Die Kurve
19.05.2011 - 15:11 Uhr
Zitat von ms0211:
Zitat von RobinHood:
Zitat von Hanseat78:
Nabend Sportsfreunde,
schön zu lesen wie sehr sich hier Gedanken gemacht werden über alles und jeden. Leider muss ich das aber auch (mal wieder) zum Anlass nehmen und mal was loswerden.
Wieso mukieren sich hier manche, dass gewisse Dinge, Aktionen ihnen nicht "weit genug" gehen?
Der Shirtaufdruck ist nicht aussagekräftig genug gegen Rassismus und die Demo steht nicht unter dem Motto "keine Gewalt".
Was soll dieser Blödsinn? Auch wenn es konformer ist, in die Anti-Rassismus, Anti-Gewalt, Anti-Extremismus, Anti-Sonstwas Kerbe reinzuhauen, ist es nichts anderes als die neumoderne Art seine gespielte Betroffenheit zu heucheln. Sowas flammt dann immer massiv auf und wenn die mediale Aufmerksamkeit schwindet, geht alles wieder so wie vorher. Da in diesem Forum Politische Beispiele verpönt sind, lasse ich das auch mal aber jeder halbwegs aufgeklärte Mensch wird wissen was ich meine.
Darum sollte man es besser lassen, als sich ganz modern in Selbstgeißelung zu üben, so wie man es gerne auch anderswo macht!
So, da kann sich jeder drüber aufregen wie er möchte.
Trotzdem ist Rassismus scheiße!!!
was hat denn das mit Rassismus zu tun?
Man muss ja nun wirklich nicht jede Sportveranstaltung für die moralisch "ganz, ganz tolle Sache" missbrauchen.
Wir haben wahrhaft größere gesellschaftliche Probleme als die Möchtegern-Nazis.
Hä, ich verstehe hanseat78 ja und wie er schon sagt wird die anti Rassismus Schiene echt überstrapaziert. Trotzdem muss man im Hinterkopf behalten, dass dieses Thema immer wieder eine Rolle spielen wird.
Zitat von RobinHood:
Zitat von Hanseat78:
Nabend Sportsfreunde,
schön zu lesen wie sehr sich hier Gedanken gemacht werden über alles und jeden. Leider muss ich das aber auch (mal wieder) zum Anlass nehmen und mal was loswerden.
Wieso mukieren sich hier manche, dass gewisse Dinge, Aktionen ihnen nicht "weit genug" gehen?
Der Shirtaufdruck ist nicht aussagekräftig genug gegen Rassismus und die Demo steht nicht unter dem Motto "keine Gewalt".
Was soll dieser Blödsinn? Auch wenn es konformer ist, in die Anti-Rassismus, Anti-Gewalt, Anti-Extremismus, Anti-Sonstwas Kerbe reinzuhauen, ist es nichts anderes als die neumoderne Art seine gespielte Betroffenheit zu heucheln. Sowas flammt dann immer massiv auf und wenn die mediale Aufmerksamkeit schwindet, geht alles wieder so wie vorher. Da in diesem Forum Politische Beispiele verpönt sind, lasse ich das auch mal aber jeder halbwegs aufgeklärte Mensch wird wissen was ich meine.
Darum sollte man es besser lassen, als sich ganz modern in Selbstgeißelung zu üben, so wie man es gerne auch anderswo macht!
So, da kann sich jeder drüber aufregen wie er möchte.
Trotzdem ist Rassismus scheiße!!!
was hat denn das mit Rassismus zu tun?
Man muss ja nun wirklich nicht jede Sportveranstaltung für die moralisch "ganz, ganz tolle Sache" missbrauchen.
Wir haben wahrhaft größere gesellschaftliche Probleme als die Möchtegern-Nazis.
Hä, ich verstehe hanseat78 ja und wie er schon sagt wird die anti Rassismus Schiene echt überstrapaziert. Trotzdem muss man im Hinterkopf behalten, dass dieses Thema immer wieder eine Rolle spielen wird.
Zitat von RobinHood:
Zitat von ms0211:
Zitat von RobinHood:
Zitat von Hanseat78:
Nabend Sportsfreunde,
schön zu lesen wie sehr sich hier Gedanken gemacht werden über alles und jeden. Leider muss ich das aber auch (mal wieder) zum Anlass nehmen und mal was loswerden.
Wieso mukieren sich hier manche, dass gewisse Dinge, Aktionen ihnen nicht "weit genug" gehen?
Der Shirtaufdruck ist nicht aussagekräftig genug gegen Rassismus und die Demo steht nicht unter dem Motto "keine Gewalt".
Was soll dieser Blödsinn? Auch wenn es konformer ist, in die Anti-Rassismus, Anti-Gewalt, Anti-Extremismus, Anti-Sonstwas Kerbe reinzuhauen, ist es nichts anderes als die neumoderne Art seine gespielte Betroffenheit zu heucheln. Sowas flammt dann immer massiv auf und wenn die mediale Aufmerksamkeit schwindet, geht alles wieder so wie vorher. Da in diesem Forum Politische Beispiele verpönt sind, lasse ich das auch mal aber jeder halbwegs aufgeklärte Mensch wird wissen was ich meine.
Darum sollte man es besser lassen, als sich ganz modern in Selbstgeißelung zu üben, so wie man es gerne auch anderswo macht!
So, da kann sich jeder drüber aufregen wie er möchte.
Trotzdem ist Rassismus scheiße!!!
was hat denn das mit Rassismus zu tun?
Man muss ja nun wirklich nicht jede Sportveranstaltung für die moralisch "ganz, ganz tolle Sache" missbrauchen.
Wir haben wahrhaft größere gesellschaftliche Probleme als die Möchtegern-Nazis.
Hä, ich verstehe hanseat78 ja und wie er schon sagt wird die anti Rassismus Schiene echt überstrapaziert. Trotzdem muss man im Hinterkopf behalten, dass dieses Thema immer wieder eine Rolle spielen wird.
klar spielt es immer wieder ne Rolle.
So wie Altersarmut, Kinderarmut, Arbeitslosigkeit aber auch Linksextremismus.
deshalb muss man noch lange nicht jede Veranstaltung dem kampf gegen rechts widmen.
Es erfüllt mich schon mit großem Argwohn, wenn immer dann - wenn etwas passiert, was in igrendeiner Weise der rechten Szene zugeordnet werden kann- irgendwo wieder ein Steuertöpfchen aufgetan wird, um dies zu bekämpfen.
Als hätten wir keine anderen Probleme... :/:
Zitat von ms0211:
Zitat von RobinHood:
Zitat von Hanseat78:
Nabend Sportsfreunde,
schön zu lesen wie sehr sich hier Gedanken gemacht werden über alles und jeden. Leider muss ich das aber auch (mal wieder) zum Anlass nehmen und mal was loswerden.
Wieso mukieren sich hier manche, dass gewisse Dinge, Aktionen ihnen nicht "weit genug" gehen?
Der Shirtaufdruck ist nicht aussagekräftig genug gegen Rassismus und die Demo steht nicht unter dem Motto "keine Gewalt".
Was soll dieser Blödsinn? Auch wenn es konformer ist, in die Anti-Rassismus, Anti-Gewalt, Anti-Extremismus, Anti-Sonstwas Kerbe reinzuhauen, ist es nichts anderes als die neumoderne Art seine gespielte Betroffenheit zu heucheln. Sowas flammt dann immer massiv auf und wenn die mediale Aufmerksamkeit schwindet, geht alles wieder so wie vorher. Da in diesem Forum Politische Beispiele verpönt sind, lasse ich das auch mal aber jeder halbwegs aufgeklärte Mensch wird wissen was ich meine.
Darum sollte man es besser lassen, als sich ganz modern in Selbstgeißelung zu üben, so wie man es gerne auch anderswo macht!
So, da kann sich jeder drüber aufregen wie er möchte.
Trotzdem ist Rassismus scheiße!!!
was hat denn das mit Rassismus zu tun?
Man muss ja nun wirklich nicht jede Sportveranstaltung für die moralisch "ganz, ganz tolle Sache" missbrauchen.
Wir haben wahrhaft größere gesellschaftliche Probleme als die Möchtegern-Nazis.
Hä, ich verstehe hanseat78 ja und wie er schon sagt wird die anti Rassismus Schiene echt überstrapaziert. Trotzdem muss man im Hinterkopf behalten, dass dieses Thema immer wieder eine Rolle spielen wird.
klar spielt es immer wieder ne Rolle.
So wie Altersarmut, Kinderarmut, Arbeitslosigkeit aber auch Linksextremismus.
deshalb muss man noch lange nicht jede Veranstaltung dem kampf gegen rechts widmen.
Es erfüllt mich schon mit großem Argwohn, wenn immer dann - wenn etwas passiert, was in igrendeiner Weise der rechten Szene zugeordnet werden kann- irgendwo wieder ein Steuertöpfchen aufgetan wird, um dies zu bekämpfen.
Als hätten wir keine anderen Probleme... :/:
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ms0211 am 15.12.2011 um 21:27 Uhr bearbeitet
Zitat von RobinHood:
Hä, ich verstehe hanseat78 ja und wie er schon sagt wird die anti Rassismus Schiene echt überstrapaziert. Trotzdem muss man im Hinterkopf behalten, dass dieses Thema immer wieder eine Rolle spielen wird.
Du sagst es: "immer wieder". Aber am Sonntag spielt das Thema ganz einfach keine Rolle, ansonsten könnte man auch gleich noch gegen Polizeigewalt/Kommerz/DKB/Doping/... im Sport demonstrieren. Hier geht es nur um das Urteil.
Hä, ich verstehe hanseat78 ja und wie er schon sagt wird die anti Rassismus Schiene echt überstrapaziert. Trotzdem muss man im Hinterkopf behalten, dass dieses Thema immer wieder eine Rolle spielen wird.
Du sagst es: "immer wieder". Aber am Sonntag spielt das Thema ganz einfach keine Rolle, ansonsten könnte man auch gleich noch gegen Polizeigewalt/Kommerz/DKB/Doping/... im Sport demonstrieren. Hier geht es nur um das Urteil.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eisi_pro_HRO am 15.12.2011 um 21:31 Uhr bearbeitet
Zitat von Hanseat78:
Nabend Sportsfreunde,
schön zu lesen wie sehr sich hier Gedanken gemacht werden über alles und jeden. Leider muss ich das aber auch (mal wieder) zum Anlass nehmen und mal was loswerden.
Wieso mukieren sich hier manche, dass gewisse Dinge, Aktionen ihnen nicht "weit genug" gehen?
Der Shirtaufdruck ist nicht aussagekräftig genug gegen Rassismus und die Demo steht nicht unter dem Motto "keine Gewalt".
Was soll dieser Blödsinn? Auch wenn es konformer ist, in die Anti-Rassismus, Anti-Gewalt, Anti-Extremismus, Anti-Sonstwas Kerbe reinzuhauen, ist es nichts anderes als die neumoderne Art seine gespielte Betroffenheit zu heucheln. Sowas flammt dann immer massiv auf und wenn die mediale Aufmerksamkeit schwindet, geht alles wieder so wie vorher. Da in diesem Forum Politische Beispiele verpönt sind, lasse ich das auch mal aber jeder halbwegs aufgeklärte Mensch wird wissen was ich meine.
Darum sollte man es besser lassen, als sich ganz modern in Selbstgeißelung zu üben, so wie man es gerne auch anderswo macht!
So, da kann sich jeder drüber aufregen wie er möchte.
Da hast du sicherlich Recht.
Ich möchte mich daher anders ausdrücken: Mit der Art der Strafe bin ich nicht einverstanden. Sie hilft auch keinem. Dagegen zu demonstrieren ist richtig und finde ich gut. Mir ging es eher darum, dass ich die Gefahr sehe, dass die Demonstration anders wirkt, als sie gedacht ist, eher in Richtung Uneinsichtigkeit*. Da ich aber das Drumherum um die Organisation und die Demo selbst nicht kenne, war es sicherlich nicht richtig von mir zu spekulieren.
*so nach dem Motto: Sie sehen nicht ein, dass sie etwas falsch gemacht haben und nun beschweren sie sich auch noch darüber.
Deshalb fände ich es also gut, wenn bei der Demo klar würde, dass man solche Aktionen wie gegen Pauli nicht haben will, aber eben auch Geisterspiele keine Lösung sind.
PS: Mit Heuchelei hat das aber wenig zu tun. Mich nervt schon seit Jahren das Verhalten auf beiden(!) Seiten. Es gab mal eine Zeit, in der man nicht ständig in Diskussionen landete, wenn man sich als Hansa-Fan zu erkennen gab, einfach weil Rostock zu den symphatischsten Vereinen in Deutschland gezählt wurde und das "Nazi-Image" in Vergesseneit geraten war. Die Diskussionen aus der Zeit habe ich noch gut in Erinnerung. (Leider haben auch heute noch einige diese Vorstellung im Kopf). Diese diskussionslose Zeit ist aber leider wieder vorbei und man landet wieder in ermüdenden Diskussionen, weil dem Verein ein Gewaltproblem nachgesagt wird. Und gemachte Meinungen argumentativ zu widerlegen ist leider nicht so einfach, wie das in der Theorie sein sollte (nämlich die Bereitschaft, seine Meinungen auch ändern zu können). In meinem Freundeskreis gibt es viele Werder-, HSV- und auch ein paar Pauli-Fans. Mit denen gibt es zum Glück keine unnötigen Diskussionen. Man neckt sich nur gegenseitig (und zwar jeder jeden). Aber von denen muss sich keiner in anderer Umgebung irgendwie rechtfertigen, ganz egal was dort in und um die Stadien passiert. Einfach weil viele (auch) durch die Medien ein bestimmtes Bild von Hansa haben. Und eben weil ich das kenne, befürchte ich einfach, dass ein an sich gutes Signal wieder falsch dargestellt werden könnte.
PPS: Da niemand gefordert hat, dass man sich bei dieser Demo gegen Rassismus ausspricht, was auch nicht notwendig ist, weil Rassismus hier keine Rolle spielt, finde ich es schon merkwürdig, dass da diese kleine Diskussion aufgekommen ist.
Nabend Sportsfreunde,
schön zu lesen wie sehr sich hier Gedanken gemacht werden über alles und jeden. Leider muss ich das aber auch (mal wieder) zum Anlass nehmen und mal was loswerden.
Wieso mukieren sich hier manche, dass gewisse Dinge, Aktionen ihnen nicht "weit genug" gehen?
Der Shirtaufdruck ist nicht aussagekräftig genug gegen Rassismus und die Demo steht nicht unter dem Motto "keine Gewalt".
Was soll dieser Blödsinn? Auch wenn es konformer ist, in die Anti-Rassismus, Anti-Gewalt, Anti-Extremismus, Anti-Sonstwas Kerbe reinzuhauen, ist es nichts anderes als die neumoderne Art seine gespielte Betroffenheit zu heucheln. Sowas flammt dann immer massiv auf und wenn die mediale Aufmerksamkeit schwindet, geht alles wieder so wie vorher. Da in diesem Forum Politische Beispiele verpönt sind, lasse ich das auch mal aber jeder halbwegs aufgeklärte Mensch wird wissen was ich meine.
Darum sollte man es besser lassen, als sich ganz modern in Selbstgeißelung zu üben, so wie man es gerne auch anderswo macht!
So, da kann sich jeder drüber aufregen wie er möchte.
Da hast du sicherlich Recht.
Ich möchte mich daher anders ausdrücken: Mit der Art der Strafe bin ich nicht einverstanden. Sie hilft auch keinem. Dagegen zu demonstrieren ist richtig und finde ich gut. Mir ging es eher darum, dass ich die Gefahr sehe, dass die Demonstration anders wirkt, als sie gedacht ist, eher in Richtung Uneinsichtigkeit*. Da ich aber das Drumherum um die Organisation und die Demo selbst nicht kenne, war es sicherlich nicht richtig von mir zu spekulieren.
*so nach dem Motto: Sie sehen nicht ein, dass sie etwas falsch gemacht haben und nun beschweren sie sich auch noch darüber.
Deshalb fände ich es also gut, wenn bei der Demo klar würde, dass man solche Aktionen wie gegen Pauli nicht haben will, aber eben auch Geisterspiele keine Lösung sind.
PS: Mit Heuchelei hat das aber wenig zu tun. Mich nervt schon seit Jahren das Verhalten auf beiden(!) Seiten. Es gab mal eine Zeit, in der man nicht ständig in Diskussionen landete, wenn man sich als Hansa-Fan zu erkennen gab, einfach weil Rostock zu den symphatischsten Vereinen in Deutschland gezählt wurde und das "Nazi-Image" in Vergesseneit geraten war. Die Diskussionen aus der Zeit habe ich noch gut in Erinnerung. (Leider haben auch heute noch einige diese Vorstellung im Kopf). Diese diskussionslose Zeit ist aber leider wieder vorbei und man landet wieder in ermüdenden Diskussionen, weil dem Verein ein Gewaltproblem nachgesagt wird. Und gemachte Meinungen argumentativ zu widerlegen ist leider nicht so einfach, wie das in der Theorie sein sollte (nämlich die Bereitschaft, seine Meinungen auch ändern zu können). In meinem Freundeskreis gibt es viele Werder-, HSV- und auch ein paar Pauli-Fans. Mit denen gibt es zum Glück keine unnötigen Diskussionen. Man neckt sich nur gegenseitig (und zwar jeder jeden). Aber von denen muss sich keiner in anderer Umgebung irgendwie rechtfertigen, ganz egal was dort in und um die Stadien passiert. Einfach weil viele (auch) durch die Medien ein bestimmtes Bild von Hansa haben. Und eben weil ich das kenne, befürchte ich einfach, dass ein an sich gutes Signal wieder falsch dargestellt werden könnte.
PPS: Da niemand gefordert hat, dass man sich bei dieser Demo gegen Rassismus ausspricht, was auch nicht notwendig ist, weil Rassismus hier keine Rolle spielt, finde ich es schon merkwürdig, dass da diese kleine Diskussion aufgekommen ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von espadin am 15.12.2011 um 23:02 Uhr bearbeitet
Auf Kurs 23
http://www.fc-hansa.de/index.php?id=154&oid=25005
Hauptsächlich ein Interview mit W. Wolf
Themen dabei waren:
Geisterspiel
neue taktische Ausrichtung
Kevin Pannewitz
Hausaufgaben für die Spieler über Weihnachten
ab 4. Januar werden die Positionen in der 1. Elf neu vergeben
Insgesamt lassen die Aussagen von WW auf bessere Zeiten hoffen!
http://www.fc-hansa.de/index.php?id=154&oid=25005
Hauptsächlich ein Interview mit W. Wolf
Themen dabei waren:
Geisterspiel
neue taktische Ausrichtung
Kevin Pannewitz
Hausaufgaben für die Spieler über Weihnachten
ab 4. Januar werden die Positionen in der 1. Elf neu vergeben
Insgesamt lassen die Aussagen von WW auf bessere Zeiten hoffen!
Nun also morgen eine Demonstration gegen den DFB und das Urteil in Form eines Geisterspiels gegen Dresden. Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Auch davon, dass Funktionäre wie Stefan Beinlich Interviews geben, in denen sie in die gleiche Kerbe, wie die Ultras schlagen und, statt auf eigene Probleme von Verein und Fans aktiv hinzuweisen, wieder nur auf die unrechtmäßige Strafe, die Unterschiede zwischen Ost- und Westvereinen bei den Bestrafungen und andere Relativierungen eingehen.
Vielleicht sollte man sich, nicht nur in Rostock, sondern auch in ganz Deutschland, mal über Alternativen Gedanken machen. Alternativen dazu, bei jeder sportgerichtlichen Entscheidung auf den DFB drauf zu hauen, Alternativen dazu, erwiesene Probleme innerhalb der Fanszenen mit Relativierungen kleinzureden und vielleicht, besonders auf uns Ostvereine bezogen, Alternativen dazu, sich nach jeder Strafe an den "viel geringeren Strafen für Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund, 1. FC Kaiserslautern..." zu reiben.
Ich finde es gut, wenn man für etwas demonstriert, ich finde es gut, wenn man gegen etwas demonstriert. Wir leben in einer unfreien Gesellschaft, also sollten wir auch irgendwie das bisschen "Freiheit", was uns zugestanden wird, nutzen, um unsere persönliche Welt und die unserer Mitmenschen etwas angenehmer zu gestalten.
Was mich aber verwundert, ist, dass man in Rostock gegen ein Urteil protestiert, was in dieser Form mehr als absehbar war. Glaubt ihr denn allen ernstes, beim DFB sitzen nur (pardon) völlig unfähige alte Säcke, die nichts besseres zu tun haben, als die Ostvereine aus den Profiligen rauszuekeln? Im Ernst, einige von euch wohnen ja auch in Westdeutschen Städten, manchmal habe ich ernsthaft das Gefühl, dass wir hier in Ostdeutschland diese imaginäre Grenze zwischen Ost und West viel ernster nehmen, als es die Menschen in Westdeutschland tun. Und dann stehen in Rostock, Dresden, Halle, Cottbus und auch bei uns in Berlin Kinder von 16 Jahren im Block und lassen verbal ihrem "Hass" gegenüber "Wessis" freien Lauf, obwohl keiner von denen je ein getrenntes Deutschland erlebt hat. Das aber eher am Rande.
Für mich wäre es wertvoller gewesen, wenn der FCH, Dynamo Dresden und andere Vereine, statt zu demonstrieren und zu protestieren, aktiv an den DFB herangetreten wären und ein außerordentliches Treffen von Vertretern aus Vereinen und Fans angeregt hätten um geschlossen darüber zu diskutieren, was man in Zukunft besser machen kann, wo man strafentechnisch ansetzt und wo der Fußball auch gesellschaftlich aktiv werden kann.
Stattdessen demonstriert man in Rostock für sich, im Januar diskutieren wir auf dem Fankongress unter uns, tagtäglich fliegen einem bei Facebook die "Pro Pyro"-Artikel um die Ohren. Dabei gibt es zurzeit so viel wichtigeres als Pyrotechnik. Sollte man sich nicht vielleicht erstmal darum kümmern, dass Fußball als Sport für jedermann weiterhin lebendig bleibt? Das jeder so gut es geht dieses wunderbare Gefühl in jedem Stadion genießen kann?
Wir sollten nicht vergessen, die Bestrafungen für den FCH, für Dresden und für andere Vereine kamen nicht aus dem Nichts. Sie kamen nicht grundlos. Und sie kamen, besonders beim FCH und Dresden, zu keiner Zeit unerwartet.
Etwas weniger Protesthaltung und etwas mehr Kompromissbereitschaft wären wünschenswert. Und dass der DFB sich genauso trotzig verhält, muss kein Grund sein, nicht trotzdem offen aufeinander zuzugehen. Mit gegenseitiger Abneigung wird es nicht besser werden.
Vielleicht sollte man sich, nicht nur in Rostock, sondern auch in ganz Deutschland, mal über Alternativen Gedanken machen. Alternativen dazu, bei jeder sportgerichtlichen Entscheidung auf den DFB drauf zu hauen, Alternativen dazu, erwiesene Probleme innerhalb der Fanszenen mit Relativierungen kleinzureden und vielleicht, besonders auf uns Ostvereine bezogen, Alternativen dazu, sich nach jeder Strafe an den "viel geringeren Strafen für Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund, 1. FC Kaiserslautern..." zu reiben.
Ich finde es gut, wenn man für etwas demonstriert, ich finde es gut, wenn man gegen etwas demonstriert. Wir leben in einer unfreien Gesellschaft, also sollten wir auch irgendwie das bisschen "Freiheit", was uns zugestanden wird, nutzen, um unsere persönliche Welt und die unserer Mitmenschen etwas angenehmer zu gestalten.
Was mich aber verwundert, ist, dass man in Rostock gegen ein Urteil protestiert, was in dieser Form mehr als absehbar war. Glaubt ihr denn allen ernstes, beim DFB sitzen nur (pardon) völlig unfähige alte Säcke, die nichts besseres zu tun haben, als die Ostvereine aus den Profiligen rauszuekeln? Im Ernst, einige von euch wohnen ja auch in Westdeutschen Städten, manchmal habe ich ernsthaft das Gefühl, dass wir hier in Ostdeutschland diese imaginäre Grenze zwischen Ost und West viel ernster nehmen, als es die Menschen in Westdeutschland tun. Und dann stehen in Rostock, Dresden, Halle, Cottbus und auch bei uns in Berlin Kinder von 16 Jahren im Block und lassen verbal ihrem "Hass" gegenüber "Wessis" freien Lauf, obwohl keiner von denen je ein getrenntes Deutschland erlebt hat. Das aber eher am Rande.
Für mich wäre es wertvoller gewesen, wenn der FCH, Dynamo Dresden und andere Vereine, statt zu demonstrieren und zu protestieren, aktiv an den DFB herangetreten wären und ein außerordentliches Treffen von Vertretern aus Vereinen und Fans angeregt hätten um geschlossen darüber zu diskutieren, was man in Zukunft besser machen kann, wo man strafentechnisch ansetzt und wo der Fußball auch gesellschaftlich aktiv werden kann.
Stattdessen demonstriert man in Rostock für sich, im Januar diskutieren wir auf dem Fankongress unter uns, tagtäglich fliegen einem bei Facebook die "Pro Pyro"-Artikel um die Ohren. Dabei gibt es zurzeit so viel wichtigeres als Pyrotechnik. Sollte man sich nicht vielleicht erstmal darum kümmern, dass Fußball als Sport für jedermann weiterhin lebendig bleibt? Das jeder so gut es geht dieses wunderbare Gefühl in jedem Stadion genießen kann?
Wir sollten nicht vergessen, die Bestrafungen für den FCH, für Dresden und für andere Vereine kamen nicht aus dem Nichts. Sie kamen nicht grundlos. Und sie kamen, besonders beim FCH und Dresden, zu keiner Zeit unerwartet.
Etwas weniger Protesthaltung und etwas mehr Kompromissbereitschaft wären wünschenswert. Und dass der DFB sich genauso trotzig verhält, muss kein Grund sein, nicht trotzdem offen aufeinander zuzugehen. Mit gegenseitiger Abneigung wird es nicht besser werden.
Weiß jemand eigentlich, wie die Zuschauerkapazität in Zukunft auf der Südtribüne gehalten wird? Habe das in letzter Zeit nicht so ganz verfolgt und wüsste gerne, ob ich mir trotzdem weiterhin Tageskarten für die Südtribüne kaufen kann. Besonders, weil der Blick mir von da so gut gefällt und man ja sehr nahe am Support dran ist (27/27A).
Zitat von Eiffhammer:
Weiß jemand eigentlich, wie die Zuschauerkapazität in Zukunft auf der Südtribüne gehalten wird? Habe das in letzter Zeit nicht so ganz verfolgt und wüsste gerne, ob ich mir trotzdem weiterhin Tageskarten für die Südtribüne kaufen kann. Besonders, weil der Blick mir von da so gut gefällt und man ja sehr nahe am Support dran ist (27/27A).
Für den Rest der Saison bleibt es bei der Kapazitätsbegrenzung auf ca. 1025 Leute (Dauerkarten Süd), in 27/27A verlagert werden. Tageskarten für Süd wird es nicht geben.
Weiß jemand eigentlich, wie die Zuschauerkapazität in Zukunft auf der Südtribüne gehalten wird? Habe das in letzter Zeit nicht so ganz verfolgt und wüsste gerne, ob ich mir trotzdem weiterhin Tageskarten für die Südtribüne kaufen kann. Besonders, weil der Blick mir von da so gut gefällt und man ja sehr nahe am Support dran ist (27/27A).
Für den Rest der Saison bleibt es bei der Kapazitätsbegrenzung auf ca. 1025 Leute (Dauerkarten Süd), in 27/27A verlagert werden. Tageskarten für Süd wird es nicht geben.
Zitat von hollermann:
Zitat von Eiffhammer:
Weiß jemand eigentlich, wie die Zuschauerkapazität in Zukunft auf der Südtribüne gehalten wird? Habe das in letzter Zeit nicht so ganz verfolgt und wüsste gerne, ob ich mir trotzdem weiterhin Tageskarten für die Südtribüne kaufen kann. Besonders, weil der Blick mir von da so gut gefällt und man ja sehr nahe am Support dran ist (27/27A).
Für den Rest der Saison bleibt es bei der Kapazitätsbegrenzung auf ca. 1025 Leute (Dauerkarten Süd), in 27/27A verlagert werden. Tageskarten für Süd wird es nicht geben.
Ist denn schon genaueres bekannt, ob es wieder einen Zaun geben wird, der 27/27A von der Süd trennt?
Oder wie soll gewährleistet werden, dass nur in der Ecke geblieben wird?
Zitat von Eiffhammer:
Weiß jemand eigentlich, wie die Zuschauerkapazität in Zukunft auf der Südtribüne gehalten wird? Habe das in letzter Zeit nicht so ganz verfolgt und wüsste gerne, ob ich mir trotzdem weiterhin Tageskarten für die Südtribüne kaufen kann. Besonders, weil der Blick mir von da so gut gefällt und man ja sehr nahe am Support dran ist (27/27A).
Für den Rest der Saison bleibt es bei der Kapazitätsbegrenzung auf ca. 1025 Leute (Dauerkarten Süd), in 27/27A verlagert werden. Tageskarten für Süd wird es nicht geben.
Ist denn schon genaueres bekannt, ob es wieder einen Zaun geben wird, der 27/27A von der Süd trennt?
Oder wie soll gewährleistet werden, dass nur in der Ecke geblieben wird?
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