Die Kurve
02.10.2010 - 10:02 Uhr
Zitat von Harry_Hurtig:
Zitat von lusor:
Zitat von Harry_Hurtig:
Also warten wir auf den Tag an dem ein Minderjahriger sein Augenlicht verliert, und der Club von den Eltern verklagt wird, damit der Club dem Geschädigten eine lebenslange Rente zahlt.
Mit welchem rechtlichen Hintergrund sollte der Klub verklagt werden können? mangelne Aufsichtpflicht, nicht Gewährung, der Sicherheit. Aber vielleicht ist der Club versichert. :rolleyes
Der Verein hat doch keine Aufsichtspflicht Harry. Zu dem Punkt Nichtgewährung der Sicherheit muss ich Dich fragen ob du schon mal etwas von Unverhältnismäßigkeit gehört hast?
Zitat von lusor:
Zitat von Harry_Hurtig:
Also warten wir auf den Tag an dem ein Minderjahriger sein Augenlicht verliert, und der Club von den Eltern verklagt wird, damit der Club dem Geschädigten eine lebenslange Rente zahlt.
Mit welchem rechtlichen Hintergrund sollte der Klub verklagt werden können? mangelne Aufsichtpflicht, nicht Gewährung, der Sicherheit. Aber vielleicht ist der Club versichert. :rolleyes
Der Verein hat doch keine Aufsichtspflicht Harry. Zu dem Punkt Nichtgewährung der Sicherheit muss ich Dich fragen ob du schon mal etwas von Unverhältnismäßigkeit gehört hast?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lusor am 25.10.2010 um 13:10 Uhr bearbeitet
Bin echt gespannt, wie der Verein auf das DD-Spiel reagiert.
Für den Rest der Halbserie wäre es sinnvoll keine Auswärtskarten mehr zu verkaufen, bis man ein ordentlich durchdachtes Konzept hat, wenn Geisterspiele diese Verückten nicht mehr abschreckt, was dann??
Dazu muss die Zusammenarbeit mit den Suptras beendet und diese Verbrecher nicht mehr als Fanclub des FCH anerkannt werden.
Wer Bangalos in andere Blöcke wirft und Raketen auf Kinder schießt ist ein Psycho und nimmt bewusst schlimme Verletzungen, wenn nicht sogar mehr in Kauf.
Wir wollen Fussball und keinen Krieg!
Für den Rest der Halbserie wäre es sinnvoll keine Auswärtskarten mehr zu verkaufen, bis man ein ordentlich durchdachtes Konzept hat, wenn Geisterspiele diese Verückten nicht mehr abschreckt, was dann??
Dazu muss die Zusammenarbeit mit den Suptras beendet und diese Verbrecher nicht mehr als Fanclub des FCH anerkannt werden.
Wer Bangalos in andere Blöcke wirft und Raketen auf Kinder schießt ist ein Psycho und nimmt bewusst schlimme Verletzungen, wenn nicht sogar mehr in Kauf.
Wir wollen Fussball und keinen Krieg!
Zitat von Paule77:
@Sinti : Das Problem gibts in jeden Verein und das wirste nicht aus der Welt schaffen können ! Ganz im Gegenteil , daß wird immer schlimmer werden , aber das ist mir relativ schnuppe , solange sie ihre Kämpfe ausserhalb vom Stadion austragen .
Paule du weißt das ich gerne provoziere und das nicht böse meine... Aber ich bin der festen Überzeugung, dass solche Aussagen wie: "sie können ihre Kämpfe von mir aus woanders austragen" dazugeführt haben wo wir jetzt sind. So wie ich die Entwicklung der Szene von Kleinauf bis jetzt mitbekommen habe. Sind da die Fehler der Vergangenheit. Man hätte früh preventiv eingreifen können. Es waren lose Gruppen die etwas neues ausprobiert haben. Jetzt hat sich etwas formiert.
Guck doch mal auf die SR Seite. Ein Link zu Tattos einer zu Kampfsport Rostock. Dazu noch ein paar Fotos. Früher ging es viel mehr um den Fußball und Berichte als um den "Kult". Früher hat man die Leute irgendwie an Politik und Musik erkannt... Skäter, Punk, Meatler... blabla Das gibts zwar immernoch. Aber es ist ein neue Szene dazugekommen. Der Erlebnisorientiere Fußballfan. Die Entwicklung dahin, haben viele zu verschulden die das nicht einsehen wollten und weggeguckt haben. (Ich gehöre übrigens dazu)
@Sinti : Das Problem gibts in jeden Verein und das wirste nicht aus der Welt schaffen können ! Ganz im Gegenteil , daß wird immer schlimmer werden , aber das ist mir relativ schnuppe , solange sie ihre Kämpfe ausserhalb vom Stadion austragen .
Paule du weißt das ich gerne provoziere und das nicht böse meine... Aber ich bin der festen Überzeugung, dass solche Aussagen wie: "sie können ihre Kämpfe von mir aus woanders austragen" dazugeführt haben wo wir jetzt sind. So wie ich die Entwicklung der Szene von Kleinauf bis jetzt mitbekommen habe. Sind da die Fehler der Vergangenheit. Man hätte früh preventiv eingreifen können. Es waren lose Gruppen die etwas neues ausprobiert haben. Jetzt hat sich etwas formiert.
Guck doch mal auf die SR Seite. Ein Link zu Tattos einer zu Kampfsport Rostock. Dazu noch ein paar Fotos. Früher ging es viel mehr um den Fußball und Berichte als um den "Kult". Früher hat man die Leute irgendwie an Politik und Musik erkannt... Skäter, Punk, Meatler... blabla Das gibts zwar immernoch. Aber es ist ein neue Szene dazugekommen. Der Erlebnisorientiere Fußballfan. Die Entwicklung dahin, haben viele zu verschulden die das nicht einsehen wollten und weggeguckt haben. (Ich gehöre übrigens dazu)
Da stimm ich dir zu. Aber es steht eben jeder in der Verantwortung. Man hat die NDP aus dem Stadion gejagt. Wenn 90% Pyro nicht gut finden, bekommen die auch 10% aus dem Stadion. Das ist nicht ihre Aufgabe. Aber dann kann man sich eben auch nicht beschweren, wenn alle bestraft werden. Wenn man wüsste wer es ist (Beweise etc. blabla) dann müsste nicht jeder leiden. So braucht sich keiner Wundern, wenn es gegen Sandhausen keine Karten gibt. Und ja! Schuld sind die Idoten!!! Aber trotzdem kann jeder erstmal bei sich anfangen wie haki geschrieben hat.
Zitat von Sinti:
Das zweite Problem wird durch das erste Bedingt. Einer von den Jungs sprach von einer Hexenjagd. Ein Thor Steiner Pulli wird tolleriert. Ein "linkes Label" eher nicht. Ich will unsere Szene ganz und gar nicht als Rechtsextrem abstempeln. Aber es ist ein Kampf entstanden, der die Süd in zwei poltische Lager drängt. Und da passieren und werden Sachen passieren, die ihr euch im Moment nicht vorstellen könnt.
Das Problem ist nicht politisch anzusehen Sinti sondern liegt einfach darin, dass sich unsere Szene nicht nur in zwei sondern über die Jahre in mehrere Lager gespalten hat und Aktionen wie Samstag tragen da völlig zu Recht ihren Teil zu bei.
Es kann und wird auf Dauer nicht funktionieren anderen seine Meinung aufdrücken zu wollen, Probleme in der eigenen Szene mit Gewalt zu lösen und stets seine eigenen Interessen vor alles andere zu stellen. Durch sowas wird man auch in Zukunft keine Selbstregulierung unter einander schaffen. Das spiegelt sich vordergründig im Stadion, speziell auf der Süd wieder.
Die Auswärtsfahrten sprechen da z.B. für sich.
Früher ist man geschlossen auswärts gefahren und auch so aufgetreten. Heut zu Tage sieht das anders aus. Da gibt es die einen die nur wegen dem Fußball da sind, die vordergründig aufpassen müssen heile wieder aus dem Stadion zu kommen, dann gibt es welche die ihren Bedürfnis nach Gewalt ausleben wollen, mehr denn je Leute ganz in schwarz die sich für die Größten halten und meinen jegliche Art von Feuer und Qualm unterstütz die Mannschaft um anderen Szene sagen zu können "Wir haben den Größeren" und dann gibt es auch noch reichlich von denen die morgens um 5 bereits schon so besoffen vor dem Zug liegen und sich im Zug erstmal entleeren müssen um sich danach gleich wieder ne neue Flasche Schnaps "reinprügeln."
Keine Frage wir haben einen riesen Anhang und sind stimmungstechnisch auch unter den Top 5 in Deutschland, tröstet aber nicht darüber hinweg das es mit unserer Szene Berg ab geht und das macht und schafft man ganz alleine.
Besserung ist da alles andere als in Sicht. Warum, hab ich dir oben beantwortet.
Das zweite Problem wird durch das erste Bedingt. Einer von den Jungs sprach von einer Hexenjagd. Ein Thor Steiner Pulli wird tolleriert. Ein "linkes Label" eher nicht. Ich will unsere Szene ganz und gar nicht als Rechtsextrem abstempeln. Aber es ist ein Kampf entstanden, der die Süd in zwei poltische Lager drängt. Und da passieren und werden Sachen passieren, die ihr euch im Moment nicht vorstellen könnt.
Das Problem ist nicht politisch anzusehen Sinti sondern liegt einfach darin, dass sich unsere Szene nicht nur in zwei sondern über die Jahre in mehrere Lager gespalten hat und Aktionen wie Samstag tragen da völlig zu Recht ihren Teil zu bei.
Es kann und wird auf Dauer nicht funktionieren anderen seine Meinung aufdrücken zu wollen, Probleme in der eigenen Szene mit Gewalt zu lösen und stets seine eigenen Interessen vor alles andere zu stellen. Durch sowas wird man auch in Zukunft keine Selbstregulierung unter einander schaffen. Das spiegelt sich vordergründig im Stadion, speziell auf der Süd wieder.
Die Auswärtsfahrten sprechen da z.B. für sich.
Früher ist man geschlossen auswärts gefahren und auch so aufgetreten. Heut zu Tage sieht das anders aus. Da gibt es die einen die nur wegen dem Fußball da sind, die vordergründig aufpassen müssen heile wieder aus dem Stadion zu kommen, dann gibt es welche die ihren Bedürfnis nach Gewalt ausleben wollen, mehr denn je Leute ganz in schwarz die sich für die Größten halten und meinen jegliche Art von Feuer und Qualm unterstütz die Mannschaft um anderen Szene sagen zu können "Wir haben den Größeren" und dann gibt es auch noch reichlich von denen die morgens um 5 bereits schon so besoffen vor dem Zug liegen und sich im Zug erstmal entleeren müssen um sich danach gleich wieder ne neue Flasche Schnaps "reinprügeln."
Keine Frage wir haben einen riesen Anhang und sind stimmungstechnisch auch unter den Top 5 in Deutschland, tröstet aber nicht darüber hinweg das es mit unserer Szene Berg ab geht und das macht und schafft man ganz alleine.
Besserung ist da alles andere als in Sicht. Warum, hab ich dir oben beantwortet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kogge86 am 25.10.2010 um 13:50 Uhr bearbeitet
Obwohl ich es grds. nicht für möglich gehalten habe, dass eine Sperre bereits im kommenden Heimspiel umgesetzt werden könnte, stoppt man den Verkauf sicherlich nicht ohne konkretes Hintergrundwissen.
Eins ist klar: bei Hansa glühen heute alle Leitungen. Termine sind nicht zu bekommen. Außerordentliche Vorstandssitzungen, Gespräche mit Sponsoren und Sicherheitskräften etc...
Das Telefon steht nicht still. Mit emails und Post wird man bombardiert.
Gut soweit.
Jetzt wird es aber Zeit, dass BH und Co den Kuschelkurs mit der Fanszene, den Suptras usw. ins Gegenteil umkehren. Auch Schuppe muss man mal ernst zur Seite nehmen. Ich komme gut mit ihm klar, aber er kennt jedem im Raum und auch sonst. Daher gehe ich davon aus, dass er auch die Namen derjenigen kennt oder in Erfahrung bringen könnte, die in keinem Stadion der Welt mehr einen Platz finden sollten-
Ehrenkodex - das ist der größte Schwachsinn überhaupt. Selbstregulierung ein Hirngespinst.
Jetzt kommt es erst einmal darauf an, was man dem DFB so vorzuschlagen gedenkt:
Ich wäre für einen Verzicht auf Auswärtskarten bis auf weiteres. Wie lange? So lange es eben dauert. Bei der Präsenz von Kameras und Videoüberwachung dürfte kaum ein schwarzes schaf duch das Sieb fallen. Ein paar sind ja bereits verhaftet.
Weiter würde ich von Hansa-Seite aus eine Geldstrafe im hohen 5stelligen Bereich anbieten (wenn ich schon höre was die 60er im Zuge der Lizensierungsstrafe für Einflüsse nehmen konnten).
Die gleiche Summe würde ich dann an die Vereine der Kinder spenden, die ob der Böller in Gefahr sowie zum laufen gebracht wurden.
Eins ist klar: bei Hansa glühen heute alle Leitungen. Termine sind nicht zu bekommen. Außerordentliche Vorstandssitzungen, Gespräche mit Sponsoren und Sicherheitskräften etc...
Das Telefon steht nicht still. Mit emails und Post wird man bombardiert.
Gut soweit.
Jetzt wird es aber Zeit, dass BH und Co den Kuschelkurs mit der Fanszene, den Suptras usw. ins Gegenteil umkehren. Auch Schuppe muss man mal ernst zur Seite nehmen. Ich komme gut mit ihm klar, aber er kennt jedem im Raum und auch sonst. Daher gehe ich davon aus, dass er auch die Namen derjenigen kennt oder in Erfahrung bringen könnte, die in keinem Stadion der Welt mehr einen Platz finden sollten-
Ehrenkodex - das ist der größte Schwachsinn überhaupt. Selbstregulierung ein Hirngespinst.
Jetzt kommt es erst einmal darauf an, was man dem DFB so vorzuschlagen gedenkt:
Ich wäre für einen Verzicht auf Auswärtskarten bis auf weiteres. Wie lange? So lange es eben dauert. Bei der Präsenz von Kameras und Videoüberwachung dürfte kaum ein schwarzes schaf duch das Sieb fallen. Ein paar sind ja bereits verhaftet.
Weiter würde ich von Hansa-Seite aus eine Geldstrafe im hohen 5stelligen Bereich anbieten (wenn ich schon höre was die 60er im Zuge der Lizensierungsstrafe für Einflüsse nehmen konnten).
Die gleiche Summe würde ich dann an die Vereine der Kinder spenden, die ob der Böller in Gefahr sowie zum laufen gebracht wurden.
Ich will mich nicht wiederholen.
Aus meiner Sicht kann man von Seiten des Vereins immer "noch mehr " mehr tun. Aber der FC Hansa wird als Sündenbock für alle fehlgeschlagenen Sozialisationen, die sich in Gewalttaten vor und in Stadien manifestieren auf Dauer nicht zu missbrauchen sein. Hier sind alle gesellschaftlichen Institutionen rund um den Fußball und darüber hinaus sowie der Staat selbst gefordert.
Dresden war kein Angriff "nur" auf den Fußball, sondern der Angriff auf den Rechtsstaat schlechthin.
Die Verantwortung hierfür lässt sich demnach nicht singulär auf den Verein FC-Hansa-Rostock abschieben. Auch wenn einige Herren beispielsweise beim DFB dieses vielleicht gerne so einfach sehen möchten. Eine neuerliche Bestrafung des Vereins schadet außerdem diesem als Hauptbetroffenen am meisten. Wo bleibt hier der Opferschutz. Trifft man damit nicht die Falschen und schützt somit paradoxer Weise die Täter?
Was mir fehlt ist ein klares Lösungskonzept mit einer umfassend beschriebenen strukturellen, taktischen, operativen und rechtlich abgesicherten Verantwortlichkeit mit klarer Aufgabenteilung und entsprechenden Handlungsregeln.
Zunächst.
Gewalt vor und in Stadien sind ein gesellschaftliches Problem, mit vielfältig dahinterliegenden Ursachen. Die Problemlösung ist zu suchen, auf Seiten lebensweltlicher Sozialisationsinstanzen wie der der Familie, der Freundeskreise, der Fangruppen, der Vereine, der Verbände etc. etc. sowie auf Seiten der systemischen Sozialisationsinstanzen wie die der Schule, der Unternehmen, der staatlichen Sozialarbeit etc. etc. Und natürlich bei dem Problemfall selber.
Wenn es zu Straftaten kommt, sind hier die staatlichen Strafverfolgungsorgane und in diesem Zusammenhang die Justiz mit ihren Einrichtungen des Strafvollzugs sowie der Bewährungshilfe und der weiteren Prävention usw., in besonderer Weise gefordert.
Alles das in den Handlungskontext der FC-Hansa Rostock zu legen, ist unterkomplex gedacht!
Blitzlicht.
Was mir auffällt ist, dass es an Raffinesse, Taktik und Fingerspitzengefühl mangelt. Klar kann man hin und herspringen im einseitigen System einerseits übergroßen Vertrauens und andererseits repressivem Misstrauens. Wozu führt das: übergroßes Vertrauen wird durch Missbrauch zu starker Enttäuschung, mit all den daraus resultierenden Konsequenzen und geringes Vertrauen, gepaart mit großem Misstrauen, zeigt sich in autoritärem Handeln ohne Interaktion zwischen den Parteien.
Sowohl "leichtfertiges Übervertrauen " als auch absolute "auf Misstrauen aufgebaute Funkstille" scheinen zur Problembewältigung nicht zielführend zu sein.
Wieso trifft man sich eigentlich nicht klug in der Mitte zwischen naivem Vertrauen und repressivem Misstrauen bei "optimalem Vertrauen". Bei einem solchen Konzept, einer solchen Strategie und dem entsprechenden taktischen Handlungskonzept scheint mir der höchste Gewinn erwartbar zu sein. Optimales Vertrauen vertraut nicht leichtfertig und misstraut nicht repressiv.
Praktisch.
Konnte man wirklich davon ausgehen, dass wenn man einen Aufruf macht, mitfährt, im Block steht...., das dann keine Gewalttaten verübt werden.
Nein.
Man hätte doch damit rechnen müssen. Und zwar auf "allen" Seiten. Für den Fall der Fälle wäre man gewappnet gewesen und hätte sie sich "alle nacheinander "schnell" ziehen können. Von 2400 > gefühlt 100!"
Modelle hierfür gibt es in Europa. http://www.woz.ch/artikel/2010/nr12/schweiz/19101.html
Stattdessen feiern sich alle:
- die Verbrecher (Party)
http://www.suptras.de/bilder/fotos/1011/dresdenausw/index.php?picno=11 http://www.suptras.de/bilder/fotos/1011/dresdenausw/index.php?picno=15 und auch Ärsche :(
http://www.suptras.de/bilder/fotos/1011/dresdenausw/index.php?picno=21
- die Ordnungshüter (positives Fazit)
http://www.dnn-online.de/sport/regionalsport/dynamo-dresden-und-polizei-ziehen-nach-ost-derby-ueberwiegend-positives-fazit/r-regionalsport-a-13001.html
- der DFB (harte Hand)
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/dritte-liga/2010/10/25/hansa-rostock/mega-strafe-nach-raketen-angriff-in-dresden.html
Nur der FC-Hansa-Rostock hat den schwarzen Peter. Ich meine die Lücke in der Kasse! Das kann nicht sein! :cool
Aus meiner Sicht kann man von Seiten des Vereins immer "noch mehr " mehr tun. Aber der FC Hansa wird als Sündenbock für alle fehlgeschlagenen Sozialisationen, die sich in Gewalttaten vor und in Stadien manifestieren auf Dauer nicht zu missbrauchen sein. Hier sind alle gesellschaftlichen Institutionen rund um den Fußball und darüber hinaus sowie der Staat selbst gefordert.
Dresden war kein Angriff "nur" auf den Fußball, sondern der Angriff auf den Rechtsstaat schlechthin.
Die Verantwortung hierfür lässt sich demnach nicht singulär auf den Verein FC-Hansa-Rostock abschieben. Auch wenn einige Herren beispielsweise beim DFB dieses vielleicht gerne so einfach sehen möchten. Eine neuerliche Bestrafung des Vereins schadet außerdem diesem als Hauptbetroffenen am meisten. Wo bleibt hier der Opferschutz. Trifft man damit nicht die Falschen und schützt somit paradoxer Weise die Täter?
Was mir fehlt ist ein klares Lösungskonzept mit einer umfassend beschriebenen strukturellen, taktischen, operativen und rechtlich abgesicherten Verantwortlichkeit mit klarer Aufgabenteilung und entsprechenden Handlungsregeln.
Zunächst.
Gewalt vor und in Stadien sind ein gesellschaftliches Problem, mit vielfältig dahinterliegenden Ursachen. Die Problemlösung ist zu suchen, auf Seiten lebensweltlicher Sozialisationsinstanzen wie der der Familie, der Freundeskreise, der Fangruppen, der Vereine, der Verbände etc. etc. sowie auf Seiten der systemischen Sozialisationsinstanzen wie die der Schule, der Unternehmen, der staatlichen Sozialarbeit etc. etc. Und natürlich bei dem Problemfall selber.
Wenn es zu Straftaten kommt, sind hier die staatlichen Strafverfolgungsorgane und in diesem Zusammenhang die Justiz mit ihren Einrichtungen des Strafvollzugs sowie der Bewährungshilfe und der weiteren Prävention usw., in besonderer Weise gefordert.
Alles das in den Handlungskontext der FC-Hansa Rostock zu legen, ist unterkomplex gedacht!
Blitzlicht.
Was mir auffällt ist, dass es an Raffinesse, Taktik und Fingerspitzengefühl mangelt. Klar kann man hin und herspringen im einseitigen System einerseits übergroßen Vertrauens und andererseits repressivem Misstrauens. Wozu führt das: übergroßes Vertrauen wird durch Missbrauch zu starker Enttäuschung, mit all den daraus resultierenden Konsequenzen und geringes Vertrauen, gepaart mit großem Misstrauen, zeigt sich in autoritärem Handeln ohne Interaktion zwischen den Parteien.
Sowohl "leichtfertiges Übervertrauen " als auch absolute "auf Misstrauen aufgebaute Funkstille" scheinen zur Problembewältigung nicht zielführend zu sein.
Wieso trifft man sich eigentlich nicht klug in der Mitte zwischen naivem Vertrauen und repressivem Misstrauen bei "optimalem Vertrauen". Bei einem solchen Konzept, einer solchen Strategie und dem entsprechenden taktischen Handlungskonzept scheint mir der höchste Gewinn erwartbar zu sein. Optimales Vertrauen vertraut nicht leichtfertig und misstraut nicht repressiv.
Praktisch.
Konnte man wirklich davon ausgehen, dass wenn man einen Aufruf macht, mitfährt, im Block steht...., das dann keine Gewalttaten verübt werden.
Nein.
Man hätte doch damit rechnen müssen. Und zwar auf "allen" Seiten. Für den Fall der Fälle wäre man gewappnet gewesen und hätte sie sich "alle nacheinander "schnell" ziehen können. Von 2400 > gefühlt 100!"
Modelle hierfür gibt es in Europa. http://www.woz.ch/artikel/2010/nr12/schweiz/19101.html
Stattdessen feiern sich alle:
- die Verbrecher (Party)
http://www.suptras.de/bilder/fotos/1011/dresdenausw/index.php?picno=11 http://www.suptras.de/bilder/fotos/1011/dresdenausw/index.php?picno=15 und auch Ärsche :(
http://www.suptras.de/bilder/fotos/1011/dresdenausw/index.php?picno=21
- die Ordnungshüter (positives Fazit)
http://www.dnn-online.de/sport/regionalsport/dynamo-dresden-und-polizei-ziehen-nach-ost-derby-ueberwiegend-positives-fazit/r-regionalsport-a-13001.html
- der DFB (harte Hand)
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/dritte-liga/2010/10/25/hansa-rostock/mega-strafe-nach-raketen-angriff-in-dresden.html
Nur der FC-Hansa-Rostock hat den schwarzen Peter. Ich meine die Lücke in der Kasse! Das kann nicht sein! :cool
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gustaw am 25.10.2010 um 14:06 Uhr bearbeitet
Zitat von Kogge86:
Zitat von Sinti:
Das zweite Problem wird durch das erste Bedingt. Einer von den Jungs sprach von einer Hexenjagd. Ein Thor Steiner Pulli wird tolleriert. Ein "linkes Label" eher nicht. Ich will unsere Szene ganz und gar nicht als Rechtsextrem abstempeln. Aber es ist ein Kampf entstanden, der die Süd in zwei poltische Lager drängt. Und da passieren und werden Sachen passieren, die ihr euch im Moment nicht vorstellen könnt.
Das Problem ist nicht politisch anzusehen Sinti sondern liegt einfach darin, dass sich unsere Szene nicht nur in zwei sondern über die Jahre in mehrere Lager gespalten hat und Aktionen wie Samstag tragen da völlig zu Recht ihren Teil zu bei.
Es kann und wird auf Dauer nicht funktionieren anderen seine Meinung aufdrücken zu wollen, Probleme in der eigenen Szene mit Gewalt zu lösen und stets seine eigenen Interessen vor alles andere zu stellen. Durch sowas wird man auch in Zukunft keine Selbstregulierung unter einander schaffen. Das spiegelt sich vordergründig im Stadion, speziell auf der Süd wieder.
Die Auswärtsfahrten sprechen da z.B. für sich.
Früher ist man geschlossen auswärts gefahren und auch so aufgetreten. Heut zu Tage sieht das anders aus. Da gibt es die einen die nur wegen dem Fußball da sind, die vordergründig aufpassen müssen heile wieder aus dem Stadion zu kommen, dann gibt es welche die ihren Bedürfnis nach Gewalt ausleben wollen, mehr denn je Leute ganz in schwarz die sich für die Größten halten und meinen jegliche Art von Feuer und Qualm unterstütz die Mannschaft um anderen Szene sagen zu können "Wir haben den Größeren" und dann gibt es auch noch reichlich von denen die morgens um 5 bereits schon so besoffen vor dem Zug liegen und sich im Zug erstmal entleeren müssen um sich danach gleich wieder ne neue Flasche Schnaps "reinprügeln."
Keine Frage wir haben einen riesen Anhang und sind stimmungstechnisch auch unter den Top 5 in Deutschland, tröstet aber nicht darüber hinweg das es mit unserer Szene Berg ab geht und das macht und schafft man ganz alleine.
Besserung ist da alles andere als in Sicht. Warum, hab ich dir oben beantwortet.
Amen. Sprichst mir aus der Seele. Ein politschen Grundton gibst es aber trotzdem. Was die Spaltung ausgelöst hat. Politik hat nichts mit rechts und links zu tun. Die Standortfrage, Pyro.... etc sind alles poltische Themen, die von unterschiedlichen Gruppierungen unterschiedlich wahrgenommen wird. Auch das ist Politik. Und die "Zerstörung" der Uniq Rebellion spricht für sich. Auch hier sehe ich zum einen die sogannte links-rechtsorientierung. Aber vielmehr sehe die die Angst bei SR, dass es zwei starke Gruppierungen geben könnte. Denn nur weil es soviele kleine Splittergruppen gibt, hat SR so ein großes Auffangbecken und Mitspracherecht...
Zitat von Sinti:
Das zweite Problem wird durch das erste Bedingt. Einer von den Jungs sprach von einer Hexenjagd. Ein Thor Steiner Pulli wird tolleriert. Ein "linkes Label" eher nicht. Ich will unsere Szene ganz und gar nicht als Rechtsextrem abstempeln. Aber es ist ein Kampf entstanden, der die Süd in zwei poltische Lager drängt. Und da passieren und werden Sachen passieren, die ihr euch im Moment nicht vorstellen könnt.
Das Problem ist nicht politisch anzusehen Sinti sondern liegt einfach darin, dass sich unsere Szene nicht nur in zwei sondern über die Jahre in mehrere Lager gespalten hat und Aktionen wie Samstag tragen da völlig zu Recht ihren Teil zu bei.
Es kann und wird auf Dauer nicht funktionieren anderen seine Meinung aufdrücken zu wollen, Probleme in der eigenen Szene mit Gewalt zu lösen und stets seine eigenen Interessen vor alles andere zu stellen. Durch sowas wird man auch in Zukunft keine Selbstregulierung unter einander schaffen. Das spiegelt sich vordergründig im Stadion, speziell auf der Süd wieder.
Die Auswärtsfahrten sprechen da z.B. für sich.
Früher ist man geschlossen auswärts gefahren und auch so aufgetreten. Heut zu Tage sieht das anders aus. Da gibt es die einen die nur wegen dem Fußball da sind, die vordergründig aufpassen müssen heile wieder aus dem Stadion zu kommen, dann gibt es welche die ihren Bedürfnis nach Gewalt ausleben wollen, mehr denn je Leute ganz in schwarz die sich für die Größten halten und meinen jegliche Art von Feuer und Qualm unterstütz die Mannschaft um anderen Szene sagen zu können "Wir haben den Größeren" und dann gibt es auch noch reichlich von denen die morgens um 5 bereits schon so besoffen vor dem Zug liegen und sich im Zug erstmal entleeren müssen um sich danach gleich wieder ne neue Flasche Schnaps "reinprügeln."
Keine Frage wir haben einen riesen Anhang und sind stimmungstechnisch auch unter den Top 5 in Deutschland, tröstet aber nicht darüber hinweg das es mit unserer Szene Berg ab geht und das macht und schafft man ganz alleine.
Besserung ist da alles andere als in Sicht. Warum, hab ich dir oben beantwortet.
Amen. Sprichst mir aus der Seele. Ein politschen Grundton gibst es aber trotzdem. Was die Spaltung ausgelöst hat. Politik hat nichts mit rechts und links zu tun. Die Standortfrage, Pyro.... etc sind alles poltische Themen, die von unterschiedlichen Gruppierungen unterschiedlich wahrgenommen wird. Auch das ist Politik. Und die "Zerstörung" der Uniq Rebellion spricht für sich. Auch hier sehe ich zum einen die sogannte links-rechtsorientierung. Aber vielmehr sehe die die Angst bei SR, dass es zwei starke Gruppierungen geben könnte. Denn nur weil es soviele kleine Splittergruppen gibt, hat SR so ein großes Auffangbecken und Mitspracherecht...
@Gustaw
Auch ich möchte mich eigentlich nicht wiederholen. Dau hast dich aber scheinbar immernoch nicht mit den Strukturen befasst. Für Alles innerhalb des Stadions sind NUR die Vereine verantwortlich.
Sicher ist es ein gesellschaftliches Problem dass die Gewaltbereitschaft sinkt. Trotzdem müssen die Vereine daran arbeiten dass die Sicherheit in den Stadien gewährleistet wird!
Auch ich möchte mich eigentlich nicht wiederholen. Dau hast dich aber scheinbar immernoch nicht mit den Strukturen befasst. Für Alles innerhalb des Stadions sind NUR die Vereine verantwortlich.
Sicher ist es ein gesellschaftliches Problem dass die Gewaltbereitschaft sinkt. Trotzdem müssen die Vereine daran arbeiten dass die Sicherheit in den Stadien gewährleistet wird!
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