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Vorstand

01.06.2010 - 14:05 Uhr
Vorstand |#411
20.12.2012 - 13:19 Uhr
Zitat von nowo:
Hofmann geht jedenfalls nicht als Verlierer.


Hofmann geht für mich als Verlierer, weil er es selbst in der Hand hatte, zum Wohle des Vereins etwas anders zu machen. Bei allem Respekt, er hat es sich und dem Verein ja selber erarbeitet, dass die Fans nach "JA zum FCH" geschlossen standen. Er hatte eine relativ offene Situation für alle Parteien. Was hat er daraus gemacht? Nichts!

Die klare Linie, die hier dargestellt wird, hat nirgendwo, weder in Politik, Kultur oder Gesellschaft irgendwem irgendwas gebracht. Ein Fußballverein ist wie alles andere, vielleicht noch mehr als alles andere, ein Verbund aus vielen verschiedenen Interessenparteien. Dazu gehört, dass sich alle Parteien diesem Verbund, also allen anderen Parteien gegenüber, bestmöglich verhalten. Bernd Hofmann hat es zuletzt aber abgelehnt, sich mit einer dieser Parteien weiter auseinanderzusetzen, hat sie quasi aus dem Verein ausgeschlossen, metaphorisch wie sprichwörtlich mit der Schließung ihres symbolischen Treffpunktes. Dabei war das ja niemals sein böswillig gemeintes Ziel. Er hat sich einfach nur dermaßen zwischen wirtschaftlicher Vereinsrettung und kosntruktivem Miteinander verzettelt. Da haben auch die tatsächlichen Straftäter, seien sie von SR oder FR oder irgendeinem Dorf bei Löcknitz, was auch immer, ihren Anteil dran getragen, da ist der Aspekt, für den Bernd Hofmann nichts kann und wo man ihn in Schutz nehmen muss. Aber er ist schlussendlich mit den Boulevardmedien d'accord gegangen und hat zigtausend friedliche Fans schlagartig in die Straftäterecke gestellt.

Ich würde Bernd Hofmann niemals Doppelmoral unterstellen, im Gegenteil, ich halte ihn sogar für den fähigsten Vorstandsvorsitzenden den wir wohl bisher hatten, inkl. Frau Keler und Herrn Zeggel. Aber Hofmann hat sich in eine Situation verfahren, aus der es keinen Ausgang gab. Da muss kein fannaher Aufsichtsrat her, Hofmann entlässt sich mit seinem (unterlassenen) Verhalten selber über kurz oder lang, weil es sich kein medial präsenter Verein leisten kann, einen nicht unwichtigen Teil seiner selbst auszuschließen. Und da haben die entsprechenden Personen recht: Sie sind zwar nicht DER Verein, aber sie sind ein wichtiger Teil dieses Vereins und man darf sie nicht ausschließen.

Zum Verständnis: Ausgeschlossen werden MÜSSEN die Leute, die dem Verein ganz explizit schaden. Stadionverbote, Strafanzeige, das ganze Programm. Aber die Leute musst du erstmal ausmachen, die Leute musst du erstmal benennen, statt pauschal ganze Gruppen in Verruf zu bringen. Denn allein dieser Ruf zieht Gesindel aus den unteren Altersschichten an. Der Bremer Fan, der vor einigen Jahren in Bielefeld zur Behinderung geprügelt wurde. Sein Peiniger sagte vor Gericht aus, er gehöre zur Ultraszene Bielefeld. Dass die Ultras diesen Kerl gar nicht kannten und sich persönlich beim Opfer entschuldigt haben, kam medial gar nicht an, stattdessen wurde "ein Bremer Fan von Bielefelder Ultras fast zu Tode geprügelt".

Ich sehe den Rücktritt von Bernd Hofmann als Chance für den Verein, gemeinsam mit den Fans neu anzufangen. Hofmann, Keler und Zeggel sind nicht die einzigen Finanzfachleute auf dieser Welt und gleichsam könnte ein fannaher Aufsichtsrat die Stimmung im Verein und somit über kurz oder lang das Vertrauen und damit auch das Image des Vereines und der Fans verbessern und wiederaufbauen. Ich fand, wie gesagt, CCRiders Ausführungen sehr interessant, weil sie den Negativfall sehr realistisch darstellen. Ich glaube gleichsam aber, dass die Zukunft des Clubs bei weitem positiver aussieht und sich einige der Herrschaften, die hier zuletzt von Vereinsaustritt gesprochen haben, in einigen Jahren am Kopf kratzen werden, ob der positiven Entwicklung, die der Verein gemacht hat.

•     •     •

Im Osten geht die Sonne auf und spiegelt sich im Meer.

DuGamlaDuFria, est. 2006
Vorstand |#412
20.12.2012 - 13:38 Uhr
Zitat von DuGamlaDuFria:
Zitat von nowo:
Hofmann geht jedenfalls nicht als Verlierer.


Hofmann geht für mich als Verlierer, weil er es selbst in der Hand hatte, zum Wohle des Vereins etwas anders zu machen. Bei allem Respekt, er hat es sich und dem Verein ja selber erarbeitet, dass die Fans nach "JA zum FCH" geschlossen standen. Er hatte eine relativ offene Situation für alle Parteien. Was hat er daraus gemacht? Nichts!

Die klare Linie, die hier dargestellt wird, hat nirgendwo, weder in Politik, Kultur oder Gesellschaft irgendwem irgendwas gebracht. Ein Fußballverein ist wie alles andere, vielleicht noch mehr als alles andere, ein Verbund aus vielen verschiedenen Interessenparteien. Dazu gehört, dass sich alle Parteien diesem Verbund, also allen anderen Parteien gegenüber, bestmöglich verhalten. Bernd Hofmann hat es zuletzt aber abgelehnt, sich mit einer dieser Parteien weiter auseinanderzusetzen, hat sie quasi aus dem Verein ausgeschlossen, metaphorisch wie sprichwörtlich mit der Schließung ihres symbolischen Treffpunktes. Dabei war das ja niemals sein böswillig gemeintes Ziel. Er hat sich einfach nur dermaßen zwischen wirtschaftlicher Vereinsrettung und kosntruktivem Miteinander verzettelt. Da haben auch die tatsächlichen Straftäter, seien sie von SR oder FR oder irgendeinem Dorf bei Löcknitz, was auch immer, ihren Anteil dran getragen, da ist der Aspekt, für den Bernd Hofmann nichts kann und wo man ihn in Schutz nehmen muss. Aber er ist schlussendlich mit den Boulevardmedien d'accord gegangen und hat zigtausend friedliche Fans schlagartig in die Straftäterecke gestellt.

Ich würde Bernd Hofmann niemals Doppelmoral unterstellen, im Gegenteil, ich halte ihn sogar für den fähigsten Vorstandsvorsitzenden den wir wohl bisher hatten, inkl. Frau Keler und Herrn Zeggel. Aber Hofmann hat sich in eine Situation verfahren, aus der es keinen Ausgang gab. Da muss kein fannaher Aufsichtsrat her, Hofmann entlässt sich mit seinem (unterlassenen) Verhalten selber über kurz oder lang, weil es sich kein medial präsenter Verein leisten kann, einen nicht unwichtigen Teil seiner selbst auszuschließen. Und da haben die entsprechenden Personen recht: Sie sind zwar nicht DER Verein, aber sie sind ein wichtiger Teil dieses Vereins und man darf sie nicht ausschließen.

Zum Verständnis: Ausgeschlossen werden MÜSSEN die Leute, die dem Verein ganz explizit schaden. Stadionverbote, Strafanzeige, das ganze Programm. Aber die Leute musst du erstmal ausmachen, die Leute musst du erstmal benennen, statt pauschal ganze Gruppen in Verruf zu bringen. Denn allein dieser Ruf zieht Gesindel aus den unteren Altersschichten an. Der Bremer Fan, der vor einigen Jahren in Bielefeld zur Behinderung geprügelt wurde. Sein Peiniger sagte vor Gericht aus, er gehöre zur Ultraszene Bielefeld. Dass die Ultras diesen Kerl gar nicht kannten und sich persönlich beim Opfer entschuldigt haben, kam medial gar nicht an, stattdessen wurde "ein Bremer Fan von Bielefelder Ultras fast zu Tode geprügelt".

Ich sehe den Rücktritt von Bernd Hofmann als Chance für den Verein, gemeinsam mit den Fans neu anzufangen. Hofmann, Keler und Zeggel sind nicht die einzigen Finanzfachleute auf dieser Welt und gleichsam könnte ein fannaher Aufsichtsrat die Stimmung im Verein und somit über kurz oder lang das Vertrauen und damit auch das Image des Vereines und der Fans verbessern und wiederaufbauen. Ich fand, wie gesagt, CCRiders Ausführungen sehr interessant, weil sie den Negativfall sehr realistisch darstellen. Ich glaube gleichsam aber, dass die Zukunft des Clubs bei weitem positiver aussieht und sich einige der Herrschaften, die hier zuletzt von Vereinsaustritt gesprochen haben, in einigen Jahren am Kopf kratzen werden, ob der positiven Entwicklung, die der Verein gemacht hat.


Du siehst das alles sehr optimistisch. Bedenke aber dass die Anzahl "Hirnloser" in unserem Verein inzwischen sehr hoch ist. Hinzu kommt dass die Anzahl derer die diese schützen ungleich höher ist. Ich glaube inzwischen dass es denen gar nicht um Hansa geht sondern sie nur, aus Hobby oder was weiß ich, eine Plattform zum Begehen von Straftaten suchen. Dafür ist Hansa zur Zeit einfach der optimale Partner.

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Mitglied des FC Hansa Rostock

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hanseat231277 am 20.12.2012 um 13:49 Uhr bearbeitet
Vorstand |#413
20.12.2012 - 13:48 Uhr
ich finde das echt witzig...
hier wird immer von fehlendem oder falschem verhalten seitens BH´s gesprochen- im bezug auf die fanproblematik...
aber, dass dieses verhalten BH´s eben richtig war- richtig um sich gg. krawalle und eine gewisse minderheit im verein zu stellen- versteht keiner...*
impliziert "richtiges verhalten" in dieser situation denn nur das nachgeben von BH? was wäre denn "richtiges verhalten" gewesen eurer meinung nach?

* ich hab das schon mal geschrieben: ich finde es schade/traurig, dass es anscheinend fans gibt, die südgänger sind und keine krawalle bevorzugen und sich trotzdem gg. BH gestellt haben, weil "ihre" tribüne geschlossen wurde...anstatt sich zu hinterfragen warum sie geschlossen wurde und ob ich vllt auch indirekt dazu beigetragen hab, wird einfach parallel zum harten kern mitgelaufen und das gleich gefordert...anstatt sich mal abzugrenzen! aber ich versteh schon, es ist halt einfach...
BH hat sich eben nicht pauschal gg. alle südgänger gestellt...dass das nicht gesehen wird ist schade...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von und1und2 am 20.12.2012 um 13:49 Uhr bearbeitet
Vorstand |#414
20.12.2012 - 13:53 Uhr
Zitat von DuGamlaDuFria:
Bernd Hofmann hat es zuletzt aber abgelehnt, sich mit einer dieser Parteien weiter auseinanderzusetzen, hat sie quasi aus dem Verein ausgeschlossen, metaphorisch wie sprichwörtlich mit der Schließung ihres symbolischen Treffpunktes. Dabei war das ja niemals sein böswillig gemeintes Ziel. Er hat sich einfach nur dermaßen zwischen wirtschaftlicher Vereinsrettung und kosntruktivem Miteinander verzettelt. Da haben auch die tatsächlichen Straftäter, seien sie von SR oder FR oder irgendeinem Dorf bei Löcknitz, was auch immer, ihren Anteil dran getragen, da ist der Aspekt, für den Bernd Hofmann nichts kann und wo man ihn in Schutz nehmen muss. Aber er ist schlussendlich mit den Boulevardmedien d'accord gegangen und hat zigtausend friedliche Fans schlagartig in die Straftäterecke gestellt.

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Zum Verständnis: Ausgeschlossen werden MÜSSEN die Leute, die dem Verein ganz explizit schaden. Stadionverbote, Strafanzeige, das ganze Programm. Aber die Leute musst du erstmal ausmachen, die Leute musst du erstmal benennen, statt pauschal ganze Gruppen in Verruf zu bringen.


Qausi aus dem Verein ausgeschlossen? Die Süd als Standort für den gemeinsamen Support gab es genau 1 1/2 Jahre. Dafür war es die 8/9 und die 27. Es gab mehrere Schüsse vor den Bug - keiner hat gefruchtet. Jetzt hat man dasselbe Recht wie jeder andere Stadiongänger: Such dir nen Platz und geh Fußball gucken. Dass selst das in einigen Spielen sogar noch zuviel "Verantwortung" war steht auf einem anderen Blatt.

Auch hat BH defintiv nicht alle Fans in eine Ecke gestellt. Er hat alle die zusammengetan die selber meinen zusammenzugehören - oder warum pocht man jetzt wieder auf eine "gemeinsame Tribüne"? Mit seiner harten Hand hat er das getan, was viele Fans für endlich notwendig gehalten haben. Bekommt man nur leider im Stadion kaum mit - weil das genau die sind, die nun nicht mehr oder selten selber ins Stadion gehen. Diese Fans und dieses Geld hat nicht BH vergrault...

Es hätte theoretisch ein gutes Miteinander geben können - aber dafür hätte es das Einsehen der betreffenden Fans gebraucht - ein gutes Stück Demut und positive Gesprächsbereitschaft. Was kam? Erpressungsversuche, Mobbing, Ignoranz. Nachdem man es geschafft hat seinen Willen durchzusetzen braucht nun niemand aus diesem Dunstkreis irgendwas von "Wir müssen alle zusammenhalten" faseln. Egal ob der AR so oder so ausgesehen hätte - die aktuelle Führungslosigkeit und die aktuelle Uneinigkeit hat man einfach der Fanszene zu verdanken. Gemobbt wurde vorher - und viele aktuelle ARs sind einfach auf den Zug aufgesprungen.

Aber zu dem letzten Punkt: Wenn eine Gruppe den Anspruch hat gemeinsam aufzutreten und Entscheidungen herbeizuführen (so wie bei der MV, so wie im Stadion), dann soll sie auch zusammen haften - zumindest mit ihren Sonderrechten.
Vorstand |#415
20.12.2012 - 14:50 Uhr
Da der BH Thread zu ist, möchte ich hier auch nochmal ein gesondertes Lob abgeben. Es ist schade, aber verständlich, dass er nach der MV seinen Platz räumen wollte. Für mich hätte er zu der tragenden Figur werden können, hätte er weiter gekämpft. Aber das Beispiel Paule Beinlich und Hofman zeigen, dass der Umbruch zum Teil geglückt ist. Beide stehen nicht mehr auf der Gehaltsliste und haben einen günstigen Moment gewählt um zu gehen. Beinlich hat noch geholfen die Transfers abzuwickeln und BH ist zum Ende des Jahres gegangen, wo der Haushaltsplan und die Abrechnungen meist in trockenen Tüchern ist. Es wurde also noch einmal (mit) das wichtigste erledigt, bis man gesagt hat, ich kann und will nicht mehr.

Dafür von mir noch mal ein: Chapeau Herr Hofman!
Vorstand |#416
20.12.2012 - 15:32 Uhr
Am Ende der 2,5 Jahre dieses Vorstandes, steht, das man den Verein am Leben gehalten hat.
Ich will es mal so ausdrücken, mehr war nicht drin bei der Vielzahl an Problemen. Gerade im geschäftlichen Bereich wurde Aussergewöhnliches vollbracht. Gerade das Gerichtsurteil um die Steuerschuld mit der 4 Millionennachzahlung zu überstehen war schon Kunst. Oder den Maschmeyerdeal auf die kleinste Möglichkeit der Nachzahlung zu begrenzen war schon viel wert.
Wenn man von diesem Aspekten auszugeht, kann man schon zu dem Schluss kommen, Undank ist der Welten Lohn.
Man kann auch sagen, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan nun kann er gehen.
Ich für mich habe nie verstanden wie BH sich so sehr den Hass der Fans so auf sich ziehen konnte.
Er hatte praktisch gar keine Möglichkeit die Süd zu erhalten, selbst wenn er es gewollt hätte.

Sportlich hatte er auch kaum Möglichkeiten die Liga zu halten. Verpflichtungen von Wolf und Mintal waren allerdings völlig an der Realität vorbei. Da zu teuer und das Risiko zu gross.
Trotzdem bin ich der Meinung das der Aufstieg für die damalige Mannschaft zu früh kam und der Abstieg vorprogrammiert war. Das habe ich allerdings auch nicht vorhergesehen.

Wenn Hofmann jemand gesagt hätte, das mit dem Abgang von Beinlich, wie auch immer er zu Stande kam, sein Grab schon geschaufelt ist, hätte er das sicher mit einem Lächeln zu Kenntnis genommen.
Die Neubestellung eines Vorstand/Sport so lange hinaus zu zögern bis so kurz vor den Aufsichtsratswahlen war sicher der größte Fehler. Bereits nach dem ersten ablehnen des Kandidaten war sein Ende abzusehen.

Ich wünsche Hofmann viel Glück als Sanierer hat er sich hier einen Namen gemacht. Leider hat er es aber nicht geschafft Probleme endgültig zu lösen.

Die jetzige Situation sehe ich allerdings auch nicht so dramatisch, finanziell hat man sich etwas stabilisiert im Gegensatz zu den letzten 2,5 Jahren.
Personell hat man sportlich die Weichen bereits gestellt, mit Fascher und Vester. Denke aber wenn man jetzt den Aufbau der Mannschaft kontinuierlich vorantreibt, frühestens in der übernächsten Saison wieder Zweitligareif sein kann.
Da muss man sich den Werdegang von Braunschweig vor Augen halten.

Tja, jetzt fehlt ein VV der haupsächlich in der Lage ist die Wogen zu den Fans zu glätten und ihnen wieder ein Zuhause gibt wo auch immer, und es schafft die Krawallheinis vom Club auszugrenzen. Wie auch immer das möglich sein soll.

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.
Vorstand |#417
20.12.2012 - 17:11 Uhr
Zitat von Maik_HRO:
Bei der "Südproblematik" hat er zunächst mit der Schließung die damals harte aber nachvollziehbare Entscheidung getroffen. Dann aber sich durch Nicht- und Falschkommunikation (auch ständiges wiederholen von falschen Darstellungen machen den Fakt nicht richtiger) aus der Verantwortung stehlen wollen ...

Hört doch auf die Gräben immer tiefer zu buddeln. Die Gefahr für unseren Verein geht momentan daraus hervor, dass sich die unterschiedlichen Fans- und Gruppierungen gegeneinander positionieren. Mein Eindruck ist, dass die Geschütze momentan insbesondere von der BH Befürworter Fraktion aufgestellt werden. Das nützt aber niemandem etwas. Nur gemeinsam können wir Hansa erhalten!


Das finde ich auch wichtig, dass man den ersten Absatz nochmal betont: Die Schließung der Südtribüne war auf Basis der Abmachungen mit der aktiven Fanszene zum Saisonbeginn völlig richtig, weil angekündigt. Der Fehler lag in der Kommunikation in der Vorsaison 2012/2013, in der sowohl falsche Angaben gemacht wurden, als auch bisher geleistetes seitens der Fanszene als lobenswert, aber trotzdem irrelevant für die Sicherhheit im Stadion dargestellt wurde.
Zudem kommt das, was auf der MV gesagt wurde: Der Vorstand hat sich ausnahmslos immer gegen die Fans gestellt, um das Image zu wahren, ohne zu reflektieren, ob es nicht mal imageverbessernd wäre, wenn man gegen die Anschuldigungen aus der Presse protestiert und sich vor die Fans stellt. Hofmann hat versucht, Feuer mit Feuer zu bekämpfen.

Wichtig wäre jetzt wirklich ein Zeichen des Aufeinanderzugehens von Fans auf Fans. Die aktive Fanszene sind nicht nur brave, schüchterne Schuljungen. Aber sie stellen auch nicht das Bild dar, welches von den Medien verbreitet wurde und wird und Bernd Hofmann hat zu keiner Zeit etwas dagegen unternommen.

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Im Osten geht die Sonne auf und spiegelt sich im Meer.

DuGamlaDuFria, est. 2006
Vorstand |#418
20.12.2012 - 17:41 Uhr
extra von hansafans übergeschifft um dann hier, die auch dort schon sehr vorformulierten wirkenden beträge zu verbreiten?

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"Hey, alles glänzt so schön neu"
Vorstand |#419
20.12.2012 - 17:57 Uhr
Zitat von Maik_HRO:

Hört doch auf die Gräben immer tiefer zu buddeln. Die Gefahr für unseren Verein geht momentan daraus hervor, dass sich die unterschiedlichen Fans- und Gruppierungen gegeneinander positionieren. Mein Eindruck ist, dass die Geschütze momentan insbesondere von der BH Befürworter Fraktion aufgestellt werden. Das nützt aber niemandem etwas. Nur gemeinsam können wir Hansa erhalten!


Zitat von DuGamlaDuFria:
Der Vorstand hat sich ausnahmslos immer gegen die Fans gestellt, um das Image zu wahren, ohne zu reflektieren, ob es nicht mal imageverbessernd wäre, wenn man gegen die Anschuldigungen aus der Presse protestiert und sich vor die Fans stellt. Hofmann hat versucht, Feuer mit Feuer zu bekämpfen.

Wichtig wäre jetzt wirklich ein Zeichen des Aufeinanderzugehens von Fans auf Fans. Die aktive Fanszene sind nicht nur brave, schüchterne Schuljungen. Aber sie stellen auch nicht das Bild dar, welches von den Medien verbreitet wurde und wird und Bernd Hofmann hat zu keiner Zeit etwas dagegen unternommen.


Ich weiß, dass ich mich hier nicht unbedingt beliebt mache mit dem was ich sage - aber diese Argumentation passt mir persönlich einfach nicht. Die gleichen Leute, unter deren Fahnen unser Ruf fast überall in der Rupublik (und z.B. auch in Dänemark) ruiniert wurde haben jetzt IHRE Idee von der Veeinsführung durchgesetzt. Auf dem Weg dahin haben sie viele Sympathisanten und Fans schlichtweg vergrault.

Soweit so gut - wer nicht will der hat schon, so kann man austreten, mal nen halbes Jahr nicht zu den Spielen gehen oder sich einfach mal von einem Verein abwenden, der eben lange nicht mehr das ist was er früher war. Was mich aber unendlich nervt ist die überall propagierte "JETZT müssen wir alle an einem Strang ziehen"-Nummer. Jetzt wird ja teilweise noch alberner und "die anderen" sind die, die Gräben ziehen. Nein - Gräben haben andere gezogen - die unter deren Fahnen mein Verein in den Dreck gezogen wurde, unter deren Fahnen wir in den letzten Jahren 1 Geisterspiel, mehrere Auswärtsblocksperren und was weiß weiß ich wieviel 100k Strafe zahlen mussten.

Das war alles damals schon nicht schön - aber naja, man muss selber nicht auswärts fahren wenn man mit den Leuten nichts zu tun haben will. Man muss nicht auf der Süd stehen wenn man mit denen nichts zu tun haben will. Wer aber mit so einer selbstgefälligen Ignoranz (konnte man z.T. auf der Demo in HH schon gut sehen) sein Wohl über denen des Vereins und das vieler anderer Mitglieder und Fans stellt, der erwartet danach tatsächlich, dass alle "an einem Strang ziehen"?

Wie gesagt - das ist meine Meinung - es ist ok, wenn andere das nicht so dramatisch sehen. Aber hier denen, denen das alles sauer aufstößt den Schwarzen Peter zuzuschieben ist einfach mal unfair.
Vorstand |#420
20.12.2012 - 19:29 Uhr
Zustimmung in allen Punkten!

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"Der F.C. Hansa hat so gespielt, wie es sich für eine gute Fußball-Elf gehört" (Helenio Herrera)
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