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Die Kurve

04.04.2013 - 17:27 Uhr
Die Kurve |#6381
19.03.2025 - 12:51 Uhr
Zitat von OmarHimself
Es wurde hier schon oft angedeutet:

Es ist die allerletzte Mittel die Polizei in einen vollen Block zu schicken um Recht und Ordnung durch zu setzen.
Behelmte und bewaffnete dort reinzuschicken kann eine nicht abzusehende Gewaltspirale hervorrufen.
Dort werden Gruppendynamiken aktiv samt Solidarität von eigentlich harmlosen und gut und böse verschwimmt komplett.

Meine Beobachtung zum Aachen Spiel:
In deren großer Hintertorfantribühne waren zwar alle schwarzgelb aber es gab eindeutig Ordner an den Eingängen und Flutwegen.
Inwieweit dies auch nur Strohmänner sind oder geschulte Leute kann ich nicht beurteilen aber Sie waren da präsent.

und natürlich gibt es eine Grauzone und Straftaten und Ordnungswidrigkeiten wo man wegschaut (Sei es Pyro oder Rauch/Kiffverbote) aber es muss die bekannte ROTE LINIE geben und diese heißt Gewalt.
Selbst Strafbestand des Vandalismus reicht von Sticker, Grafitti bis hin zu erwähnten Zerstören.


Niemand muss in den Block. Es darf nur nach dem Spiel niemand raus bis er durch die Mangel genommen wurde. Und manchmal ist es halt so, dass jemand kaputt geht. Unbeteiligte können sich zurückhalten und nichts passiert.
Die Kurve |#6382
19.03.2025 - 14:41 Uhr
Zitat von Kubaner
Ich habe einen ganz radikalen Vorschlag: die komplette Süd zum Familienblock machen. Es werden nur noch Familien mit Kindern Karten verkauft bzw. reingelassen und fertig. Wir müssen diese Leute, die sich hinter der "Fanszene"verstecken, endlich aus dem Stadion bekommen, nur dann haben wir auch Ruhe.

Hat mehrere Vorteile:
1. Der Pufferplatz kann zusätzlich genutzt werden
2. Wahrscheinlichkeit von Ausschreitungen, Pyro, Zerstörungen etc, geht gegen 0%
3. Keine Strafzahlungen mehr an den DFB

Und dann sage ich auch ganz eindeutig, egal ob dann die Stimmung darunter leidet aber wenn wirklich gehandelt werden soll, dann müssen diese Leute daran gehindert werden, ins Stadion zu kommen. Meinetwegen können auch Alkoholkontrollen durchgeführt werden, dann würden auch die Suffköppe draußen bleiben.


Was habe ich getan, dass ich deiner Meinung nach von meinem Platz verschwinden muss? Ich habe nie etwas angezündet oder zerstört. Oder muss ich jetzt meine Tochter, die sich nicht für Fußball interessiert, zwingen, mit ins Stadion zu gehen? Weil ja nur Familien mit Kindern rein dürfen? Wäre das eigentlich überhaupt genug Familie?

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Sonntag, 2. Juni 1991, Pokalfinale des NOFV, FC Hansa Rostock - Eisenhüttenstädter FC Stahl 1:0, Tor: Jens Wahl (43.) - Mein erstes Auswärtsspiel
"Fußball ist fast durchgängig emotionalisierter Horror." (Ror Wolf)
Die Kurve |#6383
19.03.2025 - 14:59 Uhr
Für mich ist die Nordtribüne als neue FAn/Support Tribüne alternativlos.
Die Süd sollte eine normale Zuschauertribüne werden.
Da der Auswärtsfanblock schwer anders zu verörtern ist aufgrund der der Anbindung über die Eishalle etc.

Zum Auswärtsthema ist alles gesagt hier muss der Verein hart sein. Zur Not der Worst Case auf unsere Kontingente vezichten und die Saison erstma zuende bringen und versuchen paralell mit Dialog und Co zu sorgen das in Zukunft ein anderes Benehmen an den Tag gelegt wird.

Ist ja kein alleiniges Hansaproblem, Spiegel der gesellschaft triffts wohl eher.. zunehmende Verrohung von Umgang miteinander.

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Signatur

Die Kurve |#6384
19.03.2025 - 15:41 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Zitat von OmarHimself

Es wurde hier schon oft angedeutet:

Es ist die allerletzte Mittel die Polizei in einen vollen Block zu schicken um Recht und Ordnung durch zu setzen.
Behelmte und bewaffnete dort reinzuschicken kann eine nicht abzusehende Gewaltspirale hervorrufen.
Dort werden Gruppendynamiken aktiv samt Solidarität von eigentlich harmlosen und gut und böse verschwimmt komplett.

Meine Beobachtung zum Aachen Spiel:
In deren großer Hintertorfantribühne waren zwar alle schwarzgelb aber es gab eindeutig Ordner an den Eingängen und Flutwegen.
Inwieweit dies auch nur Strohmänner sind oder geschulte Leute kann ich nicht beurteilen aber Sie waren da präsent.

und natürlich gibt es eine Grauzone und Straftaten und Ordnungswidrigkeiten wo man wegschaut (Sei es Pyro oder Rauch/Kiffverbote) aber es muss die bekannte ROTE LINIE geben und diese heißt Gewalt.
Selbst Strafbestand des Vandalismus reicht von Sticker, Grafitti bis hin zu erwähnten Zerstören.


Niemand muss in den Block. Es darf nur nach dem Spiel niemand raus bis er durch die Mangel genommen wurde. Und manchmal ist es halt so, dass jemand kaputt geht. Unbeteiligte können sich zurückhalten und nichts passiert.


Ich hoffe einfach mal, dass das eine hanseatische Form von Sarkasmus ist, die ich nicht verstehe.

Falls nicht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, woher in diesem halbwegs zivilisierten Land immer diese Fantasien nach autoritärer Drangsalierung kommen und warum man sich und seine Fankultur so selbst entmachten möchte, weil man sich zu fein für ein selbst reinigendes Verfahren ist. Ich glaube alle Familien, Frauen und Männer ohne Alkohol- und Gewaltproblem haben auf Dauer keinen Lust mehr auf eine Kurve oder einen Auswärtsblock, bei dem "durch die Mangel nehmen" durch die Polizei zum Alltag wird.

Sicher haben diese auch keine Lust am Vandalismus. Es ist aber sicherlich noch etwas anderes in eine polizeiliche Maßnahme zu geraten. Und wenn ich mir anschaue/anhöre, wie solche Aktionen teilweise ablaufen und wie man dort auch als Unbeteiligter behandelt wird, denke ich ist das keine Option. Wenn das Teil unserer Fankultur wird, wirklich gute Nacht.


Machen wir uns doch mal nichts vor. Mit dem systematischen Vandalismus möchte jede Szene (wie gruppiert oder organisiert auch immer) nur zeigen, wer der asozialste Haufen ist, der durch Deutschland zieht. Der ewige primitive Schwanzvergleich. Es braucht mir niemand erzählen, dass es keinen heißen Draht zwischen der Szene und der Vereinsführung gibt, es braucht mir auch niemand erzählen, dass das "Einzeltäter" oder Gruppierungen sind, die sich intern nicht stoppen lassen.

Es wäre dahingehend schon sehr viel im Keim erstickt, wenn es gängige Praxis wäre, dass die entstandenen Schäden vom verursachenden Verein getragen werden müssen. Wenn beim F.C. Hansa, Dynamo oder Co. alle zwei Wochen 50-100k anfallen, wird sich das recht schnell von allein erledigen. Bei uns war auch mehr als ein Jahr Ruhe, als der Verein in ernsten finanziellen Schwierigkeiten war. Ganz so bescheuert sind die Rädelsführer dann nicht, wenn erstmal jährlich 500k+ € an die Konkurrenz fließen. Voraussetzung dafür wäre natürlich, dass der Verein der Verursacher zahlt.

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Wismut Aue International
Die Kurve |#6385
19.03.2025 - 16:26 Uhr
Zitat von FCE_Highlander
Zitat von Forever_Hansa

Zitat von OmarHimself

Es wurde hier schon oft angedeutet:

Es ist die allerletzte Mittel die Polizei in einen vollen Block zu schicken um Recht und Ordnung durch zu setzen.
Behelmte und bewaffnete dort reinzuschicken kann eine nicht abzusehende Gewaltspirale hervorrufen.
Dort werden Gruppendynamiken aktiv samt Solidarität von eigentlich harmlosen und gut und böse verschwimmt komplett.

Meine Beobachtung zum Aachen Spiel:
In deren großer Hintertorfantribühne waren zwar alle schwarzgelb aber es gab eindeutig Ordner an den Eingängen und Flutwegen.
Inwieweit dies auch nur Strohmänner sind oder geschulte Leute kann ich nicht beurteilen aber Sie waren da präsent.

und natürlich gibt es eine Grauzone und Straftaten und Ordnungswidrigkeiten wo man wegschaut (Sei es Pyro oder Rauch/Kiffverbote) aber es muss die bekannte ROTE LINIE geben und diese heißt Gewalt.
Selbst Strafbestand des Vandalismus reicht von Sticker, Grafitti bis hin zu erwähnten Zerstören.


Niemand muss in den Block. Es darf nur nach dem Spiel niemand raus bis er durch die Mangel genommen wurde. Und manchmal ist es halt so, dass jemand kaputt geht. Unbeteiligte können sich zurückhalten und nichts passiert.


Ich hoffe einfach mal, dass das eine hanseatische Form von Sarkasmus ist, die ich nicht verstehe.

Falls nicht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, woher in diesem halbwegs zivilisierten Land immer diese Fantasien nach autoritärer Drangsalierung kommen und warum man sich und seine Fankultur so selbst entmachten möchte, weil man sich zu fein für ein selbst reinigendes Verfahren ist. Ich glaube alle Familien, Frauen und Männer ohne Alkohol- und Gewaltproblem haben auf Dauer keinen Lust mehr auf eine Kurve oder einen Auswärtsblock, bei dem "durch die Mangel nehmen" durch die Polizei zum Alltag wird.

Sicher haben diese auch keine Lust am Vandalismus. Es ist aber sicherlich noch etwas anderes in eine polizeiliche Maßnahme zu geraten. Und wenn ich mir anschaue/anhöre, wie solche Aktionen teilweise ablaufen und wie man dort auch als Unbeteiligter behandelt wird, denke ich ist das keine Option. Wenn das Teil unserer Fankultur wird, wirklich gute Nacht.


Machen wir uns doch mal nichts vor. Mit dem systematischen Vandalismus möchte jede Szene (wie gruppiert oder organisiert auch immer) nur zeigen, wer der asozialste Haufen ist, der durch Deutschland zieht. Der ewige primitive Schwanzvergleich. Es braucht mir niemand erzählen, dass es keinen heißen Draht zwischen der Szene und der Vereinsführung gibt, es braucht mir auch niemand erzählen, dass das "Einzeltäter" oder Gruppierungen sind, die sich intern nicht stoppen lassen.

Es wäre dahingehend schon sehr viel im Keim erstickt, wenn es gängige Praxis wäre, dass die entstandenen Schäden vom verursachenden Verein getragen werden müssen. Wenn beim F.C. Hansa, Dynamo oder Co. alle zwei Wochen 50-100k anfallen, wird sich das recht schnell von allein erledigen. Bei uns war auch mehr als ein Jahr Ruhe, als der Verein in ernsten finanziellen Schwierigkeiten war. Ganz so bescheuert sind die Rädelsführer dann nicht, wenn erstmal jährlich 500k+ € an die Konkurrenz fließen. Voraussetzung dafür wäre natürlich, dass der Verein der Verursacher zahlt.

Aber es ist doch so, dass Hansa ständig zahlt!?
Wenn man will, dass das aufhört, müssen die Verursacher zahlen.
Die Kurve |#6386
19.03.2025 - 16:58 Uhr
Zitat von Cypher121

Ist ja kein alleiniges Hansaproblem, Spiegel der gesellschaft triffts wohl eher.. zunehmende Verrohung von Umgang miteinander.


Ich finde das ist schon sehr verharmlosend dieses Ausmaß an Gewalt als repräsentativ für die Gesellschaft zu bewerten. Selbst für den Kontext Fußball ist die Hansa nicht repräsentativ: Ich kenne keinen Fußballverein bei dem das Thema so ausartet, wie bei der Hansa im Moment. Während Gewalt natürlich auch in anderen Bereichen der Gesellschaft (wieder vermehrt) auftritt sollte das nicht ablenken von der sehr speziellen Lage bei Hansa Rostock, welche überwiegend hausgemacht ist.

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Alternative für Dumpfbacken


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Adlerfront am 19.03.2025 um 17:00 Uhr bearbeitet
Die Kurve |#6387
19.03.2025 - 17:13 Uhr
Zitat von Tomminho
Zitat von FCE_Highlander

Zitat von Forever_Hansa

Zitat von OmarHimself

Es wurde hier schon oft angedeutet:

Es ist die allerletzte Mittel die Polizei in einen vollen Block zu schicken um Recht und Ordnung durch zu setzen.
Behelmte und bewaffnete dort reinzuschicken kann eine nicht abzusehende Gewaltspirale hervorrufen.
Dort werden Gruppendynamiken aktiv samt Solidarität von eigentlich harmlosen und gut und böse verschwimmt komplett.

Meine Beobachtung zum Aachen Spiel:
In deren großer Hintertorfantribühne waren zwar alle schwarzgelb aber es gab eindeutig Ordner an den Eingängen und Flutwegen.
Inwieweit dies auch nur Strohmänner sind oder geschulte Leute kann ich nicht beurteilen aber Sie waren da präsent.

und natürlich gibt es eine Grauzone und Straftaten und Ordnungswidrigkeiten wo man wegschaut (Sei es Pyro oder Rauch/Kiffverbote) aber es muss die bekannte ROTE LINIE geben und diese heißt Gewalt.
Selbst Strafbestand des Vandalismus reicht von Sticker, Grafitti bis hin zu erwähnten Zerstören.


Niemand muss in den Block. Es darf nur nach dem Spiel niemand raus bis er durch die Mangel genommen wurde. Und manchmal ist es halt so, dass jemand kaputt geht. Unbeteiligte können sich zurückhalten und nichts passiert.


Ich hoffe einfach mal, dass das eine hanseatische Form von Sarkasmus ist, die ich nicht verstehe.

Falls nicht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, woher in diesem halbwegs zivilisierten Land immer diese Fantasien nach autoritärer Drangsalierung kommen und warum man sich und seine Fankultur so selbst entmachten möchte, weil man sich zu fein für ein selbst reinigendes Verfahren ist. Ich glaube alle Familien, Frauen und Männer ohne Alkohol- und Gewaltproblem haben auf Dauer keinen Lust mehr auf eine Kurve oder einen Auswärtsblock, bei dem "durch die Mangel nehmen" durch die Polizei zum Alltag wird.

Sicher haben diese auch keine Lust am Vandalismus. Es ist aber sicherlich noch etwas anderes in eine polizeiliche Maßnahme zu geraten. Und wenn ich mir anschaue/anhöre, wie solche Aktionen teilweise ablaufen und wie man dort auch als Unbeteiligter behandelt wird, denke ich ist das keine Option. Wenn das Teil unserer Fankultur wird, wirklich gute Nacht.


Machen wir uns doch mal nichts vor. Mit dem systematischen Vandalismus möchte jede Szene (wie gruppiert oder organisiert auch immer) nur zeigen, wer der asozialste Haufen ist, der durch Deutschland zieht. Der ewige primitive Schwanzvergleich. Es braucht mir niemand erzählen, dass es keinen heißen Draht zwischen der Szene und der Vereinsführung gibt, es braucht mir auch niemand erzählen, dass das "Einzeltäter" oder Gruppierungen sind, die sich intern nicht stoppen lassen.

Es wäre dahingehend schon sehr viel im Keim erstickt, wenn es gängige Praxis wäre, dass die entstandenen Schäden vom verursachenden Verein getragen werden müssen. Wenn beim F.C. Hansa, Dynamo oder Co. alle zwei Wochen 50-100k anfallen, wird sich das recht schnell von allein erledigen. Bei uns war auch mehr als ein Jahr Ruhe, als der Verein in ernsten finanziellen Schwierigkeiten war. Ganz so bescheuert sind die Rädelsführer dann nicht, wenn erstmal jährlich 500k+ € an die Konkurrenz fließen. Voraussetzung dafür wäre natürlich, dass der Verein der Verursacher zahlt.

Aber es ist doch so, dass Hansa ständig zahlt!?
Wenn man will, dass das aufhört, müssen die Verursacher zahlen.


Ich war gerade beim Überlegen, was man unserem Gast antworten könnte und dann bringst Du es auf den Punkt. Genauso ist es!!
Für mich ist die Praxis, dass die Vereine zahlen müssen, wenn deren Fans hunderte Kilometer vom eigenen Stadion entfernt randalieren, zu tiefst ungerecht. Was kann Hansa dafür, wenn ich in Unterhaching das Stadion anstecke??
Die gängige Praxis ist aber natürlich die einfachste Lösung, die Adressen der Gastvereine sind bekannt, da kann man dann ganz einfach die Strafen aussprechen und dann die Rechnungen hinschicken. Das Dingfestmachen der wahren Täter ist ja auch viel komplizierter und aufwändiger, warum soll man sich diese Arbeit also machen?
Und das führt mich dann nochmal zu der obigen Diskussion darüber, wo die Toleranzgrenze anzusiedeln ist, bis die Polizei, also der Staat, gedenkt einzugreifen. Waschbecken auf die Beamten zu werfen scheint unterhalb dieser Grenze zu sein, wie auch die gesundheitsbedrohenden Raketen auf Stadionbesucher.
Ja es stimmt, man will keine Eskalation, wenn die Polizei die Täter aus dem Block holen sollte, aber kann das die Antwort sein? Also macht was ihr wollt, wir gucken zu und halten uns raus, der Block wird zum rechtsfreien Raum erklärt! Wie lange, bis Menschen sterben?
Vielleicht ist die Frage nach der Toleranz auch falsch gestellt? Müsste man nicht fragen, warum läuft das fast nur ausschließlich im Fußballstadion so ab?
Gucken die Polizisten auch nur zu, wenn ein vermummter Mob randalierend durch die Fußgängerzonen marschiert, raubend und Leute bedrohend? Ist das was anderes, als der Kiosk in Stadionnähe, der demoliert und ausgeraubt wird?
Ich wünsche keinem Polizeibeamten in solche Auseinandersetzungen zu geraten, aber der Staat hat nun mal einen Schutzauftrag seiner Bürger gegenüber. Das kriminelle Treiben in und um die Fußballstadien kann doch unmöglich zu unserem Alltag werden!
Die Kurve |#6388
19.03.2025 - 19:38 Uhr
Zitat von spence
Zitat von Tomminho

Zitat von FCE_Highlander

Zitat von Forever_Hansa

Zitat von OmarHimself

Es wurde hier schon oft angedeutet:

Es ist die allerletzte Mittel die Polizei in einen vollen Block zu schicken um Recht und Ordnung durch zu setzen.
Behelmte und bewaffnete dort reinzuschicken kann eine nicht abzusehende Gewaltspirale hervorrufen.
Dort werden Gruppendynamiken aktiv samt Solidarität von eigentlich harmlosen und gut und böse verschwimmt komplett.

Meine Beobachtung zum Aachen Spiel:
In deren großer Hintertorfantribühne waren zwar alle schwarzgelb aber es gab eindeutig Ordner an den Eingängen und Flutwegen.
Inwieweit dies auch nur Strohmänner sind oder geschulte Leute kann ich nicht beurteilen aber Sie waren da präsent.

und natürlich gibt es eine Grauzone und Straftaten und Ordnungswidrigkeiten wo man wegschaut (Sei es Pyro oder Rauch/Kiffverbote) aber es muss die bekannte ROTE LINIE geben und diese heißt Gewalt.
Selbst Strafbestand des Vandalismus reicht von Sticker, Grafitti bis hin zu erwähnten Zerstören.


Niemand muss in den Block. Es darf nur nach dem Spiel niemand raus bis er durch die Mangel genommen wurde. Und manchmal ist es halt so, dass jemand kaputt geht. Unbeteiligte können sich zurückhalten und nichts passiert.


Ich hoffe einfach mal, dass das eine hanseatische Form von Sarkasmus ist, die ich nicht verstehe.

Falls nicht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, woher in diesem halbwegs zivilisierten Land immer diese Fantasien nach autoritärer Drangsalierung kommen und warum man sich und seine Fankultur so selbst entmachten möchte, weil man sich zu fein für ein selbst reinigendes Verfahren ist. Ich glaube alle Familien, Frauen und Männer ohne Alkohol- und Gewaltproblem haben auf Dauer keinen Lust mehr auf eine Kurve oder einen Auswärtsblock, bei dem "durch die Mangel nehmen" durch die Polizei zum Alltag wird.

Sicher haben diese auch keine Lust am Vandalismus. Es ist aber sicherlich noch etwas anderes in eine polizeiliche Maßnahme zu geraten. Und wenn ich mir anschaue/anhöre, wie solche Aktionen teilweise ablaufen und wie man dort auch als Unbeteiligter behandelt wird, denke ich ist das keine Option. Wenn das Teil unserer Fankultur wird, wirklich gute Nacht.


Machen wir uns doch mal nichts vor. Mit dem systematischen Vandalismus möchte jede Szene (wie gruppiert oder organisiert auch immer) nur zeigen, wer der asozialste Haufen ist, der durch Deutschland zieht. Der ewige primitive Schwanzvergleich. Es braucht mir niemand erzählen, dass es keinen heißen Draht zwischen der Szene und der Vereinsführung gibt, es braucht mir auch niemand erzählen, dass das "Einzeltäter" oder Gruppierungen sind, die sich intern nicht stoppen lassen.

Es wäre dahingehend schon sehr viel im Keim erstickt, wenn es gängige Praxis wäre, dass die entstandenen Schäden vom verursachenden Verein getragen werden müssen. Wenn beim F.C. Hansa, Dynamo oder Co. alle zwei Wochen 50-100k anfallen, wird sich das recht schnell von allein erledigen. Bei uns war auch mehr als ein Jahr Ruhe, als der Verein in ernsten finanziellen Schwierigkeiten war. Ganz so bescheuert sind die Rädelsführer dann nicht, wenn erstmal jährlich 500k+ € an die Konkurrenz fließen. Voraussetzung dafür wäre natürlich, dass der Verein der Verursacher zahlt.

Aber es ist doch so, dass Hansa ständig zahlt!?
Wenn man will, dass das aufhört, müssen die Verursacher zahlen.


Ich war gerade beim Überlegen, was man unserem Gast antworten könnte und dann bringst Du es auf den Punkt. Genauso ist es!!
Für mich ist die Praxis, dass die Vereine zahlen müssen, wenn deren Fans hunderte Kilometer vom eigenen Stadion entfernt randalieren, zu tiefst ungerecht. Was kann Hansa dafür, wenn ich in Unterhaching das Stadion anstecke??
Die gängige Praxis ist aber natürlich die einfachste Lösung, die Adressen der Gastvereine sind bekannt, da kann man dann ganz einfach die Strafen aussprechen und dann die Rechnungen hinschicken. Das Dingfestmachen der wahren Täter ist ja auch viel komplizierter und aufwändiger, warum soll man sich diese Arbeit also machen?
Und das führt mich dann nochmal zu der obigen Diskussion darüber, wo die Toleranzgrenze anzusiedeln ist, bis die Polizei, also der Staat, gedenkt einzugreifen. Waschbecken auf die Beamten zu werfen scheint unterhalb dieser Grenze zu sein, wie auch die gesundheitsbedrohenden Raketen auf Stadionbesucher.
Ja es stimmt, man will keine Eskalation, wenn die Polizei die Täter aus dem Block holen sollte, aber kann das die Antwort sein? Also macht was ihr wollt, wir gucken zu und halten uns raus, der Block wird zum rechtsfreien Raum erklärt! Wie lange, bis Menschen sterben?
Vielleicht ist die Frage nach der Toleranz auch falsch gestellt? Müsste man nicht fragen, warum läuft das fast nur ausschließlich im Fußballstadion so ab?
Gucken die Polizisten auch nur zu, wenn ein vermummter Mob randalierend durch die Fußgängerzonen marschiert, raubend und Leute bedrohend? Ist das was anderes, als der Kiosk in Stadionnähe, der demoliert und ausgeraubt wird?
Ich wünsche keinem Polizeibeamten in solche Auseinandersetzungen zu geraten, aber der Staat hat nun mal einen Schutzauftrag seiner Bürger gegenüber. Das kriminelle Treiben in und um die Fußballstadien kann doch unmöglich zu unserem Alltag werden!


Es ist eine Privatveranstaltung und für diese hat der Veranstalter für Sicherheit zu sorgen und auf der Straße Demo etc. macht das im öffentlichen Rahmen die Polizei. Die hat im Stadion oder Konzerthalle erstmal nichts zu suchen es sei denn der Sicherheitsdienst und das Konzept sieht Hilfe als nötig an.
Von daher kommt nämlich die Diskussion zur Übernahme der Polizeikosten in Bremen. Hansa sollte noch viel mehr zur Kasse gebeten werden wenn sie nichts gegen die Randalierer unternehmen. Die werden durch Vereinsstrukturen noch gedeckt und unterstützt.
Gästeblock schließen und fertig ist die Lösung. Wer meint draußen dann zu randalieren kann gerne einkassiert werden und gleich in Knast geschickt werden. Hab kein Verständnis mehr für die Abläufe bei Hansa, es ist einfach nur noch peinlich und man muss sich schämen noch Merch zu tragen.
Die Kurve |#6389
19.03.2025 - 19:54 Uhr
Zitat von Adlerfront
Zitat von Cypher121

Ist ja kein alleiniges Hansaproblem, Spiegel der gesellschaft triffts wohl eher.. zunehmende Verrohung von Umgang miteinander.


Ich finde das ist schon sehr verharmlosend dieses Ausmaß an Gewalt als repräsentativ für die Gesellschaft zu bewerten. Selbst für den Kontext Fußball ist die Hansa nicht repräsentativ: Ich kenne keinen Fußballverein bei dem das Thema so ausartet, wie bei der Hansa im Moment. Während Gewalt natürlich auch in anderen Bereichen der Gesellschaft (wieder vermehrt) auftritt sollte das nicht ablenken von der sehr speziellen Lage bei Hansa Rostock, welche überwiegend hausgemacht ist.


dein Ernst?

Dynamo
BVB
Frankfurt
Essen
Stuttgart
bayern

das sind nur einige.... realität aus der gesellschafft gefällig, geh mal als objektiver auf eine demo .. da ist alles friedlich soso, schau mal nach berlin was die polizei da jeden tag zu tun hat...setz dich weiter vorm TV und schau dei netflix dann brauchst auch nicht in reale welt... crazy

•     •     •

Signatur

Die Kurve |#6390
19.03.2025 - 20:01 Uhr
In der GreifZu! wurde vor Wochen schon dazu aufgerufen, dass man sich nicht mehr an wehrlosen Gegenständen zu schaffen machen soll. Wollte ich nur mal sagen…
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