Taktiktisch
10.08.2003 - 13:30 Uhr
03.11.2010 - 11:06 Uhr
Babbels letzter Satz klingt für mich so, als ob wir gegen Paderborn endlich mal eine Doppel-6 erwarten dürften. Lustenberger gehört von seiner Qualität einfach in die Startelf, schließlich ist er einer der wenigen, die selbst in der letzten Saison noch positiv hervorstachen. Von ihm, mit seiner spielerischen Intelligenz und seiner Ruhe am Ball, erhoffe ich mir viel.
Wenn wir aus einer soliden Basis, nämlich Niemeyer und Lustenberger, heraus unseren Spielaufbau iniziieren und davor mit Ronny, Raffael und Ramos ("nur") drei technisch hochversierte Spieler wirbeln bringt uns das viel mehr, als wenn sich vier offensive Mittelfeldspieler gegenseitig auf den Füßen stehen und Niemeyer dafür ständig von seinen Gegenspielern überlaufen wird.
Deswegen erhoffe ich mir folgende Aufstellung:
-------------------Aerts-------------------
---Lell---Hubnik----Neumannn---Kobi---
----------Lusti----------Niemeyer--------
----Ramos-------Raffael------Ronny----
--------------Domovchiyski--------------
Domo bringt für mich mehr Qualitäten mit als Friend. Er ist nicht unbedingt der Typ Brecher, ist dafür aber technisch und spielerisch etwas versierter, sodass man erwarten kann, dass wir vielleicht mal mit 11 Spielern spielen können. Im offensiven Mittelfeld war und ist er verschenkt, weil er dort in der "R-Kette" das vierte Rad am Dreirad ist. Ein Raffael spielt natürlich eher einen Ramos im Mittelfeld an als einen Domo, weil dessen Qualitäten nun mal nicht im Mittelfeld liegen.
Ich würde mich nicht wundern, wenn Domo im Sturm auffälliger agieren würde als im OM. Und seine Torchancen wird er bestimmt auch bekommen (und nutzen).
Wenn wir aus einer soliden Basis, nämlich Niemeyer und Lustenberger, heraus unseren Spielaufbau iniziieren und davor mit Ronny, Raffael und Ramos ("nur") drei technisch hochversierte Spieler wirbeln bringt uns das viel mehr, als wenn sich vier offensive Mittelfeldspieler gegenseitig auf den Füßen stehen und Niemeyer dafür ständig von seinen Gegenspielern überlaufen wird.
Deswegen erhoffe ich mir folgende Aufstellung:
-------------------Aerts-------------------
---Lell---Hubnik----Neumannn---Kobi---
----------Lusti----------Niemeyer--------
----Ramos-------Raffael------Ronny----
--------------Domovchiyski--------------
Domo bringt für mich mehr Qualitäten mit als Friend. Er ist nicht unbedingt der Typ Brecher, ist dafür aber technisch und spielerisch etwas versierter, sodass man erwarten kann, dass wir vielleicht mal mit 11 Spielern spielen können. Im offensiven Mittelfeld war und ist er verschenkt, weil er dort in der "R-Kette" das vierte Rad am Dreirad ist. Ein Raffael spielt natürlich eher einen Ramos im Mittelfeld an als einen Domo, weil dessen Qualitäten nun mal nicht im Mittelfeld liegen.
Ich würde mich nicht wundern, wenn Domo im Sturm auffälliger agieren würde als im OM. Und seine Torchancen wird er bestimmt auch bekommen (und nutzen).
22.11.2010 - 08:20 Uhr
Zitat
Berliner Morgenpost: Die Fans diskutieren die Hertha-Taktik: ein Sechser oder zwei Sechser . . .
Michael Preetz: . . . die Systemfrage wird überbewertet. In Osnabrück haben wir im Lauf der Partie auf eine dritte Taktik gewechselt, auf 4-4-2. Eine gute Mannschaft muss flexibel sein und mehrere Systeme beherrschen. Grundsätzlich kann man in jeder Formation offensiv spielen und defensiv gut stehen - wenn man es richtig macht.
Berliner Morgenpost: Da zeigt Hertha bei Heim- und Auswärtsspielen verschiedene Gesichter.
Michael Preetz: Zu Hause spielen wir mit den beiden Zehnern Raffael und Domovchiyski meist wuchtig und dominant, auswärts hat das nicht immer so gegriffen. Deshalb haben wir in Osnabrück umgestellt und mit Perdedaj einen zweiten Sechser gebracht, der seine Aufgabe sehr gut gelöst hat. http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1458193/Herr-Preetz-haben-Sie-Angst-um-den-Hertha-Aufstieg.html
Berliner Morgenpost: Die Fans diskutieren die Hertha-Taktik: ein Sechser oder zwei Sechser . . .
Michael Preetz: . . . die Systemfrage wird überbewertet. In Osnabrück haben wir im Lauf der Partie auf eine dritte Taktik gewechselt, auf 4-4-2. Eine gute Mannschaft muss flexibel sein und mehrere Systeme beherrschen. Grundsätzlich kann man in jeder Formation offensiv spielen und defensiv gut stehen - wenn man es richtig macht.
Berliner Morgenpost: Da zeigt Hertha bei Heim- und Auswärtsspielen verschiedene Gesichter.
Michael Preetz: Zu Hause spielen wir mit den beiden Zehnern Raffael und Domovchiyski meist wuchtig und dominant, auswärts hat das nicht immer so gegriffen. Deshalb haben wir in Osnabrück umgestellt und mit Perdedaj einen zweiten Sechser gebracht, der seine Aufgabe sehr gut gelöst hat. http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1458193/Herr-Preetz-haben-Sie-Angst-um-den-Hertha-Aufstieg.html
02.12.2010 - 09:48 Uhr
Zitat
So jedenfalls erwägt es Babbel, der darüber nachdenkt, Raffael in einem 4-4-2-System auf eine von zwei Positionen im zentralen defensiven Mittelfeld zu rücken. Es ist die herausragende Überlegung in einem Potpourri aus Personal- und Taktikfragen. Babbel baut Hertha um - nur wie? Fest steht bislang nur, dass das zu Anfang der Saison so erfolgreiche, "brutal offensive" (Babbel) 4-1-4-1-System vorläufig ausgedient hat. "Zu statisch", erlebte Babbel seine Spieler darin, "viel zu langsam und viel zu schlampig" hätten sie gespielt und sich entsprechend "kaum Torchancen" erarbeitet. Die Lösung lautet: 4-4-2.
* Baustelle Mittelfeld: Dieses System kann in der Spielfeldmitte auf zwei Arten mit Leben erfüllt werden. Erstens: in Form einer Raute. "Doch dafür", sagt Babbel, "haben wir nicht die Spieler." Nicht am oberen oder unteren Endpunkt hapert es, sondern auf den Halbpositionen. Außerdem erfordert das Spiel in der Raute extrem lauf- und offensivstarke Außenverteidiger.
Also "flache Vier" wie das 4-4-2 auch gespielt werden kann (siehe Grafik). Als Partner für den gesetzten Peter Niemeyer hat Babbel ausgerechnet den Edeltechniker Raffael im Auge. "Er kann das", betont Babbel: "Das läuferische Vermögen hat er, also ist es nur eine Frage der Einstellung: Will ich der Mannschaft auf dieser Position helfen oder will ich es nicht?" Aber der Trainer nimmt nicht nur Raffael in die Pflicht, sich für die Kollegen einzusetzen. Auch umgekehrt ergeht der Auftrag: Als kompaktes Gefüge müssten die Mitspieler dafür sorgen, dass Raffaels Wege in die eigene Hälfte hinein nicht zu weit vom gegnerischen Tor wegführen.
Genau diese Befürchtung hat Dino Lamberti, der Berater des Brasilianers. Der Morgenpost sagte der Schweizer gestern: "Raffa kann auch als so genannter Sechser spielen, und er wird das auch tun, wenn Babbel das von ihm will. Aber Freude wird er daran nicht haben. Und es stellt sich auch die Frage, ob er auf diese Weise nicht seine Qualitäten nach vorn verliert, die da sind, Tore vorzubereiten oder zu erzielen." Lamberti, der seinem Klienten nach Herthas Abstieg aus der Bundesliga - reichlich branchenuntypisch - zum Verbleib in Berlin geraten hatte, will Raffael auch jetzt "im Fall der Fälle raten, die Herausforderung anzunehmen und Leistung zu bringen". Gleichwohl beschleicht ihn im Wissen um des Spielers sensible Seele ein ungutes Gefühl. Schon zu Saisonbeginn hatte Raffael einige Nadelstiche seines gestrengen Trainers erdulden und seinen Platz in der Startelf erst hart erarbeiten müssen. Jetzt zeichnet sich Ähnliches ab. "Irgendwann wird seine Geduld am Ende sein", unkt Lamberti.
* Baustelle Abwehr: Als er ihn am Dienstagabend bei der Mitgliederversammlung von Hertha BSC auf Krücken durchs Foyer humpeln sah, da erschrak Babbel. Gestern meldete dieser Sebastian Neumann sich jedoch schon wieder einsatzfähig. Ein Ödem am Knöchel bereitet Schmerzen, zudem war Neumann noch umgeknickt, aber Spieler wie Trainer gehen davon aus, dass der Innenverteidiger Sonntag spielen kann. Als "erste Alternative" hat Babbel den Schweizer U21-Nationalspieler Fabian Lustenberger bestimmt. Nach einer Serie von Verletzungen brennt der Mittelfeldspieler auf sein Saisondebüt - und sei es auch im Abwehrzentrum, wo er in Freundschaftsspielen und auch für die Regionalliga-Reserve schon gespielt hat. "Ich habe jetzt eineinhalb, zwei Wochen gut trainiert und bin froh, wenn ich endlich mal wieder auf dem Platz stehe. Wo, ist mir egal", sagt Lustenberger. Die Rolle als Innenverteidiger traut Babbel dem 22-Jährigen bei Bedarf trotz einiger physischer Defizite vorbehaltlos zu: "Er ist ein intelligenter Spieler, er kann das spielen."
Eine zweite Umstellung wäre links in der Viererkette möglich, erscheint aber doch unwahrscheinlich. Nicht verborgen geblieben ist Babbel das Formtief von Levan Kobiashvili, das insbesondere beim zurückliegenden 0:2 gegen Duisburg sichtbar wurde. "Schwer zu erklären" ist das offenkundige Leistungsloch für den Trainer, der das Gespräch mit dem Routinier suchen will. Prognose: Bittet Kobiashvili nicht von sich aus um eine Pause, bleibt er in der Mannschaft.
* Baustelle Angriff: Als Nebenmann für den gesetzten Adrian Ramos bietet sich Rob Friend an. Infolge einer körperlichen wie auch mentalen Schwächephase hatte Babbel den Kanadier zuletzt drei Mal in Folge auf die Bank gesetzt. Die Phase der Regeneration scheint nun abgeschlossen: "Ihn herauszunehmen, war richtig und wichtig", sagt Babbel." Er sieht wieder wesentlich besser aus, wirkt gelöster, befreiter, wieder hungrig. Er brennt auf seinen Einsatz." Als Strafraumstürmer wäre Friend außerdem die ideale Ergänzung zu Ramos, der sich gern auch tief fallen lässt, um Bälle zu erobern. Für Pierre-Michel Lasogga bliebe so nur die Bank.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1468391/Babbel-zwingt-Raffael-in-eine-neue-Rolle.html
So jedenfalls erwägt es Babbel, der darüber nachdenkt, Raffael in einem 4-4-2-System auf eine von zwei Positionen im zentralen defensiven Mittelfeld zu rücken. Es ist die herausragende Überlegung in einem Potpourri aus Personal- und Taktikfragen. Babbel baut Hertha um - nur wie? Fest steht bislang nur, dass das zu Anfang der Saison so erfolgreiche, "brutal offensive" (Babbel) 4-1-4-1-System vorläufig ausgedient hat. "Zu statisch", erlebte Babbel seine Spieler darin, "viel zu langsam und viel zu schlampig" hätten sie gespielt und sich entsprechend "kaum Torchancen" erarbeitet. Die Lösung lautet: 4-4-2.
* Baustelle Mittelfeld: Dieses System kann in der Spielfeldmitte auf zwei Arten mit Leben erfüllt werden. Erstens: in Form einer Raute. "Doch dafür", sagt Babbel, "haben wir nicht die Spieler." Nicht am oberen oder unteren Endpunkt hapert es, sondern auf den Halbpositionen. Außerdem erfordert das Spiel in der Raute extrem lauf- und offensivstarke Außenverteidiger.
Also "flache Vier" wie das 4-4-2 auch gespielt werden kann (siehe Grafik). Als Partner für den gesetzten Peter Niemeyer hat Babbel ausgerechnet den Edeltechniker Raffael im Auge. "Er kann das", betont Babbel: "Das läuferische Vermögen hat er, also ist es nur eine Frage der Einstellung: Will ich der Mannschaft auf dieser Position helfen oder will ich es nicht?" Aber der Trainer nimmt nicht nur Raffael in die Pflicht, sich für die Kollegen einzusetzen. Auch umgekehrt ergeht der Auftrag: Als kompaktes Gefüge müssten die Mitspieler dafür sorgen, dass Raffaels Wege in die eigene Hälfte hinein nicht zu weit vom gegnerischen Tor wegführen.
Genau diese Befürchtung hat Dino Lamberti, der Berater des Brasilianers. Der Morgenpost sagte der Schweizer gestern: "Raffa kann auch als so genannter Sechser spielen, und er wird das auch tun, wenn Babbel das von ihm will. Aber Freude wird er daran nicht haben. Und es stellt sich auch die Frage, ob er auf diese Weise nicht seine Qualitäten nach vorn verliert, die da sind, Tore vorzubereiten oder zu erzielen." Lamberti, der seinem Klienten nach Herthas Abstieg aus der Bundesliga - reichlich branchenuntypisch - zum Verbleib in Berlin geraten hatte, will Raffael auch jetzt "im Fall der Fälle raten, die Herausforderung anzunehmen und Leistung zu bringen". Gleichwohl beschleicht ihn im Wissen um des Spielers sensible Seele ein ungutes Gefühl. Schon zu Saisonbeginn hatte Raffael einige Nadelstiche seines gestrengen Trainers erdulden und seinen Platz in der Startelf erst hart erarbeiten müssen. Jetzt zeichnet sich Ähnliches ab. "Irgendwann wird seine Geduld am Ende sein", unkt Lamberti.
* Baustelle Abwehr: Als er ihn am Dienstagabend bei der Mitgliederversammlung von Hertha BSC auf Krücken durchs Foyer humpeln sah, da erschrak Babbel. Gestern meldete dieser Sebastian Neumann sich jedoch schon wieder einsatzfähig. Ein Ödem am Knöchel bereitet Schmerzen, zudem war Neumann noch umgeknickt, aber Spieler wie Trainer gehen davon aus, dass der Innenverteidiger Sonntag spielen kann. Als "erste Alternative" hat Babbel den Schweizer U21-Nationalspieler Fabian Lustenberger bestimmt. Nach einer Serie von Verletzungen brennt der Mittelfeldspieler auf sein Saisondebüt - und sei es auch im Abwehrzentrum, wo er in Freundschaftsspielen und auch für die Regionalliga-Reserve schon gespielt hat. "Ich habe jetzt eineinhalb, zwei Wochen gut trainiert und bin froh, wenn ich endlich mal wieder auf dem Platz stehe. Wo, ist mir egal", sagt Lustenberger. Die Rolle als Innenverteidiger traut Babbel dem 22-Jährigen bei Bedarf trotz einiger physischer Defizite vorbehaltlos zu: "Er ist ein intelligenter Spieler, er kann das spielen."
Eine zweite Umstellung wäre links in der Viererkette möglich, erscheint aber doch unwahrscheinlich. Nicht verborgen geblieben ist Babbel das Formtief von Levan Kobiashvili, das insbesondere beim zurückliegenden 0:2 gegen Duisburg sichtbar wurde. "Schwer zu erklären" ist das offenkundige Leistungsloch für den Trainer, der das Gespräch mit dem Routinier suchen will. Prognose: Bittet Kobiashvili nicht von sich aus um eine Pause, bleibt er in der Mannschaft.
* Baustelle Angriff: Als Nebenmann für den gesetzten Adrian Ramos bietet sich Rob Friend an. Infolge einer körperlichen wie auch mentalen Schwächephase hatte Babbel den Kanadier zuletzt drei Mal in Folge auf die Bank gesetzt. Die Phase der Regeneration scheint nun abgeschlossen: "Ihn herauszunehmen, war richtig und wichtig", sagt Babbel." Er sieht wieder wesentlich besser aus, wirkt gelöster, befreiter, wieder hungrig. Er brennt auf seinen Einsatz." Als Strafraumstürmer wäre Friend außerdem die ideale Ergänzung zu Ramos, der sich gern auch tief fallen lässt, um Bälle zu erobern. Für Pierre-Michel Lasogga bliebe so nur die Bank.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1468391/Babbel-zwingt-Raffael-in-eine-neue-Rolle.html
02.12.2010 - 14:19 Uhr
bis auf die Sache mit Raffael hört sich das ja alles richtig gut an. So eine Veränderung brauchen wir auch. Raffael würde ich jedoch nicht ins DM sitzen. Wenn Neumann fit sein sollte, dann lieber Ronny und Raffael auf außen (auch wenn er das nicht mag) und Lusti und Niemeyer im DM ODER man macht die Favre Aufstellung mit Ramos und Raffael vorn, DM bleibt wie geschrieben und Ronny und Schulz/Beichler auf den außen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Martinsson91 am 02.12.2010 um 14:22 Uhr bearbeitet
02.12.2010 - 14:22 Uhr
Zitat von Martinsson91:
ODER man macht die Favre Aufstellung mit Ramos und Raffael vorn, DM bleibt wie geschrieben und Ronny und Schulz auf den außen.
Das fänd ich mittlerweile auch die beste Lösung. Nur würde ich gerne statt Schulz Beichler auf der einen Außenposition sehen.
Siehe Sig. ;)
ODER man macht die Favre Aufstellung mit Ramos und Raffael vorn, DM bleibt wie geschrieben und Ronny und Schulz auf den außen.
Das fänd ich mittlerweile auch die beste Lösung. Nur würde ich gerne statt Schulz Beichler auf der einen Außenposition sehen.
Siehe Sig. ;)
02.12.2010 - 14:27 Uhr
Zitat von HerrThaner:
Zitat von Martinsson91:
ODER man macht die Favre Aufstellung mit Ramos und Raffael vorn, DM bleibt wie geschrieben und Ronny und Schulz auf den außen.
Das fänd ich mittlerweile auch die beste Lösung. Nur würde ich gerne statt Schulz Beichler auf der einen Außenposition sehen.
Siehe Sig. ;)
ja beichler wäre mir auch lieber. aber wenn er noch nicht mal auf der bank platz nehmen durfte, werden wir ihn wahrscheinlich am sonntag auch nicht in der ersten11 sehen, obwohl es einfach mal zeit wäre.
Zitat von Martinsson91:
ODER man macht die Favre Aufstellung mit Ramos und Raffael vorn, DM bleibt wie geschrieben und Ronny und Schulz auf den außen.
Das fänd ich mittlerweile auch die beste Lösung. Nur würde ich gerne statt Schulz Beichler auf der einen Außenposition sehen.
Siehe Sig. ;)
ja beichler wäre mir auch lieber. aber wenn er noch nicht mal auf der bank platz nehmen durfte, werden wir ihn wahrscheinlich am sonntag auch nicht in der ersten11 sehen, obwohl es einfach mal zeit wäre.
04.12.2010 - 06:51 Uhr
Zitat
Hertha-Trainer Babbel sucht die Krisentaktik
(...)
4-1-4-1-System Damit hat Hertha zu Saisonbeginn gegen Bielefeld, den Karlsruher SC und in Cottbus überzeugt. Doch spätestens mit dem siebten Spieltag zeigte Aachen beim 0:0 im Olympiastadion, wie den Berlinern beizukommen ist. Wenn Hertha die Spieleröffnung schwer gemacht wird und dazu Peter Niemeyer, der „Sechser“, von zwei Gegnern attackiert wird, kommt der Liga-Primus kaum noch ins Rollen. Zuletzt hat Duisburg dieses Rezept mutig gespielt – und alle drei Punkte aus Berlin mitgenommen. Prognose: Zumindest für Auswärtsspiele taugt diese sehr offensive Ausrichtung nicht.
4-4-2-System Diese Taktik hat Babbel proben lassen. Im Sturm mit Rob Friend und Adrian Ramos, auf der rechten Seite im Mittelfeld mit Nico Schulz, auf links mit Nikita Rukavytsya. Raffael hat unter der Woche, da angeschlagen, nicht mitmachen können. Beim Blick auf die Stärken und Schwächen des Hertha-Kaders wirft dieses System jedoch mehr Probleme auf, als es Antworten verspricht. Die Idee ist, mehr Torchancen als zuletzt zu kreieren. Deshalb soll schnell umgeschaltet werden und die beiden Stürmer in der Mitte mit zahlreichen Flanken bedient werden. Dafür braucht es zwei schnelle Außenverteidiger. Christian Lell auf rechts kann das bedingt leisten, Levan Kobiashvili (33) auf links indessen nicht mehr. Zudem würde Raffael, angenommen er wird fit, mit einer Aufstellung auf der Doppel-Sechs seiner größten Stärke beraubt: der Torgefahr. Wenn der Brasilianer und Niemeyer die Bälle erobern, sind sie 50, 70 Meter entfernt vom gegnerischen Tor. Die wird Raffael sauber verarbeiten, aber damit ist er viel zu weit weg von der Zone, wo es für die Gegner gefährlich wird.
Ganz abgesehen davon, dass sich auch bei dieser Taktik, ebenso wie bei jeder anderen, ein grundsätzliches Manko von Herthas Kader zeigt: Die rechte Mittelfeldseite ist nicht gut besetzt. Rukavytsya steckt in der Formkrise, Patrick Ebert fällt noch bis zum Jahresende aus. Will Babbel bei der Taktik mit zwei Stürmern bleiben, liegt die Lösung auf der Hand: Ramos als Stoßstürmer, Raffael als „Neuneinhalber“ dahinter, so wie das Duo es regelmäßig in der Vergangenheit gespielt hat. Die Zwickmühle für den Trainer an dieser Stelle: Dann müsste er auf Rob Friend, den teuersten Einkauf im Sommer, verzichten.
4-2-3-1-System Mit dieser Formation, die die meisten Trainer derzeit spielen lassen, war auch Hertha in die Saison gestartet. Aber dafür braucht es einen schnellen, technisch guten Stürmer – wie Ramos oder Valeri Domovchiyski oder Marco Djuricin. Der große, robuste kanadische Nationalspieler Friend jedoch ist dafür nicht wirklich geeignet.
Für welche Aufstellung auch immer Babbel sich Sonntag in München entscheidet, es sollte ein positives Ende nehmen für Hertha.
(...)
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1469269/Hertha-Trainer-Babbel-sucht-die-Krisentaktik.html
Hertha-Trainer Babbel sucht die Krisentaktik
(...)
4-1-4-1-System Damit hat Hertha zu Saisonbeginn gegen Bielefeld, den Karlsruher SC und in Cottbus überzeugt. Doch spätestens mit dem siebten Spieltag zeigte Aachen beim 0:0 im Olympiastadion, wie den Berlinern beizukommen ist. Wenn Hertha die Spieleröffnung schwer gemacht wird und dazu Peter Niemeyer, der „Sechser“, von zwei Gegnern attackiert wird, kommt der Liga-Primus kaum noch ins Rollen. Zuletzt hat Duisburg dieses Rezept mutig gespielt – und alle drei Punkte aus Berlin mitgenommen. Prognose: Zumindest für Auswärtsspiele taugt diese sehr offensive Ausrichtung nicht.
4-4-2-System Diese Taktik hat Babbel proben lassen. Im Sturm mit Rob Friend und Adrian Ramos, auf der rechten Seite im Mittelfeld mit Nico Schulz, auf links mit Nikita Rukavytsya. Raffael hat unter der Woche, da angeschlagen, nicht mitmachen können. Beim Blick auf die Stärken und Schwächen des Hertha-Kaders wirft dieses System jedoch mehr Probleme auf, als es Antworten verspricht. Die Idee ist, mehr Torchancen als zuletzt zu kreieren. Deshalb soll schnell umgeschaltet werden und die beiden Stürmer in der Mitte mit zahlreichen Flanken bedient werden. Dafür braucht es zwei schnelle Außenverteidiger. Christian Lell auf rechts kann das bedingt leisten, Levan Kobiashvili (33) auf links indessen nicht mehr. Zudem würde Raffael, angenommen er wird fit, mit einer Aufstellung auf der Doppel-Sechs seiner größten Stärke beraubt: der Torgefahr. Wenn der Brasilianer und Niemeyer die Bälle erobern, sind sie 50, 70 Meter entfernt vom gegnerischen Tor. Die wird Raffael sauber verarbeiten, aber damit ist er viel zu weit weg von der Zone, wo es für die Gegner gefährlich wird.
Ganz abgesehen davon, dass sich auch bei dieser Taktik, ebenso wie bei jeder anderen, ein grundsätzliches Manko von Herthas Kader zeigt: Die rechte Mittelfeldseite ist nicht gut besetzt. Rukavytsya steckt in der Formkrise, Patrick Ebert fällt noch bis zum Jahresende aus. Will Babbel bei der Taktik mit zwei Stürmern bleiben, liegt die Lösung auf der Hand: Ramos als Stoßstürmer, Raffael als „Neuneinhalber“ dahinter, so wie das Duo es regelmäßig in der Vergangenheit gespielt hat. Die Zwickmühle für den Trainer an dieser Stelle: Dann müsste er auf Rob Friend, den teuersten Einkauf im Sommer, verzichten.
4-2-3-1-System Mit dieser Formation, die die meisten Trainer derzeit spielen lassen, war auch Hertha in die Saison gestartet. Aber dafür braucht es einen schnellen, technisch guten Stürmer – wie Ramos oder Valeri Domovchiyski oder Marco Djuricin. Der große, robuste kanadische Nationalspieler Friend jedoch ist dafür nicht wirklich geeignet.
Für welche Aufstellung auch immer Babbel sich Sonntag in München entscheidet, es sollte ein positives Ende nehmen für Hertha.
(...)
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1469269/Hertha-Trainer-Babbel-sucht-die-Krisentaktik.html
04.12.2010 - 09:04 Uhr
Schön zusammengefasst.
04.12.2010 - 15:24 Uhr
Zitat von Payday:
Zitat von il_capitano:
Schön zusammengefasst.
... und zeigt, dass der Kader völlig konzeptlos zusammengestellt wurde.
Was wir "Laien" und Fans schon seit der Vorbereitung/ Saisonbeginn schreiben... :rolleyes
Zitat von il_capitano:
Schön zusammengefasst.
... und zeigt, dass der Kader völlig konzeptlos zusammengestellt wurde.
Was wir "Laien" und Fans schon seit der Vorbereitung/ Saisonbeginn schreiben... :rolleyes
04.12.2010 - 15:30 Uhr
Zitat
Die Hertha-Aufstellung in der Berliner Morgenpost vom Sonntag:
————-Sejna—————–
Lell–Hubnik–Lustenberger–Kobiashvili
———-Perdedaj–Niemeyer——
Rukavytsya——Domovchiyski———Ramos
————-Friend————-
http://www.immerhertha.de/2010/12/04/lell-kann-in-munchen-spielen-raffael-bleibt-in-berlin/
Die Hertha-Aufstellung in der Berliner Morgenpost vom Sonntag:
————-Sejna—————–
Lell–Hubnik–Lustenberger–Kobiashvili
———-Perdedaj–Niemeyer——
Rukavytsya——Domovchiyski———Ramos
————-Friend————-
http://www.immerhertha.de/2010/12/04/lell-kann-in-munchen-spielen-raffael-bleibt-in-berlin/
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 04.12.2010 um 15:43 Uhr bearbeitet
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