Die Kurve
19.05.2011 - 15:11 Uhr
Zitat von HROyal:
Zitat von Flecktier:
Zitat von Forever_Hansa:
Zu deinem Punkt oben: Meiner Wahrnehmung nach hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Leider zum Negativen. Selbst wenn es sich nicht objektiv verschlechtert hätte, würde mich der Status Quo stören - ich will keine italienischen Verhältnisse!
Das mag an der Wahrnehmung liegen.
Warum bin ich andere Meinung. Wenn ich mich an frühere Fanauseinandersetzungen St. Pauli gegen Rostock erinnere, waren die deutlich härter und gefährlicher.
Vor 15-20 Jahren hatten wir eine andere politische Kultur.
Ich kann dem zustimmen wenn ich an die Schlachten vor und neben der Eishalle in den 90er Jahren denke war ein ganz anderer Schnack.Nichts desto trotz werden heute auf beiden Seiten von einigen ewig gestrigen die Plattform Fussball genutzt um ihrere politischen Meinungen Ausdruck zu verleihen.
Die Politik in Deutschland hat sich einfach geändert... Diese Sachen werden von Politik und DFB halt härter bestraft und andere Sachen halt weniger. Sorry hab gerade kein Fussballbeispiel aber hab diese Woche gesehen dass über Intensivtäter Mehmet( in den 90ern abgeschoben) berichtet wurde. Damals war das ein riesen Ereignis was die Politik genutzt hat, heute haben wir tausende der Sorte und man macht da nix mehr... dagegen macht man es bei den Fussballchaoten anders rum, da hat man einfach die Gewalt erst entdeckt, dass man das ganze auch ganz gut medial und politisch verkaufen kann....
Zitat von Flecktier:
Zitat von Forever_Hansa:
Zu deinem Punkt oben: Meiner Wahrnehmung nach hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Leider zum Negativen. Selbst wenn es sich nicht objektiv verschlechtert hätte, würde mich der Status Quo stören - ich will keine italienischen Verhältnisse!
Das mag an der Wahrnehmung liegen.
Warum bin ich andere Meinung. Wenn ich mich an frühere Fanauseinandersetzungen St. Pauli gegen Rostock erinnere, waren die deutlich härter und gefährlicher.
Vor 15-20 Jahren hatten wir eine andere politische Kultur.
Ich kann dem zustimmen wenn ich an die Schlachten vor und neben der Eishalle in den 90er Jahren denke war ein ganz anderer Schnack.Nichts desto trotz werden heute auf beiden Seiten von einigen ewig gestrigen die Plattform Fussball genutzt um ihrere politischen Meinungen Ausdruck zu verleihen.
Die Politik in Deutschland hat sich einfach geändert... Diese Sachen werden von Politik und DFB halt härter bestraft und andere Sachen halt weniger. Sorry hab gerade kein Fussballbeispiel aber hab diese Woche gesehen dass über Intensivtäter Mehmet( in den 90ern abgeschoben) berichtet wurde. Damals war das ein riesen Ereignis was die Politik genutzt hat, heute haben wir tausende der Sorte und man macht da nix mehr... dagegen macht man es bei den Fussballchaoten anders rum, da hat man einfach die Gewalt erst entdeckt, dass man das ganze auch ganz gut medial und politisch verkaufen kann....
Zitat von HROyal:
Zitat von Flecktier:
Zitat von Forever_Hansa:
Zu deinem Punkt oben: Meiner Wahrnehmung nach hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Leider zum Negativen. Selbst wenn es sich nicht objektiv verschlechtert hätte, würde mich der Status Quo stören - ich will keine italienischen Verhältnisse!
Das mag an der Wahrnehmung liegen.
Warum bin ich andere Meinung. Wenn ich mich an frühere Fanauseinandersetzungen St. Pauli gegen Rostock erinnere, waren die deutlich härter und gefährlicher.
Vor 15-20 Jahren hatten wir eine andere politische Kultur.
Ich kann dem zustimmen wenn ich an die Schlachten vor und neben der Eishalle in den 90er Jahren denke war ein ganz anderer Schnack.Nichts desto trotz werden heute auf beiden Seiten von einigen ewig gestrigen die Plattform Fussball genutzt um ihrere politischen Meinungen Ausdruck zu verleihen.
Das mag sein. Aber diese ewig gestrigen bekommen wir auch nur durch eigene Zivilcourage in den Griff. Ich halte das für machbar. Ich bin weit entfernt von Vorurteilen, die wir noch vor wenigen Jahren vor uns hergeschoben haben. Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Zitat von Flecktier:
Zitat von Forever_Hansa:
Zu deinem Punkt oben: Meiner Wahrnehmung nach hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Leider zum Negativen. Selbst wenn es sich nicht objektiv verschlechtert hätte, würde mich der Status Quo stören - ich will keine italienischen Verhältnisse!
Das mag an der Wahrnehmung liegen.
Warum bin ich andere Meinung. Wenn ich mich an frühere Fanauseinandersetzungen St. Pauli gegen Rostock erinnere, waren die deutlich härter und gefährlicher.
Vor 15-20 Jahren hatten wir eine andere politische Kultur.
Ich kann dem zustimmen wenn ich an die Schlachten vor und neben der Eishalle in den 90er Jahren denke war ein ganz anderer Schnack.Nichts desto trotz werden heute auf beiden Seiten von einigen ewig gestrigen die Plattform Fussball genutzt um ihrere politischen Meinungen Ausdruck zu verleihen.
Das mag sein. Aber diese ewig gestrigen bekommen wir auch nur durch eigene Zivilcourage in den Griff. Ich halte das für machbar. Ich bin weit entfernt von Vorurteilen, die wir noch vor wenigen Jahren vor uns hergeschoben haben. Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Zitat von Flecktier:
Das mag sein. Aber diese ewig gestrigen bekommen wir auch nur durch eigene Zivilcourage in den Griff. Ich halte das für machbar.
Das sehe ich eben anders. Die Zeit, in der Zivilcourage geholfen hätte, ist vorbei. Wenn man das Beispiel Hansa nimmt, so könnte man das Beispiel Stendal als Startpunkt für das nehmen, was den Verein heute medial ausmacht. Das war 2006. Seit 6 Jahren schieben sich also, medial eindeutig beachtet, Personen in eine ehemals offene und familiäre Fanszene. Dazwischen liegen unzählige Aktionen, zuhause wie auswärts, die für Furore gesorgt haben. Wenn sich Fangruppen von Rostock seinerzeit klar positioniert hätten, wenn der Block geschlossen Zivilcourage gezeigt hätten, wenn mal wieder 5-6 Hampelmänner in Jogginghosen am gästeblockangrenzenden Rand der Südtribüne Faxen gemacht haben, wenn auch der Verein eine klare Linie gefahren wäre, dann hätte man das alles womöglich ohne höhere Instanzen regeln können. Und wir reden "nur" über Hansa, von Dresden oder gar hier bei mir Halle/Leipzig brauchen wir gar nicht anfangen.
Ich rechne damit, dass der DFB und die DFL in den kommenden Jahren den englischen Weg einschlägt, vor allem, wenn sich die Bundesliga sportlich weiterhin so stark zeigt. Das hängt damit zusammen, dass die Vereine finanziell mächtig davon profitieren und gleichsam soziale Gruppen aus den Stadien gedrängt werden, die sich den Besuch einfach nicht mehr leisten können. Ich will hier keine soziologische Studie starten, aber ich denke mal, der Businessman mit seiner Familie wird wohl kaum Leuchtspur in den Gästeblock ballern und gleichzeitig bereit sein, das Doppelte für die Tickets hinzulegen.
Alternativen dazu sind kaum vorhanden, außer man drängt die Vereine in die unteren Ligen (Beispiel Leipzig), dann sind deren Eskapaden ein regionalmediales Problem.
Das mag sein. Aber diese ewig gestrigen bekommen wir auch nur durch eigene Zivilcourage in den Griff. Ich halte das für machbar.
Das sehe ich eben anders. Die Zeit, in der Zivilcourage geholfen hätte, ist vorbei. Wenn man das Beispiel Hansa nimmt, so könnte man das Beispiel Stendal als Startpunkt für das nehmen, was den Verein heute medial ausmacht. Das war 2006. Seit 6 Jahren schieben sich also, medial eindeutig beachtet, Personen in eine ehemals offene und familiäre Fanszene. Dazwischen liegen unzählige Aktionen, zuhause wie auswärts, die für Furore gesorgt haben. Wenn sich Fangruppen von Rostock seinerzeit klar positioniert hätten, wenn der Block geschlossen Zivilcourage gezeigt hätten, wenn mal wieder 5-6 Hampelmänner in Jogginghosen am gästeblockangrenzenden Rand der Südtribüne Faxen gemacht haben, wenn auch der Verein eine klare Linie gefahren wäre, dann hätte man das alles womöglich ohne höhere Instanzen regeln können. Und wir reden "nur" über Hansa, von Dresden oder gar hier bei mir Halle/Leipzig brauchen wir gar nicht anfangen.
Ich rechne damit, dass der DFB und die DFL in den kommenden Jahren den englischen Weg einschlägt, vor allem, wenn sich die Bundesliga sportlich weiterhin so stark zeigt. Das hängt damit zusammen, dass die Vereine finanziell mächtig davon profitieren und gleichsam soziale Gruppen aus den Stadien gedrängt werden, die sich den Besuch einfach nicht mehr leisten können. Ich will hier keine soziologische Studie starten, aber ich denke mal, der Businessman mit seiner Familie wird wohl kaum Leuchtspur in den Gästeblock ballern und gleichzeitig bereit sein, das Doppelte für die Tickets hinzulegen.
Alternativen dazu sind kaum vorhanden, außer man drängt die Vereine in die unteren Ligen (Beispiel Leipzig), dann sind deren Eskapaden ein regionalmediales Problem.
Zitat von DuGamlaDuFria:
Zitat von Flecktier:
Das mag sein. Aber diese ewig gestrigen bekommen wir auch nur durch eigene Zivilcourage in den Griff. Ich halte das für machbar.
Das sehe ich eben anders. Die Zeit, in der Zivilcourage geholfen hätte, ist vorbei. Wenn man das Beispiel Hansa nimmt, so könnte man das Beispiel Stendal als Startpunkt für das nehmen, was den Verein heute medial ausmacht. Das war 2006. Seit 6 Jahren schieben sich also, medial eindeutig beachtet, Personen in eine ehemals offene und familiäre Fanszene. Dazwischen liegen unzählige Aktionen, zuhause wie auswärts, die für Furore gesorgt haben. Wenn sich Fangruppen von Rostock seinerzeit klar positioniert hätten, wenn der Block geschlossen Zivilcourage gezeigt hätten, wenn mal wieder 5-6 Hampelmänner in Jogginghosen am gästeblockangrenzenden Rand der Südtribüne Faxen gemacht haben, wenn auch der Verein eine klare Linie gefahren wäre, dann hätte man das alles womöglich ohne höhere Instanzen regeln können. Und wir reden "nur" über Hansa, von Dresden oder gar hier bei mir Halle/Leipzig brauchen wir gar nicht anfangen.
Ich rechne damit, dass der DFB und die DFL in den kommenden Jahren den englischen Weg einschlägt, vor allem, wenn sich die Bundesliga sportlich weiterhin so stark zeigt. Das hängt damit zusammen, dass die Vereine finanziell mächtig davon profitieren und gleichsam soziale Gruppen aus den Stadien gedrängt werden, die sich den Besuch einfach nicht mehr leisten können. Ich will hier keine soziologische Studie starten, aber ich denke mal, der Businessman mit seiner Familie wird wohl kaum Leuchtspur in den Gästeblock ballern und gleichzeitig bereit sein, das Doppelte für die Tickets hinzulegen.
Alternativen dazu sind kaum vorhanden, außer man drängt die Vereine in die unteren Ligen (Beispiel Leipzig), dann sind deren Eskapaden ein regionalmediales Problem.
Auf der einen Seite hast Du Recht, auf der anderen Seite nicht.
Ich sehe den englischen Weg nicht und kann auch begründen warum. Dort sind die Vereine nur noch am Leben, weil irgendwelche Scheichs ihre Ölmilliarden verpulvern.
Die Vermarktung ist ebenfalls an einen No Go Punkt angekommen.
Die noch gut verdienende Mittelschicht ist sich ebenfalls bewusst, dass die soziologischen Probleme sich nicht nur auf die Unterschicht beschränken.
Ich bin da einfach optimistischer.
Zitat von Flecktier:
Das mag sein. Aber diese ewig gestrigen bekommen wir auch nur durch eigene Zivilcourage in den Griff. Ich halte das für machbar.
Das sehe ich eben anders. Die Zeit, in der Zivilcourage geholfen hätte, ist vorbei. Wenn man das Beispiel Hansa nimmt, so könnte man das Beispiel Stendal als Startpunkt für das nehmen, was den Verein heute medial ausmacht. Das war 2006. Seit 6 Jahren schieben sich also, medial eindeutig beachtet, Personen in eine ehemals offene und familiäre Fanszene. Dazwischen liegen unzählige Aktionen, zuhause wie auswärts, die für Furore gesorgt haben. Wenn sich Fangruppen von Rostock seinerzeit klar positioniert hätten, wenn der Block geschlossen Zivilcourage gezeigt hätten, wenn mal wieder 5-6 Hampelmänner in Jogginghosen am gästeblockangrenzenden Rand der Südtribüne Faxen gemacht haben, wenn auch der Verein eine klare Linie gefahren wäre, dann hätte man das alles womöglich ohne höhere Instanzen regeln können. Und wir reden "nur" über Hansa, von Dresden oder gar hier bei mir Halle/Leipzig brauchen wir gar nicht anfangen.
Ich rechne damit, dass der DFB und die DFL in den kommenden Jahren den englischen Weg einschlägt, vor allem, wenn sich die Bundesliga sportlich weiterhin so stark zeigt. Das hängt damit zusammen, dass die Vereine finanziell mächtig davon profitieren und gleichsam soziale Gruppen aus den Stadien gedrängt werden, die sich den Besuch einfach nicht mehr leisten können. Ich will hier keine soziologische Studie starten, aber ich denke mal, der Businessman mit seiner Familie wird wohl kaum Leuchtspur in den Gästeblock ballern und gleichzeitig bereit sein, das Doppelte für die Tickets hinzulegen.
Alternativen dazu sind kaum vorhanden, außer man drängt die Vereine in die unteren Ligen (Beispiel Leipzig), dann sind deren Eskapaden ein regionalmediales Problem.
Auf der einen Seite hast Du Recht, auf der anderen Seite nicht.
Ich sehe den englischen Weg nicht und kann auch begründen warum. Dort sind die Vereine nur noch am Leben, weil irgendwelche Scheichs ihre Ölmilliarden verpulvern.
Die Vermarktung ist ebenfalls an einen No Go Punkt angekommen.
Die noch gut verdienende Mittelschicht ist sich ebenfalls bewusst, dass die soziologischen Probleme sich nicht nur auf die Unterschicht beschränken.
Ich bin da einfach optimistischer.
Zitat von Flecktier:
Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Den Punkt verstehe ich nicht.
Respekt wofür?
Dafür das du eine politische Meinung hast?
Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Den Punkt verstehe ich nicht.
Respekt wofür?
Dafür das du eine politische Meinung hast?
Zitat von HROyal:
Zitat von Flecktier:
Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Den Punkt verstehe ich nicht.
Respekt wofür?
Dafür das du eine politische Meinung hast?
Den Respekt den man anderen/fremden Menschen im Allgemeinen entgegen bringen sollte.
Zitat von Flecktier:
Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Den Punkt verstehe ich nicht.
Respekt wofür?
Dafür das du eine politische Meinung hast?
Den Respekt den man anderen/fremden Menschen im Allgemeinen entgegen bringen sollte.
Zitat von lusor:
Zitat von HROyal:
Zitat von Flecktier:
Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Den Punkt verstehe ich nicht.
Respekt wofür?
Dafür das du eine politische Meinung hast?
Den Respekt den man anderen/fremden Menschen im Allgemeinen entgegen bringen sollte.
Diese Antwort zeigt vielleicht auch, wie sich die Verhältnisse in Deutschland geändert haben. Denn genau diesen Respekt scheint es auch im alltäglichen Leben immer weniger zu geben. Und anscheinend muss man das jetzt wirklich anfangen zu erklären (nichts gegen dich persönlich HROyal). Aber wie gesagt, dass ist ein Gesamtdeutsches Problem und betrifft nicht nur Fußballinteressierte. Wir leben nun einmal in einer Ellenbogengesellschaft, in der jeder nur noch auf sich schaut. Gleichzeitig sinken die Hemmschwellen seine Interessen mit allen Mitteln durchzusetzen. Das gilt sowohl für den reichen Banker, als auch den arbeitslosen Jugendlichen. Die Taten unterscheiden sich, dass Ergebnis ist aber ähnlich. Der eine nutzt rohe Gewalt, der andere die Unwissenheit. Im Endeffekt schaden beide ihrem jeweiligen Gegner. Sicher ist Gewalt wesentlich schlimmer. Aber der Grundtenor ist bei beiden gleich. Das diese beiden Personengruppen nur exemplarisch für einen Großteil der Bevölkerung stehen, dass will ich hier noch einmal klar anmerken. Ist nur ein Beispiel und in nahezu allen Gesellschaftsschichten anzutreffen. Es müssen, in meinen Augen, wieder mehr moralische Werte vermittelt werden. Ich bin nicht gläubig, aber die 10 Gebote (zumindest die ohne Bezug zu Gott) sollten mal wieder etwas mehr in den gesellschaftlichen Blickpunkt rücken.
Zitat von HROyal:
Zitat von Flecktier:
Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Den Punkt verstehe ich nicht.
Respekt wofür?
Dafür das du eine politische Meinung hast?
Den Respekt den man anderen/fremden Menschen im Allgemeinen entgegen bringen sollte.
Diese Antwort zeigt vielleicht auch, wie sich die Verhältnisse in Deutschland geändert haben. Denn genau diesen Respekt scheint es auch im alltäglichen Leben immer weniger zu geben. Und anscheinend muss man das jetzt wirklich anfangen zu erklären (nichts gegen dich persönlich HROyal). Aber wie gesagt, dass ist ein Gesamtdeutsches Problem und betrifft nicht nur Fußballinteressierte. Wir leben nun einmal in einer Ellenbogengesellschaft, in der jeder nur noch auf sich schaut. Gleichzeitig sinken die Hemmschwellen seine Interessen mit allen Mitteln durchzusetzen. Das gilt sowohl für den reichen Banker, als auch den arbeitslosen Jugendlichen. Die Taten unterscheiden sich, dass Ergebnis ist aber ähnlich. Der eine nutzt rohe Gewalt, der andere die Unwissenheit. Im Endeffekt schaden beide ihrem jeweiligen Gegner. Sicher ist Gewalt wesentlich schlimmer. Aber der Grundtenor ist bei beiden gleich. Das diese beiden Personengruppen nur exemplarisch für einen Großteil der Bevölkerung stehen, dass will ich hier noch einmal klar anmerken. Ist nur ein Beispiel und in nahezu allen Gesellschaftsschichten anzutreffen. Es müssen, in meinen Augen, wieder mehr moralische Werte vermittelt werden. Ich bin nicht gläubig, aber die 10 Gebote (zumindest die ohne Bezug zu Gott) sollten mal wieder etwas mehr in den gesellschaftlichen Blickpunkt rücken.
Zitat von lusor:
Zitat von HROyal:
Zitat von Flecktier:
Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Den Punkt verstehe ich nicht.
Respekt wofür?
Dafür das du eine politische Meinung hast?
Den Respekt den man anderen/fremden Menschen im Allgemeinen entgegen bringen sollte.
Dann hätte man so schreiben können aber lassen wir das bevor ich hier eine Diskussion über Politik insziniere.
Zitat von HROyal:
Zitat von Flecktier:
Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Den Punkt verstehe ich nicht.
Respekt wofür?
Dafür das du eine politische Meinung hast?
Den Respekt den man anderen/fremden Menschen im Allgemeinen entgegen bringen sollte.
Dann hätte man so schreiben können aber lassen wir das bevor ich hier eine Diskussion über Politik insziniere.
Zitat von HROyal:
Zitat von lusor:
Zitat von HROyal:
Zitat von Flecktier:
Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Den Punkt verstehe ich nicht.
Respekt wofür?
Dafür das du eine politische Meinung hast?
Den Respekt den man anderen/fremden Menschen im Allgemeinen entgegen bringen sollte.
Dann hätte man so schreiben können aber lassen wir das bevor ich hier eine Diskussion über Politik insziniere.
Also jetzt mal ehrlich HROyal. Du schläfst ja auch nicht auf dem Baum. Für jeden halbwegs intelligenten war zu erkennen was gemeint war. ;)
Zitat von lusor:
Zitat von HROyal:
Zitat von Flecktier:
Ich erwarte von niemandem, dass er meine politische Meinung teilt, sondern einzig und allein Respekt.
Den Punkt verstehe ich nicht.
Respekt wofür?
Dafür das du eine politische Meinung hast?
Den Respekt den man anderen/fremden Menschen im Allgemeinen entgegen bringen sollte.
Dann hätte man so schreiben können aber lassen wir das bevor ich hier eine Diskussion über Politik insziniere.
Also jetzt mal ehrlich HROyal. Du schläfst ja auch nicht auf dem Baum. Für jeden halbwegs intelligenten war zu erkennen was gemeint war. ;)
Zitat von fierce:
Diese Antwort zeigt vielleicht auch, wie sich die Verhältnisse in Deutschland geändert haben. Denn genau diesen Respekt scheint es auch im alltäglichen Leben immer weniger zu geben. Und anscheinend muss man das jetzt wirklich anfangen zu erklären (nichts gegen dich persönlich HROyal). Aber wie gesagt, dass ist ein Gesamtdeutsches Problem und betrifft nicht nur Fußballinteressierte. Wir leben nun einmal in einer Ellenbogengesellschaft, in der jeder nur noch auf sich schaut. Gleichzeitig sinken die Hemmschwellen seine Interessen mit allen Mitteln durchzusetzen. Das gilt sowohl für den reichen Banker, als auch den arbeitslosen Jugendlichen. Die Taten unterscheiden sich, dass Ergebnis ist aber ähnlich. Der eine nutzt rohe Gewalt, der andere die Unwissenheit. Im Endeffekt schaden beide ihrem jeweiligen Gegner. Sicher ist Gewalt wesentlich schlimmer. Aber der Grundtenor ist bei beiden gleich. Das diese beiden Personengruppen nur exemplarisch für einen Großteil der Bevölkerung stehen, dass will ich hier noch einmal klar anmerken. Ist nur ein Beispiel und in nahezu allen Gesellschaftsschichten anzutreffen. Es müssen, in meinen Augen, wieder mehr moralische Werte vermittelt werden. Ich bin nicht gläubig, aber die 10 Gebote (zumindest die ohne Bezug zu Gott) sollten mal wieder etwas mehr in den gesellschaftlichen Blickpunkt rücken.
Sauguter Beitrag! *daumen hoch*
Es ist vielleicht noch anzumerken, dass der Mensch im Allgemeinen nach seiner Fasson handelt und die ist bei der Mehrheit jeder Population der eigene, individuelle Vorteil. Aber wie du es schon sagtest, gab es in der Vergangenheit höhere moralische Grenzen, die zivilisatorisch entstanden und nun immer mehr verkümmern. Wir als Gesellschaft entwickeln uns sozusagen zurück in die Urzeit.
Dabei verschläft die Politik diese Entwicklung und setzt mehr noch darauf Symptome statt Ursachen zu bekämpfen und den freien Geist zu ersticken.
Diese Antwort zeigt vielleicht auch, wie sich die Verhältnisse in Deutschland geändert haben. Denn genau diesen Respekt scheint es auch im alltäglichen Leben immer weniger zu geben. Und anscheinend muss man das jetzt wirklich anfangen zu erklären (nichts gegen dich persönlich HROyal). Aber wie gesagt, dass ist ein Gesamtdeutsches Problem und betrifft nicht nur Fußballinteressierte. Wir leben nun einmal in einer Ellenbogengesellschaft, in der jeder nur noch auf sich schaut. Gleichzeitig sinken die Hemmschwellen seine Interessen mit allen Mitteln durchzusetzen. Das gilt sowohl für den reichen Banker, als auch den arbeitslosen Jugendlichen. Die Taten unterscheiden sich, dass Ergebnis ist aber ähnlich. Der eine nutzt rohe Gewalt, der andere die Unwissenheit. Im Endeffekt schaden beide ihrem jeweiligen Gegner. Sicher ist Gewalt wesentlich schlimmer. Aber der Grundtenor ist bei beiden gleich. Das diese beiden Personengruppen nur exemplarisch für einen Großteil der Bevölkerung stehen, dass will ich hier noch einmal klar anmerken. Ist nur ein Beispiel und in nahezu allen Gesellschaftsschichten anzutreffen. Es müssen, in meinen Augen, wieder mehr moralische Werte vermittelt werden. Ich bin nicht gläubig, aber die 10 Gebote (zumindest die ohne Bezug zu Gott) sollten mal wieder etwas mehr in den gesellschaftlichen Blickpunkt rücken.
Sauguter Beitrag! *daumen hoch*
Es ist vielleicht noch anzumerken, dass der Mensch im Allgemeinen nach seiner Fasson handelt und die ist bei der Mehrheit jeder Population der eigene, individuelle Vorteil. Aber wie du es schon sagtest, gab es in der Vergangenheit höhere moralische Grenzen, die zivilisatorisch entstanden und nun immer mehr verkümmern. Wir als Gesellschaft entwickeln uns sozusagen zurück in die Urzeit.
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