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Trainerscouting

05.03.2017 - 14:58 Uhr
Zeige Ergebnisse 51-60 von 203.
Trainerscouting |#51
12.04.2021 - 12:24 Uhr
Ich bin sehr gespannt, was man aus der Situation um Korkut gelernt hat. Wartet man wieder bis nach Saisonstart, ist verwundert das die meisten Trainer bei verschiedenen Vereinen schon im Wort stehen und landet nach drölf Absagen bei der 1C-Lösung.

Die man dann auch auf der ersten PK so vorstellt augen-zuhalten

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aber grundsätzlich sehe ich es optimistisch!
Trainerscouting |#52
22.04.2021 - 10:11 Uhr
Zitat von BayerImHerz
Zitat von Apfelschuerrle

Zitat von BayerImHerz

Tja, Missmanagement und schlechte Entscheidungen, wohin man auch blickt bei B04.


Allerdings. Zum Beispiel die Transfers von Tapsoba und Wirtz. Richtig schlechte Entscheidungen waren das!


Natürlich waren das tolle Transfers.

Wirtz komplett die Verantwortung zu übertragen Havertz zu ersetzen war aber auch eine eher falsche Entscheidung.

Dazu kommen dann aber eben auch 30 Millionen-Mann Demirbay und, mit Abstrichen, Amiri.
Dadurch hat man im Frühjahr 2021 eben einen Kader, der im Gegensatz zum Frühjahr 2019 nicht um die CL spielt, sondern um die EL bangt.



Die Entscheidung mit Wirtz war richtig. Wie haben wir es den geschafft einen Havertz auf dieses Niveau zu bekommen?
Wir haben Calhanoglu verkauft und haben auf Havertz gesetzt.
Wirtz spielt eine stärkere erste Saison wie Havertz zu seiner Zeit.
Ein Verein wie wir es sind muss so arbeiten, sonst können wir nicht überleben.
Wenn du einen Götze holst und nicht die Cl erreichst, dann würden wir kaputt gehen.
Weil wir mit einem Götze den Verlust durch Verkauf nicht reinholen könnten.
Spieler wie Wirtz, Diaby und Tapsoba sind unser Kapital um auch in schlechten Zeiten zu überstehen.

Wir sind nicht Borussia Dortmund die Gläubiger hatten die auf Geld verzichtet haben, damit der Verein nicht Insolvenz anmelden muss.
Weil man gegen Cottbus am letzen Spieltag zuhause die CL-Teilnahme verspielt hat und in der Saison eigentlich Bayern München vom Thron stoßen wollte.

Solange keine Investoren übernehmen werden wir als Bayer Leverkusen immer so arbeiten müssen. Ich hoffe es bleibt für immer so, weil ich keine Investoren bei uns sehen möchte.
Ich will ehrlichen Fußball sehen und das kriegen wir auch zum größten Teil geboten.
Und wenn mir jemand bei der Konkurrenz für die nächsten 10 Jahre die EL garantieren könnte, würde ich sofort unterschreiben.

Wer das nicht wahrhaben möchte ist leider nicht beim richtigen Verein.
Trainerscouting |#53
23.04.2021 - 17:08 Uhr
Eine Meinung kann nicht falsch oder richtig sein, deine Behauptung, dass er nur in 40% der Spiele überzeugt hätte ist aber schlichtweg falsch. Die Prämissen auf die du deine Meinung stützt sind falsch. So einfach ist das. Das hat ja mal absolut gar nichts damit zu tuen, dass ich eine andere Meinung nicht akzeptieren kann.
Wir reden hier schließlich nicht davon welche Lieblingsfarbe du hast. Du hast eine Behauptung aufgestellt.

Du hälst ihn für überbewertet, das möchte ich dir nicht nehmen. Dafür gibt es vielleicht sogar gute Gründe.
Was du hier aber an Gründen auflistest, entspricht schlichtweg nicht der Realität und ich unterstelle dir, diese Wahrnehmung zu haben, weil Aranguiz in letzter Zeit schlecht spielt. Das scheint ein wenig die Sicht in die Vergangenheit zu verzerren, was durchaus menschlich und normal ist. Das ist natürlich eine Vermutung meinerseits, aber für mich die einzige Erklärung warum man zu einem Statement kommt wie, dass Aranguiz nur in 40% seiner Spiele überzeugt haben soll. Dafür gibt es schlichtweg keine Basis. Selbst wenn die Beurteilung von Leistung durchaus subjektiv sein kann; wendet man dieses Maß an alle Spieler an, gibt es auf einmal kaum noch gute Spieler.

Mehr möchte ich dazu hier auch nicht mehr sagen, aber gerne im Aranguiz Thread.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Evilhorst am 23.04.2021 um 17:10 Uhr bearbeitet
Trainerscouting |#54
28.04.2021 - 17:42 Uhr
Zitat von Marsupilami
Zitat von Nibby

Seoane würde mich sehr enttäuschen. Ich sehe in ihm niemanden, der uns nach vorne bringt. Das liegt zu einem großen Teil mit Sicherheit daran, dass ich nicht sehr viel über ihn weiß, aber die Dinge, die ich weiß, überzeugen mich nicht. Rolfes und Völler haben einfach wieder einmal zu lange gewartet. Das war damals vor Herrlich schon so (ohne Rolfes), daraus hätte man lernen müssen.
Marsch wäre eine gute Lösung gewesen, wenn auch das Spielsystem nicht gepasst hätte. Jetzt müssen wir gucken, dass wir die 1c - 1f Lösungen bekommen können, sofern die 1a Lösung ten Hag nicht zu bekommen ist.
Seoane oder Wolf würden beide meine Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison trüben.


Sorry aber das ist doch auch Quatsch. Seoane findest du schlecht, ohne viel über ihn zu wissen. Marsch hättest du gut gefunden, obwohl dessen System überhaupt nicht passt. Zudem war Marsch faktisch nie auf dem Markt. Und was unterscheidet die beiden deiner Meinung nach, abgesehen vom System? Beide in einer kleineren Liga Meister geworden, wobei einer von beiden nicht das Team mit dem mit Abstand größten Etat hat - Spoiler: Das ist Seaone.

Verstehe auch nicht, was das mit Herrlich zu tun haben kann.


Marsch hat vor Wochen gesagt, dass er gerne in die Bundesliga wechseln möchte. Wenn man gewollt hätte, wäre das möglich gewesen. Was das Spielsystem angeht, wäre mir eine Rückkehr zum Volle-Power-Fußball tatsächlich lieber, weil mir dieses "viel Ballbesitz - wenig Ertrag" einfach zum Hals raushängt. Marsch und Seoane sind in ihrer Liga beide sehr erfolgreich, aber ich halte Jesse Marsch für den deutlich besseren Motivator. Wir brauchen jemand, dem die Spieler folgen, der die Spieler zu Höchstleistungen bringt. Das sehe ich in Seoane nicht. Und ich kann selbstverständlich absolut daneben liegen. Dazu kommt, dass die Berichte über Seoanes Taktik und Spielstil mir nicht zugesagt haben.

Im besten Fall geht Rangnick nach Tottenham und Ten Hag zu uns. Andersrum wäre ich auch noch einverstanden, wohl wissend, dass Rangnick für Probleme sorgen kann.
Was ich mir auch noch vorstellen kann, ist, dass Kuntz Trainer bei uns wird.
Trainerscouting |#55
29.04.2021 - 10:32 Uhr
Zitat von datrueffel
Wenn wir in der Vergangenheit eine Stärke hatten, dann die, dass Verhandlungen immer sehr sehr spät in den Medien gemeldet wurden.
Eben. Der Name Heiko Herrlich ist auch erst fünf Minuten vor der PK bekannt geworden und NIEMAND hat auch nur im Ansatz daran gedacht. Locker durch die Hose atmen, hier legt niemand die Hände in den Schoß. Das kannst du dir im Fußball nicht (mehr) erlauben!

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Bayer 04 & LUFC

Deutscher Double-Sieger 2023/2024
Trainerscouting |#56
29.04.2021 - 17:24 Uhr
Zitat von Nibby
Habe gerade noch einen interessanten englischsprachigen Artikel über Seoane gefunden :

https://breakingthelines.com/tactical-analysis/gerardo-seoane-the-revolutionary-swiss-manager-ready-for-the-bundesliga/

Zusammengefasst :
Seoane führt Hütters Pressingsystem fort und ist damit sehr erfolgreich. Probleme gibt es gegen spielerisch starke Mannschaften, die sich durch die Mitte kombinieren können. Ein anderes Problem ist, dass die Spieler nach 45 bis 60 Minuten platt sind und Bern deshalb häufig in der Schlussphase Tore kassiert.

Wenn er käme, würde ich ihm natürlich eine Chance geben, aber ich bin aktuell leider einfach nicht überzeugt. Und, und das ist sicherlich subjektiv, aber ich finde, dass er keinerlei Ausstrahlung hat. Er spricht wie ein Roboter und verzieht keine Miene.
Sein Spielsystem passt auch nicht zu Rolfes Ballbesitz-Maßgabe und wäre wieder ein Eingeständnis, dass der Plan, den man eigentlich hatte, nicht umgesetzt werden konnte.


Ohne mich zu sehr mit Leverkusens System auseinandergesetzt zu haben, aber Bern spielt unter Seoane in der heimischen Liga schon einen Ballbesitzfussball. Das sieht man auch daran, dass man den meisten Ballbesitz in der gesamten Liga hat. Man ist als Meister ja praktisch dazu gezwungen, einen solchen Fussball zu spielen, da sich alle Teams mal hintenreinstellen. Aber von Hütter wurde das Gegenpressing behalten, bei Ballverlust geht es meistens schnell, bis die Spieler wieder hinter dem Ball sind bzw. den ballführenden Spieler attackieren.

Und zu den angeblichen Gegentoren in den Schlussminuten: statt auf die nur internationale Statistik zu schauen, kannst du ja gerne mal die Gegentorstatistik in der heimischen Liga anschauen: siehe hier. Es gibt kein Team, dass in der zweiten Halbzeit weniger Tor kassiert als YB unter Seoane (egal ob ab der 45., ab der 60. oder ab der 75. Minute). Und YB war das einzige Team, das eine Doppelbelastung hatte. Man hat also immer gegen ausgeruhte Teams gespielt, die tendenziell länger Luft haben sollten.

Zur Ausstrahlung: natürlich ist das subjektiv, aber was erwartest du von einem Trainer? Ich bin froh, dass er nach Siegen und nach Niederlagen die Lage nüchtern analysiert. Es gibt bei ihm selten hohle Phrasen, er gibt nie dem Schiedsrichter die Schuld und eigene Spieler kritisiert er überhaupt nicht in der Öffentlichkeit. Persönlich finde ich es entscheidender, was er vom inhaltlichen sagt und dass er möglichst gut mit allen Spielern kommunizieren kann. Und den ein oder anderen trockenen Spruch habe ich von ihm auch schon gehört, aber ist vielleicht nicht jedermanns Sache...

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„Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder vierte Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit.“ - Werner Hansch
Trainerscouting |#57
30.04.2021 - 00:02 Uhr
Zitat von Nibby
Zitat von hannobern

Zitat von Nibby

Habe gerade noch einen interessanten englischsprachigen Artikel über Seoane gefunden :

https://breakingthelines.com/tactical-analysis/gerardo-seoane-the-revolutionary-swiss-manager-ready-for-the-bundesliga/

Zusammengefasst :
Seoane führt Hütters Pressingsystem fort und ist damit sehr erfolgreich. Probleme gibt es gegen spielerisch starke Mannschaften, die sich durch die Mitte kombinieren können. Ein anderes Problem ist, dass die Spieler nach 45 bis 60 Minuten platt sind und Bern deshalb häufig in der Schlussphase Tore kassiert.

Wenn er käme, würde ich ihm natürlich eine Chance geben, aber ich bin aktuell leider einfach nicht überzeugt. Und, und das ist sicherlich subjektiv, aber ich finde, dass er keinerlei Ausstrahlung hat. Er spricht wie ein Roboter und verzieht keine Miene.
Sein Spielsystem passt auch nicht zu Rolfes Ballbesitz-Maßgabe und wäre wieder ein Eingeständnis, dass der Plan, den man eigentlich hatte, nicht umgesetzt werden konnte.


Ohne mich zu sehr mit Leverkusens System auseinandergesetzt zu haben, aber Bern spielt unter Seoane in der heimischen Liga schon einen Ballbesitzfussball. Das sieht man auch daran, dass man den meisten Ballbesitz in der gesamten Liga hat. Man ist als Meister ja praktisch dazu gezwungen, einen solchen Fussball zu spielen, da sich alle Teams mal hintenreinstellen. Aber von Hütter wurde das Gegenpressing behalten, bei Ballverlust geht es meistens schnell, bis die Spieler wieder hinter dem Ball sind bzw. den ballführenden Spieler attackieren.

Und zu den angeblichen Gegentoren in den Schlussminuten: statt auf die nur internationale Statistik zu schauen, kannst du ja gerne mal die Gegentorstatistik in der heimischen Liga anschauen: siehe hier. Es gibt kein Team, dass in der zweiten Halbzeit weniger Tor kassiert als YB unter Seoane (egal ob ab der 45., ab der 60. oder ab der 75. Minute). Und YB war das einzige Team, das eine Doppelbelastung hatte. Man hat also immer gegen ausgeruhte Teams gespielt, die tendenziell länger Luft haben sollten.

Zur Ausstrahlung: natürlich ist das subjektiv, aber was erwartest du von einem Trainer? Ich bin froh, dass er nach Siegen und nach Niederlagen die Lage nüchtern analysiert. Es gibt bei ihm selten hohle Phrasen, er gibt nie dem Schiedsrichter die Schuld und eigene Spieler kritisiert er überhaupt nicht in der Öffentlichkeit. Persönlich finde ich es entscheidender, was er vom inhaltlichen sagt und dass er möglichst gut mit allen Spielern kommunizieren kann. Und den ein oder anderen trockenen Spruch habe ich von ihm auch schon gehört, aber ist vielleicht nicht jedermanns Sache...


Danke für deine Einschätzung. Du hast ja netterweise schon eine ganze Menge über Seoane und YB geschrieben. Dass YB zur zweiten Hälfte die Puste ausgeht und man gegen technisch starke Mannschaften, die durch die Mitte spielen den Kürzeren zieht wurde in dem Bericht vor allem anhand des Ajax-Spiels ausgemacht. Aber ich verstehe, dass Ajax wohl auch kein Gradmesser für YB ist.
Kannst du sagen, wie sein Verhältnis zu den Spielern wirkt? Ich bin der Meinung, dass wir einen Trainer brauchen, für den die Spieler durchs Feuer gehen. Seoane wirkt auf mich so ruhig und abgeklärt, dass es mir noch schwer fällt, ihn als Motivator wahrzunehmen.
Und noch eine Frage : wie schätzt du den Kader von Bern ein? Habt ihr vereinfacht gesagt lediglich die besten Spieler der Liga oder ist es eher so, dass Seoane und sein Team aus mittelmäßigen bis guten Spielern ein Spitzenteam geformt hat?


Genau, es war ja nicht primär deine Einschätzung, sondern in diesem Scoutingbericht über Seoane drin. Ich bin etwas zwiegespalten: man war sowohl gegen AS Rom in den beiden Spielen der Gruppenphase als auch im Achtelfinale gegen Ajax ziemlich chancenlos. Danach hat Ajax ziemlich klar gegen Rom das Viertelfinale verloren (nicht ganz so frappierend wie wir gegen sie aber ähnlich) und heute Abend hat Rom von United die Limite aufgezeigt bekommen. Es gibt wirklich immer einen grösseren Fisch. Aber ich kann die kritischen Stimmen verstehen, die sagen, sie finden, dass Seoane die Mannschaft gegen grössere Mannschaften nicht ganz optimal eingestellt hat. Gegen euch hat alles gut geklappt, aber das war bei euch ja auch die Phase, in der man selbst gegen RWE verloren hat. Aber gegen die Roma und insbesondere gegen Ajax war kein wirklich Game-Plan erkennbar. Das kann man ihm durchaus anlasten.

Ich habe in den drei Jahren bei YB nie ein negatives Wort der Spieler über Seoane gehört (gut, was wollen sie auch sagen, wenn man drei Mal in Folge ziemlich überzeugend Meister wird). Ich würde mich aber von seinem Auftreten vor den Medien nicht täuschen lassen. Keine Ahnung, ob das total klischeebeladen klingt, aber er ist (wie der Name vermuten lässt) nicht nur Schweizer, sondern auch Spanier. Und er war schon als Spieler für sein Temperament bekannt. Jetzt erkennt man es noch ziemlich gut an der Seitenlinie. Er ist zwar nicht unbedingt ein Klopp oder Hütter, aber eben auch keiner wie Favre, der die meiste Zeit still an der Seite steht. Ich würde ihn eher als aktiven Coach bezeichnen. Und so wie YB auftritt, habe ich das Gefühl, er ist ein exzellenter Motivator. Woran mache ich das fest? Normalerweise fällt es den Spielern nach Spielen unter Woche im Europapokal einigermassen schwer, sich wieder auf die Liga zu konzentrieren. Vorallem wenn es gegen kleinere Gegner geht. Ich kann mich unter Seoane an praktisch kein Spiel erinnern, bei dem man das Gefühl hatte, die Spieler ziehen nicht richtig mit. Und ich denke, diese ständige Motivation ist zu einem grossen Teil auch der Verdienst von unserem Trainer.

Und schliesslich deine letzte Frage: die finde ich unglaublich schwierig zu beantworten. Diese Saison dominiert YB die Liga, sodass einige User wie @DoubleTouch offenbar das Gefühl haben, jede Trainergraupe könnte mit Bern Meister werden. Dem ist aber eindeutig nicht so. Wir hatten bis 2018 genau das gleiche Image wie ihr - ewiger Zweiter, bei uns seit über 30 Jahren keinen Titel, etc. Erst 2018 konnte der "Bann" gebrochen werden. Basel war zu diesem Zeitpunkt aber finanziell immer noch Lichtjahre voraus (die hatten vorher während fast zehn Jahren regelmässig an der CL teilgenommen und Mio. mit Verkäufen von Spielern wie Salah, Shaqiri, Xhaka, Sommer, etc. verdient). Unser Titel damals war gefühlt eher so ein Titel wie Wolfsburg 2009 oder der BVB 2010/11 und jeder hat damit gerechnet, dass sich Basel den Titel wiederholt (übrigens ihr könnt ja mal schauen, wie viel Geld Basel dieses Jahr für Transfers ausgegeben, über 15 Mio. Das sind Zahlen, die YB über noch nicht wirklich erreicht). Und nach dem Meistertitel (und dem Abgang von Hütter) ist man dann nicht eingebrochen, sondern hat einfach weitergemacht. Ich denke sogar, dass man Jahr für Jahr stärker geworden ist. Derzeit ist man bereits der frühste Meister der Geschichte und für die Tabelle mit 28 Punkten Vorsprung, dem grössten Vorsprung in Europas Ligen, an. Das ist nicht nur Seoanes Verdienst, sicher ist die Entwicklung auch durch viele Fehlentscheidungen besonders bei Basel begünstigt und die Arbeit von Spycher als Sportchef und Chapuisat als Chefscout ist nicht zu unterschätzen. Die beiden schaffen es schon, einen sehr starken Kader zusammenzustellen. Ich denke, um auf deine Frage zurückzukommen, dass ein grosser Teil von YBs Stärke in der individuellen Klasse steckt. Aber ich denke auch, dass es nicht alles ist bzw. YB nie so viel stärker ist, dass man die Liga derart dominiert, einfach weil man starke Spieler hat. YB war in der Liga 8 Mal in Rückstand, von diesen 8 Mal hat man noch drei Spiele gedreht, vier Mal unentschieden gespielt und nur eines verloren. Ich denke diese konstanten Leistungen sind eben auch ein Ausdruck der Klasse von Seoane, der es schafft, immer die richtige Worte zu finde, die richtigen Spieler aufzustellen (Stichwort Rotation, im Unterschied zu Hütter, der praktisch immer mit der gleichen Stamm 11 bzw. 13 gespielt hat) und auch taktische Lösungen auf tiefstehende Gegner zu präsentieren.

So, ich hoffe, ich habe niemanden gelangweilt und ich will auch nicht total übertreiben, aber die letzten drei Jahre lief es bei YB so gut, dass offenbar sogar in Leverkusen einige den Eindruck bekommen haben, wir ständen für Serienmeisterschaften und lockere Siege gegen Underdogs. Dabei war das Wort für etwas in letzter Minute noch verlieren bis vor 4 Jahren "veryoungboysen". In diesem Sinne: wenn es zum einem Wechsel kommt, wie ja in einigen Medien spekuliert wird, bin ich sehr gespannt. Mir fallen derzeit wenig Gründe ein, warum es nicht funktionieren sollte. Aber Leverkusenist eben nicht Bern und die Bundesliga ist grösser als die Schweizer Super League. Viel Glück euch im Endspurt um Europa!

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„Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder vierte Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit.“ - Werner Hansch
Trainerscouting |#58
30.04.2021 - 01:13 Uhr
Meiner Meinung nach kann man den im Kicker erwähnten Zeitpunkt der "Entscheidung, wer Trainer bei uns wird" nicht für bare Münze nehmen. Zum Einen sind bis dahin wahrscheinlich die scheinbar interessantesten Kandidaten vom Markt. Zum Anderen dürfte man mit einer Saisonplanung in den blauen Dunst, ohne zu wissen wer Trainer wird, ein zu großes Risiko eingehen. Dann haben wir im "worst case" noch 2 oder 3 Demirbays/ Palacios auf der Bank / auf der Tribüne sitzen.
Wahrscheinlich wird es so laufen, daß man sich in den nächsten Tagen mit dem Trainerkandidaten einigt und es zum Saisonende verkündet. Dies würde zumindest dem gesunden Menschenverstand am logischsten Erscheinen.

Was ich bisschen Schade finde, daß hier Seoane teilweise so abqualifiziert wird, daß jeder 0815 Trainer mit YB die gleichen Ergebnisse erzielt hätte, wie er.
Ob er der richtige Kandidat für den Bayer ist, müssen die Verantwortlichen wissen. In jedem Fall hat Seoane in Bern einen super Job gemacht.
Wenn das alles so einfach wäre, im Trainer Geschäft, hätten die Bayern mit Sicherheit keine 25 Mio EUR in Nagelsmann investiert. Dann hätte es ein Matthäus oder der Greenkeeper auch getan.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von StW71 am 30.04.2021 um 01:15 Uhr bearbeitet
Trainerscouting |#59
30.04.2021 - 19:19 Uhr
Zitat von bum-kun_cha
Zitat von BayerImHerz

Zitat von Marsupilami

Zitat von BayerImHerz

Was heißt ten Hag ist raus, er war niemals drin.

Das er in Amsterdam bleibt, hat er ja auch oftmals selbst gesagt.

Seoane geht doch mit großer Wahrscheinlichkeit nach Frankfurt, wo er mit Krösche zusammenarbeiten kann, der bewiesen aht, dass er auch mal hart gegenüber Spielern ist und nicht beim Trainer vorstellig wird, wenn der zu hart trainieren lässt, wie es bei uns der Fall ist.

Wie gesagt, es muss hier erstmal eine neue Führungskultur und Leistungsbereitschaft in die GF einziehen bevor irgendwas wieder in eine positive Richtung geht.


Was hat Krösche wo bewiesen? In erster Linie hat man Krösche in Leipzig 2 Assistenten an die Seite gestellt, weil man ihn nicht alleine walten lassen wollte. Deshalb ist er wohl auch gegangen.

Deine brutale Negativität ist schon interessant.


Er hat doch in nem Interview (oder war das dass von dem Insider?) gesagt, dass ihn das hier genervt hat, wenn RS nach nem schlechten Spiel die Zügel angezogen hat, die Spieler bei Rudi waren und darauf hin wieder "lascher" oder "leichter" trainiert werden musste.


Ach komm… da ist viiiel hearsay und Populismus dabei.
Hat uns bis jetzt schon wer abgesagt oder hab ich was verpasst? Hier wird immer so getan, als ob die Welt nur aus drei naheliegenden Trainernamen besteht!? Das ist alles etwas fantasielos.


Wie soll uns denn wer abgesagt haben, wenn man erst nach der Saison anfängt entscheidende Gespräche zu führen Brüllend

Ja, dann kommt halt der Phantasievolle, neue Jerrlich und man fällt im Vergleich zur Konkurrenz wieder ein Stück zurück.

Eine langfristige Lösung kann man nicht in den paar Wochen bis zum Trainingsauftakt installieren u d dazu noch nen guten Kader zusammenstellen. Gladbach ist jetzt schon in der Hochphase der Kaderplanung und hat ihn zum Trainingsauftakt auch nahezu komplett zusammen, bei uns kommen die wichtigsten Transfers wieder nach den ersten Spieltagen (siehe Alario nach der späten Herrlich-Verpflichtung).

Aber gut, der neue Trainer wird bei der Kaderplanung (wie Bosz) keine Rolle spielen, daher dann such egal und darf bei der ersten Krise gehen (wie Bosz). Dortmund hat Klopp damals wirklich zeitgegeben was aufzubauen, aber hier wird sowas nicht gehen, schon alleine da Rudi und Nebenmann die Fehler in ihrer Arbeit beseitigen müssten und ein eigenes Anspruchsdenken an die eigene Arbeit an den Tag legen müssten.

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aber grundsätzlich sehe ich es optimistisch!
Trainerscouting |#60
01.05.2021 - 10:57 Uhr
Zitat von Basilikum
Zitat von Apfelschuerrle

Frankfurt hat Krösche also schon mal eingetütet. Was den dortigen Trainerposten angeht, macht das (wie ich schon sagte) Roger Schmidt als Kandidaten nicht unwahrscheinlicher, aus medialer Sicht ist momentan allerdings Glasner in der Pole-Position. Bei ihm bin ich aber nach wie vor noch nicht wirklich überzeugt, ob er Wolfsburg überhaupt verlassen möchte. Wenn doch, wäre das gut für uns, denn dann wäre theoretisch der Weg zu Seoane relativ frei - vorausgesetzt der Express hat recht und man befindet sich bereits in Gesprächen mit ihm. Ansonsten könnte halt Wolfsburg dann als neuer Konkurrent mit von der Partie sein.


Schmadtke und Glasner werden mit offenen Karten spielen. Sollte Glasner gehen, wird Schmadtke bereits konkrete Verhandlungen mit anderen Trainern geführt haben... Da sitzt ja kein Rolfes am Schreibtisch der erstmal das Saisonende abwarten will.... Weil ja jeder Trainer nix besseres zu tun hat als auf den lieben Simon zu warten..


Sag mal, turnt dich dieses permanente draufhauen, auf dir unliebsame Personen an? Du wirst ja überhaupt nicht müde, in jedem Beitrag gegen Rolfes und/oder Völler zu schießen. Du und dein Bruder im Geiste, BayerImHerz, nutzt jeden eurer Beiträge um perfide Stimmung zu machen und wenn man dagegen argumentiert, werden von euch subjektive Eindrücke von euch als Faktum dargestellt.

Hier gibt es mehrere Quellen, die besagen, dass wir bereits Gespräche mit potentiellen Trainern führen. Interessieren die euch? Nein, denn das passt ja nicht in eure kleingeistige Weltanschauung und ihr könntet nicht gegen Personen, gegen die ihr unerfindliche Aversionen hegt, angehen und diese respektlos niederkommentieren.

Kommt dir auch mal in den Schädel WIESO ein Schmadtke über einen potentiellen neuen Trainer nachdenken muss? Nicht weil das Gras in Wolfsburg grüner ist, nein, weil dort zwischenmenschlich scheinbar noch bescheidener gearbeitet wird, als hier. Juckt dich das? Nö, weil man kann ja sowas auch gegen den eigenen Verein auslegen, macht ja viel mehr Spaß und bringt dir wohlmöglich ein gewisses Seelenheil.

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Eine mündliche Vereinbarung ist nur soviel wert, wie das Papier auf dem sie steht.
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