Der Ehemaligen Thread - Teil 6
12.08.2016 - 12:23 Uhr
28.08.2018 - 00:12 Uhr
Zitat von Christ
Jetzt nochmal im Wortlaut:
"Wenn jemand eine andere Art zu leben bevorzugt, dann ist das okay für mich, weil das seine Sache ist. Aber ein spezielles Symbol für die Einstellung anderer Leute muss und möchte ich nicht tragen."
Sagt ein 20 Jähriger. Wo möchte man denn da etwas negatives reininterpretieren? Dass er von Einstellung anstatt von Sexualität spricht? Will man ihm hieraus jetzt einen Strick drehen?
Gut die Likes wären dämlich...aber was haben wir mit 20 nicht alles geliked.
Was mich an der ganzen Thematik rund um Vielfalt und Toleranz ein wenig stört, ist die Überbetonung von einigen Themen, während andere gänzlich unter den Tisch geschwiegen werden.
Homosexualität ist in unserer heutigen Zeit ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft und das zieht sich über alle Bevölkerungsmilieus, Religionen und Ethnien. Ich war vor ein paar Jahren dabei als sich ein junger Soldat vor der kompletten Mannschaft geoutet hat. Haben die Kameraden gepfiffen? haben sie applaudiert? Wurde er anders behandelt? Nein, es waren ihnen schlichtweg egal. Das einzige was negativ aufgestoßen ist, dass von 200 Soldaten genau einer den anderen seine Sexualität aufdrängt. Stigmatisiert er sich dadurch nicht selbst, anstatt einfach offen damit zu leben?
Wir sind eine Gesellschaft, in dem das "Bunte" in jeder Hinsicht ein wesentliches Merkmal ist. Wer das anders sieht, sollte mal ein paar Monate in Berlin leben. Das erweitert den Horizont deutlich. Und in diese Gesellschaft gehören auch Juden, Christen und Muslime mit den jeweils eigenen Auffassungen. Nicht jeder muss alles gut finden, beklatschen oder unterstützen. Wenn man mal ein paar Jahre in der ehrenamtlichen Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung zugebracht hat, wird man merken, dass es global gesehen unmöglich ist, alle auf eine Linie zu bringen....muss man aber auch nicht. Respekt, Akzeptanz und Gleichbehandlung. Das ist für mich der gemeinsame Nenner auf dessen Basis ein gutes Zusammenleben trotz größter Unterschiedlichkeiten funktionieren kann. Und auf diesen Nenner würde ich auch gerne die Debatte um Homosexualität zurückführen.
Keiner verlangt von Christen Kopftücher zu tragen, um ein Zeichen gegen Islamophobie zu setzen. Keiner verlangt von Muslimen Kreuzketten zu tragen gegen die Christenverfolgung. Keine Männer müssen auf der Arbeit Röcke tragen als Symbol für die Gleichstellung von Mann und Frau. Natürlich steht es jedem offen, sich freiwillig mit etwas zu solidarisieren.
Im Übrigen finde ich Respekt und Akzeptanz im Umgang mit jedem Menschen für absolut entscheidend. Das muss man gar nicht auf spezielle Milieus runterbrechen.
Jetzt nochmal im Wortlaut:
"Wenn jemand eine andere Art zu leben bevorzugt, dann ist das okay für mich, weil das seine Sache ist. Aber ein spezielles Symbol für die Einstellung anderer Leute muss und möchte ich nicht tragen."
Sagt ein 20 Jähriger. Wo möchte man denn da etwas negatives reininterpretieren? Dass er von Einstellung anstatt von Sexualität spricht? Will man ihm hieraus jetzt einen Strick drehen?
Gut die Likes wären dämlich...aber was haben wir mit 20 nicht alles geliked.
Was mich an der ganzen Thematik rund um Vielfalt und Toleranz ein wenig stört, ist die Überbetonung von einigen Themen, während andere gänzlich unter den Tisch geschwiegen werden.
Homosexualität ist in unserer heutigen Zeit ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft und das zieht sich über alle Bevölkerungsmilieus, Religionen und Ethnien. Ich war vor ein paar Jahren dabei als sich ein junger Soldat vor der kompletten Mannschaft geoutet hat. Haben die Kameraden gepfiffen? haben sie applaudiert? Wurde er anders behandelt? Nein, es waren ihnen schlichtweg egal. Das einzige was negativ aufgestoßen ist, dass von 200 Soldaten genau einer den anderen seine Sexualität aufdrängt. Stigmatisiert er sich dadurch nicht selbst, anstatt einfach offen damit zu leben?
Wir sind eine Gesellschaft, in dem das "Bunte" in jeder Hinsicht ein wesentliches Merkmal ist. Wer das anders sieht, sollte mal ein paar Monate in Berlin leben. Das erweitert den Horizont deutlich. Und in diese Gesellschaft gehören auch Juden, Christen und Muslime mit den jeweils eigenen Auffassungen. Nicht jeder muss alles gut finden, beklatschen oder unterstützen. Wenn man mal ein paar Jahre in der ehrenamtlichen Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung zugebracht hat, wird man merken, dass es global gesehen unmöglich ist, alle auf eine Linie zu bringen....muss man aber auch nicht. Respekt, Akzeptanz und Gleichbehandlung. Das ist für mich der gemeinsame Nenner auf dessen Basis ein gutes Zusammenleben trotz größter Unterschiedlichkeiten funktionieren kann. Und auf diesen Nenner würde ich auch gerne die Debatte um Homosexualität zurückführen.
Keiner verlangt von Christen Kopftücher zu tragen, um ein Zeichen gegen Islamophobie zu setzen. Keiner verlangt von Muslimen Kreuzketten zu tragen gegen die Christenverfolgung. Keine Männer müssen auf der Arbeit Röcke tragen als Symbol für die Gleichstellung von Mann und Frau. Natürlich steht es jedem offen, sich freiwillig mit etwas zu solidarisieren.
Im Übrigen finde ich Respekt und Akzeptanz im Umgang mit jedem Menschen für absolut entscheidend. Das muss man gar nicht auf spezielle Milieus runterbrechen.
Der nervige homo, der mich sonst uninteressierten hetero mit seiner Sexualität belästigt. Nur deshalb wählen manche homosexuellen ein offizielles Outting vor ihrem Umfeld (und wenn’s auch ne Bundeswehrtruppe ist), weil sie den heteros einfach gerne ihre sexualität aufdrängen wollen und nicht weil sie zuvor lange mit sich gerungen haben, weil die Gesellschaft eben noch nicht so tolerant ist, dass man es relativeren könnte.
Was ich auch nicht ganz verstehe, was hat die Geschichte der Weltreligionen mit einem Statement(tragen einer armbinde) für Akzeptanz und Toleranz gemeinsam? Wo sind den da die Schnittpunkte?
Nochmal, man kann sich gegen den Sinn und Zweck dieser Aktion aussprechen, aber dann darf man sich nicht wundern, dass es von einer toleranten und freien Gesellschaft kritisiert wird.
Und um nochmal speziell auf brekalo zurück zu kommen, es war das Verhalten und die Aussage eines jungen Heranwachsenden, man sollte da kein Fass aufmachen. Aber Kritik ist grundsätzlich dennoch angebracht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Neckarkrokodil am 28.08.2018 um 00:14 Uhr bearbeitet
22.09.2018 - 20:49 Uhr
Quelle: www.11freunde.de
Im März 2017 klang das noch weit weniger romantisch, als Sie nach einer nächtlichen Auseinandersetzung in der Stuttgarter Innenstadt mit einem blauen Auge im Presseraum des VfB saßen und Ihren Rücktritt als Profi erklärten.
Der Arzt im Krankenhaus hat gesagt, ich solle in die Kirche gehen und eine Kerze anzünden. Es hätte nicht viel gefehlt und in dieser Nacht wäre alles zu Ende gegangen. Ich hatte wahnsinniges Glück, wurde geschlagen, bin mit dem Kopf auf den Bordstein gefallen und wurde ein weiteres Mal getreten, so dass mein Jochbein brach.
Wie ist das, wenn man verprügelt wird?
Es hat alles weh getan. Ich habe in der Nacht gespürt, wie sie mir mit einer Spritze das Blut aus dem Kopf zogen.
Der VfB Stuttgart und Sie trennten sich daraufhin.
Es wurde in jenen Tagen geschrieben, geschrieben und noch mehr geschrieben. Es wurde so getan, als hätte ich jemanden umgebracht. Vieles entsprach nicht der Wahrheit.
Großkreutz über seine Karriere und seine Zeit vom VfB. Der Arzt im Krankenhaus hat gesagt, ich solle in die Kirche gehen und eine Kerze anzünden. Es hätte nicht viel gefehlt und in dieser Nacht wäre alles zu Ende gegangen. Ich hatte wahnsinniges Glück, wurde geschlagen, bin mit dem Kopf auf den Bordstein gefallen und wurde ein weiteres Mal getreten, so dass mein Jochbein brach.
Wie ist das, wenn man verprügelt wird?
Es hat alles weh getan. Ich habe in der Nacht gespürt, wie sie mir mit einer Spritze das Blut aus dem Kopf zogen.
Der VfB Stuttgart und Sie trennten sich daraufhin.
Es wurde in jenen Tagen geschrieben, geschrieben und noch mehr geschrieben. Es wurde so getan, als hätte ich jemanden umgebracht. Vieles entsprach nicht der Wahrheit.
Der VfB hat sich meiner Meinung nach damals gegenüber einem Profi, der bei der Prügelei fast gestorben wäre, nur Tage später kalt und herzlos verhalten (ich weiß, das Großkreutz mit Jugendspielern in den Puff ging, aber das kann man in einer solchen Situation anders lösen). Der einzige, der damals menschlich angemessen reagiert hat, war Hannes Wolf.
23.09.2018 - 11:35 Uhr
Laut Gerichtsurteil hat er seine gegenüber frontal attackiert mit dem Zitat "dich lege ich um".
Zudem hat er die Außenwahrnehmung seines Arbeitgebers nachhaltig (und bewusst) beschädigt.
Die Art und Weise wie hier sauber ein Schlussstrich auf professioneller Ebene gezogen wurde ist für mich immer noch absolut richtig gewesen. Inwieweit er intern hinter den Kulissen weiter unterstützt wurde können wir alle natürlich nicht sagen aber ich glaube kaum, dass er seinen Spint geräumt hat und man ihn dann allein vom Hof hat fahren lassen.
Was medial abging ist wieder eine ganz andere Geschichte. Aber ihr könnt euch gerne ausmalen was passiert wäre, wenn der VfB a la "alles nicht so schlimm gewesen" dazu Stellung bezogen hätte. Großkreutz bezieht sich in seiner Aussage übrigens auch auf die Medienwelt und nicht auf den VfB. Dieser als VfB entgegenzutreten halte ich für einigermaßen aussichtslos. Die Sache mit den Jugendspielern wurde explizit nicht thematisiert. Deshalb war es richtig auch nicht weiter auf das mediale Echo einzugehen.
Ich habe das Gefühl, dass ihr Großkreutz immer noch ein wenig romantisch glorifiziert. Man kann sich für einen Verein engagieren ohne mit dessen Nachwuchsspielern um die Häuser zu ziehen und sich aktiv in Prügeleien zu begeben. Es war sein Verschulden, das ihn in diese Lage gebracht hat und er ist kein "Opfer der äußeren Umstände". Deshalb musste das professionelle Engagement bei uns mit diesem Fehlverhalten auch zwingend beendet werden und eine private intensive Betreuung folgen.
Das Interview erzeugt bei mir sogar das Gefühl, dass er immer noch nicht wirklich einsieht, dass er Fehler gemacht hat. Es gibt für mich sogar Anlass zu glauben, dass die Situation jederzeit wieder so passieren kann (es müsste nur einer seiner Kumpels in Streitereien verwickelt werden..).
Zudem hat er die Außenwahrnehmung seines Arbeitgebers nachhaltig (und bewusst) beschädigt.
Die Art und Weise wie hier sauber ein Schlussstrich auf professioneller Ebene gezogen wurde ist für mich immer noch absolut richtig gewesen. Inwieweit er intern hinter den Kulissen weiter unterstützt wurde können wir alle natürlich nicht sagen aber ich glaube kaum, dass er seinen Spint geräumt hat und man ihn dann allein vom Hof hat fahren lassen.
Was medial abging ist wieder eine ganz andere Geschichte. Aber ihr könnt euch gerne ausmalen was passiert wäre, wenn der VfB a la "alles nicht so schlimm gewesen" dazu Stellung bezogen hätte. Großkreutz bezieht sich in seiner Aussage übrigens auch auf die Medienwelt und nicht auf den VfB. Dieser als VfB entgegenzutreten halte ich für einigermaßen aussichtslos. Die Sache mit den Jugendspielern wurde explizit nicht thematisiert. Deshalb war es richtig auch nicht weiter auf das mediale Echo einzugehen.
Ich habe das Gefühl, dass ihr Großkreutz immer noch ein wenig romantisch glorifiziert. Man kann sich für einen Verein engagieren ohne mit dessen Nachwuchsspielern um die Häuser zu ziehen und sich aktiv in Prügeleien zu begeben. Es war sein Verschulden, das ihn in diese Lage gebracht hat und er ist kein "Opfer der äußeren Umstände". Deshalb musste das professionelle Engagement bei uns mit diesem Fehlverhalten auch zwingend beendet werden und eine private intensive Betreuung folgen.
Das Interview erzeugt bei mir sogar das Gefühl, dass er immer noch nicht wirklich einsieht, dass er Fehler gemacht hat. Es gibt für mich sogar Anlass zu glauben, dass die Situation jederzeit wieder so passieren kann (es müsste nur einer seiner Kumpels in Streitereien verwickelt werden..).
09.10.2018 - 07:23 Uhr
Zitat von Steve_1893
Du wiedersoprichst du ja auch irgendwie selbst, denn du stützt dich auf belege und beweise, die von der Vereinsführung kommen...und sorry aber der glaube ich nicht.
Du wiedersoprichst du ja auch irgendwie selbst, denn du stützt dich auf belege und beweise, die von der Vereinsführung kommen...und sorry aber der glaube ich nicht.
Du liest die Quellen noch nicht mal. Es sind alles Aussagen von Wolf und nicht von Reschke oder Dietrich
Zitat von Steve_1893
Aber um es dennoch Threadwürdig zu machen, wolf hat man (ohne not -> platz 15-> klar das er erstmal erfahrung braucht und dazu braucht er halt ne vereinsführung, die ihm den rücken stärkt anstatt ihn sofort vor die türe zu setzen), Korkut wurde entlassen und davor schön noch seinen vertrag verlängert...der neue trainer kommt nicht umsonst(!)
Aber um es dennoch Threadwürdig zu machen, wolf hat man (ohne not -> platz 15-> klar das er erstmal erfahrung braucht und dazu braucht er halt ne vereinsführung, die ihm den rücken stärkt anstatt ihn sofort vor die türe zu setzen), Korkut wurde entlassen und davor schön noch seinen vertrag verlängert...der neue trainer kommt nicht umsonst(!)
Du hast noch nicht viel mit Führungskräften und deren Einstellung/Entlassung zu tun gehabt, oder? Anders kann ich mir deine Argumentation hier nicht erklären. Natürlich kosten Einstellungen und Entlassungen Geld. Aber der VfB ist eben auch nicht in der Lage Verträge zu diktieren sondern es ist immer das Ergebnis einer Verhandlung.
Zitat von Steve_1893
hier wird einfach so dermaßen Geld rausgeworfen, dass es einem wirklich graust....allein die 3 jahre badstuber. Fakt ist, Dietrich und Reschke haben 1 Sportvorstand und 2 Trainer auf dem gewissen...alleine was das an Geld gekostet hat davon hätten wir nen guten Spieler bekommen.
hier wird einfach so dermaßen Geld rausgeworfen, dass es einem wirklich graust....allein die 3 jahre badstuber. Fakt ist, Dietrich und Reschke haben 1 Sportvorstand und 2 Trainer auf dem gewissen...alleine was das an Geld gekostet hat davon hätten wir nen guten Spieler bekommen.
Reschke wollte Badstuber nicht weiter verpflichten sondern er kam auf Drängen von Korkut (siehe Quelle im Reschkethread)
Zitat von Steve_1893
PS: Ja es stimmt das ich die Herren nicht mag, aus den schon zigmal genannten Gründen, das ändert aber an der Tatsache nichts, dass wir nach dem Abstieg uns von (fast) aooen altlasten getrennt haben und einen neuaufbau gestartet haben, dann kamen die Entassung vom Sportvorstand und die Entlassung von Wolf und jetzt haben wir eine Truppe mit vielen die hier ihr gnadenbrot verdienen und gut dotierte verträge haben, vetterleswirtschaftm und null kontinuität und keine perspektive...ein trainer soll schnellstmöglich her koste es was es "wolle"....traurig
PS: Ja es stimmt das ich die Herren nicht mag, aus den schon zigmal genannten Gründen, das ändert aber an der Tatsache nichts, dass wir nach dem Abstieg uns von (fast) aooen altlasten getrennt haben und einen neuaufbau gestartet haben, dann kamen die Entassung vom Sportvorstand und die Entlassung von Wolf und jetzt haben wir eine Truppe mit vielen die hier ihr gnadenbrot verdienen und gut dotierte verträge haben, vetterleswirtschaftm und null kontinuität und keine perspektive...ein trainer soll schnellstmöglich her koste es was es "wolle"....traurig
Aluhut bitte wieder abnehmen. Nur weil Spieler im Kader sind, die man persönlich nicht mag, muss es nicht immer um Vetterleswirtschaft oder sonstige Seilschaften gehen. Gentner beispielsweise wurde von Wolf zunächst aus der Startelf genommen, hat sich aus sportlichen Gründen diesen Platz wieder erarbeitet und war in der letzten Rückrunde einer unserer stärksten (auch wenn vielen das nicht passt). Wieso unser Kader keine Perspektive hat weißt auch nur du selbst. Geh doch mal in die "Blick auf die Konkurrenz" Threads der anderen Vereine und frag dort nach was sie von Ascacibar, Maffeo, Sosa, Baumgartl, Pavard, Mangala, Gonzalez usw halten.
Nochmal: ich finde es außerordentlich wichtig Aussagen auch mal kritisch zu hinterfragen (Übrigens auch mal sich selbst). Aber irgendwann ist dann auch mal gut. Um den Bogen zu schließen: ich sehe einfach keine Belege dafür, dass Reschke und Dietrich auf einem persönlichen Feldzug zum Schaden des Vereins sind. Für die Entlassung aller Ehemaligen, egal ob Schindelmeiser, Wolf oder Korkut, gibt es gute objektive Gründe. Und so äußern sich die Beteiligten dazu auch selbst (Manche mehr, manche weniger).
11.10.2018 - 14:47 Uhr
Zitat von Lombaseggl
: "Wir sind im September 2016 mit dem Ziel gekommen, eine junge, entwicklungsfähige, intensive Mannschaft zu machen, und waren da mit der Zweitliga-Meisterschaft auch auf einem ganz guten Weg." Inzwischen jedoch habe es - "und da sind wir wieder beim Thema Ungeduld" - einen "Strategiewechsel zu einer sehr, sehr erfahrenen Mannschaft" gegeben."
"Ich sage das in absoluter Wertschätzung", so Wolf weiter. "Aber wenn eine Strategie so verändert wird, das finde ich in der Entwicklung des Vereins schon extrem. Das war ja auch etwas, was bei uns schon Thema war." Deshalb sei er nach dem Wechsel von Korkut zu Weinzierl "gespannt, mit welcher Spielphilosophie, mit welcher Art von Fußball sie jetzt da rauskommen, weil es auch nicht klar ist, wofür sie stehen"
Kann man alles so unterstreichen. Und das richtet sich dann wohl an den Kaderplaner:
"Es ist schon sehr spannend, wie sie das auch taktisch lösen, weil es nicht ganz klar ist, wie du das mit dieser Mannschaft machst."
Zitat von Visavis
Wolf ist vermutlich wie Bobic ein Kandidat, für den wir eine Station zu früh dran kamen. Wolf hat wahnsinnig gute Ansätze, aber ihm hat vermutlich noch das Gespür für die Dynamiken in einer Mannschaft gefehlt, wie viele Informationen man in welcher Form so transportieren kann, dass sie auch in der Mannschaft ankommen und umgesetzt werden... Da wird er viel reflektiert und aus seiner Zeit bei uns eben viel mitgenommen haben - was ihm bei seiner nächsten Station definitiv zugute kommen wird.
Gönnen würde ich es ihm jedenfalls.
Zitat von taduli
unser vorletzter Trainer bringt sich mit nem Interview im kicker gerade in Stellung.
Könnte Kandidat bei den nächsten stattfindenden Wechseln werden und wir können uns langsam wieder freuen, ihn in seiner weiteren Entwicklung beobachten zu dürfen.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/733702/artikel_wolf-kritisiert-vfb_nicht-klar-wofuer-sie-stehen.html
unser vorletzter Trainer bringt sich mit nem Interview im kicker gerade in Stellung.
Könnte Kandidat bei den nächsten stattfindenden Wechseln werden und wir können uns langsam wieder freuen, ihn in seiner weiteren Entwicklung beobachten zu dürfen.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/733702/artikel_wolf-kritisiert-vfb_nicht-klar-wofuer-sie-stehen.html
Wolf ist vermutlich wie Bobic ein Kandidat, für den wir eine Station zu früh dran kamen. Wolf hat wahnsinnig gute Ansätze, aber ihm hat vermutlich noch das Gespür für die Dynamiken in einer Mannschaft gefehlt, wie viele Informationen man in welcher Form so transportieren kann, dass sie auch in der Mannschaft ankommen und umgesetzt werden... Da wird er viel reflektiert und aus seiner Zeit bei uns eben viel mitgenommen haben - was ihm bei seiner nächsten Station definitiv zugute kommen wird.
Gönnen würde ich es ihm jedenfalls.
: "Wir sind im September 2016 mit dem Ziel gekommen, eine junge, entwicklungsfähige, intensive Mannschaft zu machen, und waren da mit der Zweitliga-Meisterschaft auch auf einem ganz guten Weg." Inzwischen jedoch habe es - "und da sind wir wieder beim Thema Ungeduld" - einen "Strategiewechsel zu einer sehr, sehr erfahrenen Mannschaft" gegeben."
"Ich sage das in absoluter Wertschätzung", so Wolf weiter. "Aber wenn eine Strategie so verändert wird, das finde ich in der Entwicklung des Vereins schon extrem. Das war ja auch etwas, was bei uns schon Thema war." Deshalb sei er nach dem Wechsel von Korkut zu Weinzierl "gespannt, mit welcher Spielphilosophie, mit welcher Art von Fußball sie jetzt da rauskommen, weil es auch nicht klar ist, wofür sie stehen"
Kann man alles so unterstreichen. Und das richtet sich dann wohl an den Kaderplaner:
"Es ist schon sehr spannend, wie sie das auch taktisch lösen, weil es nicht ganz klar ist, wie du das mit dieser Mannschaft machst."
In Teilen kann ich die Äußerungen nachvollziehen - auch wenn man ehrlicherweise sagen muss - sein taktisches Konzept habe ich auch nicht immer nachvollziehen können. Und ich kann mich auch an diverse Spiele in der letzten Hinrunde erinnern, in der Wolf acht defensive Spieler aufbot...
Vor allem - klar, wir haben vielleicht kurzfristig eine relativ alte Mannschaft. Aber bspw. im Gegensatz zu den Bayern haben wir mit Maffeo, Sosa, Baumgartl, auch MOK, Ascacibar, (Pavard), Thommy, Kopacz, Mangala, Donis, Akolo und Gonzales genug Spieler, die jetzt teilweise schon ordentlich Spielzeit erhalten und die alte Garde dann in ein, zwei Jahren ablösen können/ sollen. Von daher - ja, wir haben momentan eine "sehr erfahrene Mannschaft". Aber realistisch gesehen haben Gomez, Beck, Castro, Aogo etc. noch ein, zwei gute Jahre. Danach muss die nächste Generation übernehmen - und zu unserem Vorteil ist die zum größten Teil eben jetzt schon im Verein.
Ist halt Aufgabe des Trainers, die jüngeren Spieler so einzubauen, dass sie eben schon Spielzeit erhalten, aber dafür das Gleichgewicht in der Mannschaft nicht verloren geht. Daran ist Korkut halt gescheitert - aber ich sehe bei Weinzierl schon das Potential, das in den Griff zu bekommen.
23.10.2018 - 14:04 Uhr
Zitat von Schlienz
Jungs, was spielt der Wolf für nen Fußball? 3er Kette mit 2 Stürmern? Mega variabel immer anders?
Wofür steht der Kollege taktisch?
Jungs, was spielt der Wolf für nen Fußball? 3er Kette mit 2 Stürmern? Mega variabel immer anders?
Wofür steht der Kollege taktisch?
Meistens im 4 - 1 - 4 - 1 oder 4 - 2 - 3 -1 mit asymetrischer Viererkette.
2. Liga:
Häufig ist unser LV (Insua) mit nach vorne (oft auch zentral) und dafür ist der RV (am Ende Pavard) hinten geblieben und eingerückt, so dass es eine 3er Kette war. Offensiv war es "okay", aber meistens wurden die Siege durch die deutlich höhere individuelle Klasse geholt und nicht durch taktische Meisterleistungen.
Das sieht man auch an den regelmäßig in letzter Minute gedrehten Spiele. Hinten standen wir meist stabil.
1. Liga:
Nach vorne ging hier überhaupt nichts mehr. Egal mit welcher Aufstellung wir gespielt hatten. Es war einfach kein offensiver Plan vorhanden.
Hinten weiterhin stabil, aber durch die besseren Gegner sind halt regelmäßig die Tore gegen uns gefallen.
23.10.2018 - 14:12 Uhr
Zitat von Schlienz
Ich danke Dir. Konnte man sich den Fußball denn auch ordentlich ansehen?
Lag es vor allem an Maschine Terodde oder spielte auch das System eine Rolle für so viele Tore?
Zitat von Dr_Acula
This:
https://www.transfermarkt.de/vfb-stuttgart/spielplan/verein/79/saison_id/2016
Zitat von Schlienz
Jungs, was spielt der Wolf für nen Fußball? 3er Kette mit 2 Stürmern? Mega variabel immer anders?
Wofür steht der Kollege taktisch?
Jungs, was spielt der Wolf für nen Fußball? 3er Kette mit 2 Stürmern? Mega variabel immer anders?
Wofür steht der Kollege taktisch?
This:
https://www.transfermarkt.de/vfb-stuttgart/spielplan/verein/79/saison_id/2016
Ich danke Dir. Konnte man sich den Fußball denn auch ordentlich ansehen?
Lag es vor allem an Maschine Terodde oder spielte auch das System eine Rolle für so viele Tore?
Es lag aus meiner Sicht hauptsächlich an Terodde und dazu an Mané und nach dessen Verletzung an Maxim.
Einfach allgemein die individuelle Klasse.
Ist auch meiner Meinung nach der Grund gewesen weshalb in Liga 1 gar nichts mehr ging. Die Gegner waren gleich auf oder besser von der individuellen Klasse und ein sinnvolles offensiv Konzept gab es nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blvbb am 23.10.2018 um 14:13 Uhr bearbeitet
23.10.2018 - 14:14 Uhr
Zitat von Schlienz
Ich danke Dir. Konnte man sich den Fußball denn auch ordentlich ansehen?
Lag es vor allem an Maschine Terodde oder spielte auch das System eine Rolle für so viele Tore?
Zitat von Dr_Acula
This:
https://www.transfermarkt.de/vfb-stuttgart/spielplan/verein/79/saison_id/2016
Zitat von Schlienz
Jungs, was spielt der Wolf für nen Fußball? 3er Kette mit 2 Stürmern? Mega variabel immer anders?
Wofür steht der Kollege taktisch?
Jungs, was spielt der Wolf für nen Fußball? 3er Kette mit 2 Stürmern? Mega variabel immer anders?
Wofür steht der Kollege taktisch?
This:
https://www.transfermarkt.de/vfb-stuttgart/spielplan/verein/79/saison_id/2016
Ich danke Dir. Konnte man sich den Fußball denn auch ordentlich ansehen?
Lag es vor allem an Maschine Terodde oder spielte auch das System eine Rolle für so viele Tore?
Nein, nicht wirklich.
Ja Terodde, Mané, Insua und mit Abstrichen Maxim, Gentner, Ginczek. Sehr viel Individuelle Qualität, die getragen hat, wenn sonst nichts ging.
Aber Hauptsache ne Meisterfeier mit 100.000 Leuten
Wenn du mich fragst, wer Meister wird...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Christ am 23.10.2018 um 14:14 Uhr bearbeitet
03.11.2018 - 02:13 Uhr
Zitat von Totenkopfgitarrist
So, dann hier ganz kurz und knapp meine persönliche und subjektive Einschätzung.
Schindelmeiser hat seine Ziele durchaus erreicht, in meinen Augen waren diese aber auch durchaus angenehm erreichbar. Der Aufstieg war etwas, das man durch pure individuelle Leistung (nicht durch taktische Leistungen des neuen Trainers) erreichte und der Großteil dieser individuellen Klasse war schon da, als Schindelmeiser übernahm. Deswegen hat Schindelmeiser in Bezug auf den Aufstieg sicherlich seinen Job gemacht, ich persönlich sehe dies aber nicht als eine überragende Leistung an, die zeigt, dass es in Zukunft erfolgreich läuft.
Mit der Einschätzung der zweiten Liga im Hinterkopf, folgt dann die Einschätzung der Transferperiode in Liga 1, die mMn katastrophal war. Donis und Akolo für Positionen geholt, auf denen sie nicht glänzen können. Das DM vernachlässigt (Ofori und Burnic im Kampf um den Stammplatz
) und RV nicht besetzt und dort mehrfach die eigenen Deadlines verpasst.
Alles sicherlich keine Gründe, Schindelmeiser rauszuwerfen, aber mMn immerhin alles Gründe, um den Erfolg nicht als gegeben zu sehen. Und das ist ja leider - in Bezug auch auf Reschke - oft der Punkt. "Unter Schindelmeiser wäre aber alles positiv, weil dann hätte Wolf ja Rückhalt gehabt, und der Rest wäre in 4 Wochen Transferperiode noch gekommen und überhaupt".
Ein guter Teil unserer Probleme stammt für mich aus dem "Schrotflinten-Einkauf" in der Talentabteilung. Zu viele Talente, die es vllt mal irgendwann schaffen, zu wenig gesicherte Leistung in Hinblick auf die Stammmannschaft. Und das war durchaus der Grund für mich, der das Ganze zu einem Glücksspiel machte, und weswegen die Leistung von Schindelmeiser für mich nicht "rosarot", sondern nur ein helles grau war...
Zitat von Dejic
Muss jetzt mal ganz frech nachfragen,welche Gründe hat uns Schindelmeiser gegeben nicht alles rosarot zu sehen?
Muss jetzt mal ganz frech nachfragen,welche Gründe hat uns Schindelmeiser gegeben nicht alles rosarot zu sehen?
So, dann hier ganz kurz und knapp meine persönliche und subjektive Einschätzung.
Schindelmeiser hat seine Ziele durchaus erreicht, in meinen Augen waren diese aber auch durchaus angenehm erreichbar. Der Aufstieg war etwas, das man durch pure individuelle Leistung (nicht durch taktische Leistungen des neuen Trainers) erreichte und der Großteil dieser individuellen Klasse war schon da, als Schindelmeiser übernahm. Deswegen hat Schindelmeiser in Bezug auf den Aufstieg sicherlich seinen Job gemacht, ich persönlich sehe dies aber nicht als eine überragende Leistung an, die zeigt, dass es in Zukunft erfolgreich läuft.
Mit der Einschätzung der zweiten Liga im Hinterkopf, folgt dann die Einschätzung der Transferperiode in Liga 1, die mMn katastrophal war. Donis und Akolo für Positionen geholt, auf denen sie nicht glänzen können. Das DM vernachlässigt (Ofori und Burnic im Kampf um den Stammplatz
) und RV nicht besetzt und dort mehrfach die eigenen Deadlines verpasst. Alles sicherlich keine Gründe, Schindelmeiser rauszuwerfen, aber mMn immerhin alles Gründe, um den Erfolg nicht als gegeben zu sehen. Und das ist ja leider - in Bezug auch auf Reschke - oft der Punkt. "Unter Schindelmeiser wäre aber alles positiv, weil dann hätte Wolf ja Rückhalt gehabt, und der Rest wäre in 4 Wochen Transferperiode noch gekommen und überhaupt".
Ein guter Teil unserer Probleme stammt für mich aus dem "Schrotflinten-Einkauf" in der Talentabteilung. Zu viele Talente, die es vllt mal irgendwann schaffen, zu wenig gesicherte Leistung in Hinblick auf die Stammmannschaft. Und das war durchaus der Grund für mich, der das Ganze zu einem Glücksspiel machte, und weswegen die Leistung von Schindelmeiser für mich nicht "rosarot", sondern nur ein helles grau war...
Ich habe letztens einen älteren Artikel gesehen in dem Schindelmeiser bestätigt hat, dass noch 3 Stammspieler kommen sollten. Das sollte man nicht außer acht lassen. Die RV-Position stand bei Schindelmeiser durchaus auf seiner Agenda, er war es nämlich der zuerst den Kontakt mit Beck aufnahm, ihn aber zappeln lassen hat da er wohl größere Fische am Hacken hatte. Beck hat ja selbst bestätigt, dass es schon vor Reschke, also zu Beginn des Sommers lose Kontakte zum VfB gab. 3 Stammspieler sind nicht wenig und davon wäre wohl keiner für die IV oder den Sturm gewesen, da wir da schon ausreichend besetzt waren. Heißt er wollte noch 3 Spieler für Positionen auf denen wir Bedarf hatten holen und wie gesagt er hat schon zu 2.Liga-Zeiten bewiesen, dass er einer ist der auch am letzten Transfertag die Königstransfers schaukeln kann. Manchmal kommen die Wunschspieler da auch erst auf dem Markt. Mir ist so ne Strategie dann doch lieber als wenn man nur die C- oder D-Lösung holt nur weil man ungeduldig war. Es ist viel "hätte, wenn und aber" dabei, wir werden es wohl nie erfahren aber er hat nicht die Zeit bekommen die er sich verdient hat. Ich hoffe wir geben wenigstens Reschke jetzt diese Zeit.
Übrigens, Schindelmeiser hat ganz sicher nicht nur Talente verpflichtet, z.B mit Zieler und Badstuber hat er zwei ganz wichtige Stützen der letzten Saison verpflichtet. Und einen Mane von der zweiten Liga zu überzeugen ist wie ich finde auch einen großen Lob wert.
Schlussendlich fand ich Schindelmeiser seine Arbeit auch nicht überragend aber sie war so gut, dass man ihm einen Vertrauensvorschuss hätte geben können, wenn nicht gar müssen. Jetzt mal ehrlich, glaubst du den Schwachsinn den Dietrich nach Schindelmeisers Entlassung von sich gegeben hat? Das mit den nicht getätigten Transfers....Nein, das war einfach ein abgekartetes Spiel was menschlich v.a gegenüber Schindelmeiser unter aller Sau war und auch zeigt was für eine Person Dietrich ist. Als er hörte das Reschke frei ist hat ihn einfach die Gier gepackt. An sich ist ja ne gesunde Erfolgsgier nichts schlechtes aber wie gesagt die Art und Weise wie es durchgezogen wurde finde ich extrem fragwürdig. Egal obs schwer oder leicht war, er hat uns a) zurück in die Bundesliga geführt und b) das chronisch unruhige Umfeld so gut im Griff gehabt wie jahrelang keiner vor ihm, da hätte er wenigstens einen ehrenvolleren Abschied verdient gehabt. Auch wenn ich hier lese, wie manche ihm die Kompetenz absprechen ( damit meine ich nicht dich, finde ich es schon ein bisschen Respektlos. Klar hatte er Fehleinkäufe aber welcher Manager hat die nicht und dank ihm durften und dürfen wir uns auch an Talenten wie Pavard, Mangala oder Donis ( auch wenn ich von ihm nicht so viel halte wie die meisten hier im Forum) erfreuen.
04.11.2018 - 13:06 Uhr
Zitat von justalittlethought
Matthäus sagt bei Wontorra, er würde Klinsmann inzwischen alle paar Wochen irgendwo auf der Welt treffen. Der sei jetzt ungebunden, auch häufiger in Stuttgart bei seinen Eltern und würde laut Matthäus wohl schon wollen, wenn man ihn fragen würde. Allerdings sei auch klar, wenn Klinsmann komme, wolle der Chef sein.
Matthäus sagt bei Wontorra, er würde Klinsmann inzwischen alle paar Wochen irgendwo auf der Welt treffen. Der sei jetzt ungebunden, auch häufiger in Stuttgart bei seinen Eltern und würde laut Matthäus wohl schon wollen, wenn man ihn fragen würde. Allerdings sei auch klar, wenn Klinsmann komme, wolle der Chef sein.
Dann sollte Wolle mal schleunigst den Hörer in die Hand nehmen
Im Ernst: Der VfB braucht dringend frisches Blut, mal wieder, und das nicht nur auf dem Rasen sondern auch in wichtigen Entscheidungspositionen und mit Klinsmann ist da jemand der an mehreren Stationen über die letzten Jahre bewiesen hat dass er Strukturen schaffen kann. Und dann ist der auch noch Schwabe, Ur-VfBler, hat naturgemäß ein riesiges Netzwerk und hat, und ich glaube Loddar das, grade auch Zeit und Bock (hat er ja selbst auch schon irgendwo ganz subtil angedeutet).
Das wäre grobfahrlässig, ja fast schon vereinsschädigend, so eine Gelegenheit verstreichen zu lassen. Gründe dafür könnten wenn dann eigentlich auch nur persönliche Empfindlichkeiten in Bezug auf Macht-/Gewaltenteilung sein und deswegen habe ich da wirklich bedenken dass Dietrich und Reschke da keine Lust drauf haben, das wäre so ein typisches VfB-Problem.
Dietrich an der Spitze, dann Klinsmann als bereichsübergreifender Sportlicher Leiter mit Hauptaufgabengebiet Neustrukturierung und Reschke als Scout- und Kaderplaner.
Ich bin immer Fan davon Kompetenzen und Verantwortungen auf genügend Schultern zu verteilen, und die aktuelle Two-Man-Show macht halt keinen guten Eindruck. Reschke scheint überfordert alles unter einen Hut zu bekommen, und das kann man ja nichtmal ankreiden weil er ja ein riesiges Aufgabengebiet hat und auf einem großen und wichtigen Teil davon ein Newbie ist, was man ankreiden kann ist dass er halt scheinbar trotzdem zufrieden ist, ins Blaue spekuliert aus Machtgründen.
Ein Mann mehr, der die Bereiche abdeckt die die anderen nicht drauf haben, macht da mMn mehr als Sinn und ist ein einfacher logischer Schritt.
Dazu hast du dann eben für die ganzen Versuche dem VfB ein Gesicht zu geben (Stichwort: Corporate Identity) genau das: Ein Gesicht mit dem sich jeder identifizieren kann.
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