Werders Nationalspieler
04.09.2006 - 17:03 Uhr
22.08.2007 - 08:59 Uhr
Werder an der Spitze
(WAT). Gut 50 Bundesliga-Legionäre sind heute für ihre Nationalmannschaften im Einsatz, und die Topposition in dieser Statistik nimmt - angesichts der Verletztenmisere kurios - Werder ein. Acht Bremer (plus Per Mertesacker in der DFB-Elf) stehen in den Auswahlkadern. Heute Abend stehen EM-Qualifikationsspiele für den Finnen Petri Pasanen (gegen Kasachstan) und den Serben Dusko Tosic (in Belgien) an. Dazu kommen Testspiele für den Dänen Daniel Jensen (gegen Irland), den Österreicher Martin Harnik (gegen Tschechien), den Schweden Markus Rosenberg (gegen die USA), den Kroaten Jurica Vranjes (in Bosnien-Herzegowina) und die Brasilianer Diego und Naldo (in Montpellier gegen Algerien). Leon Andreasen (Dänemark), Boubacar Sanogo (Elfenbeinküste/beide verletzt) und Hugo Almeida (Portugal/Rotsperre) stehen ihren Nationalteams nicht zur Verfügung.
(WAT). Gut 50 Bundesliga-Legionäre sind heute für ihre Nationalmannschaften im Einsatz, und die Topposition in dieser Statistik nimmt - angesichts der Verletztenmisere kurios - Werder ein. Acht Bremer (plus Per Mertesacker in der DFB-Elf) stehen in den Auswahlkadern. Heute Abend stehen EM-Qualifikationsspiele für den Finnen Petri Pasanen (gegen Kasachstan) und den Serben Dusko Tosic (in Belgien) an. Dazu kommen Testspiele für den Dänen Daniel Jensen (gegen Irland), den Österreicher Martin Harnik (gegen Tschechien), den Schweden Markus Rosenberg (gegen die USA), den Kroaten Jurica Vranjes (in Bosnien-Herzegowina) und die Brasilianer Diego und Naldo (in Montpellier gegen Algerien). Leon Andreasen (Dänemark), Boubacar Sanogo (Elfenbeinküste/beide verletzt) und Hugo Almeida (Portugal/Rotsperre) stehen ihren Nationalteams nicht zur Verfügung.
04.09.2007 - 10:43 Uhr
Weser-Kurier 04.09.2007
Mehr Zwangspause als Pause
Die Bundesliga macht zwei Wochen Betriebsferien - und Werder darf sich ärgern
BREMEN. Pause? Das konnte Per Mertesacker so nicht stehen lassen. Schließlich ist er jetzt erst einmal eineinhalb Wochen in Sachen Nationalelf unterwegs, so wie auch ein Dutzend seiner Bremer Mannschaftskollegen. "Eine Pause in Anführungsstrichen", korrigierte der Innenverteidiger also. Weil eine Pause etwas Willkommenes ist. Diese fast zweiwöchige Unterbrechung des Ligabetriebs aber ist unwillkommen. Das alles ist nicht neu. Der voll gepackte Rahmenterminkalender des internationalen Fußballs ist ein unendliches Thema, über das sich Werder-Trainer Thomas Schaaf jede Saison aufs Neue gleich mehrfach ärgern kann - vor allem in der Hinrunde.
Denn die Spätsommer- und Herbstmonate sind für seine Nationalspieler eine einzige Aneinanderreihung von englischen Wochen. Ist für den Verein im Dreikampf aus Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal einmal Ruhe, warten EM-Qualifikations- oder Testspiele mit den Auswahlteams.Gleich elf von den insgesamt 14 Spielern, die Schaaf am Sonnabend gegen Eintracht Frankfurt eingesetzt hat, sind so in den kommenden Tagen erneut gefordert - und auf fast alle warten dabei zwei Partien.
Auch auf Mertesacker, der mit der DFB-Elf am Sonnabend erst in Wales um Punkte für die EM-Teilnahme spielt und dann am Mittwoch nächster Woche in aller Freundschaft gegen Rumänien kickt. Die Ansetzung bezeichnet er als "nicht glücklich" - unabhängig von der Ehre, das Trikot mit dem DFB-Adler auf der Brust tragen zu dürfen. Doch für Werder gehen die Begleitgeräusche dieses Mal noch über die Faktoren anhaltende Belastung und Verletzungsrisiko hinaus.
Die Unterbrechung kommt genau in dem Augenblick, da sich die Mannschaft nach dem schweren Start in die Saison wieder gefangen hat und sich auf dem Weg zurück zur schmerzlich vermissten Leichtigkeit sieht. "Diese Länderspielpause gefällt mir überhaupt nicht", sagt Trainer Schaaf deshalb, "ich würde am liebsten weiterarbeiten und -spielen." Denn die Mannschaft, betont Mittelfeldspieler Jurica Vranjes, "hat noch Luft nach oben". Diego hat daran ohnehin keinen Zweifel.
Weshalb der Brasilianer auch zu denen zählt, die die Pause nicht weiter dramatisch sehen. "Wir sind zwar gerade gut drauf", sagt er, "aber jetzt können wir uns erst mal etwas entspannen und noch Dinge einstudieren." Was in der Theorie gut klingt - in der Praxis, die aus einer Handvoll Werderanern auf dem Trainingsplatz bestehen wird, aber unmöglich sein dürfte. Diego selbst ist das beste Beispiel: Denn spätestens Ende der Woche wird er vor allem auf Transatlantikflügen entspannen. Brasilien spielt am Sonntag gegen die USA, am Mittwoch kommender Woche gegen Mexiko.
Und zwar in Chicago und Boston, was beides nicht gerade zur Nachbarschaft von Bremen gehört. Der Spielmacher, in den vergangenen beiden Partien so etwas wie Werders Lebensversicherung, dürfte somit zu den letzten Profis gehören, die vor dem nächsten Bundesligaspiel nach Bremen zurückkehren. Am 14. September werden sie wieder gebraucht, für die Auswärtspartie am Freitagabend in Dortmund. Mit etwas Glück wird Trainer Schaaf seinen Kader - im besten Fall ohne neue Blessuren - am Donnerstag erstmals wieder in einer Übungseinheit beisammen haben. Es wird das Abschlusstraining vor der Reise nach Dortmund sein.
Mehr Zwangspause als Pause
Die Bundesliga macht zwei Wochen Betriebsferien - und Werder darf sich ärgern
BREMEN. Pause? Das konnte Per Mertesacker so nicht stehen lassen. Schließlich ist er jetzt erst einmal eineinhalb Wochen in Sachen Nationalelf unterwegs, so wie auch ein Dutzend seiner Bremer Mannschaftskollegen. "Eine Pause in Anführungsstrichen", korrigierte der Innenverteidiger also. Weil eine Pause etwas Willkommenes ist. Diese fast zweiwöchige Unterbrechung des Ligabetriebs aber ist unwillkommen. Das alles ist nicht neu. Der voll gepackte Rahmenterminkalender des internationalen Fußballs ist ein unendliches Thema, über das sich Werder-Trainer Thomas Schaaf jede Saison aufs Neue gleich mehrfach ärgern kann - vor allem in der Hinrunde.
Denn die Spätsommer- und Herbstmonate sind für seine Nationalspieler eine einzige Aneinanderreihung von englischen Wochen. Ist für den Verein im Dreikampf aus Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal einmal Ruhe, warten EM-Qualifikations- oder Testspiele mit den Auswahlteams.Gleich elf von den insgesamt 14 Spielern, die Schaaf am Sonnabend gegen Eintracht Frankfurt eingesetzt hat, sind so in den kommenden Tagen erneut gefordert - und auf fast alle warten dabei zwei Partien.
Auch auf Mertesacker, der mit der DFB-Elf am Sonnabend erst in Wales um Punkte für die EM-Teilnahme spielt und dann am Mittwoch nächster Woche in aller Freundschaft gegen Rumänien kickt. Die Ansetzung bezeichnet er als "nicht glücklich" - unabhängig von der Ehre, das Trikot mit dem DFB-Adler auf der Brust tragen zu dürfen. Doch für Werder gehen die Begleitgeräusche dieses Mal noch über die Faktoren anhaltende Belastung und Verletzungsrisiko hinaus.
Die Unterbrechung kommt genau in dem Augenblick, da sich die Mannschaft nach dem schweren Start in die Saison wieder gefangen hat und sich auf dem Weg zurück zur schmerzlich vermissten Leichtigkeit sieht. "Diese Länderspielpause gefällt mir überhaupt nicht", sagt Trainer Schaaf deshalb, "ich würde am liebsten weiterarbeiten und -spielen." Denn die Mannschaft, betont Mittelfeldspieler Jurica Vranjes, "hat noch Luft nach oben". Diego hat daran ohnehin keinen Zweifel.
Weshalb der Brasilianer auch zu denen zählt, die die Pause nicht weiter dramatisch sehen. "Wir sind zwar gerade gut drauf", sagt er, "aber jetzt können wir uns erst mal etwas entspannen und noch Dinge einstudieren." Was in der Theorie gut klingt - in der Praxis, die aus einer Handvoll Werderanern auf dem Trainingsplatz bestehen wird, aber unmöglich sein dürfte. Diego selbst ist das beste Beispiel: Denn spätestens Ende der Woche wird er vor allem auf Transatlantikflügen entspannen. Brasilien spielt am Sonntag gegen die USA, am Mittwoch kommender Woche gegen Mexiko.
Und zwar in Chicago und Boston, was beides nicht gerade zur Nachbarschaft von Bremen gehört. Der Spielmacher, in den vergangenen beiden Partien so etwas wie Werders Lebensversicherung, dürfte somit zu den letzten Profis gehören, die vor dem nächsten Bundesligaspiel nach Bremen zurückkehren. Am 14. September werden sie wieder gebraucht, für die Auswärtspartie am Freitagabend in Dortmund. Mit etwas Glück wird Trainer Schaaf seinen Kader - im besten Fall ohne neue Blessuren - am Donnerstag erstmals wieder in einer Übungseinheit beisammen haben. Es wird das Abschlusstraining vor der Reise nach Dortmund sein.
10.09.2007 - 13:32 Uhr
Kreiszeitung 10.09.2007
Nur Pasanen und Jensen voll gefordert
BREMEN (kni) Die Belastung der ausländischen Werder-Profis hielt sich am vergangenen Samstag bei den Qualifikationsspielen für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz in Grenzen: Lediglich Petri Pasanen und Daniel Jensen kamen über die volle Spielzeit zum Einsatz. Pasanen erkämpfte sich mit Finnland in Serbien (der Bremer Dusko Tosic wurde nach 53 Minuten ausgewechselt) ein 0:0 und steuert damit auf EM-Kurs. Das gleiche Resultat erreichte auch Jensen mit Dänemark in Schweden. Mit dabei war auch Leon Andreasen, der nach 81 Minuten den Platz verlassen musste. Markus Rosenberg kam bei den Schweden nicht zum Einsatz. Ähnlich erging es auch Jurica Vranjes beim 2:0-Sieg der Kroaten gegen Estland und Hugo Almeida beim 2:2 der Portugiesen gegen Polen.
Nur Pasanen und Jensen voll gefordert
BREMEN (kni) Die Belastung der ausländischen Werder-Profis hielt sich am vergangenen Samstag bei den Qualifikationsspielen für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz in Grenzen: Lediglich Petri Pasanen und Daniel Jensen kamen über die volle Spielzeit zum Einsatz. Pasanen erkämpfte sich mit Finnland in Serbien (der Bremer Dusko Tosic wurde nach 53 Minuten ausgewechselt) ein 0:0 und steuert damit auf EM-Kurs. Das gleiche Resultat erreichte auch Jensen mit Dänemark in Schweden. Mit dabei war auch Leon Andreasen, der nach 81 Minuten den Platz verlassen musste. Markus Rosenberg kam bei den Schweden nicht zum Einsatz. Ähnlich erging es auch Jurica Vranjes beim 2:0-Sieg der Kroaten gegen Estland und Hugo Almeida beim 2:2 der Portugiesen gegen Polen.
10.09.2007 - 13:33 Uhr
Weser-Kurier 10.09.2007
Außen vor
(MAO). Das Länderspielwochenende hat gleich einer ganzen Reihe von Werder-Profis wenig Erfreuliches geboten. Doch während es Martin Harnik mit seiner Sprunggelenksverletzung aus Österreichs Partie gegen Japan (wir berichteten) auch körperlich erwischte, mussten sich Jurica Vranjes (Kroatien), Markus Rosenberg (Schweden) und Hugo Almeida (Portugal) lediglich ärgern: Die drei Bremer Bundesliga-Legionäre waren zwar Anfang vergangener Woche zu ihren jeweiligen Nationalmannschaften gereist, kamen jetzt in den EM-Qualifikationsspielen allerdings nicht zum Zug. Und das wäre auch nicht theoretisch möglich gewesen - weil sie von ihren Trainern nicht einmal in den Kader für die Partien berufen worden waren.
Werders Sportdirektor Klaus Allofs fand das angesichts der anstehenden Belastung durch den Doppelspieltag in der EM-Qualifikation zwar nicht völlig außergewöhnlich, wunderte sich aber dennoch ein wenig darüber, dass seine Profis derart außen vor geblieben waren - zumal es bis dato auch keine Nachrichten über mögliche Verletzungen als Hinderungsgrund gegeben hatte. "Natürlich trägt das nicht gerade zur Begeisterung der Spieler bei, wenn sie irgendwo hinfahren und dann nicht spielen", sagte er, "aber darauf haben wir nun mal keinen Einfluss." Dennoch werde man nach Rückkehr der Spieler "im Einzelnen klären, weshalb das so war".
Außen vor
(MAO). Das Länderspielwochenende hat gleich einer ganzen Reihe von Werder-Profis wenig Erfreuliches geboten. Doch während es Martin Harnik mit seiner Sprunggelenksverletzung aus Österreichs Partie gegen Japan (wir berichteten) auch körperlich erwischte, mussten sich Jurica Vranjes (Kroatien), Markus Rosenberg (Schweden) und Hugo Almeida (Portugal) lediglich ärgern: Die drei Bremer Bundesliga-Legionäre waren zwar Anfang vergangener Woche zu ihren jeweiligen Nationalmannschaften gereist, kamen jetzt in den EM-Qualifikationsspielen allerdings nicht zum Zug. Und das wäre auch nicht theoretisch möglich gewesen - weil sie von ihren Trainern nicht einmal in den Kader für die Partien berufen worden waren.
Werders Sportdirektor Klaus Allofs fand das angesichts der anstehenden Belastung durch den Doppelspieltag in der EM-Qualifikation zwar nicht völlig außergewöhnlich, wunderte sich aber dennoch ein wenig darüber, dass seine Profis derart außen vor geblieben waren - zumal es bis dato auch keine Nachrichten über mögliche Verletzungen als Hinderungsgrund gegeben hatte. "Natürlich trägt das nicht gerade zur Begeisterung der Spieler bei, wenn sie irgendwo hinfahren und dann nicht spielen", sagte er, "aber darauf haben wir nun mal keinen Einfluss." Dennoch werde man nach Rückkehr der Spieler "im Einzelnen klären, weshalb das so war".
10.09.2007 - 13:33 Uhr
Weser-Kurier 10.09.2007
Zwei Nullnummern
(MAO). Diejenigen Werderaner, die für ihre A-Nationalmannschaften spielten und nicht Per Mertesacker heißen, erlebten jeweils torlose Partien. Wobei die Freude darüber bei Petri Pasanen wohl noch am größten war: Durch das Remis in Serbien (mit Dusko Tosic) verpassten es seine Finnen zwar, mit dem Gruppenersten Polen gleichzuziehen, doch als Zweiter in der Gruppe A ist die Aussicht auf die EM-Teilnahme weiterhin gut. Düster sieht es dagegen für die Dänen Leon Andreasen und Daniel Jensen aus - das 0:0 in Schweden war zu wenig, um entscheidend an Boden gegenüber dem Spitzentrio der Gruppe F aufzuholen.
Zwei Nullnummern
(MAO). Diejenigen Werderaner, die für ihre A-Nationalmannschaften spielten und nicht Per Mertesacker heißen, erlebten jeweils torlose Partien. Wobei die Freude darüber bei Petri Pasanen wohl noch am größten war: Durch das Remis in Serbien (mit Dusko Tosic) verpassten es seine Finnen zwar, mit dem Gruppenersten Polen gleichzuziehen, doch als Zweiter in der Gruppe A ist die Aussicht auf die EM-Teilnahme weiterhin gut. Düster sieht es dagegen für die Dänen Leon Andreasen und Daniel Jensen aus - das 0:0 in Schweden war zu wenig, um entscheidend an Boden gegenüber dem Spitzentrio der Gruppe F aufzuholen.
12.09.2007 - 22:38 Uhr
Er kann es also doch noch :)
Markus Rosenberg hat für seine Schwedische Nationalmannschaft das Zwischenzeitliche 1:1 gegen Montenegro erzielt.
Enstand 2:1 für Schweden
Markus Rosenberg hat für seine Schwedische Nationalmannschaft das Zwischenzeitliche 1:1 gegen Montenegro erzielt.
Enstand 2:1 für Schweden
13.09.2007 - 00:15 Uhr
Zitat von tigga22:
Nur mal so zur info,heute kommt um 2h nochwas:brasilien mit Diego live im TV:-)
auf premiere, oder sonst noch irgendwo?
Nur mal so zur info,heute kommt um 2h nochwas:brasilien mit Diego live im TV:-)
auf premiere, oder sonst noch irgendwo?
05.10.2007 - 14:17 Uhr
Löw nominiert Bremer Trio
Mit den Bremer Rückkehrern Torsten Frings, Tim Borowski und Clemens Fritz will Bundestrainer Joachim Löw in den Länderspielen gegen Irland und Tschechien vorzeitig die Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2008 perfekt machen. Löw berief die drei Profis von Werder Bremen, die im Verein nach längeren Verletzungspausen ein Comeback gefeiert hatten, in seinen insgesamt 22 Spieler umfassenden Kader.
www.bild.de
Mit den Bremer Rückkehrern Torsten Frings, Tim Borowski und Clemens Fritz will Bundestrainer Joachim Löw in den Länderspielen gegen Irland und Tschechien vorzeitig die Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2008 perfekt machen. Löw berief die drei Profis von Werder Bremen, die im Verein nach längeren Verletzungspausen ein Comeback gefeiert hatten, in seinen insgesamt 22 Spieler umfassenden Kader.
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Litti81 am 05.10.2007 um 14:20 Uhr bearbeitet
05.10.2007 - 14:20 Uhr
Bremer Trio und Gomez zurück im DFB-Team
Torsten Frings und Tim Borowski kehren zurück
Joachim Löw will erst noch Fußball-Geschichte schreiben. Der Bundestrainer hat zwar nach 14 Spielen unter seiner Regie seit der WM 2006 - zwölf Siegen, einem Remis und einer Niederlage - im Vergleich mit seinen neun Vorgängern die beste Bilanz. Einen Titel hat er mangels Gelegenheit aber noch nicht gewonnen.
Wie das mit der Nationalmannschaft des dreimaligen Welt- und Europameisters zu bewerkstelligen ist, kann er ab sofort nachlesen: Denn bevor der 47-Jährige heute in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt am Main den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die beiden EM-Qualifikationsspiele am Samstag, 13. Oktober (ab 20.45 Uhr MESZ, live in der ARD), in Dublin gegen Irland und am Mittwoch, 17. Oktober (ab 20.45 Uhr, live im ZDF), in München gegen die Tschechische Republik bekannt gab - dem die Rückkehrer Torsten Frings, Tim Borowski, Clemens Fritz und Mario Gomez angehören -, präsentierte der DFB das neue Buch "Leidenschaft am Ball – 100 Jahre deutsche Länderspiele von 1908 bis 2008".
Eine einzigartige Erfolgsstory, deren Lektüre nicht die schlechteste Anregung für Löw vor dem EM-Jahr 2008 sein dürfte. 400 bunt illustrierte Seiten, Geschichte und Geschichten der Nationalmannschaft, mit Informationen, Anekdoten und Statistiken gut gefüllt. Am letzten Kapitel schreiben Joachim Löw und seine Spieler zurzeit fleißig mit: "Wir wollen uns so früh wie möglich für die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz qualifizieren", sagt der Bundestrainer und fordert aus den beiden kommenden Partien "mindestens den einen noch nötigen Punkt". Wohl wissend, dass damit eine historische Leistung verbunden wäre: "Ich glaube, so früh hätte sich eine deutsche Auswahl noch nie qualifiziert." Von der Pressekonferenz in Frankfurt berichtet DFB-Internetredakteur Christian Müller.
"Torsten Frings ist für uns ein unverzichtbarer Spieler"
Für die anstehenden Aufgaben kehrt mit Verteidiger Fritz sowie den beiden Mittelfeldspielern Borowski und Frings ein Trio von Werder Bremen in den Kader der DFB-Auswahl zurück. Auch Angreifer Gomez vom deutschen Meister VfB Stuttgart steht nach seiner Verletzung wieder im Aufgebot. Ebenfalls dabei ist Stürmer Stefan Kießling von Bayer Leverkusen, der den am Knie verletzten Miroslav Klose von Bayern München ersetzt.
Dass die länger verletzt fehlenden Bremer zurückkehren, rechtfertigt Löw nachvollziehbar: "Sie gehören ja schon einige Zeit zur Nationalmannschaft. Und auch wenn sie nach ihren Pausen jetzt noch nicht in absoluter Topform sein können, möchte ich sie doch dabei haben und sehen, wie ihr Zustand ist." Gerade Torsten Frings sei ein unverzichtbarer Spieler, den das Team gut brauchen könne.
Zumal neben WM-Torschützenkönig und Führungsspieler Klose auch die angeschlagenen Verteidiger Philipp Lahm vom FC Bayern und Christian Pander vom FC Schalke 04 sowie Mittelfeldspieler Thomas Hitzlsperger aus Stuttgart, vor allem aber weiterhin der im Aufbautraining befindliche DFB-Kapitän Michael Ballack vom FC Chelsea London fehlen.
Joachim Löw auf der Pressekonferenz
Einstimmung mit der "Bergtour EURO 2008"
Ungeachtet dieser Personalien geht Löw die Länderspiele in Dublin und München mit unveränderter Grundausrichtung an: "Wir wollen unsere Offensivkraft in die Waagschale werfen und den Gegnern unser nach vorne ausgerichtetes Tempospiel aufzwingen." Diese bereits bei der WM 2006 bewährte und seitdem verfeinerte Philosophie will die sportliche Leitung der Nationalmannschaft dem erweiterten Kader noch einmal verdeutlichen - und den dazu gehörenden 35 Spielern individuelle DVDs und Pläne mitgeben, anhand derer sie die persönliche Vorbereitung ausrichten können.
Der erweiterte Kreis wird am kommenden Dienstag im Quartier in Berlin auf die bevorstehende Aufgaben eingeschworen. "Bergtour EURO 2008" haben Löw, sein Assistent Hansi Flick und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff den Vortrag überschrieben, der frühzeitig die Weichen auf ein erfolgreiches EM-Jahr stellen soll.
Löw über Jones: "Wir beobachten ihn ganz konkret"
Dabei ist dem Bundestrainer wichtig, dass sich die Nationalspieler trotz der überzeugenden Resultate und Leistungen in seiner Ära nie zufrieden geben: "Sicher, wir haben spielerisch und taktisch Fortschritte gemacht, haben junge Spieler herangeführt und stehen kurz vor der EM-Teilnahme. Dennoch muss allen klar sein, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen, in der wir noch viel optimieren müssen."
Gemeint sind auch und vor allem jüngere Akteure wie Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski, der mit 23 Treffern in bislang 40 Länderspielen bester Torschütze des aktuellen Kaders ist. Ihnen attestiert Löw eine gute Einstellung: "Sie haben den Willen zu lernen und arbeiten wie alle intensiv und konzentriert. Faulheit und Überheblichkeit haben wir noch nie festgestellt - und dass Spieler von der Nationalmannschaft mit Selbstbewusstsein in ihre Vereine zurück kommen, ist doch nur zu begrüßen."
Mit ausreichend Selbstbewusstsein ausgestattet ist Jermaine Jones - ein Länderspiel in der Nationalmannschaft hat der Mittelfeldspieler vom FC Schalke 04 aber noch nicht absolviert. "Jones ist in den letzten Spielen auffallend gut gewesen", so Löw, dem Dynamik, Laufstärke und Wille des 25-Jährigen imponieren. "Wir beobachten ihn ganz konkret."
http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=12387
Kader für die EM-Qualifikationsspiele in Irland am 13. Oktober in Dublin
und gegen die Tschechische Republik am 17. Oktober
Tor
12 Timo Hildebrand 05.04.1979 FC Valencia 6 -
1 Jens Lehmann 10.11.1969 Arsenal London 48 -
Abwehr
35 Gonzalo Castro 11.06.1987 Bayer 04 Leverkusen 3 -
3 Arne Friedrich 29.05.1979 Hertha BSC Berlin 52 -
24 Manuel Friedrich 13.09.1979 Bayer 04 Leverkusen 8 1
27 Clemens Fritz 07.12.1980 Werder Bremen 7 1
2 Marcell Jansen 04.11.1985 FC Bayern München 18 1
17 Per Mertesacker 29.09.1984 Werder Bremen 35 1
21 Christoph Metzelder 05.11.1980 Real Madrid 35 -
Mittelfeld
18 Tim Borowski 02.05.1980 Werder Bremen 29 2
8 Torsten Frings 22.11.1976 Werder Bremen 68 10
34 Roberto Hilbert 16.10.1984 VfB Stuttgart 5 -
22 David Odonkor 21.02.1984 Betis Sevilla 12 1
38 Simon Rolfes 21.01.1982 Bayer 04 Leverkusen 4 -
19 Bernd Schneider 17.11.1973 Bayer 04 Leverkusen 80 4
7 Bastian Schweinsteiger 01.08.1984 FC Bayern München 45 13
28 Piotr Trochowski 22.03.1984 Hamburger SV 7 -
Angriff
32 Mario Gomez 10.07.1985 VfB Stuttgart 3 3
37 Patrick Helmes 01.03.1984 1. FC Köln 4 -
33 Stefan Kießling 25.01.1984 Bayer 04 Leverkusen 1 -
31 Kevin Kuranyi 02.03.1982 FC Schalke 04 42 19
20 Lukas Podolski 04.06.1985 FC Bayern München 40 23
Torsten Frings und Tim Borowski kehren zurück
Joachim Löw will erst noch Fußball-Geschichte schreiben. Der Bundestrainer hat zwar nach 14 Spielen unter seiner Regie seit der WM 2006 - zwölf Siegen, einem Remis und einer Niederlage - im Vergleich mit seinen neun Vorgängern die beste Bilanz. Einen Titel hat er mangels Gelegenheit aber noch nicht gewonnen.
Wie das mit der Nationalmannschaft des dreimaligen Welt- und Europameisters zu bewerkstelligen ist, kann er ab sofort nachlesen: Denn bevor der 47-Jährige heute in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt am Main den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die beiden EM-Qualifikationsspiele am Samstag, 13. Oktober (ab 20.45 Uhr MESZ, live in der ARD), in Dublin gegen Irland und am Mittwoch, 17. Oktober (ab 20.45 Uhr, live im ZDF), in München gegen die Tschechische Republik bekannt gab - dem die Rückkehrer Torsten Frings, Tim Borowski, Clemens Fritz und Mario Gomez angehören -, präsentierte der DFB das neue Buch "Leidenschaft am Ball – 100 Jahre deutsche Länderspiele von 1908 bis 2008".
Eine einzigartige Erfolgsstory, deren Lektüre nicht die schlechteste Anregung für Löw vor dem EM-Jahr 2008 sein dürfte. 400 bunt illustrierte Seiten, Geschichte und Geschichten der Nationalmannschaft, mit Informationen, Anekdoten und Statistiken gut gefüllt. Am letzten Kapitel schreiben Joachim Löw und seine Spieler zurzeit fleißig mit: "Wir wollen uns so früh wie möglich für die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz qualifizieren", sagt der Bundestrainer und fordert aus den beiden kommenden Partien "mindestens den einen noch nötigen Punkt". Wohl wissend, dass damit eine historische Leistung verbunden wäre: "Ich glaube, so früh hätte sich eine deutsche Auswahl noch nie qualifiziert." Von der Pressekonferenz in Frankfurt berichtet DFB-Internetredakteur Christian Müller.
"Torsten Frings ist für uns ein unverzichtbarer Spieler"
Für die anstehenden Aufgaben kehrt mit Verteidiger Fritz sowie den beiden Mittelfeldspielern Borowski und Frings ein Trio von Werder Bremen in den Kader der DFB-Auswahl zurück. Auch Angreifer Gomez vom deutschen Meister VfB Stuttgart steht nach seiner Verletzung wieder im Aufgebot. Ebenfalls dabei ist Stürmer Stefan Kießling von Bayer Leverkusen, der den am Knie verletzten Miroslav Klose von Bayern München ersetzt.
Dass die länger verletzt fehlenden Bremer zurückkehren, rechtfertigt Löw nachvollziehbar: "Sie gehören ja schon einige Zeit zur Nationalmannschaft. Und auch wenn sie nach ihren Pausen jetzt noch nicht in absoluter Topform sein können, möchte ich sie doch dabei haben und sehen, wie ihr Zustand ist." Gerade Torsten Frings sei ein unverzichtbarer Spieler, den das Team gut brauchen könne.
Zumal neben WM-Torschützenkönig und Führungsspieler Klose auch die angeschlagenen Verteidiger Philipp Lahm vom FC Bayern und Christian Pander vom FC Schalke 04 sowie Mittelfeldspieler Thomas Hitzlsperger aus Stuttgart, vor allem aber weiterhin der im Aufbautraining befindliche DFB-Kapitän Michael Ballack vom FC Chelsea London fehlen.
Joachim Löw auf der Pressekonferenz
Einstimmung mit der "Bergtour EURO 2008"
Ungeachtet dieser Personalien geht Löw die Länderspiele in Dublin und München mit unveränderter Grundausrichtung an: "Wir wollen unsere Offensivkraft in die Waagschale werfen und den Gegnern unser nach vorne ausgerichtetes Tempospiel aufzwingen." Diese bereits bei der WM 2006 bewährte und seitdem verfeinerte Philosophie will die sportliche Leitung der Nationalmannschaft dem erweiterten Kader noch einmal verdeutlichen - und den dazu gehörenden 35 Spielern individuelle DVDs und Pläne mitgeben, anhand derer sie die persönliche Vorbereitung ausrichten können.
Der erweiterte Kreis wird am kommenden Dienstag im Quartier in Berlin auf die bevorstehende Aufgaben eingeschworen. "Bergtour EURO 2008" haben Löw, sein Assistent Hansi Flick und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff den Vortrag überschrieben, der frühzeitig die Weichen auf ein erfolgreiches EM-Jahr stellen soll.
Löw über Jones: "Wir beobachten ihn ganz konkret"
Dabei ist dem Bundestrainer wichtig, dass sich die Nationalspieler trotz der überzeugenden Resultate und Leistungen in seiner Ära nie zufrieden geben: "Sicher, wir haben spielerisch und taktisch Fortschritte gemacht, haben junge Spieler herangeführt und stehen kurz vor der EM-Teilnahme. Dennoch muss allen klar sein, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen, in der wir noch viel optimieren müssen."
Gemeint sind auch und vor allem jüngere Akteure wie Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski, der mit 23 Treffern in bislang 40 Länderspielen bester Torschütze des aktuellen Kaders ist. Ihnen attestiert Löw eine gute Einstellung: "Sie haben den Willen zu lernen und arbeiten wie alle intensiv und konzentriert. Faulheit und Überheblichkeit haben wir noch nie festgestellt - und dass Spieler von der Nationalmannschaft mit Selbstbewusstsein in ihre Vereine zurück kommen, ist doch nur zu begrüßen."
Mit ausreichend Selbstbewusstsein ausgestattet ist Jermaine Jones - ein Länderspiel in der Nationalmannschaft hat der Mittelfeldspieler vom FC Schalke 04 aber noch nicht absolviert. "Jones ist in den letzten Spielen auffallend gut gewesen", so Löw, dem Dynamik, Laufstärke und Wille des 25-Jährigen imponieren. "Wir beobachten ihn ganz konkret."
http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=12387
Kader für die EM-Qualifikationsspiele in Irland am 13. Oktober in Dublin
und gegen die Tschechische Republik am 17. Oktober
Tor
12 Timo Hildebrand 05.04.1979 FC Valencia 6 -
1 Jens Lehmann 10.11.1969 Arsenal London 48 -
Abwehr
35 Gonzalo Castro 11.06.1987 Bayer 04 Leverkusen 3 -
3 Arne Friedrich 29.05.1979 Hertha BSC Berlin 52 -
24 Manuel Friedrich 13.09.1979 Bayer 04 Leverkusen 8 1
27 Clemens Fritz 07.12.1980 Werder Bremen 7 1
2 Marcell Jansen 04.11.1985 FC Bayern München 18 1
17 Per Mertesacker 29.09.1984 Werder Bremen 35 1
21 Christoph Metzelder 05.11.1980 Real Madrid 35 -
Mittelfeld
18 Tim Borowski 02.05.1980 Werder Bremen 29 2
8 Torsten Frings 22.11.1976 Werder Bremen 68 10
34 Roberto Hilbert 16.10.1984 VfB Stuttgart 5 -
22 David Odonkor 21.02.1984 Betis Sevilla 12 1
38 Simon Rolfes 21.01.1982 Bayer 04 Leverkusen 4 -
19 Bernd Schneider 17.11.1973 Bayer 04 Leverkusen 80 4
7 Bastian Schweinsteiger 01.08.1984 FC Bayern München 45 13
28 Piotr Trochowski 22.03.1984 Hamburger SV 7 -
Angriff
32 Mario Gomez 10.07.1985 VfB Stuttgart 3 3
37 Patrick Helmes 01.03.1984 1. FC Köln 4 -
33 Stefan Kießling 25.01.1984 Bayer 04 Leverkusen 1 -
31 Kevin Kuranyi 02.03.1982 FC Schalke 04 42 19
20 Lukas Podolski 04.06.1985 FC Bayern München 40 23
05.10.2007 - 14:34 Uhr
Absolut falsche und nicht nachvollziehbare Nominierung von Frings und Borowski. Eine Fritznominierung kann man noch etwas akzeptieren.
Insgesamt ein sehr unglücklicher Schachzug Herr Löw.
Insgesamt ein sehr unglücklicher Schachzug Herr Löw.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Emslaender am 05.10.2007 um 14:47 Uhr bearbeitet
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