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Der Ehemaligen Thread - Teil 6

12.08.2016 - 12:23 Uhr
Der Ehemaligen Thread - Teil 6 |#131
29.11.2018 - 21:20 Uhr
Mané wurde in der EL in der 79. beim Stand von 1:5 eingewechselt. In den ersten 3 Minuten ZOM, hat sich oft im ZM bewegt, danach durchgehend LM mit ein paar Ausflügen ins Zentrum (bei einer Szene wirklich fragwürdiges Stellungsspiel).

Er ist in den ersten 10 Minuten damit aufgefallen nicht einmal Tempo aufzunehmen, ständig Rückpässe zu spielen die genau nichts bewirkt haben, auch wenn er öfter die Chance hatte den Ball zu nehmen und einfach mal ein paar Meter zu laufen. Hat sich oft Angeboten aber den Ball auch direkt wieder abgegeben. Gefühlt 35% Passquote und eine miserable first touch annahme.

Spielstand hin oder her, von einem Spieler der Matchpraxis will MUSS deutlich mehr kommen. Bin mir nicht sicher wie ich das werten sollte, ist der wirklich komplett aus dem Rhythmus oder spielt der mit Absicht so, damit er weg darf?

Kurz vor schluss dann das unmögliche, Mané setzt tatsächlich zum Sprint an und hätte fast einen Freistoß kurz vorm strafraum rausgeholt.
Weiß nicht wirklich was ich von diesem Auftritt halten soll.
Der Ehemaligen Thread - Teil 6 |#132
02.12.2018 - 18:03 Uhr
R.I.P. Bernd Martin

Bin auch geschockt. Er war einer der Helden meiner Kindheit aus jener großartigen Nachaufstiegsära Ende der 70er Jahre. Als 2 Knirpse und Trainingskibitze hat uns Bernd Martin nach dem Training mal zum Mittagessen ins alte Klubheim eingeladen. Wir waren stolz wie Oskar! Heute sind es schöne Kindheitserinnerungen, die mal wieder hochkommen. Erinnerungen an eine wunderbare Zeit beim VfB!

Nach Dragan Holcer verlässt nun der zweite Stammspieler jener Elf für immer das Spielfeld. Als Mitfünfziger merkt man zwangsläufig, dass die Einschläge näherkommen...

Bernd Martin "mit dem harten Schuß" hieß es seinerzeit immer, und 31 Tore in 269 Pflichtspielen als linker Außenverteidiger sprechen für sich.
Der Ehemaligen Thread - Teil 6 |#133
20.12.2018 - 11:14 Uhr
Ist doch egal ob Spieler wie Werner der Bundesliga erhalten bleiben bei einem Verein wie Bayern. Die Bundesliga ist tot. Keine Spannung im Meisterschaftsrennen und die restichen Vereine sind entweder Ausbildungsvereine oder präsentieren sich wie zweitligisten. Fußball in Deutschland ist heutzutage doch Fehlanzeige. Überall nur Kampf und Athletik, defensives taktieren und Spiele zum einschlafen. Wenn dann die Vereine mal das eine gute Talent haben, dann ist es schneller bei einem der "großen finanzierten Vereinen" dieser Welt.
Es ist inzwischen viel mehr Geld im Umlauf und wer zahlt dafür? Die Fans müssen unter der Woche ins Stadion oder brauchen inzwischen mindestens zwei wenn international dann gleich drei Abos, damit sie alle Spiele ihrer Mannschaft schauen können. Das ganze Geld ist allerdings nur die Grundlage, damit die armen Bayern sich international behaupten können und nicht dafür da sich auf Jahre die besten Talente raus zu picken.
Der fehlende Wettkampf in der Bundesliga ist der größte Feind. International holt die Liga kaum Titel und national interessiert sich der Rest der Welt nicht für eine inzwischen sportlich unattraktive Liga... hier werden eh die Bayern Meister, wenn sie sich nicht selbst besiegen und der Rest bietet fast nur biedere Fußballkost bis auf wenige Außnahmen (BVB). Das kann dann auch nicht durch die große Tradition, vollen Stadien und deren guter Stimmung ausgeglichen werden. Auch hier schwindet langsam die Tradition immer mehr oder wo ist diese denn bei den unglaublich gut besuchten Mannschaften wie 1899, RB Leipzig, Wolfsburg, Bayer, H96 oder Ingolstadt. Durch das fehlende Interesse lässt sich die Bundesliga dann auch kaum vermarkten und hinkt den anderen Liegen auch deshalb hinterer.
Selbst ich als deutscher schaue mir doch lieber ein emotionales Premier League Spiel am besten von Klopp an oder schalte nach Spanien, wenn ich richtigen Fußball sehen will...

...wobei mir die Lust am Fußball immer mehr vergeht und das nicht nur wegen dem VfB. Es gibt viele andere Vereine in Deutschland die genauso wenig auf die Beine bekommen. Die Talentförderung in Deutschland stagniert inzwischen auch wieder etwas. Das in Kombination mit dem fehlenden Wettbewerb und geringen finanziellen Mitteln sowie der Entwicklung zu reinen Athletik und Taktik Mannschaften, machen mir wenig Hoffnung für die Zukunft. Vor allem da es niemanden so sehr zu stören scheint, dass überhaupt ein Problem erkannt oder anerkannt werden kann.

Und wenn das Problem erkannt wurde was dann?

Ich persönlich würde mir die längst überfällige Ligaaufstockung auf 20 Mannschaften in der 1. und 2. BL wünschen. Denn mehr Mannschaften bedeutet mehr Spiele, mehr Fans, mehr Wettbewerb und auch mehr Mannschaften die sich in ruhe im gesicherten Mittelfeld aufbauen können. Die Chance das sich der deutsche Fußball positiv entwickeln kann ist höher wenn mehr Mannschaften auf dem höchstem Niveau spielen können.

Als nächstes würde ich mir wünschen, dass die uninteressanten Länderspiele, welche die Vereine zu Zwangspausen nötigen abgeschafft werden. Die Fifa bekommt den Hals einfach nicht voll und opfert den sportlichen Wettbewerb dem Kapitalismus, obwohl es keine Nationalmannschaften auf diesem Niveau geben würde ohne den Vereinssport und seine Anhänger. Es ist auch nicht so als das die Fifa auf Geld angewiesen wäre oder sonst ein Profi an hunger leiden müsste und trotzdem zerstört das Geld den Sport wo es nur geht.
Was allerdings nicht geht, ist es anzunehmen, dass die Fifa die Zuschauer zu langweiligen Länderspielen zwingen kann, indem sie einen neuen bedeutungslosen Nations League "Wettbewerb" einführt oder die Mannschaften bei Turnieren immer weiter aufstockt... das führt einfach nur zu überspielten Sportlern, die keine Top-Leistungen mehr bringen können, da ihr Körper schon längst an der Grenze ist, um dann gegen unterklassige Mannschaften wie z. B. den Iran
zu Spielen, welche dann das ganze Spiel mauern oder aufmachen und dann abgeschossen werden.
Das will doch keiner sehen und deswegen soll ich eine Woche lang nicht meinen Lieblingsverein sehen können und dieser Verein kann auch nicht richtig Trainieren, weil die halbe Mannschaft fehlt.

Zudem gehört endlich mal eine vernünftige Wirtschaftliche Regulierung in den Fußball, denn das Fairplay wie auch die 50:50 Regel in Deutschland ist ein schlechter Scherz, da es nur eine weitere Maßnahme ist, die großen Vereine zu schützen und kleinere Vereine zu bestrafen. Oder wo hat es denn bisher die PSG oder Milan so schwer getroffen und das obwohl sie völlig ungeniert mit Geld um sich schmeißen? Die DFL kann vllt. nicht die Welt verändern, aber zumindest in Deutschland in der 1. - 3. Liga sollte eine Gleichheit hergestellt werden, wo es nicht Ausnahmen für Investoren bei 1899, Leipzig, Bayer oder Wolfsburg gibt und die Fernsehgelder in erster Linie nach der sportlichen Leistung vergeben wird. Der Verteilungsschlüssel ist mir auch ein Dorn im Auge, denn das Geld welches für gute Nachwuchsarbeit, Tradition oder für das Faninteresse verteilt wird sind doch nur Peanuts obwohl doch das die Basis des Erfolges dieses Sportes sind. Zumindest sollte hier England ein Vorbild sein, da diese den Geldtopf in erster Linie nicht nur an ihre Top 6 verteilen und der Rest dann so stark benachteiligt wird wie in Deutschland.
Reguliert sollten auch endlich mal die Gehälter werden. Nicht aus Neid sondern damit Spieler nicht wegen dem Gehalt zu anderen Teams wechseln wollen und Vereine so auch gleichzeitig uninteressant für Investoren werden. Dadurch würde dann auch bei Vereinsfunktionären, Beratern und Spielern wieder mehr das sportliche mehr in den Fokus rücken.
Nur eine akzeptable Lösung für alle zu finden wird hier sehr schwierig. Ich wäre ein Freund von folgendem Ansatz, dass jede Mannschaft 3 Stars besitzen darf, denen sie beliebig viel zahlen dürfen, solange es wirtschaftlich machbar ist. Dann würde ich persönlich die Gehaltsobergrenzen auf Kaderzugehörigkeit staffeln. Also noch 8 Spieler welche bis zu 5 Mio € Jahresgehalt bekommen dürften, damit eine qualitativ hochwertige Stammelf gestellt werden kann. Dann noch 7 Spieler welche bis zu 3 Mio € eine solide Qualität für die Ersatzbank wären. Alle weiteren Spieler dürften nicht mehr als 1,5 Mio € verdienen. Der Talentförderung zuliebe wäre es vllt. noch eine Überlegung wert, wenn ein Spieler 5 Jahre lang in der Jugend des Klubs gespielt hat, dass es für diese dann ausnahmen, also ein Anhebung der Gehaltsobergrenze oder der Anzahl der Spieler auf einer Gehaltstufe, für solche Eigengewächse gibt.
Das hätte den Vorteil, dass die großen Klubs nicht die ganzen Topspieler bei sich auf der Bank und Tribüne horten könnten und die Qualität so auf alle Mannschaften in der Liga verteilt werden würde. Gleichzeitig würde dies auch mehr Kaderplätze für den Nachwuchs schaffen.
Der Haken hieran wäre leider nunmal, dass sich die anderen Ligen freuen würden, da der Wettbewerb in der Bundesliga wieder geschaffen wäre, aber der internationale finanziell außer Reichweite wäre. Die guten Spieler würden dann wahrscheinlich vermehrt dem Geld in die anderen Topligen folgen.

Also braucht es doch wieder mehr realistischere Ansätze, wie die Aufstockung der Ligen auf 20 Mannschaften und einen faireren Verteilerschlüssel wie oben beschrieben.
Mir hat da der Ansatz für welche auch Hannes Wolf stand sehr gut gefallen, dass der Trainer mehr Einfluss nehmen kann durch weitere Wechseloptionen. Das ganze würde ich mir folgendermaßen wünschen. Die Ersatzbank würde ich von 7 auf 8 Plätze aufstocken um die Wechseloptionen zu erhöhen und gleichzeitig würde ich die Anzahl der erlaubten wechsel von 3 auf 4 erhöhen. Außerdem würde ich die Möglichkeit schaffen, dass durch schwere Verletzungen (Spieler kann nachweislich nicht weiterspielen - muss der Schiedsrichter absegnen), der Trainer einen Sonderwechsel vornehmen darf. Damit könnten die Trainer taktisch viel besser agieren, ohne das auf mögliche Verletzungen Rücksicht nehmen müsste und so auch die Intensität auf dem Spielfeld durch frische Spieler erhöht werden kann.
Um das Coaching effektiver zu gestalten und damit dadurch auch die Spielqualität durch mögliche Torchancen steigt, wäre es auch eine feine Sache, wenn jeder Trainer eine taktische 5 minuten Pause mit der Mannschaft nehmen könnte, indem er korrigieren kann und neue taktische Anweisungen geben könnte oder größere Wechsel vorbereiten kann. Das ganze würde sich natürlich auch fantastisch als Werbepause vermarkten lassen... nicht das Sky, Eurosport oder DAZN noch am Hungertuch nagen müssen!

Und wenn ich schon dabei bin, bitte lasst die deutschen Schiedsrichter doch mal genau wie international etwas großzügiger Pfeifen. Wenn der Sport schon athletischer geworden ist, dann dürfen auch die Zweikämpfe etwas körperlicher sein, wie in der Premier League... ansonsten ist der Spielfluss auch noch ständig unterbrochen.

So jetzt habe ich mich genug über den sterbenden Sport in deutschen Stadien ausgelassen. Geht es euch auch so, dass ihr immer weniger Lust auf diese aufgeblasene Show mit Fußballfragmente habt und habt ihr vllt. bessere Ideen wo der Hund vergraben liegt?

•     •     •

-----------------------Seimen------------------------
Olivier-----Berreth-----Herwerth--------Spalt
-----------------------Catovic------------------------
-----------Ulrich-----------------Yigit------------
Darvich--------------Redzepi--------------Mule

TW: Hellstern, Walz VT: Brenner, Zarrella, Matic, Schramm, Karangelis MF: Janjic, Petrovskyi, Linnikov, Di Benedetto, Wiehle, Penna, Durna, FL: Malanga, Zezelj, Kenmoe, Recupero, Cebi ST: Tsigkas, Bujupi, Speidel, Milošević
Der Ehemaligen Thread - Teil 6 |#134
22.12.2018 - 14:00 Uhr
Zitat von mareno
Ist doch egal ob Spieler wie Werner der Bundesliga erhalten bleiben bei einem Verein wie Bayern. Die Bundesliga ist tot. Keine Spannung im Meisterschaftsrennen und die restichen Vereine sind entweder Ausbildungsvereine oder präsentieren sich wie zweitligisten. Fußball in Deutschland ist heutzutage doch Fehlanzeige. Überall nur Kampf und Athletik, defensives taktieren und Spiele zum einschlafen. Wenn dann die Vereine mal das eine gute Talent haben, dann ist es schneller bei einem der "großen finanzierten Vereinen" dieser Welt.
Es ist inzwischen viel mehr Geld im Umlauf und wer zahlt dafür? Die Fans müssen unter der Woche ins Stadion oder brauchen inzwischen mindestens zwei wenn international dann gleich drei Abos, damit sie alle Spiele ihrer Mannschaft schauen können. Das ganze Geld ist allerdings nur die Grundlage, damit die armen Bayern sich international behaupten können und nicht dafür da sich auf Jahre die besten Talente raus zu picken.
Der fehlende Wettkampf in der Bundesliga ist der größte Feind. International holt die Liga kaum Titel und national interessiert sich der Rest der Welt nicht für eine inzwischen sportlich unattraktive Liga... hier werden eh die Bayern Meister, wenn sie sich nicht selbst besiegen und der Rest bietet fast nur biedere Fußballkost bis auf wenige Außnahmen (BVB). Das kann dann auch nicht durch die große Tradition, vollen Stadien und deren guter Stimmung ausgeglichen werden. Auch hier schwindet langsam die Tradition immer mehr oder wo ist diese denn bei den unglaublich gut besuchten Mannschaften wie 1899, RB Leipzig, Wolfsburg, Bayer, H96 oder Ingolstadt. Durch das fehlende Interesse lässt sich die Bundesliga dann auch kaum vermarkten und hinkt den anderen Liegen auch deshalb hinterer.
Selbst ich als deutscher schaue mir doch lieber ein emotionales Premier League Spiel am besten von Klopp an oder schalte nach Spanien, wenn ich richtigen Fußball sehen will...

...wobei mir die Lust am Fußball immer mehr vergeht und das nicht nur wegen dem VfB. Es gibt viele andere Vereine in Deutschland die genauso wenig auf die Beine bekommen. Die Talentförderung in Deutschland stagniert inzwischen auch wieder etwas. Das in Kombination mit dem fehlenden Wettbewerb und geringen finanziellen Mitteln sowie der Entwicklung zu reinen Athletik und Taktik Mannschaften, machen mir wenig Hoffnung für die Zukunft. Vor allem da es niemanden so sehr zu stören scheint, dass überhaupt ein Problem erkannt oder anerkannt werden kann.

Und wenn das Problem erkannt wurde was dann?

Ich persönlich würde mir die längst überfällige Ligaaufstockung auf 20 Mannschaften in der 1. und 2. BL wünschen. Denn mehr Mannschaften bedeutet mehr Spiele, mehr Fans, mehr Wettbewerb und auch mehr Mannschaften die sich in ruhe im gesicherten Mittelfeld aufbauen können. Die Chance das sich der deutsche Fußball positiv entwickeln kann ist höher wenn mehr Mannschaften auf dem höchstem Niveau spielen können.

Als nächstes würde ich mir wünschen, dass die uninteressanten Länderspiele, welche die Vereine zu Zwangspausen nötigen abgeschafft werden. Die Fifa bekommt den Hals einfach nicht voll und opfert den sportlichen Wettbewerb dem Kapitalismus, obwohl es keine Nationalmannschaften auf diesem Niveau geben würde ohne den Vereinssport und seine Anhänger. Es ist auch nicht so als das die Fifa auf Geld angewiesen wäre oder sonst ein Profi an hunger leiden müsste und trotzdem zerstört das Geld den Sport wo es nur geht.
Was allerdings nicht geht, ist es anzunehmen, dass die Fifa die Zuschauer zu langweiligen Länderspielen zwingen kann, indem sie einen neuen bedeutungslosen Nations League "Wettbewerb" einführt oder die Mannschaften bei Turnieren immer weiter aufstockt... das führt einfach nur zu überspielten Sportlern, die keine Top-Leistungen mehr bringen können, da ihr Körper schon längst an der Grenze ist, um dann gegen unterklassige Mannschaften wie z. B. den Iran
zu Spielen, welche dann das ganze Spiel mauern oder aufmachen und dann abgeschossen werden.
Das will doch keiner sehen und deswegen soll ich eine Woche lang nicht meinen Lieblingsverein sehen können und dieser Verein kann auch nicht richtig Trainieren, weil die halbe Mannschaft fehlt.

Zudem gehört endlich mal eine vernünftige Wirtschaftliche Regulierung in den Fußball, denn das Fairplay wie auch die 50:50 Regel in Deutschland ist ein schlechter Scherz, da es nur eine weitere Maßnahme ist, die großen Vereine zu schützen und kleinere Vereine zu bestrafen. Oder wo hat es denn bisher die PSG oder Milan so schwer getroffen und das obwohl sie völlig ungeniert mit Geld um sich schmeißen? Die DFL kann vllt. nicht die Welt verändern, aber zumindest in Deutschland in der 1. - 3. Liga sollte eine Gleichheit hergestellt werden, wo es nicht Ausnahmen für Investoren bei 1899, Leipzig, Bayer oder Wolfsburg gibt und die Fernsehgelder in erster Linie nach der sportlichen Leistung vergeben wird. Der Verteilungsschlüssel ist mir auch ein Dorn im Auge, denn das Geld welches für gute Nachwuchsarbeit, Tradition oder für das Faninteresse verteilt wird sind doch nur Peanuts obwohl doch das die Basis des Erfolges dieses Sportes sind. Zumindest sollte hier England ein Vorbild sein, da diese den Geldtopf in erster Linie nicht nur an ihre Top 6 verteilen und der Rest dann so stark benachteiligt wird wie in Deutschland.
Reguliert sollten auch endlich mal die Gehälter werden. Nicht aus Neid sondern damit Spieler nicht wegen dem Gehalt zu anderen Teams wechseln wollen und Vereine so auch gleichzeitig uninteressant für Investoren werden. Dadurch würde dann auch bei Vereinsfunktionären, Beratern und Spielern wieder mehr das sportliche mehr in den Fokus rücken.
Nur eine akzeptable Lösung für alle zu finden wird hier sehr schwierig. Ich wäre ein Freund von folgendem Ansatz, dass jede Mannschaft 3 Stars besitzen darf, denen sie beliebig viel zahlen dürfen, solange es wirtschaftlich machbar ist. Dann würde ich persönlich die Gehaltsobergrenzen auf Kaderzugehörigkeit staffeln. Also noch 8 Spieler welche bis zu 5 Mio € Jahresgehalt bekommen dürften, damit eine qualitativ hochwertige Stammelf gestellt werden kann. Dann noch 7 Spieler welche bis zu 3 Mio € eine solide Qualität für die Ersatzbank wären. Alle weiteren Spieler dürften nicht mehr als 1,5 Mio € verdienen. Der Talentförderung zuliebe wäre es vllt. noch eine Überlegung wert, wenn ein Spieler 5 Jahre lang in der Jugend des Klubs gespielt hat, dass es für diese dann ausnahmen, also ein Anhebung der Gehaltsobergrenze oder der Anzahl der Spieler auf einer Gehaltstufe, für solche Eigengewächse gibt.
Das hätte den Vorteil, dass die großen Klubs nicht die ganzen Topspieler bei sich auf der Bank und Tribüne horten könnten und die Qualität so auf alle Mannschaften in der Liga verteilt werden würde. Gleichzeitig würde dies auch mehr Kaderplätze für den Nachwuchs schaffen.
Der Haken hieran wäre leider nunmal, dass sich die anderen Ligen freuen würden, da der Wettbewerb in der Bundesliga wieder geschaffen wäre, aber der internationale finanziell außer Reichweite wäre. Die guten Spieler würden dann wahrscheinlich vermehrt dem Geld in die anderen Topligen folgen.

Also braucht es doch wieder mehr realistischere Ansätze, wie die Aufstockung der Ligen auf 20 Mannschaften und einen faireren Verteilerschlüssel wie oben beschrieben.
Mir hat da der Ansatz für welche auch Hannes Wolf stand sehr gut gefallen, dass der Trainer mehr Einfluss nehmen kann durch weitere Wechseloptionen. Das ganze würde ich mir folgendermaßen wünschen. Die Ersatzbank würde ich von 7 auf 8 Plätze aufstocken um die Wechseloptionen zu erhöhen und gleichzeitig würde ich die Anzahl der erlaubten wechsel von 3 auf 4 erhöhen. Außerdem würde ich die Möglichkeit schaffen, dass durch schwere Verletzungen (Spieler kann nachweislich nicht weiterspielen - muss der Schiedsrichter absegnen), der Trainer einen Sonderwechsel vornehmen darf. Damit könnten die Trainer taktisch viel besser agieren, ohne das auf mögliche Verletzungen Rücksicht nehmen müsste und so auch die Intensität auf dem Spielfeld durch frische Spieler erhöht werden kann.
Um das Coaching effektiver zu gestalten und damit dadurch auch die Spielqualität durch mögliche Torchancen steigt, wäre es auch eine feine Sache, wenn jeder Trainer eine taktische 5 minuten Pause mit der Mannschaft nehmen könnte, indem er korrigieren kann und neue taktische Anweisungen geben könnte oder größere Wechsel vorbereiten kann. Das ganze würde sich natürlich auch fantastisch als Werbepause vermarkten lassen... nicht das Sky, Eurosport oder DAZN noch am Hungertuch nagen müssen!

Und wenn ich schon dabei bin, bitte lasst die deutschen Schiedsrichter doch mal genau wie international etwas großzügiger Pfeifen. Wenn der Sport schon athletischer geworden ist, dann dürfen auch die Zweikämpfe etwas körperlicher sein, wie in der Premier League... ansonsten ist der Spielfluss auch noch ständig unterbrochen.

So jetzt habe ich mich genug über den sterbenden Sport in deutschen Stadien ausgelassen. Geht es euch auch so, dass ihr immer weniger Lust auf diese aufgeblasene Show mit Fußballfragmente habt und habt ihr vllt. bessere Ideen wo der Hund vergraben liegt?


Da waren ja schon ein paar ganz gute Ideen dabei. Nicht allzu viele, aber die Idee dahinter war ganz ok. Leider hast Du das in so dermaßen viel Stammtischphilosophie, Halbwissen und pure Provokation verpackt, dass sogar Uli Hoeneß unglaublich neidisch darauf sein wird.
Am besten fand ich wirklich die Aussage, dass die deutschen Mannschaften keinen Fußball mehr spielen und nur im Ausland noch toll gespielt wird. Ja ... total ...ehhhh .... was auch immer ....

Ich finde das ja alles gar nicht so schlimm, dass der eine oder andere unzufrieden ist. Was mich wirklich an Leuten wie Dir massiv ankotzt ist die Tatsache, dass du, trotz deiner unfassbaren Desinteresse an dieser Liga, immer noch deine Zeit damit verbringst mit Falschaussagen den anderen die Stimmung zu kippen. Momentan ist der deutsche Fußball wieder auf einem absolut aufsteigenden Ast. Viele Mannschaften liefern wirklich schönen Fußball. Wie sich beispielsweise die ach so blöde, weil total traditionslose, TSG international präsentiert hat, war wundervoll. Das hatte richtig Spaß gemacht. Auch in der Bundesliga kann man an jedem Spieltag tollen Fußball sehen. Nicht bei jeder Paarung, aber das ist in JEDER Liga so. Oder sind Paarungen SD Huesca gegen Roya Vallecano, oder Burnley gegen Cardiff auch nur für irgend einem Nicht-Fan auch nur ansatzweise interessant? Hast Du dir jemals ein solches Spiel angeschaut? Klar ... Liverpool gegen ManCity...das sind Kracher, die es in Deutschland selten gibt, aber BVB gegen FCB war auch ein absolutes Ereignis diese Saison.

Ich kann dieses ganze Gebashe gegen den deutschen Fußball echt nicht mehr hören. Wenn Du keine Interesse daran hast, dann schau dir es einfach nicht an....
Der Ehemaligen Thread - Teil 6 |#135
27.12.2018 - 15:21 Uhr
Zitat von Mazzolakis
Unser Fredi ist Mann des Jahres . Jetzt bin ich mal auf eure Kommentare gespannt Lachend

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/738700/artikel_fredi-bobic-ist-mann-des-jahres-2018.html
Fredi Bobic ist "Mann des Jahres 2018"

Freue mich für ihn, aber das macht die Arbeit, die er bei uns geleistet hat nicht besser und auch bei Frankfurt ist es durchaus beeindruckend wie prima das läuft, aber wenn man den Kader anschaut, ist das ein großer Kader, der auch mit ordentlich Durchschnitt vollgemüllt ist, den der Trainer halt gekonnt zu verwenden weiß. Mal ehrlich, wenn zB.Jovic nicht so durch die Decke geht (womit die glaube ich selbst nicht gerechnet haben) und die nicht so eine gute Trainerentscheidung getroffen hätten, dann zeigt dieser Kader sehr viele Merkmale, die uns damals zum Verhängnis geworden sind.
Das soll seine Erfolge nicht schmälern, aber ich tu mich sehr schwer seinen Abgang zu bereuen.

•     •     •

Benutzername hat keinerlei Bezug zur rechtsextremen US-Szene und besteht hier auf der Seite schon ungleich länger als die dortige Verwendung des Wortes.
Er bezieht sich alleine auf Musik bzw. letztendlich einen Breaker aus den 80ern.
Der Ehemaligen Thread - Teil 6 |#136
07.01.2019 - 07:27 Uhr
Ich persönlich bewundere ja noch immer Freddie als einen der Größten aller Zeiten, wohingegen ich mit Freddy eigentlich nie so richtig was anfangen konnte. Fredi wiederum bleibt für alle Zeiten -trotz seiner blauen Intermezzi- ein VfBler, der meine Sympathien hat, und dies trotz des Murkses, den er als Lehrling (unter schwierigen Bedingungen) teilweise bei uns gemacht hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von taduli am 07.01.2019 um 07:30 Uhr bearbeitet
Der Ehemaligen Thread - Teil 6 |#137
12.01.2019 - 19:06 Uhr
Bevor es ganz untergeht: Alex Hleb hängt mit 37 nochmal ein Jahr für Bate Borisov dran smile

https://www.transfermarkt.de/ex-bundesliga-profi-hleb-verlangert-bei-bate-borisov-bdquo-ich-hatte-angebote-ldquo-/view/news/327122

Freut mich dass er da nochmal über einen solchen Zeitraum seine Erfahrung einbringen kann. War stets einer meiner Lieblingsspieler, und da gibts nicht so extrem viele und vor allem kommen immer weniger neue dazu wie mir leider immer öfter auffällt.

Der kam mir hier auch bei seinem zweiten Gastspiel viel zu schlecht weg und wenn ich mir seine Spielweise aus dieser Zeit so in Erinnerung rufe war das ziemlich genau das was uns heute so extrem fehlt.

•     •     •

Für immer Cannstatter Kurve!

Official Fahrstuhlmannschaft since 27.05.2019 | Mit dem Fahrstuhl in die Champions League 2024
Der Ehemaligen Thread - Teil 6 |#138
14.02.2019 - 09:58 Uhr
Zitat von Doktorand
Zitat von Xperience2508

Das ist jetzt zwar schon ganz kalter Kaffee, weil ewig her, aber ich kapiere bis heute nicht, warum ihr 2005 Matthias Sammer entlassen habt. Ihr wart auf einem guten Weg. Zumindest hatte ich damals das Gefühl, dass viel Potential in der Paarung VfB-Sammer vorhanden war. Ihr wurdet zwar 2007 mit Veh Meister, aber ich denke mir, dass das auch mit Sammer möglich gewesen wäre. Genauso wie 2001 der damalige Manager Rolf Rüssmann entlassen wurde, der auch gut begann und in Gladbach hervorragende Arbeit leistete und aus mir unverständlichen Gründen ohne Vorwarnung vor die Tür gesetzt wurde. Ich glaube, der Sammer ist dem VfB bis heute noch böse darüber, denn es gab ja nie Angebote von ihm, seinem alten Club, mit dem er seine erste Meisterschaft feierte, nachdem er aus Dresden kam, zu helfen. Das ist wohl 2005 mit der Trennung ziemlich schmutzig abgelaufen.


Sammer ist damals entlassen worden, weil er in seiner ersten Saison am Ende (sehr knapp) nicht die Champions League erreicht hat.
Man stelle sich das mal heute bei uns vor....

Ich hab es damals auch nicht verstanden. Die Spieler waren scheinbar auch ziemlich schockiert und überrascht.


Die Spieler überrascht und schockiert? Die haben seinerzeit mit einem lustlosen Auftritt beim Absteiger in Bochum 0:2 verloren und die Fans haben daraufhin sogar den Bus blockiert. Das schon schwer nach Arbebitsverweigerung aus und war in dieser Saison nicht zum ersten Mal. Ich weiß nicht wie oft sich Sammer in dieser Saison über fehlende Fahnenträger ausgelassen hat.
Sammer ist ein glänzender Analytiker nach einem Spiel und in der Pause. Aber er konnte nie aktuell auf dem Platz reagieren. Bei einem EL-Spiel in Groningen gerieten sie z.B. nach Minute 70 in Rückstand, das Ausscheiden drohte und Sammer arbeitete sich sage und schreibe mehr als 5 Minuten an seiner kleinen Taktiktafel ab...
Situationen richtig zu erkennen und zu bewerten ohne handeln zu müssen ist eben was ganz anderes als gleich auf dem Spielfeld auch Lösungen finden zu müssen.
Anschließend hat er ja meiner Erinnerung nach auch nie mehr als Trainer gearbeitet, imme nur als Funktionär. Sammer wäre perfekt für das team Hitzlsperger.
Der Ehemaligen Thread - Teil 6 |#139
16.02.2019 - 07:25 Uhr
Kurz zu Kevin Stöger, meinem Freund und ehemaligen Mitspieler. Er zeigt deutlich das Problem des VfB auf. Seine Bundesligafähigkeit war allen bekannt und nicht zu übersehen. Man hatte einfach nicht die Geduld den Spieler ggf. auch über weitere Leihen zu entwickeln. Dann kam die Million um die Ecke und man dachte, man mache einen guten Deal. Schade!

Hoffentlich wird das bei Hitz jetzt ein wenig anders.
Der Ehemaligen Thread - Teil 6 |#140
16.02.2019 - 14:07 Uhr
Zitat von Rafaux
Zitat von justalittlethought

Zitat von Lombaseggl
....


Finde ich schon. Stöger wurde vor unserer Abstiegssaison von Dutt verkauft. Schon ein Jahr später als wir in Liga 2 spielten, war er mit 23 einer der weit überdurchschnittlichen Spieler dieser Liga und hätte uns gut getan.

Der Grund war damals, dass man mit Maxim und Didavi 2 Zehner hatte und man Stöger nicht zutraute, an diesen vorbei zu kommen. Ich hatte damals ausführlich nach einem Vorbereitungsspiel geschrieben, dass ich ihn auch tiefer als 8er auf der Halbposition oder als spielgestaltender 6/8er auf der Doppel-6 sehen würde (etwa in der Rolle von Baier bei Augsburg, der ja auch einst von der 10 kam). Und dass er daher für mich nicht prinzipiell mit unseren Zehnern inkompatibel wäre.

Interessanterweise spielt er seit der Siegesserie der Düsseldorfer meist in einer dieser beiden Rollen. Entweder als aktiverer 6er/8er neben einem defensiver orientierten wie Bodzek oder Morales im 4222 oder im 433 als einer der 8er auf der Halbposition.

Stöger hätte für mich schon das Potential der DLP zu sein, den wir schon länger suchen.

Man hat es zu der Zeit einfach manchmal etwas verpasst Spieler für Positionen zu formen. So wie ein Van Gaal eben auch einen Schweinsteiger von den Außenpositionen in die Mitte zog, werden manche Spieler einfach falsch bzw. suboptimal eingesetzt. Einem Özcan traue ich beispielsweise auch so eine 8 bzw. eben den DLP zu - vor allem auch mehr als die 10. Holzhauser ist sicher auch so ein Beispiel, auch wenn dieser natürlich kontrovers diskutiert werden kann. Erinner mich an ein paar Spiele, als man unter BL ein 4-3-3 mit ihm und Gentner auf den Halbpositionen spielte und so eine tolle Mischung hatte. Weiß grade nicht wer da 6er war, vielleicht Kvist. Man muss eben auch mal den Talenten die Zeit geben. Ein Aidonis ist jetzt beispielsweise 17, wenn der es in 2 Jahren noch nicht gepackt hat, wird er wohl auch mit 19 verscherbelt, um dann 1,2 Jahre später woanders seine Entwicklung fortzusetzen. Ich finde es schade, da doch gerade bei uns im Verein das allgemeine Leistungsniveau doch überschaubar ist.


Von diesen Beispielen gibt es leider viel zu Viele beim VfB, was m.E. auch etwas damit zu tun hat, dass Anspruch und Realität beim VfB seit der Meisterschaft kilometerweit ausseinanderklaffen. Dadurch werden immerwieder gealterte Ex-Stars jungen Spielern vor die Nase gesetzt, ohne dass diese „großen Namen“ ihr Standing ( und Gehalt) noch durch Leistungen rechtfertigen würden - von wenigen Ausnahmen abgesehen. Die Ausgliederung hat dieses Problem nochverstärkt, da man ja noch mehr mit Geld um sich werfen kann. Aber klar, wenn du in die CL willst (Dietrichaugen-zuhalten ), kannst du natürlich nicht mit einem Mittelfeld bestehend aus Mangala/Özcan/Santi in die Saison gehen. Es braucht die „großen, bekannten“ Namen, wie Castro oder Didavi, die man natürlich viel eher mit internationalem Fußball assoziiert, als irgendwelche lausigen Perspektivspieler, die es mit 19 Jahren noch nicht mal geschafft haben, feste Stammkraft zu werden (Ironie).

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