und Mädels Fans erster Klasse sind und der Rest einfach nur darunter steht und froh sein darf, den Block mit ihnen zu teilen. Genau das Bild hat auch der Austausch damals vermittelt im Sechzehner.
Ich wünsche mir ein Umdenken der LC, bevor es zu spät ist und die Stimmung darunter leidet. Ich finde z.B. vor einigen Jahren, als noch Mütze auf dem Block stand, da wurde das alles irgendwie immer alles besser moderiert und man fühlte sich als normalo Fan eher wertgeschätzt als das heute der Fall ist.
Ich finde die LC'ler mittlerweile nur noch stur. Mit hartnäckig und kämpferisch hat das nicht mehr viel zu tun.
01.07.2021 - 21:59 Uhr
Zitat von studti
Und welchen Verwurzelten hättest du gerne im Präsidium gesehen?
Und was ich nach deinen genannten Gründen, die ja durchaus zu beachten sind, nicht verstehe ist, warum du dich dann jeweils enthalten hast, anstatt dagegen zu stimmen.
Zitat von Toastar1860
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
Zitat von studti
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Die Vertreter der Lokal Crew haben bei der JHV übrigens geschlossen gegen eine mögliche Kapitalerhöhung durch Vertreter des Bündnisses gestimmt (was Arabi und Laufer ganz schön nervös gemacht zu haben schien, da es die gesteckten Ziele sehr hätte einschränken können) und mit Ausnahme einer Enthaltung haben alle gegen das neue Präsidium gestimmt
Ich frage mich bei denen immer wieder, was sie eigentlich wollen und ob es ihnen wirklich um das Wohl des Vereins geht. Und warum sie nach all den erfolgreichen Jahren so wenig Vertrauen in die Verantwortlichen haben.
Der neue Präsident sagte in einem ersten Statement, dass er versuchen wird, alle die ihn nicht gewählt haben, zu seinen Verbündeten zu machen. Ob dies bei dieser Gruppe wirklich so erstrebenswert ist, stelle ich mal in Frage.
Es ist ja durchaus in Ordnung, wenn jeder seine eigene Meinung hat und auch Dinge ablehnt. Doch genau dass jeder eine eigene (!) Meinung hat bezweifel ich, wenn eine so große Gruppe so einheitlich abstimmt und keiner ausschert.
Ich denke, man sollte das doch etwas differenzierter betrachten. Ich habe mich bei beiden Abstimmungen beispielsweise aus folgenden Gründen enthalten:
Die Veräußerung von Anteilen halte ich für nichts, bei dem man eine Vorratsabstimmung durchwinken sollte, wenn man als Mitglied alle Fäden in der Hand hat. Bevor ich guten Gewissens einer Anteilsabgabe zustimmen kann, möchte ich wissen an wen und mit welchen Vorteilen für den Verein dies genau einhergeht.
So dringend kann ein Anteilsverkauf nicht sein, dass man nicht bis zur nächsten JHV abwarten könnte. Vertrauen schön und gut, aber warum sollte man sich ohne Not damit begnügen?
Bezüglich des Präsidiums missfällt mir die nicht wenig kritisierte Konstellation aus Präsident sowie Vizepräsident, die bei Sponsoren hochrangig tätig sind und zuvor keinerlei Ämter im Verein bekleidet haben. Zumindest als Vize hätte ich gerne jemand verwurzelteren gesehen, zumal mir Eschweiler recht unsympathisch wirkte.
Sie bekommen von mir eine faire Chance, aber Skepsis sollte doch zumindest mal erlaubt sein.
Ich kenne übrigens einige der Ultras und diese Vorverurteilung als homogene Masse wird ihnen einfach nicht gerecht. Die mir bekannten Ultras stehen beispielsweise voll im Leben, engagieren sich ehrenamtlich politisch und sind durchaus in der Lage, eine eigene Meinung zu haben.
Und welchen Verwurzelten hättest du gerne im Präsidium gesehen?
Und was ich nach deinen genannten Gründen, die ja durchaus zu beachten sind, nicht verstehe ist, warum du dich dann jeweils enthalten hast, anstatt dagegen zu stimmen.
Ich finde, dass ein Argument völlig außer Acht gelassen wurde:
Der Vorratsbeschluß über die Kapitalerhöhung, die ja eindeutig nicht die 50 +1 Zusammensetzung bedroht hat, und mit 62,4 % immer noch einen erheblichen großen Eigenanteils des Vereins an der KGaA beinhaltet, ist ein Beschluss, der bereits bei der letzten JHV eine Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder bekommen hat, und bis zu dieser durch die Corona-Pandemie verspätet abgehaltenen JHV Gültigkeit hatte.
Hier handelt es sich um eine erneut befristete Verlängerung des Kapitalerhöhung-Beschlusses von 2019 und nicht um eine neue Beschlußvorlage.
Das offensichtlich die Gruppe der Arminia-Mitglieder, die wohl mehrheitlich in der Local-Crew integriert sind, gegen die Verlängerung des Vorratsbeschlusses abgestimmt hat, hat mich in diesem Zusammenhang mehr als irritiert. Schließlich ist bislang dieser Vorratsbeschluß zur Kapitalerhöhung gar nicht in Anspruch genommen worden, und dies trotz der Verluste der Corana-Pandemie.
Ich finde zudem, dass wir als gebranntes Kind der Nah-Insolvenz im Dezember 2017 durchaus seriös mit diesem Vorgang, dass durch Verschiebung der Kapital-Anteile mehr Finanzspritzen möglich werden können, umgehen sollten.
Als Arminia-Mitglied, egal ob in der Local-Crew oder als ASC-Mitglied oder in anderen Bereichen des DSC zu Hause, darf man die Interessen des gesamten Vereins nicht aus der Augen verlieren. So sehe ich das.
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