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Max Meyer
Geburtsdatum 18.09.1995
Alter 30
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,73m
Vertrag bis -
Position Zentrales Mittelfeld
Fuß rechts
Akt. Verein Vereinslos

Leistungsdaten: 25/26

#7 Max Meyer

06.02.2014 - 19:04 Uhr
Zeige Ergebnisse 51-60 von 293.
#7 Max Meyer |#51
15.01.2016 - 22:43 Uhr
Die Entwicklung von Meyer läuft eigentlich gut. Viel besser, als hier so oft behauptet wird. Sieht man u.A. auch daran, dass er unter jedem Trainer früher oder später Stamm gespielt hat und u.A. Draxler und Boateng wegen ihm verschoben wurden.

Im körperlichen Bereich sehe ich keine großen Probleme. Er muss kein Hulk sein, um in der BuLi zu bestehen. Es wird eh jeder Körperkontakt abgepfiffen und Meyer kann seine schwache Physis auch sehr gut kompensieren.

Seine Geschwindigkeit hat er auch optimiert und fürs Zentrum ist diese auch völlig ausreichend. Seine herausragende Ballführung, Technik (m.E. ist er technisch der beste Spieler im Kader), Pressingresistenz und Wenigkeit machen ihn einfach sehr schwer vom Ball zu trennen und so sehe ich weder die Geschwindigkeit, noch seine Physis als ernstes Problem. Ist ja nicht so, als spielten in der BuLi nur Lukakus und Barkleys.

Fehlende Key-Pässe werden auch regelmäßig hier genannt, und auch da muss ich sagen, dass ich das nur sehr bedingt als Kritikpunkt annehmen kann. Unsere Offensive ist extrem unbeweglich, es gab wenige Tiefensprints, Rochaden und unterstützende Läufe, die solche Vertikalpässe ermöglichen würden. Welcher Spieler spielt bei uns denn solche Bälle? Keiner. Meyer hat diese Pässe aber zweifelsohne im Petto, seine Passtechnik und Übersicht sind bärenstark und Beispiele wie sein Assist damals bei PAOK oder in der HR in Stuttgart zeigen, dass er diese letzten Bälle traumhaft spielen kann, wenn die Läufe denn mal stimmen.

Meyer muss, um ein Topspieler zu werden, nur 2 Dinge verbessern:

- Torgefahr. Er arbeitet dran und macht langsam sichtbare Fortschritte. Seine Schüsse müssen härter und platzierter werden, zudem muss er öfter ins 1 gegen 1 gehen, dafür hat er einfach die Anlagen und könnte eine noch größere Waffe werden.

- Entscheidungsfindung. Für sein Alter ist er da schon ganz gut, aber er neigt manchmal dazu, nicht den sehr guten Pass zu spielen, sondern auf den perfekten Pass zu warten - und hält den Ball dadurch zu lange. Da verpasst er dann regelmäßig den idealen Passzeitpunkt. Das sind aber Kleinigkeiten.


Ansonsten reden wir hier vom konstantesten Offensivspieler in 2015, mit einer grandiosen Technik, einem herausragenden Dribbling, einem sehr starken Passspiel + Übersicht und einer wirklich starken Positionsfindung. Nebenbei ist er so ziemlich unser laufstärkster Spieler und defensiv ist konstant auf ihn Verlass.


Übrigens glaube ich, dass ein Spieler wie Belhanda an seiner Seite Gold wert sein kann. Dieser bietet einfach gute Läufe an, ist eine gute und sichere Anspielstation und versprüht zudem Torgefahr und Kreativität, die ansonsten quasi alleine auf Meyers Schultern liegt.




Max, mach bitte genau so weiter.



Edit: Eins hab ich noch vergessen, was ich sehr wichtig finde. Er ist beidfüßig. Hab ein bisschen ne Schwäche für Spieler, die zwei gute Füße haben, aus dem Grund habe ich auch Draxler gemocht und Sané nervt mich gelegentlich.

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FC Schalke 04 | SC Freiburg

Dieser Beitrag wurde zuletzt von S04addict am 15.01.2016 um 22:49 Uhr bearbeitet
#7 Max Meyer |#52
04.03.2016 - 23:02 Uhr
Zitat von Sgt_Salty
Zitat von DrBall

Zitat von S04addict


Zitat von joni77




Zitat von S04addict





Wie kann der Kerl mit seinen absurd starken und konstanten Leistungen eigentlich immer noch total unterm Radar fliegen?grins


Heute hat er sich endlich mal belohnt. Was für ein geiles Tor.

Wo fliegt denn Meyer unterm Radar?
Ich denke sein Talent ist sowohl national als auch international schon zur Kenntnis genommen worden und außerdem umso besser für uns.


Natürlich fliegt er unterm Radar. Sané hat für 6-8 gute Spiele einen immensen Hype mit allem drum und dran bekommen, Lob von allen Seiten, Einladung von Löw, usw.

Meyer wird allegemein eher so als "ordentliches Talent" gesehen, obwohl er deutlich konstanter und stärker als Sané spielt, und das schon seit einer gefühlten Ewigkeit.


Du sagst ja selbst, Sané ist derjenige der die Aufmerksamkeit auf sich zieht und zudem ist es ja weder Meyers noch Goretzkas erste komplette Saison, sodass deren Entwicklung jenseits von Schalke noch nicht so wirklich aufgefallen ist.

Die meisten haben dann halt auch an einen Spieler mit 20 und 2-3 Jahren Profierfahrung eine höhere Erwartungshaltung, gerade auch was Scorer betrifft, damit der Hype-zug los fährt.

Für Schalke ist das natürlich um so besser.
Meyer und Goretzkas Verträge zu verlängern dürfte leichter fallen, so lange nicht ganz Deutschland drüber spekuliert wie viel der FCB den beiden an Gehalt bieten wird, wenn sie dort unterschreiben.


Ein Kumpel von mir der irgendeinen Bürojob bei Bayer04Leverkusen ausübt erzählte mir mal dass Max Meyer früher im Scoutingsystem der Jugendspieler an erster Stelle stand oder vielleicht noch steht.
Außerdem stand Max vor der letzten WM sogar im erweiterten Kader der deutschen N11, von daher glaube ich schon dass er auf dem Zettel einiger Vereinsfunktionäre steht auch wenn aktuell nicht sich so viele Gerüchte im Umlauf sind.
Max hatte ein eher durchwachsenes letztes Jahr und blüht grade erst wieder richtig auf. Wenn er weiter so Gas gibt wird er auch wieder mehr in den Fokus anderer Vereine geraten.
Allerdings bin ich eigentlich sehr froh, dass er bisher keine Begehrlichkeiten andere Vereine weckte.
Der Junge soll mal schön so lange auf Schalke bleiben wie nur möglich!


Kommt halt drauf an, was man als "unterm Radar fliegen" versteht.

Ich würde es so interpretieren, dass die Medien sich nicht auf den Spieler stürzen und den Hype um ihn los treten, der dann für entsprechende Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit sorgt.

Dass Meyer und Goretzka wohl jedem Scout in Deutschland ein Begriff sind, der halbwegs was von dem Sport versteht, muss denke ich nicht diskutiert werden, auch international dürften sie einen gewissen Bekanntheitsgrad bei denjenigen haben, die sich mit jungen Spielern auseinader setzen, aber es ist eben nicht vergleichbar mit Götze, wo jeder englische Fan dir erzählen konnte, was der Junge denn für eine Granate wäre in dem Alter.

Ob Löw ihn am Ende nominiert oder nicht, dürfte wohl dahin stehen.
Die Konkurrenz im Mittelfeld ist nun mal relativ hoch und in der ersten Reihe stehen fertige Weltklassespieler, die aktuell auch mit guten Leistungen glänzen können.
Dahinter ist es dann ein relativ breites Feld an Konkurrenten, wo dann auch Dinge wie die Flexibilität des Spielers ausschlaggebend sein kann ob er mitgenommen wird oder nicht.

Meyer hätte es sicherlich, ähnlich wie Goretzka, verdient im erweiterten Kreis der NM zu stehen, aber gerade Meyer besitzt auch noch gewisse Schwächen im Abschluss, an denen er noch arbeiten muss ehe er sich wirklich gegen die direkte Konkurrenz in der NM ernsthaft behaupten könnte, wie ich glaube.

Sollte er aber stattdessen mit einer starken U21 bei Olympia antreten und dort im Turnier weit kommen, wäre das für ihn als Fußballer sicherlich auch nicht ohne Reiz, auch wenn es sicherlich Gift für die Saisonvorbereitung auf Schalke wäre.
#7 Max Meyer |#53
07.03.2016 - 14:51 Uhr
Momentan macht er ordentlich was für seine score - liste. Allerdings wird hier an Meyer deutlich, dass viele mit zweierlei Maß messen.
Bei ihm wird jeder Fehler, jede Schwäche mit fehlender Erfahrung entschuldigt. Bei PEH zum Beispiel wird dies nur seltenst aufgeführt.
Man könnte auch vermuten, dass ihm schlicht die Gabe der überdurchschnittlichen Übersicht fehlt. Der entscheidende Pass ist wohl seine größte Schwäche. Ich wiederhole mich da gern: Timing und Präzision.
Könnte er sich gern mal bei Belhanda anschauen.
Dass er mit einem kreativen Spieler wie Belhanda besser im Spiel ist, kommt auch nicht von ungefähr.
Halte Meyer nämlich für extrem unkreativ. Kreativ heißt für mich, dass jemand Ideen umsetzen kann ( tödliche Pässe als Bespiel), die so nicht jeder im Repertoire hat. Und da fällt mir bei Meyer keine Szene ein, die sowas rechtfertigen würden.
Er hat eine sehr gute Ballkontrolle und kann dadurch oft für Entlastung und Zeit sorgen, sodass andere in Position laufen können. Kreativität ist aber definitiv nicht seine Stärke. Aber das ist ein Adjektiv, dass mittlerweile bei fast jedem Offensivspieler genutzt wird. Meist jedoch zu unrecht.
Klingt jetzt alles eher negativ behaftet. Das soll es allerdings nicht. Sehe ihn trotz seiner Schwächen, die jeder Spieler bei uns hat, gern auf dem Feld. Man muss sich halt nur seiner Stärken bedienen. Kontrolle und Beweglichkeit.
Manche Beiträge hier lassen jedoch eher auf Messi schließen, als auf Meyer.
#7 Max Meyer |#54
09.03.2016 - 11:29 Uhr
Ich möchte hier nur nicht falsch verstanden werden. Ich bin weit davon entfernt Max Meyer zu kritisieren. Es geht mir nicht darum seine Scorerwerte zu kritisieren. Ich sehe ihn als einen der wichtigsten Bausteine auf Schalke. Allerdings richtet sich mein Blick eher zukunftsgerichtet und mit Bezug auf den Spieltyp. Nehmen wir eure Definition von Torgefahr, dann habt ihr natürlich recht und Özil wäre einer der schlechtesten Zehner der Welt.^^ Ich versuche es über einen anderen Weg, um aufzuzeigen, was ich und der andere User in ihm sehen und was nicht.
Max Meyer ist für mich einfach niemand der ein Spiel alleine entscheidet. Er ist niemand von dem wirkliche Gefahr ausgeht, wenn er in Ballbesitz ist. Aus 18Metern oder mehr würde ich einen Meyer jederzeit schießen lassen und auch seine Passrichtung ist alles andere als gefährlich. Max Meyer entscheidet sich eher für den Pass aus der Mitte heraus nach rechts oder nach links. Eben eher wie ein Achter. Er löst enge Situationen auf. Max Meyer verhält sich auch definitiv eher wie ein Achter. Es muss doch durchaus mal aufgefallen sein, wie tief sich ein Max Meyer die Balle abholt. Das widerspricht dem klassischen Zehner wie ich finde. Andere Spieler dagegen haben diesen Blick für den tödlichen bzw. entscheidenden Pass. Özil's größte Qualität ist eben nicht der Pass nach hinten oder nach außen. Özil spielt nahezu jeden Ball nach vorne. Am liebsten zentral und am liebsten so, dass sein Mitspieler eine Abschlusssituation erhält. Es hat für mich dabei auch in keinsterweise mit den Mitspieler zu tun oder mit der Qualität einen Spielers. Beispielsweise gibt es Weltklassespieler, die durchaus als Zehner gehandelt werden, denen dieser Pass und die Kreativität absolut abgeht - Mario Götze. Auch er wäre wohl um einiges wertvoller als Vollstrecker oder eben auch als Achter, um den Ballbesitz zu sichern. Ein Kicker bei euch aus der Truppe ist hier eben Belhanda. Er ist definitiv jemand, der diesen tödlichen bzw. entscheidenden Pass spielen kann. Das ist auch unabhängig von Max Meyer. Ob dieser spielt oder nicht würde einen Belhanda wohl nur wenig interessieren. Den entscheidenden Pass wird er dennoch spielen können und finden. Max Meyer dagegen spielt besser, wenn er mit Belhanda spielt habe ich das Gefühl, da er dann eben weniger für die Kreativität, die Genialität und die Tore bzw. Torvorlagen zuständig ist, da dies nicht seinem Typus entspricht.

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Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz! ;-)
#7 Max Meyer |#55
09.03.2016 - 11:53 Uhr
Hallo Zusammen…

Ich denke das größte Problem in der gegenseitigen Verständigung in einigen der letzten Post liegt einfach darin, dass es unterschiedliche Auffassungen bei „Was ist Kreativität“ und jetzt zuletzt bei „Was ist Torgefahr“ gibt.

Würde ich Max Meyer als äußerst kreativ in seiner Spielweise bezeichnen? Nein, das würde ich Stand heute nicht. Der junge Mann ist allerdings auch erst 20 Jahre alt. Konzentriere ich meine Sichtweise nur auf den FC Schalke 04, so ist er garantiert von seiner Spielweise her nicht wie Lincoln, und der galt ja schon so ein wenig als kreativer Schöngeist seiner Zeit auf der 10er Position im zentralen offensiven Mittelfeld. Ein Kreativspieler war ohne jede Frage auch Raul, der jedoch kein 10er war. Und als Gegenpol würde mir jetzt had hoc Andreas Möller einfallen. Den hätte ich damals jetzt nicht zwingend das Prädikat „Wow, was für ein Kreativspieler“ gegeben. Und dennoch war er aufgrund seiner Spielübersicht, auch das er sich gut im 1 gegen 1 behaupten konnte und Zug zum Tor hatte, dann doch wieder irgendwo ein Kreativspieler, ohne dass ich das Adjektiv wissentlich für ihn verwenden würde.

Das Gleiche trifft, finde ich zumindest, auf Max Meyer zu. Er ist ganz bestimmt noch nicht dafür bekannt, dass er übermäßig den überraschenden wie auch unerwarteten Pass in die Schnittstellen spielt. Aber er hat ein sehr gutes Spielverständnis und, wie ich finde, auch Übersicht. Er kann gute Pässe spielen und hat zudem den Instinkt eben auch mal im Strafraum an der richtigen Stelle zu stehen. Das eben auch nicht immer alles funktioniert, er hier und da den perfekten Zeitpunkt verpasst, auch mal das Spiel unbeabsichtigt verzögert, sollte man einem 20jährigen durchaus mehr als nur verzeihen und seine Entwicklung ganz bestimmt noch nicht als abgeschlossen ansehen.

Natürlich profitiert er aktuell von der Tatsache, dass mit Belhanda und Schöpf zwei Spieler die offensive Dreierreihe verstärken, die eben technisch von den Grundlagen her, sich mit Max Meyer hervorragend ergänzen. Aber welcher 10er profitiert nicht von solchen Mitspielern? Mir fällt da zumindest kein Gegenbeispiel ein.

Bei dem Begriff „Torgefährlichkeit“ halte ich es mit „Knappe04“ und „McSquarepants“. Und um den Bogen zu „Jorginho1985“ Beitrag von der Nacht zu spannen, der Özil als Gegenbeispiel zu Max Meyer angeführt hat, so stimme ich ihm insofern zu, dass Özil im Gesamtpaket aktuell schon eine tolle Quote an „Toren & Vorlagen aufweist (7 &18 wettbewerbsübergreifend) allerdings auch gut 900 Minuten mehr auf dem Platz stand. Meyer seine Quote von 6 Toren und 8 Vorlagen wettbewerbsübergreifend sieht da nun so schlecht auch nicht aus. Und nicht zu vergessen, Max Meyer ist 7 Jahre jünger. Özils Quote bei Schalke war auch nicht das Gelbe vom Ei. Seine Vorlagenquote explodierte zum ersten Mal, als er in Bremen mit Diego zusammen spielte. Von daher kann man schon einen Zusammenhang herstellen, dass es für einen Spieler wichtig sein kann, mit wem er da in der Offensive zusammenspielt um eben besser zur Geltung zu kommen und auch die Scorerwerte zu pushen.

In diesem Sinne.
#7 Max Meyer |#56
09.03.2016 - 12:39 Uhr
Zitat von Jorginho1985
Ich möchte hier nur nicht falsch verstanden werden. Ich bin weit davon entfernt Max Meyer zu kritisieren. Es geht mir nicht darum seine Scorerwerte zu kritisieren. Ich sehe ihn als einen der wichtigsten Bausteine auf Schalke. Allerdings richtet sich mein Blick eher zukunftsgerichtet und mit Bezug auf den Spieltyp. Nehmen wir eure Definition von Torgefahr, dann habt ihr natürlich recht und Özil wäre einer der schlechtesten Zehner der Welt.^^ Ich versuche es über einen anderen Weg, um aufzuzeigen, was ich und der andere User in ihm sehen und was nicht.
Max Meyer ist für mich einfach niemand der ein Spiel alleine entscheidet. Er ist niemand von dem wirkliche Gefahr ausgeht, wenn er in Ballbesitz ist. Aus 18Metern oder mehr würde ich einen Meyer jederzeit schießen lassen und auch seine Passrichtung ist alles andere als gefährlich. Max Meyer entscheidet sich eher für den Pass aus der Mitte heraus nach rechts oder nach links. Eben eher wie ein Achter. Er löst enge Situationen auf. Max Meyer verhält sich auch definitiv eher wie ein Achter. Es muss doch durchaus mal aufgefallen sein, wie tief sich ein Max Meyer die Balle abholt. Das widerspricht dem klassischen Zehner wie ich finde. Andere Spieler dagegen haben diesen Blick für den tödlichen bzw. entscheidenden Pass. Özil's größte Qualität ist eben nicht der Pass nach hinten oder nach außen. Özil spielt nahezu jeden Ball nach vorne. Am liebsten zentral und am liebsten so, dass sein Mitspieler eine Abschlusssituation erhält. Es hat für mich dabei auch in keinsterweise mit den Mitspieler zu tun oder mit der Qualität einen Spielers. Beispielsweise gibt es Weltklassespieler, die durchaus als Zehner gehandelt werden, denen dieser Pass und die Kreativität absolut abgeht - Mario Götze. Auch er wäre wohl um einiges wertvoller als Vollstrecker oder eben auch als Achter, um den Ballbesitz zu sichern. Ein Kicker bei euch aus der Truppe ist hier eben Belhanda. Er ist definitiv jemand, der diesen tödlichen bzw. entscheidenden Pass spielen kann. Das ist auch unabhängig von Max Meyer. Ob dieser spielt oder nicht würde einen Belhanda wohl nur wenig interessieren. Den entscheidenden Pass wird er dennoch spielen können und finden. Max Meyer dagegen spielt besser, wenn er mit Belhanda spielt habe ich das Gefühl, da er dann eben weniger für die Kreativität, die Genialität und die Tore bzw. Torvorlagen zuständig ist, da dies nicht seinem Typus entspricht.

1. Die Scorer-Werte sind nebensächlich in der Bewertung, weil sie allein als Bewertungsmaßstab deutlich zu kurz greifen. Denn es kommt eben auf den Spielertypen an und die Rolle, die er im Team einnimmt.
Özil ist an sich nicht torgefährlich, weil er selber keine direkte Gefahr ausstrahlt. Als Vorbereiter allerdings sehr wohl, wie er diese Saison eindrucksvoll beweist. Seine Qualitäten sind unbestreitbar, auch wenn seine Spielweise subjektiv bewertet werden kann.
Er ist kein schlechter 10er sondern eben ein Typ 10er, der statt selber torgefährlich zu werden seine Mitspieler in Szene setzt.

2. Meyer ist durchaus in der Lage auch tödliche Pässe zu spielen, allerdings ist eben die Frage, ob dies von ihm verlangt wird vom Trainer oder nicht. Wenn er sich die Bälle tief abholt, dann weil er den Spielaufbau unterstützen will oder sogar soll. Das er aus dieser dann tieferen Position weniger gefährliche Pässe spielen kann, ist logisch.
Agiert er weiter vorne, kann er auch diese Pässe spielen. Seine Spielweise ist aber eher eine unterstützende, ballsichernde und Engen auflösende. Das macht er stark und damit hilft er dem Team.
Die Tatsache, dass er seine Rolle so interpretiert bedeutet ja nicht, dass er nicht in der Lage ist tödliche Pässe zu spielen, sondern das sein Fokus anders liegt.

3. Die Möglichkeit Pässe zu spielen hängt enorm von den Mitspielern ab. Tödliche Pässe können nur gespielt werden, wenn die Mitspieler entsprechende Laufwege anbieten. Dann kommt es auf die Eingespieltheit an, ob die Abstimmung passt und in diesem Fall Meyer den Laufweg eines Mitspielers richtig erkennt.
Das ist also die Grundvoraussetzung, darauf aufbauend benötigt es die notwendige Technik und das passende Timing. Die Technik hat Meyer und das Timing verbesser sich, wenn die Abstimmung sich verbessert.

4. Belhanda ist ein deutlich vertikal ausgerichteter Spielertyp. Technisch stark, dynamisch und mit eigenem Zug zum Tor. Da er selber Dynamik einbringt ist es leichter diese in der gesamten Offensive zu fördern, weil er den Gegner dazu zwingt auf seine Bewegungen zu reagieren.
Das Meyer mit Belhanda besser spielt kann auch einfach daran liegen, dass er sich so auf seine Spielweise konzentrieren kann und Belhanda ebenfalls seine Stärken einbringen kann.

Worum es in der Diskussion also letztlich geht ist, wie man Meyers Spielweise interpretiert und bewertet. Was man von ihm erwartet und in wie weit das mit dem übereinstimmt, was er an Fähigkeiten und Spielweise mitbringt.
Meyer zeigt sehr viele gute Ansätze, bringt viel Potenzial mit, muss sich in diversen Bereichen aber noch steigern. Das hat er diese Saison bisher und das wird er auch zukünftig tuen.

Wer allerdings erwartet, dass er direkt oder indirekt große Torgefahr ausstrahlt und Spiele für uns im Alleingang entscheidet, der wird enttäuscht werden. Vielmehr ist es so, dass er die Offensive insgesamt unterstützt und damit seinen Mitspielern enorm hilft.
#7 Max Meyer |#57
09.03.2016 - 20:30 Uhr
Zitat von bluey04


2. Meyer ist durchaus in der Lage auch tödliche Pässe zu spielen, allerdings ist eben die Frage, ob dies von ihm verlangt wird vom Trainer oder nicht. Wenn er sich die Bälle tief abholt, dann weil er den Spielaufbau unterstützen will oder sogar soll. Das er aus dieser dann tieferen Position weniger gefährliche Pässe spielen kann, ist logisch.
Agiert er weiter vorne, kann er auch diese Pässe spielen. Seine Spielweise ist aber eher eine unterstützende, ballsichernde und Engen auflösende. Das macht er stark und damit hilft er dem Team.
Die Tatsache, dass er seine Rolle so interpretiert bedeutet ja nicht, dass er nicht in der Lage ist tödliche Pässe zu spielen, sondern das sein Fokus anders liegt.

3. Die Möglichkeit Pässe zu spielen hängt enorm von den Mitspielern ab. Tödliche Pässe können nur gespielt werden, wenn die Mitspieler entsprechende Laufwege anbieten. Dann kommt es auf die Eingespieltheit an, ob die Abstimmung passt und in diesem Fall Meyer den Laufweg eines Mitspielers richtig erkennt.
Das ist also die Grundvoraussetzung, darauf aufbauend benötigt es die notwendige Technik und das passende Timing. Die Technik hat Meyer und das Timing verbesser sich, wenn die Abstimmung sich verbessert.

4. Belhanda ist ein deutlich vertikal ausgerichteter Spielertyp. Technisch stark, dynamisch und mit eigenem Zug zum Tor. Da er selber Dynamik einbringt ist es leichter diese in der gesamten Offensive zu fördern, weil er den Gegner dazu zwingt auf seine Bewegungen zu reagieren.
Das Meyer mit Belhanda besser spielt kann auch einfach daran liegen, dass er sich so auf seine Spielweise konzentrieren kann und Belhanda ebenfalls seine Stärken einbringen kann.

Worum es in der Diskussion also letztlich geht ist, wie man Meyers Spielweise interpretiert und bewertet. Was man von ihm erwartet und in wie weit das mit dem übereinstimmt, was er an Fähigkeiten und Spielweise mitbringt.
Meyer zeigt sehr viele gute Ansätze, bringt viel Potenzial mit, muss sich in diversen Bereichen aber noch steigern. Das hat er diese Saison bisher und das wird er auch zukünftig tuen.


Kann man so sehen.
Zu Punkt 2. denke ich allerdings, dass kein Trainer explizit darauf hinweisen würde, bitte keine tödlichen Pässe zu spielen, falls die Situation da sein sollte. Und die boten sich faktisch zu Hauf bei Max.

Gegen Punkt 3 spricht mMn, dass Belhanda, gerade neu im Team, nach einer halben Rückrunde bereits sehr sehr viele erfolgreiche tödliche Pässe gespielt hat. Sei es als Choupo-Ersatz oder auf der 10. Man sollte es also nicht auf Eingespieltheit beschränken.
Klar hängen tödliche Pässe mit Laufwegen zusammen. Und eingespielten Mannschaften gelingen solche dann auch häufiger. Hier gehts allerdings um den einzelnen Spieler und dessen Kreativität. Und das zeigt Belhanda auch ohne Eingespieltheit.

Und in der Lage, einen tödlichen Pass zu spielen, ist auch ein Kreisligaspieler. Auch wenn er mal ein Spiel Buli spielen sollte. Die Häufigkeit, in der dann solche Situationen gesehen und effektiv genutzt werden, sind der Unterschied im Talent. Wo der Kreisligaspieler eine von 100 auf Buli Niveau erkennt und nutzt, sind es bei einem Bundesligaspieler vielleicht schon 20. Bei einem guten Bundesligaspieler wieder ein wenig mehr und bei einem absoluten Weltklassespieler nahezu alle --> Messi.
Das Erkennen, also Laufweg, Timing, gleichzeitig schon die Umsetzung vor dem geistigen Auge( Lupfer oder lieber flacher Steilpass z.B.) etc.. hängt dann wohl wieder mit Kreativität zusammen. Die effektive Vollendung bedarf dann technischer Fähigkeiten.
Da kreative Spieler allerdings nur auffallen, wenn sie ihre Ideen auch effektiv umsetzen können, kann man Kreativspieler also zwecks einfachem Verständnis gleichsetzen für

Idee,Timing,Umsetzung vor dem geistigen Auge
+
effektive Vollendung.

Und Meyer hat in beiden Summanden noch Schwächen. Da ich den ersten Summanden für eine in die Wiege gelegte Gabe halte, hoffe und glaube ich, dass er an der Umsetzung und Vollendung arbeiten kann und wird, um so die Situationen, die er dann erkennt und umsetzen möchte, auch effektiv umsetzen kann.

Und um noch mal auf Özil einzugehen. Dieser hat eine unfassbar ausgeprägte Gabe, was das Erkennen der Situation angeht.

Und nochmals: Man muss nicht kreativ sein, um wertvoll für ein Team zu sein. Und ich erachte Max Meyer angesichts seiner zahlreichen anderen herausragenden Fähigkeiten als sehr wertvoll für das Team. Auch wenn andere kreativer sind.
#7 Max Meyer |#58
10.03.2016 - 13:46 Uhr
Zitat von bluey04

Zu 2: Die Bewertung wie viele Möglichkeiten für tödliche Pässe es gab und wie viele er davon hätte spielen können/müssen, halte ich für schwierig.
Zum einen muss er die Situation als Möglichkeit einen solchen Pass zu spielen erkennen und das rechtzeitig, zum anderen in diesem Moment die richtige Entscheidung treffen.
Es gibt eben je nach Spielsituation mehrere Möglichkeiten und jede Option beinhaltet Chancen aber auch Risiken. Wenn beispielsweise durch ein Abfangen des Balls die eigene Defensive unorganisiert ausgekontert werden kann, ist es nicht falsch auf diesen Pass zu verzichten.
Außerdem muss neben der richtigen und rechtzeitigen Entscheidung auch das Timing des Mitspielers stimmen. Wann startet er bzw ab wann läuft er ins Abseits, in welche Richtung läuft er, mit wie viel Tempo, mit welchem Blickwinkel und mit welchem Winkel zum Tor. Hinzu kommen dann noch Faktoren, wie, wie stark er beim Pass bedrängt ist, welches Tempo der Angriff bisher hatte etc.

Auch ist es relativ normal, dass Spieler Läufe anbieten und sie nicht angespielt werden. Wenn man Barca-Spiele guckt, dann sieht man oft genug Spieler in Lücken starten, die nicht angespielt werden, obwohl es vllt möglich wäre.

Zu 3: Ja, Belhanda zeigt da gute Leistungen, ist aber wie gesagt auch ein anderer Spielertyp. Er interpretiert seine Rolle schlicht weg anders und kommt so häufiger in Situationen solche Pässe zu spielen. Er bindet sich erst deutlich später in der Spielaufbau ein, agiert generell meist höher.
In gewisser Weise ist er eine Ergänzung zu Meyer, der seine Stärken einbringt und davon profitiert, dass Belhanda ein abweichendes Fähigkeitsprofil/Spielweisenprofil mitbringt.
Ich würde nicht den einen Spieler als besser oder schlechter als den anderen betrachten, eben weil sie beide für unsere Offensive wertvoll sind, aber auf unterschiedliche Art und Weise.

Was auch nicht vergessen werden darf ist, dass während Meyer mit 20 noch extrem jung ist, Belhanda so langsam ins beste Fußballeralter kommt mit 26 und damit einfach auch viel mehr Erfahrung mitbringt.


Das Meyer noch schwächen hat und die Häufigkeit, in der er sich anbietende Situationen für tödliche Pässe nutzt, gerne noch steigen darf ist richtig. Deinen weiteren Ausführungen würde ich letztlich auch zustimmen.
Neben Kreativität ist aber auch strategisches Verständnis wichtig. Und ich glaube das sich beides mit fortschreitender Entwicklung und Reife verbessern kann.
Meyer entwickelt zur Zeit gut weiter und das wird dann denke ich auf die hier diskutierten Bereiche ebenfalls auswirken.


Hier ist natürlich viel Subjektives dabei. Ich erachte manche Pässe als genau den richtigen, den jemand anderes vielleicht nur als drittbeste Lösung sieht.
Du bestätigst meine Auffassung bezüglich der Einschätzung Meyers exakt da, wo du Belhanda als gute Ergänzung zu Meyers Profil siehst. Genau so sehe ich es nämlich auch. Ich halte Belhanda für kreativ, Meyer nicht. Dafür hat Meyer andere Qualitäten.
Ich glaube allerdings nicht, dass in Punkto Kreativität ( oben der erste Summand) im Alter noch etwas dazu kommt. Lediglich die Vollendung der Idee ( zweiter Summand von oben) kann durch präziseres Passspiel etc noch trainiert werden, sodass er weiterhin die gleiche Anzahl an Situationen erkennen wird, allerdings mehr effektiv umzusetzen vermag.
Und besser/schlechter wollte ich auch keinen nennen. Lediglich die Fähigkeiten des einen genauer beschreiben, da oft so Floskeln wie : " Ein Kreativspieler wie Meyer" oder der "kreative Ideengeber Meyer" fallen, und diese sich meines Erachtens wie viele andere als inhaltlich falsch darstellen.

Immer mit dem Vorbehalt, dass das subjektive Einschätzungen sind.
#7 Max Meyer |#59
10.03.2016 - 18:11 Uhr
Ich möchte, obgleich ich mich schon positiv geäußert habe hier zu Max Meyer, auch noch einmal einklinken und eine Frage stellen, die mir seit gestern Abend schon nicht mehr aus dem Kopf geht. Ich habe noch nie wirklich darüber nachgedacht, was das Wort "Kreativspieler" eigentlich bedeutet. Hier ist ja schon mehrfach angedeutet worden, dass unser Max kreative Momente hat, aber auch, dass er eher ein strategisch denkender Spieler ist. Was genau macht Meyer denn nun eigentlich zu einem Spieler, der kreativ ist? Sind es die ab und an vorkommenden tödlichen Pässe? Sind es andere Dinge, die noch auf seiner Seite stehen?

Ich selbst entstamme ja nun einer anderen Sportart, dem Handball. Bei uns ist der klassische Kreativspieler derjenige, der einerseits eingeübte Spielabläufe auslöst und dabei analysiert, was gegen eine Abwehrform effizient ist und das immer wieder probiert, allerdings gehört auch dazu, dass er die Laufwege der eigenen Leute analysiert und antizipiert. Allerdings ist das erste auch wieder strategisch gedacht und das zweite die logische Folge einer guten Übersicht, die ein Spieler mitbringt.
Eigentlich kann man das jetzt auch auf den Fußball anwenden. Eingeübte Spielabläufe und Laufwege, auf die die Abwehr unterschiedlich reagiert, gibt es auch hier. Um das Thema Kreativität mal genauer zu beleuchten und ein wenig Licht in mein ahnungsloses Dunkel zu bringen wäre es mal nett zu erfahren, was ihr unter einem kreativen Spieler versteht. Von einigen konnte man das ja auch schon lesen.
#7 Max Meyer |#60
11.03.2016 - 19:09 Uhr
Zitat von Jorginho1985
Zitat von TexMex

Zitat von Halil


Zitat von Leinad



Meyer ist aber auch kein Stratege. Er hat bei euch gerade mal im Schnitt 31 Pässe pro Spiel bei einer Passquote von 84,9%. Selbst ein Spieler wie Kolasinac spielt eine ähnliche Zahl von Pässen. Auch der hier immer kritisierte Draxler spielte im Vergleich in jeder Saison mehr Pässe (bei leicht schlechterer Passquote) und den hätte auch niemand als Strategen bezeichnet.
Vielleicht ist hier aber eigentlich von spielmachenden Qualitäten die Rede und die würde ich Meyer auch durchaus zugestehen, aber er muss im Paket schlicht zulegen. Gerade was seine Präsenz angeht muss viel, viel mehr kommen von einem Spielertyp wie ihm. Es ist nicht schlimm, wenn er physisch und defensiv nicht so dagegenhalten kann und jetzt auch kein Dribblingspezialist oder eine Assistmaschine darstellt, aber dann muss er es zumindest schaffen von seiner Position aus das Spiel mehr zu kontrollieren.
Da muss er sich einfach mehr zeigen, denn ansonsten läuft er Gefahr immer nur ein ordentlicher Spieler zu bleiben ohne den nächsten Schritt zu machen.


Worauf stützt du dich denn dabei? Dein Post lässt im Gesamtbild vermuten, dass das letzte Schalke-Spiel schon ein Weilchen her ist. Auch die Umschreibungen kann man schwammiger nicht formulieren, fehlt nur noch das Wort flexibel.

Ich halte Meyer in der Köln- und Hamburg-Verfassung für internationale Klasse. Das einzige, was ihm fehlt zum Weltklassespieler ist die, wie du schon sagst, Präsenz, aber ich meine eher in Phasen, wo die Mannschaft schlecht spielt. Ansonsten lässt er eigentlich in guten Teilen des Spiels alles aufblitzen (und darüber hinaus), was man haben muss, um sich das Prädikat Weltklasse zu verdienen.



Ich will hier mal kurz dazwischen hauen. Weltklasse?
Ich finde für den Begriff ist es einfach zu früh. Einzelne Anlagen sind durchaus auf "kommende Weltklasse"-Niveau aber im Gesamtpaket sehe ich ihn noch nicht so weit.
Meyer ist ein Spieler, der mir in den letzten Wochen besonders gut gefällt und dem ich auch zutraue mal ein großer zu werden, aber direkt Begriffe wie Weltklasse zu benutzen liegt mir doch noch etwas fern.

Für mich besitzt er aktuell Internationale Klasse mit einzelnen Abstechern in die gehobene internationale Klasse und einzelnen Abstechern zum durchschnittlichen Bundesligaspieler.
Alles im allen muss ich Max einfach für seine Konstanz loben, die selten bei so jungen Spielern zu sehen ist.

Diese Einschätzung beruht alleine auf seinen aktuellen Leistungen ungeachtet seines Alters und Talents. Er hat das Zeug sich den Stempel "Weltklasse" noch zu verdienen, aber aktuell hat er dies im Gesamtpaket einfach nicht.


Hier würde ich ebenfalls gerne reingrätschen.
Ich finde, dass dies die interessanteste Diskussion ist. Wenn ihr selber Manager seid und Fehlentscheidungen zu starken negativen Reaktionen führen können , ohne das man sich nachher rausreden kann. Hier finde ich trennt sich die Spreu vom Weizen. "Abwarten" "der kann was werden" "der ist ein guter".. Alles Floskeln, die ein Manager nicht weiterbringen. Dieser Mann muss entscheiden ob jemand etwas wird oder nicht und nicht ob jemand was werden könnte. So viel Gelaber. Worauf ich hinaus möchte wären mal klare ansagen. Wer Meyer eine große Zukunft zutraut und Ihn bspw. Als Manager zu seinem Klub naxh München, London, Manchester oder co. holen würde. Ich mach mal den Anfang.

Ich halte Meyer grundsätzlich für ein sehr großes Talent und einen tollen Bundesligaspieler. Ich glaube allerdings nicht an eine große internationale Karriere. Nichtmal an eine große nationale Karriere. Stamnspieler und Leistungsträger auf Schalke, das wars wohl. Den Spielertyp Meyer gibt es in Spanien bspw. zu Hauf. Die bekanntesten die ich vom Typus sehr ähnlich einschätze sind Mata, Silva, Isco... Alles technisch starke Spieler, die ich aber alle auch zukünftig für stärker als Meyer halte. Jeder hat für mich nochmal ein Level mehr klasse. Jetzt und auch in Zukunft, d.h. das es für mixh nicht mit der Entwicklung zu tun hat. Ixh persönlich hätte als Manager eines größeren Klubs somit kein Interesse daran viel Geld für Max Meyer auszugeben. Wie seht ihr das so?!


Jou, der Junge ist 20, hat die drittmeisten CL-Spiele im Schalker Kader, spielt gerade sehr gut, hat noch enormes Potenzial sich zu entwickelt, aber hier fällen die "Experten" ohne irgendeine Qualifikation in Sachen Fußball schonmal Urteile über die Karriere. Und labern irgendwas von Managemententscheidungen, ohne ihre Position orthographisch oder grammatikalisch korrekt rüberbringen zu können. Da hört's dann hoffentlich langsam auch mal auf.

Kurz: es ist eine vollkommen lächerliche, belanglose, niveaulose und sinnlose Diskussion.
Ich bin sehr happy, wenn Meyer seine Karriere nur auf Schalke verbringt, weil andere sich nicht für ihn interessieren. Das wäre eine feine Sache. Andere Pummelfeen wollen unter Guardiola trainieren, wechseln und tun dann, was sie sich erhofften: sie trainieren unter Guardiola ohne zu spielen. Wer als Scout für einen Profiklub arbeitet, bitte vor und eine Einschätzung zu Meyer geben. Alle anderen können ihre persönliche Meinung liebend gern für sich behalten, denn 1.) interessiert die irgendwie nicht und hat darüber hinaus 2.) keinerlei Gewicht. Im übrigen ist die Entwicklung eines Spielers seltenst linear. Alles ist in beide Richtungen offen. Auch die Frage, welcher "Spielertyp" Meyer ist. Das ändert sich erfahrungsgemäß über die Karriere doch auch. Hallo Flügelspieler Bastian Schweinsteiger.

Jetzt darf der Kindergeburtstag aber weiterfeiern.
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