Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“
11.08.2026 - 07:37 Uhr
Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“ |#21
11.08.2026 - 11:01 Uhr
Zitat von Kju91
Die Eskalation von Seiten der UEFA ist für dich keine relevante Gegenströmung?
Es gibt eben Widerstand. Es gibt die Satzung der FIFA. Die FIFA hat immer noch den Auftrag, den Fußball weltweit zu fördern und seine Integrität zu schützen. Daran ändert auch nichts, dass sie seit Jahrzehnten wie ein geldgeiler Großkonzern agiert. Und auch der Verrückte aus dem weißen Haus wird daran nichts ändern. Er hatte eh noch einen Gut bei seinem Kumpel wegen des Friendenspreises und Balogun. Infantino steht unter Druck. Und das gibt sowas wie Hoffnung, dass es eben nicht immer NUR um Geld geht. Es gibt diese Grenzen. Es gibt noch irgendwo das Gute in einigen Menschen. Man muss es nur sehen wollen.
Zitat von Gandalf446
Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht!
Ich sehe allerdings leider nicht, dass es relevante Gegenströmungen zu den Entwicklungen gibt. Ganz im Gegenteil. Aus mir unbegreiflichen Gründen finden das sehr viele ganz super, obwohl sie ganz weit davon entfernt sind zu den Leuten zu gehören, die davon profitieren könnten - ganz im Gegenteil
Zitat von Prinz96
Ja und das kritisiere ich auch in anderen Bereichen, wie zb Gesundheitswesen, es gibt aus meiner Sicht einfach Bereichewo nicht Profit als Maßstabgenommen werden sollte.
Ich kann mich damit auch abfinden das der Vereinsfussball so ist wie es nun ist, aber eine WM, Olympia oder vergleichbare Events sollten für die breite Masse der Menschen sein und kein Luxusgut werden.
Wenn die Pläne mit den Investoren durchgesetzt werden, würde nicht nur der Stadionbesuch für 90% der Menschen nicht mehr erschwinglich sein, sondern es wird darauf hinauslaufen das man es nichtmal mehr im TV wirklich verfolgen kann und auch Public Viewing irgendwann nicht mehr kostenfrei angeboten werden kann.
Dies kann man akzeptieren und gut heißen, ich befürworte aber dagegen sich zu wehren.
Zitat von Gandalf446
Die gesamte (westliche?) Welt entwickelt sich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in genau die Richtung, dass Profit die einzig interessante Metrik ist, um Erfolg zu messen. Es ist nur konsequent, die WM nach genau dem Maßstab zu bewerten. FIFA intern wird das, denke ich, genaus so auch geschehen.
Zitat von Prinz96
Jep, da sollte es keine zwei Meinungen mehr geben.
Vor allem seit wann ist es bei einer WM entscheidend das sie profitabel war?
Erfolgreich empfand ich das Ganze nicht, da kam selbst bei der WM in Katar bei mir mehr Stimmung auf.
Die Hydration Break egal ob nötig von der Temperstur oder nicht und die lächerliche Halbzeitshow sind jetzt nur die Punkte die mich am Spiel gestört haben.
Die ganzen Sachen drumherum anzuprangern würde jetzt zu lange dauern
Zitat von Jarnautovic
Also wenn gerade Don Donny sagt, dass es ein Fehler wäre, dann muss man Infantino ja spätestens jetzt gnadenlos absägen
Also wenn gerade Don Donny sagt, dass es ein Fehler wäre, dann muss man Infantino ja spätestens jetzt gnadenlos absägen

Jep, da sollte es keine zwei Meinungen mehr geben.
Vor allem seit wann ist es bei einer WM entscheidend das sie profitabel war?
Erfolgreich empfand ich das Ganze nicht, da kam selbst bei der WM in Katar bei mir mehr Stimmung auf.
Die Hydration Break egal ob nötig von der Temperstur oder nicht und die lächerliche Halbzeitshow sind jetzt nur die Punkte die mich am Spiel gestört haben.
Die ganzen Sachen drumherum anzuprangern würde jetzt zu lange dauern
Die gesamte (westliche?) Welt entwickelt sich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in genau die Richtung, dass Profit die einzig interessante Metrik ist, um Erfolg zu messen. Es ist nur konsequent, die WM nach genau dem Maßstab zu bewerten. FIFA intern wird das, denke ich, genaus so auch geschehen.
Ja und das kritisiere ich auch in anderen Bereichen, wie zb Gesundheitswesen, es gibt aus meiner Sicht einfach Bereichewo nicht Profit als Maßstabgenommen werden sollte.
Ich kann mich damit auch abfinden das der Vereinsfussball so ist wie es nun ist, aber eine WM, Olympia oder vergleichbare Events sollten für die breite Masse der Menschen sein und kein Luxusgut werden.
Wenn die Pläne mit den Investoren durchgesetzt werden, würde nicht nur der Stadionbesuch für 90% der Menschen nicht mehr erschwinglich sein, sondern es wird darauf hinauslaufen das man es nichtmal mehr im TV wirklich verfolgen kann und auch Public Viewing irgendwann nicht mehr kostenfrei angeboten werden kann.
Dies kann man akzeptieren und gut heißen, ich befürworte aber dagegen sich zu wehren.
Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht!
Ich sehe allerdings leider nicht, dass es relevante Gegenströmungen zu den Entwicklungen gibt. Ganz im Gegenteil. Aus mir unbegreiflichen Gründen finden das sehr viele ganz super, obwohl sie ganz weit davon entfernt sind zu den Leuten zu gehören, die davon profitieren könnten - ganz im Gegenteil
Die Eskalation von Seiten der UEFA ist für dich keine relevante Gegenströmung?
Es gibt eben Widerstand. Es gibt die Satzung der FIFA. Die FIFA hat immer noch den Auftrag, den Fußball weltweit zu fördern und seine Integrität zu schützen. Daran ändert auch nichts, dass sie seit Jahrzehnten wie ein geldgeiler Großkonzern agiert. Und auch der Verrückte aus dem weißen Haus wird daran nichts ändern. Er hatte eh noch einen Gut bei seinem Kumpel wegen des Friendenspreises und Balogun. Infantino steht unter Druck. Und das gibt sowas wie Hoffnung, dass es eben nicht immer NUR um Geld geht. Es gibt diese Grenzen. Es gibt noch irgendwo das Gute in einigen Menschen. Man muss es nur sehen wollen.
Mein Kommentar war eher auf die Gesamtgesellschaft bezogen. Aber nein, noch ist die Eskalation der UEFA für mich keine relevante Gegenströmung. Noch ist es nur eine Ankündigung. Wenn sie es tatsächlich durchziehen, wird sich meine Meinung dazu ändern
Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“ |#22
11.08.2026 - 11:30 Uhr
Zitat von Charrua
Wollen UEFA und Co. tatsächlich einen Wandel einleiten sollten Sie sich jetzt vermehrt darum kümmern einen geeigneten Gegenkandidaten aufzubauen der 2027 gegen Infantino bei den nächsten Wahlen antritt.
Derzeit sehe ich gute Chancen, dass das klappen kann.
Die leeren Drohungen bzgl. WM-Boykott und eigenem Turnier während der nächsten WM werden spätestens am Willen der Spieler scheitern und das dürften auch die Verbandsoberen wissen. Daher sollte jetzt die Devise gelten den angeschossenen Infantino durch das reguläre Verfahren vom Chefposten zu verdrängen. Wird sich zeigen wie fest die Allianz UEFA/AFC/CONCACAF tatsächlich ist, aber ohne Aufstellen eines Gegenkandidaten bleibt das für mich zumindest noch nur heiße Luft.
Wollen UEFA und Co. tatsächlich einen Wandel einleiten sollten Sie sich jetzt vermehrt darum kümmern einen geeigneten Gegenkandidaten aufzubauen der 2027 gegen Infantino bei den nächsten Wahlen antritt.
Derzeit sehe ich gute Chancen, dass das klappen kann.
Die leeren Drohungen bzgl. WM-Boykott und eigenem Turnier während der nächsten WM werden spätestens am Willen der Spieler scheitern und das dürften auch die Verbandsoberen wissen. Daher sollte jetzt die Devise gelten den angeschossenen Infantino durch das reguläre Verfahren vom Chefposten zu verdrängen. Wird sich zeigen wie fest die Allianz UEFA/AFC/CONCACAF tatsächlich ist, aber ohne Aufstellen eines Gegenkandidaten bleibt das für mich zumindest noch nur heiße Luft.
Die Spieler müssen sich entscheiden ob sie dann bei der "WM" dabei sind oder Clubfussball spielen wollen.
Die Macht haben die nationalen Verbände, bzw. die UEFA durch die CL/EL. Darauf können die Spieler gar nicht verzichten.
Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“ |#23
11.08.2026 - 11:31 Uhr
Zitat von Charrua
Wollen UEFA und Co. tatsächlich einen Wandel einleiten sollten Sie sich jetzt vermehrt darum kümmern einen geeigneten Gegenkandidaten aufzubauen der 2027 gegen Infantino bei den nächsten Wahlen antritt.
Derzeit sehe ich gute Chancen, dass das klappen kann.
Die leeren Drohungen bzgl. WM-Boykott und eigenem Turnier während der nächsten WM werden spätestens am Willen der Spieler scheitern und das dürften auch die Verbandsoberen wissen. Daher sollte jetzt die Devise gelten den angeschossenen Infantino durch das reguläre Verfahren vom Chefposten zu verdrängen. Wird sich zeigen wie fest die Allianz UEFA/AFC/CONCACAF tatsächlich ist, aber ohne Aufstellen eines Gegenkandidaten bleibt das für mich zumindest noch nur heiße Luft.
Wollen UEFA und Co. tatsächlich einen Wandel einleiten sollten Sie sich jetzt vermehrt darum kümmern einen geeigneten Gegenkandidaten aufzubauen der 2027 gegen Infantino bei den nächsten Wahlen antritt.
Derzeit sehe ich gute Chancen, dass das klappen kann.
Die leeren Drohungen bzgl. WM-Boykott und eigenem Turnier während der nächsten WM werden spätestens am Willen der Spieler scheitern und das dürften auch die Verbandsoberen wissen. Daher sollte jetzt die Devise gelten den angeschossenen Infantino durch das reguläre Verfahren vom Chefposten zu verdrängen. Wird sich zeigen wie fest die Allianz UEFA/AFC/CONCACAF tatsächlich ist, aber ohne Aufstellen eines Gegenkandidaten bleibt das für mich zumindest noch nur heiße Luft.
Es scheitert am Willen der Spieler ? Was haben Spieler denn hier zu melden? DIe regen sich auch jetzt schon grad mächtig auf überall hört man Spieler die Infantino verteufeln bzw. ihm zustimmen, Social Media ist voll von Spielerstimmen, die ihre Macht hier mächtig kreisen lassen. Spieler haben hier gar nichts zu sagen. Einen Gegenkandidaten zu benennen heisst er müsste in eine Kampfabstimmung die will keiner, man will einen Rücktritt von ihm. Passiert das wird man einen Grossteil der Führung austauschen, das wissen alle daher macht eine Kampfabstimmung keinen Sinn weil alle an Ihren Posten kleben, danach gibt es mehrere Pläne einer davon sieht vor das man jeden Kontinentalverband einmal für ein Jahr die Präsidentschaft gibt, das eine Jahr soll verhindern das sich Seilschaften bilden und jeder beteiligt fühlt. Dieses Gegenkandidaten Spiel ist für den Hund, erstmal muss Infantino weg. Es wird sicher gute Leute geben die dort aufräumen werden und auch die alten Strukturen wieder neu beleben z.B. ein unabhängiger Ethikrat der nicht von der Fifa gestellt und gesteuert wird usw usw. Lass die UEFA ihre Forderungen durchbringen mit Asien und Nordamerika hat man eh eine Stimmenmehrheit, legt mans drauf an gibts die Vertrauensfrage in einer Sondersitzung und weg wäre er. Aktuell gibt man ihm die möglichkeit sich gesichtwahrend zu verabschieden, da wird ein Zuspruch von Trump eher das Gegenteil bewirken als das was er sich vorstellt, noch dazu mit Forderungen die genau das Gegenteil besagen was man gerade ebennicht viel, noch mehr Profit auf den Nacken von Fussballfans. Gianni tut sich gerade auch keinen Gefallen seine Freundschaft zu Trump raushängen zu lassen, es gibt sicher einige die das beeindruckt aber der Grossteil gerade aber eher nicht so.
Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“ |#24
11.08.2026 - 12:25 Uhr
Zitat von Gandalf446
Mein Kommentar war eher auf die Gesamtgesellschaft bezogen. Aber nein, noch ist die Eskalation der UEFA für mich keine relevante Gegenströmung. Noch ist es nur eine Ankündigung. Wenn sie es tatsächlich durchziehen, wird sich meine Meinung dazu ändern
Zitat von Kju91
Die Eskalation von Seiten der UEFA ist für dich keine relevante Gegenströmung?
Es gibt eben Widerstand. Es gibt die Satzung der FIFA. Die FIFA hat immer noch den Auftrag, den Fußball weltweit zu fördern und seine Integrität zu schützen. Daran ändert auch nichts, dass sie seit Jahrzehnten wie ein geldgeiler Großkonzern agiert. Und auch der Verrückte aus dem weißen Haus wird daran nichts ändern. Er hatte eh noch einen Gut bei seinem Kumpel wegen des Friendenspreises und Balogun. Infantino steht unter Druck. Und das gibt sowas wie Hoffnung, dass es eben nicht immer NUR um Geld geht. Es gibt diese Grenzen. Es gibt noch irgendwo das Gute in einigen Menschen. Man muss es nur sehen wollen.
Zitat von Gandalf446
Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht!
Ich sehe allerdings leider nicht, dass es relevante Gegenströmungen zu den Entwicklungen gibt. Ganz im Gegenteil. Aus mir unbegreiflichen Gründen finden das sehr viele ganz super, obwohl sie ganz weit davon entfernt sind zu den Leuten zu gehören, die davon profitieren könnten - ganz im Gegenteil
Zitat von Prinz96
Ja und das kritisiere ich auch in anderen Bereichen, wie zb Gesundheitswesen, es gibt aus meiner Sicht einfach Bereichewo nicht Profit als Maßstabgenommen werden sollte.
Ich kann mich damit auch abfinden das der Vereinsfussball so ist wie es nun ist, aber eine WM, Olympia oder vergleichbare Events sollten für die breite Masse der Menschen sein und kein Luxusgut werden.
Wenn die Pläne mit den Investoren durchgesetzt werden, würde nicht nur der Stadionbesuch für 90% der Menschen nicht mehr erschwinglich sein, sondern es wird darauf hinauslaufen das man es nichtmal mehr im TV wirklich verfolgen kann und auch Public Viewing irgendwann nicht mehr kostenfrei angeboten werden kann.
Dies kann man akzeptieren und gut heißen, ich befürworte aber dagegen sich zu wehren.
Zitat von Gandalf446
Die gesamte (westliche?) Welt entwickelt sich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in genau die Richtung, dass Profit die einzig interessante Metrik ist, um Erfolg zu messen. Es ist nur konsequent, die WM nach genau dem Maßstab zu bewerten. FIFA intern wird das, denke ich, genaus so auch geschehen.
Zitat von Prinz96
Jep, da sollte es keine zwei Meinungen mehr geben.
Vor allem seit wann ist es bei einer WM entscheidend das sie profitabel war?
Erfolgreich empfand ich das Ganze nicht, da kam selbst bei der WM in Katar bei mir mehr Stimmung auf.
Die Hydration Break egal ob nötig von der Temperstur oder nicht und die lächerliche Halbzeitshow sind jetzt nur die Punkte die mich am Spiel gestört haben.
Die ganzen Sachen drumherum anzuprangern würde jetzt zu lange dauern
Zitat von Jarnautovic
Also wenn gerade Don Donny sagt, dass es ein Fehler wäre, dann muss man Infantino ja spätestens jetzt gnadenlos absägen
Also wenn gerade Don Donny sagt, dass es ein Fehler wäre, dann muss man Infantino ja spätestens jetzt gnadenlos absägen

Jep, da sollte es keine zwei Meinungen mehr geben.
Vor allem seit wann ist es bei einer WM entscheidend das sie profitabel war?
Erfolgreich empfand ich das Ganze nicht, da kam selbst bei der WM in Katar bei mir mehr Stimmung auf.
Die Hydration Break egal ob nötig von der Temperstur oder nicht und die lächerliche Halbzeitshow sind jetzt nur die Punkte die mich am Spiel gestört haben.
Die ganzen Sachen drumherum anzuprangern würde jetzt zu lange dauern
Die gesamte (westliche?) Welt entwickelt sich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in genau die Richtung, dass Profit die einzig interessante Metrik ist, um Erfolg zu messen. Es ist nur konsequent, die WM nach genau dem Maßstab zu bewerten. FIFA intern wird das, denke ich, genaus so auch geschehen.
Ja und das kritisiere ich auch in anderen Bereichen, wie zb Gesundheitswesen, es gibt aus meiner Sicht einfach Bereichewo nicht Profit als Maßstabgenommen werden sollte.
Ich kann mich damit auch abfinden das der Vereinsfussball so ist wie es nun ist, aber eine WM, Olympia oder vergleichbare Events sollten für die breite Masse der Menschen sein und kein Luxusgut werden.
Wenn die Pläne mit den Investoren durchgesetzt werden, würde nicht nur der Stadionbesuch für 90% der Menschen nicht mehr erschwinglich sein, sondern es wird darauf hinauslaufen das man es nichtmal mehr im TV wirklich verfolgen kann und auch Public Viewing irgendwann nicht mehr kostenfrei angeboten werden kann.
Dies kann man akzeptieren und gut heißen, ich befürworte aber dagegen sich zu wehren.
Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht!
Ich sehe allerdings leider nicht, dass es relevante Gegenströmungen zu den Entwicklungen gibt. Ganz im Gegenteil. Aus mir unbegreiflichen Gründen finden das sehr viele ganz super, obwohl sie ganz weit davon entfernt sind zu den Leuten zu gehören, die davon profitieren könnten - ganz im Gegenteil
Die Eskalation von Seiten der UEFA ist für dich keine relevante Gegenströmung?
Es gibt eben Widerstand. Es gibt die Satzung der FIFA. Die FIFA hat immer noch den Auftrag, den Fußball weltweit zu fördern und seine Integrität zu schützen. Daran ändert auch nichts, dass sie seit Jahrzehnten wie ein geldgeiler Großkonzern agiert. Und auch der Verrückte aus dem weißen Haus wird daran nichts ändern. Er hatte eh noch einen Gut bei seinem Kumpel wegen des Friendenspreises und Balogun. Infantino steht unter Druck. Und das gibt sowas wie Hoffnung, dass es eben nicht immer NUR um Geld geht. Es gibt diese Grenzen. Es gibt noch irgendwo das Gute in einigen Menschen. Man muss es nur sehen wollen.
Mein Kommentar war eher auf die Gesamtgesellschaft bezogen. Aber nein, noch ist die Eskalation der UEFA für mich keine relevante Gegenströmung. Noch ist es nur eine Ankündigung. Wenn sie es tatsächlich durchziehen, wird sich meine Meinung dazu ändern
Wie sähe denn für dich eine "Gesamtgesellschaftliche" Gegenströmung aus?
Und dass die Uefa jetzt offen von Vertrauensbruch und Täuschung spricht und Infantinos Rücktritt fordert ist definitiv eine Eskalation und nicht ganz irrelevant. Zumal andere Verbände mitziehen.
Ich frag mich eher wo du siehst, dass "sehr viele ganz super" finden?!
Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“ |#25
11.08.2026 - 12:30 Uhr
Zitat von Charrua
Wollen UEFA und Co. tatsächlich einen Wandel einleiten sollten Sie sich jetzt vermehrt darum kümmern einen geeigneten Gegenkandidaten aufzubauen der 2027 gegen Infantino bei den nächsten Wahlen antritt.
Derzeit sehe ich gute Chancen, dass das klappen kann.
Die leeren Drohungen bzgl. WM-Boykott und eigenem Turnier während der nächsten WM werden spätestens am Willen der Spieler scheitern und das dürften auch die Verbandsoberen wissen. Daher sollte jetzt die Devise gelten den angeschossenen Infantino durch das reguläre Verfahren vom Chefposten zu verdrängen. Wird sich zeigen wie fest die Allianz UEFA/AFC/CONCACAF tatsächlich ist, aber ohne Aufstellen eines Gegenkandidaten bleibt das für mich zumindest noch nur heiße Luft.
Wollen UEFA und Co. tatsächlich einen Wandel einleiten sollten Sie sich jetzt vermehrt darum kümmern einen geeigneten Gegenkandidaten aufzubauen der 2027 gegen Infantino bei den nächsten Wahlen antritt.
Derzeit sehe ich gute Chancen, dass das klappen kann.
Die leeren Drohungen bzgl. WM-Boykott und eigenem Turnier während der nächsten WM werden spätestens am Willen der Spieler scheitern und das dürften auch die Verbandsoberen wissen. Daher sollte jetzt die Devise gelten den angeschossenen Infantino durch das reguläre Verfahren vom Chefposten zu verdrängen. Wird sich zeigen wie fest die Allianz UEFA/AFC/CONCACAF tatsächlich ist, aber ohne Aufstellen eines Gegenkandidaten bleibt das für mich zumindest noch nur heiße Luft.
Das sehe ich diametral anders.
Zunächst geht es nur darum Infantino loszuwerden.
Mag sein, dass man doch noch einen Gegenkandidaten findet, das ist aber nicht der springende Punkt. Der auch von Journalisten immer wieder angeprochene Gegenkandidat als ›Conditio sine qua non‹ wäre nur dann zwingend erforderlich, wenn man sich den Regularien und Mechanismen der FIFA stellen wollte – da hat Infantino bekanntlich sein Netzwerk, also Heimvorteil für ihn.
Es geht im Kern auch nicht darum, dass die UEFA und andere Kontinantalverbände für das Wahre und Gute stünden, dass Ihnen Infantinos undemokratische und intransparente Amtführung und der Ausverkauf des Fußballs zuwider wären. Wir hatten doch sowohl europäisch als auch die Bundesliga betreffend ähnliche Versuche (Aki Watzke, Kalle Rummenigge!).
Nein es geht darum, dass Infantino und die FIFA elementare Geschäftsfelder der UEFA zur FIFA ziehen wollen. Infantino hat als Kernaufgabe definiert, ›den Fussball weltweit zu vereinheitlichen und kommerziell auszubauen‹ (natürlich auch zu seinem persönlichen Vorteil). Trotz des Zurückruderns beim Verkauf von Anteilen der WM an Investoren hat er dieses Ziel grundsätzlich nicht zurückgenommen. Dazu will er die Anzahl der WM-Teilnehmer ins Uferlose ausdehnen, er will den Turnus von 4 auf 2 Jahre verkürzen (was ist dann mit der Europameisterschaft) und er will weitere Formate für die Klubs etablieren usw. Wie der spanische Fussballpräsident formuliert hat: Die nationalen Ligen und damit die Klubs haben in Europa zentrale Bedeutung. Diese würde substanziell geschwächt.
Die UEFA kann dem nicht tatenlos zusehen. Die derzeitige Eskalation ist alles andere als heiße Luft. Die UEFA wählt den erfolgversprechensten Weg: Sie ›erpresst‹ die FIFA mit ihrer Attraktivität: Wenn Ihr unsere Regeln missachtet, dann spielen wir ohne Euch.
Mehr geht nicht. Meines Erachtens gibt es für die UEFA kein Zurück. Trotz seines opportunistischen internationalen Geflechts: Im Zweifel wird man Infantino genauso fallen lassen wie er es seinerzeit mit Sepp Blatter gemacht hat.
Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“ |#26
11.08.2026 - 12:42 Uhr
@CrushBMG & @Werder-Fossil
Also laut euch beiden können Verbände etc machen was sie wollen die Spieler haben zu spuren? Ich glaube tatsächlich, dass ihr da beide den ideellen Wert einer Weltmeisterschaft für "die Spieler" unterschätzt.
Und faktisch ist der Profifussball ohne die Spieler nichts Wert. Schaut euch doch mal das finanziell von vielen Seiten verteufelte Barcelona an - zack ist da ein neuer Superstar an Land gezogen laufen auch hierzulande viele Kids mit Yamal-Trikots durch die Gegend. Es reicht ein Spieler in diesen Sphären und schon bricht die schöne Verbandeinigkeit von WM-Boykott in sich zusammen
Und dessen sind sich sicherlich auch die Kontinentalverbände durchaus bewusst.
Wieso macht Ceferin für seine CL pseudowitzige Videos mit Zlatan? Die Nähe zu den Spielern bzw. Ex-Spielern ist auch den Nicht-Infantinos sehr wichtig und daher werden die Verbände je näher 2030 rückt, sich weit genug von irgendwelchen Boykott-Aufrufen etc. distanzieren.
Denn so wie die UEFA gegen die Superleague geschlagen hat, bin ich mir ziemlich sicher wird die Spielergewerkschaft sollte es weiter eskalieren irgendwann von sich aus Druck ausüben. Und man kann gar nicht so schnell schauen, stehen dann die vermeintlich weißen Ritter von der UEFA in ähnlich schlechtem Licht wie die Macht die sie bekämpfen wollen.
Also laut euch beiden können Verbände etc machen was sie wollen die Spieler haben zu spuren? Ich glaube tatsächlich, dass ihr da beide den ideellen Wert einer Weltmeisterschaft für "die Spieler" unterschätzt.
Und faktisch ist der Profifussball ohne die Spieler nichts Wert. Schaut euch doch mal das finanziell von vielen Seiten verteufelte Barcelona an - zack ist da ein neuer Superstar an Land gezogen laufen auch hierzulande viele Kids mit Yamal-Trikots durch die Gegend. Es reicht ein Spieler in diesen Sphären und schon bricht die schöne Verbandeinigkeit von WM-Boykott in sich zusammen
Und dessen sind sich sicherlich auch die Kontinentalverbände durchaus bewusst.
Wieso macht Ceferin für seine CL pseudowitzige Videos mit Zlatan? Die Nähe zu den Spielern bzw. Ex-Spielern ist auch den Nicht-Infantinos sehr wichtig und daher werden die Verbände je näher 2030 rückt, sich weit genug von irgendwelchen Boykott-Aufrufen etc. distanzieren.
Denn so wie die UEFA gegen die Superleague geschlagen hat, bin ich mir ziemlich sicher wird die Spielergewerkschaft sollte es weiter eskalieren irgendwann von sich aus Druck ausüben. Und man kann gar nicht so schnell schauen, stehen dann die vermeintlich weißen Ritter von der UEFA in ähnlich schlechtem Licht wie die Macht die sie bekämpfen wollen.
Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“ |#27
11.08.2026 - 12:59 Uhr
Mal ganz ehrlich: Fußball ist doch schon seit Jahrzehnten korrupt. Wie hat Deutschland die WM 2006 erhalten? In dem der Kaiser mehrere Millionen von Adidas in den nahen Osten überwies. Ähnlich auch die WM in Qatar und wahrscheinlich sind in ähnlicher Weise auch Südafrika und die USA so zu WMs gekommen.
Ich glaube, dass eine Öffnung für Dritte tatsächlich sogar mehr Transparenz bringen könnte. Sicherlich nicht in der Art, in der es von Infantino vorgeschlagen wurde. Allerdings ist für mich der Austausch von Infantino mit einem korrupten UEFA-Funktionär auch keine Lösung.
Ich glaube, dass eine Öffnung für Dritte tatsächlich sogar mehr Transparenz bringen könnte. Sicherlich nicht in der Art, in der es von Infantino vorgeschlagen wurde. Allerdings ist für mich der Austausch von Infantino mit einem korrupten UEFA-Funktionär auch keine Lösung.
Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“ |#28
11.08.2026 - 13:12 Uhr
Zitat von Jawoischsho
Das sehe ich diametral anders.
Zunächst geht es nur darum Infantino loszuwerden.
Mag sein, dass man doch noch einen Gegenkandidaten findet, das ist aber nicht der springende Punkt. Der auch von Journalisten immer wieder angeprochene Gegenkandidat als ›Conditio sine qua non‹ wäre nur dann zwingend erforderlich, wenn man sich den Regularien und Mechanismen der FIFA stellen wollte – da hat Infantino bekanntlich sein Netzwerk, also Heimvorteil für ihn.
Es geht im Kern auch nicht darum, dass die UEFA und andere Kontinantalverbände für das Wahre und Gute stünden, dass Ihnen Infantinos undemokratische und intransparente Amtführung und der Ausverkauf des Fußballs zuwider wären. Wir hatten doch sowohl europäisch als auch die Bundesliga betreffend ähnliche Versuche (Aki Watzke, Kalle Rummenigge!).
Nein es geht darum, dass Infantino und die FIFA elementare Geschäftsfelder der UEFA zur FIFA ziehen wollen. Infantino hat als Kernaufgabe definiert, ›den Fussball weltweit zu vereinheitlichen und kommerziell auszubauen‹ (natürlich auch zu seinem persönlichen Vorteil). Trotz des Zurückruderns beim Verkauf von Anteilen der WM an Investoren hat er dieses Ziel grundsätzlich nicht zurückgenommen. Dazu will er die Anzahl der WM-Teilnehmer ins Uferlose ausdehnen, er will den Turnus von 4 auf 2 Jahre verkürzen (was ist dann mit der Europameisterschaft) und er will weitere Formate für die Klubs etablieren usw. Wie der spanische Fussballpräsident formuliert hat: Die nationalen Ligen und damit die Klubs haben in Europa zentrale Bedeutung. Diese würde substanziell geschwächt.
Die UEFA kann dem nicht tatenlos zusehen. Die derzeitige Eskalation ist alles andere als heiße Luft. Die UEFA wählt den erfolgversprechensten Weg: Sie ›erpresst‹ die FIFA mit ihrer Attraktivität: Wenn Ihr unsere Regeln missachtet, dann spielen wir ohne Euch.
Mehr geht nicht. Meines Erachtens gibt es für die UEFA kein Zurück. Trotz seines opportunistischen internationalen Geflechts: Im Zweifel wird man Infantino genauso fallen lassen wie er es seinerzeit mit Sepp Blatter gemacht hat.
Zitat von Charrua
Wollen UEFA und Co. tatsächlich einen Wandel einleiten sollten Sie sich jetzt vermehrt darum kümmern einen geeigneten Gegenkandidaten aufzubauen der 2027 gegen Infantino bei den nächsten Wahlen antritt.
Derzeit sehe ich gute Chancen, dass das klappen kann.
Die leeren Drohungen bzgl. WM-Boykott und eigenem Turnier während der nächsten WM werden spätestens am Willen der Spieler scheitern und das dürften auch die Verbandsoberen wissen. Daher sollte jetzt die Devise gelten den angeschossenen Infantino durch das reguläre Verfahren vom Chefposten zu verdrängen. Wird sich zeigen wie fest die Allianz UEFA/AFC/CONCACAF tatsächlich ist, aber ohne Aufstellen eines Gegenkandidaten bleibt das für mich zumindest noch nur heiße Luft.
Wollen UEFA und Co. tatsächlich einen Wandel einleiten sollten Sie sich jetzt vermehrt darum kümmern einen geeigneten Gegenkandidaten aufzubauen der 2027 gegen Infantino bei den nächsten Wahlen antritt.
Derzeit sehe ich gute Chancen, dass das klappen kann.
Die leeren Drohungen bzgl. WM-Boykott und eigenem Turnier während der nächsten WM werden spätestens am Willen der Spieler scheitern und das dürften auch die Verbandsoberen wissen. Daher sollte jetzt die Devise gelten den angeschossenen Infantino durch das reguläre Verfahren vom Chefposten zu verdrängen. Wird sich zeigen wie fest die Allianz UEFA/AFC/CONCACAF tatsächlich ist, aber ohne Aufstellen eines Gegenkandidaten bleibt das für mich zumindest noch nur heiße Luft.
Das sehe ich diametral anders.
Zunächst geht es nur darum Infantino loszuwerden.
Mag sein, dass man doch noch einen Gegenkandidaten findet, das ist aber nicht der springende Punkt. Der auch von Journalisten immer wieder angeprochene Gegenkandidat als ›Conditio sine qua non‹ wäre nur dann zwingend erforderlich, wenn man sich den Regularien und Mechanismen der FIFA stellen wollte – da hat Infantino bekanntlich sein Netzwerk, also Heimvorteil für ihn.
Es geht im Kern auch nicht darum, dass die UEFA und andere Kontinantalverbände für das Wahre und Gute stünden, dass Ihnen Infantinos undemokratische und intransparente Amtführung und der Ausverkauf des Fußballs zuwider wären. Wir hatten doch sowohl europäisch als auch die Bundesliga betreffend ähnliche Versuche (Aki Watzke, Kalle Rummenigge!).
Nein es geht darum, dass Infantino und die FIFA elementare Geschäftsfelder der UEFA zur FIFA ziehen wollen. Infantino hat als Kernaufgabe definiert, ›den Fussball weltweit zu vereinheitlichen und kommerziell auszubauen‹ (natürlich auch zu seinem persönlichen Vorteil). Trotz des Zurückruderns beim Verkauf von Anteilen der WM an Investoren hat er dieses Ziel grundsätzlich nicht zurückgenommen. Dazu will er die Anzahl der WM-Teilnehmer ins Uferlose ausdehnen, er will den Turnus von 4 auf 2 Jahre verkürzen (was ist dann mit der Europameisterschaft) und er will weitere Formate für die Klubs etablieren usw. Wie der spanische Fussballpräsident formuliert hat: Die nationalen Ligen und damit die Klubs haben in Europa zentrale Bedeutung. Diese würde substanziell geschwächt.
Die UEFA kann dem nicht tatenlos zusehen. Die derzeitige Eskalation ist alles andere als heiße Luft. Die UEFA wählt den erfolgversprechensten Weg: Sie ›erpresst‹ die FIFA mit ihrer Attraktivität: Wenn Ihr unsere Regeln missachtet, dann spielen wir ohne Euch.
Mehr geht nicht. Meines Erachtens gibt es für die UEFA kein Zurück. Trotz seines opportunistischen internationalen Geflechts: Im Zweifel wird man Infantino genauso fallen lassen wie er es seinerzeit mit Sepp Blatter gemacht hat.
Ich stimme Dir in allem bis auf einen Punkt zu, insbesondere was Club-WM und Verkürzung der der Intervalle von 4 auf 2 Jahre betrifft (das ist gerade das Element, was die Fifa-WM und UEFA-EM ähnlich wie olympische Spiele so besonders gemacht hat im Vergleich zu Sportarten mit inflationären "WMs", die alle 1-2 Jahre stattfinden). Gleiches für Eingriffe in den normalen Spielablauf für Werbung und sonstigen Mist (generelle Hydrationbreaks, Halbzeitpause 30 Minuten im Finale).
Widersprechen muss ich jedoch beim Begriff "uferlose Ausdehnung der WM-Teilnehmer" (gemeint ist wohl Endrundenteilnehmer, denn die Qualifikation ist schon immer Teil der WM und damit in Deinen Augen ja wohl schon uferlos).
Wenn man ohne europäische Fanbrille die jetzige Ausweitung auf 48 Endrundenteilnehmer betrachtet, konnte man feststellen in wievielen Teilen der Welt schon die dadurch erstmals ermöglichte Teilnahme am Endturnier durch mehrere kleine Länder vielen Millionen Menschen Freude gebracht hat (einfach nur, weil ihr Land "dabei" war, wie bei einer Olympiade auch). Und dafür mussten alle Mannschaften maximal 1 Spiel mehr bestreiten. Bei einer nur alle 4 Jahre stattfindenen WM ist das doch gerade die Würze, die dem weltweit beliebtesten Sport etwas das elitäre in der Endrunde nimmt. Am Ende, wenn es Runde für Runde Richtung Titel geht, setzen sich doch sowieso überwiegend die üblichen grossen Fussballnationen durch und die Aussenseiterfarbtupfer werden Runde für Runde weniger. Bei uns, wo das sportliche Abschneiden im Vordergrund steht, wird jede WM nach dem Ausscheiden der Mannschaft schnell in die hinterste Reihe des Interesses geschoben. Man meckert an allen möglichen Gründen, wechselt Verantwortliche aus, etc.. Schlichtweg es bleibt ein negativer Nachgeschmack all dieser Turniere, in denen man nicht den selbstgestecken hohen sportlichen Zielen zumindest nahe kommt. Ganz anders ist das jedoch in all den kleinen Ländern, die einfach nur teilnehmen konnten und endlich auch mal zusammen vor dem Fernseher beim Nachbarn etc. mitfiebern konnten, bevor sie dann ausgeschieden sind. Deren Gewinn war bereits die Teilnahme und wird jetzt für 4 Jahre lange positiv nachhallen !
Wenn man also so vielen Menschen mit so wenig so lange so viel Freude bereiten kann, ist das grundsätzlich etwas gutes und da verbindet der Sport auch die Menschen. Fahr jetzt mal mit einem deutschen Trikot am Leib nach Curacao. Jede Wette, du erfährst da massig positive Reaktionen, obwohl wir die Mannschaft im Turnier deutlich besiegt hatten.
Rein sportlich gesehen konnte man im Übrigen feststellen, dass auch fussballerisch die Welt ein Stück näher zusammengerückt ist. Der Leistungsabstand war deutlich geringer zwischen den Mannschaften als noch vor 10 oder mehr Jahren und etliche der Underdogs haben bemerkenswerte Spiele abgeliefert, die auch die Fans etablierter Nationen überrascht haben.
Nichtsdestotrotz gehören die beiden best Buddys, die sich gegenseitig immer so loben, selbstverständlich nicht zu den Menschen, die die Welt besser machen und die Mehrheit der Weltbevölkerung wird es eher als Erleichterung empfinden, wenn diese irgendwann nicht mehr im Amt sind.
Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“ |#29
11.08.2026 - 13:27 Uhr
Zitat von Smokesletsgo
Wie sähe denn für dich eine "Gesamtgesellschaftliche" Gegenströmung aus?
Und dass die Uefa jetzt offen von Vertrauensbruch und Täuschung spricht und Infantinos Rücktritt fordert ist definitiv eine Eskalation und nicht ganz irrelevant. Zumal andere Verbände mitziehen.
Ich frag mich eher wo du siehst, dass "sehr viele ganz super" finden?!
Zitat von Gandalf446
Mein Kommentar war eher auf die Gesamtgesellschaft bezogen. Aber nein, noch ist die Eskalation der UEFA für mich keine relevante Gegenströmung. Noch ist es nur eine Ankündigung. Wenn sie es tatsächlich durchziehen, wird sich meine Meinung dazu ändern
Zitat von Kju91
Die Eskalation von Seiten der UEFA ist für dich keine relevante Gegenströmung?
Es gibt eben Widerstand. Es gibt die Satzung der FIFA. Die FIFA hat immer noch den Auftrag, den Fußball weltweit zu fördern und seine Integrität zu schützen. Daran ändert auch nichts, dass sie seit Jahrzehnten wie ein geldgeiler Großkonzern agiert. Und auch der Verrückte aus dem weißen Haus wird daran nichts ändern. Er hatte eh noch einen Gut bei seinem Kumpel wegen des Friendenspreises und Balogun. Infantino steht unter Druck. Und das gibt sowas wie Hoffnung, dass es eben nicht immer NUR um Geld geht. Es gibt diese Grenzen. Es gibt noch irgendwo das Gute in einigen Menschen. Man muss es nur sehen wollen.
Zitat von Gandalf446
Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht!
Ich sehe allerdings leider nicht, dass es relevante Gegenströmungen zu den Entwicklungen gibt. Ganz im Gegenteil. Aus mir unbegreiflichen Gründen finden das sehr viele ganz super, obwohl sie ganz weit davon entfernt sind zu den Leuten zu gehören, die davon profitieren könnten - ganz im Gegenteil
Zitat von Prinz96
Ja und das kritisiere ich auch in anderen Bereichen, wie zb Gesundheitswesen, es gibt aus meiner Sicht einfach Bereichewo nicht Profit als Maßstabgenommen werden sollte.
Ich kann mich damit auch abfinden das der Vereinsfussball so ist wie es nun ist, aber eine WM, Olympia oder vergleichbare Events sollten für die breite Masse der Menschen sein und kein Luxusgut werden.
Wenn die Pläne mit den Investoren durchgesetzt werden, würde nicht nur der Stadionbesuch für 90% der Menschen nicht mehr erschwinglich sein, sondern es wird darauf hinauslaufen das man es nichtmal mehr im TV wirklich verfolgen kann und auch Public Viewing irgendwann nicht mehr kostenfrei angeboten werden kann.
Dies kann man akzeptieren und gut heißen, ich befürworte aber dagegen sich zu wehren.
Zitat von Gandalf446
Die gesamte (westliche?) Welt entwickelt sich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in genau die Richtung, dass Profit die einzig interessante Metrik ist, um Erfolg zu messen. Es ist nur konsequent, die WM nach genau dem Maßstab zu bewerten. FIFA intern wird das, denke ich, genaus so auch geschehen.
Zitat von Prinz96
Jep, da sollte es keine zwei Meinungen mehr geben.
Vor allem seit wann ist es bei einer WM entscheidend das sie profitabel war?
Erfolgreich empfand ich das Ganze nicht, da kam selbst bei der WM in Katar bei mir mehr Stimmung auf.
Die Hydration Break egal ob nötig von der Temperstur oder nicht und die lächerliche Halbzeitshow sind jetzt nur die Punkte die mich am Spiel gestört haben.
Die ganzen Sachen drumherum anzuprangern würde jetzt zu lange dauern
Zitat von Jarnautovic
Also wenn gerade Don Donny sagt, dass es ein Fehler wäre, dann muss man Infantino ja spätestens jetzt gnadenlos absägen
Also wenn gerade Don Donny sagt, dass es ein Fehler wäre, dann muss man Infantino ja spätestens jetzt gnadenlos absägen

Jep, da sollte es keine zwei Meinungen mehr geben.
Vor allem seit wann ist es bei einer WM entscheidend das sie profitabel war?
Erfolgreich empfand ich das Ganze nicht, da kam selbst bei der WM in Katar bei mir mehr Stimmung auf.
Die Hydration Break egal ob nötig von der Temperstur oder nicht und die lächerliche Halbzeitshow sind jetzt nur die Punkte die mich am Spiel gestört haben.
Die ganzen Sachen drumherum anzuprangern würde jetzt zu lange dauern
Die gesamte (westliche?) Welt entwickelt sich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in genau die Richtung, dass Profit die einzig interessante Metrik ist, um Erfolg zu messen. Es ist nur konsequent, die WM nach genau dem Maßstab zu bewerten. FIFA intern wird das, denke ich, genaus so auch geschehen.
Ja und das kritisiere ich auch in anderen Bereichen, wie zb Gesundheitswesen, es gibt aus meiner Sicht einfach Bereichewo nicht Profit als Maßstabgenommen werden sollte.
Ich kann mich damit auch abfinden das der Vereinsfussball so ist wie es nun ist, aber eine WM, Olympia oder vergleichbare Events sollten für die breite Masse der Menschen sein und kein Luxusgut werden.
Wenn die Pläne mit den Investoren durchgesetzt werden, würde nicht nur der Stadionbesuch für 90% der Menschen nicht mehr erschwinglich sein, sondern es wird darauf hinauslaufen das man es nichtmal mehr im TV wirklich verfolgen kann und auch Public Viewing irgendwann nicht mehr kostenfrei angeboten werden kann.
Dies kann man akzeptieren und gut heißen, ich befürworte aber dagegen sich zu wehren.
Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht!
Ich sehe allerdings leider nicht, dass es relevante Gegenströmungen zu den Entwicklungen gibt. Ganz im Gegenteil. Aus mir unbegreiflichen Gründen finden das sehr viele ganz super, obwohl sie ganz weit davon entfernt sind zu den Leuten zu gehören, die davon profitieren könnten - ganz im Gegenteil
Die Eskalation von Seiten der UEFA ist für dich keine relevante Gegenströmung?
Es gibt eben Widerstand. Es gibt die Satzung der FIFA. Die FIFA hat immer noch den Auftrag, den Fußball weltweit zu fördern und seine Integrität zu schützen. Daran ändert auch nichts, dass sie seit Jahrzehnten wie ein geldgeiler Großkonzern agiert. Und auch der Verrückte aus dem weißen Haus wird daran nichts ändern. Er hatte eh noch einen Gut bei seinem Kumpel wegen des Friendenspreises und Balogun. Infantino steht unter Druck. Und das gibt sowas wie Hoffnung, dass es eben nicht immer NUR um Geld geht. Es gibt diese Grenzen. Es gibt noch irgendwo das Gute in einigen Menschen. Man muss es nur sehen wollen.
Mein Kommentar war eher auf die Gesamtgesellschaft bezogen. Aber nein, noch ist die Eskalation der UEFA für mich keine relevante Gegenströmung. Noch ist es nur eine Ankündigung. Wenn sie es tatsächlich durchziehen, wird sich meine Meinung dazu ändern
Wie sähe denn für dich eine "Gesamtgesellschaftliche" Gegenströmung aus?
Und dass die Uefa jetzt offen von Vertrauensbruch und Täuschung spricht und Infantinos Rücktritt fordert ist definitiv eine Eskalation und nicht ganz irrelevant. Zumal andere Verbände mitziehen.
Ich frag mich eher wo du siehst, dass "sehr viele ganz super" finden?!
Eine Gesammtgesellschaftliche Gegenströmung würde sich für mich in einer Trendwende zum Beispiel beim Wahlverhalten zeigen. In der westlichen Welt werden gerade mehr und mehr Parteien und Personen gewählt, die außer Wirtschaftswachstum, also mehr Profit, nicht viel Interessiert. Trump ist da einer davon. Da sehe ich es auch, dass das offensichtlich viele ganz super finden, da solche Leute ja immernoch gewählt werden. Aber mal die Midterms in den USA abwarten.
Bei der UEFA bin ich gespant, ob aus dem bisherigen Reden, auch tatsächlich Taten folgen. Groß zu reden ist relativ billig und relativ leicht. Wie gesagt, wenn auf die Reden von Seiten der UEFA auch Taten folgen - wie zum Beispiel einen eigenen Kandidaten für die FIFA-Präsidentschaft aufzubauen - werde ich meine Meinung dazu auch anpassen
Trump stützt Infantino: Ohne den FIFA-Boss „nie wieder solch eine profitable Weltmeisterschaft“ |#30
11.08.2026 - 13:48 Uhr
Zitat von Gandalf446
Eine Gesammtgesellschaftliche Gegenströmung würde sich für mich in einer Trendwende zum Beispiel beim Wahlverhalten zeigen. In der westlichen Welt werden gerade mehr und mehr Parteien und Personen gewählt, die außer Wirtschaftswachstum, also mehr Profit, nicht viel Interessiert. Trump ist da einer davon. Da sehe ich es auch, dass das offensichtlich viele ganz super finden, da solche Leute ja immernoch gewählt werden. Aber mal die Midterms in den USA abwarten.
Bei der UEFA bin ich gespant, ob aus dem bisherigen Reden, auch tatsächlich Taten folgen. Groß zu reden ist relativ billig und relativ leicht. Wie gesagt, wenn auf die Reden von Seiten der UEFA auch Taten folgen - wie zum Beispiel einen eigenen Kandidaten für die FIFA-Präsidentschaft aufzubauen - werde ich meine Meinung dazu auch anpassen
Zitat von Smokesletsgo
Wie sähe denn für dich eine "Gesamtgesellschaftliche" Gegenströmung aus?
Und dass die Uefa jetzt offen von Vertrauensbruch und Täuschung spricht und Infantinos Rücktritt fordert ist definitiv eine Eskalation und nicht ganz irrelevant. Zumal andere Verbände mitziehen.
Ich frag mich eher wo du siehst, dass "sehr viele ganz super" finden?!
Zitat von Gandalf446
Mein Kommentar war eher auf die Gesamtgesellschaft bezogen. Aber nein, noch ist die Eskalation der UEFA für mich keine relevante Gegenströmung. Noch ist es nur eine Ankündigung. Wenn sie es tatsächlich durchziehen, wird sich meine Meinung dazu ändern
Zitat von Kju91
Die Eskalation von Seiten der UEFA ist für dich keine relevante Gegenströmung?
Es gibt eben Widerstand. Es gibt die Satzung der FIFA. Die FIFA hat immer noch den Auftrag, den Fußball weltweit zu fördern und seine Integrität zu schützen. Daran ändert auch nichts, dass sie seit Jahrzehnten wie ein geldgeiler Großkonzern agiert. Und auch der Verrückte aus dem weißen Haus wird daran nichts ändern. Er hatte eh noch einen Gut bei seinem Kumpel wegen des Friendenspreises und Balogun. Infantino steht unter Druck. Und das gibt sowas wie Hoffnung, dass es eben nicht immer NUR um Geld geht. Es gibt diese Grenzen. Es gibt noch irgendwo das Gute in einigen Menschen. Man muss es nur sehen wollen.
Zitat von Gandalf446
Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht!
Ich sehe allerdings leider nicht, dass es relevante Gegenströmungen zu den Entwicklungen gibt. Ganz im Gegenteil. Aus mir unbegreiflichen Gründen finden das sehr viele ganz super, obwohl sie ganz weit davon entfernt sind zu den Leuten zu gehören, die davon profitieren könnten - ganz im Gegenteil
Zitat von Prinz96
Ja und das kritisiere ich auch in anderen Bereichen, wie zb Gesundheitswesen, es gibt aus meiner Sicht einfach Bereichewo nicht Profit als Maßstabgenommen werden sollte.
Ich kann mich damit auch abfinden das der Vereinsfussball so ist wie es nun ist, aber eine WM, Olympia oder vergleichbare Events sollten für die breite Masse der Menschen sein und kein Luxusgut werden.
Wenn die Pläne mit den Investoren durchgesetzt werden, würde nicht nur der Stadionbesuch für 90% der Menschen nicht mehr erschwinglich sein, sondern es wird darauf hinauslaufen das man es nichtmal mehr im TV wirklich verfolgen kann und auch Public Viewing irgendwann nicht mehr kostenfrei angeboten werden kann.
Dies kann man akzeptieren und gut heißen, ich befürworte aber dagegen sich zu wehren.
Zitat von Gandalf446
Die gesamte (westliche?) Welt entwickelt sich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in genau die Richtung, dass Profit die einzig interessante Metrik ist, um Erfolg zu messen. Es ist nur konsequent, die WM nach genau dem Maßstab zu bewerten. FIFA intern wird das, denke ich, genaus so auch geschehen.
Zitat von Prinz96
Jep, da sollte es keine zwei Meinungen mehr geben.
Vor allem seit wann ist es bei einer WM entscheidend das sie profitabel war?
Erfolgreich empfand ich das Ganze nicht, da kam selbst bei der WM in Katar bei mir mehr Stimmung auf.
Die Hydration Break egal ob nötig von der Temperstur oder nicht und die lächerliche Halbzeitshow sind jetzt nur die Punkte die mich am Spiel gestört haben.
Die ganzen Sachen drumherum anzuprangern würde jetzt zu lange dauern
Zitat von Jarnautovic
Also wenn gerade Don Donny sagt, dass es ein Fehler wäre, dann muss man Infantino ja spätestens jetzt gnadenlos absägen
Also wenn gerade Don Donny sagt, dass es ein Fehler wäre, dann muss man Infantino ja spätestens jetzt gnadenlos absägen

Jep, da sollte es keine zwei Meinungen mehr geben.
Vor allem seit wann ist es bei einer WM entscheidend das sie profitabel war?
Erfolgreich empfand ich das Ganze nicht, da kam selbst bei der WM in Katar bei mir mehr Stimmung auf.
Die Hydration Break egal ob nötig von der Temperstur oder nicht und die lächerliche Halbzeitshow sind jetzt nur die Punkte die mich am Spiel gestört haben.
Die ganzen Sachen drumherum anzuprangern würde jetzt zu lange dauern
Die gesamte (westliche?) Welt entwickelt sich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten in genau die Richtung, dass Profit die einzig interessante Metrik ist, um Erfolg zu messen. Es ist nur konsequent, die WM nach genau dem Maßstab zu bewerten. FIFA intern wird das, denke ich, genaus so auch geschehen.
Ja und das kritisiere ich auch in anderen Bereichen, wie zb Gesundheitswesen, es gibt aus meiner Sicht einfach Bereichewo nicht Profit als Maßstabgenommen werden sollte.
Ich kann mich damit auch abfinden das der Vereinsfussball so ist wie es nun ist, aber eine WM, Olympia oder vergleichbare Events sollten für die breite Masse der Menschen sein und kein Luxusgut werden.
Wenn die Pläne mit den Investoren durchgesetzt werden, würde nicht nur der Stadionbesuch für 90% der Menschen nicht mehr erschwinglich sein, sondern es wird darauf hinauslaufen das man es nichtmal mehr im TV wirklich verfolgen kann und auch Public Viewing irgendwann nicht mehr kostenfrei angeboten werden kann.
Dies kann man akzeptieren und gut heißen, ich befürworte aber dagegen sich zu wehren.
Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht!
Ich sehe allerdings leider nicht, dass es relevante Gegenströmungen zu den Entwicklungen gibt. Ganz im Gegenteil. Aus mir unbegreiflichen Gründen finden das sehr viele ganz super, obwohl sie ganz weit davon entfernt sind zu den Leuten zu gehören, die davon profitieren könnten - ganz im Gegenteil
Die Eskalation von Seiten der UEFA ist für dich keine relevante Gegenströmung?
Es gibt eben Widerstand. Es gibt die Satzung der FIFA. Die FIFA hat immer noch den Auftrag, den Fußball weltweit zu fördern und seine Integrität zu schützen. Daran ändert auch nichts, dass sie seit Jahrzehnten wie ein geldgeiler Großkonzern agiert. Und auch der Verrückte aus dem weißen Haus wird daran nichts ändern. Er hatte eh noch einen Gut bei seinem Kumpel wegen des Friendenspreises und Balogun. Infantino steht unter Druck. Und das gibt sowas wie Hoffnung, dass es eben nicht immer NUR um Geld geht. Es gibt diese Grenzen. Es gibt noch irgendwo das Gute in einigen Menschen. Man muss es nur sehen wollen.
Mein Kommentar war eher auf die Gesamtgesellschaft bezogen. Aber nein, noch ist die Eskalation der UEFA für mich keine relevante Gegenströmung. Noch ist es nur eine Ankündigung. Wenn sie es tatsächlich durchziehen, wird sich meine Meinung dazu ändern
Wie sähe denn für dich eine "Gesamtgesellschaftliche" Gegenströmung aus?
Und dass die Uefa jetzt offen von Vertrauensbruch und Täuschung spricht und Infantinos Rücktritt fordert ist definitiv eine Eskalation und nicht ganz irrelevant. Zumal andere Verbände mitziehen.
Ich frag mich eher wo du siehst, dass "sehr viele ganz super" finden?!
Eine Gesammtgesellschaftliche Gegenströmung würde sich für mich in einer Trendwende zum Beispiel beim Wahlverhalten zeigen. In der westlichen Welt werden gerade mehr und mehr Parteien und Personen gewählt, die außer Wirtschaftswachstum, also mehr Profit, nicht viel Interessiert. Trump ist da einer davon. Da sehe ich es auch, dass das offensichtlich viele ganz super finden, da solche Leute ja immernoch gewählt werden. Aber mal die Midterms in den USA abwarten.
Bei der UEFA bin ich gespant, ob aus dem bisherigen Reden, auch tatsächlich Taten folgen. Groß zu reden ist relativ billig und relativ leicht. Wie gesagt, wenn auf die Reden von Seiten der UEFA auch Taten folgen - wie zum Beispiel einen eigenen Kandidaten für die FIFA-Präsidentschaft aufzubauen - werde ich meine Meinung dazu auch anpassen
Sorry aber was hat das damit zu tun?
Gerade Trump wurde aus Protest gegen das Establishment gewählt. Wäre für mich kein Indiz dafür, dass Infantino "sehr viel ganz super" finden
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