VfL - Finanzen
22.04.2012 - 01:57 Uhr
20.01.2014 - 13:31 Uhr
Zitat von handycap:
Zitat von Frisbee:
Zitat von simeone21:
Zitat von mituu:
Zitat von proximus85:
Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Tatsachen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Das ist doch so nicht richtig was du schreibst, es ist erst seit letzten Jahr überhaupt möglich und das auch nur wenn die Bedingungen die daran geknüpft wurden eingehalten werden können.
Da es aber zuvor gar nicht möglich war, stellen diese Bedingungen für die meisten Vereine eine nicht zu überwindende Hürde da. In 19 Jahren kannst du aber gerne sagen „ihr hattet doch alle die Gleiche Chance.“ Derzeit gibt es nur wenige Ausnahmen die in den nächsten 1-5 Jahren ähnlich agieren können wie der VFL. Ob jedoch je einer von ihnen in dieser Größenordnung Investieren kann bleibt abzuwarten, derzeit kann ich es mir nicht vorstellen.
Es geht nicht darum wie es praktisch gehandhabt wird und ob andere Vereine ähnlich investieren können.
Fakt ist, dieser Zusatzartikel zur 50 + 1 Regel hat seit dem Jahr 1999 für alle Profivereine Bestand!
Dieser Zusatzartikel sorgte dafür, dass die Volkswagen AG 90% der Anteile des VfL Wolfsburgs im Jahr 2001 erwerben konnten. Der VfL hat sich im Rahmen der DFL Regeln bewegt, als dieser Schritt gegangen wurde. Jeder andere Verein könnte sich im Rahmen dieser Regeln bewegen.
Und dieser Zusatzartikel wurde durch Herrn Kind im letzten Jahr weiter aufgeweicht. Genau genommen, sah sich der VfL strengeren Regularien ausgesetzt, als Vereine die heutzutage eine Anteilsmehrheit an ein einzelnes Unternehmen verkaufen möchten.
Zitat von Frisbee:
Zitat von simeone21:
Zitat von mituu:
Zitat von proximus85:
Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Tatsachen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Das ist doch so nicht richtig was du schreibst, es ist erst seit letzten Jahr überhaupt möglich und das auch nur wenn die Bedingungen die daran geknüpft wurden eingehalten werden können.
Da es aber zuvor gar nicht möglich war, stellen diese Bedingungen für die meisten Vereine eine nicht zu überwindende Hürde da. In 19 Jahren kannst du aber gerne sagen „ihr hattet doch alle die Gleiche Chance.“ Derzeit gibt es nur wenige Ausnahmen die in den nächsten 1-5 Jahren ähnlich agieren können wie der VFL. Ob jedoch je einer von ihnen in dieser Größenordnung Investieren kann bleibt abzuwarten, derzeit kann ich es mir nicht vorstellen.
Es geht nicht darum wie es praktisch gehandhabt wird und ob andere Vereine ähnlich investieren können.
Fakt ist, dieser Zusatzartikel zur 50 + 1 Regel hat seit dem Jahr 1999 für alle Profivereine Bestand!
Dieser Zusatzartikel sorgte dafür, dass die Volkswagen AG 90% der Anteile des VfL Wolfsburgs im Jahr 2001 erwerben konnten. Der VfL hat sich im Rahmen der DFL Regeln bewegt, als dieser Schritt gegangen wurde. Jeder andere Verein könnte sich im Rahmen dieser Regeln bewegen.
Und dieser Zusatzartikel wurde durch Herrn Kind im letzten Jahr weiter aufgeweicht. Genau genommen, sah sich der VfL strengeren Regularien ausgesetzt, als Vereine die heutzutage eine Anteilsmehrheit an ein einzelnes Unternehmen verkaufen möchten.
20.01.2014 - 13:34 Uhr
Zitat von Frisbee:
Zitat von simeone21:
Zitat von mituu:
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Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Aussagen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Ich verweise auf einfach mal auf § 8 Abs. 2 der DFL Statuten und möchte auf die Lex Leverkusen (ebenso gültig für Wolfburg) hinweisen. Wenn ich wirklich unrecht habe, was ich keineswegs ausschließen möchte, dann würde ich mich über eine kurze Erklärung sehr freuen.
Edit: Seit 2011 gilt die Lex Leverkusen nicht mehr und es ist somit allen Vereinen möglich sich gleich im Rahmen der 50+1 Regel zu bewegen. Die Einschränkung, dass der Investor mehr als 20 Jahre im Verein sein muss, erschwert dieses für viele Vereine jedoch.
Zitat von simeone21:
Zitat von mituu:
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Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Aussagen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Ich verweise auf einfach mal auf § 8 Abs. 2 der DFL Statuten und möchte auf die Lex Leverkusen (ebenso gültig für Wolfburg) hinweisen. Wenn ich wirklich unrecht habe, was ich keineswegs ausschließen möchte, dann würde ich mich über eine kurze Erklärung sehr freuen.
Edit: Seit 2011 gilt die Lex Leverkusen nicht mehr und es ist somit allen Vereinen möglich sich gleich im Rahmen der 50+1 Regel zu bewegen. Die Einschränkung, dass der Investor mehr als 20 Jahre im Verein sein muss, erschwert dieses für viele Vereine jedoch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von proximus85 am 20.01.2014 um 13:43 Uhr bearbeitet
20.01.2014 - 13:43 Uhr
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Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Aussagen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Ich verweise auf einfach mal auf § 8 Abs. 2 der DFL Statuten und möchte auf die Lex Leverkusen (ebenso gültig für Wolfburg) hinweisen. Wenn ich wirklich unrecht habe, was ich keineswegs ausschließen möchte, dann würde ich mich über eine kurze Erklärung sehr freuen.
Zusatz:
„Über Ausnahmen vom Erfordernis einer mehrheitlichen Beteiligung des Muttervereins nur in Fällen, in denen ein Wirtschaftsunternehmen seit mehr als 20 Jahren vor dem 1.1.1999 den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat, entscheidet der Vorstand des Ligaverbandes.“
(Satzung des Ligaverbandes, Seite 8)
Zitat von Frisbee:
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Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Aussagen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Ich verweise auf einfach mal auf § 8 Abs. 2 der DFL Statuten und möchte auf die Lex Leverkusen (ebenso gültig für Wolfburg) hinweisen. Wenn ich wirklich unrecht habe, was ich keineswegs ausschließen möchte, dann würde ich mich über eine kurze Erklärung sehr freuen.
Zusatz:
„Über Ausnahmen vom Erfordernis einer mehrheitlichen Beteiligung des Muttervereins nur in Fällen, in denen ein Wirtschaftsunternehmen seit mehr als 20 Jahren vor dem 1.1.1999 den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat, entscheidet der Vorstand des Ligaverbandes.“
(Satzung des Ligaverbandes, Seite 8)
20.01.2014 - 13:54 Uhr
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Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Aussagen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Ich verweise auf einfach mal auf § 8 Abs. 2 der DFL Statuten und möchte auf die Lex Leverkusen (ebenso gültig für Wolfburg) hinweisen. Wenn ich wirklich unrecht habe, was ich keineswegs ausschließen möchte, dann würde ich mich über eine kurze Erklärung sehr freuen.
Edit: Seit 2011 gilt die Lex Leverkusen nicht mehr und es ist somit allen Vereinen möglich sich gleich im Rahmen der 50+1 Regel zu bewegen. Die Einschränkung, dass der Investor mehr als 20 Jahre im Verein sein muss, erschwert dieses für viele Vereine jedoch.
Was soll ich dazu sagen? Verbohrtheit.
Es gibt keine "Lex Leverkusen", die habt ihr vielleicht scherzhaft so genannt, aber die Satzung ist allgemein formuliert und gilt für jeden Verein genauso für Wolfsburg wie für Gladbach. Nur weil sie in Wolfsburg und Leverkusen Anwendung fand, heißt das nicht, dass Wolfsburg und Leverkusen die einzigen sind, welche den Zusatzartikel nutzen dürfen. Ich wiederhole mich: Volkswagen hat sich im Rahmen dieses Zusatzartikels 90% des Vereins VfL Wolfsburg erworben.
Es gibt keine Bevorteilung, die Regeln sind für alle gleich. Das Volkswagen am 23.05.2011 diesen Schritt gegangen ist, hat langsam aber stetig gelegentlich für Wettbewerbsvorteile in den folgenden Jahren gesorgt, keinesfalls aber für die hier formulierte Wettbewerbsverzerrung.
Und letztlich waren im Laufe der letzten Jahre alle Bundesliga Vereine (nicht nur Leverkusen und Wolfsburg) äußerst kreativ um an Investoren im Rahmen der Gesetze zu kommen. Dortmund hat 92% seiner Anteile in Streubesitz, so dass nicht ein einzelner Investor mehr als 50% hat, Eintracht Frankfurt hat nur noch 68% seiner Anteile, Hopp hat nur 49%ige Stimmanteile, aber 96% Kapitalanteile, ähnlich mit Jena, die haben nur noch 5% Kapitalanteile, aber trotzdem 50,02% Stimmanteile. Ähnlich wie bei Hoffenheim und Jena ist es mit 1860 und Ismaik, die Bayern haben bestimmte Anteile in 9% Paketen an DAX Unternehmen verkauft.
Es ist einfach schein heillig hier aufzutauchen und auf die Methode die Volkswagen gewählt hat mit dem Finger zu zeigen und zu sagen: Ihr seid böse! Dabei hat Volkswagen sich nur im Rahmen der von der DFL geschaffenen Regeln bewegt. Weshalb sind wir schlimmer als Dortmund mit ihren 92% Fremdkapital?! Doch nur, weil unser Weg auf Dauer ertragreicher war als der von Dortmund, der nur bei den Aktienemitierungen zu Kapitalflüssen geführt hat.
Zitat von Frisbee:
Zitat von simeone21:
Zitat von mituu:
Zitat von proximus85:
Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Aussagen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Ich verweise auf einfach mal auf § 8 Abs. 2 der DFL Statuten und möchte auf die Lex Leverkusen (ebenso gültig für Wolfburg) hinweisen. Wenn ich wirklich unrecht habe, was ich keineswegs ausschließen möchte, dann würde ich mich über eine kurze Erklärung sehr freuen.
Edit: Seit 2011 gilt die Lex Leverkusen nicht mehr und es ist somit allen Vereinen möglich sich gleich im Rahmen der 50+1 Regel zu bewegen. Die Einschränkung, dass der Investor mehr als 20 Jahre im Verein sein muss, erschwert dieses für viele Vereine jedoch.
Was soll ich dazu sagen? Verbohrtheit.
Es gibt keine "Lex Leverkusen", die habt ihr vielleicht scherzhaft so genannt, aber die Satzung ist allgemein formuliert und gilt für jeden Verein genauso für Wolfsburg wie für Gladbach. Nur weil sie in Wolfsburg und Leverkusen Anwendung fand, heißt das nicht, dass Wolfsburg und Leverkusen die einzigen sind, welche den Zusatzartikel nutzen dürfen. Ich wiederhole mich: Volkswagen hat sich im Rahmen dieses Zusatzartikels 90% des Vereins VfL Wolfsburg erworben.
Es gibt keine Bevorteilung, die Regeln sind für alle gleich. Das Volkswagen am 23.05.2011 diesen Schritt gegangen ist, hat langsam aber stetig gelegentlich für Wettbewerbsvorteile in den folgenden Jahren gesorgt, keinesfalls aber für die hier formulierte Wettbewerbsverzerrung.
Und letztlich waren im Laufe der letzten Jahre alle Bundesliga Vereine (nicht nur Leverkusen und Wolfsburg) äußerst kreativ um an Investoren im Rahmen der Gesetze zu kommen. Dortmund hat 92% seiner Anteile in Streubesitz, so dass nicht ein einzelner Investor mehr als 50% hat, Eintracht Frankfurt hat nur noch 68% seiner Anteile, Hopp hat nur 49%ige Stimmanteile, aber 96% Kapitalanteile, ähnlich mit Jena, die haben nur noch 5% Kapitalanteile, aber trotzdem 50,02% Stimmanteile. Ähnlich wie bei Hoffenheim und Jena ist es mit 1860 und Ismaik, die Bayern haben bestimmte Anteile in 9% Paketen an DAX Unternehmen verkauft.
Es ist einfach schein heillig hier aufzutauchen und auf die Methode die Volkswagen gewählt hat mit dem Finger zu zeigen und zu sagen: Ihr seid böse! Dabei hat Volkswagen sich nur im Rahmen der von der DFL geschaffenen Regeln bewegt. Weshalb sind wir schlimmer als Dortmund mit ihren 92% Fremdkapital?! Doch nur, weil unser Weg auf Dauer ertragreicher war als der von Dortmund, der nur bei den Aktienemitierungen zu Kapitalflüssen geführt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Frisbee am 20.01.2014 um 14:05 Uhr bearbeitet
20.01.2014 - 13:57 Uhr
Zitat von WOBoogyBoy:
Zitat von proximus85:
Zitat von Frisbee:
Zitat von simeone21:
Zitat von mituu:
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Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Aussagen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Ich verweise auf einfach mal auf § 8 Abs. 2 der DFL Statuten und möchte auf die Lex Leverkusen (ebenso gültig für Wolfburg) hinweisen. Wenn ich wirklich unrecht habe, was ich keineswegs ausschließen möchte, dann würde ich mich über eine kurze Erklärung sehr freuen.
Zusatz:
„Über Ausnahmen vom Erfordernis einer mehrheitlichen Beteiligung des Muttervereins nur in Fällen, in denen ein Wirtschaftsunternehmen seit mehr als 20 Jahren vor dem 1.1.1999 den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat, entscheidet der Vorstand des Ligaverbandes.“
(Satzung des Ligaverbandes, Seite 8)
Was jedoch bei den wenigsten Vereinen gegeben ist und somit schafft die DFL zwei Ausgangslagen für die Vereine, wodurch eine finanzielle Besserstellung für einige Vereine legitim und möglich ist und für andere eben nicht. Ob man dabei jetzt von einem Wettbewerbsvorteil oder von einer Verzerrung des Wettberwerbs (durch die DFL und keineswegs durch den VFL!!!) reden mag, ist mir eigentlich egal.
Zitat von proximus85:
Zitat von Frisbee:
Zitat von simeone21:
Zitat von mituu:
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Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Aussagen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Ich verweise auf einfach mal auf § 8 Abs. 2 der DFL Statuten und möchte auf die Lex Leverkusen (ebenso gültig für Wolfburg) hinweisen. Wenn ich wirklich unrecht habe, was ich keineswegs ausschließen möchte, dann würde ich mich über eine kurze Erklärung sehr freuen.
Zusatz:
„Über Ausnahmen vom Erfordernis einer mehrheitlichen Beteiligung des Muttervereins nur in Fällen, in denen ein Wirtschaftsunternehmen seit mehr als 20 Jahren vor dem 1.1.1999 den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat, entscheidet der Vorstand des Ligaverbandes.“
(Satzung des Ligaverbandes, Seite 8)
Was jedoch bei den wenigsten Vereinen gegeben ist und somit schafft die DFL zwei Ausgangslagen für die Vereine, wodurch eine finanzielle Besserstellung für einige Vereine legitim und möglich ist und für andere eben nicht. Ob man dabei jetzt von einem Wettbewerbsvorteil oder von einer Verzerrung des Wettberwerbs (durch die DFL und keineswegs durch den VFL!!!) reden mag, ist mir eigentlich egal.
20.01.2014 - 13:59 Uhr
Zitat von Frisbee:
Zitat von handycap:
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Zitat von mituu:
Zitat von proximus85:
Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Tatsachen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Das ist doch so nicht richtig was du schreibst, es ist erst seit letzten Jahr überhaupt möglich und das auch nur wenn die Bedingungen die daran geknüpft wurden eingehalten werden können.
Da es aber zuvor gar nicht möglich war, stellen diese Bedingungen für die meisten Vereine eine nicht zu überwindende Hürde da. In 19 Jahren kannst du aber gerne sagen „ihr hattet doch alle die Gleiche Chance.“ Derzeit gibt es nur wenige Ausnahmen die in den nächsten 1-5 Jahren ähnlich agieren können wie der VFL. Ob jedoch je einer von ihnen in dieser Größenordnung Investieren kann bleibt abzuwarten, derzeit kann ich es mir nicht vorstellen.
Es geht nicht darum wie es praktisch gehandhabt wird und ob andere Vereine ähnlich investieren können.
Fakt ist, dieser Zusatzartikel zur 50 + 1 Regel hat seit dem Jahr 1999 für alle Profivereine Bestand!
Dieser Zusatzartikel sorgte dafür, dass die Volkswagen AG 90% der Anteile des VfL Wolfsburgs im Jahr 2001 erwerben konnten. Der VfL hat sich im Rahmen der DFL Regeln bewegt, als dieser Schritt gegangen wurde. Jeder andere Verein könnte sich im Rahmen dieser Regeln bewegen.
Und dieser Zusatzartikel wurde durch Herrn Kind im letzten Jahr weiter aufgeweicht. Genau genommen, sah sich der VfL strengeren Regularien ausgesetzt, als Vereine die heutzutage eine Anteilsmehrheit an ein einzelnes Unternehmen verkaufen möchten.
Strengere Aufnahme Regeln? Du glaubst doch aber bitte nichts selbst was du da schreibst oder?
Du kannst sicherlich User die sich nicht mit der Thematik beschäftigt haben, mit diesen Bruchstücken an Informationen ein Bild wiederspiegeln was die vergangenen Jahre als „gerechter“ darstellen lässt, und in dem der VFL und die DFL bzw. der DFB in einen besseren Licht erscheinen lässt.
Aber ich finde es schon fast unverschämt und respektlos wenn du versuchst einen User der sich mit der Thematik sehr wohl (und das nicht erst seit gestern) beschäftigt mit so einem „flachen“ Satz konfrontierst.
Gerne könnte ich dir die passende Antwort auf deinen Satz mit den „strengen Aufnahme Regeln“ mit den passenden Fakten hier wiederlegen, aber ohne es zu wollen wäre das dann wohl ein wenig zu populistisch. Wie schon x Fach von mir erwähnt, ich werfe den VFL nichts vor, und behaupte jeder andere Verein würde ähnlich handeln wenn er die Möglichkeit hätte. Einzig die Darstellung ist eine Sache die bei euch liegt, und darin seid ihr ähnlich erfolgreich wie in den letzten Jahren in der Liga.
Eins noch, Regeln sollten nicht auf 2 Verein angepasst werden, sondern zuvor Bestand haben. ;)
Rote Grüße handycap
Zitat von handycap:
Zitat von Frisbee:
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Zitat von mituu:
Zitat von proximus85:
Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Tatsachen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Das ist doch so nicht richtig was du schreibst, es ist erst seit letzten Jahr überhaupt möglich und das auch nur wenn die Bedingungen die daran geknüpft wurden eingehalten werden können.
Da es aber zuvor gar nicht möglich war, stellen diese Bedingungen für die meisten Vereine eine nicht zu überwindende Hürde da. In 19 Jahren kannst du aber gerne sagen „ihr hattet doch alle die Gleiche Chance.“ Derzeit gibt es nur wenige Ausnahmen die in den nächsten 1-5 Jahren ähnlich agieren können wie der VFL. Ob jedoch je einer von ihnen in dieser Größenordnung Investieren kann bleibt abzuwarten, derzeit kann ich es mir nicht vorstellen.
Es geht nicht darum wie es praktisch gehandhabt wird und ob andere Vereine ähnlich investieren können.
Fakt ist, dieser Zusatzartikel zur 50 + 1 Regel hat seit dem Jahr 1999 für alle Profivereine Bestand!
Dieser Zusatzartikel sorgte dafür, dass die Volkswagen AG 90% der Anteile des VfL Wolfsburgs im Jahr 2001 erwerben konnten. Der VfL hat sich im Rahmen der DFL Regeln bewegt, als dieser Schritt gegangen wurde. Jeder andere Verein könnte sich im Rahmen dieser Regeln bewegen.
Und dieser Zusatzartikel wurde durch Herrn Kind im letzten Jahr weiter aufgeweicht. Genau genommen, sah sich der VfL strengeren Regularien ausgesetzt, als Vereine die heutzutage eine Anteilsmehrheit an ein einzelnes Unternehmen verkaufen möchten.
Strengere Aufnahme Regeln? Du glaubst doch aber bitte nichts selbst was du da schreibst oder?
Du kannst sicherlich User die sich nicht mit der Thematik beschäftigt haben, mit diesen Bruchstücken an Informationen ein Bild wiederspiegeln was die vergangenen Jahre als „gerechter“ darstellen lässt, und in dem der VFL und die DFL bzw. der DFB in einen besseren Licht erscheinen lässt.
Aber ich finde es schon fast unverschämt und respektlos wenn du versuchst einen User der sich mit der Thematik sehr wohl (und das nicht erst seit gestern) beschäftigt mit so einem „flachen“ Satz konfrontierst.
Gerne könnte ich dir die passende Antwort auf deinen Satz mit den „strengen Aufnahme Regeln“ mit den passenden Fakten hier wiederlegen, aber ohne es zu wollen wäre das dann wohl ein wenig zu populistisch. Wie schon x Fach von mir erwähnt, ich werfe den VFL nichts vor, und behaupte jeder andere Verein würde ähnlich handeln wenn er die Möglichkeit hätte. Einzig die Darstellung ist eine Sache die bei euch liegt, und darin seid ihr ähnlich erfolgreich wie in den letzten Jahren in der Liga.
Eins noch, Regeln sollten nicht auf 2 Verein angepasst werden, sondern zuvor Bestand haben. ;)
Rote Grüße handycap
20.01.2014 - 14:08 Uhr
Ich find es lächerlich dass es überhaupt eine Diskussion darüber gibt. Wir haben nunmal ein Standortvorteil mit VW. Na und?! Können wir ja nichts dafür dass es in Gladbach oder sonst wo, kein Unternehmen gibt was so verwurzelt ist mit der Stadt und dem Fußball. Ich finde es gut! Wenn ich schon höre "Provinz". Gladbach und Gelsenkirchen ist noch weniger los. Ich kenne beide Städte(Wohnort).
20.01.2014 - 14:27 Uhr
Zitat von Frisbee:
Zitat von proximus85:
Zitat von Frisbee:
Zitat von simeone21:
Zitat von mituu:
Zitat von proximus85:
Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Aussagen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Ich verweise auf einfach mal auf § 8 Abs. 2 der DFL Statuten und möchte auf die Lex Leverkusen (ebenso gültig für Wolfburg) hinweisen. Wenn ich wirklich unrecht habe, was ich keineswegs ausschließen möchte, dann würde ich mich über eine kurze Erklärung sehr freuen.
Edit: Seit 2011 gilt die Lex Leverkusen nicht mehr und es ist somit allen Vereinen möglich sich gleich im Rahmen der 50+1 Regel zu bewegen. Die Einschränkung, dass der Investor mehr als 20 Jahre im Verein sein muss, erschwert dieses für viele Vereine jedoch.
Was soll ich dazu sagen? Verbohrtheit.
Es gibt keine "Lex Leverkusen", die habt ihr vielleicht scherzhaft so genannt, aber die Satzung ist allgemein formuliert und gilt für jeden Verein genauso für Wolfsburg wie für Gladbach. Nur weil sie in Wolfsburg und Leverkusen Anwendung fand, heißt das nicht, dass Wolfsburg und Leverkusen die einzigen sind, welche den Zusatzartikel nutzen dürfen. Ich wiederhole mich: Volkswagen hat sich im Rahmen dieses Zusatzartikels 90% des Vereins VfL Wolfsburg erworben.
Es gibt keine Bevorteilung, die Regeln sind für alle gleich. Das Volkswagen am 23.05.2011 diesen Schritt gegangen ist, hat langsam aber stetig gelegentlich für Wettbewerbsvorteile in den folgenden Jahren gesorgt, keinesfalls aber für die hier formulierte Wettbewerbsverzerrung.
Und letztlich waren im Laufe der letzten Jahre alle Bundesliga Vereine (nicht nur Leverkusen und Wolfsburg) äußerst kreativ um an Investoren im Rahmen der Gesetze zu kommen. Dortmund hat 92% seiner Anteile in Streubesitz, so dass nicht ein einzelner Investor mehr als 50% hat, Eintracht Frankfurt hat nur noch 68% seiner Anteile, Hopp hat nur 49%ige Stimmanteile, aber 96% Kapitalanteile, ähnlich mit Jena, die haben nur noch 5% Kapitalanteile, aber trotzdem 50,02% Stimmanteile. Ähnlich wie bei Hoffenheim und Jena ist es mit 1860 und Ismaik, die Bayern haben bestimmte Anteile in 9% Paketen an DAX Unternehmen verkauft.
Es ist einfach schein heillig hier aufzutauchen und auf die Methode die Volkswagen gewählt hat mit dem Finger zu zeigen und zu sagen: Ihr seid böse! Dabei hat Volkswagen sich nur im Rahmen der von der DFL geschaffenen Regeln bewegt. Weshalb sind wir schlimmer als Dortmund mit ihren 92% Fremdkapital?! Doch nur, weil unser Weg auf Dauer ertragreicher war als der von Dortmund, der nur bei den Aktienemitierungen zu Kapitalflüssen geführt hat.
Vielen Dank für die Aufklärung, war mir nicht gänzlich bewusst.
Aber da ich ja verbohrt bin, werde ich jetzt mal provokant, was ich bisher nicht war und frage mal nach:
Wo habe ich mit dem Finger gezeigt?
Wo habe ich gesagt ihr seid Böse?
Wo habe ich gesagt, dass ihr Euch ausserhalb der von der DFL geschaffenen Regeln bewegt?
Wenn du mich zitierst und eben dies behauptest, möchte ich jetzt auch den Beweis dafür. Besten Dank!
Zitat von proximus85:
Zitat von Frisbee:
Zitat von simeone21:
Zitat von mituu:
Zitat von proximus85:
Wolfsburg hält sich zu 100% an das Regelwerk der DFL! Ansonsten würden wir keine Lizenz bekommen und sicherlich nicht im Profifußball spielen.
Wenn du also deinen Nonsens loswerden willst, schreib einen Brief an die DFL und belästige wen anders.
P.S. Wer hat, der kann. So ist das leben.
Wieso so dünnhäutig? proximus85 hat mit vielem, was er schreibt, nun mal recht, und hat seinen Post auch nicht unnötig provokativ oder gar beleidigend formuliert. Dass sich Wolfsburg zu 100% an das Regelwerk der DFL hält mag zwar sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine Regel gibt an die sich Wolfsburg und Leverkusen im Gegensatz zu allen anderen Vereinen nicht halten müssen. Einem fairen Wettbewerb ist das mit Sicherheit nicht zuträglich. Das ist zwar nicht die Schuld des VfL (wie proximus85 auch geschrieben hat), aber trotzdem gehört es thematisch in den "VfL-Finanzen"-Thread.
Er hat nicht recht, es ist einfach falsch. Es ist die ständige Wiederholung von immer wieder falschen Aussagen. Die 50+1 Regel gilt in ihrem vollen Umfang für jeden Verein gleich in der Liga. Der VfB Stuttgart kann unter den Bedingungen die der VfL oder auch Leverkusen durchlaufen hat, genauso mehr als 50% der Anteile an seinem Verein an einen einzelnen Investor verkaufen, wenn sie denn möchten.
Ich verweise auf einfach mal auf § 8 Abs. 2 der DFL Statuten und möchte auf die Lex Leverkusen (ebenso gültig für Wolfburg) hinweisen. Wenn ich wirklich unrecht habe, was ich keineswegs ausschließen möchte, dann würde ich mich über eine kurze Erklärung sehr freuen.
Edit: Seit 2011 gilt die Lex Leverkusen nicht mehr und es ist somit allen Vereinen möglich sich gleich im Rahmen der 50+1 Regel zu bewegen. Die Einschränkung, dass der Investor mehr als 20 Jahre im Verein sein muss, erschwert dieses für viele Vereine jedoch.
Was soll ich dazu sagen? Verbohrtheit.
Es gibt keine "Lex Leverkusen", die habt ihr vielleicht scherzhaft so genannt, aber die Satzung ist allgemein formuliert und gilt für jeden Verein genauso für Wolfsburg wie für Gladbach. Nur weil sie in Wolfsburg und Leverkusen Anwendung fand, heißt das nicht, dass Wolfsburg und Leverkusen die einzigen sind, welche den Zusatzartikel nutzen dürfen. Ich wiederhole mich: Volkswagen hat sich im Rahmen dieses Zusatzartikels 90% des Vereins VfL Wolfsburg erworben.
Es gibt keine Bevorteilung, die Regeln sind für alle gleich. Das Volkswagen am 23.05.2011 diesen Schritt gegangen ist, hat langsam aber stetig gelegentlich für Wettbewerbsvorteile in den folgenden Jahren gesorgt, keinesfalls aber für die hier formulierte Wettbewerbsverzerrung.
Und letztlich waren im Laufe der letzten Jahre alle Bundesliga Vereine (nicht nur Leverkusen und Wolfsburg) äußerst kreativ um an Investoren im Rahmen der Gesetze zu kommen. Dortmund hat 92% seiner Anteile in Streubesitz, so dass nicht ein einzelner Investor mehr als 50% hat, Eintracht Frankfurt hat nur noch 68% seiner Anteile, Hopp hat nur 49%ige Stimmanteile, aber 96% Kapitalanteile, ähnlich mit Jena, die haben nur noch 5% Kapitalanteile, aber trotzdem 50,02% Stimmanteile. Ähnlich wie bei Hoffenheim und Jena ist es mit 1860 und Ismaik, die Bayern haben bestimmte Anteile in 9% Paketen an DAX Unternehmen verkauft.
Es ist einfach schein heillig hier aufzutauchen und auf die Methode die Volkswagen gewählt hat mit dem Finger zu zeigen und zu sagen: Ihr seid böse! Dabei hat Volkswagen sich nur im Rahmen der von der DFL geschaffenen Regeln bewegt. Weshalb sind wir schlimmer als Dortmund mit ihren 92% Fremdkapital?! Doch nur, weil unser Weg auf Dauer ertragreicher war als der von Dortmund, der nur bei den Aktienemitierungen zu Kapitalflüssen geführt hat.
Vielen Dank für die Aufklärung, war mir nicht gänzlich bewusst.
Aber da ich ja verbohrt bin, werde ich jetzt mal provokant, was ich bisher nicht war und frage mal nach:
Wo habe ich mit dem Finger gezeigt?
Wo habe ich gesagt ihr seid Böse?
Wo habe ich gesagt, dass ihr Euch ausserhalb der von der DFL geschaffenen Regeln bewegt?
Wenn du mich zitierst und eben dies behauptest, möchte ich jetzt auch den Beweis dafür. Besten Dank!
20.01.2014 - 14:34 Uhr
Zitat von Grewo:
Zitat von El_Bronx:
Zitat von W0BT0WN:
Habe langsam den Eindruck, manche Leute glauben, 17 Bundesligavereine leben wie im Sozialismus und bekommen alle das gleiche und der eine andere Bundesligaverein bekommt regelmäßig ein Paket aus dem Westen.
Wie man ernsthaft von "Wettbewerbsverzerrung" sprechen kann, in der BUNDESLIGA, wo es grad bei Vereinen wie Schalke, Dortmund oder Bayern so dermaßen viele Kapitalflüsse gibt, mir bleibt da echt die Spucke weg.
Niemand in Wolfsburg verleugnet den WettbewerbsVORTEIL, den wir hier haben. Einen WettbewerbsVORTEIL haben aber viele andere Clubs gegenüber kleineren Vereinen ebenso.
Schalke bekommt von Gazprom pro Jahr mindestens 16 Mio + Erfolgsprämien überwiesen, Gladbach von der Postbank bloß 4,5 Mio. Wie sieht es denn da mit der Wettbewerbsverzerrung aus? Von den vier DAX-Unternehmen, die den Kader des FC Bayern finanzieren, fang ich mal gar nicht erst an.
Ne Leute, den Kevin, den Luiz und all die anderen könnt ihr uns nicht miesmachen. Nicht mit solchem Good Cop / Bad Cop-Gehabe.
Euer vermeintliche Wettbewerbsvorteil ist doch nur ein Euphemismus für Wettbewerbsverzerrung. Dass Argument, seit Kinds Vorstoß vor ein paar Jahren könne nun jeder Verein nach 20 Jahren einen Investor haben, zieht auch nicht. Erstens ist es schon schlimm genug, dass Kind damals damit durchkam. Doch der Knackpunkt ist ein anderer: Am Beispiel Leverkusen sieht man gut, dass man selbst als Werksklub, der von einem Investor wie Bayer finanziert wird, lediglich von einem tatsächlichen Wettbewerbsvorteil, nicht -verzerrung profitieren kann. Denn anders als VW bleibt es bei Bayer bei den jährlichen fixen Zahlungen. Da werden nicht mal eben Sponsoringprämien o.ä. als Grund für die Finanzierung eines Starkaufs vorgeschoben, denn solche Käufe kommen dort gar nicht vor. Das zahlt der Verein dann aus eigener Kasse.
Ich kann euch auch sagen, warum die Wettbewerbsverzerrung von den Verantwortlichen der DFL, der übrigen Vereine und der Politik weitgehend zähneknirschend hingenommen wird. Ganz einfach: weil VW als einer der größten und einflussreichsten Konzerne der Welt zu mächtig ist, um ernsthaft gegen seine Wettbewerbsverzerrung vorzugehen. Niemand traut sich dagegen vorzugehen, es hängen einfach viel zu viele Arbeitsplätze daran, VW tritt in viel zu vielen Vereinen (auch Schalke) als Sponsor bzw. Autoausrüster auf, sodass diese Umstände von den Verantwortlichen leider hingenommen werden. So traurig das auch für den Rest der Liga ist.
Um es zum x-ten mal auf den Punkt zu bringen: die Wettbewerbsverzerrung besteht nicht in dem Sponsoring VWs (welches aber ohnehin schon laut etlichen Marketingexperten als unverhältnismäßig hoch eingestuft wird, gerade im Vergleich zum zig-mal erfolgreicheren FC Bayern), sondern in den zusätzlichen, situationsbedingten Zuwendungen wie im Falle von Stareinkäufen. Wenn es sich lediglich um hohes, aber aus euerer Sicht gerechtfertigtes Sponsoring handeln würde, dann frage ich euch, warum der VfL seine Zahlen (insbesondere die Transfers der AG an die VfL GmbH) nicht öffentlich macht? Wozu dann diese Intransparenz? Nicht etwa, um nicht gerechtfertigte Wettbewerbsverzerrung und Missmanagement des VW-Marketingvorstands, für das er sich im Extremfall sogar vor Gericht zu verantworten hätten, zu vertuschen?
Darüberhinaus liegt der Verdacht der Wettbewerbsverzerrung umso näher als dass VW ja nicht nur selbst zusätzliche Gelder zum üblichen Sponsoringvertrag beisteuert, sondern überdies auch noch andere Unternehmen dazu drängt, für den VfL zu werben. Daran, dass man schon andere Sponsoren dazu nötigen muss, um für den VfL zu werben, sieht man doch deutlich, dass der VfL eigentlich ein winziger Provinzverein ohne wirtschaftliche Strahlkraft für attraktive Sponsoren darstellt.
Siehe dazu:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/vfl-wolfsburg-volkswagen-droht-millionenstrafe-in-sponsoring-affaere-a-920496.html
Die Vergleiche, die eurerseits mit Bayern oder Schalke gemacht werden sind einfach lächerlich, sorry. Zumal ihr ja widersprüchlicherweise andererseits selbst vom Wettbewerbs"vorteil" gegenüber S04 etc. schreibt. Wenn Schalkes 16 Mio im Vergleich zu Gladbachs 4,5 Mio (11,5 Differenz zugunsten des Besserplatzierten) unverhältnismäßig viel sein sollen, was sind dann die mind. 70 Mio, welche der VfL wohlgemerkt OHNE internationales Geschäft im Vergleich zum langjährigen Europapokalteilnehmer (zuletzt 2x in Folge CL-Achtelfinalist) Schalke bekommt (Differenz über 50! Mio zulasten des Besserplatzierten)?
Quellen:
http://www.ftbpro.com/de/meldungen/jan-hendrik.möbert/309215/die-trikotsponsoring-bundesligatabelle-der-saison-2013-14
Zitat
Wie viel der VFL wirklich pro Saison bekommt ist nicht bekannt. Sicher ist das es mindestens 30 Millionen Euro pro Saison sind die die Wölfe vom Volkswagenkonzern einstreichen. Wenn es jedoch teure Ausgaben wie zum Beispiel einen Transfer gibt wird auch dies von Volkswagen bezahlt. Weiter bezahlt der VW-Konzern alle Verbindlichkeiten, etwa durch die Gehaltsausgaben für den aufgeblähten Kader.
Mind. 30 Mio + Transferminus von ca. 40 Mio ergibt die von mir angegebenen 70 Mio.
Aber all dies wird hier ja offensichtlich gutgeheißen, genauso wie die Bayern-Mitglieder Steuerhinterziehung gutheißen. Wobei letzteres nur eine einmalige Sache war. Bei euch liegt ein struktureller Mißstand vor.
Ich finds auch etwas schade, dass das Niveu hier von beiden Seiten wieder teils Richtung 0 geht.
Zu deinem Beitrag: Danke dafür, auch wenn ich damit absolut nicht einverstanden bin. Meine Meinung werd ich etwas klugscheißerisch aber auch anhand eines Beispiels darstellen.
Vorneweg im allgemeinen noch ein Satz zu deiner Finanztransparenz Forderung. Was würde ich zum Beispiel dafür geben, zu wissen was die verdammte IHK mit den Zwangsbeiträgen von "uns" (Unternehmern) so alles anstellt. Du lebst doch sicher nicht erst seit gestern in DE und hier wird nunmal nicht oder ungern über Kohle gesprochen. Oder bist du bereit auch deine Finanzlage für uns alle transparent zu machen? Auch wenn ich diese Forderung grundsätzlich begrüße, dass kannst du dir dermaßen in die Haare schmieren wie ich bei der IHK.
Und nu ein bisschen Klugscheißerei. Man schaut sich allein die Begriffserklärungen von Wettbewerbsvorteil und Wettbewerbsverzerrung an.
Vezerrung: "... einer Wettbewerbssituation durch das unlautere Erlangen von Vorteilen eines Wettbewerbers". Wikipedia sagt zu unlauterem Wettbewerb noch: "Als unlauteren Wettbewerb bezeichnet man im Wettbewerbsrecht eine bestimmte Form des Rechtsbruchs."
Vorteil: "... den Vorsprung eines Akteurs auf dem Markt gegenüber seinen Konkurrenten im ökonomischen Wettbewerb."
Damit unterstellst du dem VfL und VW mit deiner Meinung Rechtsbruch. Wo man entsprechend wie bei allem anderen auch gegen Klagen kann. Auch ein Verweis auf das FFP wird hier etwas hinken, denn da geht es nicht (nur) um die Thematik "Wo kommen wieviele Gelder her", sondern um die Bemühung, Vereine vor einer Überschuldung zu schützen. Der VfL Überschuldet sich nicht. Er hat es über VW zur Verfügung. Über die Höhe und deren Rechfertigung mag man sich durchaus streiten. Jedoch Wettbewerbsverzerrung? Nein. Natürlich muss man hier dann noch über den Tellerrand rübergucken und die These aufstellen, dass dadurch aber andere Vereine in Zugzwang geraten können. Aber auch das hat nichts mit Verzerrung zu tun.
Die Ausgaben des VfL mögen im Verhältnis zu den Einnahmen nicht passen, aber solange das Gehalts- und Transferetat nicht weit über dem des FCB liegen, ist das ok. Ich weiss, das will der gemeine Fussball Fan nicht hören, aber: Bundesliga-Vereine sind nunmal genauso wie Spieler nicht nur Sportler sondern schlicht Werbeträger. Wer das nicht sehen möchte, dem muss man leider schlicht Ignoranz vorwerfen. Tut mir Leid.
Da kommen wir dann auch zu meinem abschließenden Beispiel. Wenn ICH Milliarden hätte, dann würde ich sie zum Beispiel dem SC Freiburg spenden. Ja, spenden! Auch wenn ich nicht aus dieser Region komme, empfinde ich die Arbeit dort als sehr positiv. Gleichzeitig finde ich es Schade, dass der Verein schon allein aufgrund der Lage und Stadtgröße wahrscheinlich nie über die Definition "Sprungbrett" hinauskommen wird. Wie würdest du hier argumentieren?
Wenn du hier also von Wettbewerbsverzerrung sprichst, dann müsste man jedem Verein mit einer Stadtgröße über X den selben Vorwurf machen. Fair wäre, alle Einnahmen und Kosten der Stadien in einen Topf zu werfen und auf alle 18 Vereine zu verteilen. Wir leben nunmal aber auch nicht im Sozialismus... Gott sei Dank!
In Summe kann ich nur sagen, dein Beitrag mag Wahrheit beinhalten. Die Argumentation hat allerdings in meinen Augen ein paar Löcher.
Ich möchte kurz aufstehen und Beifall klatschen. Sehr gut auf den Punkt gebracht.
Zitat von El_Bronx:
Zitat von W0BT0WN:
Habe langsam den Eindruck, manche Leute glauben, 17 Bundesligavereine leben wie im Sozialismus und bekommen alle das gleiche und der eine andere Bundesligaverein bekommt regelmäßig ein Paket aus dem Westen.
Wie man ernsthaft von "Wettbewerbsverzerrung" sprechen kann, in der BUNDESLIGA, wo es grad bei Vereinen wie Schalke, Dortmund oder Bayern so dermaßen viele Kapitalflüsse gibt, mir bleibt da echt die Spucke weg.
Niemand in Wolfsburg verleugnet den WettbewerbsVORTEIL, den wir hier haben. Einen WettbewerbsVORTEIL haben aber viele andere Clubs gegenüber kleineren Vereinen ebenso.
Schalke bekommt von Gazprom pro Jahr mindestens 16 Mio + Erfolgsprämien überwiesen, Gladbach von der Postbank bloß 4,5 Mio. Wie sieht es denn da mit der Wettbewerbsverzerrung aus? Von den vier DAX-Unternehmen, die den Kader des FC Bayern finanzieren, fang ich mal gar nicht erst an.
Ne Leute, den Kevin, den Luiz und all die anderen könnt ihr uns nicht miesmachen. Nicht mit solchem Good Cop / Bad Cop-Gehabe.
Euer vermeintliche Wettbewerbsvorteil ist doch nur ein Euphemismus für Wettbewerbsverzerrung. Dass Argument, seit Kinds Vorstoß vor ein paar Jahren könne nun jeder Verein nach 20 Jahren einen Investor haben, zieht auch nicht. Erstens ist es schon schlimm genug, dass Kind damals damit durchkam. Doch der Knackpunkt ist ein anderer: Am Beispiel Leverkusen sieht man gut, dass man selbst als Werksklub, der von einem Investor wie Bayer finanziert wird, lediglich von einem tatsächlichen Wettbewerbsvorteil, nicht -verzerrung profitieren kann. Denn anders als VW bleibt es bei Bayer bei den jährlichen fixen Zahlungen. Da werden nicht mal eben Sponsoringprämien o.ä. als Grund für die Finanzierung eines Starkaufs vorgeschoben, denn solche Käufe kommen dort gar nicht vor. Das zahlt der Verein dann aus eigener Kasse.
Ich kann euch auch sagen, warum die Wettbewerbsverzerrung von den Verantwortlichen der DFL, der übrigen Vereine und der Politik weitgehend zähneknirschend hingenommen wird. Ganz einfach: weil VW als einer der größten und einflussreichsten Konzerne der Welt zu mächtig ist, um ernsthaft gegen seine Wettbewerbsverzerrung vorzugehen. Niemand traut sich dagegen vorzugehen, es hängen einfach viel zu viele Arbeitsplätze daran, VW tritt in viel zu vielen Vereinen (auch Schalke) als Sponsor bzw. Autoausrüster auf, sodass diese Umstände von den Verantwortlichen leider hingenommen werden. So traurig das auch für den Rest der Liga ist.
Um es zum x-ten mal auf den Punkt zu bringen: die Wettbewerbsverzerrung besteht nicht in dem Sponsoring VWs (welches aber ohnehin schon laut etlichen Marketingexperten als unverhältnismäßig hoch eingestuft wird, gerade im Vergleich zum zig-mal erfolgreicheren FC Bayern), sondern in den zusätzlichen, situationsbedingten Zuwendungen wie im Falle von Stareinkäufen. Wenn es sich lediglich um hohes, aber aus euerer Sicht gerechtfertigtes Sponsoring handeln würde, dann frage ich euch, warum der VfL seine Zahlen (insbesondere die Transfers der AG an die VfL GmbH) nicht öffentlich macht? Wozu dann diese Intransparenz? Nicht etwa, um nicht gerechtfertigte Wettbewerbsverzerrung und Missmanagement des VW-Marketingvorstands, für das er sich im Extremfall sogar vor Gericht zu verantworten hätten, zu vertuschen?
Darüberhinaus liegt der Verdacht der Wettbewerbsverzerrung umso näher als dass VW ja nicht nur selbst zusätzliche Gelder zum üblichen Sponsoringvertrag beisteuert, sondern überdies auch noch andere Unternehmen dazu drängt, für den VfL zu werben. Daran, dass man schon andere Sponsoren dazu nötigen muss, um für den VfL zu werben, sieht man doch deutlich, dass der VfL eigentlich ein winziger Provinzverein ohne wirtschaftliche Strahlkraft für attraktive Sponsoren darstellt.
Siehe dazu:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/vfl-wolfsburg-volkswagen-droht-millionenstrafe-in-sponsoring-affaere-a-920496.html
Die Vergleiche, die eurerseits mit Bayern oder Schalke gemacht werden sind einfach lächerlich, sorry. Zumal ihr ja widersprüchlicherweise andererseits selbst vom Wettbewerbs"vorteil" gegenüber S04 etc. schreibt. Wenn Schalkes 16 Mio im Vergleich zu Gladbachs 4,5 Mio (11,5 Differenz zugunsten des Besserplatzierten) unverhältnismäßig viel sein sollen, was sind dann die mind. 70 Mio, welche der VfL wohlgemerkt OHNE internationales Geschäft im Vergleich zum langjährigen Europapokalteilnehmer (zuletzt 2x in Folge CL-Achtelfinalist) Schalke bekommt (Differenz über 50! Mio zulasten des Besserplatzierten)?
Quellen:
http://www.ftbpro.com/de/meldungen/jan-hendrik.möbert/309215/die-trikotsponsoring-bundesligatabelle-der-saison-2013-14
Zitat
Wie viel der VFL wirklich pro Saison bekommt ist nicht bekannt. Sicher ist das es mindestens 30 Millionen Euro pro Saison sind die die Wölfe vom Volkswagenkonzern einstreichen. Wenn es jedoch teure Ausgaben wie zum Beispiel einen Transfer gibt wird auch dies von Volkswagen bezahlt. Weiter bezahlt der VW-Konzern alle Verbindlichkeiten, etwa durch die Gehaltsausgaben für den aufgeblähten Kader.
Mind. 30 Mio + Transferminus von ca. 40 Mio ergibt die von mir angegebenen 70 Mio.
Aber all dies wird hier ja offensichtlich gutgeheißen, genauso wie die Bayern-Mitglieder Steuerhinterziehung gutheißen. Wobei letzteres nur eine einmalige Sache war. Bei euch liegt ein struktureller Mißstand vor.
Ich finds auch etwas schade, dass das Niveu hier von beiden Seiten wieder teils Richtung 0 geht.
Zu deinem Beitrag: Danke dafür, auch wenn ich damit absolut nicht einverstanden bin. Meine Meinung werd ich etwas klugscheißerisch aber auch anhand eines Beispiels darstellen.
Vorneweg im allgemeinen noch ein Satz zu deiner Finanztransparenz Forderung. Was würde ich zum Beispiel dafür geben, zu wissen was die verdammte IHK mit den Zwangsbeiträgen von "uns" (Unternehmern) so alles anstellt. Du lebst doch sicher nicht erst seit gestern in DE und hier wird nunmal nicht oder ungern über Kohle gesprochen. Oder bist du bereit auch deine Finanzlage für uns alle transparent zu machen? Auch wenn ich diese Forderung grundsätzlich begrüße, dass kannst du dir dermaßen in die Haare schmieren wie ich bei der IHK.
Und nu ein bisschen Klugscheißerei. Man schaut sich allein die Begriffserklärungen von Wettbewerbsvorteil und Wettbewerbsverzerrung an.
Vezerrung: "... einer Wettbewerbssituation durch das unlautere Erlangen von Vorteilen eines Wettbewerbers". Wikipedia sagt zu unlauterem Wettbewerb noch: "Als unlauteren Wettbewerb bezeichnet man im Wettbewerbsrecht eine bestimmte Form des Rechtsbruchs."
Vorteil: "... den Vorsprung eines Akteurs auf dem Markt gegenüber seinen Konkurrenten im ökonomischen Wettbewerb."
Damit unterstellst du dem VfL und VW mit deiner Meinung Rechtsbruch. Wo man entsprechend wie bei allem anderen auch gegen Klagen kann. Auch ein Verweis auf das FFP wird hier etwas hinken, denn da geht es nicht (nur) um die Thematik "Wo kommen wieviele Gelder her", sondern um die Bemühung, Vereine vor einer Überschuldung zu schützen. Der VfL Überschuldet sich nicht. Er hat es über VW zur Verfügung. Über die Höhe und deren Rechfertigung mag man sich durchaus streiten. Jedoch Wettbewerbsverzerrung? Nein. Natürlich muss man hier dann noch über den Tellerrand rübergucken und die These aufstellen, dass dadurch aber andere Vereine in Zugzwang geraten können. Aber auch das hat nichts mit Verzerrung zu tun.
Die Ausgaben des VfL mögen im Verhältnis zu den Einnahmen nicht passen, aber solange das Gehalts- und Transferetat nicht weit über dem des FCB liegen, ist das ok. Ich weiss, das will der gemeine Fussball Fan nicht hören, aber: Bundesliga-Vereine sind nunmal genauso wie Spieler nicht nur Sportler sondern schlicht Werbeträger. Wer das nicht sehen möchte, dem muss man leider schlicht Ignoranz vorwerfen. Tut mir Leid.
Da kommen wir dann auch zu meinem abschließenden Beispiel. Wenn ICH Milliarden hätte, dann würde ich sie zum Beispiel dem SC Freiburg spenden. Ja, spenden! Auch wenn ich nicht aus dieser Region komme, empfinde ich die Arbeit dort als sehr positiv. Gleichzeitig finde ich es Schade, dass der Verein schon allein aufgrund der Lage und Stadtgröße wahrscheinlich nie über die Definition "Sprungbrett" hinauskommen wird. Wie würdest du hier argumentieren?
Wenn du hier also von Wettbewerbsverzerrung sprichst, dann müsste man jedem Verein mit einer Stadtgröße über X den selben Vorwurf machen. Fair wäre, alle Einnahmen und Kosten der Stadien in einen Topf zu werfen und auf alle 18 Vereine zu verteilen. Wir leben nunmal aber auch nicht im Sozialismus... Gott sei Dank!
In Summe kann ich nur sagen, dein Beitrag mag Wahrheit beinhalten. Die Argumentation hat allerdings in meinen Augen ein paar Löcher.
Ich möchte kurz aufstehen und Beifall klatschen. Sehr gut auf den Punkt gebracht.
20.01.2014 - 14:38 Uhr
Zitat von Frisbee:
Doch nur, weil unser Weg auf Dauer ertragreicher war als der von Dortmund, der nur bei den Aktienemitierungen zu Kapitalflüssen geführt hat.
Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr zu äußern, aber kannst du den Satz mit den Ertragreicher mir bitte näher definieren? Soll das jetzt bedeuten dass ihr mehr Millionen bekommen habt, oder dass ihr die besseren Erträge erwirtschaftet habt?
Ich meine es ist schon ein unterschied ob man sagt „Papa gib mal ne Mark“ oder ob Papa sagt „Nee, geh mal arbeiten“
Doch nur, weil unser Weg auf Dauer ertragreicher war als der von Dortmund, der nur bei den Aktienemitierungen zu Kapitalflüssen geführt hat.
Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr zu äußern, aber kannst du den Satz mit den Ertragreicher mir bitte näher definieren? Soll das jetzt bedeuten dass ihr mehr Millionen bekommen habt, oder dass ihr die besseren Erträge erwirtschaftet habt?
Ich meine es ist schon ein unterschied ob man sagt „Papa gib mal ne Mark“ oder ob Papa sagt „Nee, geh mal arbeiten“
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