Taktik(tisch)thread
17.12.2008 - 20:13 Uhr
24.02.2014 - 17:56 Uhr
Zitat von Newtrial:
Zu wenig offensive Anspielstationen aufgrund eines zu gering ausgeprägten Spiels ohne Ball in OM und Sturm? Schlechte Raumaufteilung in der Offensive, vor allem zentral?
Das sind für mich die beiden Hauptgründe. Wie auch schon 20x geschrieben. Da ich mir aber sicher bin, dass Runjaic seinen Trainerschein nicht an der Fernhochschule České Budějovice gemacht hat (oder vielleicht hätte er besser mal?), muss es doch einen anderen Grund geben, warum die sowas auf dem Platz nicht umsetzen, aber im Training schon.
Zu wenig offensive Anspielstationen aufgrund eines zu gering ausgeprägten Spiels ohne Ball in OM und Sturm? Schlechte Raumaufteilung in der Offensive, vor allem zentral?
Das sind für mich die beiden Hauptgründe. Wie auch schon 20x geschrieben. Da ich mir aber sicher bin, dass Runjaic seinen Trainerschein nicht an der Fernhochschule České Budějovice gemacht hat (oder vielleicht hätte er besser mal?), muss es doch einen anderen Grund geben, warum die sowas auf dem Platz nicht umsetzen, aber im Training schon.
24.02.2014 - 18:07 Uhr
Zitat von Newtrial:
Zitat von Lullaby:
Davon abgesehen müssen wir meines Erachtens nach Ballgewinnen versuchen, schnell und auch mit hohem Risiko eines direkten Ballverlustes ins letzte Drittel zu kommen.
Das sehe ich auch so, rätsele aber, woran es liegt, dass wir das nicht tun. Mangelnde Spielübersicht und Gedankenschnelligkeit des MF? Zu wenig offensive Anspielstationen aufgrund eines zu gering ausgeprägten Spiels ohne Ball in OM und Sturm? Schlechte Raumaufteilung in der Offensive, vor allem zentral? Oder einfach zu geringe technische Fertigkeiten, einen sauberen, vertikalen (Flach-) Pass in den Laufweg des Kollegen zu spielen? Man sieht immer wieder, wie nach Ballgewinn das Aufbauspiel verzögert, wenn nicht abgebrochen wird. Aber da ich die Spiele nur am Fernsehen verfolgen kann und keine Totale habe, kann ich die Ursachen dafür im Bildausschnitt nicht erkennen. Taktische Gründe kann ich jedenfalls keine sehen - die wollen m.E. schon nach vorne spielen, können es aber aus irgendeinem Grund nicht. Und jetzt sagt nicht, dass dies daher herrührt, dass auch noch ein Gegner auf dem Platz steht, sonst kostet das 3 € fürs Phrasenschwein! :p
Was sagen denn die kundigen Stadiongänger dazu?
Gegen Fürth z.B. standen der Spieler,der das Spiel eröffnet hat und der annehmende Spieler
auf der 10 ( Jenssen ) viel zu weit auseinander, sodass schon die Anspiele in die Offensive
sofort unterbunden wurden. Nach 20 Min. ist Jenssen zurückgegangen und hat selbst eröffnet.
Dadurch ist er natürlich als Anspielstation ausgefallen.
Fortounis versteckt sich zuviel und wenn er angespielt wird, nimmt er den Ball an und führt
den Ball zu lange. Damit macht er das Spiel langsam und statisch, sodass der Gegner fast immer
mit Überzahl hinter den Ball kommt.
Das Überlaufen durch die AV`s findet selten statt und verläuft völlig unkoordiniert; vor allem auf
der rechten Seite.
Kommt man wirklich mal in eine aussichtsreiche Situation, stimmen die Laufwege nicht. Statt die
Abwehrspieler auseinanderzulaufen und den Raum zu öffnen, lief z.B. Gaus gegen Fürth den
Raum zu und er und Fortounis rannten sich fast über den Haufen.
Die Reihen stehen insgesamt zu weit auseinander und die Spieler kommen nicht schnell genug von den Gegenspielern weg und in Position.
Vielleicht wird es mit Zoller etwas besser, weil der schnell in die Tiefe geht, aber ob das reicht ?
Zitat von Lullaby:
Davon abgesehen müssen wir meines Erachtens nach Ballgewinnen versuchen, schnell und auch mit hohem Risiko eines direkten Ballverlustes ins letzte Drittel zu kommen.
Das sehe ich auch so, rätsele aber, woran es liegt, dass wir das nicht tun. Mangelnde Spielübersicht und Gedankenschnelligkeit des MF? Zu wenig offensive Anspielstationen aufgrund eines zu gering ausgeprägten Spiels ohne Ball in OM und Sturm? Schlechte Raumaufteilung in der Offensive, vor allem zentral? Oder einfach zu geringe technische Fertigkeiten, einen sauberen, vertikalen (Flach-) Pass in den Laufweg des Kollegen zu spielen? Man sieht immer wieder, wie nach Ballgewinn das Aufbauspiel verzögert, wenn nicht abgebrochen wird. Aber da ich die Spiele nur am Fernsehen verfolgen kann und keine Totale habe, kann ich die Ursachen dafür im Bildausschnitt nicht erkennen. Taktische Gründe kann ich jedenfalls keine sehen - die wollen m.E. schon nach vorne spielen, können es aber aus irgendeinem Grund nicht. Und jetzt sagt nicht, dass dies daher herrührt, dass auch noch ein Gegner auf dem Platz steht, sonst kostet das 3 € fürs Phrasenschwein! :p
Was sagen denn die kundigen Stadiongänger dazu?
Gegen Fürth z.B. standen der Spieler,der das Spiel eröffnet hat und der annehmende Spieler
auf der 10 ( Jenssen ) viel zu weit auseinander, sodass schon die Anspiele in die Offensive
sofort unterbunden wurden. Nach 20 Min. ist Jenssen zurückgegangen und hat selbst eröffnet.
Dadurch ist er natürlich als Anspielstation ausgefallen.
Fortounis versteckt sich zuviel und wenn er angespielt wird, nimmt er den Ball an und führt
den Ball zu lange. Damit macht er das Spiel langsam und statisch, sodass der Gegner fast immer
mit Überzahl hinter den Ball kommt.
Das Überlaufen durch die AV`s findet selten statt und verläuft völlig unkoordiniert; vor allem auf
der rechten Seite.
Kommt man wirklich mal in eine aussichtsreiche Situation, stimmen die Laufwege nicht. Statt die
Abwehrspieler auseinanderzulaufen und den Raum zu öffnen, lief z.B. Gaus gegen Fürth den
Raum zu und er und Fortounis rannten sich fast über den Haufen.
Die Reihen stehen insgesamt zu weit auseinander und die Spieler kommen nicht schnell genug von den Gegenspielern weg und in Position.
Vielleicht wird es mit Zoller etwas besser, weil der schnell in die Tiefe geht, aber ob das reicht ?
24.02.2014 - 18:13 Uhr
Zitat von pulder:
Fortounis versteckt sich zuviel und wenn er angespielt wird, nimmt er den Ball an und führt den Ball zu lange. Damit macht er das Spiel langsam und statisch, sodass der Gegner fast immer mit Überzahl hinter den Ball kommt.
Das liest sich so, als hättest du Fortpunis mit Matmour verwechselt. Bei dem stellt sich das nämlich genau so dar.
Fortounis war für mich Dreh- und Angelpunkt nach seiner Einwechslung. Die meisten seiner Bälle kamen schnell und gefährlich in die Spitze oder auf einen außen stehenden Spieler in den freien Raum.
Fortounis versteckt sich zuviel und wenn er angespielt wird, nimmt er den Ball an und führt den Ball zu lange. Damit macht er das Spiel langsam und statisch, sodass der Gegner fast immer mit Überzahl hinter den Ball kommt.
Das liest sich so, als hättest du Fortpunis mit Matmour verwechselt. Bei dem stellt sich das nämlich genau so dar.
Fortounis war für mich Dreh- und Angelpunkt nach seiner Einwechslung. Die meisten seiner Bälle kamen schnell und gefährlich in die Spitze oder auf einen außen stehenden Spieler in den freien Raum.
24.02.2014 - 18:26 Uhr
Genau so hab ich das auch gesehen, ich würde gerne mal Fortounis und Ring auf dem Platz sehen.
Und Mo gehört einfach in die Mannschaft er hat den größten willen.
Und Mo gehört einfach in die Mannschaft er hat den größten willen.
24.02.2014 - 18:34 Uhr
Wenn man nur nach dem Motto einkauft:"was der Markt" hergibt und "schon 15x Bundesliga gespielt" dann braucht man sich nicht wundern was als Ergebnis rauskommt!
Ich denke mal, dass dies spätestens nach dieser Saison auch ein Herr Kuntz feststellt! Alternativbeispiele findet er in RP bzw bei den bayrischen Schwaben.
Ich denke mal, dass dies spätestens nach dieser Saison auch ein Herr Kuntz feststellt! Alternativbeispiele findet er in RP bzw bei den bayrischen Schwaben.
24.02.2014 - 20:17 Uhr
Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich ja seit eh und je der Meinung, dass Fortounis auf dem Flügel ganz gut aufgehoben ist. Inzwischen denke ich auch, dass man ihm mit der Forderung, den Spielgestalter zu geben, keinen Gefallen tut. Die fußballerischen Anlagen dazu hat er unzweifelhaft, die dafür nötige Persönlichkeit allerdings nicht. Tatsächlich würde ich in einem 4-2-3-1 zur Zeit lieber Ring auf der 10 sehen als Fortounis.
Ich gehöre darüber hinaus nicht zu den Menschen, die einen Einundzwanzigjährigen in Bezug auf seine Persönlichkeitsentwicklung abschreiben. Insofern gehört der Grieche aufgrund seiner herausragenden technischenFertigkeiten trotz seiner Defizite ins Team. Die anderen machen es letzten Endes seit Wochen nicht besser und haben es, von Ede abgesehen, generell noch nie deutlich besser gemacht.
Beste Grüße
Lullaby
Ich gehöre darüber hinaus nicht zu den Menschen, die einen Einundzwanzigjährigen in Bezug auf seine Persönlichkeitsentwicklung abschreiben. Insofern gehört der Grieche aufgrund seiner herausragenden technischenFertigkeiten trotz seiner Defizite ins Team. Die anderen machen es letzten Endes seit Wochen nicht besser und haben es, von Ede abgesehen, generell noch nie deutlich besser gemacht.
Beste Grüße
Lullaby
28.02.2014 - 22:31 Uhr
Hoffentlich hat Runjaic mal Eier in der Hose udn stellt mal komplett eine andere Mannschaft auf außer 2-3 Ausnahmen.
-------------------Müller---------------------------
Zimmer----Torrejon--------Heintz--------Löwe
---------------------Orban----------------------
-------------------------------Jenssen----------
Stöger/Kwadwo-----------------------Fortounis
------------Darow---------Lakic/Bunjaku------
weil viel schlechhter kann es eigentlich nicht mehr werden.
-------------------Müller---------------------------
Zimmer----Torrejon--------Heintz--------Löwe
---------------------Orban----------------------
-------------------------------Jenssen----------
Stöger/Kwadwo-----------------------Fortounis
------------Darow---------Lakic/Bunjaku------
weil viel schlechhter kann es eigentlich nicht mehr werden.
28.02.2014 - 22:36 Uhr
Kann zu...
Haben wir nicht!
Haben wir nicht!
28.02.2014 - 22:50 Uhr
Solche Harakiri-Aufstellungen kann man machen, wenn man hoffnungslos abgeschlagen ist. Aber 5 Punkte hinter dem direkten Aufstiegsplatz, am Sonntag dann vielleicht 6. Solange wir noch den Hauch einer Chance haben, wäre es grob fahrlässig di Punkte mit der Post zu verschicken. Da muss man halt das beste auf den Platz bringen, was man zur Verfügung hat.
Wenn man aber den einzigen DM abgibt, der halbwegs drücken kann, wegschickt, damit man zwei Spieler holen kann, denen die Spielpraxis fehlt. Und gleichzeitig nicht die Baustellen schließt, die man selber erkannt hat (Flügel und zentraloffensives Mittelfeld), dann braucht man sich doch nicht zu wundern, wenn man auf die Mappe kriegt.
Das traurige daran ist aber eigentlich, dass der Kader, völlig Wurschd ob vor der nach der Winterpause, qualitativ dicke reichen würde, um ordentlich oben mitzuspielen. Diese angesprochenen Verstärkungen, die taktische Marschrichtung und das Aufzählen von spielerischen Defiziten ist doch nur ein Thema, weil die Spieler auf dem Platz rumstolpern, als hätten sie keinen Bock. Dieses Einstellungsproblem ist der Grund, warum wir gegen Aue, Aalen und Cottbus auf die Fresse kriegen. Wir können da momentan auflaufen lassen wen wir wollen, taktisch rumphilosophieren und uns über die Grobmotorik von Karl ärgern. Es ändert nichts daran, dass wir einen mentalen Schrotthaufen haben.
Wer hätte es gedacht? Ich stehe voll hinter der Aussage von Kuntz, dass es jetzt nichts bringt auf die Mannschaft zu kloppen. Den Fehler hat er gemacht, jetzt hat er die Chance das wieder auszubügeln, indem er die Mannschaft richtig anspricht.
Wenn man aber den einzigen DM abgibt, der halbwegs drücken kann, wegschickt, damit man zwei Spieler holen kann, denen die Spielpraxis fehlt. Und gleichzeitig nicht die Baustellen schließt, die man selber erkannt hat (Flügel und zentraloffensives Mittelfeld), dann braucht man sich doch nicht zu wundern, wenn man auf die Mappe kriegt.
Das traurige daran ist aber eigentlich, dass der Kader, völlig Wurschd ob vor der nach der Winterpause, qualitativ dicke reichen würde, um ordentlich oben mitzuspielen. Diese angesprochenen Verstärkungen, die taktische Marschrichtung und das Aufzählen von spielerischen Defiziten ist doch nur ein Thema, weil die Spieler auf dem Platz rumstolpern, als hätten sie keinen Bock. Dieses Einstellungsproblem ist der Grund, warum wir gegen Aue, Aalen und Cottbus auf die Fresse kriegen. Wir können da momentan auflaufen lassen wen wir wollen, taktisch rumphilosophieren und uns über die Grobmotorik von Karl ärgern. Es ändert nichts daran, dass wir einen mentalen Schrotthaufen haben.
Wer hätte es gedacht? Ich stehe voll hinter der Aussage von Kuntz, dass es jetzt nichts bringt auf die Mannschaft zu kloppen. Den Fehler hat er gemacht, jetzt hat er die Chance das wieder auszubügeln, indem er die Mannschaft richtig anspricht.
28.02.2014 - 23:17 Uhr
dieGraetschenFrage warum sollte es sich gegen Sandhausen bessern was 3 Spiele lange nicht funktioniert hat?
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