Taktiktisch
19.02.2006 - 19:37 Uhr
04.09.2023 - 09:48 Uhr
Zitat von Ugolini
Biankadi, der gegen Ulm und Regensburg unfassbar desorientiert war, musste gestern sich die Bälle quasi selber holen und war aus meiner Sicht gegen Köln, neben Kersken der beste Spieler auf dem Platz.
Biankadi, der gegen Ulm und Regensburg unfassbar desorientiert war, musste gestern sich die Bälle quasi selber holen und war aus meiner Sicht gegen Köln, neben Kersken der beste Spieler auf dem Platz.
Gehe eigentlich deinen ganzen Beitrag mit, bei der zitierten Stelle muss ich aber nochmal nachhaken.
Ich bin auch dabei, dass Biankadi im Prinzip einer der besseren war, aber wo hat er sich denn Bälle abgeholt? Beim Versuch auf zweite Bälle zu gehen nachdem wir das Ding lang geschlagen haben?
Mit Ball am Fuß war er aufjedenfall nicht in der eigenen Hälfte.
04.09.2023 - 11:16 Uhr
Zitat von TG-DSC-Arminia
Gehe eigentlich deinen ganzen Beitrag mit, bei der zitierten Stelle muss ich aber nochmal nachhaken.
Ich bin auch dabei, dass Biankadi im Prinzip einer der besseren war, aber wo hat er sich denn Bälle abgeholt? Beim Versuch auf zweite Bälle zu gehen nachdem wir das Ding lang geschlagen haben?
Mit Ball am Fuß war er aufjedenfall nicht in der eigenen Hälfte.
Zitat von Ugolini
Biankadi, der gegen Ulm und Regensburg unfassbar desorientiert war, musste gestern sich die Bälle quasi selber holen und war aus meiner Sicht gegen Köln, neben Kersken der beste Spieler auf dem Platz.
Biankadi, der gegen Ulm und Regensburg unfassbar desorientiert war, musste gestern sich die Bälle quasi selber holen und war aus meiner Sicht gegen Köln, neben Kersken der beste Spieler auf dem Platz.
Gehe eigentlich deinen ganzen Beitrag mit, bei der zitierten Stelle muss ich aber nochmal nachhaken.
Ich bin auch dabei, dass Biankadi im Prinzip einer der besseren war, aber wo hat er sich denn Bälle abgeholt? Beim Versuch auf zweite Bälle zu gehen nachdem wir das Ding lang geschlagen haben?
Mit Ball am Fuß war er aufjedenfall nicht in der eigenen Hälfte.
Doch...ich habe ihn das eine oder anderem Mal in unserer Hälfte gesehen, um dem Gegner den Ball abzulaufen.
04.09.2023 - 11:23 Uhr
Zitat von Ugolini
Doch...ich habe ihn das eine oder anderem Mal in unserer Hälfte gesehen, um dem Gegner den Ball abzulaufen.
Zitat von TG-DSC-Arminia
Gehe eigentlich deinen ganzen Beitrag mit, bei der zitierten Stelle muss ich aber nochmal nachhaken.
Ich bin auch dabei, dass Biankadi im Prinzip einer der besseren war, aber wo hat er sich denn Bälle abgeholt? Beim Versuch auf zweite Bälle zu gehen nachdem wir das Ding lang geschlagen haben?
Mit Ball am Fuß war er aufjedenfall nicht in der eigenen Hälfte.
Zitat von Ugolini
Biankadi, der gegen Ulm und Regensburg unfassbar desorientiert war, musste gestern sich die Bälle quasi selber holen und war aus meiner Sicht gegen Köln, neben Kersken der beste Spieler auf dem Platz.
Biankadi, der gegen Ulm und Regensburg unfassbar desorientiert war, musste gestern sich die Bälle quasi selber holen und war aus meiner Sicht gegen Köln, neben Kersken der beste Spieler auf dem Platz.
Gehe eigentlich deinen ganzen Beitrag mit, bei der zitierten Stelle muss ich aber nochmal nachhaken.
Ich bin auch dabei, dass Biankadi im Prinzip einer der besseren war, aber wo hat er sich denn Bälle abgeholt? Beim Versuch auf zweite Bälle zu gehen nachdem wir das Ding lang geschlagen haben?
Mit Ball am Fuß war er aufjedenfall nicht in der eigenen Hälfte.
Doch...ich habe ihn das eine oder anderem Mal in unserer Hälfte gesehen, um dem Gegner den Ball abzulaufen.
Um dem Gegner den Ball abzulaufen ist aber auch was ganz anderes als sich seinen Mitspielern im Spielaufbau anzubieten und sich da den Ball abzuholen........
07.09.2023 - 11:17 Uhr
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
07.09.2023 - 11:51 Uhr
Zitat von Arminia-Horst
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
Das trifft es aber so ganz gut und wird sich auch mit fortlaufender Spieldauer nicht ändern.
Generell sind das, was du sehr treffend beschreibst ja zwei Seiten der selben Medaille, die da heißt: Abstände und Bewegung im Mittelfeld.
Da kann man auch die Außenverteidiger mit einbeziehen. Die stehen nämlich bei Ballbesitz des Torwarts bzw. der IV auch besonders hoch. Mit der besonderen Betonung auf "stehen". Das Aufbauspiel kann so nicht funktionieren, wenn wir hinten mit TW und IV lange den Ball halten und im Grunde nur auf die erste Pressingreihe des Gegners warten, aber der Rest so statisch agiert. Das kriegt (bei allem Respekt an Clarholz) auch eine Oberligamannschaft relativ easy verteidigt, in dem man die Räume, auf die gewartet wird einfach nicht preisgibt. Dann bleibt oft nur der von dir beschriebene Risikoball, das Dribbling oder Langholz.
Alles schon zur Genüge nach dem Köln-Spiel hier ausgebreitet und langsam sollte man in dieses Konstrukt mal eine Stabilität bekommen.
08.09.2023 - 13:42 Uhr
Zitat von Ballverlust
Das trifft es aber so ganz gut und wird sich auch mit fortlaufender Spieldauer nicht ändern.
Generell sind das, was du sehr treffend beschreibst ja zwei Seiten der selben Medaille, die da heißt: Abstände und Bewegung im Mittelfeld.
Da kann man auch die Außenverteidiger mit einbeziehen. Die stehen nämlich bei Ballbesitz des Torwarts bzw. der IV auch besonders hoch. Mit der besonderen Betonung auf "stehen". Das Aufbauspiel kann so nicht funktionieren, wenn wir hinten mit TW und IV lange den Ball halten und im Grunde nur auf die erste Pressingreihe des Gegners warten, aber der Rest so statisch agiert. Das kriegt (bei allem Respekt an Clarholz) auch eine Oberligamannschaft relativ easy verteidigt, in dem man die Räume, auf die gewartet wird einfach nicht preisgibt. Dann bleibt oft nur der von dir beschriebene Risikoball, das Dribbling oder Langholz.
Alles schon zur Genüge nach dem Köln-Spiel hier ausgebreitet und langsam sollte man in dieses Konstrukt mal eine Stabilität bekommen.
Zitat von Arminia-Horst
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
Das trifft es aber so ganz gut und wird sich auch mit fortlaufender Spieldauer nicht ändern.
Generell sind das, was du sehr treffend beschreibst ja zwei Seiten der selben Medaille, die da heißt: Abstände und Bewegung im Mittelfeld.
Da kann man auch die Außenverteidiger mit einbeziehen. Die stehen nämlich bei Ballbesitz des Torwarts bzw. der IV auch besonders hoch. Mit der besonderen Betonung auf "stehen". Das Aufbauspiel kann so nicht funktionieren, wenn wir hinten mit TW und IV lange den Ball halten und im Grunde nur auf die erste Pressingreihe des Gegners warten, aber der Rest so statisch agiert. Das kriegt (bei allem Respekt an Clarholz) auch eine Oberligamannschaft relativ easy verteidigt, in dem man die Räume, auf die gewartet wird einfach nicht preisgibt. Dann bleibt oft nur der von dir beschriebene Risikoball, das Dribbling oder Langholz.
Alles schon zur Genüge nach dem Köln-Spiel hier ausgebreitet und langsam sollte man in dieses Konstrukt mal eine Stabilität bekommen.
Ich bin aktuell im Urlaub und konnte das Spiel daher live auch nicht verfolgen und habe mir jetzt die Wiederholung bis zur 65. Minute angeschaut und kann sagen, dass mir die Spieleröffnung in der ersten Halbzeit auch überhaupt nicht gefallen hat. Das Risiko steht in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, wenn der Ball direkt lang gespielt wird, sobald die erste Linie überspielt ist. Hier würde ich mir deutlich mehr Aktivität in den Halbräumen wünschen.
Bei der 2. Halbzeit habe ich allerdings eine starke Veränderung wahrgenommen. Die beiden Außenverteidiger schieben nicht wie gewohnt nach Außen und kleben auf der Linie, sondern positionieren sich nach Innen auf Höhe des 6ers und die offensiven Flügelspieler lassen sich dadurch tiefer fallen. Dadurch entstand folgendes Muster:
————— Schneider——-Belkahia————-
———-Özkan——Geerkens——Oppie———
—Bazee————————————-Biankadi
————— Boujelab———-Putaro————
——————————Klos—————————-
Hierdurch ergaben sich mehr Anspielstationen in der Mitte und die Wege zwischen den Ketten waren nicht mehr so weit auseinander wie noch in Halbzeit 1 und es wurde mehr Kurzpassspiel möglich.
Ich würde mir grundsätzlich einfach wünschen, dass das Fanumfeld noch Ruhe bewahrt und wir nicht direkt wieder eine negative Stimmung erzeugen, die automatisch auf diese junge Truppe übertragen wird.
09.09.2023 - 05:50 Uhr
Zitat von ArmineInEssen
Ich bin aktuell im Urlaub und konnte das Spiel daher live auch nicht verfolgen und habe mir jetzt die Wiederholung bis zur 65. Minute angeschaut und kann sagen, dass mir die Spieleröffnung in der ersten Halbzeit auch überhaupt nicht gefallen hat. Das Risiko steht in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, wenn der Ball direkt lang gespielt wird, sobald die erste Linie überspielt ist. Hier würde ich mir deutlich mehr Aktivität in den Halbräumen wünschen.
Bei der 2. Halbzeit habe ich allerdings eine starke Veränderung wahrgenommen. Die beiden Außenverteidiger schieben nicht wie gewohnt nach Außen und kleben auf der Linie, sondern positionieren sich nach Innen auf Höhe des 6ers und die offensiven Flügelspieler lassen sich dadurch tiefer fallen. Dadurch entstand folgendes Muster:
————— Schneider——-Belkahia————-
———-Özkan——Geerkens——Oppie———
—Bazee————————————-Biankadi
————— Boujelab———-Putaro————
——————————Klos—————————-
Hierdurch ergaben sich mehr Anspielstationen in der Mitte und die Wege zwischen den Ketten waren nicht mehr so weit auseinander wie noch in Halbzeit 1 und es wurde mehr Kurzpassspiel möglich.
Ich würde mir grundsätzlich einfach wünschen, dass das Fanumfeld noch Ruhe bewahrt und wir nicht direkt wieder eine negative Stimmung erzeugen, die automatisch auf diese junge Truppe übertragen wird.
Zitat von Ballverlust
Das trifft es aber so ganz gut und wird sich auch mit fortlaufender Spieldauer nicht ändern.
Generell sind das, was du sehr treffend beschreibst ja zwei Seiten der selben Medaille, die da heißt: Abstände und Bewegung im Mittelfeld.
Da kann man auch die Außenverteidiger mit einbeziehen. Die stehen nämlich bei Ballbesitz des Torwarts bzw. der IV auch besonders hoch. Mit der besonderen Betonung auf "stehen". Das Aufbauspiel kann so nicht funktionieren, wenn wir hinten mit TW und IV lange den Ball halten und im Grunde nur auf die erste Pressingreihe des Gegners warten, aber der Rest so statisch agiert. Das kriegt (bei allem Respekt an Clarholz) auch eine Oberligamannschaft relativ easy verteidigt, in dem man die Räume, auf die gewartet wird einfach nicht preisgibt. Dann bleibt oft nur der von dir beschriebene Risikoball, das Dribbling oder Langholz.
Alles schon zur Genüge nach dem Köln-Spiel hier ausgebreitet und langsam sollte man in dieses Konstrukt mal eine Stabilität bekommen.
Zitat von Arminia-Horst
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
Das trifft es aber so ganz gut und wird sich auch mit fortlaufender Spieldauer nicht ändern.
Generell sind das, was du sehr treffend beschreibst ja zwei Seiten der selben Medaille, die da heißt: Abstände und Bewegung im Mittelfeld.
Da kann man auch die Außenverteidiger mit einbeziehen. Die stehen nämlich bei Ballbesitz des Torwarts bzw. der IV auch besonders hoch. Mit der besonderen Betonung auf "stehen". Das Aufbauspiel kann so nicht funktionieren, wenn wir hinten mit TW und IV lange den Ball halten und im Grunde nur auf die erste Pressingreihe des Gegners warten, aber der Rest so statisch agiert. Das kriegt (bei allem Respekt an Clarholz) auch eine Oberligamannschaft relativ easy verteidigt, in dem man die Räume, auf die gewartet wird einfach nicht preisgibt. Dann bleibt oft nur der von dir beschriebene Risikoball, das Dribbling oder Langholz.
Alles schon zur Genüge nach dem Köln-Spiel hier ausgebreitet und langsam sollte man in dieses Konstrukt mal eine Stabilität bekommen.
Ich bin aktuell im Urlaub und konnte das Spiel daher live auch nicht verfolgen und habe mir jetzt die Wiederholung bis zur 65. Minute angeschaut und kann sagen, dass mir die Spieleröffnung in der ersten Halbzeit auch überhaupt nicht gefallen hat. Das Risiko steht in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, wenn der Ball direkt lang gespielt wird, sobald die erste Linie überspielt ist. Hier würde ich mir deutlich mehr Aktivität in den Halbräumen wünschen.
Bei der 2. Halbzeit habe ich allerdings eine starke Veränderung wahrgenommen. Die beiden Außenverteidiger schieben nicht wie gewohnt nach Außen und kleben auf der Linie, sondern positionieren sich nach Innen auf Höhe des 6ers und die offensiven Flügelspieler lassen sich dadurch tiefer fallen. Dadurch entstand folgendes Muster:
————— Schneider——-Belkahia————-
———-Özkan——Geerkens——Oppie———
—Bazee————————————-Biankadi
————— Boujelab———-Putaro————
——————————Klos—————————-
Hierdurch ergaben sich mehr Anspielstationen in der Mitte und die Wege zwischen den Ketten waren nicht mehr so weit auseinander wie noch in Halbzeit 1 und es wurde mehr Kurzpassspiel möglich.
Ich würde mir grundsätzlich einfach wünschen, dass das Fanumfeld noch Ruhe bewahrt und wir nicht direkt wieder eine negative Stimmung erzeugen, die automatisch auf diese junge Truppe übertragen wird.
Das mit der Umstellung in der 2. HZ ist mir auch aufgefallen. So bindest du die offensiven Außen des Gegners in der Mitte. Wenn dann der Pass auf unsere Außen kommt, stehen diese meist 1gegen1 und können gefährliche Situationen kreieren. Ich glaube so wird diese Saison noch das ein oder andere Tor fallen, wenn Sarenren Bazee erstmal in diese Situationen kommt.
Ball flach halten, gebt Kniat und der Mannschaft noch Zeit. Bei Arsenal mit Arteta hat es auch mind. eine Saison gedauert und die spielen jetzt echt geilen Fußball.
09.09.2023 - 07:15 Uhr
Zitat von Strategos
Das mit der Umstellung in der 2. HZ ist mir auch aufgefallen. So bindest du die offensiven Außen des Gegners in der Mitte. Wenn dann der Pass auf unsere Außen kommt, stehen diese meist 1gegen1 und können gefährliche Situationen kreieren. Ich glaube so wird diese Saison noch das ein oder andere Tor fallen, wenn Sarenren Bazee erstmal in diese Situationen kommt.
Ball flach halten, gebt Kniat und der Mannschaft noch Zeit. Bei Arsenal mit Arteta hat es auch mind. eine Saison gedauert und die spielen jetzt echt geilen Fußball.
Zitat von ArmineInEssen
Ich bin aktuell im Urlaub und konnte das Spiel daher live auch nicht verfolgen und habe mir jetzt die Wiederholung bis zur 65. Minute angeschaut und kann sagen, dass mir die Spieleröffnung in der ersten Halbzeit auch überhaupt nicht gefallen hat. Das Risiko steht in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, wenn der Ball direkt lang gespielt wird, sobald die erste Linie überspielt ist. Hier würde ich mir deutlich mehr Aktivität in den Halbräumen wünschen.
Bei der 2. Halbzeit habe ich allerdings eine starke Veränderung wahrgenommen. Die beiden Außenverteidiger schieben nicht wie gewohnt nach Außen und kleben auf der Linie, sondern positionieren sich nach Innen auf Höhe des 6ers und die offensiven Flügelspieler lassen sich dadurch tiefer fallen. Dadurch entstand folgendes Muster:
————— Schneider——-Belkahia————-
———-Özkan——Geerkens——Oppie———
—Bazee————————————-Biankadi
————— Boujelab———-Putaro————
——————————Klos—————————-
Hierdurch ergaben sich mehr Anspielstationen in der Mitte und die Wege zwischen den Ketten waren nicht mehr so weit auseinander wie noch in Halbzeit 1 und es wurde mehr Kurzpassspiel möglich.
Ich würde mir grundsätzlich einfach wünschen, dass das Fanumfeld noch Ruhe bewahrt und wir nicht direkt wieder eine negative Stimmung erzeugen, die automatisch auf diese junge Truppe übertragen wird.
Zitat von Ballverlust
Das trifft es aber so ganz gut und wird sich auch mit fortlaufender Spieldauer nicht ändern.
Generell sind das, was du sehr treffend beschreibst ja zwei Seiten der selben Medaille, die da heißt: Abstände und Bewegung im Mittelfeld.
Da kann man auch die Außenverteidiger mit einbeziehen. Die stehen nämlich bei Ballbesitz des Torwarts bzw. der IV auch besonders hoch. Mit der besonderen Betonung auf "stehen". Das Aufbauspiel kann so nicht funktionieren, wenn wir hinten mit TW und IV lange den Ball halten und im Grunde nur auf die erste Pressingreihe des Gegners warten, aber der Rest so statisch agiert. Das kriegt (bei allem Respekt an Clarholz) auch eine Oberligamannschaft relativ easy verteidigt, in dem man die Räume, auf die gewartet wird einfach nicht preisgibt. Dann bleibt oft nur der von dir beschriebene Risikoball, das Dribbling oder Langholz.
Alles schon zur Genüge nach dem Köln-Spiel hier ausgebreitet und langsam sollte man in dieses Konstrukt mal eine Stabilität bekommen.
Zitat von Arminia-Horst
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
Das trifft es aber so ganz gut und wird sich auch mit fortlaufender Spieldauer nicht ändern.
Generell sind das, was du sehr treffend beschreibst ja zwei Seiten der selben Medaille, die da heißt: Abstände und Bewegung im Mittelfeld.
Da kann man auch die Außenverteidiger mit einbeziehen. Die stehen nämlich bei Ballbesitz des Torwarts bzw. der IV auch besonders hoch. Mit der besonderen Betonung auf "stehen". Das Aufbauspiel kann so nicht funktionieren, wenn wir hinten mit TW und IV lange den Ball halten und im Grunde nur auf die erste Pressingreihe des Gegners warten, aber der Rest so statisch agiert. Das kriegt (bei allem Respekt an Clarholz) auch eine Oberligamannschaft relativ easy verteidigt, in dem man die Räume, auf die gewartet wird einfach nicht preisgibt. Dann bleibt oft nur der von dir beschriebene Risikoball, das Dribbling oder Langholz.
Alles schon zur Genüge nach dem Köln-Spiel hier ausgebreitet und langsam sollte man in dieses Konstrukt mal eine Stabilität bekommen.
Ich bin aktuell im Urlaub und konnte das Spiel daher live auch nicht verfolgen und habe mir jetzt die Wiederholung bis zur 65. Minute angeschaut und kann sagen, dass mir die Spieleröffnung in der ersten Halbzeit auch überhaupt nicht gefallen hat. Das Risiko steht in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, wenn der Ball direkt lang gespielt wird, sobald die erste Linie überspielt ist. Hier würde ich mir deutlich mehr Aktivität in den Halbräumen wünschen.
Bei der 2. Halbzeit habe ich allerdings eine starke Veränderung wahrgenommen. Die beiden Außenverteidiger schieben nicht wie gewohnt nach Außen und kleben auf der Linie, sondern positionieren sich nach Innen auf Höhe des 6ers und die offensiven Flügelspieler lassen sich dadurch tiefer fallen. Dadurch entstand folgendes Muster:
————— Schneider——-Belkahia————-
———-Özkan——Geerkens——Oppie———
—Bazee————————————-Biankadi
————— Boujelab———-Putaro————
——————————Klos—————————-
Hierdurch ergaben sich mehr Anspielstationen in der Mitte und die Wege zwischen den Ketten waren nicht mehr so weit auseinander wie noch in Halbzeit 1 und es wurde mehr Kurzpassspiel möglich.
Ich würde mir grundsätzlich einfach wünschen, dass das Fanumfeld noch Ruhe bewahrt und wir nicht direkt wieder eine negative Stimmung erzeugen, die automatisch auf diese junge Truppe übertragen wird.
Das mit der Umstellung in der 2. HZ ist mir auch aufgefallen. So bindest du die offensiven Außen des Gegners in der Mitte. Wenn dann der Pass auf unsere Außen kommt, stehen diese meist 1gegen1 und können gefährliche Situationen kreieren. Ich glaube so wird diese Saison noch das ein oder andere Tor fallen, wenn Sarenren Bazee erstmal in diese Situationen kommt.
Ball flach halten, gebt Kniat und der Mannschaft noch Zeit. Bei Arsenal mit Arteta hat es auch mind. eine Saison gedauert und die spielen jetzt echt geilen Fußball.
Bei allen taktischen Geplänkel hin oder her...letzendlich gibt es nicht die eine Taktik.
Es muss verschiedene Lösungsansätze geben, je nach dem wie der Gegner anläuft.
Die Außenverteidiger auf die 6 ziehen und die offensiven Außen fallen lassen, sind da nur ein probates Mittel.
Wichtig ist doch, dass das Team SELBSSTÄNDIG situativ umdenken kann.
Deshalb ist das Ganze ja ein Prozess.
1. Es müssen die verschiedenen Eröffnungen verinnerlicht werden. Was meistens schon min. 10 Spieltage dauert.
2. Das Team muss, wie oben beschrieben, selbstständig umstellen können
3. Der schwerste Punkt ist dann der, dass man bei einer hohen Flexibilität des Spielaufbaus, die Defensive Ordnung nicht vernachlässigt.
D. h. Jeder Spieler muss haargenau wissen was zu tun ist und alle müssen genau erkennen, wann anders eröffnet wird, da sich dadurch auch das Positionsspiel in der Defensive extrem verändert.
Dieser gesamte Prozess ist eigentlich nie abgeschlossen, da man ihn aufgrund der Komplexität immer wieder verinnerlichen und trainieren muss.
Und das war "nur" die Spieleröffnung!
Der weitere Verlauf des Angriffsspiel muss ja auch trainiert werden.
Ganz zu Schweigen vom Spiel gegen den Ball, welches übrigens Union Berlin, aus meiner Sicht in Perfektion beherrscht.
11.09.2023 - 07:18 Uhr
Zitat von Ugolini
Ganz zu Schweigen vom Spiel gegen den Ball, welches übrigens Union Berlin, aus meiner Sicht in Perfektion beherrscht.
Zitat von Strategos
Das mit der Umstellung in der 2. HZ ist mir auch aufgefallen. So bindest du die offensiven Außen des Gegners in der Mitte. Wenn dann der Pass auf unsere Außen kommt, stehen diese meist 1gegen1 und können gefährliche Situationen kreieren. Ich glaube so wird diese Saison noch das ein oder andere Tor fallen, wenn Sarenren Bazee erstmal in diese Situationen kommt.
Ball flach halten, gebt Kniat und der Mannschaft noch Zeit. Bei Arsenal mit Arteta hat es auch mind. eine Saison gedauert und die spielen jetzt echt geilen Fußball.
Zitat von ArmineInEssen
Ich bin aktuell im Urlaub und konnte das Spiel daher live auch nicht verfolgen und habe mir jetzt die Wiederholung bis zur 65. Minute angeschaut und kann sagen, dass mir die Spieleröffnung in der ersten Halbzeit auch überhaupt nicht gefallen hat. Das Risiko steht in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, wenn der Ball direkt lang gespielt wird, sobald die erste Linie überspielt ist. Hier würde ich mir deutlich mehr Aktivität in den Halbräumen wünschen.
Bei der 2. Halbzeit habe ich allerdings eine starke Veränderung wahrgenommen. Die beiden Außenverteidiger schieben nicht wie gewohnt nach Außen und kleben auf der Linie, sondern positionieren sich nach Innen auf Höhe des 6ers und die offensiven Flügelspieler lassen sich dadurch tiefer fallen. Dadurch entstand folgendes Muster:
————— Schneider——-Belkahia————-
———-Özkan——Geerkens——Oppie———
—Bazee————————————-Biankadi
————— Boujelab———-Putaro————
——————————Klos—————————-
Hierdurch ergaben sich mehr Anspielstationen in der Mitte und die Wege zwischen den Ketten waren nicht mehr so weit auseinander wie noch in Halbzeit 1 und es wurde mehr Kurzpassspiel möglich.
Ich würde mir grundsätzlich einfach wünschen, dass das Fanumfeld noch Ruhe bewahrt und wir nicht direkt wieder eine negative Stimmung erzeugen, die automatisch auf diese junge Truppe übertragen wird.
Zitat von Ballverlust
Das trifft es aber so ganz gut und wird sich auch mit fortlaufender Spieldauer nicht ändern.
Generell sind das, was du sehr treffend beschreibst ja zwei Seiten der selben Medaille, die da heißt: Abstände und Bewegung im Mittelfeld.
Da kann man auch die Außenverteidiger mit einbeziehen. Die stehen nämlich bei Ballbesitz des Torwarts bzw. der IV auch besonders hoch. Mit der besonderen Betonung auf "stehen". Das Aufbauspiel kann so nicht funktionieren, wenn wir hinten mit TW und IV lange den Ball halten und im Grunde nur auf die erste Pressingreihe des Gegners warten, aber der Rest so statisch agiert. Das kriegt (bei allem Respekt an Clarholz) auch eine Oberligamannschaft relativ easy verteidigt, in dem man die Räume, auf die gewartet wird einfach nicht preisgibt. Dann bleibt oft nur der von dir beschriebene Risikoball, das Dribbling oder Langholz.
Alles schon zur Genüge nach dem Köln-Spiel hier ausgebreitet und langsam sollte man in dieses Konstrukt mal eine Stabilität bekommen.
Zitat von Arminia-Horst
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
Ich konnte das Spiel gestern nicht gucken - daher schaue ich gerade das vod. Ich hab jetzt 10 Minuten durch und mir sind schon zwei Sachen aufgefallen, die ich extrem schwierig finde und bei denen mir die taktische Idee nicht klar ist.
1. Offensiver Spielaufbau
Geerkens soll scheinbar die Offensivaktion initiieren. Dafür wählt er meist einen langen Flachpass über 15 bis 25m (grobe Schätzung). Aufgrund der Distanz muss er die relativ scharf spielen, so dass die Ballannahme auch mal schief geht. Darüber hinaus gibt das den Gegnern Zeit den Zielspieler direkt zu doppeln.
Mir fehlen da Biankadi und MIzuta in den Halbräumen, vielleicht nur mit 10-15m Distanz zu Geerkens. Damit sind kürzere Passwege, bessere Rotationen und vor allem der Umstand gegeben, dass man nach dem ersten Pass nicht direkt vor den Ketten steht und es direkt unfassbar eng wird. Die vorderste Linie hat überhaupt keine Möglichkeit mehr in die Tiefe zu starten, da die 4er Kette direkt auf der 16er Kante klebt. Das nützt unseren schnellen Außenspielern herzlich wenig. Auch können die AVs so nicht in die Offensive eingreifen.
2. Defensives Stellungsspiel und Gegenpressing
Nach dem Anstoß nach dem 0:1 rücken MF und Offensive direkt tief in die gegnerische Hälfte vor und üben Druck aus. Dann folgt ein langer Ball von Clarholz und man offenbart ein Loch von locker 20-30m zwischen Mittelfeld und 4er Kette (habe Mizuta und Belkahia (schlecht zu erkennen) als Bezugspunkte gewählt). Geerkens steht zentral im luftleeren Raum. Das darf so nieeeee passieren. Im schlimmsten Fall hebelt man so mit einer Kopfballverlängerung die Kette aus und Clarholz hat freie Bahn zum Tor. Entweder schiebt man gemeinsam hoch und riskiert das lange Ding mit einer Kette kurz vor der Mittellinie oder man presst nicht prinzipiell so hoch sondern situativer.
Ich guck das noch zu Ende und schreib ggf. noch meinen Senf dazu.
Das trifft es aber so ganz gut und wird sich auch mit fortlaufender Spieldauer nicht ändern.
Generell sind das, was du sehr treffend beschreibst ja zwei Seiten der selben Medaille, die da heißt: Abstände und Bewegung im Mittelfeld.
Da kann man auch die Außenverteidiger mit einbeziehen. Die stehen nämlich bei Ballbesitz des Torwarts bzw. der IV auch besonders hoch. Mit der besonderen Betonung auf "stehen". Das Aufbauspiel kann so nicht funktionieren, wenn wir hinten mit TW und IV lange den Ball halten und im Grunde nur auf die erste Pressingreihe des Gegners warten, aber der Rest so statisch agiert. Das kriegt (bei allem Respekt an Clarholz) auch eine Oberligamannschaft relativ easy verteidigt, in dem man die Räume, auf die gewartet wird einfach nicht preisgibt. Dann bleibt oft nur der von dir beschriebene Risikoball, das Dribbling oder Langholz.
Alles schon zur Genüge nach dem Köln-Spiel hier ausgebreitet und langsam sollte man in dieses Konstrukt mal eine Stabilität bekommen.
Ich bin aktuell im Urlaub und konnte das Spiel daher live auch nicht verfolgen und habe mir jetzt die Wiederholung bis zur 65. Minute angeschaut und kann sagen, dass mir die Spieleröffnung in der ersten Halbzeit auch überhaupt nicht gefallen hat. Das Risiko steht in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, wenn der Ball direkt lang gespielt wird, sobald die erste Linie überspielt ist. Hier würde ich mir deutlich mehr Aktivität in den Halbräumen wünschen.
Bei der 2. Halbzeit habe ich allerdings eine starke Veränderung wahrgenommen. Die beiden Außenverteidiger schieben nicht wie gewohnt nach Außen und kleben auf der Linie, sondern positionieren sich nach Innen auf Höhe des 6ers und die offensiven Flügelspieler lassen sich dadurch tiefer fallen. Dadurch entstand folgendes Muster:
————— Schneider——-Belkahia————-
———-Özkan——Geerkens——Oppie———
—Bazee————————————-Biankadi
————— Boujelab———-Putaro————
——————————Klos—————————-
Hierdurch ergaben sich mehr Anspielstationen in der Mitte und die Wege zwischen den Ketten waren nicht mehr so weit auseinander wie noch in Halbzeit 1 und es wurde mehr Kurzpassspiel möglich.
Ich würde mir grundsätzlich einfach wünschen, dass das Fanumfeld noch Ruhe bewahrt und wir nicht direkt wieder eine negative Stimmung erzeugen, die automatisch auf diese junge Truppe übertragen wird.
Das mit der Umstellung in der 2. HZ ist mir auch aufgefallen. So bindest du die offensiven Außen des Gegners in der Mitte. Wenn dann der Pass auf unsere Außen kommt, stehen diese meist 1gegen1 und können gefährliche Situationen kreieren. Ich glaube so wird diese Saison noch das ein oder andere Tor fallen, wenn Sarenren Bazee erstmal in diese Situationen kommt.
Ball flach halten, gebt Kniat und der Mannschaft noch Zeit. Bei Arsenal mit Arteta hat es auch mind. eine Saison gedauert und die spielen jetzt echt geilen Fußball.
Ganz zu Schweigen vom Spiel gegen den Ball, welches übrigens Union Berlin, aus meiner Sicht in Perfektion beherrscht.
Die üben das Parken des Busses allerdings auch schon seit Jahren
17.09.2023 - 03:10 Uhr
Ich einer der Berfechter des flachen Aufbauspiels muss jetzt deutlich sagen, dass es so nicht weitergeht.
Die Fans sind zu ungeduldig und momentan bringt es uns nicht nach vorne.
Damit wir den Anschluss nicht verlieren, sollten wir das Umsetzen des flachen Spielaufbaus auf einen späteren Zeitpunkt legen. Dann, wenn wir den Rest können.
Somit hoffe ich für das nächste Spiel auf ein einfaches Aufbauspiel. Trainingsschwerpunkte, wenn es nicht wieder 4 Tage frei gibt, sollten das kreieren von Chancen im letzten Drittel sein. Vorne müssen wir variabler werden...unser Spiel ist zusätzlich zu behäbig.
Wir kommen einfach auf zu wenig Torchancen.
Tom Geerkens fand ich die letzten Spiele gut. Er hat auch eine gewisse Physis, die unserem Spiel weiterhilft. Wenn wir schon nicht mit technischen Schmankerln brillieren, dann doch bitte mit körperlicher Präsenz.
Was mir im Kader fehlt ist ein technisch starker Spieler direkt hinter den Spitzen. Jemanden der Bälle halten und verteilen kann und trotzdem ordentlich Zug zum Tor hat.
Mit Schreck, Geerkens, Wörl, Mizuta, Boujellab haben wir zwar ein breites Mittelfeld aber keinen, der vorne den gegnerischen Innenverteidigung mal auf den Sack geht.
Boujellab ist für mich bisher der Reinfall schlecht hin. Technisch stark aber dann kommt nicht mehr viel.
Aber ich schweife ab.
Was ich mir wünsche ist unserer Situation erst einmal den klaren und einfachen Fussball. Funktioniert dann erst einmal das große Ganze, kann man sich auf die einzelnen Kleinigkeiten stürzen.
Im Anschluss bitte unseren flachen Spielaufbau ausschließlich auswärts einspielen, damit nicht wieder das dumme Gepfeife beginnt und die Spieler verunsichert werden.
Die Fans sind zu ungeduldig und momentan bringt es uns nicht nach vorne.
Damit wir den Anschluss nicht verlieren, sollten wir das Umsetzen des flachen Spielaufbaus auf einen späteren Zeitpunkt legen. Dann, wenn wir den Rest können.
Somit hoffe ich für das nächste Spiel auf ein einfaches Aufbauspiel. Trainingsschwerpunkte, wenn es nicht wieder 4 Tage frei gibt, sollten das kreieren von Chancen im letzten Drittel sein. Vorne müssen wir variabler werden...unser Spiel ist zusätzlich zu behäbig.
Wir kommen einfach auf zu wenig Torchancen.
Tom Geerkens fand ich die letzten Spiele gut. Er hat auch eine gewisse Physis, die unserem Spiel weiterhilft. Wenn wir schon nicht mit technischen Schmankerln brillieren, dann doch bitte mit körperlicher Präsenz.
Was mir im Kader fehlt ist ein technisch starker Spieler direkt hinter den Spitzen. Jemanden der Bälle halten und verteilen kann und trotzdem ordentlich Zug zum Tor hat.
Mit Schreck, Geerkens, Wörl, Mizuta, Boujellab haben wir zwar ein breites Mittelfeld aber keinen, der vorne den gegnerischen Innenverteidigung mal auf den Sack geht.
Boujellab ist für mich bisher der Reinfall schlecht hin. Technisch stark aber dann kommt nicht mehr viel.
Aber ich schweife ab.
Was ich mir wünsche ist unserer Situation erst einmal den klaren und einfachen Fussball. Funktioniert dann erst einmal das große Ganze, kann man sich auf die einzelnen Kleinigkeiten stürzen.
Im Anschluss bitte unseren flachen Spielaufbau ausschließlich auswärts einspielen, damit nicht wieder das dumme Gepfeife beginnt und die Spieler verunsichert werden.
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