Trainerscouting
05.03.2017 - 14:58 Uhr
11.05.2017 - 11:14 Uhr
Hallo, liebe Leverkusen-Community!
Unsere Redaktion hat Tedesco vor Kurzem einer Trainerkritik unterworfen, vielleicht ergibt sich für euch ja daraus der ein oder andere Mehrwert:
https://talentkritiker.de/domenico-tedesco/
Sportliche Grüße
der Regent
Unsere Redaktion hat Tedesco vor Kurzem einer Trainerkritik unterworfen, vielleicht ergibt sich für euch ja daraus der ein oder andere Mehrwert:
https://talentkritiker.de/domenico-tedesco/
Sportliche Grüße
der Regent
22.05.2017 - 22:33 Uhr
Zitat von TicTac
Kovac wurde hier ja schon mal genannt auch im Kontext das RV wohl noch 2-3 Wochen braucht. Ich hoffe ja nicht das er im Fokus von euch steht.
Dirk Schuster wäre einer für euch, Der Herr macht aus Sch**ße pures Gold (nicht falsch verstehen bitte) .Sicherlich muss man sagen,dass er bisher nie attraktiven Fussball hat spielen lassen, was aber auch daran lag, dass er nicht im Ansatz die Mittel bzw. das Spielermaterial hatte, welche Leverkusen ihm zu Verfügung stellen könnte.
Selbst in Augsburg musste er bis zur seiner Entlassung auf sämtliche Stammoffensivkräfte verzichten.
Riesen Motivator u. eine ehrliche Haut.
Er war nicht Umsont Trainer des Jahres 2016.
Kovac wurde hier ja schon mal genannt auch im Kontext das RV wohl noch 2-3 Wochen braucht. Ich hoffe ja nicht das er im Fokus von euch steht.
Dirk Schuster wäre einer für euch, Der Herr macht aus Sch**ße pures Gold (nicht falsch verstehen bitte) .Sicherlich muss man sagen,dass er bisher nie attraktiven Fussball hat spielen lassen, was aber auch daran lag, dass er nicht im Ansatz die Mittel bzw. das Spielermaterial hatte, welche Leverkusen ihm zu Verfügung stellen könnte.
Selbst in Augsburg musste er bis zur seiner Entlassung auf sämtliche Stammoffensivkräfte verzichten.
Riesen Motivator u. eine ehrliche Haut.
Er war nicht Umsont Trainer des Jahres 2016.
Über Korkut hat man auch gesagt, dass er ja nie so eine Mannschaft wie Leverkusen zur Verfügung hatte. Ergebnis? Der gleiche (offensive)Murks den er auch in Hannover und Lautern verzapft hat. Wenn ein Trainer es noch nie geschafft hat attraktiven Fußball spielen zu lassen, dann wird eine bessere Mannschaft auch nicht großartig etwas ändern. Guckt euch Hoffenheim an - dort laufen reihenweise Durchschnittstechniker rum, trotzdem spielen die deutlich besseren Offensivfußball. Wieso? Weil der Coach ein bzw mehrere Konzepte hat.
Deshalb bitte Abstand nehmen von so Lösungen wie Kovac, Schuster oder Hollerbach.
23.05.2017 - 13:46 Uhr
Ein Neuer für's Coaching der muss jetzt her
Die Namen kursieren und zwar immer mehr.
Frisches Blut tut der Mannschaft sicherlich gut
emotional soll's werden, das verschafft Mut!
Doch auch die Ebene "Menschlichkeit"
soll nicht zum Verhängnis werden in Krisenzeit
Ob Tuchel, ob Favre, ob Magath oder Schmidt
das Ergebnis muss stimmen und der Job wird zum Hit!
Die Namen kursieren und zwar immer mehr.
Frisches Blut tut der Mannschaft sicherlich gut
emotional soll's werden, das verschafft Mut!
Doch auch die Ebene "Menschlichkeit"
soll nicht zum Verhängnis werden in Krisenzeit
Ob Tuchel, ob Favre, ob Magath oder Schmidt
das Ergebnis muss stimmen und der Job wird zum Hit!
24.05.2017 - 08:04 Uhr
Zitat von Dome81
Da braucht man sich denke ich sowieso keine Sorgen machen. Wüßte jetzt nicht warum man ausm EL Finale zum 12. der BuLi wechseln sollte.
Da braucht man sich denke ich sowieso keine Sorgen machen. Wüßte jetzt nicht warum man ausm EL Finale zum 12. der BuLi wechseln sollte.
Meine Güte, unabhängig vom entsprechenden Trainer...dieses "zum 12. der Bundesliga" ist ein so dermaßen unsinniges Argument!
Wir sind seit der Saison 00/01
2x Zweiter
3x Dritter
4x Vierter
3x Fünfter
1x Sechster
1x Siebter
1x Neunter
1x Zwölfter und
1x Fünfzehnter geworden...
...der potenzielle Trainer wird also genau wissen, dass die Platzierung in diesem Jahr ein negativer Ausreißer war und bei allem Respekt: Die Trainer sind nicht alle so bescheuert, dass sie nicht wissen, was für ein Potenzial in diesem Verein steckt und wenn sie es nicht wissen, dann haben wir immer noch einige Leute in höheren Ebenen, die durchaus in der Lage sind, dies zu erklären.
Wir haben aktuell 17 A-Nationalspieler im Kader, also ist das Fundament für einen Trainer durchaus gelegt. Wenn der Trainer sich also "zu fein" ist, einen Verein zu führen, der kontinuierlich auf der europäischen Bühne vertreten ist, der ein unglaubliches Potenzial an Spielermaterial zu Verfügung hat und der finanziell gut aufgestellt ist, aber durch diverse Gründe in dieser Saison ausnahmsweise sämtliche Ziele verpasst hat, dann bin ich froh, dass dieser Trainer nicht zu uns kommt.
Wenn man den einen oder anderen Fan so liest, dann kann man schon das Gefühl bekommen, als würde unser Verein mittlerweile vor dem Abgrund stehen, nur weil wir mal Europa verpasst haben. Ich weiß nicht, ob ich diese Einstellung und Meinung lustig oder traurig finden soll.
24.05.2017 - 08:37 Uhr
Das geht jetzt wahrscheinlich hier ein wenig am Thema vorbei deswegen ganz kurz.
Ich denke nicht, dass ich unsere Ausgangslage zu pessimistisch sehe. Drei Klubs würde ich klar über uns einschätzen. Dortmund und Bayern sowieso klar, aber auch Leipzig mit einem gewachsenen Team + Trainer, Keita, Forsberg, Werner und Orban werden denke ich gehalten, dazu wird der Kader im großen Maße verstärkt.
Danach kommen eine große Anzahl von Klubs, die sich Hoffnungen auf Europa und die CL machen. Da sehe ich uns auch gut gerüstet. Trotzdem muss der neue Trainer sitzen, ein internationaler Topmann wie Chicha ersetzt werden ohne die Perspektive sich international zu zeigen und unsere sehr hoch veranlagten Talente sich stabilisieren bzw verbessern.
Klar kann alles passieren und wenn alles passt, wie in den vergangenen Jahren spielen wir um Platz 4-5 sehr gut mit. Unglaubliches Potential ist das für mich jetzt aber nicht. Das wird ja hier fast schon erwartet.
Als Schmidt entlassen wurde waren wir glaube ich um Rang 8-10 ? mit 4-5 Punkten Rückstand auf Platz 5-6.
So in dem Dreh. Das zeigt ja schon die sehr hohen Erwartungen. Im Vergleich dazu, sehe ich hier eben kein Riesenpotential.
Ich denke nicht, dass ich unsere Ausgangslage zu pessimistisch sehe. Drei Klubs würde ich klar über uns einschätzen. Dortmund und Bayern sowieso klar, aber auch Leipzig mit einem gewachsenen Team + Trainer, Keita, Forsberg, Werner und Orban werden denke ich gehalten, dazu wird der Kader im großen Maße verstärkt.
Danach kommen eine große Anzahl von Klubs, die sich Hoffnungen auf Europa und die CL machen. Da sehe ich uns auch gut gerüstet. Trotzdem muss der neue Trainer sitzen, ein internationaler Topmann wie Chicha ersetzt werden ohne die Perspektive sich international zu zeigen und unsere sehr hoch veranlagten Talente sich stabilisieren bzw verbessern.
Klar kann alles passieren und wenn alles passt, wie in den vergangenen Jahren spielen wir um Platz 4-5 sehr gut mit. Unglaubliches Potential ist das für mich jetzt aber nicht. Das wird ja hier fast schon erwartet.
Als Schmidt entlassen wurde waren wir glaube ich um Rang 8-10 ? mit 4-5 Punkten Rückstand auf Platz 5-6.
So in dem Dreh. Das zeigt ja schon die sehr hohen Erwartungen. Im Vergleich dazu, sehe ich hier eben kein Riesenpotential.
26.05.2017 - 10:41 Uhr
Zitat von Dome81
In welcher Welt lebst du denn ? Als wenn die alle Englisch können. Geht ja auch um mehr als ein paar Brocken, um vlt nen Drink zu bestellen.
Zitat von herrmann13
Interessanter finde ich Da eher das es an der Sprachbarriere scheitert, als wären wir in den 90ern. Chicharito, Charly, Jedvaj, Yuri und Wendell sprechen doch auch kaum deutsch. Jeder gute Trainer kann heutzutage Englisch, die Spieler können auch alle englisch. Es soll ja auch sowas wie Deutschkurse geben..außer beim Bayer. Ich habe noch nie von einem Club gehört es sei an der Sprache gescheitert..Korkut zB hat mich Chicha und Charly auf spanisch geredet.
Zitat von Lobby87
Ja das hatte Völler auch im Sportstudio schon gesagt. Namen hat er aber natürlich nicht genannt. Interessieren würde es mich auch
Zitat von Marbelous88
Ich habe heute morgen irgendwo gelesen, ich meine ntv.de, dass sich auch viele ausländische Trainer bei uns beworben haben, aber aufgrund der Sprachbarriere nicht in Frage kommen. Es wäre wirklich interessant zu erfahren, um welche Trainer es sich tatsächlich handelt.
Ich habe heute morgen irgendwo gelesen, ich meine ntv.de, dass sich auch viele ausländische Trainer bei uns beworben haben, aber aufgrund der Sprachbarriere nicht in Frage kommen. Es wäre wirklich interessant zu erfahren, um welche Trainer es sich tatsächlich handelt.
Ja das hatte Völler auch im Sportstudio schon gesagt. Namen hat er aber natürlich nicht genannt. Interessieren würde es mich auch

Interessanter finde ich Da eher das es an der Sprachbarriere scheitert, als wären wir in den 90ern. Chicharito, Charly, Jedvaj, Yuri und Wendell sprechen doch auch kaum deutsch. Jeder gute Trainer kann heutzutage Englisch, die Spieler können auch alle englisch. Es soll ja auch sowas wie Deutschkurse geben..außer beim Bayer. Ich habe noch nie von einem Club gehört es sei an der Sprache gescheitert..Korkut zB hat mich Chicha und Charly auf spanisch geredet.
In welcher Welt lebst du denn ? Als wenn die alle Englisch können. Geht ja auch um mehr als ein paar Brocken, um vlt nen Drink zu bestellen.
In wahrscheinlich derselben wie du? Also bei allen Top Clubs der Welt funktioniert das nur bei Leverkusen nicht? Wer gar nicht klar kommt kann einen Dolmetscher haben, ansonsten natürlich. Glaubst du allen Ernstes dem Aranguiz wird hier was auf deutsch erklärt?! Oder Chicharito? Jedvaj?
Coman und Costa bei den Bayern können bestimmt auch deutsch. Achja und Tuchel hat dem Mor bei Dortmund auch alles auf deutsch gesagt deshalb musste der auf dem boden rumkriechen -> Sprachbarriere. Ich habe sogar noch ein geileres Beispiel! Soyüncü von Freiburg spricht nicht einmal englisch!!!!! Da wurde es extra betont und trotzdem kann der mitspielen.
Du kriegst deine Taktik per PowerPoint und Video erklärt wenn du dann nichts kapierst bist du auch dezent beschränkt. dazu sind taktische Formen oft eh in englisch. Die sollen kein Essay schreiben! Natürlich ist eine Sprachbarriere ein oberflächliches Argument.
Alles weitere können die im Sprachkurs nacharbeiten. Zeit genug haben die.
Wie viele Spieler wir schon hätten die sich geweigert haben deutsch zu lernen..da frag ich mich immer wie die kommuniziert haben...
27.05.2017 - 22:57 Uhr
Zitat von Nibby
Tuchel möchte seinen Vertrag "auf jeden Fall" erfüllen und sieht eine Chance, dass er bleiben darf.
Genau das hatte ich befürchtet.
Tuchel möchte seinen Vertrag "auf jeden Fall" erfüllen und sieht eine Chance, dass er bleiben darf.
Genau das hatte ich befürchtet.
Was soll er vor und nach dem Spiel den anderes sagen? Schon mal was von Abfindung gehört? Er und sein Berater spielen die Karte, ich möchte bleiben und Tuchel hat noch 1 Jahr Vertrag von insgesamt 3 Jahren. Wenn der BVB Watze zum Schluss kommt das Tuchel gehen muss, dann bekommt er eine Abfindung. Wenn Watze meint das Hohe Risiko eingehen zu können, dieses Bruch, zwischen Tuchel und ihm persönlich, aussitzen zu können 1 Jahr, wird Watzke an den Pranger gestellt, wenn es schief geht. Entlässt er ihn und sein Nachfolger z.B. Favre hat Erfolg mit der Mannschaft, hat er alles richtig gemacht. Scheitert sein Nachfolger, ist wiederum Watze der dumme. Im Grunde bleibt Watze nichts anderes mehr übrig seine Nummer durchzuziehen, ansonsten würde er sehr unglaubwürdig werden, inklusive seiner Hausschreiberlinge.
Tuchel und sein Berater machen das im Moment sehr clever, in dem sie den öffentlichen Druck weitergeben und sich in ein gutes Licht stellen, wo immer es geht.
28.05.2017 - 13:52 Uhr
Zitat von triangolum
Worüber zerbricht ihr euch den Kopf? Tragt doch die Schmutzwäsche nicht vom BVB zu euch. Welchen Sinn macht es sich darüber den Kopf zu zerbrechen wer beim BVB welche Spielanteile bekommen hat oder nicht? Das sollte hier niemanden kratzen.
Für euch wäre ein TT welcher den Pokal holt das wichtigste. Alles andere steht hinten an. Da spielt es keine Rolle ob Bellarabi 50 oder 500 Minuten auf dem Platz sieht. Einzig die Punkte und Erfolge werden für eure Verantwortlichen das Handeln bestimmen.
Wer als Spieler nach einem Titelgewinn sich in ein TV Studio hinsetzt und meint einen Trainer anzugehen hat wohl nicht alle Tassen im Schrank. Dies auch noch mit spielerischen Qualitäten zu begründen ist nach dem Pokalsieg mit Tuchel als Trainer in der Art und Weise nur lächerlich.
Worüber zerbricht ihr euch den Kopf? Tragt doch die Schmutzwäsche nicht vom BVB zu euch. Welchen Sinn macht es sich darüber den Kopf zu zerbrechen wer beim BVB welche Spielanteile bekommen hat oder nicht? Das sollte hier niemanden kratzen.
Für euch wäre ein TT welcher den Pokal holt das wichtigste. Alles andere steht hinten an. Da spielt es keine Rolle ob Bellarabi 50 oder 500 Minuten auf dem Platz sieht. Einzig die Punkte und Erfolge werden für eure Verantwortlichen das Handeln bestimmen.
Wer als Spieler nach einem Titelgewinn sich in ein TV Studio hinsetzt und meint einen Trainer anzugehen hat wohl nicht alle Tassen im Schrank. Dies auch noch mit spielerischen Qualitäten zu begründen ist nach dem Pokalsieg mit Tuchel als Trainer in der Art und Weise nur lächerlich.
Ich glaube da machst du es dir ein wenig zu einfach. Tuchel hat ja nicht nur mit einigen Teilen der Mannschaft Probleme (, was ja nicht so schlimm wäre). Nach Niederlagen wurde er manchmal schon beinahe öffentlich persönlich gegenüber der Mannschaft ("Ein einziges taktisches Defizit. Nicht nur hier, auch in der Trainingswoche."). Auch mit anderen Abteilungen des Vereins (Scouting, Management, ...) pflegt TT kein gutes Verhältnis. Sein Abgang in Mainz war auch alles andere als sauber und auch dort hatte er Probleme mit Vereinsverantwortlichen.
Es macht für Leverkusen(-er), sollten sie interessiert sein, absolut Sinn sich anzugucken: Wie arbeitet er? Wo könnten Probleme liegen? Würde es die bei uns so auch geben?
Mit TT hätte man einen taktisch herausragenden Trainer auf der Bank. Er hat aber (so scheint es) einen schwierigen Charakter, manchmal gibt er den sturen Stinkstiefel. Selbst, wenn der Rudi da die Hand drauf halten kann, müsste man damit Leben, dass Tuchel ja auch eher das Image des Karrieristen pflegt. Wahrscheinlich wär Leverkusen Durchgangsstation für höhere Ziele. Hier glaube ich, dass man da bei Bayer sehr viel besser mit klar kommen würde, als es beim BVB der Fall ist - Da wird ja jeder Abgang unfassbar persönlich genommen. Deswegen halte ich ihn unter anderem auch für einen guten Coach für Bayer: Fachlick kompetent, Rudi regelt das mit der Stimmung im Klub schon und das TT irgendwann vllt. mal nach 2-3 erfolgreichen Jahren, wen "größeres" trainieren will - Das würde stand jetzt sicher in Kauf genommen werden.
Ich persönlich würde Tuchel gerne behalten, er bringt sportlichen Erfolg und entwickelt junge Spieler weiter. Ein neuer Trainer, das wäre doch wieder eine kleine Wunderkiste - Was ist, wenn der im Verein super ankommt, aber kein sportlichen Erfolg hat? Härtefälle, wie gestern Sahin, die gibt es ja auch "nur", weil Zorc und Aki da einen Kader gebastelt haben, der nun einmal schlicht zu groß ist und aus allen nähten platzt. Wenn er geht (und davon gehe ich momentan aus), dann hätte ich ihn lieber im Ausland. Einen so guten Trainer würde ich ungern bei der direkten Konkurrenz sehen (als Pessimist glaube ich auch, dass sich der BVB in ein paar Jahren noch ganz schön umgucken wird müssen, wen sie denn da eigentlich mal unter Vertrag hatten!).
Anmerkung zu deinem letzten Absatz: Das kann man aber natürlich auch anders interpretieren. Was zur Hölle muss zwischen diesem Spieler und dem Trainer passiert sein, dass er sich nach einem Pokalgewinn hinsetzt und den Coach kritisiert.
29.05.2017 - 09:33 Uhr
Zitat von bum-kun_cha
(...)
Andererseits scheint er ein echter Nerd zu sein mit ausgeprägten empathischen Defiziten, einem Hang zur Rechthaberei und Problemen in der Aussendarstellung (hatten wir ja schon mal..) sowie, das lese ich so ein Bisschen raus, nicht immer ausgeprägter Geradlinigkeit. (...)
(...)
Andererseits scheint er ein echter Nerd zu sein mit ausgeprägten empathischen Defiziten, einem Hang zur Rechthaberei und Problemen in der Aussendarstellung (hatten wir ja schon mal..) sowie, das lese ich so ein Bisschen raus, nicht immer ausgeprägter Geradlinigkeit. (...)
Aber was zeichnet denn den Großteil der international erfolgreichen Trainer, wie Mourinho, Guardiola, Wenger und Co. aus? Das sie alles andere als Einheitsbrei sind.
Gerade Mourinho und Guardiola sind doch Paradebeispiele dafür, dass man mit unpopulären Entscheidungen, einem ausgeprägten Ego und mit dem Hang zur Arroganz durchaus in der Lage sein kann, eine Mannschaft zu führen und erfolgreich zu sein.
Man sollte so langsam von diesem "11-Freunde-sollt-ihr-sein"-Gedanken wegkommen. Der Fußball ist geprägt von Egoismus und Selbstdarstellung.
Mir ist das relativ egal, wie sehr sich Spieler und Trainer mögen, so lange Sie das Beste für sich wollen, wollen Sie auch automatisch das Beste für den Verein (für den die Spieler gerade tätig sind.)
Ich persönlich stelle bei Trainern die fachliche Kompetenz weit über die soziale Kompetenz. Die meisten Dinge habe ich von Lehrern/Chefs gelernt, vor denen ich Respekt hatte, weil sie fachlich top waren und nicht weil sie nett waren. Und so lange ich Respekt vor einer Person habe und ich weiß, wohin sie mich führt, werde ich immer loyal sein und mein bestmöglichstes für den "Chef" tun um die gesteckten Ziele zu erreichen. Oft besteht nämlich die Gefahr bei netten Chefs, dass der Angestellte sich denkt "och, mir kann ja eh nichts passieren", da nette Chefs dazu tendieren eher zu streicheln, als zu "peitschen".
30.05.2017 - 20:17 Uhr
Ich glaube TT und Leverkusen könnte passen. Mit einer schwierigen Persönlichkeit wie Schmidt ist man auch lange gut klar gekommen und hat Rückendeckung zugesichert.
Und ich denke auch, dass die Konstellation eine andere ist. Die Erwartungshaltung ist niedriger und Tuchels Ende war letztlich, dass er interne Entscheidungen nach außen getragen hat um seine Leistung zu relativieren (Spielerverpflichtungen, Scouting, Spieler rausgepickt). Das hätte er in Leverkusen weniger nötig.
Aber in Dortmund hat er sich einfach insgesamt zu viel erlaubt. Fing ja alles an, dass er immer wieder ausgeplaudert hat wen er gern geholt hätte und wer nicht geholt wurde (obwohl er sich mit dem Kader sicher nicht beschweren konnte). Dann eben der öffentliche Streit mit dem Scout, wie er sich inszeniert hat beim Anschlag, wie er einzelne Spieler teilweise vorgeführt hat (Sahin, Mor, Subotic). Damit konnte er in Dortmund nicht erfolgreich sein.
Ich denke all solche Sachen hätten in Leverkusen womöglich weniger Echo (oder er lernt daraus). Die Medien haben in Dortmund ihren Anteil dran geleistet.
Aber letztlich haben Tuchel und Dortmund einfach nicht zusammengepasst.
Und ich denke auch, dass die Konstellation eine andere ist. Die Erwartungshaltung ist niedriger und Tuchels Ende war letztlich, dass er interne Entscheidungen nach außen getragen hat um seine Leistung zu relativieren (Spielerverpflichtungen, Scouting, Spieler rausgepickt). Das hätte er in Leverkusen weniger nötig.
Aber in Dortmund hat er sich einfach insgesamt zu viel erlaubt. Fing ja alles an, dass er immer wieder ausgeplaudert hat wen er gern geholt hätte und wer nicht geholt wurde (obwohl er sich mit dem Kader sicher nicht beschweren konnte). Dann eben der öffentliche Streit mit dem Scout, wie er sich inszeniert hat beim Anschlag, wie er einzelne Spieler teilweise vorgeführt hat (Sahin, Mor, Subotic). Damit konnte er in Dortmund nicht erfolgreich sein.
Ich denke all solche Sachen hätten in Leverkusen womöglich weniger Echo (oder er lernt daraus). Die Medien haben in Dortmund ihren Anteil dran geleistet.
Aber letztlich haben Tuchel und Dortmund einfach nicht zusammengepasst.
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