Werner Gegenbauer [Präsident]
08.05.2007 - 18:07 Uhr
04.05.2010 - 13:36 Uhr
Es ist doch bezeichnend das erst/gerade jetzt das Präsidium den Weg an die Öffentlichkeit findet und dann mit luftleeren Aussagen die hauptsächlich von ihren überflüssigen Jobs ablenken. Das stets als "mächtiges Hertha-Präsidium" betitelte Gremium hat/konnte/wollte sich nicht durchsetzen in Kaderfragen?!
Was zum Geier qualifiziert diese Leute um über Kaderfragen zu entscheidnen bzw. zu glauben das sie Spieler auswählen für ein Team sollten/müssen mit den ausschliesslich der Trainer arbeitet und für das NUR der Trainer den Kopf hinhält. Experten sind sie ja sowieso alle und schon immer gewesen. Wenn dann noch Platitüten wie "Vielleicht hätten wir uns im Fall Marko Pantelic durchsetzen müssen. Aber wir haben Herrn Favre vertraut." in den Raum gestellt werden, ohne jegliche Berücksichtigung der WICHTIGSTEN Randbedingung (Finanzen) ist das schon fast laienhaft bzw. Volksverdummung. Auf der MV wurden auch andere Gründe genannt weshalb MP nicht gehalten wurden und nicht etwa "wir haben Favre nahegelegt Pantelic zu behalten aber er wollte nicht" sondern " man konnte sich finanziell nicht einigen".
Wie peinlich sind solche Auftritte?
Das Präsidum sollte geschlossen verabschiedet werden und zwar mit einem Spiel bei den Amateuren. Anschliessend wird die Zahl der Mitglieder min. halbiert und mit Experten besetzt.
edit:
Es gibt sicher einige Ehemalige und Experten für Finanzfragen und Öffentlichkeitsarbeit die nach genauer Auswahl für diese Posten geeignet sind.
Was zum Geier qualifiziert diese Leute um über Kaderfragen zu entscheidnen bzw. zu glauben das sie Spieler auswählen für ein Team sollten/müssen mit den ausschliesslich der Trainer arbeitet und für das NUR der Trainer den Kopf hinhält. Experten sind sie ja sowieso alle und schon immer gewesen. Wenn dann noch Platitüten wie "Vielleicht hätten wir uns im Fall Marko Pantelic durchsetzen müssen. Aber wir haben Herrn Favre vertraut." in den Raum gestellt werden, ohne jegliche Berücksichtigung der WICHTIGSTEN Randbedingung (Finanzen) ist das schon fast laienhaft bzw. Volksverdummung. Auf der MV wurden auch andere Gründe genannt weshalb MP nicht gehalten wurden und nicht etwa "wir haben Favre nahegelegt Pantelic zu behalten aber er wollte nicht" sondern " man konnte sich finanziell nicht einigen".
Wie peinlich sind solche Auftritte?
Das Präsidum sollte geschlossen verabschiedet werden und zwar mit einem Spiel bei den Amateuren. Anschliessend wird die Zahl der Mitglieder min. halbiert und mit Experten besetzt.
edit:
Es gibt sicher einige Ehemalige und Experten für Finanzfragen und Öffentlichkeitsarbeit die nach genauer Auswahl für diese Posten geeignet sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 04.05.2010 um 13:54 Uhr bearbeitet
04.05.2010 - 13:42 Uhr
Zitat von randberliner:
Das Präsidum sollte geschlossen verabschiedet werden und zwar mit ein Spiel bei den Amateuren. Anschliessend wird die Zahl der Mitglieder min. halbiert und mit Experten besetzt.
Stimme dir da voll zu, aber woher soll man diese Experten den nehmen?
Das Präsidum sollte geschlossen verabschiedet werden und zwar mit ein Spiel bei den Amateuren. Anschliessend wird die Zahl der Mitglieder min. halbiert und mit Experten besetzt.
Stimme dir da voll zu, aber woher soll man diese Experten den nehmen?
04.05.2010 - 14:06 Uhr
Zitat von racer:
@randberliner
Deinen Beitrag und Deine Beharrlichkeit in der "causa Pante" immer wieder die gleichen alten Geschichten auszugraben und dabei das Mobbing durch Favre voellig auszublenden ebenso wie Pantes Angebot auf neue Vertragsverhandlungen kurz vor seinem Vertragsende, wodurch auch immer angetrieben - das entzieht sich meiner Kenntnis-, nenne ich dann mal um Deine eigenen Worte zu zitieren "Volksverdummung".
Dafür sorgt Pantelic stets selbst. "Den Marko kann man doch gar nicht mehr ernstnehmen" nur schade das man es muss wenn er seine 3 Kreuze unter einen Vertrag machen muss. Das das nicht möglich war zeigt die Realität.
Er hat Angebote bekommen. Er wollte nicht. Abgang. :)
ps. Komisch das du das Zitat (und etliche andere Aussagen) deines "Gottvaters" nicht hören magst. :D
@randberliner
Deinen Beitrag und Deine Beharrlichkeit in der "causa Pante" immer wieder die gleichen alten Geschichten auszugraben und dabei das Mobbing durch Favre voellig auszublenden ebenso wie Pantes Angebot auf neue Vertragsverhandlungen kurz vor seinem Vertragsende, wodurch auch immer angetrieben - das entzieht sich meiner Kenntnis-, nenne ich dann mal um Deine eigenen Worte zu zitieren "Volksverdummung".
Dafür sorgt Pantelic stets selbst. "Den Marko kann man doch gar nicht mehr ernstnehmen" nur schade das man es muss wenn er seine 3 Kreuze unter einen Vertrag machen muss. Das das nicht möglich war zeigt die Realität.
Er hat Angebote bekommen. Er wollte nicht. Abgang. :)
ps. Komisch das du das Zitat (und etliche andere Aussagen) deines "Gottvaters" nicht hören magst. :D
04.05.2010 - 14:12 Uhr
Zitat von jap_de_mos:
Man sollte dabei bedenken, dass das Präsidium das Präsidium des VEREINS (e.V.!) von Hertha BSC ist. Hier geht es um Breitensport (Boxen, Tischtennis...) und da sind Personen aus den entsprechenden Bereichen sehr wohl richtig. Da kann eine Versicherungsangestellte Gold wert sein.
Meines Wissens ist die Profiabteilung ausgegliedert, die Geschäftsführung haben Preetz und Schiller, das Aufsichtsgremium ist der Aufsichtsrat. Hier nun also das Präsidium als die "bösen Buben" hinzustellen, ist unsinnig.
Vielleicht würde es helfen, wenn hier jemand eindeutig die Strukturen von Hertha aufzeigte. Kann ja auch sein, dass ich da falsche Infos im Hinterkopf habe.
Der Profisportbereich ist in Form der Hertha BSC KG mbH aA organisiert. Sie ist somit eine Mischform der AG und KG.
Als Gesellschafter fungieren hier zum einen die Hertha BSC Verwaltung GmbH, deren Geschäftsführer Schiller und PReetz sind sowie der Verein (e.V.) selbst. Dabei ist erstgenannte der vollhaftende Komplementär und der e.V. Kommanditist.
Das Präsidium nimmt dabei die Beteiligungsrechte des Kommanditisten wahr und hat somit direkten Einfluss auf die KGaA. Allerdings ist der "Machtbereich" von Preetz und Schiller als Komplementär der KGaA wesentlich größer, da der Komplementär dem Vorstand in der AG entspricht, ohne den Vorstand geht quasi nischt...
Ihr vergesst hier, dass die Hertha BSC Verwaltung GmbH zwar voll haftet, der e.V. aber auch haftet (zumindest zum Teil). Entsprechend ergibt sich ein Mitbestimmungsrecht des Präsidiums alleine schon aus dem Zwecke heraus, den Verein vor Schaden zu bewahren und ist nicht nur sinnvoll, sondern notwendig.
Gegenseitige Kontrolle ist mEn äußerst wichtig und nur dann gewährleistet, wenn Trainer und Manager nicht eine Person sind. Das darunter die Wünsche des Trainers leiden, mag unbestritten sein, auf der anderen Seite gibt es nur wenige, denen man eine Vereinigung dieser beiden Positionen in einer Person überhaupt zutraut. Es ist halt auch eine Frage des Vertrauens und vor allem der Schadensbegrenzung.
Ansonsten haben natürlich sämtliche Beteiligte versagt, das ist ja angesichts des Abstiegs nicht von der Hand zu weisen...
Man sollte dabei bedenken, dass das Präsidium das Präsidium des VEREINS (e.V.!) von Hertha BSC ist. Hier geht es um Breitensport (Boxen, Tischtennis...) und da sind Personen aus den entsprechenden Bereichen sehr wohl richtig. Da kann eine Versicherungsangestellte Gold wert sein.
Meines Wissens ist die Profiabteilung ausgegliedert, die Geschäftsführung haben Preetz und Schiller, das Aufsichtsgremium ist der Aufsichtsrat. Hier nun also das Präsidium als die "bösen Buben" hinzustellen, ist unsinnig.
Vielleicht würde es helfen, wenn hier jemand eindeutig die Strukturen von Hertha aufzeigte. Kann ja auch sein, dass ich da falsche Infos im Hinterkopf habe.
Der Profisportbereich ist in Form der Hertha BSC KG mbH aA organisiert. Sie ist somit eine Mischform der AG und KG.
Als Gesellschafter fungieren hier zum einen die Hertha BSC Verwaltung GmbH, deren Geschäftsführer Schiller und PReetz sind sowie der Verein (e.V.) selbst. Dabei ist erstgenannte der vollhaftende Komplementär und der e.V. Kommanditist.
Das Präsidium nimmt dabei die Beteiligungsrechte des Kommanditisten wahr und hat somit direkten Einfluss auf die KGaA. Allerdings ist der "Machtbereich" von Preetz und Schiller als Komplementär der KGaA wesentlich größer, da der Komplementär dem Vorstand in der AG entspricht, ohne den Vorstand geht quasi nischt...
Ihr vergesst hier, dass die Hertha BSC Verwaltung GmbH zwar voll haftet, der e.V. aber auch haftet (zumindest zum Teil). Entsprechend ergibt sich ein Mitbestimmungsrecht des Präsidiums alleine schon aus dem Zwecke heraus, den Verein vor Schaden zu bewahren und ist nicht nur sinnvoll, sondern notwendig.
Gegenseitige Kontrolle ist mEn äußerst wichtig und nur dann gewährleistet, wenn Trainer und Manager nicht eine Person sind. Das darunter die Wünsche des Trainers leiden, mag unbestritten sein, auf der anderen Seite gibt es nur wenige, denen man eine Vereinigung dieser beiden Positionen in einer Person überhaupt zutraut. Es ist halt auch eine Frage des Vertrauens und vor allem der Schadensbegrenzung.
Ansonsten haben natürlich sämtliche Beteiligte versagt, das ist ja angesichts des Abstiegs nicht von der Hand zu weisen...
04.05.2010 - 14:26 Uhr
Zitat von racer:
Da erklaerst Du mir heute noch in einem anderen Thread das man ja nichts genaues wissen kann weil wir alle nicht dabeisitzen und dann sind auch solche Aussagen von Personen DIE DABEI GESESSEN HABEN natuerlich auch wertlos, weil sie nicht in Dein Weltbild vom Heiligen Favre und den sieben Hertha Geisslein passen. Musst Du da nicht selbst ueber Dich lachen?
Nein, da muss ich dich enttäuschen. LF hat Fehler gemacht, das hab ich oft genug geschrieben. Nur werden ihm Dinge angehängt, für die er nichts kann.
Dass LF Pante nicht mehr haben wollte, kann ich mir gut vorstellen, das hab ich auch schon oft geschrieben. Die beiden Insider scheinen sowieso jegliche finanziellen Punkte auszublenden.
Vielleicht hat ja LF darauf verzichtet, die 5 Mio. auszugeben. :D Preetz, Gegenbauer und die ganze Vereinsführung wollten die 5 Mio. investieren. Nur LF meinte, dass dies nicht notwendig sei.
Bitte beantworte mir kurz folgende 2 Fragen:
1) Glaubst du, dass LF die 5 Mio. nicht ausgeben wollte, die im Sommer "zurückbehalten" wurden?
2) Glaubst du, LF hatte irgendwas zu sagen, wenn es darum ging, wieviel Geld man für Transfers zur Verfügung stellt?
Zitat von racer:
Stimmt, wir haben eine unterschiedliche Auffassung: haetten die naemlich jetzt gesagt wir konnten Pante absolut nicht stemmen weil kein Geld da war (was bisher KEINER gesagt hat), dann waere das fuer mich jedenfalls ein interessantes Indiz gewesen.
Das dem aber nicht so ist wissen eigentlich fast alle, ausser Dir, randberliner und ein paar andere User hier. Genauso wie ich glaube ich auch nur hier User sehe die meinen das Magath ein Blender ist (der sich jetzt den furchtbaren Menschen Pante antun will).
Die Diskussion um Pante ist ein Witz. Sie wurde oft genug geführt - und muss ganz bestimmt nicht nochmals geführt werden. Pante wurde durch Ramos ersetzt.
Wieso kommst du immer wieder auf Pante zurück? Hertha ist nicht abgestiegen, weil man Pantes Vertrag nicht verlängerte. Scheinbar hat man sich gewisse Budgetziele (Gehaltsbudget/Transferbudget) gesteckt - und alles gemacht, dass diese erreicht werden. Inwiefern die beiden "zitierten Experten" da involviert waren, weiss wohl niemand.
Wie schon oft gesagt: Wir Fans sollten uns nicht einbilden, immer alles besser zu wissen als die, die ihren Job machen.
Zitat von racer:
@randberliner
Deinen Beitrag und Deine Beharrlichkeit in der "causa Pante" immer wieder die gleichen alten Geschichten auszugraben und dabei das Mobbing durch Favre voellig auszublenden ebenso wie Pantes Angebot auf neue Vertragsverhandlungen kurz vor seinem Vertragsende, wodurch auch immer angetrieben - das entzieht sich meiner Kenntnis-, nenne ich dann mal um Deine eigenen Worte zu zitieren "Volksverdummung".
Gleiches gilt im uebrigen auch mit Abstrichen fuer DH. Komisch nur das sich fuer all diejenigen, die hier verteufelt werden die Fussballwelt immer schoen weiterdreht, nur fuer einen eben bisher nicht. :D
Stell dir doch einfach vor, dass einer deiner direkt unterstellten Mitarbeiter sich so verhält. Du wärst dann LF, Pante wär dein MA. Ich würde mir sowas auch nicht bieten lassen. Weder als DH noch als LF.
Da erklaerst Du mir heute noch in einem anderen Thread das man ja nichts genaues wissen kann weil wir alle nicht dabeisitzen und dann sind auch solche Aussagen von Personen DIE DABEI GESESSEN HABEN natuerlich auch wertlos, weil sie nicht in Dein Weltbild vom Heiligen Favre und den sieben Hertha Geisslein passen. Musst Du da nicht selbst ueber Dich lachen?
Nein, da muss ich dich enttäuschen. LF hat Fehler gemacht, das hab ich oft genug geschrieben. Nur werden ihm Dinge angehängt, für die er nichts kann.
Dass LF Pante nicht mehr haben wollte, kann ich mir gut vorstellen, das hab ich auch schon oft geschrieben. Die beiden Insider scheinen sowieso jegliche finanziellen Punkte auszublenden.
Vielleicht hat ja LF darauf verzichtet, die 5 Mio. auszugeben. :D Preetz, Gegenbauer und die ganze Vereinsführung wollten die 5 Mio. investieren. Nur LF meinte, dass dies nicht notwendig sei.
Bitte beantworte mir kurz folgende 2 Fragen:
1) Glaubst du, dass LF die 5 Mio. nicht ausgeben wollte, die im Sommer "zurückbehalten" wurden?
2) Glaubst du, LF hatte irgendwas zu sagen, wenn es darum ging, wieviel Geld man für Transfers zur Verfügung stellt?
Zitat von racer:
Stimmt, wir haben eine unterschiedliche Auffassung: haetten die naemlich jetzt gesagt wir konnten Pante absolut nicht stemmen weil kein Geld da war (was bisher KEINER gesagt hat), dann waere das fuer mich jedenfalls ein interessantes Indiz gewesen.
Das dem aber nicht so ist wissen eigentlich fast alle, ausser Dir, randberliner und ein paar andere User hier. Genauso wie ich glaube ich auch nur hier User sehe die meinen das Magath ein Blender ist (der sich jetzt den furchtbaren Menschen Pante antun will).
Die Diskussion um Pante ist ein Witz. Sie wurde oft genug geführt - und muss ganz bestimmt nicht nochmals geführt werden. Pante wurde durch Ramos ersetzt.
Wieso kommst du immer wieder auf Pante zurück? Hertha ist nicht abgestiegen, weil man Pantes Vertrag nicht verlängerte. Scheinbar hat man sich gewisse Budgetziele (Gehaltsbudget/Transferbudget) gesteckt - und alles gemacht, dass diese erreicht werden. Inwiefern die beiden "zitierten Experten" da involviert waren, weiss wohl niemand.
Wie schon oft gesagt: Wir Fans sollten uns nicht einbilden, immer alles besser zu wissen als die, die ihren Job machen.
Zitat von racer:
@randberliner
Deinen Beitrag und Deine Beharrlichkeit in der "causa Pante" immer wieder die gleichen alten Geschichten auszugraben und dabei das Mobbing durch Favre voellig auszublenden ebenso wie Pantes Angebot auf neue Vertragsverhandlungen kurz vor seinem Vertragsende, wodurch auch immer angetrieben - das entzieht sich meiner Kenntnis-, nenne ich dann mal um Deine eigenen Worte zu zitieren "Volksverdummung".
Gleiches gilt im uebrigen auch mit Abstrichen fuer DH. Komisch nur das sich fuer all diejenigen, die hier verteufelt werden die Fussballwelt immer schoen weiterdreht, nur fuer einen eben bisher nicht. :D
Stell dir doch einfach vor, dass einer deiner direkt unterstellten Mitarbeiter sich so verhält. Du wärst dann LF, Pante wär dein MA. Ich würde mir sowas auch nicht bieten lassen. Weder als DH noch als LF.
04.05.2010 - 14:30 Uhr
Zitat von SAMsg:
Vielleicht hat ja LF darauf verzichtet, die 5 Mio. auszugeben. :D Preetz, Gegenbauer und die ganze Vereinsführung wollten die 5 Mio. investieren. Nur LF meinte, dass dies nicht notwendig sei...
Das ist alledings eine "realistische" Möglichkeit. :D
Vielleicht hat ja LF darauf verzichtet, die 5 Mio. auszugeben. :D Preetz, Gegenbauer und die ganze Vereinsführung wollten die 5 Mio. investieren. Nur LF meinte, dass dies nicht notwendig sei...
Das ist alledings eine "realistische" Möglichkeit. :D
04.05.2010 - 14:39 Uhr
Zitat von SerbCon:
Ihr vergesst hier, dass die Hertha BSC Verwaltung GmbH zwar voll haftet, der e.V. aber auch haftet (zumindest zum Teil). Entsprechend ergibt sich ein Mitbestimmungsrecht des Präsidiums alleine schon aus dem Zwecke heraus, den Verein vor Schaden zu bewahren und ist nicht nur sinnvoll, sondern notwendig.
Gegenseitige Kontrolle ist mEn äußerst wichtig und nur dann gewährleistet, wenn Trainer und Manager nicht eine Person sind. Das darunter die Wünsche des Trainers leiden, mag unbestritten sein, auf der anderen Seite gibt es nur wenige, denen man eine Vereinigung dieser beiden Positionen in einer Person überhaupt zutraut. Es ist halt auch eine Frage des Vertrauens und vor allem der Schadensbegrenzung.
Das Problem bei Personalentscheidungen im Fussball ist, dass es nicht zwingend ein "richtig" oder "falsch" gibt. Es gibt X unterschiedliche Meinungen.
Die Vereinsführung und Kontrollorgane sollten dafür sorgen, dass die Budgets richtig definiert werden (--> Strategie) und eingehalten werden. Beide sollten dafür sorgen, dass der Verein nicht finanziell "gegen die Wand gefahren" wird.
Vom operativen Geschäft, dem sportlichen Bereich, sollte man sich abgrenzen.
Die Personalentscheidungen werden nicht richtiger, indem mehr Personen mitsprechen. Eine Risikominimierung findet nicht statt, weil sich mehr Personen an Personalentscheidungen beteiligen - zumindest nicht im Fussball. Wenn die einzelnen Parteien eine unterschiedliche Wahrnehmung von Fussball haben, wird es Konflikte und Kompromisse geben, die keiner Partei helfen. Der Trainer muss mit Spielern arbeiten, die nicht seinen Ansprüchen entsprechen - und trägt trotzdem die sportliche Verantwortung.
Zitat von SerbCon:
Ansonsten haben natürlich sämtliche Beteiligte versagt, das ist ja angesichts des Abstiegs nicht von der Hand zu weisen...
Das ist so. Es wurden sehr viele Fehler gemacht. Wenn man Schuldige suchen will, kann man es sich in solchen Situationen immer sehr einfach machen. Die Aussagen der beiden "Involvierten" gingen für meine Wahrnehmung genau in diese Richtung - auch wenn sie irgendwie doch noch etwas Selbstkritik übten. Für mich kommen die beiden rüber wie Politiker, die sich rhetorisch geschickt aus einer unangenehmen Situation rausreden :). Aber vielleicht hab ich da auch nur eine komische Wahrnehmung - soll ja vorkommen.
Ihr vergesst hier, dass die Hertha BSC Verwaltung GmbH zwar voll haftet, der e.V. aber auch haftet (zumindest zum Teil). Entsprechend ergibt sich ein Mitbestimmungsrecht des Präsidiums alleine schon aus dem Zwecke heraus, den Verein vor Schaden zu bewahren und ist nicht nur sinnvoll, sondern notwendig.
Gegenseitige Kontrolle ist mEn äußerst wichtig und nur dann gewährleistet, wenn Trainer und Manager nicht eine Person sind. Das darunter die Wünsche des Trainers leiden, mag unbestritten sein, auf der anderen Seite gibt es nur wenige, denen man eine Vereinigung dieser beiden Positionen in einer Person überhaupt zutraut. Es ist halt auch eine Frage des Vertrauens und vor allem der Schadensbegrenzung.
Das Problem bei Personalentscheidungen im Fussball ist, dass es nicht zwingend ein "richtig" oder "falsch" gibt. Es gibt X unterschiedliche Meinungen.
Die Vereinsführung und Kontrollorgane sollten dafür sorgen, dass die Budgets richtig definiert werden (--> Strategie) und eingehalten werden. Beide sollten dafür sorgen, dass der Verein nicht finanziell "gegen die Wand gefahren" wird.
Vom operativen Geschäft, dem sportlichen Bereich, sollte man sich abgrenzen.
Die Personalentscheidungen werden nicht richtiger, indem mehr Personen mitsprechen. Eine Risikominimierung findet nicht statt, weil sich mehr Personen an Personalentscheidungen beteiligen - zumindest nicht im Fussball. Wenn die einzelnen Parteien eine unterschiedliche Wahrnehmung von Fussball haben, wird es Konflikte und Kompromisse geben, die keiner Partei helfen. Der Trainer muss mit Spielern arbeiten, die nicht seinen Ansprüchen entsprechen - und trägt trotzdem die sportliche Verantwortung.
Zitat von SerbCon:
Ansonsten haben natürlich sämtliche Beteiligte versagt, das ist ja angesichts des Abstiegs nicht von der Hand zu weisen...
Das ist so. Es wurden sehr viele Fehler gemacht. Wenn man Schuldige suchen will, kann man es sich in solchen Situationen immer sehr einfach machen. Die Aussagen der beiden "Involvierten" gingen für meine Wahrnehmung genau in diese Richtung - auch wenn sie irgendwie doch noch etwas Selbstkritik übten. Für mich kommen die beiden rüber wie Politiker, die sich rhetorisch geschickt aus einer unangenehmen Situation rausreden :). Aber vielleicht hab ich da auch nur eine komische Wahrnehmung - soll ja vorkommen.
04.05.2010 - 15:08 Uhr
Zitat von SAMsg:
Das Problem bei Personalentscheidungen im Fussball ist, dass es nicht zwingend ein "richtig" oder "falsch" gibt. Es gibt X unterschiedliche Meinungen.
Ach, das ist also ein Problem, dass der Fussball für sich exklusiv beansprucht?
Zitat von SAMsg:
Die Vereinsführung und Kontrollorgane sollten dafür sorgen, dass die Budgets richtig definiert werden (--> Strategie) und eingehalten werden. Beide sollten dafür sorgen, dass der Verein nicht finanziell "gegen die Wand gefahren" wird.
Falsch, Interessenswahrung ist die oberste Priorität. Zu dieser gehört eben nicht die Beschränkung auf lediglich finanzielle Belange des Vereins, sondern diese umfasst sämtliche Belange, auch sportliche!
Abgesehen davon ist das Mitspracherecht des Kommanditisten (Präsidium für den Verein) derart gering, dass dies keine negative Ineinflussnahme darstellt. Es ist vielmehr das notwendige Kontrollorgan, dass uns davor schützt (schützen sollte), dass ein Preetz einen seiner Lieblingsspieler für mehr Geld verpflichtet, als da ist oder als er wert ist, Preetz mithin nicht "gegen die Wand" fährt.
Zitat von SAMsg:
Vom operativen Geschäft, dem sportlichen Bereich, sollte man sich abgrenzen.
Wieso? Weil man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass PReetz das schon schaukelt? Auch hierbei gilt, dass Preetz doch weit überwiegend die Kompetenzen obliegen. Nur für den Fall, dass er "was dummes" tut, MUSS die Möglichkeit bestehen, dies zu verhindern. Nichts anderes soll das Präsidium hier machen.
Problematisch ist hierbei einzig, dass ich bisher nicht herausfinden konnte, inwieweit das Präsidium hier einwirken kann.
Zitat von SAMsg:
Die Personalentscheidungen werden nicht richtiger, indem mehr Personen mitsprechen. Eine Risikominimierung findet nicht statt, weil sich mehr Personen an Personalentscheidungen beteiligen - zumindest nicht im Fussball. Wenn die einzelnen Parteien eine unterschiedliche Wahrnehmung von Fussball haben, wird es Konflikte und Kompromisse geben, die keiner Partei helfen. Der Trainer muss mit Spielern arbeiten, die nicht seinen Ansprüchen entsprechen - und trägt trotzdem die sportliche Verantwortung.
Du verkennst schlichtweg, dass es hier nicht um die reine Fussballfachkompetenz geht und auch, dass das Präsidium nicht in dem MAße Einfluss nimmst, wie Du Dir das vorstellst.
ICh werde mal gucken, ob ich herausfinden kann, wie genau ein Transfer bei uns abläuft, also inwieweit das Präsidium daran zu beteiligen ist.
Das Problem bei Personalentscheidungen im Fussball ist, dass es nicht zwingend ein "richtig" oder "falsch" gibt. Es gibt X unterschiedliche Meinungen.
Ach, das ist also ein Problem, dass der Fussball für sich exklusiv beansprucht?
Zitat von SAMsg:
Die Vereinsführung und Kontrollorgane sollten dafür sorgen, dass die Budgets richtig definiert werden (--> Strategie) und eingehalten werden. Beide sollten dafür sorgen, dass der Verein nicht finanziell "gegen die Wand gefahren" wird.
Falsch, Interessenswahrung ist die oberste Priorität. Zu dieser gehört eben nicht die Beschränkung auf lediglich finanzielle Belange des Vereins, sondern diese umfasst sämtliche Belange, auch sportliche!
Abgesehen davon ist das Mitspracherecht des Kommanditisten (Präsidium für den Verein) derart gering, dass dies keine negative Ineinflussnahme darstellt. Es ist vielmehr das notwendige Kontrollorgan, dass uns davor schützt (schützen sollte), dass ein Preetz einen seiner Lieblingsspieler für mehr Geld verpflichtet, als da ist oder als er wert ist, Preetz mithin nicht "gegen die Wand" fährt.
Zitat von SAMsg:
Vom operativen Geschäft, dem sportlichen Bereich, sollte man sich abgrenzen.
Wieso? Weil man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass PReetz das schon schaukelt? Auch hierbei gilt, dass Preetz doch weit überwiegend die Kompetenzen obliegen. Nur für den Fall, dass er "was dummes" tut, MUSS die Möglichkeit bestehen, dies zu verhindern. Nichts anderes soll das Präsidium hier machen.
Problematisch ist hierbei einzig, dass ich bisher nicht herausfinden konnte, inwieweit das Präsidium hier einwirken kann.
Zitat von SAMsg:
Die Personalentscheidungen werden nicht richtiger, indem mehr Personen mitsprechen. Eine Risikominimierung findet nicht statt, weil sich mehr Personen an Personalentscheidungen beteiligen - zumindest nicht im Fussball. Wenn die einzelnen Parteien eine unterschiedliche Wahrnehmung von Fussball haben, wird es Konflikte und Kompromisse geben, die keiner Partei helfen. Der Trainer muss mit Spielern arbeiten, die nicht seinen Ansprüchen entsprechen - und trägt trotzdem die sportliche Verantwortung.
Du verkennst schlichtweg, dass es hier nicht um die reine Fussballfachkompetenz geht und auch, dass das Präsidium nicht in dem MAße Einfluss nimmst, wie Du Dir das vorstellst.
ICh werde mal gucken, ob ich herausfinden kann, wie genau ein Transfer bei uns abläuft, also inwieweit das Präsidium daran zu beteiligen ist.
04.05.2010 - 15:43 Uhr
Zitat von SerbCon:
Zitat von SAMsg:
Das Problem bei Personalentscheidungen im Fussball ist, dass es nicht zwingend ein "richtig" oder "falsch" gibt. Es gibt X unterschiedliche Meinungen.
Ach, das ist also ein Problem, dass der Fussball für sich exklusiv beansprucht?
Nein - du hast recht, da hab ich mich falsch ausgedrückt. Natürlich ist das überall und bei jeder Personalentscheidung so. Der Fussball ist aber ein Spezialfall, weil das Interesse an einer Personalentscheidung riesig ist - und weil die Kosten offengelegt werden (und diese auch recht hoch sind). Eine "normale" Personalentscheidung in einer mittelgrossen Unternehmung interessiert kaum jemanden.
Speziell ist im Fussball auch, dass jeder meint, er wisse es besser, als die, die die Entscheidungen fällen.
Zitat von SerbCon:
Zitat von SAMsg:
Die Vereinsführung und Kontrollorgane sollten dafür sorgen, dass die Budgets richtig definiert werden (--> Strategie) und eingehalten werden. Beide sollten dafür sorgen, dass der Verein nicht finanziell "gegen die Wand gefahren" wird.
Falsch, Interessenswahrung ist die oberste Priorität. Zu dieser gehört eben nicht die Beschränkung auf lediglich finanzielle Belange des Vereins, sondern diese umfasst sämtliche Belange, auch sportliche!
Abgesehen davon ist das Mitspracherecht des Kommanditisten (Präsidium für den Verein) derart gering, dass dies keine negative Ineinflussnahme darstellt. Es ist vielmehr das notwendige Kontrollorgan, dass uns davor schützt (schützen sollte), dass ein Preetz einen seiner Lieblingsspieler für mehr Geld verpflichtet, als da ist oder als er wert ist, Preetz mithin nicht "gegen die Wand" fährt.
Zitat von SAMsg:
Vom operativen Geschäft, dem sportlichen Bereich, sollte man sich abgrenzen.
Wieso? Weil man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass PReetz das schon schaukelt? Auch hierbei gilt, dass Preetz doch weit überwiegend die Kompetenzen obliegen. Nur für den Fall, dass er "was dummes" tut, MUSS die Möglichkeit bestehen, dies zu verhindern. Nichts anderes soll das Präsidium hier machen.
Problematisch ist hierbei einzig, dass ich bisher nicht herausfinden konnte, inwieweit das Präsidium hier einwirken kann.
Wie bereits geschrieben vertrete ich die Meinung, dass das "Modell Magath" das sinnvollste ist. Trainer sind keine Fans, die mal schnell ihren "Lieblingsspieler" für Unsummen verpflichten. Auch Manager tun sowas nicht. Das macht keinen Sinn. Diese Gefahr würde bei Fans eher bestehen.
Die Vereinsführung stellt ja einen Mitarbeiter ein, dem man zutraut, dass er über die Skills verfügt, für eine positive sportliche Entwicklung zu sorgen. Im "Modell Magath" sind Rechte und Pflichten klar geregelt. Niemand kontrolliert Magaths Personalentscheidungen, solange sie den finanziellen Rahmen nicht sprengen. Das Kontrollorgan visiert jede Entscheidung - bis zur Erreichung der Budgetlimiten.
Beim nächsten Trainer der kommt, muss man sich genau überlegen, wie diese Regelung ist. Der Manager und die Vereinsleitung sollte sicherstellen, dass Trainer geholt werden, die alle nach ähnlichen Vorstellungen arbeiten. Ich bin der Meinung, dass ein Fussballverein geführt werden muss, wie jedes andere Unternehmen. Man definiert Strategien, und hält an diesen fest - und wechselt nicht alle 1, 2 oder 3 Jahre die Richtung.
Aber zu deinen Fragen:
Natürlich kann man nicht davon ausgehen, dass "Preetz das Ding schaukelt". Andererseits hat man ihn mit Kompetenzen ausgestattet, das hätte man ja gleich bleiben lassen können, wenn man ihm nichts zutraut.
Wie verhindert man "Fehler" eines Managers? Tja, jeder begeht Fehler - und im Fussball kann man diese nicht präventiv verhindern. Man weiss erst Monate später, dass eine Entscheidung falsch war. Im Fussball ist es diesbezüglich etwas komplexer als in der "normalen Arbeitswelt" - weil die Verträge unterschiedlich sind. Die Vereinsführung kann das Gefühl haben (als Fan oder Fussballfan) dass eine Entscheidung falsch ist/war, aber ob sie wirklich falsch ist/war, wird man nie erfahren.
Der Umgang mit Pantelic ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Denn wir haben schon oft darüber diskutiert, der Abgang von Pante ist nicht belegbar mit dem Abstieg von Hertha verbunden. Denn wenn man Pante gehalten hätte, hätte man Ramos nicht verpflichten können. (-> Finanzen).
Zitat von SerbCon:
Zitat von SAMsg:
Die Personalentscheidungen werden nicht richtiger, indem mehr Personen mitsprechen. Eine Risikominimierung findet nicht statt, weil sich mehr Personen an Personalentscheidungen beteiligen - zumindest nicht im Fussball. Wenn die einzelnen Parteien eine unterschiedliche Wahrnehmung von Fussball haben, wird es Konflikte und Kompromisse geben, die keiner Partei helfen. Der Trainer muss mit Spielern arbeiten, die nicht seinen Ansprüchen entsprechen - und trägt trotzdem die sportliche Verantwortung.
Du verkennst schlichtweg, dass es hier nicht um die reine Fussballfachkompetenz geht und auch, dass das Präsidium nicht in dem MAße Einfluss nimmst, wie Du Dir das vorstellst.
ICh werde mal gucken, ob ich herausfinden kann, wie genau ein Transfer bei uns abläuft, also inwieweit das Präsidium daran zu beteiligen ist.
Wenn das Präsidium keinen Einfluss nimmt, finde ich das super :). Nur frage ich mich dann, ob das Präsidium überhaupt einen Prozess/ein Instrument hat, um auf diese Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Die zitierten Aussagen deuteten für mich darauf hin, als ob es möglich gewesen wäre, mehr Einfluss zu nehmen - aber vielleicht habe ich das auch nur falsch interpretiert.
Die Verantwortung trägt ja am Ende der Trainer.
Super, das würde mich sehr interessieren. Wichtig wäre auch, dass nicht nur der "normale Ablauf" dargelegt wird, sondern das sämtliche Instumente die den einzelnen Organen zur Verfügung stehen. Auch der Budgetprozess punkto Transfers wäre spannend. :)
Zitat von SAMsg:
Das Problem bei Personalentscheidungen im Fussball ist, dass es nicht zwingend ein "richtig" oder "falsch" gibt. Es gibt X unterschiedliche Meinungen.
Ach, das ist also ein Problem, dass der Fussball für sich exklusiv beansprucht?
Nein - du hast recht, da hab ich mich falsch ausgedrückt. Natürlich ist das überall und bei jeder Personalentscheidung so. Der Fussball ist aber ein Spezialfall, weil das Interesse an einer Personalentscheidung riesig ist - und weil die Kosten offengelegt werden (und diese auch recht hoch sind). Eine "normale" Personalentscheidung in einer mittelgrossen Unternehmung interessiert kaum jemanden.
Speziell ist im Fussball auch, dass jeder meint, er wisse es besser, als die, die die Entscheidungen fällen.
Zitat von SerbCon:
Zitat von SAMsg:
Die Vereinsführung und Kontrollorgane sollten dafür sorgen, dass die Budgets richtig definiert werden (--> Strategie) und eingehalten werden. Beide sollten dafür sorgen, dass der Verein nicht finanziell "gegen die Wand gefahren" wird.
Falsch, Interessenswahrung ist die oberste Priorität. Zu dieser gehört eben nicht die Beschränkung auf lediglich finanzielle Belange des Vereins, sondern diese umfasst sämtliche Belange, auch sportliche!
Abgesehen davon ist das Mitspracherecht des Kommanditisten (Präsidium für den Verein) derart gering, dass dies keine negative Ineinflussnahme darstellt. Es ist vielmehr das notwendige Kontrollorgan, dass uns davor schützt (schützen sollte), dass ein Preetz einen seiner Lieblingsspieler für mehr Geld verpflichtet, als da ist oder als er wert ist, Preetz mithin nicht "gegen die Wand" fährt.
Zitat von SAMsg:
Vom operativen Geschäft, dem sportlichen Bereich, sollte man sich abgrenzen.
Wieso? Weil man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass PReetz das schon schaukelt? Auch hierbei gilt, dass Preetz doch weit überwiegend die Kompetenzen obliegen. Nur für den Fall, dass er "was dummes" tut, MUSS die Möglichkeit bestehen, dies zu verhindern. Nichts anderes soll das Präsidium hier machen.
Problematisch ist hierbei einzig, dass ich bisher nicht herausfinden konnte, inwieweit das Präsidium hier einwirken kann.
Wie bereits geschrieben vertrete ich die Meinung, dass das "Modell Magath" das sinnvollste ist. Trainer sind keine Fans, die mal schnell ihren "Lieblingsspieler" für Unsummen verpflichten. Auch Manager tun sowas nicht. Das macht keinen Sinn. Diese Gefahr würde bei Fans eher bestehen.
Die Vereinsführung stellt ja einen Mitarbeiter ein, dem man zutraut, dass er über die Skills verfügt, für eine positive sportliche Entwicklung zu sorgen. Im "Modell Magath" sind Rechte und Pflichten klar geregelt. Niemand kontrolliert Magaths Personalentscheidungen, solange sie den finanziellen Rahmen nicht sprengen. Das Kontrollorgan visiert jede Entscheidung - bis zur Erreichung der Budgetlimiten.
Beim nächsten Trainer der kommt, muss man sich genau überlegen, wie diese Regelung ist. Der Manager und die Vereinsleitung sollte sicherstellen, dass Trainer geholt werden, die alle nach ähnlichen Vorstellungen arbeiten. Ich bin der Meinung, dass ein Fussballverein geführt werden muss, wie jedes andere Unternehmen. Man definiert Strategien, und hält an diesen fest - und wechselt nicht alle 1, 2 oder 3 Jahre die Richtung.
Aber zu deinen Fragen:
Natürlich kann man nicht davon ausgehen, dass "Preetz das Ding schaukelt". Andererseits hat man ihn mit Kompetenzen ausgestattet, das hätte man ja gleich bleiben lassen können, wenn man ihm nichts zutraut.
Wie verhindert man "Fehler" eines Managers? Tja, jeder begeht Fehler - und im Fussball kann man diese nicht präventiv verhindern. Man weiss erst Monate später, dass eine Entscheidung falsch war. Im Fussball ist es diesbezüglich etwas komplexer als in der "normalen Arbeitswelt" - weil die Verträge unterschiedlich sind. Die Vereinsführung kann das Gefühl haben (als Fan oder Fussballfan) dass eine Entscheidung falsch ist/war, aber ob sie wirklich falsch ist/war, wird man nie erfahren.
Der Umgang mit Pantelic ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Denn wir haben schon oft darüber diskutiert, der Abgang von Pante ist nicht belegbar mit dem Abstieg von Hertha verbunden. Denn wenn man Pante gehalten hätte, hätte man Ramos nicht verpflichten können. (-> Finanzen).
Zitat von SerbCon:
Zitat von SAMsg:
Die Personalentscheidungen werden nicht richtiger, indem mehr Personen mitsprechen. Eine Risikominimierung findet nicht statt, weil sich mehr Personen an Personalentscheidungen beteiligen - zumindest nicht im Fussball. Wenn die einzelnen Parteien eine unterschiedliche Wahrnehmung von Fussball haben, wird es Konflikte und Kompromisse geben, die keiner Partei helfen. Der Trainer muss mit Spielern arbeiten, die nicht seinen Ansprüchen entsprechen - und trägt trotzdem die sportliche Verantwortung.
Du verkennst schlichtweg, dass es hier nicht um die reine Fussballfachkompetenz geht und auch, dass das Präsidium nicht in dem MAße Einfluss nimmst, wie Du Dir das vorstellst.
ICh werde mal gucken, ob ich herausfinden kann, wie genau ein Transfer bei uns abläuft, also inwieweit das Präsidium daran zu beteiligen ist.
Wenn das Präsidium keinen Einfluss nimmt, finde ich das super :). Nur frage ich mich dann, ob das Präsidium überhaupt einen Prozess/ein Instrument hat, um auf diese Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Die zitierten Aussagen deuteten für mich darauf hin, als ob es möglich gewesen wäre, mehr Einfluss zu nehmen - aber vielleicht habe ich das auch nur falsch interpretiert.
Die Verantwortung trägt ja am Ende der Trainer.
Super, das würde mich sehr interessieren. Wichtig wäre auch, dass nicht nur der "normale Ablauf" dargelegt wird, sondern das sämtliche Instumente die den einzelnen Organen zur Verfügung stehen. Auch der Budgetprozess punkto Transfers wäre spannend. :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SAMsg am 04.05.2010 um 16:01 Uhr bearbeitet
04.05.2010 - 20:06 Uhr
Zitat von racer:
Und wie soetwas im uebrigen auch funktionieren kann zeigt uns gerade van Gaal, man muss nur wissen wie man Charaktere zu nehmen hat.
Ich picke mir mal nur diesen Teil heraus, aber genau da zeigt sich doch der große Unterschied. Auch van Gaal stand kurz vor der Entlassung weil es nicht lief, hätte die Winterpause nicht mehr als Bayern Trainer erlebt wenn nicht mit dem Spiel in Turin eine sportliche Wende geschafft worden wäre. Da stand er massiv in der Kritik, auch bei Hoeness und Rummenigge. Gestärkt wurde im der Rücken aber vom Manager (Nerlinger), weil dieser vom Trainer und dessen Konzept überzeugt war. Das bewahrte ihn wohl vor dem frühzeitigen Aus, weil Nerlinger beim Vorstand diese Zeit erwirken konnte.
Dass es da gravierende Unterschiede gibt zum Umgang mit unserem Trainer sollte eigentlich jedem leicht auffallen.
Das unter der Führung Hoeness und co ein Spieler wie AF nach seinen (letztendlich erfolgreichen) Versuchen den Trainer zu entmachten wohl erstmal auf der Tribüne verschwunden, wenigstens aber saftig zur Kasse gebeten worden wäre ebenfalls.
Zumindest also unglücklich gewähltes Beispiel, denn allein in dem Punkt unterscheiden und unterschieden sich Gegenbauer und Hoeness, mehr noch aber Nerlinger und Preetz.
Und wie soetwas im uebrigen auch funktionieren kann zeigt uns gerade van Gaal, man muss nur wissen wie man Charaktere zu nehmen hat.
Ich picke mir mal nur diesen Teil heraus, aber genau da zeigt sich doch der große Unterschied. Auch van Gaal stand kurz vor der Entlassung weil es nicht lief, hätte die Winterpause nicht mehr als Bayern Trainer erlebt wenn nicht mit dem Spiel in Turin eine sportliche Wende geschafft worden wäre. Da stand er massiv in der Kritik, auch bei Hoeness und Rummenigge. Gestärkt wurde im der Rücken aber vom Manager (Nerlinger), weil dieser vom Trainer und dessen Konzept überzeugt war. Das bewahrte ihn wohl vor dem frühzeitigen Aus, weil Nerlinger beim Vorstand diese Zeit erwirken konnte.
Dass es da gravierende Unterschiede gibt zum Umgang mit unserem Trainer sollte eigentlich jedem leicht auffallen.
Das unter der Führung Hoeness und co ein Spieler wie AF nach seinen (letztendlich erfolgreichen) Versuchen den Trainer zu entmachten wohl erstmal auf der Tribüne verschwunden, wenigstens aber saftig zur Kasse gebeten worden wäre ebenfalls.
Zumindest also unglücklich gewähltes Beispiel, denn allein in dem Punkt unterscheiden und unterschieden sich Gegenbauer und Hoeness, mehr noch aber Nerlinger und Preetz.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



